Samstag, 25. Mai, 2024
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Weight Watchers erfindet sich neu – mehr Wellness statt Weight!

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Es ist wohl das erfolgreichste Abnehmkonzept schlechthin – das Punktesystem von Weight Watchers. Irgendwie kennt diese Truppe jeder, selbst wenn er in seinem Leben noch keine Abnehmerfahrungen gemacht hat.

Lange brachte man Weight Watchers mit Gruppentreffen und dem Wiegen der Teilnehmer in Verbindung. Unzählige  Menschen haben so auch ihr persönliche Wunschgewicht erreicht.

Wie lange sie es hielten, sei mal dahingestellt, aber unter den tausenden Abnehmkonzepten, die es gibt, dürfte Weight Watchers wohl mit Abstand das ziemlich erfolgreichste sein.

Weight Watchers streift sich neues Image über

Jetzt aber will sich das Unternehmen neu erfinden und definiert sein bisheriges Image als etwas zu altbacken.

Die noch ziemlich neue Chefin von Weight Watchers – Mindy Grossman – möchte der Abnehm-Firma neuen, lifestyligen Schwung verpassen.

Was auch daran liegen dürfte, dass inzwischen ziemlich viel Konkurrenz herangewachsen ist – das Internet macht es möglich. Plötzlich sind Leute auf Facebook, Youtube oder Instagram Abnehm-Gurus, scharen Millionen von Fans um sich und kassieren mit eigenen Diät-Konzepten kräftig ab.

Dagegen – das muss man so sagen – haftet Weight Watchers eher ein etwas verstaubtes Image an, man stellt sich als die typische Teilnehmerin eine unscheinbare Frau mittleren Alters vor. Kein Vergleich zu den Fitness-Girls im Internet, die teilweise optisch wie Models daherkommen und durch gewieftes Marketing die Abnehmwilligen mit einer ganz neuen PR-Schiene umgarnen.

Logisch, dass sich das Unternehmen Weight Watchers, das lange Zeit ohne ernsthafte Konkurrenz international agierte, hier nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und mitmischen will!

Das ist auch deshalb dringend geboten, weil Weight Watchers – nach Angaben des Magazins SPIEGEL 13 / 2018 – seit 2012 fast in jedem Quartal eine Menge an Kunden verloren hat. Laut dem Nachrichtenmagazin war der Januar 2015 am schlimmsten – kaum jemand meldete sich nach den ausgiebigen Feiertags-Gelagen für das bekannte Abnehmprogramm an!

Die Weight Watchers wollen nicht wirklich mit “Diät” in Verbindung gebracht werden

Für Chefin Grossman ist der Fall offenbar glasklar – es stört das Wort „Diät“. Damit – das weiß wohl ein jeder, der sich je mit dem Abnehmen beschäftigt hat – verbindet man einen Anfang und ein Ende und dazwischen freudloses Essen kalorienarmer Gerichte.

Geht es nach der Weight-Watchers-Chefin, soll dieses Wort ganz aus dem Vokabular des Konzerns gestrichen und das Ganze eher in Richtung Wellness respektive Wohlfühlen ausgebaut werden.

Im SPIEGEL ist dazu zu lesen:

„Aus dem „Kampf“ gegen die Kilos soll eine „Reise“ werden, die „Freude“ macht.“

Deshalb gibt es nun sogar Kreuzfahrten, die der Abnehmriese organisiert. Zitat SPIEGEL zu einer solchen Reise, die im vergangenen Mai erstmalig stattfand:

„4000 Passagiere fuhren an Bord der „MSC Divinia“ eine Woche lang übers Meer. Es gab Yogakurse und Coachingsessions. Am Büffett konnten die Gäste zwischen Diätkost und normalem Essen wählen. Die erste Weight-Watchers-Kreuzfahrt war so wie das neue Programm: gesundheitsbewusst, aber kein Spielverderber. Weight Watchers, das ist die Idee hinter der Kreuzfahrt, soll zu einem Wellnesskonzern werden und so auch Menschen erreichen, die gar nicht unbedingt abnehmen wollen“

Na dann…! Es bleibt abzuwarten, wie das Konzept auf Dauer ankommt.

Mit Wellness nimmt allerdings keiner ab…!

Denn: im Gegensatz zu den strengen Punktelisten, für die Weight Watchers bekannt ist, nimmt durch Wellness eher keiner großartig ab.

Gewichtsreduktion und Wellness sind schließlich zweierlei Angelegenheiten. Und wer tatsächlich ein paar Kilos verlieren möchte, dem ist ja nun kaum mit Sauna, Massagen und Pilates geholfen. Zum Beispiel.

Insofern – wie erwähnt – kann man als Interessierter diesen Wandel nur beobachten. Und: im Wellnessmarkt ist Weight Watchers ja eigentlich nur ein Spieler von vielen. Die Wiegetage und die ellenlangen Punkteblättter mögen verknöchert anmuten, aber sie haben anderen Abnehmkonzepten etwas Entscheidendes voraus: sie wirken.

Es wäre schade, wenn der Abnehm-Konzern zukünftig gänzlich darauf verzichtet!

Mehr zum Thema Ernährung finden Sie bei uns übrigens auch hier.

Bildnachweis: pexels.com

Autofahren – Kolumne von Barbara Edelmann

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Frau und Mann im Auto – ein stets aktuelles Thema, zu dem das jeweilige Geschlecht naturgemäß seine eigene Meinung hat. So auch unsere Kolumnistin Barbara Edelmann. Deshalb dreht sich ihre heutige Kolumne um eine Angelegenheit, die von Frauen zumeist anders angegangen wird, als von Männern – das Autofahren.

Vor nicht allzu langer Zeit, saß ich zusammen mit meinem Mann gutgelaunt im Flugzeug auf dem Weg in den Urlaub nach Spanien.

Das Anschnallzeichen war soeben erloschen, als er sich mit dreckigem Grinsen an mich wandte: „Schatz, wir sind in der Luft. Wäre an der Zeit, dass du nach vorn gehst, ans Cockpit klopfst und dem Piloten sagst, wie tief und wie schnell er fliegen soll. Man bricht doch so schwer mit alten Gewohnheiten.“

Selbstverständlich tat ich, was jede langgediente Ehefrau an meiner Stelle gemacht hätte: Ich ignorierte ihn, bis die Stewardess mit dem Kaffee kam.

