Samstag, 25. Mai, 2024
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Eleganz in Flaschen: Entdecken Sie die Welt der exklusiven Düfte!

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In der heutigen Welt ist ein Parfum viel mehr als nur ein Accessoire; es ist eine Erweiterung der Persönlichkeit, ein unsichtbares Zeichen von Eleganz und Stil. Der richtige Duft kann eine starke Botschaft übermitteln, die Stimmung heben und sogar Erinnerungen wecken. Doch was macht einen Duft wirklich exklusiv? Ist es die Rarität der Inhaltsstoffe, die Geschichte hinter der Marke oder die Emotionen, die er hervorruft? In diesem Artikel tauchen wir tief in die olfaktorische Welt ein, um die Geheimnisse und die Magie hinter exklusiven Düften zu enthüllen.

Was macht einen Duft exklusiv?

Exklusive Düfte unterscheiden sich von ihren massenmarktproduzierten Gegenstücken durch ihre Einzigartigkeit, die Qualität der Inhaltsstoffe und die Kunstfertigkeit, mit der sie kreiert werden. Diese Parfums sind oft das Ergebnis jahrelanger Forschung und Experimente, bei denen Parfümeure nach der perfekten Balance und Harmonie zwischen verschiedenen Duftnoten suchen.

Ein Schlüsselelement, das exklusive Düfte auszeichnet, ist ihre Fähigkeit, eine Geschichte zu erzählen. Jeder Sprühstoß offenbart Schichten von Noten, die sorgfältig ausgewählt wurden, um Emotionen und Bilder hervorzurufen. Die Seltenheit der verwendeten Inhaltsstoffe trägt ebenfalls zur Exklusivität bei; viele dieser Parfums enthalten Elemente, die nur in begrenzten Mengen verfügbar sind, was sie umso begehrenswerter macht.

“Ein exklusiver Duft ist wie eine unsichtbare Signatur, die Ihre Präsenz definiert und ergänzt.”

Diese Worte fassen zusammen, warum ein einzigartiger Duft so viel mehr als nur ein angenehmer Geruch ist. Es geht darum, wie er die Persönlichkeit unterstreicht und eine Aura schafft, die noch lange nachdem der Träger den Raum verlassen hat, in Erinnerung bleibt.

In unserem Streben nach dem perfekten Duft begeben wir uns auf eine Reise, die weit über das Olfaktorische hinausgeht. Es ist eine Entdeckung der Beauty, die in jedem von uns steckt, und der exklusiven Düfte, die diese Schönheit zum Ausdruck bringen.

Die Bedeutung der Duftnoten verstehen

Die Welt der Parfums ist komplex, und das Verständnis der verschiedenen Duftnoten ist der Schlüssel, um die Sprache der Düfte zu entschlüsseln. Die Duftnoten sind in drei Hauptkategorien unterteilt: Kopfnoten, Herznoten und Basisnoten, jede mit ihrer eigenen

Rolle im Dufterlebnis.

Die Kopfnoten sind das erste, was man wahrnimmt; sie sind leicht und flüchtig, ein erster Eindruck, der neugierig macht. Herznoten bilden das Herzstück des Parfums, sie sind reicher und voller und entfalten sich nach dem Verfliegen der Kopfnoten. Die Basisnoten sind die Grundlage, sie verleihen dem Duft Tiefe und Langlebigkeit und bleiben am längsten auf der Haut.

Um den perfekten Duft zu wählen, ist es wichtig, die eigene Präferenz für bestimmte Duftfamilien – sei es frisch, blumig, orientalisch oder holzig – zu kennen und zu verstehen, wie die Noten miteinander interagieren, um ein harmonisches Ganzes zu bilden.

