Frauen und Brustkrebs – das war in den letzten Jahren ein Riesenthema – zu Recht! Denn die vielen Kampagnen und Aufklärungsprojekte dürften dazu beigetragen haben, dass viele Frauen für das Thema sensibilisiert sind und entsprechende Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen.

Aktuell jedoch gibt es Prognosen, die sich mit einer anderen Krebsart in Zusammenhang mit dem weiblichen Körper befassen.

Sie besagen, dass sich die Todesfälle von Frauen bis 2030 durch Lungenkrebs verdoppeln werden und dieser Krebs den Brustkrebs somit ablöst. Das ist nicht einfach mal so dahergesagt, nein: das haben Experten dieser Tage auf einem Kongress in Wien herausgearbeitet. Wer ihr aktuelles Fazit zu dieser Krebsart liest, dem dürfte – wenn er noch immer dem blauen Dunst frönt – das Rauchen vergehen.

Natürlich hört man (FRAU) das nicht gern, wenn man – manchmal ja auch nur in Gesellschaft – zum ungesunden Glimmstengel greift. Die meisten dürften hier nach dem Motto verfahren, das man auch in Sachen schwerer Verkehrsunfälle zu verinnerlichen pflegt: „Es trifft immer nur die anderen“.

Wer mit dieser Pseudo-Beruhigung weiterhin an seinem Laster festhält, dem kann freilich kein Vorwurf gemacht werden. Wer aber vielleicht schon eine ganze Weile mit dem Gedanken spielt, das Rauchen aufzugeben, der dürfte in den neuesten ärztlichen Erkenntnissen ein gute Motivation finden, den ungesunden Glimmstengeln auf immer abzuschwören.

Lesen Sie hier mehr über die Ergebnisse der Zusammenkunft führender Krebs-Experten in Wien. 

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Die Kollegen nerven, der Chef auch und von der eigentlichen Arbeit ganz zu schweigen… Wer eine solche Situation in seinem Job erlebt, wird kaum mehr echte Lebensfreude verspüren, sondern das Wochenende ersehnen und den Montag verdammen. Dass das kein Leben ist, ist klar. Doch was tun, wenn man tatsächlich in einem Job gelandet ist, der einen – auf ganzer Linie oder in großen Teilen – frustriert?

Anja Niekerken, Coach und Buchautorin hat hierzu ein gutes Buch geschrieben und dafür einen Titel mit Klartext gewählt. „Montags muss ich immer kotzen – Erste Hilfe gegen Arbeitsübelkeit“ heißt ihr Werk, in dem sie sowohl mit Fakten als auch mit Lösungsansätzen aufwartet.

Zudem hat die Autorin selbst ganz oft die „Karriereleiter an die falsche Wand gestellt“ wie sie selbst sagt. Insofern merkt man es ihr an, dass hier keine Theoretikerin spricht, sondern eine Frau, deren Lebensweg schon die eine oder andere Kurve nehmen musste.

Wer also selbst in einer schwierigen beruflichen Situation oder im Job gar hochfrustriert ist, sollte sich zunächst einmal das Interview mit Anja Niekerken durchlesen – Sie finden es hier.

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„5-Euro-Trick“, „Miracle Morning“, „hippe Kräuter“ und „Intervallfasten“ – surft man in Sachen Lifestyle ein wenig im Internet herum, kommen einem die schrägsten Dinge unter, die jetzt gerade (angeblich) DER Lifestyle-Trend sein sollen.

Nun ja, manches ist – wie so oft – einfach nur zum Schmunzeln, da kann man den Kopf darüber schütteln. Zumal selbst unsere Bundeskanzlerin in der Lifestyle-Rubrik auftaucht. Weshalb, bleibt nebulös, denn sie hat sich nicht etwa einen strassbesetzten Hosenanzug zugelegt, sondern es geht um ihren Portugal-Besuch. Entweder dem Redakteur ist die Rubrik verrutscht oder aber – auch eine Möglichkeit – er sieht in diesem Besuch schon eine Art Lifestyle, gemeint als „durchatmen“ der Kanzlerin von den Geschehnissen in Deutschland.

Nun ja, so genau weiß man das nicht, deshalb widmen wir uns doch einfach den Lifestyle-Themen, die nichts mit Politik zu tun haben und im Moment DIE angesagtesten überhaupt sein sollen. So zum Beispiel „Intervall-Fasten“.

Was sich anhört wie eine Durchsicht für`s Auto, ist mal wieder eine neue Methode, die wohl Abnehmwilligen schmackhaft gemacht werden soll.

