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Frau in Sportkleidung

Familie, Beruf, Haushalt, oft noch der Garten und vielleicht noch ein pflegebedürftiges Familienmitglied – der Alltag vieler Frauen hat es in sich. Zeit für die eigene Fitness bleibt da meist nicht viel. Die meisten Frauen stehen vor einem zeitlichen Dilemma, wenn sie sich entscheiden, wieder etwas für ihren Körper zu tun. Der Weg ins Fitness-Studio ist naheliegend, doch oftmals auf die Dauer nicht umsetzbar. Anfahrt, umziehen, trainieren, wieder umziehen, Rückfahrt – dieses Zeitfenster ist meistens nicht frei. Nicht wenige, die sich dennoch voller Enthusiasmus in einem Studio anmelden, enden als „Karteileiche“. Frust ist da vorprogrammiert – ganz klar! Es macht deshalb Sinn, sich als vielbeschäftigte Frau nach Alternativen in Sachen Sport und Bewegung umzuschauen.

Expertinnen, wie Tonia La Prova (im Bild) bieten solche Alternativen. Die sportbegeisterte Frau aus München geht als Personaltrainerin auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Kundinnen ein und ist dann da, wenn es die Zeit der Klientin erlaubt. Wer auch diese Zeiteinheit im Alltag nicht einbauen kann, erhält durch die Expertin online Unterstützung. Mit einem abgestimmten Programm, das kaum Zeit oder gar Gerätschaften beansprucht und dann umgesetzt werden kann, wenn es der jeweiligen Kundin im Tagesplan passt. Mit simplen Übungen, die auch Anfängerinnen oder Nichtsportlichen leicht fallen.

Wir haben uns mit Tonia La Prova über ihre Erfahrungen als Personaltrainerin und die von ihr entwickelten Programme unterhalten. Zudem gibt sie wertvolle Tipps in Sachen Durchhalten. Denn dass einige Frauen, die fitter werden wollen, rasch wieder aufgeben, wenn sich der Erfolg nicht in einer bestimmten Zeit einstellt, ist eine Tatsache. Die aber nicht sein muss, wenn man mit der richtigen Einstellung an einen bewegungsorientierten Alltag herangeht. Welche das ist – und noch vieles mehr – verrät unsere erfahrene Interviewpartnerin im Gespräch.

FB: Tonia, Sie sind Personaltrainerin in München. Ein Beruf, der Ihr Hobby ist. Seit wann machen Sie das und wie kam es dazu?

(lacht) Ja, so ist es. Mein Hobby betreibe ich nun mehr seit über 20 Jahren auch als Beruf. Ich habe mich schon immer für Bewegung und Sport begeistert. Das ging mit 4 Jahren beim Bodenturnen los. Nahe dem Elternhaus gab es eine Kung Fu Schule, die ich besucht habe. Dann kamen mit 11 Jahren die ersten Kinderkurse zum Turnsport dazu, die ich im Fitnessstudio mitmachen durfte. Das waren Hip Hop und Jazz Dance Klassen ein- bis zweimal die Woche. Durch die 6 Jahre der Studiokurse habe ich manchmal die Erwachsenenkurse mit großen Augen beobachtet und als ich mit 16 endlich auch im Studio Mitglied werden durfte, habe ich – soweit es ging – jeden Kurs mitgemacht. Nach kurzer Zeit wurde ich von der Haupttrainerin angesprochen, ob das nicht auch was für mich wäre. Und so habe ich damals kurzerhand eine der ersten Aerobic und Fitness Ausbildungen genossen und mit 16 meine ersten klassischen Aerobic Kurse unterrichtet. Das war der Grundstein für alle anderen Ausbildungen, Fortbildungen und Studien und so weiter, die mich letztendlich zur Personal Trainerin haben werden lassen.

Personaltrainerin La Prova baute einst Damenbereich in Bodybilder-Studio auf

Nach und nach hat sich das dann so entwickelt, dass ich in einem der ersten Bodybuilder Studios in München (Klaus Aschober, dass es heute leider nicht mehr gibt) den Damenbereich auf- und ausbauen durfte. Sprich, sowohl mehr Kurse als auch die Damen an die Kraftgeräte zu bringen. Durch die Einzelgespräche mit den Damen hat sich das Personal Training herauskristallisiert.

Damals gab es einfach Unsicherheiten seitens der Damen zwischen den Bodybuildern alleine und eventuell dann auch noch falsch zu trainieren. Diese Unsicherheit konnte ich ihnen in den Trainings nach und nach nehmen, was auch andere Damen annimiert hat, es ebenfalls mit dem Kraft- und Personal Training zu probieren. Mir hat es einfach von Anfang an gefallen, Menschen zu begleiten, sie zu begeistern, gemeinsam ihre Hürden zu überwinden und sodann an ihren kleinen und großen Erfolgen teilhaben zu können (dürfen).

FB: Neben Ihrer Präsenz im realen Leben bauen Sie Ihren Service auch online immer stärker aus. Wie schaut das konkret aus?

Aktuell erstelle ich kurze knackige Tages-/ und Wochenprogramme, wie die Schöne Beine Challenge im Mai. Hier geht es darum, in 10 Tagen straffe Beine und einen knackigen Po zu erhalten. Mit täglichen Anregungen von mir per Video sollen die Damen die Tagesaufgaben angehen und in erster Linie mehr Bewegung in ihren Alltag bringen, Selbstfürsorge betreiben.

Zum Beispiel ist eine Aufgabe eine simple Beinübung, die sich Wall Sit nennt. Hier setzt sich frau mit dem Rücken angelehnt an eine Wand und behält die Position für 10 – 20 Sekunden. Die Übung kann sofort ausgeführt werden, ohne sich in Trainingskleidung zu werfen oder groß eine zeitliche Lücke in den Tag zu graben. Es wird lediglich eine Wand benötigt und maximal 2 Minuten. Der Mehrwert der Übung ist eine Anregung des Stoffwechsel (Kreislauf wird sanft aktiviert und das Körpersystem arbeitet hier auch nach der Übung noch nach) und zu den Bein- und Pomuskeln werden auch die Oberkörpermuskeln gezwungen mit zu halten (trainieren) und somit habe ich eine kurze knackige Ganzkörperübung.

Schon simple Übungen bringen mehr Wohlgefühl – auch als Online-Coaching

Eine andere Aufgabe ist beispielsweise eine Beinmassage anzuwenden, die helfen soll, die Durchblutung weiter anzuregen und die vorher austrainierten Stoffwechselschlacken aus dem Körper abzutransportieren. Durch den Kontakt mit mir selber und dem auseinandersetzen mit meinem Körper (oder manche nennen es lieber Problemzonen) entsteht ein doppelter Mehrwert. Die Damen kümmern sich aktiv und gut um sich selbst, lernen ihren Körper neu kennen, entwickeln mehr Wertschätzung für sich und ihren Körper, fühlen sich dadurch wohler, wodurch sich weitere positive Begegnungen und Erlebnisse im Leben ergeben.