Auswahl des perfekten Dufts: Ein Leitfaden

Die Wahl des perfekten Dufts ist eine höchst persönliche Entscheidung, die eine tiefe Selbstreflexion erfordert. Es geht darum, einen Duft zu finden, der nicht nur angenehm riecht, sondern auch die eigene Persönlichkeit und Stimmung widerspiegelt. Hier sind einige Schritte, die Ihnen helfen, Ihre olfaktorische Signatur zu entdecken:

  1. Verstehen Sie Ihre Vorlieben: Reflektieren Sie über die Düfte, die Sie in der Vergangenheit geliebt haben. Erkennen Sie ein Muster in Ihrer Wahl? Sind es blumige, frische, würzige oder holzige Noten, die Sie ansprechen?
  2. Testen Sie ausführlich: Parfums entwickeln sich auf der Haut und sollten über mehrere Stunden getragen werden, um ihre wahren Noten zu enthüllen. Nutzen Sie Proben, um zu sehen, wie sich ein Duft über Zeit verändert.
  3. Bedenken Sie den Anlass: Wählen Sie einen Duft, der zu Ihrem Lebensstil und den Anlässen passt, bei denen Sie ihn tragen möchten. Ein leichter, frischer Duft eignet sich für den Tag, während ein intensiverer, komplexerer Duft besser für den Abend oder besondere Anlässe geeignet sein kann.

Indem Sie diese Schritte befolgen, können Sie einen Duft finden, der nicht nur zu Ihrer Persönlichkeit passt, sondern auch eine Geschichte erzählt und Emotionen weckt.

Die Rolle von Parfum in der Pflegeroutine

Parfum spielt eine unverzichtbare Rolle in der täglichen Pflegeroutine und trägt wesentlich zum Gefühl der Frische und des Wohlbefindens bei. Es geht nicht nur darum, gut zu riechen; ein sorgfältig ausgewählter Duft kann die Stimmung heben, Selbstvertrauen schenken und sogar zur Gesundheit beitragen, indem er Stress abbaut und die Entspannung fördert.

Darüber hinaus kann Parfum dazu beitragen, eine konsistente Pflegeroutine zu etablieren. Indem Sie einen bestimmten Duft mit Ihrer Morgen- oder Abendroutine verbinden, schaffen Sie ein Ritual, das Ihnen hilft, sich zu zentrieren und auf den Tag oder die Nacht vorzubereiten.

Die Zukunft exklusiver Düfte

Die Welt der exklusiven Düfte ist ständig im Wandel, getrieben von Innovationen in der Dufttechnologie, neuen Entdeckungen in der Aromatherapie und einem wachsenden Verlangen nach personalisierten Erlebnissen. Die Zukunft verspricht noch mehr Individualisierung, mit Düften, die auf die persönliche Chemie und Vorlieben des Einzelnen abgestimmt sind, sowie einem verstärkten Fokus auf Nachhaltigkeit und ethische Beschaffung.

Ebenso zeichnet sich ein Trend zu multisensorischen Erlebnissen ab, bei denen Parfum mit visuellen und auditiven Elementen kombiniert wird, um eine noch tiefere emotionale Verbindung zu schaffen. Diese Entwicklungen deuten auf eine aufregende Zukunft hin, in der Parfum weit mehr als nur ein Duft ist – es wird ein integraler Bestandteil der persönlichen Identität und des Wohlbefindens.

In der Welt der exklusiven Düfte gibt es unendlich viel zu entdecken, von den seltensten Inhaltsstoffen bis hin zu den Geschichten, die hinter jeder Flasche stecken. Indem wir die Kunst und Wissenschaft hinter diesen Düften schätzen lernen, können wir nicht nur unseren eigenen Stil verfeinern, sondern auch eine tiefere Verbindung zu den Erfahrungen und Erinnerungen aufbauen, die sie hervorrufen.

Bild: stock.adobe.com / New Africa

 

Wenn Wellness nicht drin ist, wo es drauf steht – Kolumne aus der Chefredaktion

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Wellnessurlaub – wie herrlich! Man freut sich auf Sauna, Dampfbad, erfrischendes Schwimmen im Pool und genießt vielleicht noch ein paar Massagen. Besser kann man kaum vom Alltag abschalten! Allerdings gilt es heutzutage Obacht zu geben, ob wirklich Wellness drin ist, wo es drauf steht. Will heißen: Wenn man sich in die üblichen Reiseportale einklickt und nach einem Hotel für die Auszeit sucht, stehen erst mal unzählige Häuser mit einem wunderschönen Wellnessbereich zur Auswahl.

Doch ob dieser genutzt werden kann, steht auf einem ganz anderen Blatt. Nachdem ich kürzlich nach einem Hotel mit Sauna und Dampfbad für einen Wochenendtrip suchte, fiel mir auf der Homepage eines guten Hotels der Hinweis auf, dass der Wellnessbereich nur eingeschränkt nutzbar ist. Sprich: Zu Uhrzeiten, die jenseits von Gut und Böse sind und zu denen gemeinhin kaum einer Wellness macht.