Die Abendzeitung München schreibt hierzu:

„Beim Intervallfasten geht es darum, dem Körper bewusst für einen bestimmten Zeitraum Nahrung vorzuenthalten und unserem System so die Möglichkeit zu geben, sich zu regenerieren. In welchem Rhythmus das geschieht, hängt von der jeweiligen Form ab.“

Jeder, der schon mal solche Ernährungskonzepte ausprobiert hat, weiß, dass das wohl zum Scheitern verurteilt ist. Wenn überhaupt hilft doch langfristig nur die Umstellung der Ernährung, alles andere ist meist nur heiße Luft. Oder – in diesem Fall – schon Sommerloch, wer weiß?! Wir senken hier eher den Daumen, so richtig lifestylig ist das nicht.

Schauen wir mal, was es mit den „hippen Kräutern“ auf sich hat.

Denn auch das Grünzeug ploppt in der News-Lifestyle-Kategorie („Kräuter sind hip“) auf, und zwar darum (Zitat aus Volksfreunde.de):

 „Immer mehr Freunde des guten Geschmacks empfinden ihren Selbstversorgergarten als den wahren Luxus unserer Zeit. Kräuteranbau ist dabei die einfachste Art, gesunde Lebensmittel in den täglichen Speiseplan einzubauen und Vielfalt auf kleinstem Raum zu genießen. Damit der Anbau zum Erfolg wird, muss man die Standortansprüche der verschiedenen Kräuter berücksichtigen. Mit der Küchenschürze in den Garten gehen, einmal quer durchs Kräuterbeet ernten und schon hat man den Kräutermix für das Salat-Dressing, die Pasta-Soße oder eine Fleischmarinade beisammen. Der Anbau von Würz- und Aromapflanzen kommt für jeden infrage, der eine Gartenecke mit mindestens fünf Stunden Sonne täglich besitzt.“

Daumen hoch! Das ist wirklich cool und gesund noch dazu! Hat was. Zumindest dann, wenn man den erwähnten sonnigen Standort hat und derlei Gewächse heranzüchten kann.  

Das nächste angebliche Lifestyle-Thema hat nichts mit Essen und Genuss zu tun, es geht um Kleidung, genauer gesagt: um den „5,00-Euro-Trick“.

Dieser wird in zwei dürren Absätzen auf abendblatt.de erklärt und besagt eigentlich – nichts. Aber lesen Sie selbst, vielleicht erschließt sich Ihnen beim Lesen der Lifestyle-Gedanke:

„München. Ein Kleid alleine ist nicht mehr hipp genug. Gemäß des derzeit angesagten Prinzips Mix and Match werden von den Modevorbildern gerne Kleidungsstücke kombiniert. Die Styling-Experten der Zeitschrift „Instyle“ (Onlineausgabe) raten, zum Beispiel unter ein langes weites Maxikleid ein einfaches weißes T-Shirt zu ziehen. Sie sprechen vom Fünf-Euro-Trick. Auch das ärmellose Top, das Business-Kleid oder ein Bustierkleid lassen sich so aufwerten.“

Na ja…lassen wir das mal so stehen, es möge jeder selbst entscheiden, ob er das als Lifestyle sieht oder nicht.

Last but not least: der „Miracle Morning“ – der angeblich letzte Lifestyle-Schrei…Man kennt das ja: kaum wird ein althergebrachtes Phänomen mit einem neuen Schlagwort (gern und meist auf englisch) versehen, ist es angeblich sofort der neueste Megatrend.

Beim „Miracle Morning“ ist das nicht anders, steckt doch hinter diesem hippen Begriff der Vorschlag, einfach früh aufzustehen und sich in diesen frühen Morgenstunden schönen Dingen zu widmen. Da der gesamte „Miracle Morning“-Artikel im News-Feed nur zahlenden Abonnenten vorbehalten ist, reicht ein Klick und man gelangt auf Amazon, wo es Bücher zum Thema gibt.

Zu einem wird folgendes geschrieben:

„Dieses Buch ist auf den ersten Blick eine Zumutung, vor allem für die Nachteulen unter uns. Trotzdem stehen inzwischen zehntausende Menschen für Miracle Morning gerne morgens früh auf. Denn Hal Elrod hat damit ein genial einfaches Morgenprogramm entwickelt, dass nicht nur sein eigenes Leben um 100 Prozent verbessert hat, sondern auch das seiner vielen Fans und Leser. Wer Miracle Morning praktiziert, wird endlich der Mensch werden, der er immer sein wollte – und zwar in allen Lebensbereichen. Was man dafür tun muss? Jeden Morgen vor 8 Uhr eine Stunde lang nur sich selbst widmen. Diese Zeit verbringt man mit Meditation, Affirmationen, Visualisierungen, Sport, Lesen und Tagebuchschreiben. Wenn sich der neue Ablauf als Gewohnheit etabliert hat, startet man voller positiver Energie in den Tag. Für ein gesünderes, glücklicheres und zufriedeneres Leben!“

Da das Buch bereits 2016 auf den Markt kam, mutet es seltsam an, dass „Miracle Morning“ aktuell bei Google News als der neue Lifestyle-Trend aufgeführt wird, aber gut.