Außerdem wäre es gar nicht nötig gewesen, dem Piloten auf die Finger zu sehen, denn soweit ich es beurteilen konnte, machte er seine Sache ganz anständig, schließlich befand ich mich noch nicht ohne Fallschirm im freien Fall auf den Atlantik, das ist bei Flugreisen ein gutes Zeichen.

Selbstverständlich wusste ich ganz genau, worauf mein Mann angespielt hatte: In seinen Augen bin ich die schlechteste Beifahrerin der Welt.

Ich selbst fahre schon seit Jahrzehnten Auto, und zwar zügig, aber defensiv und rechne stets auch mit Fehlern anderer. Klar hasse ich Säulenparkplätze, Stadtverkehr und Einparken, vor allem in Tiefgaragen neben Säulen, aber im großen und ganzen ist meine Bilanz nach mehreren Jahrzehnten hervorragend.

Kleinere Ausrutscher wie letztes Jahr, als ich eine Bekannte in der Schweiz besuchte und anschließend stundenlang den Weg zurück nach Deutschland nicht mehr fand (kein Witz!), verzeihe ich mir großzügig, also bitte erzählen Sie es nicht weiter.

In der Schweiz befindet sich nämlich nicht an jedem Ortausgang ein Schild mit der Aufschrift „Sie verlassen jetzt Hintertupfing, nächste Ortschaft Vordertupfing in 2 Kilometern“. Ich hatte kein Navi dabei, getraute mich nicht, mein Handy einzuschalten wegen der teuren Roaming-Gebühren und im Shell-Atlas prangte genau auf der Schweiz ein riesiger uralter Kaffeefleck, der aussah wie das Gesicht von Wolfgang Schäuble. Schwamm drüber.

Mein Mann hingegen fährt pro Jahr von Berufs wegen ungefähr 100.000 Kilometer  mit PKW und LKW, und zu seiner Ehrenrettung sei gesagt, dass er – im Gegensatz zu mir – mit Säulenparkplätzen, engen Parkhausauffahrten oder dem Verkehr in San Franzisco  keinerlei Probleme hat. Deshalb kann ich ihm nicht das Gefühl des Ausgeliefertseins verständlich machen, das mich befällt, sobald ich mich auf dem Beifahrersitz anschnalle.

Dauert die Fahrt länger als 15 Kilometer, dann purzeln mir mit 100%iger Sicherheit folgende Sätze wie fiese kleine Kröten aus meinem Mund:

„Musst du so dicht auffahren, weil du dem Vordermann in den Auspuff kriechen willst?“, „Pass doch auf bei der Kolonne hinter dem LKW, das Wohnmobil könnte ausscheren!“, „Geht’s nicht ein wenig schneller? ich hab’ noch nicht genug Angst!“, „Nächstes Mal nehme ich vorher eine Valium, nein, besser zwei!“, „Das war Dunkelgelb! Ich fahre dich nicht in der Gegend spazieren, wenn du deinen Führerschein los bist!“, „Musst du so heftig bremsen? Gut, dass wir keine Eier transportieren!“, „Du fährst nicht schnell – du fliegst tief. Das ist kein Raumschiff, sondern ein Auto.“, „Fährst du mit dem Audi da vorn jetzt etwa ein Rennen? Lass mich sofort aussteigen.“, „Ich habe Hunger/Durst/muss aufs Klo!“, „Da klappert doch was links hinten/rechts vorne? Ist bestimmt das Gebiss von meinem Schutzengel.“

Selbstverständlich bleibt mein Gatte von all dem völlig unbeeindruckt, er kennt mich ja seit mittlerweile über 20 Jahren und ist abgehärtet, was mich betrifft. Genauso gut könnte ich mit der Windschutzscheibe reden,  denn er ist ein Mann und seiner Meinung nach im Gegensatz zu mir prädestiniert für mit fossilen Brennstoffen betriebene Fahrzeuge. Das einzige, das ich seiner Meinung nach bewegen sollte, ist ein Bollerwagen.

Allerdings habe ich einen universell einsetzbaren Satz, auf den er hört:

„Wenn du nicht sofort damit aufhörst, breche ich dir alle Finger.“ Dazu unbedingt drohend blicken. Natürlich würde ich das nie tun, aber scheinbar klingt der Satz verzweifelt genug.

Ich verwende ihn, wenn mein Mann anfängt, SMS zu lesen, auf dem Rücksitz nach dem Kassenbon vom letzten Aldi-Einkauf kramt oder Adressen im Navi während der Fahrt eingibt, weil ich das heilige Gerät nicht anfassen darf, warum auch immer.

Wahlweise gilt für seine Handy-Aktivitäten auch folgende Floskel: „Ich werfe das Ding jetzt gleich aus dem Fenster, wenn du es nicht weglegst.“

Einmal war ich tatsächlich kurz davor, aber er hatte sich daran festgeklammert, und ich kriegte es nicht zu fassen.

Eine Antwort bekomme ich in den seltensten Fällen, da mein Mann aufgrund seiner Vielfahrerei glaubt, er wisse und könne mittlerweile alles und mich ignoriert.

Ich selbst lasse andere Verkehrsteilnehmer einfädeln und dränge mich nicht wagemutig auf die Überholspur, wenn dort dichter Verkehr herrscht, sondern warte, bis sich eine Lücke auftut. Viele Männer aber haben scheinbar komplett andere Vorstellungen:

Sie fahren auf bis zum Auspuff des Vordermanns, rasen auf der Überholspur mit voller Geschwindigkeit auf Kolonnen von 10 Fahrzeugen zu, die hinter einem LKW her tuckern oder beschleunigen kurz vor der Ampel sicherheitshalber noch einmal, um einen verirrten Fußgänger ganz sicher noch zu erwischen.

Ganz toll finde ich auch die Angewohnheit, verbissen gegen die vom Navi vorgegebene Zeit anzufahren. „Schau mal, ich hab’ schon wieder 10 Minuten reingeholt!“ tönt er dann stolz. Das erinnert mich an das alte Lied von Qualtinger, in dem die Zeile vorkommt: „Ich weiß nicht, wo ich hinfahr’, aber dafür bin ich schneller da.“

Bei genauerer Betrachtung bin ich wohl mit einem Hybriden aus Niki Lauda und dem Hulk verheiratet und muss damit leben.

„Jetzt hör aber endlich auf“ sagt mein Herzblatt übrigens regelmäßig, wenn ich mich wieder beschwere. „Ich hab’ alles im Griff.“

„Drum bist du vor drei Jahren am 14. April um 19:25 Uhr  an der letzten Ausfahrt nach Hinterpfuiteufel vorbeigefahren“ antworte ich dann süffisant, denn wie jede Ehefrau merke ich mir solche Gegebenheiten, um sie im Ernstfall gegen ihn zu verwenden.

