Samstag, 28. Mai, 2022

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Weihnachtsplätzchen backen: Dieses Jahr ist alles anders!

Wahrscheinlich geht es vielen so: Kaum ist der November angebrochen, ist auch schon der 1. Advent da! Die Zeit rast. Auch in der Coronakrise. Und weil Krise und deshalb alles anders ist, habe ich dieses Jahr beschlossen, mit dem Backen von Weihnachtsplätzchen schon eher zu beginnen. Das ganze Corona-Gedöns ließ mich nach Rückzug in die heimische Gemütlichkeit geradezu lechzen. Was sollte man in diesen Tagen an den Adventswochenenden auch sonst groß tun, als es sich zuhause gemütlich zu machen?

Corona-Advent bedeutet: Rückzug ins Private. Und mehr Weihnachtsplätzchen!

Weihnachtsmärkte geschlossen, Weihnachtsfeiern gecancelt und auch die Wochenendfahrt ins Weihnachtsdorf Seiffen, die wir uns als Familie vorgenommen hatten, musste ausfallen (der Markt dort wird online präsentiert, was sehr schön ist, aber den Zauber dieses wunderbaren Ortes natürlich nicht so rüberbringen kann, als ein Besuch dort…).

Ein guter Zeitpunkt also, um neue Rezepte in Sachen Weihnachtsgebäck auszuprobieren und deshalb einfach mal zwei oder drei Wochenenden zum Backen einzuplanen, als sonst nur eines.

So zumindest war mein Plan und er begann mit einer Anmeldung auf einer Koch- und Backseite im Web, die mir eine Freundin empfahl.

Selbige Freundin, die allerdings eine großartige „Back-Queen“ ist, schickte mir noch einige Rezepte, die sie ausprobiert und als „extrem leicht“ eingestuft hatte.

Bitte „mehr Lametta“!

Mit diesen Rezepten und denen von der Koch- und Backseite wollte ich meine Adventsbäckerei starten. Gleich am 1. Advent – wie gesagt. Die Deko hing schon viele Tage früher und obwohl ich sie alljährlich erst pünktlich am allerersten Adventssonntag anschalte, konnte ich es mir dieses Jahr nicht verkneifen, den leuchtenden Weihnachtsschmuck im Fenster und am Haus schon einige Tage nach Totensonntag anzuschalten.

Parallel zu den ganzen Krisenmeldungen sollte wenigsten privat ein bißchen „mehr Lametta“ sein.

Aber zurück zum Plätzchen backen. Voller Tatendrang und Lust auf die neuen Rezepte hatte ich mir im Internet noch schnell neue Backuntensilien bestellt, darunter eine Tülle. Mit diesem Utensil hatte ich noch nie gearbeitet, aber für die neuen Kreationen brauchte ich das Ding und laut Aussage der backbegabten Freundin macht man damit dann sowieso alles mit links.

Vorfreude auf Zimt-Nougat-Kugeln

Die Tülle ließ allerdings auf sich warten und glänzte am Backtag durch Abwesenheit.

Also beschlossen die Kinder und ich, die Kekse, die den Einsatz der Tülle erfordern, zurückzustellen und am kommenden Wochenende zu backen. Für den Moment wollten wir uns auf Zimt-Nougat-Kugeln (das neue, von der Freundin empfohlene – einfache(!) – Rezept) und unsere üblichen Plätzchen, die wir immer schon backen, konzentrieren.

Gesagt, getan: Mit großem Eifer formten wir die Kügelchen, in deren Inneres wir vorher leckere Nougat-Würfel eingearbeitet haben. Natürlich alles nach Rezept. Das Ergebnis sollte ausschauen, wie die Kügelchen auf dem obigen Bild vorn.

Was dann aber aus dem Backofen kam, erinnerte nicht im Ansatz an die prallen Zimt-Nougat-Kugeln, auf die wir uns so gefreut hatten.

Das auf dem Backblech sah eher nach Makronen aus…(siehe Bild).

Enttäuscht machten wir uns aber dennoch ans Werk, die Dinger mit etwas Schokoglasur zu überziehen.

Zwischendurch ein kurzer Anruf bei der backversierten Freundin, woran es wohl gelegen haben mag, dass es schiefging.

Die tippte darauf, dass wir das Nougat vorher nicht lange genug kalt gestellt hatten, was durchaus sein kann. Allerdings machte der Geschmack des makronenförmigen Gebäcks, das mal Zimt-Nougat-Kugeln werden sollten, die spezielle Optik wieder wett, denn die Dinger schmeckten wunderbar!

Unförmig, aber lecker

Dreimal darf deshalb geraten werden, welche Plätzchen als erstes weg waren (wir hatten parallel noch unsere klassischen Weihnachtsplätzchen gebacken, bei denen ja nun wirklich nichts schief gehen kann…)! Genau.

Nun – kommendes Wochenende wird ein erneuter Versuch in Sachen der leckeren Kügelchen unternommen. Dazu wollen wir Vanillekipferl backen – eine Weihnachtsleckerei, die bislang immer funktionierte. Nur für den Fall, dass die Kugeln wieder nichts werden…

Und was die bestellte Tülle anbelangt: Die war nach einigen Tagen der Überfälligkeit auch noch nicht da. Ein Anruf beim Händler brachte Klarheit: Sie ist auf dem Postweg verloren gegangen.

Wie gesagt: Dieses Jahr ist eben alles anders!

 

 

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