Wie schon vermutet ist es tatsächlich alter Wein in neuen Schläuchen, denn schon zu allen Zeiten dürften Menschen das „Miracle-Morning“-Gefühl ausgekostet haben. Sei es der Steinzeitmensch vor tausenden Jahren oder der sportbegeisterte Jogger, der schon 1979 früh seine Runden im Park drehte.

Also kein wirklich neues Zeitgeist-Phänomen und einmal mehr nur ein angeblich neuer Trend.

Macht aber nichts, denn es ist amüsant und aufschlussreich zugleich, was sich so alles bei den Suchmaschinen in der Rubrik „Lifestyle“ unter „News“ tummelt. Und da wir oben unsere Kanzlerin erwähnten – Sie werden es nicht glauben, aber wenn man bei den Lifestyle-News etwas herunter scrollt, ist dort sogar etwas zu Nordkorea und dessen Diktator veröffentlicht. Soviel nur zu angeblich angesagten Lifestyle-Themen im Netz….!

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„Mit Freunden in Verbindung bleiben“ – so hatte sich Mark Zuckerberg das mit seinem Facebook mal gedacht. Nun, wir alle wissen, was daraus geworden ist. Mittlerweile gleichen Timelines in Sachen Social-Media oftmals einem Horrorkabinett, nur dass sich all das im wahren Leben abspielt.

Getötete oder misshandelte Kinder, Tierquälerei, gemobbte Kinder – schwerer Tobak, wenn man nur mal kurz schauen möchte, „was die Freunde machen“.

Da es sich aber meist um reale Ereignisse handelt, lässt einen manches nicht wieder so schnell los, wie man das ganze Ding wieder zu klicken kann und besser werden die Meldung auch nicht. Was also tun?

Denn es ist der Stimmung (oder der Arbeitsmotivation) nicht gerade zuträglich, mal eben so zwischendurch diese Meldungen zu konsumieren. Zumal vieles nachwirkt.

Einer Mutter wird ein Fall von Kindesmisshandlung bestimmt nicht gleich aus dem Kopf gehen, jemand, der ein Tier besitzt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit noch einige Zeit von dem brutalen Tierquäler-Foto verfolgt.

Via Facebook und Twitter prasseln die Nachrichten nur so auf einen einen, freilich eher die schlechten, obgleich Social-Media an sich ja eher was positives ist.

Hier kommt man nur durch, wenn man Seelenhygiene betreibt.

Will heißen: entsprechende Bilder oder/und Berichte dazu nicht zu nah an sich heranlässt. Besonders brutale Postings, wo zum Beispiel tierquälerische Handlungen zu sehen sind, sollte man deshalb ausblenden, bei Facebook gibt es hierzu eine Funktion – so in dem Stile „Derartige Postings sollen mir nicht mehr angezeigt werden“ .

Dieses Angebot zu nutzen und zu verhindern, dass einen noch mehr brutale Bilder erreichen, hat übrigens nichts mit Abstumpfung zu tun.

Sondern mit Selbstschutz, Seelenhygiene eben, wie schon erwähnt.

Wichtig ist das vor allem für Leute, denen solche Meldungen eben gerade nicht egal sind. Die sich mit solchen Themen auch auseinandersetzen und darüber nachdenken, was schiefläuft, in unserer Gesellschaft.

Das ist wichtig, nötig und natürlich aller Ehren wert!

Nur geht das auch, indem man solche Nachrichten im Kosmos des eigenen Social-Media filtert und nicht in Massen über die eigene Timeline flackern lässt. Und ganz ehrlich: auch ohne Facebook dringen die schlechten und brutalen Nachrichten durch, gar keine Frage! Nur eben etwas abgemilderter, so wie „früher“.

Zeitungen und Radiosender belassen solche News bekanntlich eher bei einem Artikel ohne (brutalem) Bild und via Radio wird häufig sowieso nur eine trockene Meldung vorgelesen.

Sowas schwirrt meistens an einem vorbei, ohne dass man es groß wahrnimmt.

Ganz ehrlich: das ist bei all dem informationstechnischen Irrsinn heutzutage manchmal nicht mal das Schlechteste!

Insofern: denken Sie an sich und ihr Gemüt! Niemand sollte sich privat auf Dauer einem Bombardement von schlechten Nachrichten aussetzen, zumal depressive Verstimmungen hier ganz rasch die Folge sein können. Das ist auch klar, denn: wer die Welt nur negativ wahrnimmt, wird das Lachen schnell verlernen!