Immerhin ist er derjenige, der beim Auftauen eines Stücks Rhabarberkuchen meine Mikrowelle in Brand gesetzt hat, weil er nicht auf mich hören wollte, als ich sagte, 11 Minuten bei 800 Watt sei zu viel für fettige Streusel. Wir mussten die Mikrowelle wegwerfen. Den Kuchen übrigens auch.

Er ist also nicht unfehlbar. Das glaubt er nur.

Vor sechs Wochen waren wir unterwegs zu einer Hochzeit, als das Telefon meines Mannes klingelte. Er nahm das Gespräch auf der Freisprecheinrichtung an und unterhielt sich mit dem Kunden, während er wieder mal eine Ausfahrt verfehlte, was ich ihm lauthals zu verstehen gab.

„Ist das Ihr Navi?“ fragte der fremde Kunde irritiert. „Nö, das Navi ist höflicher“ antwortete mein Mann und grinste mich schäbig an.

Wo er Recht hat, hat er Recht.

Sagen Sie mal: Waren Sie vielleicht letzte Woche am Donnerstag auf der A9 in Höhe Naumburg unterwegs, so zwischen 16:00 und 17:00 Uhr? Dann wäre es gut möglich, dass Sie von einem großen schwarzen Wagen überholt worden sind, auf dessen Beifahrersitz ein schlotterndes Bündel mit schneeweißem Gesicht Sie mit verzweifelten Handzeichen um Rettung anflehte? Das war ich. Achten Sie zukünftig drauf für den Fall, dass er seine Drohung irgendwann wahrmacht und mich doch mal auf einem Rastplatz aussetzt. Dann brauche ich nämlich eine Heimfahrgelegenheit. Das könnten Sie sein, wenn Sie Glück haben.

Ihre Barbara Edelmann

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GERMENS: Designermode aus Sachsen – wer braucht schon Paris?

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Farben, Farben und nochmals Farben – das fällt einem sofort auf, wenn man ein Kleidungsstück aus der Germens-Kollektion von René König in Augenschein nimmt. Der Designer aus Chemnitz lebte schon zu DDR-Zeiten in einem hochkreativen Umfeld – der Vater war Gebrauchsgraphiker und Ausstellungsgestalter.Kein Wunder, dass auch König zunächst in diese Fußstapfen trat und sich mit der Gestaltung internationalen Ausstellungen einen Namen machte. Stets in Kontakt mit Künstlern, Desigern, Illustratoren und anderen Kreativen fasste der energievolle Chemnitzer 2010 den Entschluss, ein eigenes Label zu kreieren – die Marke Germens entstand. Für diese konzipiert er bis heute ungewöhnliche Kleidungsstücke. Für Damen und Herren, der Fokus liegt auf Herrenhemden.

GERMENS – ein Alleinstellungsmerkmal mit bunten Hemden

Und diese sind alles andere als gewöhnlich, denn für Germens entwickelte René König eine Methode, die bislang ein Alleinstellungsmerkmal in Sachen Herrenbekleidung ist.

Inspiriert durch verschiedene Künstler in seinem Umfeld – hier insbesondere durch Gregor T- Kozik -, wurde die Idee geboren, unübliche Musterungen, Farben und Kunst auf Stoff zu bringen und daraus Hemden zu fertigen.

Seitdem wurden die verschiedensten Motive von den unterschiedlichsten Künstlern für die Germens-Kollektionen entworfen.

Die Hemden kommen in den unterschiedlichsten Stilen und Aufdrucken daher – jedes Motiv so individuell, wie der jeweilige Künstler auch. Phantasievoll-exotische Motive finden sich ebenso wie themenspezifische Drucke oder – auch das gibt es sonst wohl nirgends in diesem Bereich! – Aufdrucke mit einer gesellschaftlich relevanten Aussage.

So haben zum Beispiel auch Künstler mit Einschränkungen aus dem Atelier Blau in Worms Motivvorlagen für GERMENS geschaffen.

Künstler entwerfen für GERMENS

Einer davon ist Danny Scholz, der für den Modemacher das Herrenhemd ARTIKEL 3 GG geschaffen hat. Im Angebot sind aber auch extrem ungewöhnliche Hemden, die SO bestimmt kein anderer trägt.

Das Hemd mit dem Namen SK8B ist so ein Teil (im Bild links). Wer es auf den ersten Blick zu sehen bekommt, wird zunächst an ein Phantasiegebilde denken. Tatsächlich aber ergeben sich die Oberflächenstrukturen aus den Abdrücken benutzter Skateboards. Geschaffen hat das Motiv der Leipziger Künstler Wilhelm Frederking.

Mittlerweile hat Designer René König Kontakt zu über 40 Künstlern, die mit ihm kooperieren oder dies gern möchten. Darunter auch internationale Kreative, wie beispielsweise hawaiianische Künstler.

Apropos international: die Germens-Kundschaft ist längst auch außerhalb Deutschlands zu finden und kommt aus den unterschiedlichsten Ländern.

Auch Prominente haben das Label schon entdeckt – so auch der Sportmoderator Kai Ebel, der seine Formel-1-Moderations-Einsätze für`s Fernsehen oft in den außergewöhnlichen Hemden der Germens-Kollektion absolviert.

Wenn Sie nun neugierig geworden sind, auf die ausgefallene Designermode aus Sachsen, dann schauen Sie doch gern mal rein, in den Germens-Shop – das ist sowohl online als auch offline im Chemnitzer Store möglich.

Vielleicht finden Sie ja für sich ein tolles Teil (zum Beispiel links die Damenbluse SWEETY) oder überraschen Ihren Partner mit einem Hemd aus der aktuellen Kollektion.

Dass sie damit definitiv ein Kleidungsstück erwerben, dass mit höchster Qualität aufwartet und zum allergrößten Teil in Deutschland hergestellt wird, soll zudem nicht unerwähnt bleiben. Mehr dazu, sowie alle Germens-Produkte finden Sie auf einen Klick im Online-Shop des Modemachers aus Chemnitz.

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René König / Germens

Stylen im Chanel-Stil – das geht im Frühjahr am besten!

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Schmale Bleistifthosen, dazu ein Twinset oder eine schicke Bouclé-Jacke – wann, wenn nicht im Frühjahr, kann man sich so kleiden?

