Mittlerweile ist es ein eingespieltes und beliebtes Format auf VOX: die Sendung über Auswanderer, die es seit 2006 gibt und die derzeit jeden Montag in deutsche Wohnzimmer flimmert.

Es dürfte eines der besten Formate in der Welt der Privatsender sein, denn beim Verfolgen der Auswanderer bekommt man nicht nur tolle Landschaften und Gegenden zu sehen, nein – man erfährt auch so einiges über Land, Leute und Gebräuche. Meist im Zusammenhang mit den Plänen der Auswanderer, die mal kühn, mal durchdacht, mal supernaiv und nicht selten von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind. Zu Kult-Status, wie Konny Reimann (siehe Bild) ihn erlangt hat, bringen es nur die wenigsten.

Exemplarisch für eine beispiellose Naivität stand zum Beispiel am vergangenen Montagabend ein Chemnitzer Familienvater, der mit seiner Frau auf Mallorca ein gutgehendes Geschäft für hochwertige Haus- und Wohnungsausstattungen aufgab, um mit der Familie, zu der auch zwei Kinder gehören, nach Florida zu gehen. Dort soll der Neustart mit einem Handtaschenlabel gelingen.

Dass allerdings die Produktion von Leder in den USA extrem teuer ist, erfuhr der Geschäftsmann erst vor Ort. Eine Tatsache, für die man als Fernsehzuschauer nicht BWL studiert haben muss, um darüber den Kopf zu schütteln.

Sind das doch genau die Dinge, um die man sich eigentlich VOR einer Auswanderung kümmern müsste.

Dass allerdings Unkenntnis in gewissen Bereichen nicht immer von Nachteil sein muss, bewies in der gleichen Sendung ein Ehepaar, das mit seiner kleinen Tochter ebenfalls in die USA auswanderte, um hier einen Wohnmobilverleih zu starten. Ohne je vorher etwas mit Wohnmobilen am Hut gehabt zu haben!

Allerdings war „Learning by doing“ angesagt und eine steigende Nachfrage nach den rollenden Häuschen verhalf dem Ehepaar zum geschäftlichen Erfolg.

Ob der sich bei dem eingangs erwähnten Unternehmer aus Chemnitz, der – gemeinsam mit seiner Frau – in Florida in Taschen machen will, eingestellt hat, blieb in der gestrigen Sendung offen.

Doch Fälle wie diese sind keine Seltenheit in der VOX-Doku über Auswanderer.

Erst kürzlich wurde ein Ehepaar porträtiert, das auf Teneriffa selbst designte Trauringe verkaufen wollte. Erst mal nur so – ohne Geschäft, auf Kommissionsbasis. Die beiden unterhielten bereits in Deutschland Schmuckgeschäfte, die sie der Führung des Personals überließen, um auf die Kanaren auszuwandern.

Das ging schief, ebenso wie der Gedanke, unter heißer Sonne Trauringe für heiß Verliebte anzubieten.

Der Grund liegt auf der Hand: die dortige Region ist nicht gesegnet mit gutverdienenden Menschen, die sich die – im gehobenen Preissegment angesiedelten – Ringe leisten können.

Zudem gibt es auf Teneriffa bereits gut eingeführte Schmuckläden – hier darauf zu hoffen, dass man auf Schmuckhändler wartet, ist schon sehr, sehr naiv.

Andere wiederum – wie der inzwischen berühmt-berüchtigte „Mallorca-Jens“ scheinen mit ihrer Auswanderung viele Menschen zu faszinieren.

Er und viele andere VOX-Auswanderer sind sogar prominent geworden – man denke nur an die vollbusige Blondine Daniela Katzenberger!

Dass Menschen ihre bisherige Heimat aufgeben, um in der Ferne ihr Glück zu suchen, bietet nun mal eine gewisse Faszination, gar keine Frage!