Deshalb: bereinigen Sie immer mal wieder Ihre Timeline, schauen Sie, was Sie in Sachen Social-Media abonnieren und was nicht, was Sie als Posting zulassen und welche Infos und Bilder verborgen bleiben sollen. Und wenn Sie wissen, wie sehr brutale Meldungen Sie aufwühlen, dann klicken Sie doch einmal mehr auf eine Katzenfoto-Seite.

Diese Fotos gehen immer und tun der Seele gut!

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Selbstvermarktung fällt vielen Menschen schwer – allerdings: ohne gehts manchmal nicht, vor allem beim Online-Dating. Ehe es hier zum ersten Telefonat oder Treffen kommt, muss der suchende Single zunächst ein Profil ausfüllen und sich selbst beschreiben, oft ziemlich umfangreich.

Ein Klacks natürlich für Leute, die sowas aus dem Ärmel schütteln und drauf lostexten können. Das sind allerdings die wenigsten.

Viele Menschen tun sich schwer damit, sich selbst zu beschreiben und ihre Vorteile herauszustellen. Doch darum gehts beim Online-Dating nunmal, zumindest am Anfang. Viele Erfahrungswerte zeigen, dass Profile, die gekonnt und mit einer Prise Humor getextet sind, sehr viel häufiger aufgerufen werden, als Profile, die nur mit einem steifen, steckbriefartigem Infokasten aufwarten.

Doch was, wenn man (FRAU) absolut nicht die richtigen Worte findet, um das eigene Singlebörsen-Profil adäquat auszufüllen? Dann kommen immer häufiger Ghostwriter ins Spiel. Den Begriff „Ghostwriter“ verbinden womöglich viele Leute eher mit Glanz und Glamour auf Hollywood-Parkett, aber ganz so ist es nicht.

Ghostwriter nennt man auch die Leute, die sich professionell darum kümmern, dass das eigene Singlebörsen-Profil mit einem ansprechend-knackigen Text ausgefüllt und so der passende Kandidat damit angesprochen wird.  Meist arbeiten sie mit Singles, die dem akademischen Milieu entstammen und keineswegs Probleme mit der deutschen Rechtschreibung, aber vielmehr mit der eigenen Selbstvermarktung haben. Denn: wann kommt man schon in eine Situation, in der man die privaten Schokoladenseiten ausgiebig präsentieren soll?

Das passiert so speziell doch eigentlich nur beim Online-Dating. Und da wollen nunmal die richtigen Worte gefunden werden, wenn man selbst fündig werden will. Es geht ja nicht um irgendetwas, sondern um den Traumpartner, den man zu finden gedenkt.

Deshalb lassen sich sehr viele Singles ihr Online-Dating-Profil einfach vom Profi texten. Ein solcher Profi, der sich auf Ghostwriting spezialisiert hat, ist Bettina Dahlhaus aus Hamburg. Sie ist der Ghostwriter bzw. die Ghostwriterin hinter vielen Profilen in Singlebörsen und übernimmt für ihre Kunden die professionelle Profilerstellung beim Online-Dating. Darüber hinaus bietet sie weitergehende Leistungen für (Noch)Singles an – eine  hochspannende Tätigkeit, über die Frau Dahlhaus, die einst bei der Frauenzeitschrift FÜR SIE tätig war, in einem Interview mit dem Frauenmagazin Frauenpanorama.de gesprochen hat – lesen Sie es hier.

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„Schauen Sie mal – da vorn müsste eine Kollegin sein!“ – Kommt Ihnen dieser Satz bekannt vor? Bestimmt! Man (FRAU) hört ihn oft – in der Servicewüste Deutschlands. Beim Einkaufen im Kaufhaus oder in größeren Einkaufsmärkten und zwar immer genau dann, wenn man einen Verkäufer, eine Beratung, braucht. Der Verkäufer oder die Verkäuferin, die gerade in der Nähe ist, ist in den allermeisten Fällen nicht zuständig und wimmelt gerne mit dem oben genannten Satz ab. Wie das endet weiß man: man bewegt sich in die besagte Richtung, in der angeblich der kompetente Kollege oder die fachkundige Kollegin sein soll und findet – niemanden. Kennen Sie – oder?! Wenn ja und wenn sie diesem Spruch zur Genüge Folge geleistet haben, ohne in den meisten Fällen kompetentes Personal vorgefunden zu haben, sollten Sie das zukünftig nicht mehr hinnehmen!

