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Ein Gastbeitrag von Carola. Weibliches Bauchgefühl trügt nie, wirklich nie! Das weiß wohl inzwischen so ziemlich jede Frau. Blöd nur, dass man (FRAU) dieses körpereigene Navi nur zu oft (und zu gern) überhört. Zumindest geht mir das oft so. Große Erfahrungswerte habe ich in diesem Zusammenhang übrigens früher beim Online-Dating gesammelt. Und viel Lehrgeld bezahlt!

Viel zu oft leider habe ich meine Zeit mit Dates verbracht, die von Vornherein zum Scheitern verurteilt waren. Und – um beim „Lehrgeld zahlen“ zu bleiben – ich habe nicht selten sogar die Rechnung für den Dating-Kandidaten mit bezahlt. Ja, sowas gibt’s auch und das hatte in diesen Momenten nichts mit dem Thema Gleichberechtigung zu tun. Oft waren diese Kandidaten chronische Pleitegeier. Aber das nur am Rande.

Fakt ist, dass es, als ich Single war, mehr als einmal diesen einen Moment beim Dating gab, wo ich dachte: „Hm…na ja, so toll ist das jetzt nicht.“

Oft kamen mir diese Gedanken beim Telefonat mit einem Mann aus der Singlebörse. Hier erfährt man (FRAU) ja schon immer sehr viel und kann ob eines solchen Plausches für sich entscheiden, ob man ein persönliches Treffen wahrnimmt oder es bleiben lässt.

Leider habe ich mich viel zu oft für die erstere Variante entschieden, auch wenn es im Telefonat zuvor Situationen gab, die mein schlechtes Bauchgefühl Achterbahn haben fahren lassen.

Ich bin aber eben ein Mensch, der nach dem Motto: „Dem sollte man eine Chance geben“ verfährt, wobei man das „dem“ hier getrost auf den männlichen Singlebörsen-Kandidaten übertragen kann.

Natürlich – Sie ahnen es vielleicht schon – ging das immer schief. War schon am Telefon irgendwas, was nicht ganz so rund war, so kam das natürlich bei dem persönlichen Treffen heraus.

Um es zusammenfassend zu sagen: solche Dates waren immer Zeitverschwendung – immer! Und mehr als einmal habe ich mir im Nachgang gesagt: „Hätte ich es bloß gelassen“.

Nun, auf diesem Gebiet bin ich mittlerweile „geheilt“, was aber auch daran liegen kann, dass ich meinen Traumpartner zwischenzeitlich gefunden habe, offline übrigens!

Im täglichen Leben allerdings kommt es schon immer mal noch vor, dass ich mich im Nachgang über eine Situation, die ich zugelassen habe, ärgere.

Das beste Beispiel dafür war das vergangene Wochenende. Wir – mein Partner und ich – waren in den Tagen zuvor sehr eingespannt, einschließlich des Feiertages. Wir haben ein fünfjähriges Kind, das wir in dieser Zeit in die Obhut der Großeltern gegeben haben.

Am Wochenende war dann – endlich! – für die ganze Familie Relaxen angesagt.

Da mich aber noch das schlechte Gewissen plagte, dass wir zuvor so wenig Zeit für das Kind hatten und ich ein Mensch bin, der allergrößten Wert auf gemeinsame, familiäre Unternehmungen legt, schlug ich am Samstag vor, eine Radtour zu machen. So richtig hatte niemand Lust, das Kind nicht und mein Partner auch nicht.

Mein Kind war beschäftigt mit Trampolinspringen und mein Partner entspannte sich mit einem Buch auf der Gartenliege. Ich selbst hatte auch noch eine Menge an Lesefutter und machte es mir auch erstmal auf der Gartenliege bequem.

Eigentlich hätte das alles an diesem Nachmittag so bleiben können.

Wenn…ja: wenn mich nicht mein schlechtes Gewissen (was ich laut meinem Partner gar nicht haben müsste) weiter geplagt hätte und ich auf eine gemeinsame Unternehmung an diesem Samstag setzte.

Nun: es kam, wie es kommen musste. Letzten Endes brachen wir – mehr oder weniger eher pflichtbewusst, als mit voller Lust – am späteren Nachmittag zu einer kleinen Radtour auf.

Und was soll ich Ihnen sagen? Wir kamen nicht mal vier Kilometer weit, weil mein Kind schon nach 15 Minuten in einer Kurve (wir fuhren auf einem autofreien Landwirtschaftsweg) so derartig hinfiel, dass sie ihren gesamten Mund in Mitleidenschaft zog, inklusive der Zähne.