Und ganz gleich, ob die Auswanderer mit ihrem Plan scheitern oder grandios durchstarten – beide Tatsachen scheinen beim Zuschauer für Interesse zu sorgen. Nicht umsonst hält sich dieses Format seit so vielen Jahren, ist die Faszination dafür ungebrochen.

Aktuelle Berichterstattungen über Menschen, die Deutschland verlassen, gibt es zudem gegenwärtig sehr viele.

Vielleicht spielt ja der ein oder andere auch mit dem Gedanken, in der Ferne sein Glück zu suchen? Dann könnte das VOX-Format über die Auswanderer schon den einen oder anderen unter den Zuschauern haben, der ebenfalls auf dem Abflug gen Fremde ist und die wöchentliche Doku als Begleitprogramm konsumiert.

So oder so: spannend zu sehen, wie Menschen in einer völlig neuen Umgebung ein neues Leben beginnen, ist es allemal!

Tipps zum Auswandern gibt es unter anderem hier.

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Fotograf: Fabian Bimmer / Bildnachweis: (c) dpa

Leichtsinn, verlockende Angebote, Gedankenlosigkeit – oder alles zusammen? Was der Hauptgrund dafür ist, warum Menschen sich verschulden, kann wohl niemals endgültig geklärt werden.

Aber: Verbraucherschützer schlagen Alarm und beklagen immer mehr junge Menschen, die hier in der Falle sitzen und denen Schulden das Leben schwer machen.

So veröffentlichte kürzlich die Mitteldeutsche Zeitung in ihrer Online-Präsenz folgendes:

„Frau Müller* ist 24 Jahre, junge Mutter und hat ein Problem: Sie ist verschuldet. 11.500 Euro hat sie in den vergangenen Jahren an Außenständen angesammelt, verteilt auf 15 Gläubiger: Vermieter, Stromanbieter, Bank, Sky, GEZ, Handyanbieter und so weiter. Die Summe mag zunächst nicht hoch klingen, doch Frau Müller hat keinen Job, keine Ausbildung, die Lernbehindertenschule hat sie nach der neunten Klasse verlassen. Deshalb lebt sie von Hartz-IV.

Für Thomas Siegmeier, der bei der Schuldnerberatung des Saalekreises in Halle arbeitet und den realen Fall anonymisiert schildert, ist Frau Müller kein Einzelfall – im Gegenteil: „Die Verschuldung junger Leute hat stark zugenommen“, erklärt Siegmeiers Kollegin Katja Seidel. Allein 2017 gingen im Saalekreis 65 junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren in die Privatinsolvenz.(…) 

Betroffen davon sind vor allem junge Frauen – und Seidel präzisiert: „Insbesondere alleinerziehende Mütter, die mit 16, 17, 18 ihr erstes Kind bekommen haben. Sie haben deswegen keinen Schulabschluss und in der Konsequenz auch keine Ausbildung.“ Auch später, wenn das Kind in der Kita ist, falle es ihnen schwer eine Perspektive zu entwickeln. Entweder hätten sie keine Idee, was sie machen wollen oder übertriebene Jobvorstellungen.

Das Kind ist jedoch nur ein biografisches Begleitmerkmal, nicht aber die Ursache für die Verschuldung. Hier fallen den Schuldnerberatern viele Gründe ein – allen voran  das Konsumverhalten, gerade im Internet. „Sie wollen mithalten. Oft wird in der Werbung mit Null-Prozent-Finanzierungen suggeriert: ’Das kostet nichts’“, erklärt Seidel. Ihr Kollege verweist auf als zinslos beworbene Kredite. Die späteren Klienten würden hier oft an der Rückzahlung der Raten scheitern.“ – – Quelle: https://www.mz-web.de/29954926 ©2018

Natürlich – die Werbung suggeriert erstmal vieles. Vor allem schöne Produkte zum kleinen Preis. Der sogar noch finanziert werden kann! Vom Sofa über das neue Handy bis hin zum Küchengerät: Schulden werden sowohl für Alltags- als auch für Luxusgegenstände gemacht.