Am besten eignet sich für die Frühjahrsgarderobe der Chanel-Stil. Er verbindet Weiblichkeit mit Klassik wohl am besten.

Und dazu muss man – nein, ganz und gar nicht! – vom Alter her weder 50plus noch in Sachen Finanzen sehr reich sein.

Die Rede ist vom Chanel-Stil und der hat sich längst weltweit etabliert und wird sowohl für junge Frauen als auch für die älteren Jahrgänge zu moderaten Preisen angeboten.

Wer sich diesem Look verschrieben hat, läuft nie Gefahr, unmodisch aus dem Haus zu gehen, denn seit Jahrzehnten ist dieser Stil angesagt – und das international!

Ein Look für nahezu jede Figur!

Das schöne daran ist auch, dass man (FRAU) nicht superschlank sein muss, um diesen Look zu tragen. Ein schönes Etuikleid im Stile der einstigen Gründerin Coco oder die eingangs erwähnten Bouclé-Jacken tragen sich auch mit einer Konfektion von 42 gut und kommen immer edel daher!

Wer also kein absoluter Trendsetter und nicht unbedingt mehr ein Teenie-Mädel ist, tut gut daran, in Kleidung dieses Stils zu investieren. Zudem bieten Gebrauchtbörsen im Internet eine große Auswahl an Original-Stücken, so dass man – diesem Stil einmal zugewandt – seine Outfits auch immer mal mit einem Echt-Teil von Chanel aufwerten kann.

Chanel-Stil ist unkompliziert

Zudem ist der Chanel-Look absolut unkompliziert! An schönen Frühlingstagen in die schmale Hose geschlüpft, ein pastellfarbenes Twin-Set und bequeme Ballerinas dazu – fertig ist der klassisch-feminine Style! Wer ihn veredeln mag, tut das am besten mit einer unaufdringlichen Perlen-Kette. Wem das zu fraulich ist, der kombiniert das Outfit zurückhaltend mit seinem Lieblingsschmuck oder lässt die Kette ganz weg und greift eher zu einer schönen Armbanduhr. Eine solche verfehlt gerade bei diesem Stil ihre Wirkung nicht.

Auch die Kombination aus Bleistifthose und Shirt oder Bluse ist – getragen im Chanel-Stil – unübertroffen. Das gleiche gilt für den schmalen Rock, zu dem eine klassische Bluse super kombiniert werden kann.

Das Schöne daran: hat man einmal in Teile im Chanel-Stil investiert oder auch das eine oder andere Original dieses Labels gekauft, kann man sich sicher sein, dass diese Bekleidung so oder anders gestylt, auch in -zig Jahren noch getragen werden kann. Egal, ob man 39 oder 62 Jahre jung ist!

Deshalb: zelebrieren Sie den Stil der großen Coco-Chanel – und Sie werden immer passend angezogen sein!

Bildnachweis:

Fotograf: The Advertising Archives

Bildnachweis: picture alliance/The Advertising ArchivesAnbieter

Gesunde Ernährung – warum sie im Sommer schwieriger ist

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Endlich warme Temperaturen – wie herrlich! Im Garten liegen oder Sonne tanken im Park, leichte Bekleidung, traumhaft helle Abende und diese gewisse Leichtigkeit, die der Winter einfach nicht bietet. Allerdings muss sich der Mensch sommers wie winters ernähren und hier liegt der Hase in Sachen Ernährung oft im Pfeffer! Zumindest im Sommer.

Ernährung: Allzu schwer im Sommer bitte nicht!

Hat man in der dunklen Jahreszeit herrlich reichhaltige Aufläufe gekocht, leckere, schwere Pastagerichte genossen und auch den einen oder anderen schweren Rotwein zur üppigen Mahlzeit getrunken, hat man, sobald das Quecksilber klettert, meist gar keinen Appetit auf allzu schwere Kost.

Zudem zieht es wohl die wenigsten an den heißen Herd, wenn sich das Thermometer gen 30-Grad-Marke bewegt!

Da aber auch in den warmen Monaten eine gesunde Kost in Sachen Hauptmahlzeit wichtig ist und ja vor allem Familien mit Kindern nicht nur auf abendliches Brote schmieren umsteigen können (und auch von dem herrlichen Sommer-Obst niemand auf Dauer wirklich richtig satt wird!), sollte man seinen Speiseplan im Sommer im Voraus planen.

Herzhafte Gerichte locken in warmen Monaten keinen…

Denn leichte und gesunde Kost an nahezu jedem Tag der Woche zuzubereiten, ist gar nicht mal so einfach. Zumal vor dem Hintergrund, dass man ja nicht täglich Salat essen kann und will – immerhin DER Sommerklassiker schlechthin!

In der kalten Jahreszeit ist der Einkauf selbst ohne Planung und Einkaufszettel relativ einfach. Hier ein reichhaltiger Gemüse-Kartoffel-Auflauf, dort ein leckerer Sauerbraten.

Aber – wie gesagt -: diese Gerichte rutschen bei warmem Wetter automatisch auf die hintersten Plätze.

Und die Zutaten für leicht-gesunde Sommergerichte sind längst nicht so im Vorbeigehen eingekauft, wie das halt von Oktober bis März für die jeweilige Familienmahlzeit der Fall ist.

Wie aber kommt man essenstechnisch trotzdem klar – und vor allen Dingen auch in Sachen gesunder Ernährung? Das Zauberwort heißt: Planung.

Planung ist das A und O

Planen, planen und nochmals planen!

Das muss nicht lange Wochen im Voraus sein, aber für die Hälfte der Woche – wenn nicht gar gleich für die gesamten sieben Tage – sollte man seine sommerlichen Speisen schon planen.

Am einfachsten geht das freilich mit Hilfe des Internets. Unter dem Stichwort „leichte Sommergerichte“ eröffnet sich in den Suchmaschinen eine schier unendliche Auswahl.

Beim Klicken auf die leckeren Rezepte aber wird rasch klar, dass eine Vorausplanung dieser Mahlzeiten tatsächlich sehr sinnvoll wäre. Denn für das eine oder andere gesunde Gericht bedarf es Zutaten, die man oft nicht per se im Haus hat. Im Gegensatz zu Schnitzel & Co, denn: wer hat schon keine Semmelbrösel daheim?

Gesunde Sommermahlzeiten beinhalten schon häufiger mal die eine  oder andere exotische Zutat, was wahrscheinlich daran liegt, dass sommerliche Gerichte sich von der Zusammensetzung eher an Speisen in warmen – und nicht selten fernen – Ländern orientieren.

