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In diesen Tagen ins Grüne rauszugehen, ohne auf viele andere Menschen zu treffen, dürfte in Städten oder dicht besiedelten Gegenden ein Ding der Unmöglichkeit sein. Hier den empfohlenen Corona-Mindesabstand von circa 1,50 Meter einzuhalten, schafft man unter diesen Vorraussetzungen wohl kaum. Deshalb lohnt es sich aktuell, lieber ein paar Kilometer weiter in die aufblühende Natur zu fahren und die Einsamkeit zu suchen.

Abgeschiedene Waldwege laden zum Spazierengehen ohne andere Leute ebenso ein, wie so manches Kleinod, das man auf diese Art gleich mal noch nebenbei entdecken kann. Auch wer seine Heimat und deren Umland gut kennt, wird staunen, was es so für Orte gibt, die einem bislang verborgen blieben. Sich hier das eine oder andere – bislang unbekannte – Ausflugsziel zu erschließen, dürfte eines der wenigen positiven Dinge sein, die die derzeitige Corona-Krise bietet.

Ein Auto ist oftmals die Voraussetzung, Kleinode zu entdecken

Wald

Auf einsamen Waldwegen lässt es sich herrliche Frischluft tanken, ohne dass man anderen Leuten begegnet.

Die einzige Voraussetzung ist allerdings – wie eingangs schon angerissen – ein Auto. Ohne selbiges geht es nicht, um aus dem eigenen Umfeld hinauszukommen und bis dato unbekannte Orte, an denen sich keine anderen Menschen tummeln, zu entdecken.

Spitzenreiter dürfte hier nach wie vor der Wald sein. Mit vielen einsamen Wegen ausgestattet, macht er es einem leicht, ganz allein und ohne andere Menschen in der Nähe seiner (Spazier)Wege zu gehen.

Aber auch alte Schlossanlagen, die abseits des Bekanntheitsgrades von Sanssouci & Co. hinter Wäldern oder in Auen thronen, lohnen sich. Die sich meist anschließenden, großzügigen Parkanlagen laden zum Erkunden und Entspannen ein, ohne dass man großartig anderen Leuten begegnet. Und wenn doch, kann man den empfohlenen 1,50-Mindestabstand locker einhalten oder aber sieht etwaige andere Menschen nur aus der Ferne.

Wichtig ist eigentlich nur, Ausflugsziele, die mit Einsamkeit locken, erst einmal zu finden. Nicht selten entdeckt man schöne oder/und verwunschene Orte auch durch Zufall. Bei einer Fahrt ins Blaue zum Beispiel, die man mit unbestimmtem Ziel antritt und dabei einfach so umherfährt. Wer hierbei mal da und mal dort hält, wird garantiert neue und ihm noch unbekannte Ausflugsziele entdecken.

Vitamin D tanken an einsamen Orten

Einmal aufgestöbert, kann man solche Orte in den aktuellen Corona-Tagen immer wieder ansteuern und dort – ohne Menschenmassen und manchmal sogar ganz alleine – wichtiges Vitamin D tanken.

Einsame Spazierwege sind in diesen Tagen Trumpf!

Probieren Sie es ruhig mal aus: Suchen Sie sich ihren einsam-verwunschenen Lieblingsplatz und steuern Sie ihn aller paar Tage an. Ihr Immunsystem wird es Ihnen in diesen so unruhig gestarteten Zwanzigern danken – garantiert!

Und: Bleiben Sie gesund!

Unsere Ausflugslocations in den eingefügten Bildern:

Titelbild: Schlosspark Schloss Zschepplin

Bild 2: Einsamer Waldweg im Presseler Heidewald/Moorgebiet

Bild 3: Am Schloss Zschepplin

Bildnachweise: privat

 

 

 

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Wellness

Graue Tage, Kälte, früh am Abend und morgens noch immer dunkel: Das Wetter nach dem Jahreswechsel präsentiert sich in unseren Breitengraden in den meisten Fällen noch viele Wochen lang trist und unwirtlich. Was liegt da näher, als in dieser Jahreszeit dem Alltag für ein paar Tage zu entfliehen und die Seele baumeln zu lassen? Zumal in den ersten drei Monaten des Jahres oft noch so manche Resturlaubstage verfügbar sind, die gerade von Frauen gern für erholsame Wellness-Auszeiten genutzt werden.

Mit der besten Freundin oder gleich mit der ganzen Mädels-Runde wird sich dann ein schönes Wellnesshotel gesucht und auf geht`s. Wer aktuell auf der Suche nach erstklassigen Häusern in Deutschland ist, in denen es sich fürstlich entspannen und völlig vom Alltag abtauchen lässt, dem möchten wir zwei wunderbare Hotels vorstellen. Das Wellness- und Gartenhotel Heusser im Pfälzer Wald in Bad Dürkheim und das Hotel Romantischer Winkel in Bad Sachsa im Harz.

Beginnen wir mit dem Haus in Bad Dürkheim.

Refugium für Alltags-Auszeit: Wellness- und Gartenhotel Heusser

Im Wellness- und Gartenhotel Heusser erwartet Sie ein wunderschönes Refugium für eine entspannende Auszeit vom Alltag. Das familiengeführte Wellnesshotel mit 93 Hotelzimmern und Suiten liegt inmitten einer asiatischen Gartenanlage. Die Gartenanlage mit japanischem Teehaus, Koiteichen, Bachläufen, asiatischen Statuen und exotischen Pflanzen bietet eine Vielfalt an schönen Nischen, die dazu einladen, die Sinne schweifen und die Seele baumeln zu lassen.

In den schönen Hotelzimmern und Suiten, welche alle über Balkon oder Terrasse sowie eine individuell regelbare Klimaanlage verfügen, lässt man einen stressigen Alltag schnell hinter sich. Den Tag beginnt man hier mit einem ausgiebigen Frühstück vom Buffet, in den Sommermonaten gerne auf der Gartenterrasse, mit dem einmaligen Blick auf das japanische Teehaus.

Hallenbad

Hallenbad im Wellness- und Gartenhotel Heusser

Die schöne WellnessOase erwartet die Gäste mit einer großen Saunalandschaft mit Eisbrunnen, Kneipbecken, Wärmebänken und Wärmeliegen, Infrarotkabine, Dampfbad, finnischer Sauna mit integrierter Salzwand, Edelsteinsauna und einer BioSauna mit Maximusofen. Ein ganz besonderes Highlight in Heussers WellnessOase sind die acht verschiedenen Erlebnis-Ruheräume. Es warten ein Wasserbettenruheraum, ein Ruheraum mit Schaukelnestkörben, ein Entspannungsraum mit Panoramablick in die Rheinebene, ein Raum der Stille sowie vier weitere individuelle Ruheräume mit viel Platz zum Abschalten und Erholen. 

Kleine Snacks im Bistro der WellnessOase

Im Sommer stehen zusätzlich zahlreiche Außenterrassen für ein ausgiebiges Sonnenbad zur Verfügung. Das große Hallenbad mit Zugang zur Liegewiese und ein kleiner Fitnessraum laden zu sportlicher Aktivität ein. In den Nachmittagsstunden werden die Gäste mit kleinen Snacks im Bistro der WellnessOase verwöhnt. Die Snacks und Getränke im Spa-Bereich stehen zur Selbstbedienung bereit und sind in der Verwöhnhalbpension enthalten.

Ein breites Massage- und Anwendungsangebot stehen zur Wahl, so dass der Entspannung im Wellness- und Gartenhotel Heusser keine Grenzen gesetzt sind. Neben klassischen Massagen und Beautytreatments erwarten die Gäste auch ganz besondere Erlebnisse wie zum Beispiel ein Hamam für Träume aus 1000 und einer Nacht und ein Floater für schwerelose Entspannung. 

Heusser

Wellness(t)traum in Reinkultur – hier wird er wahr!

Der Pfälzer Wald und die Weinberge der Deutschen Weinstraße sind vom Hotel aus zu Fuß schnell erreichbar und laden zu ausgiebigen Wanderungen und Ausflügen in die Natur ein. Sehr empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang auch der Besuch eines Winzers zur Verkostung der hervorragenden Pfälzer Weine. Das Restaurant Gartenblick lädt mit einem schönen Blick in die Gartenanlage zum kulinarischen Genuss sowie zum Verweilen ein.

Hier verwöhnt das Küchenteam seine Gäste im Rahmen der Verwöhnhalbpension mit leckeren Buffets und einer abwechslungsreichen Küche. Im Anschluss ans Abendessen klingt in der modernen Hotelbar bei einem Cocktail der Abend ganz gemütlich aus.

Wer hier eine entspannte Auszeit genießen möchte, dem sei die Gastfreundschaft der Familien Köhler und Berwing versichert! Alle Informationen zum Wellness-Special für Freundinnen in diesem stilvollen Domizil finden Sie hier.

Romantischer Winkel bietet Wellness-Higlights im Harz

Ein weiteres erstklassiges Haus, das für einen entspannenden Freundinnen-Wellness-Trip wie geschaffen ist, ist das Hotel Romantischer Winkel.

Wer im Romantischen Winkel seine Seele baumeln lassen und dem Köper etwas Gutes tun will, der relaxt in den allerbesten Händen! Denn das traditionsreiche Haus am Südrand des Harzes war immer schon Vorreiter in Sachen Wellness. Bundesweit gehörte das Hotel zu den ersten Häusern, das seinen Gästen einen überaus großzügigen Spa- und Wellnessbereich bieten konnte. Auf 3.500 Quadratmetern finden Erholungs- und Entspannungssuchende alles, was einer Auszeit auf höchstem Niveau gerecht wird. 

