Sonntag, 23. Januar, 2022

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Altem Adel nachspüren & frische Sommergastronomie genießen auf Burg Gnandstein

Burg Gnandstein – schon von weiten strahlt das alte Gemäuer, gelegen im Landkreis Leipzig und circa eine Dreiviertelstunde von der Messestadt entfernt, eine erhabene Atmosphäre aus, die Besucher sofort gefangen nimmt und beeindruckt. 

Geparkt werden kann sowohl am Fuße der Burg als auch oben direkt am Burggelände. Selbiges erstreckt sich neben der Burg und bietet Platz für ein paar Autos. Von hier aus hat man nicht nur einen tollen Blick nach unten, es sind dann auch nur noch ein paar Schritte bis zu der romanischen Wehranlage, die als die am besten erhaltene Sachsens gilt.

Überall dicke Mauern: Typisch für Burg Gnandstein

Vorbei an einem beeindruckenden Brunnen schlendert man durch das Tor und schreitet einen Weg entlang, der von beiden Seiten von dicken Mauern umrahmt ist von einem großen Baum dominiert wird.

Dann noch wenige Meter und man betritt den altehrwürdigen Burghof. Rechter Hand befindet sich der Eingang zum Museum, in dem moderne und alte Elemente gekonnt kombiniert sind.

So befindet sich zum Beispiel schon im ersten Raum ein beachtlicher Ausschnitt des Gemäuers der Burg, der in die (modernisierte) Wand integriert ist.

Auf Nachfrage gibt die nette Mitarbeiterin Auskunft und erklärt, dass diese Burg einst tatsächlich um felsiges Naturgestein herum gemauert wurde.

Das Gemäuer wurde von verschiedenen Adelsfamilien bewohnt

Im Raum mit dieser prägnanten Wand (im Bild ist sie links hinter dem Treppengeländer etwas zu sehen) beginnt denn auch der Rundgang durch die historischen Gemäuer, die abwechselnd und durch die verschiedenen Jahrhunderte hindurch von Adelsfamilien bewohnt wurde.

Hierzu ein kleiner Exkurs zu Wikepidia, wo jeder nachlesen sollte, der tiefer in die Geschichte der Burg einsteigen will:

„(…)DIE BURGANLAGE WAR SEIT 1228 SITZ DER FAMILIE VON SCHLADEBACH, SPÄTER MARSCHALL VON BIEBERSTEIN GENANNT. NACHDEM DIESE FAMILIE IM 14. JAHRHUNDERT IHRE ERBÄMTER VERLOR, WURDE DIE BURG GNANDSTEIN MIT 40 DÖRFERN UND DORFANTEILEN IM AUSGEHENDEN 14. JAHRHUNDERT VOM ADELSGESCHLECHT DERER VON EINSIEDEL ÜBERNOMMEN, DAS SEIT DEM 15. JAHRHUNDERT IN SACHSEN NACHWEISBAR IST UND AUCH IM ERZGEBIRGE BEGÜTERT WAR.

DIE EINSIEDEL LIESSEN DIE UNTERBURG WOHNLICH AUSBAUEN. (…WÄHREND DES DREISSIGJÄHRIGEN KRIEGES WURDE DIE BURG VON SCHWEDISCHEN TRUPPEN HEIMGESUCHT UND TEILWEISE ZERSTÖRT. KURZ VOR KRIEGSENDE BRANNTE DER SÜDFLÜGEL NACH EINEM BLITZSCHLAG AUS.

DIE SCHÄDEN WURDEN BESEITIGT UND DIE INNENAUSSTATTUNG ZU BEGINN DES 18. JAHRHUNDERTS KOMPLETT UMGESTALTET. DER BURGINNENHOF ERHIELT EINEN STEINERNEN ARKADENGANG. IM 19. JAHRHUNDERT FOLGTEN WEITERE UMBAUTEN. (…DIE LETZTEN PRIVATBESITZER DER BURG WAREN HANNS VON EINSIEDEL (1878–1958) UND SEINE TOCHTER SIBYLLA FREIFRAU VON FRIESEN (1905–1984), BEVOR SIE 1945 ENTEIGNET WURDEN.

ZUVOR LIESS HERR VON EINSIEDEL ANFANG DES 20. JAHRHUNDERTS DIE BURG NOCHMALS RENOVIEREN UND UMGESTALTEN. ER GRÜNDETE DAS MUSEUM AUF DER BURG UND ÖFFNETE DIE KAPELLE ZUR BESICHTIGUNG.(…)“

Der Rundgang durch Burg Gnandstein ist sehr interessant – von architektonischen Highlights, wie dem steinernen Arkadengang über Wohnmobiliar aus alten Zeiten bis hin zu Kopfbedeckungen, die Frauen damals trugen, erfährt man einiges aus der Epoche, als Menschen noch auf Burgen und in Schlössern lebten.

Abwechslungsreiche Ausstellung für Groß und Klein

Die Ausstellungsräume sind abwechslungsreich gestaltet und dürften Erwachsene ebenso begeistern wie Kinder – zumal für die Kleinsten am Eingang ein Fragebogen vorgehalten wird, der auf spielerische Art die Präsentation mit Märchen verbindet und jenen Kindern die Chance auf einen Preis bietet, die den Fragebogen während der Ausstellung ausfüllen (nachdem sie die eine oder andere bekannte Märchenfigur in den verwinkelten Räumen der Burg entdeckt haben…).

Im Inneren des historischen Ensembles ist eine historische Küche ebenso zu bewundern wie ein großzügiger Festsaal, der einen erahnen lässt, wie man wohl damals die Feste feierte.

Wer die Burg besichtigt hat, sollte in der warmen Jahreszeit dem kulturellen einen kulinarischen Genuss folgen lassen. Und zwar nur wenige Schritte weiter, im malerischen Innenhof, wo das Burgrestaurant seine Gäste mit einem Freisitz empfängt.

Die Seele baumeln lassen auf dem malerischen Freisitz

Wer hier Platz nimmt, kann das steinerne Ensemble, das so viele hundert Jahre schon an diesem Ort thront, noch einmal in aller Ruhe auf sich wirken lassen.

Der Innenhof ist lauschig, der Freisitz wunderbar und die offerierte Hausbrause ein Genuss, so dass man das geschichtsträchtige Ambiente bei schönem Wetter mit allen Sinnen genießen kann.

Hinzu kommt die entspannende Stille, die sich durch die Berglage ergibt und gestresste Seelen von jetzt auf gleich runterfahren lässt.

Die Burg ist definitiv einen Ausflug wert – sei es für Leute aus Leipzig, für Leipzig-Besucher oder für Menschen, die in Sachsen leben. Zumal das Umfeld – das Kohrener Land – überaus sehenswert ist und man den Besuch auf Burg Gnandstein noch mit anderen schönen Ausflugszielen kombinieren kann.

Quelle Zitat: wikipedia.de

 

 

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