Auszeit ohne Wellness? Undenkbar!

Die besagte Unterkunft kam für mich deshalb nicht infrage.

Alarmiert durch diesen Hinweis, begann ich, bei meiner weiteren Hotelsuche bei Häusern mit Wellnessbereich im Vorab anzurufen und nach den Öffnungszeiten im Wellnessbereich zu fragen. Das Ergebnis war niederschmetternd! Selbst große, namhafte Ketten sagten mir am Telefon, dass der Wellnessbereich bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stünde. Oder aber – wie eingangs schon erwähnt – nur von dann und dann bis dann und dann geöffnet ist. Ein großes Haus schoß den Vogel ab: Die Öffnungszeit der Sauna gestaltete sich von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Man kann sich bei solchen größeren Hotels lebhaft vorstellen, dass dann gefühlt die ganze Gästeschar des Hauses auf die warmen Holzbänke will. Alle auf einmal! Eine verrückte Vorstellung! Die so abwegig garantiert nicht ist.

Andere Hotels, die ich anrief, sagten was von “Rohrbruch im Wellnessbereich” und schieden deshalb auch aus. Ob die Gründe immer stimmen, sei einmal dahingestellt. Vielleicht hängt es ja auch damit zusammen, dass die Energiekosten steigen und steigen und auch große Unternehmen damit zu kämpfen haben.

Vor Ort kann eine Enttäuschung lauern! Deshalb: Anrufen!

Aber ganz gleich, warum und weshalb: Freut man sich auf eine (kleine) Wellness-Auszeit und wählt dementsprechend eine Unterkunft mit so einer Ausstattung aus, ist die Enttäuschung natürlich riesig, wenn sich vor Ort herausstellt, dass es mit Wellness nichts wird. Auf Portalen wie tripAdviser erzählen etliche User von solchen Erlebnissen. Deshalb ist es in der heutigen Zeit für Wellnessbegeisterte ein Muss, vor Reisen, Auszeiten oder Wochenendtrips im Hotel anzurufen und sich nach der Öffnungszeit von Sauna & Co. zu erkundigen.

Macht man das nicht, wartet womöglich eine Riesen-Enttäuschung. Denn: Wo Wellness draufsteht, ist heutzutage längst nicht immer auch Wellness drin! Deshalb: Vor einem Trip anrufen und erkundigen – das spart Nerven und Frust!

Bild: pexels.com / pixabay

Getrennt, aber nicht gebrochen: Wie Sie Kraft & Zuversicht nach einer Trennung finden können

Ein Gastartikel zum Thema Liebeskummer von Heike Klopsch (Herzkümmerei) – Tatsächlich, das Leben spielt uns manchmal üble Streiche. Gerade wenn wir uns in unserer vermeintlichen Sicherheit eingerichtet haben, einem ruhigen und geregelten Alltag folgen und glauben, dass alles seinen gewohnten Gang geht, wird plötzlich alles auf den Kopf gestellt. In meiner Praxis “Herzkümmerei” begegnen mir regelmäßig Menschen mit gebrochenen Herzen, oft infolge einer Trennung. Verloren und orientierungslos sitzen sie da, betrachten traurig die Überreste ihrer Partnerschaft und wissen nicht, wie es weitergehen soll.

In solchen Momenten steht die Frage nach Hoffnung und Orientierung stets im Raum. Die Antwort darauf? Zuversicht – der Glaube daran, dass es wieder besser wird. Aber wie findet man diese Zuversicht? Woher kommt die Kraft, eine Krise gut durchzustehen? Eine Spurensuche mit spannenden Antworten…   

Nach der Trennung: Warum die Frage nach dem Sinn so wichtig ist 

„Es wird schon irgendeinen Sinn haben“ – manche Klient*innen sprechen diesen Satz intuitiv immer wieder aus, fast wie ein Mantra. Und das ist gut so. Auch wenn wir am Anfang einer Krise noch nicht erkennen können, wann das Ganze enden wird und wofür all der Schmerz und Kummer gut sein sollen, so hilft es doch, in einer schweren Lebenssituation einen höheren, übergeordneten Sinn zu sehen. 