Inhaberin hat eigenes Wellness-Konzept entwickelt – es ist preisgekrönt!

Massagen sind ein Teil des RoLigio®-Konzeptes

Zudem hat Nora Oelkers – Inhaberin des Romantischen Winkels – mit Experten ein Wellnesskonzept erarbeitet, das dem Gast auch nach seinem Urlaub eine anhaltende Wirkung bietet. RoLigio®  – so der Name des mehrfach preisgekrönten Konzepts steht für die Verbindung von „Romantischer Winkel“ und dem lateinischen Wort „religare/religio“, was „rückverbinden“ heißt.

Diese Methodik sorgt dafür, dass Gäste auch nach ihrer Abreise eine bleibende Lebensbereicherung erfahren und sich mit einer harmonischen Balance von Körper und Geist dem oftmals stressigen Alltag stellen können.  

Wer jetzt Lust bekommen hat, mit der besten Freundin – oder sogar mit der kompletten Mädels-Truppe – eine schöne Zeit in Bad Sachsa zu verbringen, der sollte sich das Angebot „Mädels unter sich“, die der Romantische Winkel entspannungssuchenden Frauen offeriert, genauer anschauen. Die Offerte ist als „Freundinnen-Auszeit“ konzipiert, wird aber auch gern von Müttern genutzt, die ein paar Tage mit der Tochter entspannen wollen. 

Romantischer Winkel

Stimmungsvoll in Szene gesetzt: Der Spa-Bereich im Romantischen Winkel. Hier lässt es sich erstklassig relaxen!

Rund um den wohltuenden Aufenthalt für neue Kraft und Frische gibt es neben den verschiedensten Wellness-Anwendungen unter anderem auch ein Sektfrühstücksbuffet, ganztägig Obst und Mineralwasser im Wellnessbereich, kulinarische Highlights am Abend, sowie Styling- und Make-up-Tipps in gemütlicher Runde.

Neue Impulse im Rahmen eines kleinen Coachings

Zudem werden den Freundinnen im Rahmen eines kleinen Coachings Impulse übermittelt, die den eigenen persönlichen Beziehungen unterschiedlichster Art neue Wertschätzung verleihen werden.

Daneben bleibt natürlich noch ganz viel Zeit für Gespräche, Spaß und den einen oder anderen Bummel durch das von Jugendstil-Architektur geprägte Bad Sachsa. Das ist „Freundinnen-Quality-Time“, wie Sie sein soll!  

Bildnachweise: stock.adobe.com/Kalim, Wellness- und Gartenhotel Heusser, Hotel Romantischer Winkel
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Freundinnen

Wer den nächsten Urlaub bucht oder plant, der weiß – logisch – ganz genau, wohin es ihn ziehen wird. Meist fällt die Wahl auf das Meer, die Berge oder eine aufregende Stadt. Soweit – so normal. Seit neuestem aber verbringt der eine oder andere Urlauber seine freien Tage an einem Ziel, das er vorher nicht kannte. „Überraschungsreise“ nennt sich das und die Angebote hierfür erfreuen sich schon reger Nachfrage. Aus dem Umstand, dass man eigentlich schon immer „blind“ Restkontingente bei Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern buchen konnte, hat das Unternehmen UNPLANNED ein Business gemacht und schickt Abenteuerlustige auf maßgeschneiderte Reisen.

Vor der Überraschungsreise gibt man Interessen an

Im Vorab gibt man dort lediglich seine Interessen und Vorstellungen von der Reise an und kann auf Wunsch auch ein Telefonat mit Mitarbeitern des Reiseveranstalters führen. Die Profis machen sich danach ans Werk und „schneidern“ die lange Urlaubsreise ebenso wie den Mädels-Trip in eine aufregende Stadt. Doch kommt diese Art des Reisens wirklich gut bei jenen, die sie durchführten, an?

Nun – die Referenzliste von UNPLANNED lässt darauf schließen. Vom Paar bis zur Mädels-Clique haben auf der Homepage des Unternehmens einige Kunden des Reiseveranstalters Statements zum Nachlesen hinterlassen.

Auch das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL hat sich schon mit dieser ungewöhnlichen Art des Reisens beschäftigt und eine Familie porträtiert, die sich einen Urlaub nach Maß hat schneidern lassen.

Das Ehepaar landete mit seinen drei Söhnen in Neapel und logierte in einem Boutiquehotel. Im Programm enthalten waren außerdem eine alternative Stadtführung, der Besuch eines nicht so touristenträchtigen Stadtteils, ein Kochkurs und eine Bootsfahrt. Also schon ein Stück weit mal was anderes als Schema F. Als ein Gegenprogramm zum „Normaltourismus“ ist diese Geschäftsidee, die von den Gründern von UNPLANNED umgesetzt wurde, auch gedacht.

Manager und Tourismusexpertin haben UNPLANNED gegründet

Dahinter steckt laut dem SPIEGEL auch Christian Diener, ein ehemaliger Red-Bull-Marketingmanager. Zusammen mit der Berliner Unternehmensberaterin und Tourismusexpertin Frauke Schmidt hat er das Unternehmen an den Start gebracht.

Ihren Kunden verraten die Start-upper erst kurz vor der Reise, auf was sie sich einstellen sollen. Ein versiegelter Umschlag mit den Zug- oder Fluginformationen und den Angaben zum Zielort kommt schon eine Woche vor dem Start, sollte aber – ganz klar! – noch nicht geöffnet werden. Dies sollte im Idealfall erst am Bahnhof oder Flughafen geschehen. Drei Tage vor der Abreise werden die erwartungsvollen Abenteurer mit Informationen über das Wetter am Urlaubsort informiert – ein kleines MUSS bei dem Blindflug. Es sollen ja schließlich die richtigen Sachen mit ins Gepäck!

Hat man das verschnürt und verschlossen, kann es mit dem versiegelten Briefumschlag losgehen. Kurz vor Abfahrt oder Abflug wird dieser dann geöffnet und die Reisenden sind im Bilde.

Eine recht charmante Idee, in Zeiten von Massentourismus & Co. Zumal sich so eine maßgeschneiderte Idee tatsächlich gut dazu eignet, zusammen mit der besten Freundin oder der Mädels-Clique mal so ein Abenteuer anzugehen.

Zusammen reist es sich nicht nur schöner – zusammen fiebert es sich auch schöner. Dem Ungewissen entgegen und: Surprise, Surprise…!

Bildnachweis: pexels.com / cottonbro
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Sarina Hilser

Die eigenen vier Wände anstarren, wenn alle um einen herum Silvester feiern oder sich in den Osterurlaub verabschieden – eine solche Situation dürfte für nicht wenige Singles das blanke Horrorszenario sein. Alle Jahre wieder. Wohl dem, der einen Freundeskreis hat, in dem weitere Solisten unterwegs sind. Allerdings ist das bei vielen Singles nicht der Fall. Wenn die Freunde Familie gründen oder der Karriere wegen weg ziehen, verändert sich oftmals die Lebenssituation. Gleichgesinnte, die ebenso alleine durchs Leben gehen, sind auf einmal Mangelware. Vielen Singles, die mit ihrem Solisten-Status ansonsten kein Problem haben, fällt dieser Umstand zumeist auf, wenn Urlaube, freie Wochenenden oder Feiertage anstehen.

Zielgruppe Singles: picotours aus Freiburg bietet Alleinreisenden einiges

Da kann die gute Freundin, die jetzt Mutter oder jobbedingt an einem anderen Ort ist, nicht mal eben als Reisepartnerin zusagen. Eine andere Freundin fährt vielleicht lieber mit dem Liebsten ins Kuschelwochenende…Oftmals ist es aufgrund solcher oder ähnlicher Situationen für Singles – weiblich wie männlich – schwer, eine nette Reisebegleitung zu finden.

Reiseveranstalter wie picotours aus Freiburg haben deshalb die Zielgruppe der Singles im Blick und schneiden etliche Reisen auf Alleinreisende zu. Diese finden hier sympathischen Anschluss in der Gruppe und bekommen an wunderschönen Orten einiges geboten. Sarina Hilser (im Bild), die sich bei picotours um Reisen für Solisten kümmert, stand uns im Interview Rede und Antwort und gab uns einen Einblick in ihre Arbeit:

FB: Frau Hilser, was war für Ihr Reiseunternehmen der Grund, verstärkt Reisen für Singles anzubieten?

Hauptgrund war sicherlich die große Nachfrage von Alleinreisenden an unseren Gruppenreisen. Wir konnten in den letzten Jahren einen hohen Anteil an Singles auf unseren geführten Wanderreisen verzeichnen. Daran wollten wir anknüpfen, um den Bedürfnissen von Alleinreisenden noch besser gerecht zu werden.

„Allein reisen ohne allein zu sein“ – Motto der Reisen für Singles

Hinzu kommt, dass Gruppenreisen für Alleinreisende für ja mehr oder weniger prädestiniert sind, da das Entdecken von Land und Leuten in der Regel mehr Spaß macht, wenn man seine Erlebnisse mit anderen teilen kann. Das Motto „Allein reisen ohne allein zu sein“ gilt daher als Leitsatz für unsere Single-Reisen.

FB: Wohin reisen Solisten am liebsten, hat sich da bei Ihren Reisezielen schon ein Top-Favorit herauskristallisiert?