In der Servicewüste herrscht „Abwimmelritis“

Denn: sehr viele (nicht alle) Verkäufer in großen Kaufhäusern oder Einkaufsmärkten leiden leider an „Abwimmelritis“. Das heißt: sie wimmeln sich Kunden gerne ab.

Da Sie aber – als zahlender Konsument – durchaus Anspruch auf das Prädikat „König“ haben, sollten Sie auf diese Art des Abwimmelns gar nicht erst eingehen.

Denn als Kunde sind sie nun mal König. Punkt.

Was also tun? Nun – das ist kein Hexenwerk! Bleiben Sie das nächste Mal einfach vor dem Mann oder der Frau, der oder die sie dahingehend abwimmeln möchte, stehen und sagen: „Bitte rufen Sie mir doch den Kollegen/die Kollegin hierher in die Abteilung“. Dieser Aufforderung wird der- oder diejenige Folge leisten – garantiert. Ich selbst verfahre nur noch so, weil ich es irgendwann leid war, mich zu irgendeinem imaginären Verkäufer schicken zu lassen, der angeblich „dort vorne“ sein sollte, aber nie da war – Servicewüste Deutschland eben.

Und: es funktioniert. Darauf kommt es an.

Oder – anderes Beispiel für akute Abwimmelritis, die ich mir ebenso nicht gefallen lassen habe.

Servicewüste zeigte sich von fiesester Seite

Kürzlich brach im Kühlschrank meiner nicht gerade billigen Einbauküche ein Teil ab. Ausgerechnet unten links das Seitenteil – wo man Milch und Getränkeflaschen abstellt. Das brauchte ich natürlich – angesichts des nahenden Sommers – wie einen Schuss ins Knie, weshalb ich sofort im Küchenstudio, aus der die Küche stammte, anrief.

Auch hier zeigte sich erst mal wieder die Servicewüste Deutschlands von seiner fiesesten Seite.

Lang und breit erklärte mir nämlich eine Mitarbeiterin am Telefon des Küchenstudios, dass ich das Teil bei einer anderen Firma bestellen müsste, sie – also das Küchenstudio – seien angeblich nur für die Hüllen drumherum, das Küchenmobiliar, zuständig.

Zunächst ließ ich mir die Telefonnummer der anderen Firma geben und lauschte den Ausführungen der Frau. Ich ahnte, dass dies für mich ein ziemlich umständliches Procedere darstellte und forderte die Frau auf, diese Angelegenheit für mich zu übernehmen. Ich wies darauf hin, dass ich immerhin in dem Küchenstudio eine preisintensive Küche erworben hatte und davon ausgehen durfte, dass eine Nachbestellung für den Kühlschrank dann auch vom Küchenstudio bearbeitet würde.

Und nicht ich als Kundin bei einer Drittfirma anrufen müsste.

Mitarbeiter sind oftmals genervt

Ziemlich genervt willigte die Mitarbeiterin ein. Ich sollte ihr Fotos von dem abgebrochenen Teil senden, sie würde sich kümmern. Na also – es geht, wenn man beharrlich bleibt.

Dass die Küchenstudio-Mitarbeiterin ihre Genervtheit mir gegenüber am Telefon voll auslebte, ist wohl auch ein Teil der Servicewüste hierzulande.

Muss eigentlich nicht sein. Nein: darf nicht sein! Der Kunde ist König, er lässt sein Geld da oder gedenkt, dies zu tun. Insofern: viele, viele Verkäuferinnen und Verkäufer haben hier noch einen riesigen Nachholebedarf. Wenn sie das nicht begreifen, sind sie vielleicht schneller von ihrem Arbeitsplatz weg rationalisiert, als sie gucken können.

Denn: das Internet kennt keine Servicewüste – hier bekommt der Kunde 24 Stunden am Tag alles, was das Herz begehrt. Und mit Methoden wie mit denen, wie sie vorstehend im Artikel beschrieben wurden, vergrault man irgendwann auch den letzten Kunden, der schon aus Prinzip offline und im nächsten Fachgeschäft kauft.

Will heißen: trocknet die Servicewüste noch mehr aus, bedient der Kunde demnächst die Maus an seinem PC und erklickt sich das gewünschte Produkt, als seine Schritte in ein reales Geschäft zu lenken, wo es viel zu oft ihm gegenüber heißt: „Schauen Sie mal da vorn – da ist ein Kollege!“

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Könnte man sich Mario Barth oder Dieter Nuhr auf öffentlicher Bühne vorstellen, wie sie über ihre eigenen Körperteile Witze reissen? Eher nicht!

Weibliche Comedians indes machen sich oft auf öffentlichen Bühnen und in TV-Sendungen über die eigenen Körperzonen lustig oder thematisieren Hängebrüste und schlaffe Oberarme bei Frauen anderweitig. Das kennt man aus eigener Erfahrung und auch manchem Prominenten ist dieses Agieren nicht entgangen.

