Dienstag, 16. April, 2024

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Attacke auf Tierfilmer Andreas Kieling: Bären-Angriff bei Dreharbeiten

Er ist das Gesicht hinter der Kamera, wenn es um Aufnahmen von Hirsch, Kranich, Schlange & Co. geht: Andreas Kieling. Der beliebte Tierfilmer ist den meisten Deutschen seit Jahren ein Begriff, seine Dokumentationen beliebt und gut gemacht.

Der rustikale Naturtyp, der Ende der 70er aus der DDR floh und seine Karriere als Dokumentarfilmer 1991 begann, versteht es wie kein Zweiter, spannende Momente in der Tierwelt einzufangen. Ganz gleich, ob ein Nachtigall-Weibchen ein kuscheliges Nest für den Nachwuchs baut oder Gevatter Fuchs zu Beginn der Dämmerung durch die Wälder streift: Der Filmemacher fängt diese Szenen ein. Und sorgt dafür, dass das naturinteressierte Publikum am Bildschirm Einblicke in den Alltag von Tieren aus der Nahperspektive bekommt.

Andreas Kieling präsentiert die Tierwelt aus der Nahperspektive

Doch dieses “nah dran sein” wurde Kieling dieser Tage fast zum Verhängnis. Eigenen Aussagen zufolge zufolge wurde er bei Dreharbeiten von einem Bären angegriffen und verletzt.

Auf seiner Facebookseite nimmt der TV-Mann zu dem Unfall Stellung und bezeichnet den Ort, wo es passiert ist, als “Draculas Wälder”. Offenbar ist damit ein Waldgebiet in Rumänien gemeint, denn die blutrünstige Sagenfigur und die Karpaten-Region gehören untrennbar zusammen. Dass das Wildtier keine Schuld trifft, kommuniziert Kieling gegenüber seiner Community ganz klar.

Auf seinem Facebook-Kanal schildert der Tierfilmer den Angriff

Auf einem Foto seines Facebook-Accounts sieht man ihn blutüberströmt – ein Bild des Schreckens. In einer weiteren Videobotschaft auf seinem Kanal zeigt er sich mit einer verbundenen Hand und bedankt sich für die vielen Genesungswünsche seiner Fans. Auch in dieser Botschaft wiederholt er die Unschuld des Bären und geht auf mögliche Gründe für den Angriff ein.

Er schildert die überraschende Attacke des mächtigen Tieres, das auch in Ländern wie Kroatien oder Slowenien zuhause ist, detailliert und fokussiert in seiner gewohnt sensiblen Art auf die Zusammenhänge der Beziehung zwischen Mensch und Tier in freier Natur (man wundert sich, wo der Mann seine Coolness kurz nach so einem Erlebnis hernimmt…!).

Ein Exkurs, der trotz der schockierenden Umstände interessant und wissenswert ist. Und mal wieder zeigt, dass die Natur in all ihren Facetten – auch und gerade in Form von Tieren – immer wieder unberechenbar ist.

Respekt der Natur gegenüber ist manchmal lebenswichtig!

Und dass der Respekt, den ihr Naturliebhaber zollen, nicht nur berechtigt, sondern manchmal auch lebenswichtig ist.

Bleibt zu hoffen, dass der beliebte Tierfilmer seiner Arbeit – bei dem Vorfall war er dabei, seltene Wasservögel zu filmen – bald wieder nachgehen kann!

Quelle: Facebook-Account Andreas Kieling

Bild: picture alliance / Photopress Mueller/Ralf Mueller | Ralf Mueller"

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