Ein weiteres Programm das hinzukommt ist das Online-Bewegungs-Coaching. Hier können mich die Damen für ein 20 oder 50 minütiges Online-Coaching über meine Website buchen und ganz speziell auf sich zugeschnittene Bewegungs- und Trainingsempfehlungen (Pläne) erhalten. Zum Beispiel habe ich eine Kundin mit 5 Kindern, die sich gerade selbstständig ein Unternehmen aufbaut und zugleich trotzdem Bewegung und eine ausgewogene Ernährung in ihren umfangreichen Alltag integrieren möchte. Hier haben wir zusammen einen Stundenplan ausgearbeitet, wie sie was und wann integrieren kann. Das ist nur eine Lösungsempfehlung. Es geht hier wirklich um die Kundenwünsche, deren Ziele und auf einen für sie ganz persönlichen Lösungszuschnitt

FB: Ihr Credo lautet „Gesund, gelassen, glücklich“. Ziemlich simpel eigentlich – aber doch nicht immer einfach umzusetzen. Vor allem nicht für Frauen, die Familie, Job und Alltag händeln. Oder auch nur den Job, ihren Freundeskreis und ihr selbstbestimmtes Leben. Welches Konzept dürfen Frauen diesbezüglich von Ihnen erwarten?

Mein Konzept unterstützt Frauen, die mehr Bewegung und Gesundheit in ihr Leben bringen wollen, dabei, sich dauerhaft stolz, stark und vital zu fühlen. Jede möchte auf die eine oder andere Weise (wieder) mehr Sport treiben, weiß allerdings nicht, wie sie für sich – und dass auch noch alleine – am einfachsten hinbekommen soll. Daher ist mein Anliegen, für jede individuell Ideen/Pläne mitzugeben, wie sie mit Leichtigkeit Bewegung integrieren können, z. B. mit der Wall Sit Übung, die keinen großen Aufwand bedarf.

Denn es gibt schon viele Informationen im Internet und in sehr vielen Frauenzeitschriften, was am Besten gemacht werden sollte, doch die richtige Unterstützung für die Umsetzung, die fehlt einfach.

FB: Aktuell betreuen Sie eine Facebookgruppe. Worum geht es da und was erwarten die Frauen, die in der Gruppe sind? Erzählen Sie doch hierzu mal ein wenig!

Richtig. Seit November 2018 habe ich eine Facebook-Gruppe, die ausschließlich für Frauen einen geschützten Raum bietet, die ihre Gesundheitswünsche, wie Abnehmen, Zunehmen, mehr Bewegung in den Alltag integrieren, mehr Sport treiben/vielleicht auch mal einen Halbmarathon oder so bestreiten zu können, oder sich nach einer Geburt wieder fit und gesund fühlen, bessere Ernährung umsetzen wollen etc und so weiter, zu äußern. Und mittels meiner Unterstützung und seitens der Community diese zu erreichen.

Teilerfolge motivieren zum Dranbleiben!

Sprich, es wird zu jeder Woche ein kleines Ziel festgelegt, das leicht umsetzbar und auch erreichbar ist, so dass zum Ende der Woche ein Erfolg in der Community geteilt werden kann. Diese Teilerfolge sind es, die es bewirken, das große Wunschziel z.B. 5 Kilo, 15 Kilo oder mehr abzunehmen, in die Realität zu bringen. Hier geht es auch dabei, erst einmal kleine neue Gewohnheiten in den bestehenden Alltag zu integrieren, denn nur dann habe ich die Möglichkeit weiter zu machen, dranzubleiben und vorallem dauerhaft einzuhalten.

Das Hauptproblem bei fehlender Zielerreichung ist, dass wir – und damit meine ich auch im speziellen wir Damen – uns immer zu viel und zu große Ziele auf einmal vornehmen, was das Scheitern schon vorprogrammiert. Mit kleinen Teilerfolgen kommen wir nach und nach in den sogenannten Flow und wollen weiter auf der Erfolgswolke fliegen.

Zu den Teilzielen bekommen die Damen im ganz speziellen leicht anwendbare Trainingstipps, wie sie sich von innen und außen besser versorgen können z. B. durch die Magnesiumzufuhr (ein Powerstoff für über 300 Stoffwechselvorgänge im Körper!) und auch Rezeptvorschläge. Hier ist es mir ganz wichtig, dass es leichte Rezepte sind, mit normalen Lebensmitteln, die soweit jeder meist zu Hause hat und dass das Rezept in maximal 4 Schritten fertig gestellt werden kann. Wichtig ist mir hier auch, dass das Rezept keine vorgesetzten kcal-Angaben oder ähnliches behält. Es geht wirklich um gesunde ausgewogene Ernährung, die wirklich jeder in seinen vollgestopften Alltag integrieren kann.

FB: Sie sind ein Fan des ganzheitlichen Ansatzes und da gehört natürlich die Gesundheit unbedingt dazu. Wie integrieren Sie dieses Thema in Ihr Konzept?

Getreu dem Motto von Jim Rohn: Kümmere dich um deinen Körper. Das ist der einzige Ort zum Leben, den du hast. Mein Konzept dreht sich daher, um die gesund Erhaltung unseres Körpers und natürlich unseres Geistes. Denn gesund ist, wer sich bewegt. Nur wer sich bewegt, bleibt gesund. In der Bewegung ist Körper, Geist und Seele miteinander verbunden.

Bewegung sollte von der tiefsten Körperzelle aus beginnen

Daher sollte die Bewegung von der tiefsten Körperzelle aus beginnen. Sprich, ernähre ich mich gesund, fühlt sich die Körperzelle wohl und kann dem Körper mehr Leistung bieten. Unterstütze ich sie zu dem mit Bewegung, aktiviert das alle weiteren Körpermechanismen, wie den Stoffwechsel, die Hormonausschüttung, den Muskelaufbau und -erhalt, die Konzentration und so weiter. Diese Kettenreaktion (dieser Kreislauf) ist es, dass alles enger und effektiver miteinander arbeitet und uns gesund leben lässt.

FB: In Ihrer Arbeit mit Kunden vor Ort schneiden Sie das Programm speziell auf die Klienten zu. Wie schaut das im Detail aus?

Abgesehen von körperlichen Einschränkungen, worauf ich bei meinen Personal Training-Kunden zum Beispiel acht gebe, geht es vielen Kunden in erster Linie, um Zeitersparnis und effektiven – schnell sichtbaren – Ergebnissen. Daher baue ich das körperliche und mentale Training und die Ernährung so in den jeweilig vorhandenen Alltag des Kunden ein. Als Beispiel: eine Kundin von mir hat 5 Kinder, einen Ehemann, ist selbstständig und will dennoch etwas für sich tun. Lobenswert oder nicht? Von außen betrachtet wirkt das erst einmal unmachbar.

Für mich aber genau die Herausforderung, die ich liebe. Ich habe ihr ein kurzes Workout für Zuhause erstellt, dass sie zum Beispiel während dem Kochen oder beim Zähneputzen machen kann. Die Ernährungsideen sind ebenfalls so konzipiert, dass alle Familienmitglieder damit einverstanden sind, sie leicht umsetzbar sind und es natürlich auch schmeckt.

FB: Sie kreieren auch eigene Rezepte. Was für Mahlzeiten sind das?

Meine Rezepte sind auch wieder in erster Linie leicht umsetzbar und bestehen maximal aus vier Arbeitsschritten. Zur ausgewogenen Ernährung gehört für mich auch Zeitersparnis als ein ganz wichtiger Faktor mit dazu. Denn wenn ich nur kurze Zeit in der Küche bin, habe ich auch Lust, mir vielleicht drei Mahlzeiten am Tag herzurichten oder zu kochen. Gerade für Mütter ist die Dauerbetreuung aller Familienmitglieder mit Nahrungsmitteln hier sehr umfangreich und dann fehlt die Zeit für Bewegung und Selbstfürsorge etc.

