Donnerstag, 25. Februar, 2021

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Vereinbarkeit Familie & Beruf: bloß nicht stressen lassen!

Familie und Job vereinbaren – ein großes Thema auf allen Kanälen. Vor allem auf Mama-Blogs widmet man sich fast täglich dem Alltag von Müttern, der viel zu häufig mit beruflichen Belangen so gar nicht vereinbar ist. Aus vielen dieser Beiträge klingt oft ein schlechtes Gewissen heraus, viele Mamas gestehen, dass sie die Vereinbarkeit nicht stemmen oder – das ist zuallermeist der Fall – gar nicht realisieren können. Meist kommt irgendwas zu kurz: die Arbeit, der Haushalt, das Familienleben. Oft ist das auch unabhängig davon, ob man eine Partnerschaft hat oder nicht. Natürlich ist es für Alleinerziehende ungleich schwerer, den Alltag gewuppt zu bekommen, als für Menschen, die einen Partner haben. Wenn aber beide Partner (voll) arbeiten gehen und parallel (kleine) Kinder haben, ist die Vereinbarung auch hier kaum gegeben.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist große Herausforderung

Die Gründe dafür sind vielschichtig und liegen vor allem in der Politik und nicht selten auch an den Herausforderungen des beruflichen Alltags. Natürlich sind viele Unternehmen bemüht, ihren Angestellten Vereinbarkeit von Familie und Beruf angedeihen zu lassen, aber nicht immer ist das (gut) möglich.

Wahrscheinlich wird es auch noch einige Zeit dauern, bis von einer wirklich guten Vereinbarkeit hierzulande gesprochen werden kann. Bis dahin aber müssen Eltern oder alleinerziehende Mamas oder Papas ihr Leben mit Kind(ern) gestalten. Und es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass sich kein Elternteil von äußeren Faktoren stressen lässt. Sei es, weil medial viel zu oft regelrechte „Super-Mütter“ vorgestellt oder Mamas, die schon Wochen nach der Geburt ihr Leben mit links regeln in den Himmel gehoben werden.

Wer sich daran orientiert, stresst sich, setzt sich unter Druck und macht sich selbst das Leben schwer. Denn: solche Wesen sind doch nun wirklich die absolute Ausnahme oder aber prominent. Oder adelig. Oder Lottogewinnerinnen. Was auch immer, auf jeden Fall sind sie: selten.

Der normale Alltag mit Kindern wird, wenn die Eltern berufstätig sind, immer seinen Tribut fordern.

Und da ist – ehrlich gesagt – die nicht gebügelte Wäsche oder der Stapel Geschirr in der Spüle wohl das geringste Problem. Auch die Tatsache, dass es an ein, zwei Abenden der Woche mal Pizza oder Frikassee aus der Fertigpackung gibt, ist kein Weltuntergang.

Bloß kein schlechtes Gewissen!

Sondern ganz normal, wenn man hierzulande als berufstätige Mama (und/oder Papa) den Familienalltag stemmen muss. Hier sollte man sich am besten an gar keinem orientieren, denn die anderen haben die selben Probleme. Ausgenommen Promis und VIP´S – siehe oben. Am besten wäre es, diese „Schlechte-Gewissen“-Thematik würde aus den Themenbereichen der Mama- und Familienblogs verschwinden! Denn diese trägt – wenn auch sicher nicht gewollt – dazu bei, dass das schlechte Gewissen weiterhin sein Existenzrecht bei Müttern und Vätern, die eben keine hundertprozentige Vereinbarkeit für sich verbuchen können, fordert.

Das braucht kein Mensch!

Aber ein Familienleben, das diesen Namen auch verdient hat und für das – trotz Job und Alltag – immer noch genügend Zeit ist, das brauchen Leute mit Kindern. Dafür müssen die Verantwortlichen sich stark machen! Weil das aber offenbar immer noch ziemlich viel Anschub benötigt, gibt es Landesfamilienverbände, die bei diesem Thema auch politisch Druck machen.

So zum Beispiel der SHIA e. V. Landesfamilienverband Sachsen, der in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf schon vieles auf die Beine gestellt hat und dies auch zukünftig zu tun gedenkt, siehe hier.

Insofern heißt die Devise für alle Eltern, die den Alltag zwischen Kind(ern), Job und den täglichen Pflichten bewältigen: nicht stressen lassen! Und unter Druck setzen lassen schon gar nicht!

Bildnachweis: pexels.com

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