Nicht selten aber geht der Ärger schon nach kurzer Zeit los: andere Zahlungen waren dringender oder aber die Lebenssituation hat sich geändert – wie zum Beispiel der Verlust des Jobs. Hier kommt so mancher mit den Rückzahlungen ins Schleudern ist sitzt eher auf einem Berg Schulden, als er sich das hätte je ausmalen können.

Doch natürlich sind es längst nicht nur bestimmte Artikel, für die man sich verschuldet: gerade für Alleinerziehende und andere finanziell schwache Familien ist es trauriger Alltag, dass sie Schulden für den Lebensunterhalt anhäufen. So zum Beispiel beim Strom-, Gas- oder Wasseranbieter.

Hier ist schnell eine katastrophale Lage erreicht, so dass es Sinn macht (auch und vor allem im Vorhinein) mit Mitarbeitern von der Verbraucherzentrale oder anderen professionellen Personen über Alternativen zu sprechen – gerade beim Strom ist das oft möglich. Und gleichzeitig zu schauen, wo denn noch das Potential ist, hier zu sparen. Obwohl dies meist kaum möglich ist.

Denn Strom und auch andere Lebenshaltungskosten werden immer teurer. Sparlampen und ein bewusster Umgang mit dem Stromverbrauch ist deshalb auf jeden Fall angesagt.

Was aber tun, wenn gewisse Alltagsgegenstände – ein neues Bett, ein Sofa oder einfach nur eine Wickelkommode – benötigt werden, aber finanziell keine Reserve vorhanden ist?

Dank unserer digitalen Welt ist es gar nicht so schwer, hier Abhilfe zu schaffen, einzig der eigene Anspruch müsste gegebenenfalls nach unten korrigiert werden. Denn: Kleinanzeigen-Börsen im Internet bieten sekündlich neue Angebote und decken dabei das gesamte Spektrum von Gegenständen für den Alltag und auch besondere Artikel ab.

Sofas – zum Beispiel – sind hier zum Spottpreis zu haben, sehr häufig werden sie auch verschenkt. Das gilt auch für Geschirrspüler, Waschmaschinen, Regale, Kinderspielzeug, Fahrräder & Co. Wer sich mit diesen Alternativen anfreunden kann, muss keine Schulden anhäufen.

Einzig Zeit muss man mitbringen, um in der Fülle der Kleinanzeigen-Angebote das rauszufiltern, was einem persönlich zusagt.

Und: auch Freunde, Bekannte oder Nachbarn mit einem PKW-Anhänger oder anderen Transportmöglichkeiten sind wichtig. Denn: preiswerte oder kostenlose Angebote auf dem Markt der Kleinanzeigen im Netz sind so gut wie immer mit einer persönlichen Abholung verbunden.

Vielleicht ein kleiner Wermutstropfen…Allerdings: selbst wer niemanden kennt, der einem einen sperrigen Gegenstand von A nac B transportiert: hier einen Transportservice in Anspruch zu nehmen, ist in den meisten Fällen immer noch günstiger, als Schulden zu machen!

Eine Überlegung ist das allemal wert, wenn eine Kaufentscheidung für den Haushalt der Familie ansteht!

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Wer kennt es nicht von Kind an? Wurde daheim oder bei der Oma gebacken, war man früher ganz wild darauf, die Teigreste aus der Schüssel zu naschen. Das ging wohl den meisten Leuten so und – ganz ehrlich! – selbst der Großteil der Erwachsenen dürfte noch heute seinen Spaß daran haben, beim Backen – mit oder ohne Nachwuchs – den übrig gebliebenen Teig genussvoll aus der Schüssel zu essen.

Natürlich kennt man in diesem Zusammenhang sehr wohl auch das Argument: „das ist nicht gesund!“. Aber in Maßen dürften Teigreste bislang den wenigsten Menschen geschadet haben.

Im Gegenteil: diese Vorliebe dient auch als Vorlage für eine verrückte Geschäftsidee, sowohl in Deutschland als auch in Amerika.