Auch Selbständige und Singles profitieren von den Rezepten

Doch auch Selbstständige oder Singles profitieren von den schnellen Rezepten, denn weiter ist es für mich wichtig, dass es sich um Lebensmittel handelt, die leicht käuflich erwerblich und in jedem normalen Haushalt zu finden sind. Da gehe ich auch gerne von mir aus. Ich mag es überhaupt nicht, mir irgendwelche exotischen Lebensmitteln aus irgendwelchen schwer auffindbaren Spezialläden organisieren zu müssen. Sowohl zeitlich, als auch aus organisatorischer Sicht.

FB: Wie schaffen Sie es selbst, so fit zu bleiben?

Inzwischen gehört Training bzw. Sport für mich wie das Atmen dazu. Daher habe ich für mich schon seit vielen Jahren einen Automatismus entwickelt, wie ich Bewegung im Alltag habe. Zudem kommt natürlich hinzu, dass ich in meinen Trainings auch immer in Bewegung bin und die Freude, die ich selber im Sport empfinde, auch automatisch durch die Bewegung/das Vorzeigen/Mitmachen, bei meinen Kunden dadurch auch leicht überspringt und mir diese auch wieder zurück gespiegelt wird.

Hinzukommt natürlich auch: wer will schon bei einem unfitten Fitness-Trainer Personal Training-Stunden nehmen? Hier spielt der Spiegelbildfaktor eine ganz große Rolle. Denn Kunden suchen sich – meist unbewusst – Trainer aus, die ihrem Ideal entsprechen bzw. die sie als Motivation sehen/betrachten können.

FB: Sie sind durch Ihren Beruf sicher sehr eingespannt. Wenn dann doch freie Zeit ist – wie verbringen Sie die, gibt es Hobbys?

(lacht) Auch mit Bewegung. Am allerliebsten gehe ich Salsa tanzen, zweimal die Woche ist für mich Minimum und eher essenziell für meine Freude. Das Tanzen erdet mich, ist eine ganz andere Bewegungsart, wie sonst im Alltag oder in meinen Trainings und die Salsa Musik erwärmt einfach mein Herz und lässt es Freude sprühen. Dennoch liebe ich auch ruhige Aktivitäten wie lesen, schlafen, essen, malen und Stricken. In dem Retreat, in dem ich im März in Barcelona war, haben wir die Puzzle-Leidenschaft auch wieder entdeckt. Das hatte ich ganz vergessen, wie entspannend das für das Gehirn sein kann. (lacht)

Als Personaltrainerin auch für Männer eine Gruppe initiieren

FB: Aktuell hält der Frühling im Land Einzug. Welche beruflichen Pläne haben Sie für die kommenden Monate?

Auf jeden Fall meine Facebook-Gruppe weiter ausbauen und dadurch mehr Menschen Unterstützung bieten, Gesundheit und Bewegung in ihren vollen Alltag zu integrieren. Zu dem werde ich noch eine Bauch Challenge rausbringen und im Anschluss daran, beide Challenges als eigenständige Emailserie anbieten. So dass hier jeder, wann er oder sie möchte, die jeweilige Challenge 10 Tage durchgehen kann.

Zudem möchte ich zum Ende des Jahres noch eine Facebook-Gruppe nur für Männer starten.

Weiterhin stehen ein paar Kooperationen und Projekte an, die mich schon voller Vorfreude erfüllen und meiner Community noch einmal mehr Unterstützung bieten werden.

Mehr Informationen zu Tonia La Prova und ihren Angeboten finden Sie hier.

Copyright: Tonia La Prova

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Nicht umsonst heißt es: „Die Polizei – Dein Freund und Helfer“. Wie hilfsbereit die Beamten sein können, stellten sie dieser Tage – am vergangenen Montag – in Kiel unter Beweis. Dort meldete sich nach Medienberichten eine 99jährige Dame, die mit ihrem Rollater auf der Wache erschien. Ihr Anliegen war für eine Polizeistation durchaus ungewöhnlich, denn: sie bat die Beamten um die Reparatur ihres Trimmrads.

Laut eigenen Aussagen hätte die betagte Dame sonst nicht gewusst, an wen sie sich hätte wenden können und hat deshalb die Beamten ausgewählt.

Diese erwiesen sich hilfsbereit und begleiteten die Seniorin nach Hause. Dort zeigte sich, dass bei ihrem Trimmrad lediglich die Trainings-Intensität zu hoch war, was die Beamten umgehend behoben.

Die rüstige Seniorin kann nun ihrer Körperertüchtigung wieder nachgehen, den „Freund- und Helfer“-Beamten sei Dank! Möge es doch mehr solcher schönen Meldungen, die das Herz berühren, geben! Ein herzliches „Sport frei“ geht deshalb nach Kiel.

Bildnachweis (Symbolfoto): pixabay.com

 

 

Weibliche Fachkräfte für technische Arbeitsplätze zu gewinnen, ist für viele Unternehmen hierzulande noch immer eine Herausforderung.

Das Unternehmen Nextkraftwerke, das als virtuelles Netzkraftwerk agiert und in Köln sitzt, kennt diese Problematik auch. Und hat sich jetzt für diese Thematik etwas eher Außergewöhnliches einfallen lassen: es sponsert die Frauenbundesligamannschaft des Hamburger Schachclubs! Die Zusammenarbeit kam auf den Vorschlag einer Frau zustande und wie genau sich das alles zugetragen hat, schreibt das Hamburger Abendblatt in seiner Online-Ausgabe abendblatt.de am 14. November 2018 wie folgt:

„Trikotsponsoring ist im Schach eine Seltenheit, weil es meist gar keine Trikots gibt. Die Frauen des Hamburger SK von 1830 (HSK), des ältesten deutschen Schachvereins und eines der Gründungsmitglieder der Damen-Bundesliga, haben jetzt weiße mit schwarz-weißem Aufdruck. Wie es dazu kam, ist eine besondere Geschichte.Großmeisterin Sarah Hoolt (30), Wirtschaftswissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Energie und Finanzen, die seit sieben Jahren für den HSK zieht, überzeugte ihren Kölner Arbeitgeber Next Kraftwerke, ins Sponsoring einzusteigen. Das hatte das 2009 gegründete Unternehmen schon immer vor, wusste aber nicht, wo es sich engagieren sollte. Next Kraftwerke, Jahresumsatz 2017: 382,7 Millionen Euro, betreibt, so steht es auf deren Homepage, „eines der größten virtuellen Kraftwerke Europas, in dem Stromproduzenten, -verbraucher und -speicher intelligent vernetzt sind“. Eines der Ziele ist es dabei, erneuerbare Energien möglichst effektiv zu nutzen.(….) Die Firma, 141 Mitarbeiter an sieben Standorten, darunter in Hamburg, hat jedoch ein Problem: Sie sucht Fachkräfte, vor allem weibliche, die sind in den IT-Teams stark unterrepräsentiert. „Bei uns bewerben sich kaum Frauen für technische Arbeitsplätze. Mit den herkömmlichen Stellenausschreibungen hatten wir bisher wenig Erfolg“, klagt Unternehmenssprecher Jan Aengenvoort. Mit dem Trikotsponsoring beim HSK sollen nun bundesweit computer- und technikaffine Frauen angesprochen werden. Die werden, nicht ganz zu Unrecht, beim Schach vermutet. „Schachspielerinnen können komplexe Zusammenhänge schnell erfassen, das ist im Stromhandel von Vorteil“, sagt Aengenvoort. Der Vertrag läuft ein Jahr, dann werde wir die Zusammenarbeit ausgewertet. Verlängerung offen.“

Eine mehr als charmante Idee, wie wir finden! Zumal der Ansatz, dass Frauen, die sich dem Sport Schach widmen, wohl auch ein logisches und strukturiertes Denken haben und zudem hochintelligent sind und deshalb auch gut in technische Berufe passen, absolut sinnvoll ist.