Ein Top-Reiseziel für Singles konnten wir bisher nicht erkennen. Die Nachfrage verteilt sich recht gleichmäßig auf all unsere Destinationen. So haben wir sowohl Alleinreisende auf unseren Portugal-Festland-Gruppenreisen als auch auf unseren geführten Touren auf den Azoren, den Kapverden und Madeira.

FB: Kommen mehr Frauen oder mehr Männer zu Ihnen, um eine Singlereise zu buchen? 

Ich denke das Verhältnis von Männern und Frauen ist auf unseren Gruppenreisen recht gleich.

FB: Wie ist die Altersstruktur und der Charakter Ihrer alleinreisenden Kundschaft?  

Küstenwanderung

Mit anderen reiselustigen Singles eine entspannte Küstenwanderung zu unternehmen, hat was!

Unsere Alleinreisenden sind in der Regel zwischen 40 und 60 Jahren alt. Hin und wieder reisen aber natürlich auch Singles mit uns, die unter- oder oberhalb dieser Spanne liegen. Generell haben all unsere Solisten ein starkes Interesse daran, Land und Leute so authentisch wie möglich kennenzulernen. Sie lieben das Wandern und die Natur, haben Spaß am gemeinsamen Erleben und sind gleichzeitig weltoffen.

Vielseitiges Interesse von Singles schafft angenehme Reiseatmosphäre

All dieses Eigenschaften verbinden und schaffen eine angenehme Atmosphäre auf unseren Gruppenreisen. Verstärkt wird dieses Gefühl durch unsere einheimischen Reiseleiter, welche sich darauf verstehen, eine Gruppe zu bilden und alle Reisenden zu integrieren.

FB: Was für saisonale Zeiträume bevorzugen Singles zum Reisen?

Bisher lässt sich hier kein Trend erkennen. Die Anfragen verteilen sich bunt über das ganze Jahr.

FB: Gibt es bestimmte Anlässe, an denen Singles lieber in der Ferne bzw. unterwegs sein wollen, als daheim? 

Wie alle Reisenden bevorzugen auch Singles Anlässe wie Silvester, Ostern und Pfingsten zum Reisen. Dies liegt zum einen daran, dass Urlaubstage eingespart werden können und zum anderen am Wunsch, an diesen Tagen etwas Besonderes zu erleben. Denn: Alleine daheim zu sein, wenn alle Welt feiert, ist vor allem für Singles etwas, das man vermeiden möchte.

Silvesterangebot mit vielen Annehmlichkeiten

Bei der Planung unserer Gruppenreisen berücksichtigen wir dieses Verhalten und legen unsere Termine stets um und in die Feier- und Ferienzeit. Zusätzlich haben wir für 2020 drei exklusive Single-Termine im Programm. Einen im Mai, einen im Juli und einen im Oktober. Besonders erwähnenswert ist auch unsere Azoren Silvester-Gruppenreise vom 30. Dezember 2019 bis 06. Januar 2020, bei welcher unter anderem fünf geführte Wanderungen sowie ein Silvesterdinner und ein Neujahrs-Brunch inklusive sind.

FB: Mag es der Single auf Reisen eher aktiv oder ist Seele baumeln lassen und Wellness angesagt? 

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass Singles auf Reisen gerne eine Mischung aus beidem schätzen. In der Regel nehmen unsere Alleinreisenden zunächst an einer geführten Wanderreise teil und machen im Anschluss eine individuelle Verlängerung, um zum Beispiel am Meer zu entspannen oder die Gegend auf eigene Faust zu erkunden.

Solisten müssen auf Freiraum nicht verzichten

Außerdem legen wir bei unseren geführten Reisen stets Wert darauf, jedem Gast den nötigen Freiraum zu lassen und haben daher auf jeder Reise mindestens einen Tag zur freien Verfügung eingeplant. 

FB: Gab es schon Reisen, bei denen sich Paare gefunden haben? Und: Freundschaften werden doch sicher auf jeden Fall geschlossen, oder? Bekommen Sie hiervon etwas mit? 

Wanderung Feuersee Azoren

Mit anderen Singles spektakuläre Eindrücke teilen – das mögen viele Solisten auf Reisen.

Da haben Sie auf jeden Fall Recht! Freundschaften werden bei unseren Reisen mit Sicherheit geschlossen. Es kommt sogar vor, dass Gäste, die sich bei einer unserer Reisen kennengelernt haben, ein zweites Mal gemeinsam mit uns reisen. Ich selbst konnte dies im vergangenen Jahr aus erster Hand erfahren, als ich gemeinsam mit meiner Mutter an der geführten Azoren Reise „Best of Sao Miguel“ teilgenommen habe.

Singles bleiben oft auch nach der Reise noch in Kontakt

Es war eine schöne Zeit, man hat viel erlebt und tolle Leute kennengelernt! Mit einigen bin ich noch heute in Kontakt. Schwerer zu beurteilen ist Ihre Frage, inwiefern man auf einer Gruppen- bzw. Singlereise den Mann oder die Frau fürs Leben findet. Möglich ist natürlich alles, da unsere Reisenden ähnliche Interessen haben – allerdings hat uns das noch niemand genauer verraten…

FB: Wie groß sind die Gruppen, bei den Singlereisen, die Sie anbieten?

Unsere Gruppenreisen sind Kleingruppen von mindestens 6 und maximal 16 Teilnehmern.

Tolle Ziele für jede Interessensgruppe

FB: Geben Sie uns einen kleinen Ausblick auf attraktive Reisepakte, die Sie für Singles ab 2020 geschnürt haben?   

Das mache ich natürlich gerne. Zum einen haben wir bei unserer Azoren-Bestseller-Reise „Best of Sao Miguel“ drei exklusive Single-Termine geschaffen. Buchbar sind hier sowohl Einzel- als auch halbe Doppelzimmer. In 8 Tagen lernen unsere Gäste die Azoren-Hauptinsel Sao Miguel kennen – mit grünen Vulkankegeln, heißen Quellen, dampfenden Fumarolen und beeindruckenden Kraterseen. Außerdem haben wir viele weitere Gruppenreisen mit unterschiedlichen Schwerpunkten im Programm (zum Beispiel Genuss, Trekking, Inselhopping).

Hierbei gilt zu beachten, dass nicht alle dieser Reisen spezielle Single-Termine haben, aber in der Regel sind auf jedem Termin weitere Alleinreisende und Singles gebucht!

Mehr Informationen zu den Reise-Offerten finden Sie hier.

Bildnachweise: Sarina Hilser / picotours

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Rothenburg ob der Tauber

Suchen Sie noch ein Ausflugsziel für den sonnigen Herbst, einen malerischen Ort, an dem Sie bummeln, nach Herzenslust shoppen oder einfach nur die Seele baumeln lassen können? Dann kann ich Ihnen heute ans Herz legen: Lernen Sie Rothenburg ob der Tauber bei Ihrem nächsten Städtetrip kennen. Gleich, ob Sie ein romantisches Wochenende verbringen, sich durch üppige Speisenkarten schlemmen oder einfach nur hemmungslos einkaufen wollen – hier werden Sie auf jeden Fall fündig, denn die Stadt bietet ein reichhaltiges Repertoire an Galerien, kleinen, aber feinen Boutiquen mit handgefertigten Einzelstücken, unzählige Souvenir-Shops, oder den sprichwörtlichen exklusiven „Porzellan-Laden“, in dem Sie endlich eine Untertasse aus Meißener Porzellan erwerben können – gesetzt den Fall, Sie haben eben mal 2000 € übrig, oder Ihre Kreditkarte ist noch nicht zu ausgefranst …

Egal, ob verliebt oder auf Nostalgie-Trip: Rothenburg ob der Tauber begeistert!

Ob Verliebte, Nostalgiker, Souvenirjäger, Feinschmecker oder Wanderer: Jeder findet hier und im angrenzenden Taubertal, was er sucht. Das Tolle an Rothenburg ist außerdem für mich persönlich, dass ich dort hemmungslos einfach nur Tourist sein und sogar wie einer aussehen darf. Niemand stört sich hier an einer vor der Brust baumelnden Kamera, dem ständig gezückten Smartphone, riesigen Sonnenbrillen unter monströsen Hüten (kann man nur im Urlaub tragen…), neugierigen Blicken in romantisch bewachsene Hof-Einfahrten oder verwirrtes Herumtippen im digitalen Reiseführer – die Rothenburger kennen das bei jährlich über 2 Millionen Besuchern alles und nehmen es gelassen.

Aber zuerst einmal ein paar trockene Zahlen: Rothenburg ob der Tauber ist eine mittelfränkische Kleinstadt im Landkreis Ansbach (Bayern) mit knapp über 11.000 Einwohnern. Einen Teil ihrer Berühmtheit verdankt die Stadt nicht nur ihren einzigartigen Baudenkmälern, sondern auch dem sogenannten „Meistertrunk“ aus dem Jahre 1631, als Generalissimus von Tilly – ein katholischer Feldherr (Rothenburg war protestantischund wollte es auch bleiben) – mit 60.000 Mann am 30. Oktober 1631 die Stadt stürmte und den Bürgermeister sowie alle Räte der Stadt zum Tode verurteilte. Einfach so.

Anschließend war das damals allgemein übliche Plündern und Brandschatzen eingeplant, denn Tillys Armee aus rauen Gesellen war für seine Gründlichkeit in diesen beiden Tätigkeiten weithin bekannt. In ihrer Not boten ihm die Rothenburger Ratsherren einen gläsernen Humpen, gefüllt mit 3 ¼ Litern Wein, an, vielleicht um ihn milde zu stimmen. Niemand war wohl mehr überrascht als die verzweifelten Ratsherren selbst, als Tilly den Humpen eine Weile betrachtete und dann meinte, wenn es jemand fertigbrächte, das Gefäß in einem Zug zu leeren, dann würde er die Stadt verschonen.