Im Magazin SPIEGEL kam dazu kürzlich eine Frau zu Wort, die in Berlin rohen Keksteig im Becher für jedermann anbietet.

Gefragt danach, ob roher Keksteig der „neue Kuchen oder das neue Eis“ ist, antwortete sie:

„Eher das neue Eis – das könnte auch an der Kugelform und den Bechern liegen, in denen wir den Teig servieren“.

Diana Hildenbrand, so der Name der Frau, verkauft diese Köstlichkeit in ihrem eigenen Laden, im „Spooning Cookie Dough“ im quirligen Berliner Bezirk Prenzlauer Berg.

Und: die Geschäftsfrau, die damit einen Nerv beim internationalen Laufpublikum in der Hauptstadt getroffen hat, achtet nach eigener Aussage auch darauf, dass dieses keksige Vergnügen nicht zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt.

Gegenüber dem SPIEGEL sagte sie dazu: „Da wir keine Eier verwenden, kann jeder so viel naschen, wie er will“. Na denn- rein ins Naschvergnügen dieser neuen und besonderen Art! Entweder man lebt in Berlin und schmeckt mal rein oder man nimmt sich die Keksteig-Verkostung als to do für den nächsten Berlin-Trip vor. So oder so: guten Appetit!

Und: nicht übertreiben, siehe hier

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Frau mit Digital-Brille

Digitales Shopping erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit – der Trend, online Kleidung zu kaufen, dürfte sogar steigend sein. Den Geschäften in der realen Welt hat das Online-Angebot eben die „Rund-um-die-Uhr“-Verfügbarkeit voraus.

Bislang gab und gibt es aber noch immer gute Gründe, sich einen ganz normalen Shopping-Trip in der Stadt zu gönnen. Und das liegt schlicht und ergreifend daran, dass man digital weder fühlen noch schnuppern noch die Ware sonst irgendwie in die Hand nehmen kann.

Online Kleidung anprobieren: in Asien schon Standart

Das soll sich nun ändern. Hierzulande, denn: in China beispielsweise ist diese Art des digitalen Begutachtens längst schon Realität.

Laut dem Nachrichtenmagazin SPIEGEL, Nr. 11 / 2018, folgendermaßen:

„In China ist der Handel schon wesentlich weiter. Dort bilden sich vor den ersten vernetzten Umkleidekabinen, den „smart dressing rooms“ lange Schlangen mit überwiegend junger, neugieriger Kundschaft. Für die chinesische Kundschaft hat das US-Kaufhaus Macy`s bereits einen virtuellen Laden eröffnet“.

Doch wovon ist genau die Rede? Nun – von ziemlich revolutionären Ideen, die der SPIEGEL in der erwähnten Ausgabe auch konkret beschreibt. Und zwar die VR-Technik, abgeleitet von „Virtual Reality“. Es heißt sogar bereits, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis diese Technik sich durchsetzt – auch in der realen Shopping-Welt.

Mit nur einem Wisch Kleidungsstücke auf Körper projizieren

So äußert sich zumindest Herr Birger Pridddat, Wirtschaftsphilosoph der Uni Witten Herdecke, der im SPIEGEL wie folgt zitiert wird:

„Stellen Sie sich vor, Sie könnten mir nur einem Wisch sämtliche Kleidungsstücke auf Ihren Körper projizieren – und zwar direkt auf Ihre persönliche Figur, Ihren individuellen Gang und Ihre Bewegungen zugeschnitten“, sagt Priddat. Man könnte sehen, wie sich das Ballkleid beim Tanzen dreht. Oder wie man in Sportkleidung auf dem Laufband steht. Der Lippenstift kann getestet werden, ohne dass man einmal mit der Farbe in Berührung kommen muss. In der Dreidimensionalität kann sich der Kunde in jedem beliebigen Outfit von allen Seiten betrachten; sich selbst beraten wie eine fremde Peson. Er kann sogar individuell zusammengestellte Kleider anprobieren und ordern, die noch nicht einmal gefertigt wurden.„