Bleibt zu hoffen, dass der Sponsor im Rahmen seines Engagments mit den Damen fündig wird!

Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.

Ein Gastbeitrag von Daniela. Wenn jetzt wieder die Zeit anbricht, in der vermehrt geschlemmt und genascht wird, wollen etliche Frauen parallel dagegen steuern und sich sportlich betätigen. Da in dieser dunklen Jahreszeit eher die wenigsten Lust auf Sport im Freien haben, liebäugelt man wieder mehr mit einem Fitness-Studio. Doch meist ist ein Training dort nur im Rahmen eines Vertrages möglich, was die viel gestellte Frage aufwirft: „Lohnt sich für mich eine Fitness-Studio-Mitgliedschaft?“

Da ich selbst die eine und die andere Seite kenne – also sowohl „Karteileiche“ war, als auch ein wirklich fast täglich trainierendes Mitglied im Fitness-Studio, möchte ich mir erlauben, hierzu einige Tipps beziehungsweise Erfahrungswerte weiterzugeben. So kann der ein oder andere, der mit einer solchen Fitness-Studio-Mitgliedschaft liebäugelt, vorher vielleicht noch mal abwägen.

Also: mein Erfahrungswert besagt, dass man eine Mitgliedschaft eher einhält, wenn das Fitness-Studio auf ganz kurzen Wegen erreichbar oder total in der Nähe ist. Günstig macht es sich außerdem auch, wenn ein solcher Sport-Tempel auf dem Arbeitsweg liegt.

Beispiel:

Ich wohnte einige Jahre gegenüber eines Fitness-Studios, welches zu einer großen Kette gehörte und mich für eine Mitgliedschaft auf der Straße warb. Ja, das mag sich jetzt absurd anhören und auch ich bin alles andere als jemand, der sich auf offener Straße etwas aufschwatzen lässt, aber damals vergaben die im Rahmen ihrer Neueröffnung Fitness-Studio-Mitgliedschaften für sage und schreibe 39,00 € pro Person im Monat und da das Studio vom Schwimmbad über coole Kurse bis hin zu modernsten Trainingsgeräten wirklich alles aufbot, was man für sein Fitnesstraining braucht, ging ich diese Mitgliedschaft ein.

Ich fuhr wirklich gut damit, denn ich behielt den Preis bis zum Schluss, während später hinzugekommene Mitglieder bis zu fast 100,00 € pro Monat zahlen mussten. Aber das nur am Rande, denn ich wollte ja davon berichten, ob sich diese Mitgliedschaft lohnte.

Antwort: definitiv ja!

Dadurch, dass – wie gesagt – das Studio direkt gegenüber meiner Wohnung lag, ging ich jeden Morgen vor der Arbeit dort schwimmen und etwas an den Geräten trainieren. Es war einfach ein Leichtes, diese sportliche Aktivität in meinen Arbeitsalltag zu integrieren.

Aufgrund einer Beziehung aber zog ich irgendwann aus diesem Wohnviertel weg und fand mich dann in einer Umgebung wieder, in der nicht ein einziges Fitness-Studio in der Nähe war.

Da ich aber – logisch! – meine antrainierte Figur und Fitness behalten wollte, hielt ich Ausschau nach einem neuen Studio. Ich wurde fündig, allerdings lag der Sport-Tempel weder auf meinem Arbeitsweg, noch wirklich in der Nähe.

Aber das schien mir zunächst egal, denn ich hatte ja ein Auto.

Und so unterschrieb ich auch dort eine Mitgliedschaft. Allerdings mutierte ich – wie oben schon angedeutet – tatsächlich zur Karteileiche, denn: durch die Entfernung des Studios war das Aufsuchen selbiges immer irgendwie mit Umständen verbunden. Der Fahrtweg selbst, die ewig verstopften Straßen, das nervige Hin- und Zurück-Kutschen.

All das kostete Zeit und auch Nerven. Und eine Menge Disziplin, die ich nicht imstande war, an den Tag zu legen, ganz ehrlich!

Oft hielt ich nach der Arbeit erst einmal daheim an, um den Einkauf hoch zu schaffen  (Supermärkte lagen immerhin auf dem Weg von meiner Arbeit nach Hause…) oder um in Ruhe mit einer Freundin zu telefonieren und danach…Nun ja: raffte ich mich häufig nicht mehr zum Sport auf! Obwohl ich meine Sporttasche im Auto deponiert hatte – die kluge Frau baut ja bekanntlich vor!

Allein – es nützte nichts.

Die doch etwas ungünstige Lage des Studios führte dazu, dass ich den Sport dort vernachlässigte und die Lust, ins Fitness-Studio zu gehen, sich recht schnell verflüchtigte.

Ich zahlte meine Mitgliedschaft in dieser Zeit deshalb für umsonst, sprich: für so gut wie nichts.

Okay, es mag Leute geben, die für ihre Fitness-Einheiten bis ans Ende der Welt fahren, aber machen wir uns nichts vor: die Durchschnitts-Frau ist einfach nicht so und verliert bei ungünstigen Umständen schnell mal die Lust am Fitness-Studio.

Wer also mit dem Gedanken spielt, eine Fitness-Studio-Mitgliedschaft einzugehen, sollte genau abwägen, ob sich das lohnt beziehungsweise ob er wirklich bereit ist, das Studio bei Wind und Wetter und auch bei einem längeren Anfahrtsweg aufzusuchen.

Man sollte hier im Vorab wirklich in sich gehen und auch seinen inneren Schweinehund realistisch einschätzen. Sich etwas vorzumachen bringt meist nichts –  höchstens unnötige Kosten.

Wer aber – so wie ich einst – in der Nähe eines Studios wohnt und dieses vielleicht sogar noch fußläufig erreichen kann, muss, sofern er wirklich mit Freude dem Sport frönt, eine feste Fitness-Studio-Mitgliedschaft kaum fürchten!

Hier heißt es dann nur noch: „Sport frei!“

Bildnachweis: pixabay.com

Einmal am Tag raus in die Natur und man hat etwas für`s Wohlbefinden getan. Das ist keine neue Erkenntnis – natürlich nicht -, aber wen zieht es an grauen Herbsttagen denn wirklich raus ins Freie?

Die meisten eher nicht. Zumal gerade die Herbstzeit auch als „Indoor-Kuschelzeit“ genutzt wird, Kamin, heißer Tee und Plätzchen locken allemal mehr als der womöglich matschige Wald- oder Parkweg.

Aber dennoch: dass man seinen inneren Schweinehund überwinden sollte, ist wichtig. Auch vor dem Hintergrund der neuesten Erkenntnisse, die sich dem Zusammenhang zwischen der Psyche und der Gesundheit widmen.

So gilt es als erwiesen, dass die Natur die psychische Gesundheit festigt. Auf dem Land sogar noch stärker als in der Stadt! Aber ganz egal, ob man in der pulsierenden City wohnt oder auf einem verträumten Dorf: raus, raus und nochmals raus lautet die Devise der Gesundheitsexperten!