„Meistertrunk“ machte Rothenburg berühmt

Gottseidank hatte die Stadt damals einen trinkfesten Bürgermeister namens Georg Nusch, der sich freiwillig meldete und es tatsächlich hinkriegte, sich die 3 ¼ Liter in einem Zug hinter die Binde zu kippen. Daraufhin musste Tilly Wort halten und Rothenburg verschonen. Da er, wie erwähnt, mit 60.000 Mannen angerückt war, wäre das Brandschatzen und Plündern wohl ziemlich übel für die Reichshauptstadt Rothenburg und ihre Einwohner ausgegangen, hätte Nusch nicht eine Leber aus Gusseisen besessen. Dieser „Meistertrunk“ wird seit langer Zeit jährlich am Pfingstwochenende mit einem riesigen Fest gefeiert, und wer sich unterm Jahr zur vollen Stunde zwischen 10.00 und 22:00 Uhr am Marktplatz einfindet, kann oberhalb der Rathausuhr beobachten, wie sich zwei Türchen öffnen, in deren Öffnungen zwei Figuren erscheinen, von denen dann eine den berühmten Humpen leert.

Ei

Frühstücksei mit asiatischem Schriftzeichen.

Aber es ist nicht nur der Meistertrunk, der die Menschen anzieht: Wegen seiner größtenteils erhaltenen historischen Altstadt ist Rothenburg bis heute ein Magnet für Touristen aus der ganzen Welt. Auf einem Rundgang über die beinahe vollständig begehbare Stadtmauer treffen Sie Japaner, Amerikaner, Italiener oder Koreaner. Rothenburg ist wahrlich multikulturell. Und es ist einzigartig. Sogar die Frühstückseier begrüßen Sie hier mehrsprachig (siehe Bild).

Rothenburg ob der Tauber fesselte von Anfang an

Seitdem ich im zarten Alter von 20 Jahren eigentlich nur zufällig in dieser Stadt gelandet bin, weil ich mich wie üblich verfahren hatte, ließ sie mich niemals wieder los. Ich habe dort schon in unzähligen Hotels genächtigt, in charmanten Lokalen gespeist, und natürlich von jeder Reise die Rothenburger Spezialität, den sogenannten „Schneeballen“ mit nach Hause gebracht – eine aus Brandteig geformte, in Fett gebackene Kugel – die dann zuhause, eingewickelt in eine fleckige Tüte, vor sich hin trocknete, bis ich sie jemandem andrehen konnte, denn eigentlich sind „Schneeballen“ eine recht staubige Angelegenheit, trotz der Füllung aus Nougat, Marzipan oder Kokosnuss.

Ihnen jetzt hier sämtliche Sehenswürdigkeiten zu nennen, die Ihnen die Stadt bietet, würde den Rahmen sprengen. Ich selbst habe meine absoluten Favoriten in Rothenburg, die ich seit Jahrzehnten bei jedem Besuch ablaufe, wie zum Beispiel die „Schäferkirche“, auch „Wolfgangs-Kirche“ genannt.

Sie wurde im Jahre 1475 zu Ehren des heiligen Wolfgang errichtet und stellt insofern eine Besonderheit dar, weil sie neben den Gebetsbänken in die Mauern eingelassene Schießscharten besitzt. Immerhin liegt die Kirche direkt neben dem Klingentor und bot daher ein gutes Angriffsziel für solche plündernden und brandschatzenden Truppen, wie sie im 30jährigen Krieg leider öfter zu finden waren. Wird Ihnen Herr Tilly gerne bestätigen.

Kirche

Schäferkirche in Rothenburg ob der Tauber.

Im Inneren der Kirche kann man über eine enge Wendeltreppe ins Schäfermuseum gelangen, das einen kleinen Einblick in die Welt dieser Zunft während der Zeit des 30jährigen Krieges bietet. Achtung – die Treppe ist nicht unbedingt etwas für schwache Gemüter. Von der Kirche aus gelangen Sie auch in die Gänge zu den unterirdischen Kasematten oder den Geschützboden. Das ist den Eintrittspreis allemal wert.

Historisches auf Schritt und Tritt

Mein zweiter regelmäßiger Anlaufpunkt sind die unter dem gotischen Rathaustrakt liegenden historischen Gewölbe. Oberhalb, im Erdgeschoss, bietet ein Museum eine beeindruckende Sammlung von Artefakten, Schautafeln und mit Puppen nachgestellte Szenen aus der Zeit des 30jährigen Krieges. Nach diesem informativen Rundgang begeben Sie sich über eine steile steinerne Treppe abwärts in diese finsteren, „Verließe“ genannten, Löcher, in denen manch armer Teufel ohne Licht oder Hoffnung bei Wasser und Brot dahinvegetierte, bis er entweder durch seine Hinrichtung oder einen natürlichen Tod erlöst wurde. Ich tippe aber eher auf Hinrichtung, wie ich das Mittelalter kenne.

Wenn Sie möchten, können Sie sogar eines der Verließe betreten, sich beklommen in der nur von einer spärlichen Glühbirne beleuchteten Kammer mit Steinboden, ohne Fenster oder einen Funken Licht, umsehen und noch einen Hauch der alten Verzweiflung spüren. Wer hier von Schergen auf den Boden geschmissen wurde, für den galt vermutlich der Spruch: „Lasst alle Hoffnung fahren.“

Auch das Kriminalmuseum in der Burggasse (direkt an der Großen Schmiedgasse auf dem Weg zum Rathaus gelegen) ist immer wieder einen Besuch wert und bietet etliche eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel eine eiserne Jungfrau, die interessanterweise aus Holz besteht. Im Mittelalter war man recht erfinderisch, wenn es darum ging, Verhafteten ein Geständnis abzupressen, das werden Sie bei einem Besuch des Kriminalmuseums merken. Sie finden dort unter anderem ein originales Richtschwert, sogenannte „Schandmasken“, vermutlich vielbenutzte Daumenschrauben, die komplette Einrichtung einer Folterkammer, oder den sogenannten „Landstreicherstuhl“, auf dem obdachlose Gesellen gerne mal fixiert und gepiesackt wurden, bis sie „freiwillig“ die Stadt wieder verließen. Da war man nicht sonderlich zimperlich.

Keuschheitsgürtel zeugen von alten Ritualen

Meine Lieblings-Vitrine ist die mit der Sammlung von Keuschheitsgürteln, welche mit Sicherheit ihren Zweck erfüllten, wenn der Herr Ritter sich auf einen längeren Kreuzzug begab, („Ich gehe eben mal Zigaretten holen“ war noch nicht erfunden…). Das eiserne Ding wurde abgeschlossen und dann wahrscheinlich der Schlüssel in die Tauber geworfen, denn sicher war sicher.
Und wenn der Edelmann tatsächlich von seinem Kampfeinsatz (mit Plündern und Brandschatzen?) zurückkam, konnte er sich immer noch an den Schmied seines Vertrauens wenden, um die holde Dame zu befreien und neue kleine Edelleute zu zeugen, denn bei einem Durchschnittsalter von 29 Jahren bei Frauen und 32 Jahren bei Männern (wegen der hohen Sterblichkeitsrate bei männlichen Kleinkindern) konnte man gar nicht schnell genug damit anfangen, Nachwuchs zu produzieren. Außerdem starben um die 40 % aller Kinder vor Erreichen der Pubertät. Da war Eile geboten.

Der Keuschheitsgürtel diente aber nicht nur zur Bewahrung des „Eigentums“ des Hausherrn, sondern auch als Sicherheitsmaßnahme vor plündernden und brandschatzenden Horden (ich freunde mich gerade mit diesen Begriffen an…), denn an Ritters Kleinod sollte niemand Hand legen außer dem Ritter. Versteht sich ja von selbst.

Im Freien vor dem Kriminalmuseum, wenn Sie atemlos von den vielen Eindrücken, das Gebäude verlassen, können Sie sich dann in einen echten Pranger begeben, der vor dem Eingang steht, Kopf und Hände durchstecken und sich vorstellen, mit Eiern oder Schlimmerem beworfen und beschimpft zu werden. Heute macht man das elektronisch und nennt es „Shitstorm“, damals ging das alles manuell, war aber genauso effizient.

Untergewichtige Brötchen waren damals ein Strafbestand

Außerdem hängt vor dem Tor für jeden sichtbar der Käfig für die sogenannte „Bäckertaufe“, denn untergewichtige Brötchen wurden seinerzeit als strafbarer Tatbestand eingeordnet und sanktioniert, man höre und staune.

Der betreffende Bäcker wurde in den Käfig gesperrt und ein paar Mal unter Wasser getunkt, bis er glaubhaft schwor (falls er nicht ertrank), niemals wieder zu kleine Brötchen zu backen. Immerhin winkte ihm da nämlich ja sonst das nächste Bad. Auch den Karren, in dem Delinquenten zu ihrer Hinrichtung über die Galgengasse ihre letzte Fahrt antraten, können Sie anfassen und sich die Hoffnungslosigkeit in den Gesichtern der Verurteilten vorstellen, denn es ging zur Hinrichtung. „Lasst alle Hoffnung fahren“, bekommt hier eine neue Bedeutung.

