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Fernbeziehung als Probezeit?

Es ist immer wieder erstaunlich, wie weit Frauen gehen, wenn sie für einen Mann noch Gefühle hegen. Ein besonders skurriles Beispiel wurde dieser Tage in einem Frauenforum im Internet hochgeladen und thematisierte die Beziehungsart Fernbeziehung.

Eine Partnerschaft auf Distanz leben in diesen mobilen Zeiten bekanntlich viele Paare und klappen kann so eine Verbindung auch – gar keine Frage! Immerhin soll hierzulande bereits jede 8. Beziehung als Fernbeziehung laufen.

Das eingangs erwähnte Posting einer Web-Userin bezieht sich allerdings nicht auf eine klassische Distanz-Beziehung, sondern auf eine Partnerschaft als Probezeit an zwei verschiedenen Orten.

Fernbeziehung mit dem Ex als Probezeit?

Sie schildert, dass ihr Ex-Partner und sie sich getrennt, aber immer noch Gefühle füreinander haben. Da man – wenn auch von verschiedenen Orten aus – wieder gemeinsam in Kontakt ist, hat nun der Verflossene der Thread-Erstellerin vorgeschlagen, den wieder aufgewärmten intensiven Kontakt als Probezeit anzusehen.

Unter anderem stellte die Frau folgende Zeilen online:

„(…)Er schrieb mir gerade eine Email, dass er es einfach gerne nochmal als Probezeit versuchen würde und wenn das klappt, er es offiziell macht und nach seiner Umschulung in zwei Jahren wieder herzieht! So lange wäre es eine Fernbeziehung!(…)“

Erwartungsgemäß reagierten die anderen Userinnen mit Unverständnis auf das Anliegen der Frau und rieten ihr durch die Bank weg von diesem absurden Unterfangen ab.

Im Diskussionsverlauf reagiert die betroffene Userin denn auch dergestalt, dass sie schreibt, dass ihr die Augen geöffnet wurden und sie von dem irritierenden Vorschlag ihres Ex-Partners absieht.

Partnerschaft auf Distanz ist eine Herausforderung

Doch das eine solche Variante überhaupt in Betracht gezogen wird, verwundert. Im Geschäftsleben ist die Probezeit bekanntlich gang und gäbe, doch sie in Sachen Zwischenmenschlichkeit anzuwenden, klingt befremdlich.

Zumal eine Fernbeziehung per se schon herausfordernd ist und viele Paare sie nicht oder nur schwer meistern. Eine solche Verbindung dann auch noch als Probezeit anzusehen, dürfte wohl von vornherein ein zum Scheitern verurteiltes Experiment sein.

Wie die Userin sich am Ende entschieden hat, ist nicht bekannt, doch dieser Fall zeigt einmal mehr, dass es im Zusammenhang mit der Fernbeziehung, die im Netz in diversen Foren alltäglich thematisiert wird, auch immer wieder Erscheinungsformen gibt, die bei anderen Leuten ein Kopfschütteln hervorrufen.

Letztlich haben diese Menschen, auch wenn sie Betroffenen in Foren zu Beziehungsthemen Tipps geben, zwar keinen Einfluss auf die Entscheidung der jeweiligen Posting-Ersteller, aber „Fernbeziehung“ und „Probezeit“ sind zusammen echt keine gute Kombi.

Vom Selbstwert der Frau, den sie mit solch einem Modell unter den Scheffel stellt und einer aufgewärmten Beziehung, die vorher schon nicht richtig klappte, ganz zu schweigen.

Zweite Chance für die Beziehung kann klappen – aber auf Probe?

Was anderes ist es sicherlich, wenn ein Paar, welches sich getrennt hat, die in der Partnerschaft aufgetretenen Probleme erwachsen reflektiert und sich dann sagt: „Wir versuchen es noch mal“.

Doch als Probezeit? Das sollte sich schon von der Bezeichnung her verbieten! Nicht zuletzt, weil eine solche Etikettierung alle zart wieder aufkeimenden Gefühle im Keim ersticken könnte. Und gerade das nützt einer Fernbeziehung schlichtweg: gar nichts!

Quelle: urbia.de vom 13.04.22

Bild: stock.adobe.com / Jürgen Fälchle
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