So war kürzlich im SPIEGEL, Ausgabe 16 / 2018, folgendes zu lesen:

„Die Moderatorin und Journalistin Lisa Ortgies, 52, kritisiert weibliche Comedians dafür, dass sie „auf der Bühne das „Welkfleisch“ an ihren Oberarmen zum Schaukeln bringen oder über Brüste witzeln, die sich in den Knien verfangen.

Und weiter heißt es seitens der Frau-TV-Moderatorin:

„Ich stelle mir vor, wie Dieter Nuhr oder Mario Barth über ihre eigenen Hängehoden frotzeln. Das wäre irgendwie unsouverän. Und schlichtweg nicht witzig. Sondern undenkbar. Weil – würdelos“

Die Einschätzung von Lisa Ortgies stimmt hundertprozentig – und dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

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Mittlerweile ist es ein eingespieltes und beliebtes Format auf VOX: die Sendung über Auswanderer, die es seit 2006 gibt und die derzeit jeden Montag in deutsche Wohnzimmer flimmert.

Es dürfte eines der besten Formate in der Welt der Privatsender sein, denn beim Verfolgen der Auswanderer bekommt man nicht nur tolle Landschaften und Gegenden zu sehen, nein – man erfährt auch so einiges über Land, Leute und Gebräuche. Meist im Zusammenhang mit den Plänen der Auswanderer, die mal kühn, mal durchdacht, mal supernaiv und nicht selten von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind. Zu Kult-Status, wie Konny Reimann (siehe Bild) ihn erlangt hat, bringen es nur die wenigsten.

Exemplarisch für eine beispiellose Naivität stand zum Beispiel am vergangenen Montagabend ein Chemnitzer Familienvater, der mit seiner Frau auf Mallorca ein gutgehendes Geschäft für hochwertige Haus- und Wohnungsausstattungen aufgab, um mit der Familie, zu der auch zwei Kinder gehören, nach Florida zu gehen. Dort soll der Neustart mit einem Handtaschenlabel gelingen.

Dass allerdings die Produktion von Leder in den USA extrem teuer ist, erfuhr der Geschäftsmann erst vor Ort. Eine Tatsache, für die man als Fernsehzuschauer nicht BWL studiert haben muss, um darüber den Kopf zu schütteln.

Sind das doch genau die Dinge, um die man sich eigentlich VOR einer Auswanderung kümmern müsste.

Dass allerdings Unkenntnis in gewissen Bereichen nicht immer von Nachteil sein muss, bewies in der gleichen Sendung ein Ehepaar, das mit seiner kleinen Tochter ebenfalls in die USA auswanderte, um hier einen Wohnmobilverleih zu starten. Ohne je vorher etwas mit Wohnmobilen am Hut gehabt zu haben!

Allerdings war „Learning by doing“ angesagt und eine steigende Nachfrage nach den rollenden Häuschen verhalf dem Ehepaar zum geschäftlichen Erfolg.

Ob der sich bei dem eingangs erwähnten Unternehmer aus Chemnitz, der – gemeinsam mit seiner Frau – in Florida in Taschen machen will, eingestellt hat, blieb in der gestrigen Sendung offen.

Doch Fälle wie diese sind keine Seltenheit in der VOX-Doku über Auswanderer.

Erst kürzlich wurde ein Ehepaar porträtiert, das auf Teneriffa selbst designte Trauringe verkaufen wollte. Erst mal nur so – ohne Geschäft, auf Kommissionsbasis. Die beiden unterhielten bereits in Deutschland Schmuckgeschäfte, die sie der Führung des Personals überließen, um auf die Kanaren auszuwandern.

Das ging schief, ebenso wie der Gedanke, unter heißer Sonne Trauringe für heiß Verliebte anzubieten.

Der Grund liegt auf der Hand: die dortige Region ist nicht gesegnet mit gutverdienenden Menschen, die sich die – im gehobenen Preissegment angesiedelten – Ringe leisten können.

Zudem gibt es auf Teneriffa bereits gut eingeführte Schmuckläden – hier darauf zu hoffen, dass man auf Schmuckhändler wartet, ist schon sehr, sehr naiv.

Andere wiederum – wie der inzwischen berühmt-berüchtigte „Mallorca-Jens“ scheinen mit ihrer Auswanderung viele Menschen zu faszinieren.

Er und viele andere VOX-Auswanderer sind sogar prominent geworden – man denke nur an die vollbusige Blondine Daniela Katzenberger!

Dass Menschen ihre bisherige Heimat aufgeben, um in der Ferne ihr Glück zu suchen, bietet nun mal eine gewisse Faszination, gar keine Frage!

