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Schlaganfall mit 26: Ärztekunst rettet Frau und ihr ungeborenes Baby

Schlaganfall: Ein Thema, das viele Menschen noch immer nur mit älteren Personen in Verbindung bringen. Doch längst gibt es in unserer Gesellschaft viele junge Menschen, die einen Schlaganfall erleiden.

Schon im Jahr 2017 gab Dr. Lars Kellert, Oberarzt an der Uniklinik München und Publizist für das Deutsche Ärzteblatt, die Zahl der Schlaganfall-Patienten unter 55 mit 30 000 im Jahr an.

Wie kritisch ein solcher Anfall werden kann, musste jetzt eine junge Schwangere im Alter von 26 Jahren erfahren. Auf bild.de wurde ihre Geschichte kürzlich – aus Anlass des Weltschlaganfalltages am 29. Oktober – veröffentlicht, Zitat:

„(…)März 2018, Anna war im Stress mit ihrer Bachelor-Arbeit. „Gegen sieben Uhr wachte ich mit Kopfschmerzen auf, die sich wie Donnerschläge anfühlten“, sagt sie. Sie wollte ihrer Schwester eine Kurzmitteilung schicken. „Aber das funktionierte nicht.“ Bei der Schwester kamen unvollständige Wörter an.

Sie versuchte es mit einer Sprachnachricht. „Doch aus meinem Mund kam nur Genuschel.“ Dann krachte es. „Mein Telefon lag auf dem Boden. Es war mir aus der Hand gefallen.“(…)“

Unglaublich: Obwohl die Schwester der jungen Frau rasch Hilfe herbei telefonierte und die Sanitäter zu Anna – der Betroffenen – eilten, wurde der Schwangeren noch keine Hilfe zuteil.

Auf bild.de erfährt man hierzu weiter:

„(…)„Die Sanitäter kamen, aber sie nahmen mich nicht ernst“, erzählt Anna B. „Sie meinten, ich solle mich mal ausschlafen.“ Wertvolle Zeit verstrich. Anna B. beharrte darauf, in ein Krankenhaus gebracht zu werden – mit Erfolg!

Prof. Marius Hartmann (56), Chefarzt des Institutes für Neuroradiologie des Helios-Klinikums Berlin-Buch, erkannte sofort, dass es sich um einen Schlaganfall handelte. „Ein Blutgerinnsel hatte eine Hirnarterie verschlossen“, sagt er.

„Leider war das mehr als sieben Stunden her, das Zeitfenster für eine gerinnselauflösende Therapie geschlossen.“(…)“

Dennoch schaffte es die Ärztekunst, die Schwangere und damit auch ihr Ungeborenes zu retten, Zitat:

„(…)Eine neue Studie besagte aber, bis zu 24 Stunden nach dem Ereignis sei eine sogenannte Thrombektomie möglich: „Wir schoben einen Katheter von der Leiste bis in den Kopf und saugten das Gerinnsel ab“, erklärt der Arzt. Bereits nach dem Aufwachen aus der Narkose waren die Störungen behoben.(…)“

Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass das tückische Gerinnsel in jeder Altersgruppe zuschlagen kann und auch junge Leute nicht davor gefeit sind, einen Schlaganfall zu erleiden.

Experten zufolge kann sein Risiko mindern, wer Sport treibt, nicht raucht und dem Alkohol nur bewusst und in Maßen zuspricht. Die althergebrachten Faktoren also, die jeder kennt, die aber so mancher im Alltag gerne mal über Bord wirft.

Sich zu gesundem Lebensstil zwingen

Liest man dann über so ein tragisches Schicksal oder erfährt von Schlaganfall-Patienten aus der Nachbarschaft, wird einem einmal mehr bewusst, wie endlich das Leben ist.

Insofern lohnt es sich, mehr Sport zu treiben, sich bewusst zu ernähren und den ollen Glimmstengel dort zu lassen, wo er ist: Im Supermarktregal an der Kasse!

Quellen: bild.de vom 29.10.2020 / schlaganfall-hilfe.de

Bild (Symbolbild): stock.adobe.com / benjaminnolte

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