Ihre beiden Schneidezähne oben hingen runter wie bei Dracula, dass es noch die Milchzähne sind, ist ein wenig Glück im Unglück.

Wir brachen das Unterfangen natürlich umgehend ab und schoben unsere Räder heim, unter dem Weinen meines Kindes.

Wie es weiterging? Zahnarzt, röntgen, eine kleine Kiefernbehandlung – das volle Programm. Glücklicherweise hatte der Fahrradunfall für mein Kind ansonsten keine bleibenden Folgen, aber ich ärgerte mich natürlich schwarz. Warum haben wir an dem besagten Nachmittag nicht einfach die Dinge belassen, wie sie sind?

Logisch, dass ich mir nach diesem Ereignis -zigmal sagte: „Hätte ich`s doch bloß gelassen!“.

Und wissen Sie was? Das nächste Mal – lasse ich es tatsächlich.

Es ist eigentlich genau die Funktion, die auf Facebook noch gefehlt hat: eine Rating-Option. Denn wo schon Millionen von Leuten sind, die in ihren Profilen sowohl Hobbies als auch Beziehungsstatus & Co. eingeben, ist es für den Algorithmen-Modus kein Problem, Leute mit gleichen Interessen digital zu verkuppeln. Und Facebook wäre wohl nicht Facebook, würden sie dieses Geschäft nicht mitnehmen.

Allerdings wird der Monopolist wohl auch hier wieder mit Gegenwind rechnen müssen, denn Kritik an der neuen Dating-Funktion kommt von Opfern von Romance Scammern. Und zwar konkret von solchen Opfern, die über Facebook an Liebesschufte geraten sind.

Mittlerweile gibt es vor diesen Kriminellen kontinuierlich Warnungen seitens Polizei und Verbraucherzentralen, denn auch, wenn vieles über die verschiedensten Betrugsfälle öffentlich wird – eingedämmt ist das Treiben dieser Leute noch lange nicht.

Und da sich solche – meist männliche – Personen häufig via Facebook das Vertrauen ihrer Opfer (meistens sind das Frauen) erschleichen, verwundert es nicht, dass die Skepsis groß ist.

Ist es für Romance Scammer schon jetzt ein Leichtes, per Mausklick Geld, Sachwerte und nicht zuletzt Gefühle eiskalt abzuzocken, steht völlig zu Recht die Frage im Raum, wie der Internet-Gigant dieses Problem innerhalb der neu entstehenden Facebook-Dating-Funktion angehen und lösen will?

Denn: so richtig lösbar ist das nämlich nicht, gerade Singlebörsen dürften ein Lied davon singen können. Kann man sich doch heutzutage in der virtuellen Welt im Handumdrehen ein seriöses Profil anlegen, selbst wenn man hochkriminelle Absichten hat.

So kann bis heute – mal als Extrembeispiel genommen – kein hochkarätiges Partnerportal verhindern, dass sich vom Romance Scammer bis hin zum Serienmörder kriminellste Gestalten bei ihm anmelden. Sieht bzw. liest man ja keinem an!

Genau das machen sich die Romance Scammer zunutze und zwar webweit! Liest man sich durch die Fälle der Opfer, ist fast immer, wenn es um digitales Romance Scamming geht, von Facebook oder irgendeiner Singlebörse die Rede. Hier lernen sich Opfer und Täter zum Großteil kennen – fast immer mit verheerenden Folgen.

Allein die Fälle, die in den letzten Wochen veröffentlicht wurden, lassen einem die Haare zu Berge stehen. Mal sind es 7000,00 €, die Frauen an Romance Scammer verloren haben, mal 100.000,00 €. Selbst ganze Sachwerte sind schon in die Hände dieser skrupellosen Typen geraten.

Ein Ende ist nicht in Sicht – warum sollten sich die kriminellen Abzocker dieses miese Geschäft auch entgehen lassen? Bei aller Aufklärung gibt es doch leider immer noch Menschen, die entweder davon noch nie was gehört haben oder nach dem Motto „meiner ist anders“ verfahren.

Insofern ist die entfachte Debatte um die Sicherheitsstandards von Facebook im Zusammenhang mit der geplanten Dating-Funktion mehr als wichtig! Vielleicht gelingt es dem sozialen Netzwerk ja, hier entsprechende Filtermechanismen einzubauen. Zu wünschen wäre es – allein vor dem Hintergrund des Leids der unzähligen Opfer!

Wenn Sie mehr zum Thema erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen den englischen Originalbericht zum Thema „Facebook und Dating-Funktion“.  

Wie skrupellos sich die Romance Scammer an ihre Opfer auf Facebook heran machen, hat unsere Kolumnistin Barbara Edelmann kürzlich in einem ihrer Artikel abgehandelt, sie finden ihn hier.