So wurde auf pressetext.de aktuell das Ergebnis von Wissenschaftlern aus Barcelona veröffentlicht, die sich am Barcelona Institute for Global Health diesem Thema gewidmet haben.

Hier heißt es:

„Der Aufenthalt in einer natürlichen Umgebung stärkt die psychische Gesundheit. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Wissenschaftlern des Barcelona Institute for Global Health, die in vier europäischen Städten durchgeführt worden ist. Den Ergebnissen zufolge schnitten jene, die täglich Zeit in der Natur verbringen, bei einer Skala für psychische Gesundheit um 2,74 Punkte besser ab als die restlichen Probanden.(…)
An der Studie nahmen 3.599 Personen aus Barcelona in Spanien, Doetinchem in den Niederlanden, Kaunas in Litauen und Stoke-on-Trent in England teil. Diese beantworteten einen Fragebogen hinsichtlich ihrer Lebensgewohnheiten sowie ihres seelischen Wohlbefindens. Der Zusammenhang zwischen einer natürlichen Umgebung und der psychischen Gesundheit war bei aktiven Bewegungsformen wie Gehen oder Radfahren besonders stark.
Die Definition von natürlicher Umgebung meint hier sowohl öffentliche als auch private Plätze, die grüne oder blaue natürliche Elemente, beispielsweise Bäume, Wälder, Stadtparks, Naturparks, Naturreservate sowie verschiedene Arten von Gewässern, beinhalten. „Von vorhergehenden Studien wissen wir, dass physische Aktivitäten in der Natur Stress reduzieren, die Stimmung heben und die psychische Regeneration in einem größeren Ausmaß ankurbelt als die gleiche Bewegung in urbaner Umgebung“, schildert Studienautorin Wilma Zijlema.“

Tja – das ist eindeutig! Und solange es draußen vor der Tür nicht wirklich regnet oder stürmt, sollte man versuchen, so oft wie möglich in die Natur zu gehen.

Natürlich wird das den meisten nicht täglich gelingen, aber so dreimal die Woche sollte man sich dazu schon durchringen!

Leute, die auf dem Land wohnen, benötigen zudem meist nur wenige Schritte aus ihrem Dorf raus, um sofort in Wald und Flur zu sein.

Deshalb sollten Städter überlegen, was für sie als kleine Stippvisite am besten in Frage kommt. Wer zu bequem ist, den langen Weg zum Stadtpark oder zum städtischen Wald zu laufen, kann auch das Auto dorthin nehmen und direkt ab einem der Parkplätze, die im Zusammenhang mit städtischen Naherholungsgebieten meist vorhanden sind, seinen Spaziergang (oder die Jogging-/Walking-Runde) starten.

Selbst Leuten, die ab dem Herbst zu Stubenhockern mutieren, werden sich eingestehen, dass einem was fehlt, wenn man den Großteil der Arbeitswoche über so gut wie gar keinen Baum oder Strauch zu Gesicht bekommen hat. Meist wird einem das freilich erst direkt in der Natur richtig klar, die man total genießt, wenn man sich in ihr aufhält.

Es ist ein bisschen wie mit dem Sport: raffen sich Sportmuffel erst mal zu der gesunden Aktivität auf, genießen sie das wohlige „Danach“-Gefühl in vollen Zügen und freuen sich darüber, dass sie den inneren Schweinehund überwunden haben.

Meist werden in solchen Situationen gute Vorsätze geschmiedet, ganz nach dem Motto: „Das muss ich einfach öfter machen“.

Wer dies an trüben Herbsttagen mit Spaziergängen in der Natur ähnlich handhabt – also sich auch aufrafft, wenn es draußen grau in grau ist – der sollte vor allem eines: an guten Vorsätzen dran bleiben! Zumal sich der knisternde Kamin, die dampfende Tasse Tee und der Ohrensessel nach einer Spazier- oder Joggingrunde, zu der man sich aufgerafft hat, im Nachgang noch intensiver genießen lassen…

Bildnachweis: pexels.com

Sie ist im Internet DIE junge Koryphäe, die Tipps und Erfahrungswerte rund um das Thema Diabetes auf sympathische Weise rüberbringt: Kathrin Schanz (im Bild).

Selbst seit sechs Jahren mit der Krankheit lebend, hat die Mutter einer Tochter, die gerade mit dem zweiten Kind schwanger ist, verschiedene Social-Media-Kanäle aufgebaut, die vor allem für schwangere Frauen und Mütter eine gutbesuchte, digitale Anlaufstelle sind.

Vor allem der Youtube-Kanal der engagierten Frau kommt bei Diabetes-Patientinnen äußerst gut an. Mittlerweile wird Kathrin Schanz, deren sportliche Leidenschaft Tischtennis ist, auch als Expertin in Sachen Diabetes gebucht. Im Interview berichtet Sie uns über ihr Leben mit der Krankheit und gibt uns mit starken visuellen Impressionen einen Einblick in ihren Alltag. Zudem bekommt man einen Eindruck davon, wie stark sie sich zwischenzeitlich im Netz für dieses Thema, mit dem sie  Schwangeren und Müttern Mut machen möchte, engagiert.

FB: Frau Schanz, Sie sind Diabetikerin – seit wann leben Sie mit der Krankheit?

Typ 1 Diabetes begleitet mich seit meinem 21. Lebensjahr, somit seit 6 Jahren.

FB: Mittlerweile sind Sie im Internet ziemlich bekannt und geben via Ihres Youtube-Kanals Diabeteswelt und Instagram Tipps für andere Menschen mit Diabetes. Vor allem Schwangere sind an Ihrem Know-How interessiert – wie kam es dazu?

In meiner ersten Schwangerschaft suchte ich dringend Tipps/Erfahrungsberichte von anderen Betroffenen im Internet. Leider fand ich absolut keine Erfahrungsberichte aus erster Hand und da war die „Mission“ für mich eindeutig! Ich gründete meinen YouTube Kanal „Diabeteswelt“, um Frauen die schwanger werden wollen, es sind oder vor ihrem zweiten Kind stehen Mut zu machen.

Selbst viele Ärzte beraten noch nach der „alten Schule“. Es hieß vor etlichen Jahren, Frauen mit Typ 1 Diabetes sollten lieber keine Kinder bekommen, da die Sterblichkeitsrate von Müttern und Kindern ausgesprochen hoch war. Mit der heutigen Technik und einem verantwortungsvollen Diabetes Selbst-Management steht die damalige Annahme außer Frage.

FB: Gelingt es Ihnen durch Ihre Internet-Aktivitäten, Unsicherheiten bei schwangeren Frauen abzubauen?  

Glücklicherweise ja. Mich erreichen mittlerweile täglich Nachrichten von Frauen mit Kinderwunsch oder Frauen, die Probleme und Sorgen bezüglich ihres Diabetes während der Schwangerschaft haben. Ich freue mich riesig, dass ich ihnen – alleine durch den Austausch und das Veröffentlichen meiner persönlichen Geschichte – helfen kann. Viele Frauen trauen sich nicht an das Thema Familienplanung heran, nur aufgrund ihres Diabetes. Sie brauchen einfach Menschen, die diesen Weg gegangen sind. Positiv-Beispiele sind so wichtig für Frauen, die verunsichert sind. Diabetes ist definitiv kein Grund, keine Kinder zu bekommen.