Übrigens liegt in der Galgengasse mein persönliches Lieblingslokal, die Pizzeria „Roma“. Jedes Jahr an meinem Geburtstag gönne ich mir dort Ravioli mit Frischkäse und Salbei, Butter und Parmesan – einfach zum Reinknien. Gegenüber, im Wirtshaus „Butz“, einem Lokal mit gut bürgerlicher Küche, speisen Sie wie ein Edelmann oder mindestens ein honoriger Kaufmann zu moderaten Preisen und sitzen dabei noch in einem herrlich eingewachsenen Innenhof mit ganz besonderem Charme.

Für Henker galten im Mittelalter besondere Regeln

Stadtmauer

In Rothenburg ob der Tauber ist die Stadtmauer begehbar.

Jeder einzelne Stein, jeder alte gemauerte Brunnen, jeder Hinterhof in Rothenburg atmet Geschichte, und solch eine atmosphärische Dichte wie in den verwinkelten Gassen dieser Stadt findet man selten. Spaziert man abends durch die stillen Gassen und ignoriert ein oder zwei geparkte Autos, dann fühlt man sich mit einem Schlag um mindestens 500 Jahre zurückversetzt in eine Welt, wo der städtische Henker in keinem Lokal etwas zu essen bekam, wenn nicht jeder einzelne Gast sich damit einverstanden erklärte. Und nach seinem Besuch wurde sein Geschirr an die Wand genagelt, damit niemand jemals von seinem benutzten Teller äße. Man brauchte ihn, aber man mochte ihn nicht wirklich.

Wie gesagt: Rothenburg ist jede Minute wert, die man sich dort aufhält. Ob Sie in der „Trinkstube zur Höll‘“, einem tausend Jahre alten Gebäude in der Nähe des Kriminalmuseums, einen edlen Tropfen genießen, ob Sie durch den Garten des ehemaligen Dominikanerinnenklosters lustwandeln, ob Sie die Gerlachschmiede direkt an der Stadtmauer besichtigen oder in der gotischen Jakobskirche den Tilmann-Riemenschneider-Altar bewundern – die Zeit ist immer viel zu kurz, um alle Sehenswürdigkeiten zu schaffen.

Auch ein Spaziergang ins Handwerker-Museum ist äußerst lohnenswert, denn dort können Sie auf einer Fläche von zwei eng bemessenen Stockwerken nachempfinden, wie im Mittelalter eine durchschnittliche Familie samt Gesinde lebte und schlief. Alles Kochgerät, der Alkoven des Knechtes, die Schlafstatt der Hausherrn oder der Kinder – ist im Originalzustand erhalten und führt einem das Spartanische dieser Zeit vor Augen.

Während Reichsstadttage verwandelt sich Stadt in mittelalterliches Lager

Rathaus

So gut wie alle Häuser in Rothenburg ob der Tauber sind eine Augenweide!

Letztes Wochenende besuchte ich wieder einmal „mein“ Rothenburg anlässlich der sogenannten Reichsstadttage. Dann verwandelt sich nämlich die gesamte Stadt in ein mittelalterliches Lager. Auf der Straße begegnen Ihnen trommelnde Landsknechte, bunte Marketenderinnen oder sogar, wenn Sie Glück haben, ein Dudelsackspieler oder ein Herold in prächtigem Gewand. Sie werden von prunkvoll herausgeputzten Rittern auf edlen Rössern überholt, können das Lager des Schillingsfürster-Bauernhaufens vor der Franziskanerkirche bestaunen oder der Tanztruppe im Garten der Kirche beim Reigen zusehen – immer wieder ein Genuss, mit wie viel Hingabe und Engagement die Rothenburger Einwohner sich alle an diesem Spektakel beteiligen.

Dieses Mal mietete ich mich im „Goldenen Hirsch“ an der Schmiedgasse ein, der seit nunmehr 350 Jahren Gäste beherbergt.

Das Hotel ist ein besonders geschichtsträchtiges Gemäuer. An einzelnen Zimmertüren weisen Schilder darauf hin, wer schon alles hier logierte, zum Beispiel Willy Brandt, Francois Mitterand, König Maximilian von Bayern (1806) oder Friedrich Karl Ludwig Konstantin, Prinz zu Hessen. Gerade der offene Salon im ersten Stock verströmt einen solch bezaubernden Charme von vergangenem Glanz, dass ich meine Hotelwahl nicht bereute, denn wenn man für einen Moment die Augen schloss, konnte man sich vorstellen, wie hier prächtig ausstaffierte adelige Damen, flankiert von ihren hurtig huschenden Zofen, die Räume bevölkerten und naserümpfend im Salon ihren Tee zu sich nahmen. Selbstverständlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, mich in einem der kuscheligen Sessel im ersten Stock des Salons zu fläzen, in dem eventuell sogar schon Willy Brandt seine Zigarette zum Kaffee geraucht hat. Eine schöne Vorstellung.

Aber natürlich war ich nicht gekommen, um mich ausschließlich im Hotel aufzuhalten und so zu tun, als sei ich Frau von und zu, im Gegenteil.

Winziges Fachwerkhaus ist begehrtes Fotomotiv

Der „Goldene Hirsch“ liegt nur 50 Meter vom meist fotografierten Flecken in Rothenburg entfernt, dem „Plönlein“, einem winzigen Fachwerkhaus neben dem Kobolzeller Tor. Selbstverständlich musste ich wieder mal, wie immer, vorsichtig die ausgetreten Stufen hinabsteigen und einen Finger in den Springbrunnen tauchen. Keine Ahnung, warum ich das immer mache. Versuchen Sie es einfach, es hat was.

„Wo wollen wir zuerst hin?“, ist immer die obligatorische Frage, für mich allerdings keiner Rede wert, denn ich muss ganz einfach meinen Abstecher ins Weihnachtsmuseum von Käthe Wohlfahrt machen, wo auf mehreren Etagen ganzjährig Advent herrscht. Schon im Eingang wird man von einem mehrere Meter hohen schneeweißen, geschmückten Christbaum und weihnachtlicher Musik begrüßt (auch im Juli bei 30 Grad im Schatten…) und schlendert dann auf mehreren Stockwerken an Weihnachtsbaum-Deko, Tischdecken, Teddybären, Spieluhren oder edlem Porzellan vorbei. Stellen Sie sich einfach einen riesigen Raum, gefüllt mit unzähligen Körben voller Christbaumkugeln vor. Ich schaffe es wahrlich nie, dort mit leeren Händen hinauszugehen.

Traumhafte Shoppingmöglichkeiten locken

Dieses Mal war es eine Plätzchenschale von Villeroy & Boch, die mir zurief: „Nimm mich mit, bitte!!“. Ich habe sie erhört, man ist ja kein Unmensch. Einen 60 cm hohen Rauschgoldengel habe ich gleichfalls „erlöst“ und bruchsicher verpacken lassen. Im Grunde ist er größer als mein Baum, aber das lasse ich jetzt mal drauf ankommen. Und da es sinnlos ist, sich etwas vorzumachen, bin ich seit letztem Wochenende stolze Besitzerin einer Kundenkarte. Endlich.

Zurück an der frischen, gar nicht weihnachtlichen Luft, steht man wieder vor der Qual der Wahl. Wohin denn nur? Ich jedenfalls muss noch zu „Eigen-Art“ am Markt Nr. 10, einem kleinen ausgefallenen Laden, der handgefertigte Accessoires und vor allem eine ansehnliche Sammlung von Vendula-Bags bietet, schicken, außergewöhnlichen Handtaschen, die in Deutschland nicht ganz einfach zu bekommen sind. Mittlerweile besitze ich zwei. Aber genug des Einkaufens, immerhin war ich ja wegen der Kultur hierher gereist. Nehme ich an…

So viele schöne Ecken, so viele hübsche Läden, so viele Sehenswürdigkeiten und nur ein Wochenende Zeit. Wo fängt man an? Wenn Sie möchten, können Sie eine Tour im Elektromobil machen, das einem Automobil um die Jahrhundertwende herum nachempfunden ist, und wo Ihnen ein beschlagener Führer detailliert die Stadt erklärt und sie dabei CO2-freundlich an alten Gemäuern entlang transportiert. Sehr empfehlenswert sind übrigens auch die „Henker“-Tour oder die „Nachtwächter-Tour“ – Stadtführungen mit besonderem Flair, die Sie ohne vorherige Anmeldung mitmachen können. Jede davon hat ihren eigenen Reiz, und es gibt nach einem opulenten Abendessen schlechtere Methoden, sich die Beine zu vertreten.

Fackelzug in Rothenburg ob der Tauber einzigartiges Erlebnis

Festumzug Ritter

Mittelalterlicher Umzug in Rothenburg ob der Tauber.

Als ich schwer beladen aus dem Weihnachtsmuseum stolperte, blieb aber gerade noch Zeit für einen Cappuccino gegenüber der Franziskanerkirche, denn es war schon wieder tatsächlich Zeit fürs Abendessen und den anschließenden jährlich stattfindenden Fackelzug, bei dem immerhin 27 historische Gruppen mitwirken.

Es war ein Erlebnis: ein Meer von Fackeln, getragen von mittelalterlich gewandeten gutgelaunten Menschen, die endlos an einem vorbeizogen. Ich hörte Dudelsäcke, Zimbeln, Flöten, Trommeln, Gesänge, lautes Lachen – eine ergreifende Angelegenheit, die einen schwupps ins Mittelalter zurückversetzte, wenn man bereit war, sich auf diese stimmungsvolle Zeitreise einzulassen.

