Freitag, 10. Juli, 2020

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Physiotherapeutin Carmen Zimmermann: „Der Körper ist das Sprachrohr der Seele“

Das persönliche Wohlbefinden immer in den Vordergrund zu stellen, Körper und Geist im Einklang sein lassen…Eigentlich wissen wir alle, wie wichtig das für die eigene Gesundheit ist. Leider lassen sich viel zu viele Menschen – allen voran die Frauen – im Alltag davon abbringen, gut auf sich zu achten.

Dort die Familie, der Haushalt, die Buchhaltung, da die Übernahme einer weiteren beruflichen Aufgabe, dazu die Organisation des Kinder-, Dorf- oder Stadtteilfestes und nicht selten noch die häusliche Pflege eines Angehörigen – vielerorts sieht der Alltag von Frauen so aus. Und selbst wenn FRAU sich vorgenommen hat, zum Yoga oder schwimmen zu gehen – im Nu ist der Tag rum, die Pflichten erledigt und man selbst gleich mit.

Vielen Frauen sind am Ende eines Tages zu erschöpft, um sich noch was Gutes zu tun

Dass dann so manche weibliche Zeitgenossin eher das Sofa vorzieht, als doch noch mal loszuziehen und den eigenen Körper zu ertüchtigen, ist wohl mehr als verständlich. Auf Dauer aber wird ein solcher Alltag zum Problem für viele Menschen.

Das weiß Carmen Zimmermann nur zu gut! Die Physiotherapeutin aus Arnsberg hat immer wieder Patienten, deren hohes Stresslevel sich ungünstig auf ihr physischen Probleme auswirkt.

Dem entgegenzuwirken rät die Expertin dringend! Und hat in diesem Zusammenhang ein eigenes Konzept geschaffen, von dem ihre Patienten profitieren. Ebenso bietet die engagierte Powerfrau einen Selbstlernkurs in Sachen Nackenschmerzen an – auch ein Leiden, das viele Frauen im Alltag bremst.

Physiotherapeutin Carmen Zimmermann gibt Einblicke in ihren Alltag

Wie ein entspannterer Alltag möglich ist und was das alles mit Physiotherapie zu tun hat, verrät Carmen Zimmermann im Interview:

FB: Carmen, Du bist jobmäßig stets nah dran an Menschen – wann hast Du beschlossen, Physiotherapeutin zu werden? 

Das habe ich schon während meiner Schulzeit beschlossen und dann direkt nach dem Abitur gestartet. Mittlerweile bin ich seit über 20 Jahren in diesem Beruf.

FB: Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß? 

Der Umgang und Kontakt mit den Menschen und dass ich Ihnen auf meine Art und Weise helfen kann. Ausserdem bietet dieser Beruf als Grundlage, so viele weitere Möglichkeiten, sich zu entfalten. Und das habe ich immer gemacht. Ich habe viele physiotherapeutische und ostheopathische Fortbildungen besucht sowie alle Heilpraktikerkurse belegt.

FB: Du hast vor drei Jahren eine Ausbildung zur tiefenpsychologischen Gesundheitsberaterin gemacht. Was hat dich dazu motiviert? 

Ich habe in all den Jahren meiner physiotherapeutischen Arbeit gesehen, dass meine Patienten und ich, mit der Arbeit auf körperlicher Ebene, schnell an unsere Grenzen kommen. Alle Patienten mit chronischen, also langandauernden Beschwerden, sind immer und immer wieder mit den gleichen Symptomen in meine Praxis gekommen.

Patienten von früher waren wieder da

Über viele Jahre.

So richtig krass wurde mir klar, dass auch auf mentaler Ebene geschaut werden muss, als ich nach zehn Jahren wieder in meine Heimat gezogen bin. Ich habe mich erneut selbständig gemacht und hatte schnell viele meiner Patienten von vor 10 Jahren wieder bei mir auf der Liege. Sie waren in der Zwischenzeit natürlich bei anderen Therapeuten und hatten immer noch die gleichen Beschwerden!

Das hat mich total unzufrieden gemacht.

Natürlich freue ich mich, wenn die Patienten nach so langer Zeit wieder zu mir kommen, weil sie so zufrieden waren. ABER das ist nicht mein Ziel! Ich möchte, dass die Menschen gesund werden! 

FB: Wie erweiterst Du dadurch Dein Leistungsspektrum, was wirst Du Deinen Patienten oder neuen Klienten dann als Mehrwert offerieren können? 

Ich biete Ihnen jetzt an, hinter Ihre Beschwerden zu schauen. Der Körper ist das Sprachrohr der Seele.

Reduzierung von Stress unabdingbar!

Und dazu haben sie eine Chance, wenn sie Eigenverantwortung übernehmen und auf geistiger und seelischer Ebene schauen. Stress ist da ein wesentlicher Faktor. Denn Stress macht krank!

Er schüttet einen Cocktail von Hormonen und Enzymen aus, der unserem Körper schadet. Ganz vereinfacht dargestellt. Was macht Stress? Druck, Angst „nein“ zu sagen, Angst nicht gut genug zu sein, Perfektionismus, Unzufriedenheit, Überforderung, Kummer, Sorgen, Zeit- und Termindruck usw. Daran arbeite ich mit meinen Klienten jetzt zusätzlich.

Sie lernen, mit gewissen Dingen umzugehen und wir bauen den Selbstwert auf. Das bringt wirkliche Erfolge.

FB: Du bist noch einen Schritt weiter gegangen und bildest jetzt zum GesundheitsCoach aus. Was machst du da genau?