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Fotograf: Marcio Jose Sanchez / Bildnachweis: picture alliance / AP Photo

Prominente dürften in normalen Singlebörsen wohl selten bis gar nicht vertreten sein – es sei denn, sie sind inkognito unterwegs…! Sollte stimmen, was jetzt bekannt wurde, dürfte das zumindest aktuell anders sein und manchen weiblichen Single aufhorchen lassen. Denn: nach Informationen der BILD soll der smarte RTL-Bachelor Jan Kralitschka aktuell bei Parship daten. Dass er gleichzeitig auch Werbefigur für die Singlebörse ist, soll keine Rolle spielen. Der attraktive Solo-Mann hat wohl – laut BILD-Angaben – die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und sich kurzerhand ein Profil auf der Online-Plattform angelegt. Wohl ganz nach dem Motto: „Wenn man(n) schon mal dabei ist“

Doch ob er letztlich wirklich reale Dates mit den suchenden Frauen verabredet? Und: hat denn die normale Frau von nebenan überhaupt eine Chance, den Bachelor real zu Gesicht zu bekommen?

Fragen über Fragen, die wohl nur die Frauen brennend interessieren dürften, die derzeit bei Parship daten und im regionalen Umfeld von Jan Kralitschka wohnen. Es sei denn, der gutaussehende Solist sucht bundesweit. Bekannt wurde darüber nichts.

Mehr zu dem Coup, von dem man schlecht wissen kann, ob er PR oder real ist, finden Sie hier.

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Fotograf: Jens Kalaene / Bildnachweis: (c) dpa

Von der großen Liebe singen, sie aber privat gar nicht zu haben – das geht mehr Schlagersängern so, als man gemeinhin glaubt. Bekanntlich sind ja häufig auch ganz große Stars – weiblich wie männlich – Single, aber natürlich würden die niemals offen kommunizieren, dass sie auf der Suche sind. Oder gar ein Herzenspendant durch eine Datingshow im Fernsehen suchen.

Allerdings ist genau dies bald geplant. RTL plant tatsächlich ein Kuppel-Format, bei dem Schlagerbarden die große Liebe suchen (und finden) sollen. Und: Kandidatinnen oder Kandidaten mit Interesse können sich hierfür sogar noch bewerben.

Allerdings sollte niemand davon ausgehen, dass er oder sie dort ein Flirt mit Größen á la Howard Carpendale wagen kann. Im „Angebot“ sind dann doch eher unbekanntere Namen.

Das Portal wunschliste.de schreibt dazu:

„“Ehrliche Begegnungen“ sollen laut Sender das Format auszeichnen, abseits der sicher vorhandenen, aber doch sehr oberflächen Angebote, welche die Bühnen-Stars in ihrem Show-Alltag erhalten. Je zwei Single-Frauen oder -Männer werden für fünf Tage zu den Sängern nach Hause eingeladen. Dort erleben sie den Alltag zwischen Proben, Promotion und Privatleben. Oder wie es RTL formuliert: „Fliegen erste Funken bei gefühlvollen Aufnahmen im Tonstudio? Entsteht Eifersucht, wenn der Date-Partner plötzlich mit den Fans vor der Bühne flirtet?“

Noch sucht der Sender allerdings nach Teilnehmern, die sich in den Dating-Dschungel abseits der Schlagerbühne wagen wollen. Die Auswahl für musikalisch und beziehungstechnisch Interessierte Zuschauer ist dabei besonders vielfältig.

RTL hat laut eigener Beschreibung Hütten-Helmut, den „sanften Alpen-Rocker“ im Angebot, aber auch das „Thüringer Original“ Gerda Gabriel oder den „sympathischen Schlager-Barden“ Denny Fabian. Sollten die nicht auf Gegenliebe bei Dating-willigen Musik-Fans stoßen, wären da immer noch die „kölsche Frohnatur“ Tim Toupet, die „attraktive Westerwälderin“ Marry und der „Italienische Mr. Sehnsucht“ Oliver Frank. Schließlich sind auch noch die „optimistischen und lebensfrohen“ Andi Neon und Tom Neon mit von der Partie. Die beiden suchen ganz spezifisch eine „tolerante und aufgeschlossene Frau, die Bier statt Champagner bevorzugt“.

Einen Sendetermin für das neue Format gibt es noch nicht. Gewillte Zuschauerinnen haben also noch ein wenig Zeit, ihre Bierkrüge aus dem Keller zu holen und abzustauben.“

Dass Oliver Frank (im Bild oben) bei der Show dabei ist, lässt aufhorchen! Der attraktive Sänger ist vor allem für eingängige Disco-Hits bekannt, die oft einen italienischen Touch haben.