Die Woche ernährungstechnisch planen

Wer also eine Familie zu bekochen oder auch für sich allein ein Faible für bewusste Ernährung hat, sollte sich in der warmen Jahreszeit am Wochenende oder Wochenanfang hinsetzen und aus den Rezeptvorschlägen – ganz gleich, ob via Internet oder dem Kochbuch im Küchenregal – eine Auswahl für die nächsten Tage treffen.

Mit diesen Zutaten auf der Einkaufsliste kommt man dann nämlich beim Einkaufen nicht in die Situation, aus der Gewohnheit heraus und weil man sich an dem Tag noch keine Gedanken über die Hauptmahlzeit gemacht hat, danach zu greifen, was schnell zuzubereiten geht.

Denn bekanntlich ist das dann meist eben nicht das Gesündeste – Bratkartoffeln, Fleisch oder gar Fertignahrung lassen grüßen! Nicht, dass das nicht auch mal auf dem Speisezettel stehen kann, klar! Aber: wirklich gesunde Mahlzeiten sollten im Sommer tatsächlich im Vorab geplant werden.

Satt, aber nicht vollgefuttert – so soll gute Ernährung sein!

Auszahlen tut sich`s dann mit der Zufriedenheit, sich nach dem Essen nicht total vollgefuttert, aber trotzdem satt zu fühlen und zudem noch sehr gesund gegessen zu haben.

Das ist ja bekanntlich gerade im Sommer nicht das Schlechteste – und zeigt sich nicht zuletzt in Form des eigenen Wohlfühlgewichts!

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Eifersuchtskoller – lieber erstmal durchatmen!

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Ein Gastbeitrag von Anke. Der Partner alleine im Urlaub, mit Kumpels unterwegs oder ständig bei interessanten Evens – es gibt Situationen, da packt selbst gestandene Powerfrauen, die über eifersüchtiges Getue sonst nur lächeln können, dieses miese Gefühl.

Oft reicht – der modernen Technik sei „Dank“ – nur ein missverständlicher Whatsapp-Verkehr oder eine andere Nichtigkeit, die das Kopfkino von Frauen gehörig anleiern können.

Läuft sich dieser Film einmal heiß, ist die Situation oft kaum mehr zu retten und es folgt eine hässliche Eifersuchts-Litanei.

Oft bemerken es Frauen, die eher spontan, aus einer bestimmten Situation heraus, eine Eifersuchtssalve abfeuern, in dem Moment selbst und wissen eigentlich tief in ihrem Inneren, dass sie jetzt – SOFORT – aufhören und den Rückzieher machen sollten.

Meist tut man (FRAU) das aber nicht und das Drama nimmt seinen Gang. Der Empfänger der Vorwürfe weiß meistens überhaupt nicht, wie ihm geschieht und sieht sich von jetzt auf gleich einer wilden Eifersuchtsszene ausgesetzt. Dabei war doch vor einer halben Stunde noch alles in Ordnung!

Tja – kennen Sie das? Ich ja. Hatte ich doch selbst schon solche Momente, so erst kürzlich wieder. Obwohl mir sonst die Trips meines Partners mit seinen Kumpels herzlich egal sind und ich da noch nie was dagegen hatte, habe ich dieser Tage in so einer Situation die Nerven verloren. Er war weit weg – in der Sonne, mit Kumpels. Soweit – so normal, das macht er öfter.

Und bei solchen Gelegenheiten sind wir auch immer in Kontakt, schreiben uns, schicken uns Sprachnachrichten, telefonieren.

So war es auch diesmal wieder. Nur wurde ich in hier in einer bestimmten Situation an eine alte Untreue-Erfahrung eines Expartners erinnert und – drehte frei.

Ich hatte ihm, innerhalb unseres fließenden Whatsapp-Verkehrs eine Nachricht mit einem Foto geschickt. Nichts weltbewegendes, es war ein Bild aus meinem Garten.

Da mein Freund stets rasch auf solche Nachrichten antwortete, rechnete ich auch hier mit einem zügigen Feedback.

Es kam aber nichts. Keine Antwort.

Entgegen meinem sonstigen Verhalten ging ich immer wieder in den Whatsapp-Chat und schaute nach, ob er online war. Der Online-Status wurde mal angezeigt – und mal nicht. So ging das fast 1 ½ Stunden lang. Ich wurde fast wahnsinnig – warum weiß ich auch nicht so recht.

Tausend Fragen jagten durch meinen Kopf – die oben erwähnte, alte Fremdgeh-Erfahrung tauchte in meinem Inneren auf, als sei es gestern gewesen.

Natürlich vermutete ich in dem Moment alles Mögliche – dass aber mein Partner ganz entspannt mit Freunden einfach nur beisammen saß und das Handy in der Ladestation hatte, darauf kam ich nicht. Oder wollte es vielleicht auch nicht.

Mein gesamtes ICH hatte sich bereits auf eine anrollende Eifersuchts-Lawine eingestellt, sie kam und ich konnte nichts mehr machen, war wie ferngesteuert.

Und meine Reaktion denn auch absolut kindisch und kleinmädchenhaft. „Warum antwortest Du nicht?“, „Wer weiß, mit wem Du permanent schreibst!“ und so weiter und so fort ging es rund, in einer gepfefferten Sprachnachricht, die ich ihm schickte.

Natürlich war daraufhin auch seinerseits die Hölle los – ist doch klar. Er – der ganz normal mit anderen Leuten ganz harmlos zusammen saß – wurde auf einmal, aus dem Nichts, von mir zusammengestaucht. Na toll!

Das Ganze schaukelte sich soweit hoch, dass er mich wutentbrannt anrief und fragte, was das denn sollte? Er erklärte mir, dass das Telefon im Restaurant am Ladegerät hing und er mit den anderen auf dem Freisitz saß und plauderte.

Offenbar ist das ständige online- und nicht-online-sein einfach eine technische Einstellung bei Whatsapp, die so auch angezeigt wird, wenn das Handy geladen wird. Ich glaubte ihm sofort und natürlich war mir bewusst, wie bescheuert und verletzend mein kindisches Verhalten war!

Tatsächlich ärgerte ich mich ja schon über mich selbst, als ich die dümmliche Sprachnachricht gerade abgesetzt hatte, wie schon erwähnt…

Wir redeten uns ob der Situation beide am Telefon in Rage und ein Wort ergab das andere.

