Autor Melanie - April 30, 2019
Gesellschaft

Immer mehr Leute träumen vom Leben auf einem Hausboot – Plätze sind knapp

Hausboot auf Fahrt

Ein eigenes Hausboot – das wünschen sich viele Menschen.

Als prominenter Haudegen hat er das Leben auf einem Hausboot bis zu seinem Tod gelebt: Gunter Gabriel. Der leutselige Barde war damit lange seiner Zeit voraus und hat Jahrzehnte vor seinem Tod 2017 schon einem Lebensstil gefrönt, den heute viele gerne hätten. Denn: das Wohnen auf einem Hausboot wird immer beliebter. Immer mehr Menschen zieht es ans Wasser, in eine Umgebung, die für ein dauerhaftes Wohnen ihresgleichen sucht.

Doch ein aktuelles Beispiel, das der NDR in seiner Online-Ausgabe aus Niedersachsen veröffentlicht hat, zeigt, dass dieser Traum wohl für die meisten, die ihn träumen, genau das bleiben wird: ein Traum.

Den Traum vom eigenen Hausboot steht Platzknappheit entgegen

Auf der Homepage des Senders kommt ein Unternehmer zu Wort, der Hausboot vertreibt. Er macht wenig Hoffnung, denn die Nachfrage nach den individuellen Wohnsitzen ist sehr viel höher als das Angebot der Plätze, an denen diese schwimmenden Domizile liegen können. Auch neue Liegeplätze sind kaum in Sicht.

In dem Artikel wird auf Hausboote in Oldenburg eingegangen. Gerade mal zwei davon gibt es. Und um die Natur zu schützen, soll es laut der Aussage eines Verantwortlichen dabei auch bleiben. Außerdem hat Oldenburg nur wenig befahrbare Wasserfläche, was die Gestaltung von Hausboot-Projekten zusätzlich erschwert.  Problematisch ist bei dieser Art Häusern auch das behördliche Drum und Dran, das ja schon bei „normalen“ Häusern oftmals eine Odysee ist. So benötigen die schwimmenden Häusern auch eine Baugenehmigung, die man oft erst nach langer Zeit erhält.

Die andere Seite ist die Infrastruktur, die ja auch ein solch schwimmender Wohntraum benötigt. Wer möchte als individuell Wohnender schon auf Strom und frisches Wasser verzichten? Eben!

Hausboote zum Mieten bieten Alternative für den Urlaub

Wen es trotzdem nach dieser Art des Logierens gelüstet, der sollte als Alternative die Anmietung eines Hausbootes in Erwägung ziehen. Das ist in Deutschland durch viele Anbieter möglich und dank der wunderschönen Seen, die es hierzulande gibt, hat man eine vielfältige Auswahl, was die Routen betrifft. Unter anderem ist hier die mecklenburgische Seenplatte ein geeignetes Revier.

Die schwimmenden Ferienparadiese, die man anmieten kann, unterscheiden sich zudem kaum noch von einem feststehenden Ferienhaus und bieten jeglichen Komfort, den man (oder FRAU) sich auch ohne Bootsführerschein gönnen kann.

Bildnachweis: pixabay.com

Recherche-Nachweis: ndr.de

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Autor: Melanie

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