Anschließend fand am Rathaus ein Fassaden-Feuerwerk statt, das mit großen Beifall aufgenommen wurde. Später verteilten sich die Menschenmassen und verloren sich in den Gassen und Winkeln der Stadt, bis ein wenig Ruhe einkehrte. Auch ich bettete mein müdes Haupt auf das fluffige Kissen meines luxuriösen Hotelzimmers. Immerhin hat in meinem Appartement laut dem Schild an der Tür Herzog Friedrich-Ferdinand von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg gepennt. Das will schon was heißen. Wer war das überhaupt? Prompt schlief ich todmüde von all den Eindrücken ein und erwachte ausgeruht am nächsten Morgen.

Nur einmal schreckte ich von dem Ruf „Lasst uns plündern!“ hoch, der von der Straße gedämpft ins Zimmer gellte – dann erinnerte ich mich an den Fackelzug und nahm richtig an, dass es sich bei den Schreihälsen um ein paar angeschickerte übriggebliebene „Landsknechte“ handelte, die am nächsten Tag wohl einen rechten Brummschädel haben würden.

Fackelzug in Rothenburg

Der Fackelzug in Rothenburg ob der Tauber ist ein grandioses Erlebnis!

Am nächsten Tag war leider schon wieder die Abreise angesagt, und nach einem letzten ausgedehnten Bummel, einem Besuch bei der Falknerei, die wie jedes Jahr ihren Stand bei der Jakobskirche hat und einem Besuch im Cafe „Lebenslust“, in dessen beinahe mediterran wirkendem Innenhof ich eine sehr angenehme Stunde verbrachte, musste ich mich schweren Herzens auf den Heimweg begeben.

Aber ich verrate Ihnen mal was: Mein nächster Besuch ist schon geplant, am 31.10.2019 habe ich vor, die stillen Winkel und Gassen Rothenburgs erneut unsicher zu machen und eine ganz spezielle „Henkers-Tour“ zu buchen, der Veranstalter bietet nämlich auch vorgetäuschte Enthauptungen an.

Wie ich vorhin schon schrieb: Es gibt schlechtere Methoden, sich nach dem Essen die Beine zu vertreten, und vielleicht buche ich sogar noch ein Gespenst dazu. Wer weiß? Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen eine kleine Anregung für Ihren nächsten Wochenendtrip geben konnte. Wir sehen uns am Plönlein. Oder?

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Höhle Feengrotten

Temperaturen von über 38 Grad hielten das Land in letzter Zeit in Atem und auch aktuell ist keine wirkliche Abkühlung in Sicht. Auch wenn 31 Grad zu fast 40 Grad schon fast wie eine Abkühlung anmuten! An solchen Tagen verbringt man seine Freizeit am liebsten im kühlen Nass, ganz klar. Doch was käme eigentlich an Unternehmungen noch so in Frage? An solchen Hundstagen? Vor allem an manchen Wochenenden, wenn die Frei- oder Strandbäder übervoll sind, fragt sich das die Singlefrau genau so wie die Familie. Nachfolgend deshalb ein paar Ausflugstipps, die als Anregung bei großer Hitze dienen sollen. Los gehts:

Ausflugstipps bei großer Hitze

Höhlen

Tief unter der Erde und ohne Tageslicht warten geheimnisvolle Welten auf die Besucher. Hitze ist hier ein Fremdwort – im Gegenteil! Herrliche Kühle umfängt den Besucher, der bei einem solchen Besuch zudem noch Spannendes und Interessantes erfährt. Denn der Besuch in einer der Höhlen in Deutschland ist stets mit einer Führung verbunden. Die unterirdischen Gesteinswelten sind auch mit Kindern ein ideales Ziel, um der Hitze an tropischen Tagen zu entfliehen. So zum Beispiel in den Saalfelder Feengrotten (im Bild), die zudem mit dem Feenweltchen eine umfangreiche Märchenwelt für die Kleinsten bereithalten. Während die Feengrotten in Thüringen liegen, warten mit den Rübeländer Tropfsteinhöhlen weitere Höhlen im Harz auf Besucher. In Hessen empfängt die Schauhöhle Herbstlabyrinth ihre Gäste und punktet sogar noch mit einem faszinierenden Lichtkonzept. Ausflugsziele dieser Art gibt es deutschlandweit, eine Übersicht über sämtliche Höhlen finden Interessierte hier.

Ab in den Wald – auf zur Nachtwanderung

Nachtwanderungen kennen die meisten von uns aus der Kinder- oder Jugendzeit. Vor allen in Ferienlagern wurden diese beliebten Wanderungen durchgeführt – Gruselfaktor stets inklusive. Warum nicht mal als Erwachsener oder/und in Familie zu so einem besonderen Spaziergang aufbrechen? Ein solches Erlebnis dürfte ab den Abendstunden nach einem Tag, an dem das Thermometer an der 40-Grad-Marke kratzte, das ultimative Durchatmen sein.

Tun Sie sich mit Freunden zusammen und sorgen Sie dafür, dass jemand mit von der Partie ist, der sich im nächstgelegenen Wald gut auskennt. Packen Sie etwas Proviant ein, ziehen Sie festes Schuhwerk an und gehen Sie am besten schon in der ersten Dämmerung los. Blaue Stunde im Wald – das hat doch was! Wenn es dann stockdunkel ist und man nur noch das Funkeln der Taschenlampen sieht, stellt sich garantiert der wohlige Gruselfaktor aus Kindertagen wieder ein!

Hitze bei über 35 Grad nervt meist – doch Alternativen gibt es viele

Besuch im Weinkeller

Wuchtige Weinfässer und eine urig-kühle Kelleratmosphäre – diese Attribute dürften den meisten zuerst einfallen, wenn sie an einen Weinkeller denken. Diese Locations eignen sich natürlich hervorragend für die Flucht aus der Hitze. Tipp: im Vorab schauen, welche Wein-Locations wann Führungen und Weinverkostungen in ihren Weinkellern durchführen. Anmelden, genießen und die „Demse“ hinter sich lassen – das tut gut! Zum Beispiel hier, in der Freyburger Weinregion.

Geschichtsträchtige Bunker empfangen mit Kühle

Bleiben wir unterirdisch. Denn es gibt weitere Locations, die bei Hitze eine gute Alternative zum Schwitzen bieten. So zum Beispiel historische Bunkeranlagen, die zu Museen umgestaltet wurden. Eine der bekanntesten und sehenswertesten dürfte die Bunkeranlage Kossa sein, die idyllisch im Wald der Dübener Heide liegt. Die Anlage ist nahezu eine kleine Stadt für sich und gibt Auskunft darüber, wie sich in Zeiten des kalten Krieges Politiker und ranghohe Militärs im Falle eines Militärschlages geschützt und aus der Unterwelt heraus agiert hätten. Eine Führung hier lohnt auf jeden Fall und die Hitze ist während der Begehung der unterirdischen Räumlichkeiten weit weg!

Kühle Temperaturen auch in Kino, Museum und Dayspa

Klimatisierte Gebäude

Wer die Hitze nicht gut verträgt oder einfach nur genervt von megahohen Temperaturen ist, kann sich auch kurzerhand einfach nur eine Location suchen, die klimatisiert ist und was bietet. Das kann ganz profan das Kino sein. Zum Beispiel. Aber auch Dayspas – ganz gleich ob in Luxushotels oder separat – warten zumeist mit angenehmen Temperaturen auf. Warum sich nicht eine Massage und die entspannende Gesichtsmaske an einem solchen Ort gönnen, während draußen die Hitze tobt?

Ebenso gut aufgehoben ist man an Hundstagen in Museen. Die meisten Häuser sind klimatisiert und im Sommer nicht unbedingt überfüllt. Wer sichergehen will, ob das Museum seiner Wahl tatsächlich auch klimatisiert ist, ruft am besten vorher an. Und wenn ja: Dann nichts wie ab in die wohl temperierten Räume. Zudem: irgendein Museum gibt es immer, in das man unbedingt (mal wieder) gehen wollte. Packen Sie die Gelegenheit deshalb am besten bei Hitze am Schopf. Und: irgendwann ist auch der heißeste Tag einmal vorbei. Gut, wenn Sie ihn angenehm temperiert verbracht haben!

Bildnachweis: picture alliance/imageBROKER

 

 

 

 

 

 

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Hausboot auf Fahrt

Als prominenter Haudegen hat er das Leben auf einem Hausboot bis zu seinem Tod gelebt: Gunter Gabriel. Der leutselige Barde war damit lange seiner Zeit voraus und hat Jahrzehnte vor seinem Tod 2017 schon einem Lebensstil gefrönt, den heute viele gerne hätten. Denn: das Wohnen auf einem Hausboot wird immer beliebter. Immer mehr Menschen zieht es ans Wasser, in eine Umgebung, die für ein dauerhaftes Wohnen ihresgleichen sucht.

Doch ein aktuelles Beispiel, das der NDR in seiner Online-Ausgabe aus Niedersachsen veröffentlicht hat, zeigt, dass dieser Traum wohl für die meisten, die ihn träumen, genau das bleiben wird: ein Traum.

Den Traum vom eigenen Hausboot steht Platzknappheit entgegen

Auf der Homepage des Senders kommt ein Unternehmer zu Wort, der Hausboot vertreibt. Er macht wenig Hoffnung, denn die Nachfrage nach den individuellen Wohnsitzen ist sehr viel höher als das Angebot der Plätze, an denen diese schwimmenden Domizile liegen können. Auch neue Liegeplätze sind kaum in Sicht.