Ja, ich habe schon einmal vor vielen Jahren an einer Physiotherapie-Schule unterrichtet. Das hat mir damals so viel Spaß gemacht, dass ich jetzt eine eigene Ausbildung ins Leben gerufen habe. Zum mentalen GesundheitsCoach. Ich möchte all mein Wissen und meine Techniken weiter geben, damit meine ausgebildeten Coaches wieder anderen helfen können.

Coaching im gesamten deutschsprachigen Raum

Diese Ausbildung findet zur Zeit online statt. Denn online erreichen wir noch mehr Menschen. Auch ich coache nicht nur in meiner Praxis, sondern auch online und erreiche so den gesamten deutschsprachigen Raum.

FB: Was lernen denn deine „Schüler“ und wer kann das machen?

Sie lernen alle Hintergründe darüber, warum unsere Psyche so einen großen Einfluss auf unseren Körper hat. Sie lernen Techniken, um unterbewusste Muster und Glaubenssätze nachhaltig aufzulösen (z. B. Hypnose) und viele weitere Aspekte, wie der Körper und die Gedankenwelt positiv beeinflusst werden können.

Im Prinzip kann das jeder lernen. Eine medizinische Vorbildung ist allerdings hilfreich. Und wenn du schon selbständig bist, kannst du dir ganz schnell (die Ausbildung geht über 4 Wochen, 4-5 Stunden pro Woche) ein 2. Standbein aufbauen.

Selbstlernkurs für Nackenschmerzen

Was natürlich auch finanziell sehr interessant ist.

Meine bisherigen „Schüler“ haben es mit meiner Unterstützung geschafft, noch während der Ausbildung eigene Klienten und somit Einnahmen zu generieren.

FB: In Sachen Nackenschmerzen hast Du einen Selbstlernkurs konzipiert – wie ist dieser aufgebaut? 

In diesem Kurs gibt es ungefähr 5 Stunden Videomaterial. Du lernst, wie du dir mit gezielten Übungen selber helfen kannst. Du lernst aber auch, was du auf mentaler Ebene verändern kannst, damit es dir besser geht. Und natürlich auch noch, wie du deinen Körper von aussen unterstützen kannst, damit es allen Körperzellen gut gehen kann.

Ich zeige Übungen in Videos, die ganz einfach nachgemacht werden können und gehe dabei auf Zusammenhänge ein, die normalerweise in der Praxis nie gezeigt werden. 

Es gibt Präsentationen, Arbeitsblätter und ein Workbook.

FB: Warum gerade Nackenschmerzen? 

Ha – darauf habe ich gewartet! Weil ich in diesem Bereich einfach richtig gut bin (lacht)!

Zufälle gibt es nicht!

Es war schon immer so, dass ich die Patienten hatte, die in irgendeiner Form Probleme mit dem Kopf und der Halswirbelsäule haben. Egal, wo ich gearbeitet habe. Egal ob angestellt oder selbständig. Sie sind immer bei mir gelandet. Naja….und Zufälle gibt es doch nicht, oder?

FB: Welchen Tipp hast Du als Expertin in Sachen Prophylaxe?

Natürlich kann man Stürze und Unfälle nie ausschließen, aber wie kann eine berufstätige Frau ihren Bewegungsapparat so fit halten, dass die Wahrscheinlichkeit gering ist (später) Probleme mit den Gelenken zu bekommen? Sowohl jemand, der beruflich viel sitzt, als auch Leute, die – zum Beispiel als Verkäuferin – viele Stunden stehen müssen?

Es ist wichtig, einen Ausgleich zu schaffen. Unser Körper freut sich über Bewegung, frische Luft, Sonnenlicht, ausreichend Schlaf, gutes Wasser, Nährstoffe. Eine optimale Versorgung ist wichtig.

Mit mentalem Training zu mehr Freude an der Arbeit

Und natürlich Spaß und Freude bei der Arbeit! Dann macht Sitzen und Stehen gar nichts aus. Und Spaß und Freude können kommen, wenn ein paar mentale Aspekte gelernt und umgesetzt werden. Es kann wirklich ganz einfach sein! Stress ist unser grösstes Gift!

FB: Beruflich bist Du sehr engagiert – wie entspannst Du privat? 

Ich lebe, was ich lehre! Ich habe gelernt, mich an die erste Stelle in meinem Leben zu stellen. Denn erst wenn es mir richtig gut geht, kann ich zu 100% für andere da sein. Zum Beispiel für meine Tochter.

Dazu gehört auch mal „nein“ zu sagen, oder Dinge abzugeben. Das habe ich früher nicht gemacht und da ging es mir selber körperlich viel schlechter. Ich hatte zum Beispiel Kopf- und Rückenschmerzen. Bin sogar an der Bandscheibe operiert worden.

Zeit für einen selbst sollte im Alltag das Motto sein

Als dann auch noch eine Trennung kam und ich alleinerziehend wurde, kam eine totale Überforderung dazu. Jetzt bin ich putzmunter und mir geht es so gut wie noch nie! Ich bin also durch alles selber gegangen und kann somit auch aus eigener Erfahrung die Dinge weiter geben und bin das lebendige Beispiel dafür, dass es auch entspannt gehen kann. Alleinerziehend, selbständig und mit zwei Hunden…!

Zeit für mich – das ist mir wichtig und die nehme ich mir auch.

Mehr zu Carmen und ihrem Leistungssprektrum erfahren Sie auf ihrer Homepage.

Bildnachweis: Carmen Zimmermann

 

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