So zum Beispiel Franks Lied: „Nur ein Spiel (Solamente un gioco)“. Aber auch „Italienische Sehnsucht“ ist ein Song aus Franks Repertoire. Dass der attraktive  Sänger, der sich selbst auch humorvoll als „Mr. Italienische Sehnsucht“ bezeichnet und auf seiner Homepage bereits auf die Dating-Show hinweist Single ist, hätte man so eigentlich nicht gedacht. Kommt Oliver Frank doch immer schon attraktiv und als eine Art Sunnyboy daher.

Aber – es geht nun mal den Menschen wie den Leuten und auch Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, sind nun mal nicht vor Pech in der Liebe zu gefeit.

Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben, als Kandidatin (oder auch als Kandidat) ins Visier von Oliver Frank oder der anderen partnersuchenden Teilnehmer in der RTL-Show zu gelangen, dann schauen Sie sich doch die Details zu dem Format beim Sender mal an, hier die Vorstellungen von Oliver Frank zu seiner Traumfrau.

Bildnachweis:

Fotograf: rtn, patrick becher

Bildnachweis: picture alliance/rtn – radio tele nord

Dating - für viele Paare der Anfang

Oktober, November, Dezember, Januar und Februar – gemeinhin gelten diese Monate als eine Saison, die vor allem Singles, die beim Dating noch nicht den Traumpartner gefunden haben, zu schaffen macht. Ist doch um einen herum alles nasskalt, trüb und öde und kein Partner an der Seite, mit dem man kuschelige Abende vor dem Fernseher oder gemütliche Samstage im Bett verbringen kann.

Dating in der warmen Jahreszeit wird angepriesen

Die dunkle Jahreszeit gilt gemeinhin als eine „Depri-Zeit“, die Leuten, die darunter leiden, keinen Partner zu haben, extrem zu schaffen macht.

Diese Meinung ist gesellschaftlich weit verbreitet und wird auch medial befeuert. Insofern wundert es nicht, wenn ab den ersten Sonnenstrahlen im Frühling der Tenor euphorisch wird und das Dating in der warmen Jahreszeit als verheißungsvoll und erfolgreich gepriesen wird.

Dass sich natürlich auch bei schönem Wetter ein Flop nach dem anderen beim Dating – online oder real – einstellen kann, wissen unfreiwillige Singles schon lange.

Glückliche Paare deprimieren Singles im Sommer sehr oft!

Und sie kennen den Gemütszustand nur zu gut, der sie ereilt, sobald man der vielen Paare, die bei angenehmen Temperaturen die Mehrzahl im öffentlichen Raum zu stellen scheinen, angesichtig wird.

Insofern wird es Zeit, dass mit dem Mythos aufgeräumt wird, dass der Frühling die Zeit des erfolgreichen Datings ist. Dem ist leider ganz und gar nicht so – es gibt keinen Unterschied zu Dates im November oder im März oder Mai. Dementsprechend miesen fühlen sich nicht wenige Singles in den frühlingshaften Monaten oder im Sommer. Im Magazin männliche-untreue.de, das sich sehr viel mit dem Thema Dating befasst, ist dazu ein interessanter Artikel erschienen, lesen Sie mal – Sie finden ihn hier.

Bildnachweis: pexels.com

Frau hält Tasse in der Hand

Es dürfte das fieseste Gefühl der Welt nach der Trauer um einen geliebten Menschen sein: der Liebeskummer. Es gibt wohl niemanden, der diesen unsäglichen Schmerz nicht kennt und nicht mindestens einmal im Leben durchgemacht hat.

Da es dagegen bekanntlich kein Rezept gibt und jeder, der von Liebeskummer geplagt ist, durch diese Hölle gehen muss, sollten sich Betroffene diese miese Zeit so angenehm wie möglich machen. Sicher – das Attribut „angenehm“ klingt befremdlich im Zusammenhang mit Liebeskummer, aber jeder weiß doch wie es ist! Wird man von einem geliebten Menschen verlassen, dann stehen zumeist erst mal Weinen, exzessives Essen und bei vielen auch übermäßiges Rauchen und Trinken auf dem Programm.

Sich bei Liebeskummer was gönnen ist oberstes Gebot!

Dagegen ist – sofern sich nach dem Kummer dahingehend alles wieder normalisiert – auch nichts einzuwenden. Es ist aber auch nichts dagegen einzuwenden, sich in dieser harten Zeit ein paar Annehmlichkeiten zu gönnen, die zumindest das „Drumherum“ etwas schöner machen, wenn es einem – mit Verlaub – scheiße geht.

