Viele Frauen kennen das Gefühl, dass ihr Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist, ohne dass sie eine klare Erklärung dafür erhalten. Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Schlafprobleme, PMS oder Beschwerden in den Wechseljahren werden häufig als normale Begleiterscheinungen des Lebens angesehen. Doch immer mehr weibliche Zeitgenossinnen möchten verstehen, was hinter ihren Symptomen steckt und wie sie ihre Gesundheit aktiv unterstützen können. Vier Expertinnen aus unterschiedlichen Bereichen der Frauengesundheit geben dazu Einblicke in ihre Arbeit und das Thema weibliche Hormone.
Weibliche Hormone: Hormonbalance verstehen und den Körper gezielt unterstützen
Die erste, die sich vorstellt, ist Jenny Bohnert (im Bild). Als Gesundheitscoach und Hormonexpertin begleitet sie Frauen dabei, ihren Hormonhaushalt und somit weibliche Hormone besser zu verstehen und Beschwerden nicht einfach als gegeben hinzunehmen:
Ich bin Jenny Bohnert, Gesundheitscoach und Hormonexpertin, und führe seit über 6 Jahren meine eigene Praxis in Karlsruhe.
In meinem Hormoncoaching begegnet mir immer wieder derselbe Gedanke: Viele Frauen glauben, Beschwerden wie starke Periodenschmerzen, Stimmungsschwankungen, Migräne, PMS oder Wechseljahrsymptome seien einfach „normal“. Das ist es aber nicht. Wenn wir beginnen unseren Hormonhaushalt gezielt zu unterstützen, kann sich jede Frau kraftvoll, ausgeglichen und wohl in ihrem Körper fühlen. Gerät unser Hormonsystem aus dem Gleichgewicht, spüren wir das schnell – körperlich und emotional. Wir leben heute in einer Welt, für die unser Körper ursprünglich nicht gemacht war: lange Arbeitszeiten, ständige Reize, dauerhafte Verfügbarkeit, wenig Erholung und viel Stress. Diese Überlastung kann dazu führen, dass der Körper Hormone nicht mehr so produziert, wie er es eigentlich sollte. Hinzu kommt, dass viele Frauen mindestens einmal in ihrem Leben synthetische Verhütungsmittel einnehmen, die stark in den natürlichen Hormonhaushalt eingreifen.
In Kombination mit Leistungsdruck und Stress überrascht es mich nicht, dass immer mehr Unterstützung bei Kinderwunschthemen benötigt wird. Ein wichtiger Bestandteil in meiner Arbeit sind bioidentischen Hormone. Diese sind strukturgleich mit den körpereigenen Hormonen und werden vom Körper entsprechend erkannt und genutzt. Wir führen dem Körper also nichts Fremdes zu, sondern unterstützen seine natürliche Selbstregulation und helfen ihm, wieder in seinen gewohnten Rhythmus zu finden. Gezielt eingesetzte Vitalstoffe stärken unseren Körper zusätzlich. Wenn du mehr über deinen eigenen Hormonstatus erfahren möchtest, findest du auf meiner Webseite einen kostenlosen Hormoncheck unter www.balanceyourflow.de.
Den Ursachen hormoneller Beschwerden auf den Grund gehen
Auch Silke Lemhöfer (im Bild) kennt die Herausforderungen, die ein hormonelles Ungleichgewicht mit sich bringen kann. Heute begleitet sie Frauen dabei, die Ursachen ihrer Beschwerden zu erkennen und langfristige Veränderungen anzustoßen:
Ich bin Silke Lemhöfer, Heilpraktikerin und Hormoncoach. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn der Körper Alarm schlägt und niemand wirklich hinhört. Als junge Mutter von fünf Kindern habe ich jahrelang nur funktioniert, bis mein Körper die Notbremse zog. Nahrungsergänzungsmittel, Ernährungsumstellung, die Pille: Nichts half dauerhaft. Erst als ich verstand, was hinter meinen Symptomen steckte, begann sich etwas zu verändern. Seit über 15 Jahren begleite ich nun selbst Frauen mit hormonellen Beschwerden, inzwischen über 300. Viele Frauen, die zu mir kommen, kennen das:
Sie schlafen schlecht, wachen morgens erschöpft auf und kämpfen sich durch den Tag. Vor der Periode fühlen sie sich tagelang wie ausgewechselt, gereizt, niedergeschlagen und aufgedunsen. Andere bemerken, dass ihr Gewicht steigt, obwohl sie genauso essen wie immer. Oder sie wachen in den Wechseljahren nachts schweißgebadet auf und können tagsüber kaum einen klaren Gedanken fassen. Was viele nicht wissen: Hinter all diesen Beschwerden steckt oft ein hormonelles Ungleichgewicht. Stress, Schlafmangel, Ernährung, alte Belastungen: Sie alle hinterlassen Spuren im Hormonhaushalt. In meiner Praxis behandle ich diese Symptome nicht nur, sondern frage nach dem Warum. Denn erst wenn der Grund bekannt ist, kann sich etwas dauerhaft verändern.