In dem Artikel wird auf Hausboote in Oldenburg eingegangen. Gerade mal zwei davon gibt es. Und um die Natur zu schützen, soll es laut der Aussage eines Verantwortlichen dabei auch bleiben. Außerdem hat Oldenburg nur wenig befahrbare Wasserfläche, was die Gestaltung von Hausboot-Projekten zusätzlich erschwert.  Problematisch ist bei dieser Art Häusern auch das behördliche Drum und Dran, das ja schon bei „normalen“ Häusern oftmals eine Odysee ist. So benötigen die schwimmenden Häusern auch eine Baugenehmigung, die man oft erst nach langer Zeit erhält.

Die andere Seite ist die Infrastruktur, die ja auch ein solch schwimmender Wohntraum benötigt. Wer möchte als individuell Wohnender schon auf Strom und frisches Wasser verzichten? Eben!

Hausboote zum Mieten bieten Alternative für den Urlaub

Wen es trotzdem nach dieser Art des Logierens gelüstet, der sollte als Alternative die Anmietung eines Hausbootes in Erwägung ziehen. Das ist in Deutschland durch viele Anbieter möglich und dank der wunderschönen Seen, die es hierzulande gibt, hat man eine vielfältige Auswahl, was die Routen betrifft. Unter anderem ist hier die mecklenburgische Seenplatte ein geeignetes Revier.

Die schwimmenden Ferienparadiese, die man anmieten kann, unterscheiden sich zudem kaum noch von einem feststehenden Ferienhaus und bieten jeglichen Komfort, den man (oder FRAU) sich auch ohne Bootsführerschein gönnen kann.

Bildnachweis: pixabay.com

Recherche-Nachweis: ndr.de

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Meißen Ausblick

Malerische Gassen, eine majestätische Burg, verträumte Cafés und einladende Restaurants – Meißen hat alles, was Verliebte oder die, die es noch werden wollen, für einen romantischen Ausflug brauchen.

Die malerische Stadt bei Dresden ist vor allem in den warmen Monaten eine Reise wert. Bekannt vor allem für das edle Porzellan wartet Meißen aber auch noch mit einem weiteren Alleinstellungsmerkmal auf. Die Albrechtsburg, die – 929 bis 931 errichtet – weithin zu sehen ist und erhaben auf einem Felsen thront, gilt als das älteste Schloss Deutschlands und sollte für einen Besuch unbedingt eingeplant werden. Ebenso der imposante Dom, der sich an direkt an die Albrechtsburg anschließt. Er wurde 1130 errichtet und ist eine Besichtigung auf jeden Fall wert.

Meißen – romantische Gemäuer und idyllische Gassen locken Verliebte

Die geschichtsträchtigen Bauwerke plant man am besten gleich zu Beginn des Meißen-Besuchs ein – ganz gleich, ob man die Innenräume besichtigt oder nicht. Vom Parkplatz, der ausgeschildert ist, gelangt man mit dem Lift zur Burg und zum Dom. Schöner ist es allerdings, durch die schmalen Gassen der Porzellanstadt zu bummeln und den Aufstieg zur Albrechtsburg zu Fuß zu wagen. Der Anstieg kann einen streckenweise ein wenig aus der Puste kommen lassen, ist aber dennoch moderat. Schritt für Schritt erschließt man sich die historische Stadt und kommt zudem an interessanten Gebäuden vorbei.

Wer sich Meißen für ein 1. Date aussucht, dürfte schon mal nicht in Schweigen verharren, denn die bezaubernde Umgebung und der tolle Blick über die Dächer des weltbekannten Ortes ist auf jeden Fall eine Menge Gesprächsstoff wert. Und je höher man in Richtung Burg geht, um so schöner eröffnet sich das Panorama auf Meißen und Umgebung.

Verliebte können (sollten!) sich zwischendurch einen Kaffee oder ein prickelndes Glas Champagner in einem der Cafés, die den Weg nach oben säumen, gönnen.

Meißen ist was für Verliebte – aber High-Heels bitte daheim lassen!

Wichtig: für den Meißen-Trip bloß keine High-Heels anziehen, das mittelalterliche Pflaster ist dafür definitiv nicht geeignet!

Vorplatz Dom und Burg Meißen

Meißen – Brunnen auf dem Vorplatz zu Burg und Dom

Oben angekommen, gelangt man, nachdem man eine historische Toreinfahrt passiert hat, auf einen großen Platz, der abermals von Restaurants und Cafés sowie von Häusern aus alten Zeiten gesäumt wird. Hier befinden sich die Zugänge zu Burg und Dom. Die beiden Gemäuer dominieren den Platz und geben der Örtlichkeit eine besondere Atmosphäre. Inmitten der Szenerie plätschert ein Brunnen, unter dem sich eine Zisterne aus dem 16. Jahrhundert befindet.

Flaches Schuhwerk in Meißen Pflicht

Die besondere Atmosphäre des Platzes setzt sich im Eingangsbereich des Doms, im Kreuzgang, fort. Die spezielle Magie des Ortes wird ganz sicher auch jene gefangen nehmen, die sich für sakrale Gemäuer eher nicht interessieren.

Gleich daneben bietet ein Aussichtsbereich einen faszinierenden Ausblick auf das Meißener Umland. Von dort aus führt eine Treppe zur Innenstadt zurück. Auch hier werden jene im Vorteil sein, die für den Meißen-Besuch flaches Schuhwerk gewählt haben, denn die Stufen sind nicht ohne!

Hat man das altehrwürdige Treppenhaus passiert, erwartet einen ein romantischer Treppenabgang, der sich durch den terrassenartigen Burgberg schlängelt und an den Gartenbau längst vergangener Zeiten erinnert. Zudem schweift hier der Blick auch auf den einen oder anderen Weinstock. Längst hat sich in und um Meißen ein Weinbau von erstklassigem Ruf etabliert.

Wein aus Meißen hat erstklassigen Ruf

Gasse in Meißen

In Meißen locken verträumte Gassen

Die wohlschmeckenden Tropfen, die auch international einen sehr guten Ruf genießen, sollte man sich in einem der zahlreichen Restaurants, die unten in der Altstadt locken, schmecken lassen. Gemütlich auf einem Freisitz verweilend kann man bei einem Glas Wein das gemächliche Treiben der gepflegten Kreisstadt an sich vorüber ziehen lassen.

Hat man sich dann mit sächsischer Küche gestärkt, warten weitere idyllische Winkel und Plätze darauf, entdeckt zu werden. Genau das richtige, um mit dem Partner oder dem ersten Date italienisch anmutendes Flair zu genießen!

Und wer den Meißen-Trip auf zwei Tage oder ein ganzes Wochenende (inklusive vielleicht noch einem Dresden-Besuch) ausdehnen will: über die einschlägigen Buchungs-Portale lassen sich verschiedene Unterkünfte per Mausklick buchen, so dass das romantische Flair in einen Abend zu zweit übergehen und genossen werden kann!

Mehr Infos zu Meißen gibt es hier.

 

 

 

Bildnachweis: Frauenboulevard.de

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Puppe und Teddy

Tobende Kinder in Oberteilen und Strumpfhosen. Ein Raum voller Liegen, die man selbst auf- und abbauen musste, wenn der Mittagsschlaf angesagt war. Das Sammeln vor der großen Glastür, bevor die Kindergärtnerin die Rasselbande in den großen Garten ließ. Oder die kleinen Waschbecken im Waschraum ganz hinten. Meine Mutter, die mich in späteren Kindergartenjahren alleine in die Betreuungseinrichtung gehen ließ und mir beim ersten Mal, wo ich alleine zum Kindergarten ging, folgte. Noch heute habe ich das Bild vor mir, wie sie sich rasch in einen Hauseingang drückte. Denn natürlich hatte ich sie entdeckt. All das sind meine Erinnerungen an die Zeit im DDR-Kindergarten.

Erinnerungen an DDR-Kindergarten in mittelalterlichem Gemäuer der Burg Kriebstein

Dass sie ausgerechnet auf einer alten Burg wieder zum Leben erweckt werden sollen, freut mich. Denn mittelalterliche Gemäuer mag ich ebenso wie meine schönen Erinnerungen an meine Kindheit in der DDR.

Neben der Kinderkrippe, an die ich auch noch (sehr gute) Erinnerungen habe, hat mich auch die Zeit im Kindergarten sehr geprägt. Und weil das vielen Menschen so geht und die Kinderbetreuung der DDR ja oftmals ein Thema in der Gesellschaft ist, hat man deshalb wahrscheinlich explizit dazu eine Ausstellung geschaffen.

„Alltag im Kindergarten der DDR“ heißt die Schau, die auf der schönsten Ritterburg Sachsens – der Burg Kriebstein – gezeigt wird. Und sich auf angenehme Weise „nur“ auf die Alltagsgegenstände der Kindergärten damals fokussiert. Ohne zu hinterfragen, ob diese Art der Betreuung gut oder schlecht war, lässt die Ausstellung Raum für eigene Erinnerungen. Für den „Weißt-Du-noch“-Effekt, den man freilich nur mit jemandem teilen kann, der ebenso einen Kindergarten in der DDR besuchte.