Wovon genau ist die Rede? Nun – wie schon aufgeführt: von Luxus.

Hierbei sind weder teure Handtaschen gemeint, noch ein Trip in ein Luxushotel (wäre `eh für die Katze, weil das mit Liebeskummer nichts bringt) noch irgendwelche Luxusuhren. Nein – die Rede ist vom Luxus in Ihren eigenen vier Wänden und zwar von bezahlbarem.

Annehmlichkeiten streicheln die Seele

Von schönen Annehmlichkeiten, die der Seele in der Zeit des Leidens einfach guttun. Keine Bange, jetzt folgt nicht der – überall zu findende – Tipp, dass Sie Ihr Badezimmer zum Spa umwandeln und sich einfach jeden Abend in ein duftendes Schaumbad begeben sollen!

Nein, wir haben andere Tipps – selbst erprobt und daher zur Weiterempfehlung geeignet, wie wir meinen.

Los geht’s:

  1. Edle Bettwäsche. In Zeiten des Liebeskummers ist an erholsamen Schlaf nicht zu denken, im Gegenteil: entweder man wälzt sich in den Laken herum oder man liegt im Bett und liest in Liebeskummer-Ratgebern. Und fühlt sich deprimiert, untröstlich und mies. Warum dies also nicht in einer superedlen Bettwäsche tun? Wer einmal hochpreisige Bettmode gekauft hat, der weiß den qualitätsmäßigen Unterschied zu schätzen. Und: wann, wenn nicht in der Zeit immensen Hardcore-Liebeskummers, sollte FRAU sich so etwas gönnen? Eben!
  2. Nobles Geschirr. Wer mit einer Trennung fertig werden muss, der hat für die normalen Mahlzeiten kaum was übrig und Appetit sowieso nicht. Im Gegenteil: meist kompensiert man den Schmerz mit Unmengen an Schokolade oder/und Chips. Von normaler Ernährung kann in solchen Extremsituationen kaum die Rede sein! Aber dennoch: um den Kaffee am Morgen oder mal ein Stückchen Kuchen (ohne Süßes kommt wohl kaum einer in dieser Phase aus!) kommt wohl niemand der Liebeskummer-Geplagten umhin. Warum also dies nicht von edlem Geschirr tun? Das ist Balsam für die Seele und auch erschwinglich. Einfach ins nächste Kaufhaus gehen und sich ein hochwertiges Geschirr-Service aussuchen – es muss ja nicht die Familiensortierung sein!
  3. Kuschelige Decken oder Kissen in bester Qualität. Gefühlt hat man Liebeskummer irgendwie immer in den sowieso schon trostlosen Monaten von November bis Februar – was das Tal der Tränen noch unerträglicher macht! Umso wichtiger, dass Sie sich Ihren kuscheligen Rückzugsort (das Sofa, den Sessel….) so angenehm wie möglich gestalten. Ziehen Sie los und holen Sie sich richtig schöne Kissen und eine Kuscheldecke, den Namen auch verdient hat! Geben Sie ruhig ein paar Euros mehr aus und achten Sie auf Stoffe in Luxusqualität – das ist dennoch erschwinglich!

Die Liste könnte noch endlos fortgesetzt werden, denn die Möglichkeiten, es sich mit einem Hauch von Luxus in den eigenen vier Wänden schön zu machen, sind vielfältig. Aber natürlich hat man in einer Liebeskummer-Situation freilich anderes zu tun, als die Wohnung auf den Kopf zu stellen, deshalb haben wir uns nur auf die Basics, die der Seele bei Liebeskummer am ehesten guttun (wenn wohl auch eher unbewusst) konzentriert.

Und – last but not least – noch ein Wort zu den Nahrungsmitteln, die Sie bei Liebeskummer garantiert viel zu viel zu sich nehmen: Wein und Schokolade.

Bei Liebeskummer mal nicht ans Geld denken!

Tun Sie sich doch auch hier den Gefallen und investieren ein, zwei Euro mehr, vor allem beim Wein.

Denn: Liebeskummer allein reicht schon, Kopfschmerzen und/oder einen fiesen Kater braucht es nicht auch noch!

Und dann: gehen Sie durch das bittere Tal und haben Sie im Hinterkopf, dass die Situation von Tag zu Tag besser wird, auch wenn man sich das natürlich mitten im Herzschmerz nicht vorstellen kann.

Es ist aber so. Sie wissen es ja auch…!

Bildnachweis: Fotolia, Datei: #189339924 | Urheber: Kirill Grekov