Neue Innovation könnte für kleinere Firmen zu teuer sein

Klingt alles ziemlich futuristisch! Allerdings: hätte uns vor dreißig Jahren jemand gesagt, dass man eines Tages über den virtuellen Draht mit Menschen in aller Welt vernetzt sein kann, dann hätten das wohl die wenigsten Menschen für bare Münze genommen! Heute ist das Internet aus dem Leben der meisten Menschen gar nicht mehr wegzudenken!

Insofern darf man durchaus auf diese – noch etwas arg nach Zukunftsmusik klingenden Innovationen – gespannt sein.

Allerdings wird auch diese Neuerung wohl nicht ohne den berühmten Wermutstropfen auskommen, denn: für kleinere Anbieter wird ein solches System, in dem die Kundin – wie oben beschrieben – die Produkte virtuell testen kann, extrem teuer sein. Zumindest ist das die aktuelle Prognose. Auch hier kann es sein, dass diese Innovation relativ rasch den Massenmarkt erobert und so auch kleinere Firmen ihrer Kundschaft diese Art des Befühlens und Betrachtens ihrer Produkte bieten können.

Auch Handys kamen einst klobig daher

Man denke nur daran, wie es sich einst mit den ersten, klobigen Mobiltelefonen verhielt: kaum jemand glaubte  daran, dass diese Telefone schon bald – in stark verkleinerter Form – den Massenmarkt in aller Welt aufmischen!

Deshalb kann es also gut und gerne sein, dass die virtuelle Welt es bald erlaubt, Produkte auch digital fast so zu begutachten, wie in der realen Welt.

Es bleibt auf jeden Fall spannend!  Und: für digital Begeisterte kann`s nur besser werden.

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Sie ist in den letzten Jahrzehnten zur Volkskrankheit aufgestiegen und es gibt in Deutschland kaum eine Familie mehr, die nicht im Verwandtschafts- oder Freundeskreis mindestens einen Fall hat: die Demenz.

Der schleichende Verlust des Gedächtnisses ist wohl eine der tückischsten Krankheiten überhaupt – auch für Angehörige. Während der Demenzkranke meist in seine eigene Welt abtaucht, verändert sich das Leben der dazugehörigen Familie immens.

Eine Dauerbetreuung ist meist die Folge, der Krankheit, mit der Betroffene im Schnitt um die sieben bis zehn Jahre leben, bis das Stadium des Todes eintritt.

Schon heute ist es für viele Menschen eine Horrorvorstellung, von dieser tückischen Krankheit ereilt werden. Denn: ein Mittel dagegen oder gar zur Vorsorge gibt es in Sachen Demenz bislang nicht.

Deshalb lässt eine aktuelle Studie in Sachen Demenz aufhorchen.

Das Portal aponet.de veröffentlichte dieser Tage einen Artikel über eine Studie, die in Sachen Gedächtnisverlust Hoffnung macht.

Es könnte nämlich ausreichen, sich mit regelmäßiger Bewegung vor Demenz zu schützen.

Auf aponet.de ist dazu folgendes zu lesen:

„Körperlich fitte Frauen hatten ein fast 90 Prozent geringeres Risiko für Demenz, so das Ergebnis einer Studie, die online in der Fachzeitschrift Neurology veröffentlicht wurde. Bekamen fitte Frauen dennoch Demenz, entwickelten sie diese im Durchschnitt elf Jahre später als Frauen, deren Fitness eher mittelmäßig war. Die Ergebnisse seien vielversprechend, sagt Studienautorin Helena Hörder von der Universität Göteborg in Schweden.