Ich war fassungslos über diesen sinnlosen Streit, aber mehr noch über mich, die diesen ja – ohne Not – heraufbeschworen hatte. Um uns zu beruhigen, beendeten wir das Gespräch erst einmal und ließen eine halbe Stunde verstreichen.

Ich ärgerte mich maßlos über mich und schickte ihm ein großes Sorry über Whatsapp. Er schien seinerseits zwischenzeitlich auch beruhigt und nach ein, zwei Stunden war die „alte“ Stimmung wiederhergestellt – zum Glück! Wir tauschten dahingehend noch ein paar Nachrichten aus und keiner trug dem anderen etwas nach.

Das hätte allerdings auch tüchtig ins Auge gehen können, nicht jeder ist so – wie mein Freund – hart im Nehmen. Zumal es nicht die erste Eifersuchtsattacke war, die ich ritt. Innerhalb unserer Beziehung ist das vielleicht zweimal vorgekommen (wir sind ein bisschen über ein Jahr zusammen…). Der Anlass war immer derselbe: ich wurde in einer bestimmten Situationen einfach an alte Wunden erinnert – emotional.

Dennoch: diesmal schwor ich mir, dass es eine Wiederholung einer solchen Eifersuchtsattacke meinerseits nicht geben wird!

Denn: hätte ich vorher noch mal Luft geholt und ein wenig Geduld gehabt, bis seine Antwort eingetroffen wäre, hätte man sich diesen überflüssigen Streit erspart.

Dass dieser mir bis in den Abend nachhing und zudem extrem auf Magen und Darm geschlagen hatte, muss ich wohl nicht extra erwähnen! Deshalb ein Ratschlag, den ich nicht nur mir selbst gebe, sondern der wahrscheinlich für jede Frau, die ähnlich tickt wie ich, gut ist:

tief, tief Luft holen, wenn das Kopfkino die Kontrolle über einen übernehmen will!

Denn – wir wissen es doch: die allermeisten Eifersuchtsszenen sind absolut unbegründet, so wie auch in meinem geschilderten Fall. Sie müssen absolut nicht sein und sind auch definitiv zu verhindern.

Einfach nur schön und ruhig atmen, sich kurz ablenken, die aufwallende, innerliche Emotion runterfahren. Ich weiß, das ist nicht (immer) leicht, aber doch machbar.

Finde ich zumindest. Ich werde mich selbst dranhalten. Weil ich erwachsen und nicht am Ende meiner Beziehung wegen einer Nichtigkeit interessiert bin!

In diesem Sinne: ohhhmmmmm!

PS: Wer über die wissenschaftliche Seite dieses negativen Gefühls etwas erfahren möchte, schaut hier.

Bildnachweis: pexels.com

 

„Die Bibliothek in der Schule kannte ich auswendig“

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Hunde, Bücher, das Gestalten, die Blogosphäre und die Fotografie – diese Dinge spielen eine große Rolle im Leben von Noëmi.

Die 24jährige Schweizerin, die sich selbst als „lesesüchtig“ beschreibt, ist vielseitig aufgestellt und hat – aus ihrer Leseleidenschaft heraus – ihren eigenen Verlag gegründet. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit Produkten für Hunde und plant dafür eine große Veranstaltung im Herbst. Die größte Rolle aber dürfte derzeit der Nachwuchs im Leben von Noëmi spielen, denn die quirlige Unternehmerin ist im vorigen Jahr Mama geworden.

Wie sie ihre verschiedenen Berufszweige sowie das familiäre Leben zusammenbringt, erzählt sie uns im Interview, in dem sie einen ausführlichen Einblick in ihr vielseitiges Schaffen gibt.

FB: Noëmi, Du bist extrem vielseitig aufgestellt – beschäftigst Dich mich Fotografieren, Hunden und Büchern – unter anderem. Erzähle doch bitte selbst etwas über Deine vielen Leidenschaften!

Oh, wo soll ich da anfangen? Gelesen habe ich schon immer gern, die Bibliothek in der Schule kannte ich auswendig. Was ich im Leben machen wollte, wusste ich lange nicht. Die Berufsberaterin hat mich dann als Mediengestalterin gesehen – zu meinem großen Glück. Die Fotografie hatte ich schon davor für mich entdeckt, doch dass das einmal Teil meines Berufes sein würde, hätte ich nie gedacht.

Das Lesen durfte ich dann als Buchbloggerin vertiefen, vor etwa fünf Jahren. Dass im letzten Jahr aus dem Schreiben und Bücher-Gestalten sogar ein Verlag entstand, das hätte ich niemals erwartet. Der Hund kam dann eher zufällig in mein Leben: Liebe auf den ersten Blick halt.

Weil ich mich dann mit der artgerechten Ernährung auseinandergesetzt habe und mein Kleiner ein echtes Fotomodell ist, kam dieser Zweig in mein Leben. Ich habe viele Events besucht und irgendwann meine eigenen Produkte entwickelt.

FB: Eine große Leidenschaft hegst Du seit Deiner Kindheit für Bücher. Neben dem Bloggen hast Du mit dem Scriptorium-Magazin nun ein professionelles Projekt rund um das Buch gestartet. Was hat es damit auf sich?

Ich habe lange einfach gebloggt. Bücher bewertet, Autoren interviewt und vieles mehr. Nun wollte ich auf eine eigene Domain umziehen und alles professionalisieren. Genau wie mein Blog bin auch ich älter geworden. Scriptorium ist immer noch ein wenig Blog, aber eben auch ein wenig Magazin. Hier möchte ich noch mehr Rezensionen posten, noch mehr informieren und somit auch Interviews, Buchtrailern und Pressemeldungen einen Platz geben.

FB: Du liebst auch Hunde über alles und bist auch in dieser Richtung beruflich unterwegs – mit einem Shop und der Veranstaltung „Hundeherbst“, die im September 2018 in Koblenz stattfindet. Was machst Du in dieser Schiene konkret?

Ich habe irgendwann, nachdem unser eigener Welpe in unser Leben gestolpert ist, damit angefangen, auch Hunde zu fotografieren. Zufällig bin ich dann dazu gekommen, auf Events mit einem Stand vertreten zu sein, an dem Hundehalter ihre Vierbeiner fotografieren lassen konnten und zugleich die Fotos als Geschenke kaufen konnten. Das hat sich als enorm beliebt herausgestellt, sodass ich immer öfters gebucht wurde. Inzwischen habe ich sogar einen kleinen Online-Shop und werde bald selbst einen nicht gerade kleinen Event organisieren.