Zuversicht hat etwas mit „Sehen“ zu tun. In Krisen neigen wir zur Fokussierung; unser Problem beherrscht gerade am Anfang unser Denken und Fühlen nahezu komplett. Wir haben einen Tunnelblick, der uns nicht guttut – unsere Perspektive verengt sich, wir konzentrieren uns ausschließlich auf die negativen, quälenden Gefühle. In dem Moment aber, wo wir in der Lage sind, unseren Kummer sozusagen in das große Ganze einzubetten, verändern wir auch unsere Perspektive. Wir können unsere schwierige Lebenssituation, in diesem Fall eine Trennung, aus einer geweiteten Sicht betrachten. Die Ereignisse relativieren sich. In dem Moment gewinnen wir an mentalem Spielraum und werden wieder handlungsfähiger. 

Auch wenn es am Anfang unvorstellbar ist: Eine Krise ist tatsächlich eine Chance! Und ja, sie hat ein Ende. Und noch einmal ja, sie hat oft einen positiven Effekt. Viele Getrennte sagen rückblickend: „Ich erkenne jetzt einen Sinn, ich habe etwas verstanden“ oder „Ich kenne mich und meine Bedürfnisse jetzt besser“. Psychologen sprechen von einer posttraumatischen Persönlichkeitsentwicklung. 

Doch der Weg dahin ist oft steinig und mühsam. Für mich ist die Zuversicht eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Zukunft. Sie schützt, hält und  begleitet uns, damit wir an unser gewünschtes Ziel gelangen. „Ich sehe noch nicht, was am Ende genau sein wird, aber ich bin zuversichtlich, dass alles wieder gut wird“, sagen Sie sich das ruhig immer wieder – Sie werden spüren, es hilft!   

Doch was kann man selber tun, um in einer Trennungssituation Zuversicht zu gewinnen?

Selbstwirksamkeit – der Schlüssel für mehr Zuversicht   

Sprechen Sie das Wort einmal ganz bewusst und langsam aus: Selbst-Wirksamkeit. Was bedeutet das genau? Es bedeutet, dass Sie durch Ihr eigenes Handeln und Denken wirken können, dass Sie etwas be-wirken können. Konkret bedeutet das: Sie können Ihr Leben in der Hand nehmen und eine ganze Menge ändern – wenn Sie wollen.

Betreiben Sie jetzt möglichst keine Nabelschau und fragen Sie sich nicht  ständig wie es Ihnen geht oder was Sie fühlen. Diese Gedanken sind wie schon oben beschrieben nach innen gerichtet und im Moment destruktiv… Es gibt einen schönen Satz, den ich meinen Klient*innen gerne an dieser Stelle sage: Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Wenn Sie Ihre  ganze Aufmerksamkeit auf Ihren Kummer richten, dann wird Ihre Energie in diesem Kummerloch versickern – ein Fass ohne Boden!

Fragen Sie sich stattdessen, ob es irgendjemanden da draußen gibt, der Ihre Hilfe benötigt. Versuchen Sie  bewusst, aus der Opferrolle raus zu gehen und stattdessen etwas Positives zu machen. Suchen Sie sich zum Beispiel ein Ehrenamt, unterstützen Sie  jemanden im Alltag – so stärken Sie Ihre Selbstwirksamkeit.  

Wofür auch immer Sie sich entscheiden, wenden Sie Ihren Blick nach außen. Sie werden sehen, die Energie, die Sie jemandem schenken, dem es vielleicht noch schlechter geht als Ihnen, kommt zu Ihnen zurück. Helfen hilft tatsächlich, im Moment vor allem Ihnen selber!      

Ihre Ressourcen – ein stabiles Fundament in schwierigen Zeiten

Das Leben gleicht eher einem wilden Fluss als einem ruhigen Strom. Doch auch inmitten der Stromschnellen haben Sie bereits bewiesen, dass Sie das Steuer fest in der Hand halten können. Betrachten Sie zurückliegende Herausforderungen – seien es berufliche, freundschaftliche oder familiäre Krisen – und erinnern Sie sich daran, wie Sie diese gemeistert haben. Was hat Ihnen geholfen, diese Situationen durchzustehen? Versuchen Sie sich zu erinnern, denn um genau diese inneren „Ressourcen“ geht es jetzt. 