Offenbar sei es tatsächlich möglich, durch regelmäßiges Training im mittleren Alter das Einsetzen von Demenz zu verzögern oder sogar zu verhindern. Sie weist allerdings auch darauf hin, dass die Studie keinen Rückschluss auf Ursache und Wirkung zulasse, sondern lediglich einen Zusammenhang zeige. Weitere Studien mit einer größeren Zahl an Studienteilnehmern müssten nun zeigen, ob eine bessere Fitness tatsächlich das Risiko für Demenz senken könne. 

Für die Studie hatten 191 Frauen, die im Schnitt 50 Jahre alt waren, Belastungstests auf dem Ergometer durchgeführt. 40 Frauen zeigten bei einer hohen Belastung von 120 Watt ein hohes Fitnesslevel, 92 waren in der mittleren Kategorie und 59 in der untersten Kategorie mit einer Spitzenbelastung von maximal 80 Watt oder einem Abbruch wegen Bluthochdruck, Brustschmerzen oder anderen kardiovaskulären Problemen.

In den folgenden 44 Jahren waren die Frauen sechsmal auf Demenz getestet worden. In dieser Zeit hatten 44 Frauen die Krankheit entwickelt: fünf Prozent der fitten Frauen, 25 Prozent der Frauen mit moderater Fitness und 32 Prozent der Frauen mit geringer Fitness. In der Gruppe der Frauen, die den Fitnesstest abbrechen mussten, waren es sogar 45 Prozent.“

Nun war ja Bewegung noch nie verkehrt in Sachen Gesundheitsvorsorge.

Das weiß man auch als Bewegungsmuffel (und rafft sich häufig doch nicht auf….!).

Doch wenn diese Studie sich tatsächlich bewahrheitet und im Rahmen von Anschluß-Erhebungen kurz- bis mittelfristig bestätigt wird, sollten vor allem Menschen, die Demenzkranke in ihrer Verwandtschaft haben und bislang mit Sport nicht viel am Hut gehabt haben, umdenken.

Vor allem auch deshalb, weil Bewegung im Alltag leicht umsetzbar ist und niemandem ein olympisches Leistungspensum abverlangt wird, der für sich persönlich etwas in Sachen Gesundheit tun will.

Ein, zwei zusätzliche Spaziergänge im Laufe der Woche oder/und die kontinuierliche Integrierung von Erledigungen mit dem Fahrrad sind kleine Dinge, die mit wenig Aufwand zu bewerkstelligen und auch für eher Unsportliche gut zu bewältigen sind.

Wer dem Sport nicht ganz so abgeneigt ist, sollte überlegen, ob er regelmäßig zum Schwimmen, in ein Fitness-Studio oder auf den Jogging-/Walking-Pfad geht.

Eine (leichte) Sportart ins tägliche Leben zu integrieren wird – aufgrund der sich abzeichnenden Erkenntnisse in Sachen Demenz – vor allem für die Menschen leicht sein, die in ihrem persönlichen Umfeld schon mit Demenz konfrontiert sind oder waren.

Wer diese tückische Krankheit einmal miterlebt (hat), für den wird sie ein Leichtes sein: die zusätzliche Spazierrunde oder eine moderate wöchentliche Fitness-Einheit!

In diesem Sinne: Sport und Gesundheit frei!

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Bekennenden Schlagerfans dürfte es durchaus lange schon aufgefallen sein: schaltet man eine Schlagershow im Fernsehen – vorzugsweise Samstags – ein, erscheinen so gut wie immer dieselben Gesichter.

Darunter die Kelly Family, die Band von Florian Silbereisen, Vanessa Mai und Semino Rossi. Man kann schon drauf warten….Von Abwechslung keine Spur!

Das fiel auch jemandem auf, der selbst in dieser Szene mitmischt: Nino de Angelo. Er empfindet die ganze Schlagerbranche als „verlogen“ und möchte bei den immer gleich daherkommenden Sendungen nicht mehr mitmachen.