Viele Exponate stammen aus DDR-Spielzeugmuseum

Die Kuratoren Ramona und Andreas Reißmann haben in Kriebstein eine schöne Vielfalt an Exponaten zusammengetragen, die den damaligen Alltag im DDR-Kindergarten sehr authentisch abbilden. Als Betreiber des DDR-Spielzeugmuseums im thüringischen Greiz haben die beiden viele Ausstellungsgegenstände aus ihrer eigenen Sammlung mit in die Burg-Schau integriert. Teddys, Puppen, Spielzeug-Kipper (wir haben damals „Dumper“ dazu gesagt), der seinerzeit heiß geliebte Brummkreisel – auf Kriebstein können Interessierte eine nostalgische Zeitreise machen, die vor dem geistigen Auge garantiert wieder die eine oder andere Kindergarten-Szene aus vergangenen Tagen aufleben lässt!

Auch die ortsansässige Kindertagesstätte hat didaktisches Spielzeug und einen Dia-Projektor für das Projekt beigesteuert. Denn die Schau ist für die ganze Familie gedacht – Kinder können vor Ort mit modernem Spielzeug in einer eigens eingerichteten Spielecke spielen.

Und wenn man schon mal vor Ort ist, sollte man den Besuch Kindergarten-Ausstellung unbedingt mit einer Besichtigung der Räume der imposanten Burg verbinden. Wer in Mitteldeutschland wohnt, für den sollte es im Rahmen eines Tagesausflugs kein Problem sein, das ritterliche Gemäuer anzusteuern. Die Burg liegt in Mitteldachsen, im Städtedreieck Dresden-Chemnitz-Leipzig. Erhaben thront sie auf einem steilen Felsen über dem Fluß Zschopau und lockt als geschlossener und vollständig erhaltender Baukomplex aus spätgotischen Zeiten Besucher aus nah und fern an. Apropos Ferne: wer einen sehr langen Anreiseweg zu bewältigen hat, findet im Umfeld von Kriebstein wunderschöne Unterkünfte und sollte den Trip mit einem Wochenende-Aufenthalt verbinden.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 31. Oktober 2019 und ist für Kinder ab drei Jahren geeignet.

Anschrift: Burg Kriebstein, Kriebsteiner Straße 7, 09648 Kriebstein

Weitere Informationen hier.

 

Bildnachweis: Burg Kriebstein

Waldlandschaft Thüringen

Endlich Frühling! Nach dem langen Winter tut die Sonne so gut und man ist in Sachen Unternehmungen voller Tatendrang! Vorbei die Zeiten, an denen man sich von Freitag bis Sonntag wegen Schmuddelwetter oder/und Kälte nur innen aufhalten konnte.

Ich jedenfalls überlege in dieser Frühjahrszeit oftmals schon in der Wochenmitte, was man am Wochenende Schönes unternehmen könnte. Vor kurzem führte ein ebay-Kauf bei meiner Planung Regie, denn ich hatte mir einen raren Artikel in Thüringen ersteigert. Den galt es abzuholen, denn er war höchst zerbrechlich und konnte nicht via Post versandt werden. Und: was liegt da wohl näher, als die Abholung mit einem Wochenendausflug in den Thüringer Wald zu verbinden?! Eben.

Familienhotel im Thüringer Wald nahe dem Rennsteig

Gesagt, getan! Im Internet schaute ich mich nach Unterkünften um und in Masserberg / Heubach wurden wir fündig. Mit einem Hotel, das eigens als Familienhotel aufgeführt war. Es heißt „Heubacher Höhe“. Wir waren zwar nicht zwingend auf ein Familienhotel aus, aber das besagte Haus bot das beste Preis-/Leistungsverhältnis für die eine Nacht von Sonnabend auf Sonntag.

Von Sachsen aus fuhren wir zwei Stunden in die Gegend um das Schwarzatal, in der wir zunächst mein ebay-Schnäppchen abholten. Danach vergingen nur noch 30 Minuten, bis wir in Masserberg/Heubach – in der Nähe des berühmten Rennsteigs – angekommen waren. Das Hotel „Heubacher Höhe“ machte – zugegeben – auf den Fotos im Internet einen anderen Eindruck. Wahrscheinlich hatte ich mich zu sehr von den geschickten Fotografien, die das Haus stets dezent hinter Blumen haben zurücktreten lassen, leiten lassen. In Wirklichkeit erinnerte die Unterkunft an vergangene DDR-Zeiten. Und nicht mal nur das: es war offenbar ein DDR-Bau. Aber: das muss ja nichts Schlechtes sein. Und siehe da: im Inneren war von DDR-Charme nicht mehr viel zu spüren. Es war zwar kein gehobenes Ambiente oder gar Luxus, aber okay.

Hotel wartete mit geräumigen Familienzimmern auf

Das Zimmer war geräumig und präsentierte sich eher als eine Art Appartment mit zwei Wohnbereichen. Ideal natürlich, wenn man mit Nachwuchs unterwegs ist.

Zum Haus gehörte auch ein Sportzentrum, in dem Sauna, Ballspielplätze und ein Pool untergebracht waren. Wir interessierten uns nur für Letzteren und genossen am Abend unserer Ankunft ein  Bad im Pool, den wir fast die gesamte Zeit über alleine hatten. Schön ist, dass es einen Gang vom Hotel zum Sport- und Wellnessbereich gibt, so dass man bei Regenwetter trockenen Fußes und generell im Warmen zum Pool und zurück gelangt. Toll vor allem auch im Winter.

Dies aber nur am Rande, denn schon bald machten wir das, wofür wir AUCH hergekommen waren: wandern. Gleich hinter dem Hotel schlängelten sich einige Wanderpfade entlang. Wir entschieden uns für einen sehr moderaten, denn mit einem Grundschul-Kind kann man es noch nicht sehr ausgedehnt angehen lassen, beim Wandern. Zumal wir als Eltern freilich auch keine Experten auf Schusters Rappen sind. Aber dennoch: es machte riesigen Spaß. Wir hatten Glück mit dem Wetter, die Sonne schien und es war für das letzte März-Wochenende ein ausgesprochen milder Tag.

Wanderung Thüringer Wald

Wandern in Familie

Weit und breit war kein Mensch, so dass wir die Stille des Waldes beim Laufen ganz auf uns wirken lassen konnten. Stichwort Wald: im Thüringer Wald ist die Atmosphäre einzigartig! Man kann es gar nicht anders beschreiben. Obgleich wir auch in der Nähe unseres Zuhauses Wald haben, ist dieser heimische Wald nicht wirklich mit dem Thüringer Wald vergleichbar. Zumal der Thüringer Wald mit Bergen aufwartet – Stichwort: Rennsteig. Dürften die meisten schon mal gehört haben. Dieser beliebte Ort ist übrigens auch nur ein Katzensprung vom Hotel Heubacher Höhe entfernt!

Wandern im Thüringer Wald hat seinen eigenen Charme!

Wir also wanderten durch verwunschen anmutende Wälder, genossen herrliche Ausblicke auf Felder und Wiesen und taten uns an der reinen und frischen Luft eine Güte.

Natürlich hatten wir auch Proviant dabei, denn was wäre eine Wanderung ohne ein zünftiges Picknick? Hierfür stehen in ausreichender Anzahl Bänke bzw. Wanderrastplätze zur Verfügung. Da verweilt man gerne und an der frischen Luft schmeckt es sowieso nochmal so gut. Auf unserem Weg entdeckten wir übrigens einen ausgefallenen, rosé glitzernden Mineralstein. Da man aber aus solchen Naturgegenden nichts entwendet, ließen wir diesen freilich liegen. Das Thema Mineralsteine/Mineralien sollte uns im Museum der Bertholdsburg noch einmal begegnen, aber dazu gleich mehr.

Wir jedenfalls machten uns nach einem ausgiebigen Hinweg dann schon bald auf den Rückweg, denn es war Sonntag – der Tag unserer Abfahrt. Und weil wir so gestrickt sind, bei solchen Ausflügen so viel wie möglich an Erlebnissen und Sehenswürdigkeiten mitzunehmen, hatten wir schon am Vorabend beschlossen, noch einen Abstecher nach Schleusingen zu machen.

Schloss Bertholdsburg lockt mit umfangreichen Ausstellungen

In die Bertholdsburg. Das alte Gemäuer heißt offiziell Schloss Bertholdsburg und ist der bedeutenste Profanbau im südthüringischen Raum. Entstanden zwischen 1226 und 1232 beherbergt die Burg heute ein sehr schönes Museum. Mit einer Ausstellung, die vielfältig gestaltet ist und sich auch an Kinder richtet.

Dino-Skelett

Nachbildung Dino-Skelett Schloss Bertholdsburg

Gezeigt werden außergewöhnliche Minerale aus Thüringen ebenso wie alte Gegenstände aus dem Leben unserer Vorfahren. Der Geschichte der Burg wird ebenso mit interessanten Ausstellungsinhalten Rechnung getragen. So kann man sich lebhaft vorstellen, wie man vor vielen hundert Jahren in so einer Immobilie gelebt hat.

Sehr schön gemacht ist auch die Sonderausstellung „300 Millionen Jahre Thüringen“, die einen Einblick in die damaligen Lebensräume von Tieren und Pflanzen gibt. Da durften natürlich nachgebildete Dinosaurier(Skelette) nicht fehlen…! Vor allem für Schulkinder ein sehr bereicherndes Erlebnis!

Auf jeden Fall war das ein wunderschöner Wochenendausflug, der mir nicht nur mein ebay-Schnäppchen bescherte, sondern bei dem wir aktiv auftanken und im Museum noch unser Wissen zur mitteldeutschen Geschichte erweitern konnten. Was will man mehr?

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildnachweis: privat

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