FB: Den Alltag als Mama mit Diabetes gestalten – das interessiert viele Frauen, die Ihren Web-Kanälen folgen. Welche Themen sind in diesem Zusammenhang am meisten gefragt?

Wie schaffe ich es mein weiteres „Kind“ namens Diabetes in den Familienalltag zu integrieren? Dies ist die am häufigsten gestellte Frage. Diabetes ist eine 24/7 Aufgabe und läuft im Familienalltag oftmals „nur“ nebenher, da man seine volle Aufmerksamkeit seinem Kind widmet. Allerdings gebe ich hier gerne die Hinweise, dass man erst recht auf sich und seinen Diabetes achten sollte, wenn man Kinder hat.

Eine stabile und gute Blutzucker-Einstellung ist essentiell. Ich persönlich schaffe das nur mit der Hilfe meiner Insulinpumpe und meines CGM-Systems, welches meinen Gewebezucker kontinuierlich misst und mich sogar warnt, sobald ich zu hohe oder zu niedrige Werte habe. Je weniger Unterzuckerungen oder Phasen von viel zu hohem Blutzucker man hat, desto schöner und barrierefreier lässt sich der Familienalltag gestalten.

FB: Sie sind selbst gerade mit dem zweiten Kind schwanger – worauf müssen Sie in dieser Zeit persönlich sehr achten?

Ich muss darauf achten, dass meine Blutzucker Werte in der Zeit der Schwangerschaft die eines Menschen ohne Diabetes ähneln. Mit jedem Hormonschub, welche in der Schwangerschaft sehr häufig vorkommen, steigt mein Insulinbedarf an. Hier habe ich für mich einige Lösungen gefunden. Zum Beispiel die aufgenommenen Kohlenhydrate mit einem Insulinpen abzufangen, sodass sich nicht zu viel Insulin (über meine Pumpe) an einer Stelle verteilt.

Weiterhin muss ich einen recht großen Spritz-Ess-Abstand einhalten was bedeutet, dass man erst spritzt, dann eine ganze Weile wartet und danach isst. Außerdem beobachte ich meine Werte immer 2 Tage am Stück, bis ich Muster erkenne. Dann verändere ich eigenständig etwas an meinen Einstellungen. Diese Art von Empowerment ist für mich unabdingbar.

FB: Dass Sie als Expertin im Internet so viele Menschen erreichen, ist ein wahrer Segen, den die digitale Welt mit sich bringt. Was hat sich parallel im realen Leben für Menschen mit Diabetes in den letzten Jahren zum Positiven verändert?

Zeitgeschichtlich gesehen gibt es CGM-Systeme (von denen ich bereits vorher gesprochen habe) noch nicht sehr viele Jahre. Dadurch, dass man seine Werte kontinuierlich beobachten kann, kann man mit ein wenig Erfahrung und der Hilfe eines guten Diabetologen im Selbst-Management seine Einstellungen nahezu optimieren. Wir sollten uns zum Ziel machen, Experte unserer Erkrankung zu sein, damit wir in jeder Situation das passende Handwerk besitzen, uns selber zu helfen. Denn wie es im Volksmund so schön heißt „jeder Diabetes ist anders“.

FB: In Sachen Diabetes sind auch immer mehr Kinder betroffen – was empfehlen Sie betroffenen Eltern, wo sie sich Ratschläge und holen und sich mit anderen Eltern vernetzen können?

Gerade für Eltern mit Kindern mit Typ 1 Diabetes ist der Austausch mit anderen Eltern unglaublich wichtig. Online gibt es Homepages und Foren wie zum Beispiel „Diabetes-Kids“. Dort findet man Anschluss und wundervolle Projekte wie Freizeiten, Segelfahrten oder auch einfach kleine organisierte Treffen. Eltern können sich im Forum austauschen. Außerdem gibt es Antworten auf alle möglichen Fragen. Ebenfalls klasse finde ich die Klassenfahrtbetreuung für Kinder mit Typ 1 Diabetes, organisiert von der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (nähere Informationen hierzu sind auf deren Homepage zu finden).

FB: Wie gestalten Sie Ihren persönlichen Alltag – zwischen Familie, Ihren Internet-Kanälen und Ihrem Diabetes?

Tatsächlich beschäftige ich mich jeden Tag mit dem Thema Diabetes. Meine Social-Media-Aktivitäten nehmen insgesamt so viel Zeit in Anspruch wie ein Halbtagsjob (Videos planen, drehen, schneiden, Artikel schreiben, Beiträge vorbereiten und natürlich Fragen beantworten). Dies mache ich ehrenamtlich, aber es ist mir außerordentlich wichtig meinen Teil in der „Diabeteswelt“ beizutragen und deswegen mache ich das gerne und mit großer Freude. Meine große Tochter ist 4 Tage die Woche bei einer Tagesmutter, wodurch sich alles gut vereinbaren lässt. Meine Familie steht jedoch trotz der vielen Diabetes-Aktivitäten im Mittelpunkt und es ist schön, dass ich mir meine Zeit frei einteilen kann.

FB: In den Social-Media-Gruppen beraten Sie die Leute ebenso ehrenamtlich – wie groß ist mittlerweile die von Ihnen betreute Community?

Beraten darf ich nicht, da ich keinen medizinischen Beruf erlernt habe. Jedoch gebe ich gerne weiter, wie ich meinen Diabetes manage, probiere neuste Hilfsmittel und Geräte aus und teile meine Erfahrungen. Auf YouTube sind es rund 1000 Menschen, die sich regelmäßig meine Videos anschauen und auf Instagram etwas mehr. Es ist quasi täglich eine Menge Austausch vorhanden.

FB: Auch als professionelle Expertin sind Sie inzwischen sehr gefragt. Wofür werden Sie am meisten gebucht und von wem?

Mich macht es unglaublich stolz und glücklich mittlerweile Vorträge und Workshops zu den Themen Schwangerschaft mit Typ 1 Diabetes, Leistungssport mit Typ 1 Diabetes und Diabetes in den Medien halten zu dürfen. Schon immer war das Präsentieren eine meiner großen Leidenschaften und heute über meine anderen Leidenschaften referieren zu dürfen, das ist wundervoll. Gebucht werde ich in der Regel von Diabetes-Firmen oder auch Diabetes Organisationen.

FB: Inwieweit widmen Sie sich Ihrer Leidenschaft – dem Tischtennis? Immerhin haben Sie hier schon einen tollen Sieg – Gold – errungen…!

Bis zur Hälfte der Schwangerschaft war ich noch regelmäßig im Tischtennis Training. Ich spiele seit ca. 20 Jahren Tischtennis und freue mich schon wieder sehr darauf, mit dem Baby im Gepäck in die Halle zu gehen. Tischtennis wird immer ein großer Teil meines Lebens sein, das war es auch bereits vor der Diagnose Typ 1 Diabetes. Ich sehe Diabetes nicht als Hindernis, Leistungssport zu betreiben. Im Gegenteil – es ist noch eine größere Challenge.

FB: Was steht aktuell an Projekten oder Plänen bei Ihnen an?  

Mein Hauptaugenmerk liegt zurzeit darin, auch meine zweite Schwangerschaft detailliert zu dokumentieren. Im Juli werde ich im Rahmen des „Camp D“, einem Zeltlager für Kinder und Jugendliche mit ca. 500 Teilnehmern einen Workshop zum Thema Schwangerschaft/Sexualität mit Typ 1 Diabetes halten dürfen. Dies ist mein erstes Projekt nach der Geburt meiner zweiten Tochter. Jedoch werde ich dieses Jahr etwas ruhiger angehen lassen und mich hauptsächlich auf meine Familie konzentrieren. YouTube und Instagram kommen dabei aber keinesfalls zu kurz.