Und ganz gleich, ob die Auswanderer mit ihrem Plan scheitern oder grandios durchstarten – beide Tatsachen scheinen beim Zuschauer für Interesse zu sorgen. Nicht umsonst hält sich dieses Format seit so vielen Jahren, ist die Faszination dafür ungebrochen.

Aktuelle Berichterstattungen über Menschen, die Deutschland verlassen, gibt es zudem gegenwärtig sehr viele.

Vielleicht spielt ja der ein oder andere auch mit dem Gedanken, in der Ferne sein Glück zu suchen? Dann könnte das VOX-Format über die Auswanderer schon den einen oder anderen unter den Zuschauern haben, der ebenfalls auf dem Abflug gen Fremde ist und die wöchentliche Doku als Begleitprogramm konsumiert.

So oder so: spannend zu sehen, wie Menschen in einer völlig neuen Umgebung ein neues Leben beginnen, ist es allemal!

Tipps zum Auswandern gibt es unter anderem hier.

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Fotograf: Fabian Bimmer / Bildnachweis: (c) dpa

Leichtsinn, verlockende Angebote, Gedankenlosigkeit – oder alles zusammen? Was der Hauptgrund dafür ist, warum Menschen sich verschulden, kann wohl niemals endgültig geklärt werden.

Aber: Verbraucherschützer schlagen Alarm und beklagen immer mehr junge Menschen, die hier in der Falle sitzen und denen Schulden das Leben schwer machen.

So veröffentlichte kürzlich die Mitteldeutsche Zeitung in ihrer Online-Präsenz folgendes:

„Frau Müller* ist 24 Jahre, junge Mutter und hat ein Problem: Sie ist verschuldet. 11.500 Euro hat sie in den vergangenen Jahren an Außenständen angesammelt, verteilt auf 15 Gläubiger: Vermieter, Stromanbieter, Bank, Sky, GEZ, Handyanbieter und so weiter. Die Summe mag zunächst nicht hoch klingen, doch Frau Müller hat keinen Job, keine Ausbildung, die Lernbehindertenschule hat sie nach der neunten Klasse verlassen. Deshalb lebt sie von Hartz-IV.

Für Thomas Siegmeier, der bei der Schuldnerberatung des Saalekreises in Halle arbeitet und den realen Fall anonymisiert schildert, ist Frau Müller kein Einzelfall – im Gegenteil: „Die Verschuldung junger Leute hat stark zugenommen“, erklärt Siegmeiers Kollegin Katja Seidel. Allein 2017 gingen im Saalekreis 65 junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren in die Privatinsolvenz.(…) 

Betroffen davon sind vor allem junge Frauen – und Seidel präzisiert: „Insbesondere alleinerziehende Mütter, die mit 16, 17, 18 ihr erstes Kind bekommen haben. Sie haben deswegen keinen Schulabschluss und in der Konsequenz auch keine Ausbildung.“ Auch später, wenn das Kind in der Kita ist, falle es ihnen schwer eine Perspektive zu entwickeln. Entweder hätten sie keine Idee, was sie machen wollen oder übertriebene Jobvorstellungen.

Das Kind ist jedoch nur ein biografisches Begleitmerkmal, nicht aber die Ursache für die Verschuldung. Hier fallen den Schuldnerberatern viele Gründe ein – allen voran  das Konsumverhalten, gerade im Internet. „Sie wollen mithalten. Oft wird in der Werbung mit Null-Prozent-Finanzierungen suggeriert: ’Das kostet nichts’“, erklärt Seidel. Ihr Kollege verweist auf als zinslos beworbene Kredite. Die späteren Klienten würden hier oft an der Rückzahlung der Raten scheitern.“ – – Quelle: https://www.mz-web.de/29954926 ©2018

Natürlich – die Werbung suggeriert erstmal vieles. Vor allem schöne Produkte zum kleinen Preis. Der sogar noch finanziert werden kann! Vom Sofa über das neue Handy bis hin zum Küchengerät: Schulden werden sowohl für Alltags- als auch für Luxusgegenstände gemacht.

Nicht selten aber geht der Ärger schon nach kurzer Zeit los: andere Zahlungen waren dringender oder aber die Lebenssituation hat sich geändert – wie zum Beispiel der Verlust des Jobs. Hier kommt so mancher mit den Rückzahlungen ins Schleudern ist sitzt eher auf einem Berg Schulden, als er sich das hätte je ausmalen können.

Doch natürlich sind es längst nicht nur bestimmte Artikel, für die man sich verschuldet: gerade für Alleinerziehende und andere finanziell schwache Familien ist es trauriger Alltag, dass sie Schulden für den Lebensunterhalt anhäufen. So zum Beispiel beim Strom-, Gas- oder Wasseranbieter.

