Montag, 4. März, 2024

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Meldeverhalten in der Kennenlernphase – Signale werden oft verkannt

Eine plötzliche Distanz, sehr späte Reaktionen auf Nachrichten und das “Nicht-Antworten” trotz digitaler Dauerpräsenz sind der Stoff, aus denen die Albträume in der Kennenlernphase sind. Denn treten die genannten Verhaltensweisen seitens eines Mannes gegenüber einer Frau auf, dann konsultiert sie meistens umgehend ihre Freundin, beliest sich im Internet oder erstellt selbst ein Posting in einem Forum. Um Rat zu erbitten und sich auszutauschen. “Er distanziert sich” oder “Kennenlernphase stockt” sind Themen, die im Web als Dauerbrenner gelten.

Das Thema Kennenlernphase ist ein Dauerbrenner im Netz

Obwohl fast immer alles zutrifft, was man im Zusammenhang mit seltsamen Verhaltensweisen beim Kennenlernen bereits ahnt und sich auch die unzähligen Ratschläge im Netz zu diesem Thema ähneln, gehen die meisten betroffenen Frauen davon aus, dass gerade bei IHREM Kandidaten ein Missverständnis vorliegen muss. Und die Kommunikation aus anderen Gründen hakt. Hier ist leider nur viel zu oft der Wunsch Vater des Gedanken, denn so gut wie immer hängen Distanz und ein darauffolgender Rückzug in der Kennenlernphase zusammen.

Warum ist das so? Nun – hier gibt es einige Gründe.

Die da wären:

  • er datet weiter und ist schon wieder mit anderen Frauen in Kontakt
  • er datet nicht weiter, merkt aber, dass es nicht passt und traut sich nicht, es anzusprechen
  • er ist ein notorischer Paralleldater
  • er wollte nur Sex und nachdem er ihn hatte, geht er auf Distanz

Simple Gründe eigentlich, die Außenstehenden meist sofort in den Sinn kommen, wenn sie davon hören, dass sich ein Mann in der Kennenlernphase distanziert. Und so sehen Freundinnen und Frauen in Internetforen so gut wie immer klarer, als die Frau, die es betrifft.

Viele Männer reden nicht Klartext und lassen vieles im Nebulösen

Die möchte so gut wie immer beschwichtigende Gründe finden, warum er sich distanziert, sich nicht (mehr so oft) meldet oder auch keine neuen Unternehmungen oder Verabredungen vorschlägt.

Viele weibliche Zeitgenossinnen sind in solchen Situationen leider nur allzu oft bereit, fadenscheinige Ausreden zu schlucken und nehmen es beispielsweise hin, wenn er etwas von “zu viel zu tun” / “Stress auf der Arbeit” faselt. Dabei sollen solche Ausreden in zahllosen Fällen nur die eigene Unfähigkeit, Klartext zu reden, übertünchen oder dazu dienen, sich die Frau warmzuhalten. Beides ist natürlich der Supergau, wenn sich auf der weiblichen Seite schon Verliebtheit eingestellt hat.

Und so kommt es meist, wie es kommen muss: Die Wahrheit bahnt sich ihren eigenen Weg und gerät ans Licht. Sei es, dass alles auffliegt, weil ER unbeirrt weiter in der Datingbörse unterwegs ist und SIE es irgendwie rausbekommt, ihrerseits der Blick in sein Handy gewagt wurde (schlechter Stil, aber allermeist sehr aufschlussreich…) oder der gute alte Zufall seine Finger im Spiel hatte. Wie auch immer: In der Auftaktphase einer Verbindung herauszufinden, dass der andere es nicht ernst meint, ist hart. Zumindest dann, wenn einer  von beiden – zumeist SIE – verliebt ist. Liebeskummer in der Kennenlernphase hält deshalb oft viele Monate an.

Verkorkste Kennenlernphasen beeinflussen künftiges Dating

Der fiese Herzschmerz setzt manchen Frauen auch so übel zu, dass sie im Anschluss überhaupt nicht mehr unbefangen daten können und umso mehr auf der Hut sind. Entspanntes Kennenlernen sieht anders aus…Deshalb sollten Singlefrauen, die auf der Suche nach einem Mann sind, in Sachen Kennenlernphase direkter werden und von der passiven auf die aktive Seite wechseln.

Heißt im Klartext: Distanziert er sich, eiert er herum oder lässt sich erst nach ein, zwei Tagen zu einer Antwort via Whatsapp & Co. herab, dann ist es reine Zeitverschwendung, nach Gründen für dieses Verhalten zu forschen (Schicksalsschläge sind natürlich ausgenommen, aber sie sind sehr selten der Grund für einen Rückzug). Fakt ist, dass der Mann den Kontakt nicht so intensivieren will, wie sie und das sollte genügen, um nicht die eigene Zeit sinnlos zu verschwenden. Zumal mit dem Falschen.

Vor Jahren gab es da diesen Hype um das Buch “Er steht nicht auf Dich”. Das Werk hat bis heute kein Stück an Aktualität verloren. Aus Gründen…!

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