Samstag, 24. September, 2022

Neueste Beiträge

Mit dem Roller im Freien unterwegs – Bewegung von klein auf fördern!

Unsere moderne Gesellschaft fördert ein Leben mit wenig Bewegung. Auch die Pandemie hat mit ihren Folgen das Übrige dazu getan, dass immer mehr Kinder...

„Habe alles, was ich hatte, in diese Beziehung investiert“ – Shakira über ihre Trennung

Trennung, Streit, Liebeskummer und Beziehungsaus: Das passiert den Menschen wie den Leuten - wie man landläufig so sagt. Und dabei ist es egal, ob...

Liebeskummer: Tipps von Expertinnen, um den Herzschmerz zu überwinden

Liebeskummer: Er kann völlig überraschend kommen oder sich schleichend ankündigen. Gerade in der heutigen Zeit, in der viele Singles online nach einem Partner suchen,...

„Lange Nacht am Baumkronenpfad“ – Herbstlicher Lichterzauber in Beelitz-Heilstätten

Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Aktuell wartet die Natur mit einer Atmosphäre auf, die wie geschaffen ist für Freunde geheimnisvoller Herbst-Mystik. Passend...

Sich heimlich Infos über Frauen besorgen – wenn Polizisten ihre Befugnisse missbrauchen

Es ist der Single-Klassiker schlechthin: Im Supermarkt die Frau oder den Mann des Lebens zu sehen, es aber verpassen, sie oder ihn anzusprechen. Unzählige Geschichten erzählen davon, seit den digitalen Zeiten auch im Web.

Frauen wie Männer klagen in anonymen Foren, in Gruppen sozialer Netzwerke oder in Diskussionsforen von (Frauen)Medien ihr Leid über verpasste Gelegenheiten und die entschwundene Traumfrau. Oder den entschwundenen Traummann. Oft sieht man das Objekt der emotionalen Begierde noch zum Auto entschweben, das war es dann aber meist auch. Allerdings nicht für alle Personengruppen: Polizisten beispielsweise könnten in einer solchen Situation im Dienstcomputer nachsehen und checken, welche Person sich hinter dem Autokennzeichen, auf das man(n) einen Blick erhaschen konnte, verbirgt.

Einige Polizisten missbrauchen ihre Stellung für Schnüffeleien

Und einige tun es auch. Das zumindest berichtet das Nachrichtenmagazin SPIEGEL in seiner Ausgabe 45 / 2019. Unter der Überschrift „Die Privatschnüffler“ führt das Medium verschiedene Fälle auf, in denen Polizeibeamte ihre Befugnisse missbrauchten und sich einfach per Computer auf der Dienststelle die Adressen derer Personen besorgten, die sie interessieren. Da recherchierte ein männlicher Polizist die Daten einer Frau, die ihm gefiel, eine Polizistin forschte mithilfe ihrer dienstlichen Möglichkeiten die neue Partnerin ihres Ex-Mannes aus und wieder ein anderer Polizist stand einfach vor der Tür eines Mannes, dessen Auto ihm gefiel. Und dessen Adresse er im Dienst recherchiert hat, weil er den Wagen kaufen wollte.

Fälle, die ungeheuerlich sind, aber einen dennoch nicht überraschen. Warum? Nun: Weil man sich denken kann, dass die Beamten – nicht alle freilich, aber einige – ihre Stellung ausnutzen, um an sensible Daten für den Privatbereich zu kommen. Man ahnte das immer und so mancher weiß auch, dass es so ist.

Wer hat nicht schon von der Bekannten gehört, die da bei der Polizei jemanden hat, der „mal nachgucken“ kann, ob der Ex tatsächlich umgezogen ist? Oder von einem Kumpel, der „seine Quellen“ bei der Polizei immer mal spielen lässt?

Fakt ist: Es menschelt überall. Auch bei der Polizei. Und auch wenn es strafbar ist, was manche Beamte da machen, so wäre es sicher naiv zu glauben, dass sämtliche Beamten hier standhaft bleiben und ihre Stellung niemals ausnutzen.