Über welche besonderen Charaktereigenschaften oder mentale Stärken verfügen Sie, wie haben sie es damals geschafft, die schwierigen Lebenssituationen zu meistern? Sie werden feststellen: Ihre Zuversicht gründet auf etwas sehr Konkretem, nämlich auf genau diesen Ressourcen. Sie bilden ein stabiles Fundament, auf dem Sie Ihre Zukunft mit Hoffnung und Optimismus aufbauen können.

Einfach mal machen! Stärkende Erfahrungen geben neue Stabilität 

Den Kummer zu akzeptieren macht Sinn. Es macht auch Sinn sich intensiv mit seinem Schmerz auseinanderzusetzen, aber einen permanenter Fokus auf den Schmerz zu haben – das sollten Sie vermeiden. Setzen Sie einen neuen Akzent jenseits des Trennungsschmerzes, indem Sie sich bewusst den Bereichen in Ihrem Leben zuwenden, wo Sie handlungsfähig sind. „Einfach mal machen“ – das kann eine sehr gute Strategie in einer Lebenssituation sein, in der man gefühlt am Boden liegt.

Indem Sie den Fokus für ein paar Stunden auf etwas Neues oder Fremdes verlagern, schaffen Sie schon Distanz zum alten Zustand. Sie gewinnen andere, positive Erfahrungen und öffnen sich so für stärkende Gefühle. Wenn Sie es schaffen, die gewohnte Komfortzone zu verlassen und sich unbekannten Herausforderungen zu stellen, werden Sie vielleicht ganz neue Emotionen wahrnehmen.

Egal, ob Sie eine neue Sprache lernen, einen Vortrag halten oder eine neue Sportart ausprobieren – alles ist gut und richtig. Gefühle wie Stolz auf das Erreichte, Mut, etwas Neues gewagt zu haben oder die Freude, wenn Sie sich auf einmal in einer neuen Sprache verständigen können – all diese Erfahrungen helfen dabei, sich wieder zu stabilisieren. Fordern Sie sich selbst heraus. Sie werden merken: Kleine oder größere Erfolgserlebnisse geben Ihnen in dieser Zeit genau das, was Sie so dringend brauchen – Kraft und Zuversicht. 

Perspektivwechsel: Fragen Sie nicht Warum, sondern Wofür 

Menschen, die in einer krisenhaften Situation wie einer Trennung sind, fragen oft nach dem Warum. „Warum ist mir das passiert, warum muss ich das erleiden? Warum bin ich verlassen worden?“ Unermüdlich suchen Sie nach Antworten, um ihre Situation besser verstehen zu können. Aber was sie sich nicht klar machen, ist, dass die Frage nach dem Warum nicht weiterführt. Stattdessen unterstützen die Worte Wozu oder Wofür den Verarbeitungsprozess.

Wenn Sie sich fragen: „Wozu ist das hier alles gut?“ können Sie vielleicht das Positive im Negativen erkennen und dem schmerzhaften Ereignis dadurch (zeitversetzt) einen Sinn geben. Die Frage nach dem Wofür ermöglicht einen Perspektivwechsel. Dabei geht es nicht darum, etwas zu beschönigen, aber der Fokus verändert sich. Wir können eher erkennen, was die Krise am Ende ermöglicht hat, welche neuen Chancen und Möglichkeiten dadurch überhaupt erst entstehen konnten.

Vielleicht wären Sie noch viel länger in einer schwierigen Partnerschaft geblieben, wenn Sie die Affäre Ihres Partners nicht entdeckt hätten. Im ersten Moment sicherlich ein großer Schock, aber durch die Trennung konnten Sie sich möglicherweise weiterentwickeln. Vielleicht sind Sie nun zeitversetzt in der Lage eine viel stimmigere Beziehung zu leben. Oder Sie sind von Ihrer Firma entlassen worden. Im ersten Moment ist auch das natürlich eine Katastrophe, aber vielleicht hat die Kündigung dazu geführt, dass Sie nach einiger Zeit eine viel spannendere Position finden konnten. 

