Nahezu täglich kommen neue Start-ups auf den Markt. Viele davon widmen sich brandneuen Technologien oder sind eher für Unternehmer oder Medienleute interessant. An weibliche Zeitgenossinnen richten sich eher wenige. Das ändert sich aber wohl gerade. Denn soeben ist ein Produkt für Frauen mit Kinderwunsch an den Start gegangen: ILO  – entwickelt von Carbomed.

Dass die Abkürzung ILO dabei für „I love“ steht, kommt nicht von ungefähr!

Hierzu ist auf dem Portal Pressetext.com folgendes zu erfahren:

„(…) ILO ist ein Atemluftanalysegerät in Verbindung mit einer App, das Frauen auf unkomplizierte Art und Weise dabei hilft, die eigene Fruchtbarkeit zu bestimmen. Nebenbei erfahren sie mehr über ihren Zyklus, ihren Körper und ihre Gesundheit. Anfang Oktober hat das dahinterstehende Grazer Start-up Carbomed eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo gestartet, um das Gerät in den internationalen Markt einzuführen. Mit Erfolg: binnen weniger Tage wurde das Finanzierungsziel von 30.000,- Dollar erreicht, bis Ende Oktober kann ILO noch zum vergünstigten Preis erworben werden.(…)

Die Liebe ist das Bedeutendste und Grundlegendste für einen Kinderwunsch. Für viele Paare sind Kinder die größte Bereicherung für ihre Beziehung. Das gemeinsame Kind erfüllt eine Partnerschaft und stärkt das Band zweier sich liebenden Menschen. Das Grazer eHealth Start-up „Carbomed Medical Solutions“ – gegründet vom angesehenen Univ. Prof. Dr. Ludwig Wildt und Dr. Horst Rüther – hat dies zum Anlass genommen, um den Bereich natürlicher Familienplanung radikal zu verändern. Das Team hat ein Gerät namens ILO entwickelt, das den CO2-Gehalt in der Atemluft misst. „Auf Basis dieser Messung und eines Lernalgorithmus sowie einem integrierten Lifestyle-Tracking-System können wir den Zyklus einer Frau genau erkennen und dadurch ihre fruchtbaren Tage bestimmen“, erklärt Managing Director Evi Jesacher die Funktionsweise ihrer Innovation.

(…)ILO steht dabei als Abkürzung für I LOVE und kommt als handliches Gerät mit einem Mundstück, in das die Nutzerin 60 Sekunden lange hineinatmet. Das Ergebnis wird ansprechend und ohne Interpretationsspielraum auf einer Smartphone-App dargestellt. Der Indikator ist dabei laut Carbomed-Team um einiges zuverlässiger als andere Methoden zur Ermittlung der fruchtbaren Tage (etwa das Messen der Basal-Temperatur). Ein ganz wesentlicher Mehrwert besteht darin, dass ILO im Gegensatz zu den meisten Methoden nicht auf einer Prognose basiert, sondern Kohlenstoffdioxid ein tatsächliches Live-Tracking ermöglicht und sogar bei irregulären Zyklen funktioniert. Das haben Professor Wildt und das Carbomed-Team in vier durchgeführten Studien überprüft. Ihre Erkenntnis: Für die meisten Frauen wurden 5 von 6 fruchtbaren Tagen erkannt. Die Genauigkeit wird über einen auf AI-basierenden Lernalgorithmus kontinuierlich verbessert. „Damit heben wir uns wesentlich vom Mitbewerb ab und unterstützen hoffentlich Millionen von Paaren weltweit dabei, ihren Kinderwunsch zu verwirklichen“, so Jesacher.(…)

Insgesamt haben die GründerInnen mit Hilfe von InvestorInnen und Förderungen (u.a. vom austria Wirtschaftsservice und FFG) bisher rund drei Millionen Euro an Eigenkapital in das Projekt investiert. Nun ist ILO reif für den internationalen Markteintritt, den das Team nun mit Hilfe von Crowdfunding realisieren möchte. „Am 30. Oktober haben wir eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo gestartet, um einer limitierten Gruppe an Lead-Userinnen zu einem vergünstigten Preis Zugang zum Gerät zu verschaffen. Nach fünf Tagen war das Fundingziel erreicht und wir haben somit unseren proof-of-concept geschafft“, freut sich Bastian Rüther – ebenfalls Managing Director – über die äußerst positive Resonanz zum Produkt.(…)“

Na dann – kann man Frauen (und Männern) mit Kinderwunsch nur noch viel Erfolg und Glück wünschen! Mehr Infos hier.

Bildnachweis: pexels.com

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