FB: Was ist Dein Hauptbusiness?

Das ist meine Selbständigkeit als Mediengestalterin inklusive Fotografie. Ich habe nach der Ausbildung damit begonnen, mir ein kleines Fotostudio aufzubauen und nachdem ich meine letzte Festanstellung gekündigt hatte, stand auch nichts mehr im Weg, die Dienstleistungen meines Lehrberufes auf selbständiger Basis anzubieten. Als Fotografin habe ich mich in Richtung Familien bewegt, Schwangerschaft, Kinder und Hunde sind meine Hauptbereiche, wobei ich auch einige Hochzeiten pro Jahr fotografiere.

FB: Wie gelangst Du jeweils an Deine Zielgruppe?

Das ist meist via Internet. Da ich selbst aus dem Marketing-Bereich komme, macht es mir Spaß, meine Zielgruppe zu analysieren und die Wirkung einzelner Werbemaßnahmen zu beobachten. Das heißt aber nicht, dass Erfolg sich alleine darüber definieren lässt.

Ich nutze Facebook, Instagram, Google+, Webseiten und auch ganz klassisch Plakate und Werbeflyer, wenn ich das Gefühl habe, dies könnte nützlich sein. Meine Zielgruppen sind ja unterschiedlich (Leser, Autoren, Hundefreunde, Familien) und dennoch auf erstaunliche Weise immer wieder miteinander verflochten.

FB: Du bist seit vorigem Jahr Mama – wie bekommst Du die Familie und den Job unter einen Hut gebracht?

Mit sehr langen Tagen und viel Flexibilität. Mein Mann ist ebenfalls selbständig, einen Teil unserer Arbeit teilen wir sogar oder können wir untereinander abtauschen. So ist mein Kleiner immer betreut. Grundsätzlich beginne ich sehr früh mit der Arbeit und mache sehr spät Feierabend, um dazwischen alles erledigt zu bekommen.

Wenn mein Baby Aufmerksamkeit oder sonst etwas braucht – dann bekommt er das immer sofort. So brauche ich einfach länger für meine Arbeit – meistens arbeite ich an sechs Tagen die Woche.

FB: Wie sieht ein ganz normaler Arbeitstag bei Dir aus?

Ich stehe um 6 auf, um unseren Tageshund in Empfang zu nehmen. Davon haben wir insgesamt drei, aber einer ca. 1x die Woche, einer 2x und einer ca. 2-3 Tage im Monat. Danach lege ich mich noch einmal hin, bis mein Baby erwacht.

Dann wird gewickelt und gefüttert und er schläft dann nochmals eine Runde. Dies nutze ich, um bereits mit der Arbeit loszulegen. Ich bin kein Frühstück-Fan, aber Kakao muss sein. Mein Mann kommt zwischen acht und neun von seiner Arbeit, auf die er um 5 geht. Ich erledige Mails, arbeite an Gestaltungsaufträgen und widme mich eine fixe Zeit jeden Tag dem Administrativen Teil und dem Marketing für mein Business. Ich arbeite mit Wochen-to-Do-Lists, die meist ziemlich voll sind und die ich zu 90% schaffen möchte. Ich arbeite manchmal an kleineren Easy-Sachen von anderen Tagen, wenn das Baby gerade nicht so happy ist.

Währenddessen wechseln mein Mann uns ab mit der Betreuung, wobei er öfters noch auswärts arbeitet. Nachmittags und abends sind meine Shootings dran, die ich am nächsten Tag nachbearbeite. Ich mache alles selbst: Offerten, Rechnungen, Buchhaltung und eben die Arbeit.

Dabei gibt es in meiner Woche aber fixe Zeiten für Hundespaziergänge und Baby-Yoga, so dass auch die Familie nicht zu kurz kommt. Auch meinen Teil des Haushalts erledige ich mit Listen – wer ein Baby hat weiß, wie schnell etwas vergessen geht. Ich mache eine richtige Mittagspause von einer Stunde und bin zwischen sechs und sieben mit der Arbeit fertig.

Dann ist Zeit für ein Bad mit dem Baby, nochmals einen Hundespaziergang, ein leckeres Abendessen und vielleicht ein Film oder ein Buch.

FB: An welchen Projekten arbeitest Du aktuell, welche Pläne und Projekte gibt es?   

Das ist schon fast wieder zu viel, um es alles aufzuzählen. Im Fokus steht dieses Jahr bis September das Thema Hund mit unserem eigenen Event. Dazu wollen wir natürlich auch das Sortiment ausbauen, dass wir den Leuten tolle Artikel präsentieren können und sie ihre Fotos in noch vielfältigerer Weise verewigt mitnehmen können. Schön wäre es, auch den Online-Handel auszubauen, damit sich dort noch mehr tut, da ich total gerne von daheim aus arbeite und somit auch Zeit mit meinem Baby verbringen kann. Zudem habe ich den Sommer über diverse Events, zu denen ich gebucht bin – auf jedes bereite ich mich sorgfältig vor!

Bildnachweis: c4ruso.ch

Gebrauchte Kinderkleidung – nicht zu toppen!

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Wer Kinder hat, kennt das Dilemma: alle paar Monate braucht man neue Kleidung für den Nachwuchs – von der Strumpfhose bis zum Schuh. Eine teure Angelegenheit – wenn man die Sachen neu kauft!

Dabei ist hier der Kauf aus zweiter Hand die bessere Alternative. Und: das Ganze hat auch nichts mit der Brieftasche zu tun. Soll heißen: gebrauchte Kinderbekleidung zu kaufen, ist keine Sache des finanziellen Status.

Längst kauft auch die finanziell gutsituierte Mama die Kleidung für den Nachwuchs oft gebraucht.

Und das hat gute Gründe. Zunächst tatsächlich monetäre. Denn auch die gutsituierteste Familie mag es kaum einsehen, alle paar Monate für teuer Geld neue Kindersachen zu erwerben, die Wochen später schon wieder fast verwachsen sind.

Ein weiterer Grund: bei gebrauchter Kinderkleidung dürften die giftigen Chemikalien, die heutzutage wohl in sehr vielen Kleidungsstücken vorhanden sind, schon rausgewaschen bzw. nur noch geringfügig vorhanden sein.

Natürlich wäscht man neue Sachen nach dem Erwerb auch, aber das dumpfe Gefühl, dass wohl nicht alle Stoffe, die in der Kleidung enthalten sind, hundertprozentig frei von schädlichen Materialien und zudem da noch drin sind – das bleibt.

