Mittwoch, 29. Mai, 2024

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Hautpflege: Die Vorteile von Aloe Vera

Strahlende, pralle Haut und glänzende Haare: Viele Frauen und Männer bewerten eine faltenfreie, ebenmäßige Haut und eine volle, gepflegte Haarpracht als Attraktivitätsmerkmal. Mit Kosmetikprodukten soll der natürliche Hautalterungsprozess verlangsamt und die Haargesundheit optimiert werden. Neben chemisch hergestellten Bestandteilen setzen immer mehr Hersteller auf natürliche Komponenten wie das Aloe-Vera-Gel. 

Doch was versteht man unter der Aloe-Vera-Pflanze? Welche Eigenschaften besitzt das Gewächs und welche Beschwerden lassen sich mit Aloe-Vera-Gel und Produkten mit Aloe Vera behandeln? Und eignet sich Aloe Vera als Inhaltsstoff in Shampoos? Dieser Artikel liefert Antworten!

Was ist Aloe Vera?  

Aloe barbadensis, die “echte Aloe Vera”, gehört der Gattung der Aloen an. Die glatten, grau-blauen, dicken Sprossen der Pflanze aus der Unterfamilie der Affodillgewächse sind in Gruppen angeordnet. 

Ursprünglich wuchs die Aloe Vera, die auch als Wüstenlilie bezeichnet wird, ausschließlich auf der arabischen Halbinsel. Heute wird diese unter anderem in Gebieten am Mittelmeer sowie in Mexiko und Indien kultiviert. 

Bereits im Alten Ägypten soll die Aloe Vera zur Hautpflege eingesetzt worden sein. Heute beinhalten hochwertige Schönheitspflege-Produkte auf natürlicher Basis Aloe Vera. Diese enthalten in der Regel Bestandteile der Aloe barbadensis.

Welche Eigenschaften besitzt Aloe Vera? 

Die Aloe-Vera-Pflanze enthält über 160 Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Kohlenhydrate, Spurenelemente und Aminosäuren. Der Hauptbestandteil “Acemannan” (Aloverose) besteht aus langkettigen Zuckermolekülen und Eiweißen. 

Der menschliche Körper bildet Acemannan bis zum Eintritt in die Pubertät selbst. Mit fortschreitendem Alter reduziert sich die Acemannan-Herstellung. Fortan nehmen wir den Stoff lediglich über die Nahrung auf. 

Durch den hohen Nährstoffgehalt und die Fähigkeit, Wasser zu speichern, erholt sich die Aloe Vera innerhalb kurzer Zeit von langen Dürreperioden oder abgeschnittenen Blättern. 

Das reine Aloe-Vera-Gel kann entweder konsumiert oder äußerlich auf die Haut aufgetragen werden. Äußerlich können die Inhaltsstoffe eine entzündungshemmende, beruhigende und antibakterielle Wirkung verzeichnen. So lassen sich zum Beispiel Rötungen behandeln. 

Anwendungsbereiche: Wann hilft Aloe Vera? 

Aloe Vera wird in zahlreichen Branchen eingesetzt. So wird die Pflanze zum Beispiel in der Bekleidungsindustrie verwendet, um funktionale Textilien auf Pflanzenbasis herzustellen. Der Einzelhandel vertreibt dagegen Säfte, Nahrungsergänzungsmittel oder kosmetische Pflegeprodukte aus Aloe Vera. 

Bei der äußerlichen Anwendung kann das Aloe-Vera-Gel zahlreiche Hautprobleme bekämpfen. So kann Aloe Vera unter anderem bei folgenden Beschwerden eingesetzt werden: 

  • leichte Falten,
  • Sonnenbrand,
  • Rötungen,
  • Pickel,
  • trockene Haut,
  • Ausschlag,
  • Insektenstiche,
  • Schuppenflechte,
  • Ekzeme.

Ist Aloe Vera Gel gut für die Haare?

Bye-bye trockene Kopfhaut: Die Gesundheit der Kopfhaut spielt eine zentrale Rolle, wenn sich Männer und Frauen glänzendes, gesundes Haar wünschen. Eine trockene, zu Schuppen neigende Kopfhaut verursacht nämlich nicht nur Beschwerden wie ein stetiges Jucken. Vielmehr neigt diese zu Entzündungen. 

Kalte Temperaturen, heiße Duschen oder eine allergische Reaktion auf Haarpflegeprodukte können eine trockene Kopfhaut begünstigen. Das reine Aloe-Vera-Gel oder Shampoos mit Aloe Vera pflegen die empfindliche Haut am Kopf und unterstützen die Haargesundheit. 

Ein Tipp: Nach jeder Haarwäsche sollten Betroffene einen Conditioner verwenden. Einmal pro Woche kann eine Haarkur mit Aloe Vera oder eine selbstgemachte Haarmaske Anwendung finden, die mehrere Minuten einwirkt. 

Das Fazit – mit Aloe Vera zu strahlender Haut und gepflegten Haaren 

Der Saft der Aloe Vera kann einen kühlenden, regenerierenden und reizlindernden Effekt verzeichnen. In der äußeren Anwendung lassen sich so Hauterkrankungen wie Ausschläge, trockene Haut, Pickel oder Falten behandeln. 

Weiterhin konnte eine Studie aus dem Jahr 2006 belegen, dass das Aloe-Vera-Gel bei Sonnenbrand oder Verbrennungen zu einer Linderung der Symptome führen kann. In den Untersuchungen übertraf die Wirkung den Effekt von Hydrokortison. 

Aloe Vera kann konsumiert oder äußerlich angewendet werden. Wichtig ist, dass Aloe Vera ausschließlich in reiner Form konsumiert wird. Cremes oder Shampoos mit Aloe-Vera dienen der äußeren Anwendung und versorgen die Haut und das Haar mit Feuchtigkeit.

Quelle: freidok.uni-freiburg.de/fedora/objects/freidok:2842/datastreams/FILE1/content

Bild: unsplash.com / pisauikan

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