Hier ist schnell eine katastrophale Lage erreicht, so dass es Sinn macht (auch und vor allem im Vorhinein) mit Mitarbeitern von der Verbraucherzentrale oder anderen professionellen Personen über Alternativen zu sprechen – gerade beim Strom ist das oft möglich. Und gleichzeitig zu schauen, wo denn noch das Potential ist, hier zu sparen. Obwohl dies meist kaum möglich ist.

Denn Strom und auch andere Lebenshaltungskosten werden immer teurer. Sparlampen und ein bewusster Umgang mit dem Stromverbrauch ist deshalb auf jeden Fall angesagt.

Was aber tun, wenn gewisse Alltagsgegenstände – ein neues Bett, ein Sofa oder einfach nur eine Wickelkommode – benötigt werden, aber finanziell keine Reserve vorhanden ist?

Dank unserer digitalen Welt ist es gar nicht so schwer, hier Abhilfe zu schaffen, einzig der eigene Anspruch müsste gegebenenfalls nach unten korrigiert werden. Denn: Kleinanzeigen-Börsen im Internet bieten sekündlich neue Angebote und decken dabei das gesamte Spektrum von Gegenständen für den Alltag und auch besondere Artikel ab.

Sofas – zum Beispiel – sind hier zum Spottpreis zu haben, sehr häufig werden sie auch verschenkt. Das gilt auch für Geschirrspüler, Waschmaschinen, Regale, Kinderspielzeug, Fahrräder & Co. Wer sich mit diesen Alternativen anfreunden kann, muss keine Schulden anhäufen.

Einzig Zeit muss man mitbringen, um in der Fülle der Kleinanzeigen-Angebote das rauszufiltern, was einem persönlich zusagt.

Und: auch Freunde, Bekannte oder Nachbarn mit einem PKW-Anhänger oder anderen Transportmöglichkeiten sind wichtig. Denn: preiswerte oder kostenlose Angebote auf dem Markt der Kleinanzeigen im Netz sind so gut wie immer mit einer persönlichen Abholung verbunden.

Vielleicht ein kleiner Wermutstropfen…Allerdings: selbst wer niemanden kennt, der einem einen sperrigen Gegenstand von A nac B transportiert: hier einen Transportservice in Anspruch zu nehmen, ist in den meisten Fällen immer noch günstiger, als Schulden zu machen!

Eine Überlegung ist das allemal wert, wenn eine Kaufentscheidung für den Haushalt der Familie ansteht!

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Wer kennt es nicht von Kind an? Wurde daheim oder bei der Oma gebacken, war man früher ganz wild darauf, die Teigreste aus der Schüssel zu naschen. Das ging wohl den meisten Leuten so und – ganz ehrlich! – selbst der Großteil der Erwachsenen dürfte noch heute seinen Spaß daran haben, beim Backen – mit oder ohne Nachwuchs – den übrig gebliebenen Teig genussvoll aus der Schüssel zu essen.

Natürlich kennt man in diesem Zusammenhang sehr wohl auch das Argument: „das ist nicht gesund!“. Aber in Maßen dürften Teigreste bislang den wenigsten Menschen geschadet haben.

Im Gegenteil: diese Vorliebe dient auch als Vorlage für eine verrückte Geschäftsidee, sowohl in Deutschland als auch in Amerika.

Im Magazin SPIEGEL kam dazu kürzlich eine Frau zu Wort, die in Berlin rohen Keksteig im Becher für jedermann anbietet.

Gefragt danach, ob roher Keksteig der „neue Kuchen oder das neue Eis“ ist, antwortete sie:

„Eher das neue Eis – das könnte auch an der Kugelform und den Bechern liegen, in denen wir den Teig servieren“.

Diana Hildenbrand, so der Name der Frau, verkauft diese Köstlichkeit in ihrem eigenen Laden, im „Spooning Cookie Dough“ im quirligen Berliner Bezirk Prenzlauer Berg.

Und: die Geschäftsfrau, die damit einen Nerv beim internationalen Laufpublikum in der Hauptstadt getroffen hat, achtet nach eigener Aussage auch darauf, dass dieses keksige Vergnügen nicht zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt.

Gegenüber dem SPIEGEL sagte sie dazu: „Da wir keine Eier verwenden, kann jeder so viel naschen, wie er will“. Na denn- rein ins Naschvergnügen dieser neuen und besonderen Art! Entweder man lebt in Berlin und schmeckt mal rein oder man nimmt sich die Keksteig-Verkostung als to do für den nächsten Berlin-Trip vor. So oder so: guten Appetit!

Und: nicht übertreiben, siehe hier

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