Und leider ist es ja auch so, dass selbst Markenkleidung im großen Stil in Billiglohnländern hergestellt wird, die vermuten lassen, dass schlechte Arbeitsbedingungen und Schadstoffe eine Rolle spielen. Das heißt: selbst wer neue, sehr hochwertige Kleidung kauf, ist nicht davor gefeit, Kleidung zu erwerben, die vielleicht ja Schadstoffe in sich birgt.

Natürlich bleibt dahingehend auch in Sachen Second-Hand ein Restrisiko. Es dürfte aber sehr gering sein.

Außerdem – ein weiterer Grund für gute gebrauchte Kinderkleidung – hilft die Vermarktung über die zweite oder dritte Hand dabei, den Konsum-Irrsinn einzudämmen. Nur noch neu, neu, neu – und das womöglich vier- bis sechsmal im Jahr – das ist einfach nur ein Wahnsinn!

Und dass sich viele Eltern genau diesem verschließen, beweisen die kontinuierlich stattfindenden Kleiderbörsen für Babys und Kinder. Diese gibt es mittlerweile überall. In Städten und auch im kleineren Umfang in ländlichen Regionen. Auch online gibt es dafür spezielle Portale.

Ein sehr positiver Trend, der sich mit hoher Wahrscheinlichkeit fortsetzen wird.

Denn immer mehr Mamas und Papas setzen auf Nachhaltigkeit. Und selbst wenn nicht: sparen und auf das Geld achten muss wohl mittlerweile der Großteil der Ein- und Zwei-Eltern-Familien.

So oder so…!

Bildnachweis: pexels.com

Kein Glück beim Dating – im Frühjahr nervt es besonders!

Oktober, November, Dezember, Januar und Februar – gemeinhin gelten diese Monate als eine Saison, die vor allem Singles, die beim Dating noch nicht den Traumpartner gefunden haben, zu schaffen macht. Ist doch um einen herum alles nasskalt, trüb und öde und kein Partner an der Seite, mit dem man kuschelige Abende vor dem Fernseher oder gemütliche Samstage im Bett verbringen kann.

Dating in der warmen Jahreszeit wird angepriesen

Die dunkle Jahreszeit gilt gemeinhin als eine „Depri-Zeit“, die Leuten, die darunter leiden, keinen Partner zu haben, extrem zu schaffen macht.

Diese Meinung ist gesellschaftlich weit verbreitet und wird auch medial befeuert. Insofern wundert es nicht, wenn ab den ersten Sonnenstrahlen im Frühling der Tenor euphorisch wird und das Dating in der warmen Jahreszeit als verheißungsvoll und erfolgreich gepriesen wird.

Dass sich natürlich auch bei schönem Wetter ein Flop nach dem anderen beim Dating – online oder real – einstellen kann, wissen unfreiwillige Singles schon lange.

Glückliche Paare deprimieren Singles im Sommer sehr oft!

Und sie kennen den Gemütszustand nur zu gut, der sie ereilt, sobald man der vielen Paare, die bei angenehmen Temperaturen die Mehrzahl im öffentlichen Raum zu stellen scheinen, angesichtig wird.

Insofern wird es Zeit, dass mit dem Mythos aufgeräumt wird, dass der Frühling die Zeit des erfolgreichen Datings ist. Dem ist leider ganz und gar nicht so – es gibt keinen Unterschied zu Dates im November oder im März oder Mai. Dementsprechend miesen fühlen sich nicht wenige Singles in den frühlingshaften Monaten oder im Sommer. Im Magazin männliche-untreue.de, das sich sehr viel mit dem Thema Dating befasst, ist dazu ein interessanter Artikel erschienen, lesen Sie mal – Sie finden ihn hier.

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Irre Promi-Welt: Trennungs-Ansagen wie Liebeserklärungen!

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„Zwei beste Freunde hätten lediglich erkannt, dass es Zeit sei, sich mehr Raum zu nehmen und dem anderen zu helfen, ein erfülltes Leben zu haben“

Klingt eher nach einer verschwurbelten Liebeserklärung als nach einem Trennungsstatement.

Zitiert ist das Ganze von den Schauspielern Channing Tatum und Jenna Dewan. Der amerikanische „Das-Leuchten-der-Stille“-Schauspieler und die schauspielernde Tänzerin, ebenfalls Amerikanerin, gaben mit diesem Statement, das im Original auf Twitter noch umfangreicher ausfiel, ihre Trennung bekannt.

Die beiden sind allerdings nicht die einzigen, deren romantische Trennungsverlautbarung eher wie ein Liebesbeweis gegenüber dem anderen klingt.

Auch bei Usher, der sich Anfang März 2018 von seiner Frau Grace Miguel trennte, liest sich das Statement zum Liebes-Aus ähnlich.

Auf ok-magazine.de ist von den beiden Getrennten unter anderem folgendes zu lesen:

„Die enorme Menge an Liebe und Respekt, die wir füreinander haben, wird nur noch mehr werden, während wir vorwärtsgehen.“

Das hört sich doch eher nach einem waschechten Heiratsantrag an! Aber auch hier – aus und vorbei!

Ähnlich romantisch klingt die Trennungserklärung von Alicia Silverstone (im Bild) und ihrem Exmann Christopher Jarecki, die sich ebenfalls auf dem Portal von ok-magazine.de nachlesen lässt, Zitat:

„Sie lieben und respektieren einander immer noch sehr (…)“.

Aha.

Dieses „sie lieben einander immer noch sehr“ ist fast schon ein (Hollywood)Klassiker. Das Statement wird in der Welt der Promis fast schon inflationär benutzt.

Aber gut – Menschen, die vor Kameras und auf Bühnen stehen und vor einem Millionenpublikum performen, werden wohl kaum das Otto-Normalo-Vokabular nutzen. Zudem lassen diese VIP`s ihre Kommentare zur Trennung oftmals auch über einen Sprecher ausrichten, da ist es nur logisch, dass an einem solchen Statement wahrscheinlich professionelle Redenschreiber herumgefeilt haben.

Tja – romantisch bis zum Schluss eben, auch wenn`s nur Fassade sein dürfte!

Wie ehrlich und auf den Kopf genau trifft es da doch die Standard-Aussagen von “Lieschen Müller” von nebenan, wenn sie der besten Freundin berichtet, warum es aus ist mit dem einstigen Mr. Right: “Du – der war nichts für mich!”

Mehr aus dem Promi-Kosmos finden Sie hier

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Fotograf: Byron Purvis

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