Wenn Sie sich in diesen Zeilen wiedererkennen, habe ich einen ersten Schritt für Sie: Auf meiner Website finden Sie einen kostenlosen Hormoncheck, ein paar gezielte Fragen, die Ihnen helfen, klarer zu sehen, was Ihr Körper Ihnen gerade zeigt:https://frauen-natuerlich-gesund.de/hormoncheck/.
Weibliche Hormone: Stress, Lebensstil und körperliche Verfassung im Blick
Einen ganzheitlichen Blick auf weibliche Hormone und Frauengesundheit wirft auch Katharina Wagner-Sharawi (im Bild). Sie verbindet ihr Wissen aus der Sportwissenschaft mit ihrer Ausbildung zur Coachin für integrative Frauengesundheit. Einen Einblick in ihre Arbeit gibt sie hier:
Ich begleite Frauen, die ihre hormonelle Gesundheit besser verstehen und wieder in ihre Kraft kommen möchten. Seit über zwölf Jahren arbeite ich als Sportwissenschaftlerin mit Müttern und Schwangeren. Schon damals habe ich gespürt, dass Frauen eine besondere Form der Unterstützung brauchen. Mein eigener Weg hat das bestätigt: Ich wusste lange, dass etwas in meinem Körper nicht stimmte, fühlte mich erschöpft und hormonell aus dem Gleichgewicht, bekam aber immer wieder zu hören, alles sei „normal“. Diese Erfahrung, von Arzt zu Arzt zu gehen und dennoch ohne Antworten dazustehen, hat mich geprägt und motiviert, tiefer zu gehen. Ich machte daraufhin 2024 eine Ausbildung zur Coachin für integrative Frauengesundheit. Heute arbeite ich ganzheitlich und sehe jede Frau als Zusammenspiel aus Hormonen, Darm, Nervensystem und Lebensrealität. In meinen Coachings erlebe ich immer wieder, dass Frauen nicht an mangelnder Disziplin scheitern, sondern an fehlender Orientierung.
Hormone reagieren sensibel auf Stress, Schlaf, Ernährung und innere Anspannung – und genau diese Zusammenhänge erkläre ich Schritt für Schritt. In meiner Arbeit geht es nicht um schnelle Lösungen, sondern darum, Ursachen zu erkennen, Zusammenhänge verständlich zu machen und Frauen das Wissen zu geben, das sie brauchen, um ihren Körper zu verstehen und für sich einzustehen. Ich möchte Frauen ermutigen, ihre Symptome ernst zu nehmen und sich nicht mit „Das ist normal“ zufriedenzugeben.
Wer versteht, wie Hormone, Verdauung und Stress ineinandergreifen, kann gezielt Einfluss nehmen. Schon kleine, alltagsnahe Schritte wie regelmäßige proteinreiche Mahlzeiten, ein stabiler Schlafrhythmus oder bewusste Pausen können das hormonelle Gleichgewicht spürbar verbessern. Mein Anliegen ist es, Frauen wieder in Verbindung mit ihrem Körper zu bringen, damit sie ihre Energie zurückerobern und selbstbestimmt für ihre Gesundheit einstehen. Weitere Informationen zu meiner Arbeit finden Interessierte auf meiner Homepage.
Den eigenen Körper verstehen und neue Energie gewinnen
Die vierte Expertin unseres Specials ist Isabelle Wientzek (im Bild). Als ganzheitliche Ernährungsberaterin und Hormoncoach begleitet sie Frauen dabei, die Signale ihres Körpers neu zu verstehen und individuelle Wege zu mehr Wohlbefinden zu finden.