Lernen Sie verzeihen

Und dann ist da noch die Sache mit der Schuld und der Verantwortung. Wenn Menschen mit schmerzhaften Situationen in Ihrem Leben nicht abschließen können, führt das zu Verhärtungen, im schlimmsten Fall zu einer eigenen inneren Verhärtung. Da ist die eine Klientin, die ihrem toxischen Expartner nicht vergeben kann, eine andere kann ihrem Mann nicht verzeihen, dass er eine Affäre begonnen hat.

Doch die Haltung, jemandem ständig böse zu sein, fördert die Fixierung auf das Problem. Und hier kommt die Kraft des Verzeihens ins Spiel. Verzeihen ist ein großes und souveränes Gefühl, das eine sehr befreiende Wirkung haben kann. Wer aktiv verzeiht, entscheidet sich auch, den inneren Konflikt für sich zu beenden. Rituale können den Prozess des Verzeihens sehr wirkungsvoll unterstützen. Hier ein paar Beispiele: Schreiben Sie einen Brief (den Sie bitte nicht abschicken), verbrennen Sie etwas, was Sie loslassen wollen, in einer Feuerschale, werfen Sie Steine in einen Fluss. Ein Ritual ist immer eine sehr individuelle Handlung mit einer reinigenden und heilsamen Kraft. 

Der Akt des Verzeihens kann eine gewaltige Energie freisetzen. Sie lassen etwas los, lösen aktiv eine ungute Fixierung auf und trennen sich so bewusst von dem schmerzhaften und destruktiven Thema. Der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu, der sich intensiv mit den Verbrechen der Apartheid auseinandergesetzt hat, hat einen sehr klugen Satz formuliert: „Vergeben heißt nicht, selbstlos zu sein, es ist die beste Form von Eigeninteresse.“  

Die Autorin:

Heike KlopschHeike Klopsch betreibt seit mehreren Jahren erfolgreich die Coachingpraxis Herzkümmerei in Hamburg. Ihre Schwerpunktthemen sind Liebeskummer und Trennung. Der Schwerpunkt ihrer Coachings und Beratungen liegt auf den Themen Bindung, Bindungsstile und Selbstwert. Die Persönlichkeitsentwicklung Ihrer Klientinnen ist ihr dabei ein besonderes Anliegen. Klopsch schreibt regelmäßig für verschiedene Medien; sie hat einen Blog und einen viel beachteten Podcast.  

www.herzkuemmerei.de   

Mehr von ihr finden Sie im Magazin auch hier.

Bildnachweis / Copyright:

Heiderose Kay

pexels.com / Mr Alex Photography

 

 

 

 

Frauen in der 3D-Druck-Branche

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Trotz Gleichberechtigung sind Frauen in technischen Berufen heute noch unterrepräsentiert. Während der Schulzeit ist der Anteil der Jungen und Mädchen, die an naturwissenschaftlichen oder mathematischen Kursen teilnehmen, noch relativ ausgeglichen. Trotzdem entscheiden sich später weniger Frauen als Männer einen Studiengang in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (MINT) zu beginnen. Noch weniger wahrscheinlich ist es, dass Frauen nach dem Studium in MINT-Feldern arbeiten, zu denen auch die additive Fertigung zählt. Dennoch sind einige Fortschritte sichtbar, wie etwa die steigende Anzahl von Frauen in Führungspositionen. Die Beteiligung von Frauen in der Branche wird als vorteilhaft für die gesamte Industrie angesehen, da sie andere Perspektiven und neue Talente mit einbringen.

Warum additive Fertigung immer wichtiger wird

Die additive Fertigung ist ein Fertigungsverfahren, bei dem dreidimensionale Objekte schichtweise aus digitalen 3D-Modellen aufgebaut werden. Sie wird deshalb auch als 3D-Druck bezeichnet. Bei der additiven Fertigung wird Material Schicht für Schicht hinzugefügt, bis ein vorher festgelegter Körper entsteht.

Diese Schichten werden häufig aus pulverförmigen Materialien wie Kunststoffen, Metallen oder Keramiken erzeugt, die dann durch verschiedene Verfahren wie Schmelzen oder Polymerisieren miteinander verbunden werden. Beim selektiven Lasersintern wie hier erläutert wird ein Laser verwendet, um die Materialschichten zu verschmelzen. 3D-Druckverfahren bieten eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten, darunter die Herstellung von Prototypen, maßgeschneiderten Produkten, Ersatzteilen, medizinischen Implantaten und sogar Lebensmitteln.