Geldstrafe für Beamte, die privat nach Infos suchten

Dass dafür allerdings Strafen drohen, ist nur konsequent. Und so erfährt man aus dem besagten SPIEGEL-Artikel auch, dass beispielsweise eine Frau, deren Autokennzeichen ein Polizeibeamter dafür genutzt hat, um an ihre privaten Daten heranzukommen, den betreffenden Beamten angezeigt hat. Er musste ein Bußgeld zahlen. Ebenso der Polizist, der sich widerrechtlich die persönlichen Daten vom Besitzer seines Traumautos beschaffte und dieses kaufen wollte. Auch er musste Strafe zahlen.

Ob man allerdings jene Beamte für eine Strafzahlung ausfindig machen konnte, die im Rahmen eines Konzertes von Helene Fischer in Frankfurt die privaten Daten der Sängerin ausspähten, ist nicht bekannt. Irgendein Interesse seitens der Polizei muss da gewesen sein, Zitat SPIEGEL:

„(…)Laut Landespolizeipräsident tippten sie immer wieder „Helene Fischer“ in den Computer – insgesamt 83-mal in einer Nacht“.

Ob sie entsprechende Informationen gefunden haben, wird freilich nur erfahren, wer da „einen guten Draht“ zu den Polizeibeamten hat. Gut möglich, dass jene, die die Infos abriefen, dies im kleinen, privaten Kreis ausplaudern.

Wie gesagt: Es menschelt überall. Im Guten, wie im Schlechten.

Bildnachweis (Symbolbild): stock.adobe.com / LIGHTFIELD STUDIOS

 

 

Latest Posts

Mit dem Roller im Freien unterwegs – Bewegung von klein auf fördern!

Unsere moderne Gesellschaft fördert ein Leben mit wenig Bewegung. Auch die Pandemie hat mit ihren Folgen das Übrige dazu getan, dass immer mehr Kinder...

„Habe alles, was ich hatte, in diese Beziehung investiert“ – Shakira über ihre Trennung

Trennung, Streit, Liebeskummer und Beziehungsaus: Das passiert den Menschen wie den Leuten - wie man landläufig so sagt. Und dabei ist es egal, ob...

Liebeskummer: Tipps von Expertinnen, um den Herzschmerz zu überwinden

Liebeskummer: Er kann völlig überraschend kommen oder sich schleichend ankündigen. Gerade in der heutigen Zeit, in der viele Singles online nach einem Partner suchen,...

„Lange Nacht am Baumkronenpfad“ – Herbstlicher Lichterzauber in Beelitz-Heilstätten

Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Aktuell wartet die Natur mit einer Atmosphäre auf, die wie geschaffen ist für Freunde geheimnisvoller Herbst-Mystik. Passend...

Nicht verpassen!

Ciao Sommer – es reicht jetzt auch! Kolumne aus der Chefredaktion

Kennen Sie das, liebe Leserin, lieber Leser? Lassen die Sonnenstrahlen an Stärke nach und riecht abends die Luft schon ganz dezent nach Herbst, dann...

Natur, Bücher & Podcasts: Mal nichts anderes hören und sehen!

Die täglichen Nachrichten sind mittlerweile eine ziemlich Zumutung. Eine Krise jagt die nächste und die Meldungen zu den nächsten Energiekosten-Abrechnungen lassen so manchen kaum...

„Geld weg, sobald es auf dem Konto ist“ – Alleinerziehende und die Teuerung

Hohe Spritpreise, Lebensmittel, die teilweise fünfzig Prozent mehr kosten und Energiekosten, die historisch sind: Die aktuelle Teuerung belastet Millionen Familien in Deutschland sehr. Zwei-Eltern-Familien...

Hunderte Euro fürs Parken am Arbeitsplatz – Pflegerinnen rebellieren!

Alles wird derzeit teurer! Aber nicht in moderaten Trippelschritten, sondern mit voller Wucht. In allen Bereichen walzen sich Kostenexplosionen durch den Alltag, die historisch...

(Un)Geliebter Alltag: Das wahre Leben! Kolumne aus der Chefredaktion

Wieder zwei Pfund zugenommen, den Diätplan nicht eingehalten, sich wegen den nicht gelieferten neuen Badmöbeln geärgert - was für ein Tag! Manchmal ist man...