Nachfolgend stellt sie sich mit ihrer Expertise wie folgt vor: Viele Frauen kennen dieses Gefühl: Man funktioniert im Alltag, erledigt alles, was erledigt werden muss – und trotzdem fühlt sich der eigene Körper nicht mehr richtig an.
Die Energie fehlt, der Zyklus spielt verrückt, Schlafen funktioniert auch nicht mehr so richtig, das hartnäckige Bauchfett wächst stetig an und die Stimmung schwankt. Und obwohl man spürt, dass etwas nicht stimmt, bekommt man oft zu hören: „Das ist ganz normal.“ Und so arrangieren wir uns. Wir funktionieren weiter, oft mit einem Lächeln auf den Lippen. Wir schieben unsere Beschwerden beiseite und lernen, sie zu ignorieren. Doch unser Körper spricht mit uns – und seine Signale sind nicht zufällig. Ich kenne diesen Zustand sehr gut aus eigener Erfahrung.
Auch ich hatte immer wieder Beschwerden und viele offene Fragen. Symptome wurden bewertet und mit Medikamenten unterdrückt, einzelne Werte betrachtet, doch nie das Gesamte angesehen. Vor allem wurde nicht nach der eigentlichen Ursache gesucht. Stattdessen hörte ich Sätze wie: „Das ist normal“ oder „Ihre Werte sind im Referenzbereich.“ Aber für mich fühlte sich irgendwann nichts mehr normal oder im Referenzbereich an. Ich wusste, irgendetwas stimmt nicht und dass ich es selbst in die Hand nehmen muss, wenn ich wieder gesund werden möchte. Und genau das führte mich auf meinen Weg, auf dem ich heute als ganzheitliche Ernährungsberaterin und Hormoncoach Frauen begleite. Damit sie wieder zu mehr Energie, Hormonbalance und einem besseren Verständnis für den eigenen Körper finden.
Weibliche Hormone: Manchmal beginnt alles mit dem Darm
Jede Zusammenarbeit beginnt mit einer sorgfältigen und umfassenden Analyse. Dabei schaue ich mir die Diagnosen, Laborbefunde und Arztberichte meiner Klientinnen an und vor allem möchte ich wissen, welche Beschwerden und Symptome bestehen – auch jene, die vielleicht bisher als nebensächlich abgetan wurden. Wie bei einem Puzzle setze ich alle Informationen zu einem Gesamtbild zusammen. Daraus entsteht für jede Frau ein individueller Plan, um den Körper auf natürliche Weise wieder in Einklang zu bringen. Schritt für Schritt begleite ich meine Klientinnen über mehrere Wochen – durch Fortschritte, aber vor allem auch durch herausfordernde Phasen, in denen sie alleine möglicherweise aufgeben würden.
Manchmal beginnt dieser Weg beim Darm. Das mag zunächst überraschend klingen, doch unser Körper funktioniert als System, in dem alles miteinander verbunden ist. Gerät ein Bereich aus dem Gleichgewicht, wirkt sich das auf andere aus. In anderen Fällen steht die natürliche Unterstützung der Nebennieren erstmal im Vordergrund oder es geht darum, den eigenen Zyklus besser zu verstehen oder die (Peri-)Menopause bewusst zu gestalten. Jede Frau bringt ihre eigene Geschichte und ihre eigenen Bedürfnisse mit und genau deshalb ist ein individueller Ansatz so sinnvoll.
Was mich an meiner Arbeit besonders erfüllt, ist der Moment, in dem Zusammenhänge plötzlich klar werden. Wenn Frauen beginnen, ihren Körper zu verstehen, anstatt gegen ihn zu kämpfen. Wenn sie wieder Vertrauen entwickeln und spüren, dass Veränderung möglich ist. Genau dafür gehe ich diesen Weg.
Wenn Sie sich in diesen Zeilen wiederfinden und mehr über mich und meine Arbeit in Sachen weibliche Hormone erfahren möchten, lade ich Sie herzlich ein, einen Blick auf meine Website zu werfen: www.isabelle-wientzek.de
Mehr zu diesem Thema auch hier und in themenverwandten Artikeln auf frauenboulevard.de
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Jenny Bohnert
Julia Busche
Katharina Wagner-Sharawi
Dieser Artikel ist eine bezahlte Kooperation