In der additiven Fertigung gibt es eine Vielzahl von Berufen und Fachgebieten, die benötigt werden, um den gesamten Prozess der Produktentwicklung, Konstruktion, Herstellung und Anwendung zu unterstützen. Forscher und Wissenschaftler arbeiten an neuen Technologien und Anwendungen für den 3D-Druck, um die Möglichkeiten dieser Fertigungstechnologie weiter auszubauen. Ingenieure spielen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung von Bauteilen für den 3D-Druck und bei der Optimierung von Fertigungsprozessen. Techniker sind verantwortlich für den Betrieb und die Wartung von 3D-Druckern und anderen Fertigungsausrüstungen. Designer entwerfen dreidimensionale Modelle von Produkten und Bauteilen, die mittels 3D-Druckern hergestellt werden sollen.

Materialwissenschaftler entwickeln und optimieren Materialien für den 3D-Druck, um die Leistung und Qualität der gedruckten Teile zu verbessern. Qualitätskontrolleure überwachen den Fertigungsprozess und führen Tests durch, um sicherzustellen, dass die gedruckten Teile den erforderlichen Standards entsprechen. Da der 3D-Druck mittlerweile in verschiedensten Branchen und für diverse Anwendungszwecke genutzt wird, können nach spezifischer Rolle ebenso Erfahrungen in Bereichen wie Maschinenbau, Informatik, Medizin oder Architektur von Vorteil sein.

Weil immer neue Anwendungsgebiete vom 3D-Druck profitieren und es somit immer mehr Jobs in diesem Bereich geben wird, ist es wichtig, auch den Anteil der Frauen zu erhöhen, die in den Gebieten Forschung und Entwicklung, Ingenieurwesen, IT, Gesundheitswesen und Technik arbeiten.

Wie ist der Frauen-Anteil an MINT-Studiengängen und Jobs in Deutschland?

In Deutschland ist der Frauen-Anteil in MINT-Studiengängen im Vergleich zu anderen Studienrichtungen immer noch niedriger, obwohl er in den letzten Jahren tendenziell gestiegen ist. Laut dem Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT“ lag der Frauen-Anteil an den Studienanfängerinnen in MINT-Fächern im Jahr 2020 bei etwa 30 Prozent. Diese Daten können je nach Fachrichtung variieren, wobei einige Bereiche wie Informatik und Ingenieurwissenschaften einen niedrigeren Frauen-Anteil aufweisen als andere wie Biologie oder Mathematik.

Ebenso ist der Anteil an Frauen, die einen Job in der additiven Fertigung ausüben, im Allgemeinen niedriger, variiert allerdings je nach Region, Branche und Position. Einige Bereiche wie Design und Marketing ziehen mehr Frauen an als technisch orientierte Bereiche wie Maschinenbau.

Ist es möglich, mehr Frauen für technische Berufe zu gewinnen?

Es gibt einige Vorschläge, die den Anteil an Frauen in technischen Berufen wie der additiven Fertigung erhöhen sollen. So ist es immer noch erforderlich, Vorurteile gegenüber Frauen in der Branche abzubauen. Es sollten mehr Finanzierungsmöglichkeiten für unternehmerische Ideen von Frauen unterstützt werden. Zusätzlich kann es helfen, weibliche Vorbilder hervorzuheben, um mehr Frauen und Mädchen zu ermutigen, in die technischen Berufe einzusteigen.

Ausgebaut werden sollte außerdem die Unterstützung von Fraueninitiativen im Bereich 3D-Druck und technische Berufe, um die Präsenz von Frauen dort zu steigern. Die Organisation Women in 3D Printing spielt beispielsweise eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung geschlechtsspezifischer Ungleichheiten und der Förderung der Sichtbarkeit von Frauen in der Branche. Obwohl es langsam vorangeht, zeigen Fortschritte wie die zunehmende Diversität auf Konferenzen eine positive Entwicklung.

Frauen, die bereits in MINT-Berufen arbeiten, können für Studierende und Praktikantinnen als Mentorinnen fungieren, um ihr Interesse an Wissenschaft und Technologie weiter zu fördern. Man sollte unbedingt die Vorteile einer größeren Vielfalt in Teams für die gesamte Branche sehen. Denn ohne die Einbeziehung der Meinung der Hälfte der Bevölkerung besteht die Gefahr, dass wichtige Erkenntnisse ignoriert werden. Dies könnte sich in Produkten manifestieren, die nicht für alle Nutzergruppen geeignet sind.