Den Link zum Kanal „Diabeteswelt“ von Kathrin Schanz finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Thema auch hier.

Bildnachweise / Copyright: Kathrin Schanz, Martina Schwarz

Ein Faible für Sport muss man (FRAU) haben. Wer es nicht hat, wird sich wohl nie für Dauerlauf, Kniebeugen und Gymnastik begeistern können. Dumm nur, dass aber genau diese Art von Bewegung Kilos purzeln und die Gesundheit stabiler werden lässt. Wer ein richtiger Sportmuffel ist, der kann davon sicher ein Lied singen. Und hat wahrscheinlich – der Abneigung zum Trotz – schon einiges in Sachen Ausprobieren verschiedener Sportarten durch! Denn mal ehrlich: wohl jede Frau, die dem Sport so gar nichts abgewinnen kann, hat`s aber dennoch schon mal durch.

Meist in Form „leichterer“ Betätigungen, wie Bauch-Beine-Po, Pilates oder Walken.

Doch leider bringt all das – neben der Abneigung, die man eigentlich hegt – auch ziemlich viel an Zeitinvestitionen mit sich. Vor allem dann, wenn man sich für die vermeintliche Quälerei noch zu einem Fitness-Studio oder einer Sportgruppe begeben muss.

Das Ende vom Lied bei solchen Sachen kennt wohl jeder: man lässt das schnell wieder sein (Oder auch nicht, siehe hier)

Und genau so schnell rostet dann man wieder ein, alles bekannt…

Aber es gibt dennoch Alternativen für Leute, die mit Sport nun so gar nichts am Hut haben. Rad fahren nämlich. Das allein ist natürlich keine neue Erkenntnis, jedem ist klar, dass die gleichbleibende Bewegung der Beine beim Radeln positive Effekte auf Herz/Kreislauf haben.

Allerdings kann diese Art der Fortbewegung unter Sportmuffeln dann doch irgendwo auch unter „Natur entdecken“ oder „neue Eindrücke gewinnen“ laufen. Sich mit dem Fahrrad fortzubewegen wird nicht jeder gleich als Sport deklarieren. Gesund ist es aber allemal und seit Neuestem kommen zudem interessanten Fakten in Sachen Radeln hinzu.

So meldet das Magazin wohlAUF in seiner Ausgabe 2 / 2018 folgendes:

„Rad fahren stoppt den Alterungsprozess. (Fast) so spektakulär liest sich das Ergebnis einer Mitte März 2018 veröffentlichten Studie der Universität Birmingham. Wissenschaftler ließen 125 Amateurradfahrer im Alter von 55 bis 79 Jahren eine vorgegebene Strecke fahren. Die 84 Männer schafften 100 Kilometer in unter sechseinhalb Stunden. Die Probanden in der Vergleichsgruppe trieben keinen Sport. Die Radfahrer „gewannen“ auf der ganzen Linie: Muskelmasse, Muskelkraft und Testosteronwerte waren bei ihnen bis ins hohe Alter anhaltend hoch, Cholesterinwerte und Körperfett bleiben auf gesunden Niveaus. Darüber hinaus zeigte das Immunsystem der sportlichen Damen und Herren so gut wie keine Anzeichen von Alterungsprozessen.“

Wer jetzt angesichts des mehrfach aufgeführten Wortes mit „Muskel…“ schon wieder den mega-intensiven Sport vor Augen hat, dem sei gesagt: muss alles nicht sein.

Denn nicht die Höchstleistung zählt, sondern die Kontinuität. Im besagten Magazin wohlAUF wird deshalb empfohlen, jede Woche (für immer!) aufs Rad zu steigen und an der frischen Luft in die Pedale zu treten. Das soll sogar ein Garant für anhaltende Gesundheit sein.

Allerdings sollte man es nicht übertreiben. Dr. Riepenhauf dazu in wohlAUF:

„In den ersten Tagen nicht länger als drei Stunden Rad fahren“.

Nun – das muss man wohl Sportmuffeln nicht zweimal sagen, oder?!

Ein Gastbeitrag von Josefine.

Bildnachweis: pexels.com

 

 

  

Ein Gastbeitrag von Manuela

So viele Jahre habe ich keinen Sport gemacht und entsprechend auch einige Kilochen zugelegt. Ich bin Mitte Vierzig und irgendwann an den Punkt gekommen, wo ich aus dem eigenen Wohlfühlbefinden heraus das starke Bedürfnis hatte, abzunehmen.

Etwas runder zu sein, stört mich so im Alltag nicht, ich hasse Diäten und Sport eigentlich auch. Aber was tun, wenn die Sachen nicht mehr passen, schöne Markenkleidung noch dazu?

Als ich irgendwann nämlich meinen Hosenknopf nur noch mit Mühe zubekam (bei der letzten Hose, die mir passte) und ich mit einem schon fast schmerzhaft einschneidenden Hosenbund den Tag überstehen musste, stand für mich fest: „so und nicht weiter“.

Wie den Sport in den Alltag integrieren?

Allerdings stand ich vor zwei Problemen:

in Sachen Sport kommen für mich – vor allem aus gesundheitlichen Gründen – nur sehr leichte Sportarten in Frage und zwar Schwimmen und Walken.

Das war das erste Problem – diese Eingeschränktheit. Das zweite: ich habe in meinem Alltag so gut wie keine zeitlichen Kapazitäten, Sport zu integrieren. Zumindest keinen, der damit einhergeht, dass ich ein Fitness-Studio oder eine Schwimmhalle besuche. Zwar gab es solche Einrichtungen in meiner Nähe – aber mit so grottenschlechten Öffnungszeiten, dass ich das vergessen konnte.

Dass etwas Sport aber sein muss, stand für mich fest, schon deshalb, weil ich ein Genussmensch bin und sehr gerne esse. Natürlich hatte ich mir auch hier vorgenommen, etwas zurückhaltender zu sein, aber um ein wirklich gutes Ergebnis in Sachen Gewichtsverlust zu erzielen, war für mich ein wenig Sport unabdingbar.

Aber wie das Ganze nun umsetzen?

Nun – der Zufall kam mir zur Hilfe. Durch eine Nachbarin erfuhr ich, dass in meinem Ort einmal wöchentlich ein Gymnastikkurs stattfindet. Obendrein zu einer Uhrzeit, die ich ermöglichen konnte und zudem nur wenige Schritte von meinem Zuhause entfernt. Das hatte ich vorher nicht gewusst!

Ich meldete mich sofort an und stieß schon bald zu der Sportgruppe dazu, die aus einigen Frauen aus der Umgebung bestand.

Eine versierte Physiotherapeutin leitete uns mit Pilates-Übungen an. Ich als Neuling schaffte – ehrlich gesagt – manche Einheit überhaupt nicht, zu sehr machte mir die jahrelange Sportabstinenz zu schaffen. Aber ich merkte dennoch, dass die Übungen was für mich waren, mir guttaten, auch wenn ich die Erste war, die außer Puste kam. Eine ganze Stunde musste durchgehalten werden, es kam mir vor wie eine Ewigkeit!

Am Schluss gab mir die Übungsleiterin einige Blätter mit Übungen für daheim mit. Am nächsten Tag war natürlich nicht daran zu denken, dass ich Gymnastik in den eigenen vier Wänden machte, denn ich hatte einen tierischen Muskelkater!