Anfang des Jahres sagte er gegenüber der BILD: „„Ich werde nie wieder Schlager singen. Die Branche ist verlogen und gleichgültig. In den großen Shows bei Carmen Nebel und Florian Silbereisen werden immer die gleichen Leute eingeladen. Die sind alle glatt wie ein Kinderpopo. Der Nachwuchs kriegt keine Chance, alles ist in Vollplayback. Da machte ich nicht mehr mit.“

Dass mit dem „nie wieder Schlager singen“ hat er später dann auf seiner Facebook-Seite relativiert und ausgiebkig erklärt. Fans von ihm dürfen sich weiterhin auf seinen Konzerten auf sein Hits und vor allem auf „Jenseits von Eden“ freuen.

Der temperamentvolle Sänger geriet in letzter Zeit auch immer wieder mit seinem Liebesleben in die Schlagzeilen. So kursiert ein Video von ihm im Netz, das ihn auf ein Fahrt im Polizeiwagen zeigt und in der er sich über seine damalige Noch-Partnerin ziemlich abfällig äußert.

In den letzten Wochen hörte man immer wieder aus seinem Liebesleben, der aktuelle Stand ist, dass er als Single in einer kleinen niedersächsischen Gemeinde lebt – ganz in der Nähe von Ex-Partnerin Larissa.

Man darf davon ausgehen, dass es nie so ganz ruhig um den einstigen Hitparaden-Star wird!

Bildnachweis: picture alliance/Eventpress – Lars Reimann

Mediennummer: 90207376

Nach der Arbeit noch schnell in den Supermarkt, schon voller Vorfreude auf Zuhause und dann Pleiten, Pech und Pannen – wer kennt es nicht?! Gerade schnöde Alltagssituationen sind es, in denen man häufig innerlich flucht, weil mal wieder was schief geht.
Meist sind es Kleinigkeiten, aber – natürlich! – diese haben es in sich! Die meisten Frauen werden deshalb die nachfolgenden Situationen ganz bestimmt kennen:

  • Einkaufsbeutel oder Korb – Fehlanzeige!

    Spätestens, wenn sich die Artikel auf dem Band türmen und man in Gedanken schon beim Einpacken ist, stellt man fest, dass man weder einen Einkaufskorb noch einen profanen Stoffbeutel dabei hat. Und das, obwohl man sich doch genau für solche Situationen stets einen kleinen Stoffbeutel in die Handtasche packen wollte. Zähneknirschend muss einmal mehr eine umweltfeindliche Plastiktüte gekauft werden: Nerv-Faktor: ziemlich hoch!

  •  Kein 1- oder 2-Euro Stück und kein Plastik-Chip zur Hand

    Obwohl man ihn immer entweder im Auto oder in der Geldbörse deponiert, ist er nur allzu oft weg: der kleine Plastikchip, mit dem man beim Einkaufen an einen Einkaufswagen gelangt. Alternativ funktioniert das Ganze bekanntlich auch mit 1- oder 2-Euro-Stücken, aber auch die sind oft – wenn schon kein Plastik-Chip zur Hand ist – nicht auffindbar. Hat man doch das eine oder andere zu besorgen, kann man sich dann im Markt nur mit einem sperrigen Karton, den man irgendwo leer aus dem Regal gezogen hat, behelfen. Nerv-Faktor: sehr hoch!

  • Kassier-Vorgang im Turbo-Tempo: man kommt kaum nach

    Auch das kennen die meisten Frauen zur Genüge: ist man dran, dann werden die gekauften Waren von der Kassiererin im Turbo-Tempo über das Band gezogen – und ganz egal, ob man einen Einkaufswagen, Einkaufskorb oder Stoffbeutel dabei hat: in der Absicht, mit dem Tempo der Kassiererin mithalten und alles schnell verstauen zu können, verheddert man sich meist noch mit irgendeinem Produkt an den Tragegriffen des Plastik- oder Stoffbeutels oder kommt in der Eile nicht dazu, fragile Ware ganz oben hinzupacken. Geplatzte Eier- oder Joghurtpackungen sind nicht selten die Folge….Nerv-Faktor: extrem hoch

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