Sonntag, 14. Juli, 2024

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Autofahrerin entsetzt: Nagellack-Angriff auf ihr Fahrzeug

Die Gemüter im sächsischen Torgau an der Elbe sind in Aufruhr, nachdem eine gemeine Tat mitten in das Leben von Korinna Bednorz, einer 54-jährigen Elsnigerin (Sachsen), geplatzt ist. Vor einigen Tagen sah sie sich mit einem brachialen Angriff auf ihr Fahrzeug konfrontiert, als sie und ihre Tochter Melina (15) einen Termin in der Uniklinik Leipzig – ganz in der Nähe von Torgau – hatten. Während Mutter und Tochter mit dem Zug in die Pleiße-Metropole fuhren, haben Unbekannte ihren abgestellten VW auf dem Parkplatz vor dem Torgauer Bahnhof mit pinkfarbenem Nagellack beschmiert und somit einen unfassbaren Nagellack-Angriff gestartet.

Nagellack-Angriff direkt auf dem Bahnhofs-Parkplatz

Doch: Inmitten des Schocks und der Verwirrung, die diese abscheuliche Tat auslöste, erlebte die Sächsin auch die rührende Hilfsbereitschaft völlig fremder Menschen.

Was war genau passiert?

Es war ein Tag wie jeder andere für Korinna Bednorz, als sie gemeinsam mit ihrer Tochter den Bahnhof in Torgau ansteuerte, um den Zug nach Leipzig zu nehmen. Beide stellten das Auto vor dem Bahnhof ab.

Doch als sie nach ihrem Termin am frühen Nachmittag zum Parkplatz in Torgau zurückkehrten, trauten sie ihren Augen nicht. “Die Frontscheibe und die Motorhaube bis runter zu den Scheinwerfern waren mit pinker Farbe, vermutlich Nagellack, beschmiert”, berichtet Bednorz der LEIPZIGER VOLKSZEITUNG.

Motiv und Täter: Unbekannt

Der fiese Lack-Anschlag musste zwischen ihrer Abfahrt mit dem Zug nach Leipzig und ihrer Ankunft nach dem Arzttermin am Auto geschehen sein. Korinna Bednorz kamen die Tränen ob dieser sinnlosen Zerstörungswut. Zumal sie keinen Schimmer hatte, wer ihr das angetan  haben könnte.

“Ich war völlig ratlos”, schilderte sie der LEIPZIGER VOLKSZEITUNG. Umgehend rief sie die Polizei an, die die Ermittlungen aufnahm.

Inzwischen versuchte Korinna Bednorz verzweifelt, den hartnäckigen Nagellack von ihrem Fahrzeug zu entfernen. Doch es gelang nicht. Letztlich fand sie Hilfe bei zwei örtlichen Autolackierern, die die erhärtete Flüssigkeit fachgerecht von Windschutzscheibe und Motorhaube entfernten.

Dem nicht genug, taten sie dies ohne jegliche Kosten. “Die waren so freundlich und haben mich beruhigt. Als ich dann fragte, was sie bekommen und was die Entfernung der Flecken kostet, sagte der Ältere von beiden – nichts”, berichtet die Geschädigte.

Uneigennützige Hilfe in außergewöhnlicher Notlage

Während die Ermittlungen der Polizei gegen den oder die Täter weitergehen, zeigt diese Hilfsbereitschaft, dass es nach wie vor Solidarität und Zusammenhalt unter den Menschen gibt und die viel zitierte menschliche Kälte sich noch nicht gänzlich in die Gesellschaft gefressen hat.

Eine aufmunternde Begebenheit in einem grässlichen Erlebnis, von dem man bislang nicht weiß, wer dafür verantwortlich ist. Und wem so was sinnloses überhaupt in den Sinn kommt…!

Quelle: lvz.de vom 18. August 2023

Bild: stock.adobe.com / fotostuttgart
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