Sanft und moderat – nur nicht übertreiben!

Erst drei Tage später machte ich mich daran, sanft einige Übungen durchzuführen. Und wenig später war schon die Woche rum und die nächste Übungsstunde im Ort stand auf dem Plan. Diesmal konnte ich schon besser mithalten, obgleich ich natürlich noch immer schnell aus der Puste kam!

Aber ich blieb dran und machte daheim weiter. Gerade mal zweimal die Woche, mehr nicht, aber mit der Zeit bemerkte ich eine neue Leichtigkeit an mir.

Ich hatte auch essenstechnisch etwas umgestellt – allerdings nur auf FDH, das berühmte „Futtere die Hälfte“! Hinzu kam der wöchentliche Gymnastiktermin im Ort, den ich nie versäumte.

Nach wenigen Monaten schon waren einige Kilos weg – um die fünf Kilo, um genau zu sein.

Private Übungen meist besser als Diäten, Fitness-Studio & Co.

Meine Entscheidung, ein wenig Sport zu integrieren und mich beim Essen etwas zu mäßigen, war goldrichtig. Meine Klamotten passten mir wieder und mein Wohlfühlgefühl stieg immens. Und das mit dieser zeitlich geringen Investition, ganz ohne Bücher von vermeintlichen Diätgurus, Diäten, Workshops, Wunder-Crash-Abnehmkonzepten & Co.

Zudem dankte mir mein Körper die moderate sportliche Betätigung mit einer neuen Geschmeidigkeit. Das Gefühl, meine Knochen seien eingerostet, verschwand schon nach kurzer Zeit und heute, wo ich konsequent darauf achte, sowohl in meiner Sportgruppe als auch daheim kräftigende Übungen für Bauch, Beine und Po in Eigenregie durchzuführen, habe ich das Gefühl, in einem elastischeren Body zu wohnen.

Für mich ein wahnsinnig tolles Körpergefühl, das ich behalten möchte. Auf diesem Niveau! Mehr muss nicht, zu mehr habe ich auch keine große Lust.

Und da ich mir vorstellen kann, dass es eine Menge Frauen gibt, für die Sport so überhaupt nichts ist und schon gar nicht die Mitgliedschaft in einem Sportstudio, habe ich mir die Freiheit genommen, über diese – meine – persönliche Erfahrung zu schreiben. Vielleicht macht es ja dem einen oder anderen weiblichen Sportmuffel mit zu engen Hosen Mut, dem Körper zumindest etwas Beweglichkeit zu gönnen.

Seien Sie versichert: es lohnt sich!

Bildnachweis: pexels.com

Hobby für das Kind

Kaum ist der Nachwuchs den Windeln entwachsen, steht sie schon im Raum, die Frage: „Welches Hobby passt eigentlich zu meinem Kind?“ Und da diese Frage natürlich eher das Kind als die Mama oder den Papa betrifft, sollte man sich unbedingt an den Interessen des Kindes orientieren.

Natürlich wird ein Kind im Kindergartenalter diese noch nicht hundertprozentig von sich aus kommunizieren (können), aber schon in dieser Zeit bekommen Eltern es ja mit, in welche Richtung sich das eigene Kind entwickelt. Ist es musikalisch, singt oder tanzt es gern? Ist es sportlich? Oder eher den stilleren Aktivitäten zugetan, wie Malen oder Basteln?

Ein Hobby für`s Kind: die Auswahl ist groß!

Je nachdem, wie der Nachwuchs diesbezüglich „drauf ist“, kann man als Mama oder Papa agieren. Dem kommt dann entgegen, dass es hierzulande für Kinder zahlreiche Angebote in Sachen aktiver Freizeitgestaltung gibt. Diese sind zwar zum größten Teil kostenpflichtig, aber natürlich variieren die Preise sehr stark.

Vom Sportverein mit einem sehr günstigen Jahresbeitrag bis hin zur privaten Musikschule, die schon im Monat ein bisschen was kosten kann, ist so gut wie alles dabei. Eher keine Rolle spielt, ob man in der Stadt oder ländlich wohnt. Sowohl in der City als auch auf dem Land bzw. in der Nähe von ländlichen Wohnorten gibt es eigentlich immer entsprechende Angebote.

Und: fahren, um sie wahrzunehmen, muss man fast immer, ganz gleich, wo man nun wohnt.

Allerdings gilt es, beim Schnuppern und Auswählen diverser Hobbymöglichkeiten für das eigene Kind, ein paar Überlegungen anzustellen.

Kinderhobby muss auch zum Familienalltag passen

So sollte man sich als Erziehungsberechtigter fragen, ob man in der Lage ist, das Kind bei einem Hobby zu begleiten – sogar im doppelten Wortsinn – dass sich auch und vor allem am Wochenende abspielt.

Hier seien beispielsweise Karneval-, Theater und Sportvereine genannt. Trainings und Proben für Spiele oder Auftritte finden in dieser Kategorie häufig auch am Wochenende statt, ebenso die eigentlichen Sportspiele und Auftritte selbst.

Auch Chöre sind für Auftritte häufig am Wochenende unterwegs. Wohingegen für ein Hobby, das sich beispielsweise mit kreativem Schreiben beschäftigt, eher weniger die Wochenenden in Frage kommen. Auch Anfängerkurse in Sachen Reiten für Kinder finden meist in der Woche statt am Wochenende statt. Mit solchen Dingen sollte man sich unbedingt im Vorfeld auseinandersetzen. Denn: es wird sonst schwierig für Menschen, die sich das Wochenende eher nicht mit Terminen verplanen wollen. Insofern: vorher einfach gedanklich sondieren, was man selbst – als Eltern, als Mama oder Papa – für Vorstellungen hat.

Ist das geklärt, sollte die Auswahl des (zukünftigen) Hobbies angegangen werden. Hier zählt eigentlich ausschließlich die Devise: „probieren, probieren, probieren!“.

Entsprechend den schon geäußerten oder aufgefallenen Interessen des Kindes, sollte man sich ruhig eine Zeitlang durch passende Angebote „arbeiten“.

Von Kletterhalle bis Chor: die Auswahl ist groß

Da hat man unter Umständen ganz schön zu tun, denn es gibt soooo vieles (zumindest in den meisten Regionen….!).

  • Kletterhalle
  • Eishalle
  • Schwimmbad
  • Reitplatz oder Reithalle
  • Sportverein
  • Musikschule
  • Chor
  • Tanz

Hier heißt es, durch Ausprobieren das passende für das Kind zu finden. Das bedeutet auch, dass man bei den jeweiligen Angeboten, die man gemeinsam mit dem Kind wahrnimmt, ruhig auch erstmal eine Weile am Ball bleibt.

Es kristallisiert sich dann schon heraus, ob es das Richtige für das Kind ist oder nicht. Eine schöne Ausprobiermöglichkeit gibt es übrigens für musikalisch interessierte Kinder: die meisten Musikschulen bieten das sogenannte „Instrumenten-Karussell“ an – hier können die Kleinen schauen ob ihnen ein bestimmtes Instrument zusagt.

Aber ganz gleich, ob sie ein musikalisches oder eher sportlich oder ganz anderweitig interessiertes Kind haben – es gilt der weise Spruch: „Probieren geht über Studieren“

In diesem Sinne – viel Spaß beim Ausprobieren!

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