Nicht zu vergessen bei dem Thema ist auch, Frauen den Wiedereinstieg nach Elternzeit in ihren Job zu erleichtern. Ebenso sollten die Möglichkeiten eines Quereinstiegs erleichtert werden.

Ohne eine umfassende und andauernde Auseinandersetzung wird es weiterhin schwer sein, die Anzahl der Frauen in der Branche schnell und dauerhaft zu erhöhen.

Bild: picture alliance / Westend61 | Christian Vorhofer

Besuch muss sich anmelden: Klare Haushalt-Statements von Frauen

“Habt ihr euren Haushalt im Griff?” – Diese Frage stellte dieser Tage eine Mutter in einem Familienforum. Die Antworten sind ziemlich beruhigend, denn: So wie auf manchem Instagram-Account scheint es im richtigen Leben nirgends auszusehen. Schon gar nicht bei Frauen, die mehrere Kinder, Haustiere und noch einen Job haben. Insofern war die Diskussion, die sich an die eingangs erwähnte Frage von Userin “helloSunshine87” anschloss, hoch interessant. Auch deshalb, weil manche der Userinnen wunderbare Tipps gaben, wie sich der Haushalt noch einfacher händeln lässt.

Haushalt: Tipps und Tricks aus dem echten Leben!

So wird empfohlen, in Sachen Geschirr nur noch Dinge zu kaufen, die auch in der Geschirrspülmaschine gespült werden können. Oder die Kleiderschränke eher mit Stangen denn mit Fächern auszustatten und so Wäsche aus dem Trockner direkt in den Schrank zu hängen, statt erst auf- und dann wieder abzuhängen. Einig waren sich die Userinnen auch darin, dass es einen großen Unterschied macht, ob man in einer Wohnung oder in einem Haus mit Garten lebt.

Auch die Erstellerin des Postings lebt seit Neuestem auf dem Land und findet, dass sie seitdem irgendwie mit dem Haushalt nicht mehr so richtig hinterherkommt und befürchtet, dass alle rundherum dies besser im Griff haben. Dass das ein Trugschluss ist – darüber war man sich im Forum schnell einig. Und im Zusammenhang mit dem Thema radikal ehrlich.

So lautet eine der Antworten unter anderem so – Zitat von “Schmaubies21” – Rechtschreibung immer im Original:

“(…)Ich wasche viel, räume jeden Tag die Spülmaschine aus und ein, versuche zumindest unten fast täglich zu saugen und halte die Bäder und die Küche sauber. Der Rest versinkt im Chaos.(…)”

Und weiter führt “Schmaubies” herzerfrischend aus:

“(…)Jeden Tag Putzen oder jeden Samstag das komplette Haus reinigen und dann Samstag Nachmittag den Garten machen? Ich bin lieber mal mit den Kindern unterwegs, besuche Freunde über das WE, fahre zu IKEA oder genieße die Sonne.(…)”

Eine lebensbejahende Einstellung, die die meisten anderen Userinnen teilen. Auch lassen die Antworten der anderen Frauen vermuten, dass es “überall dasselbe” ist.

Kleinkram? Überall dasselbe!

Vor allem, was das leidige Thema “Kleinkram” betrifft.

So schreibt “Ina44”:

“(…)Also ich versuche 1x in der Woche zu saugen und Staub zu wischen. Aber das gelingt mir gerade auch nicht immer.
Aufräumen mach ich irgendwie jeden Tag aber viel bringen tut das nichts. Ständig liegt überall was rum. Nichtmal Spielzeug. Es sind eher Papiere, Kisten, Ordner, Ladekabel, Stifte,…(…)”

Dass zudem wohl keine der Frauen im Forum ein Zuhause hat, wie es eifrige Influencerinnen so oft präsentieren, zeigen die Worte von “nenea2”, die wahrscheinlich für hunderttausende andere Frauen spricht, denen es ebenso ergeht. Zitat:

“(…)Sowas wie Fronten der Küche putzen gehört zu den Dingen bei denen wir immer feststellen, dass wir sie mal machen müssten. In der Regel bleibt es bei der Feststellung, hüstel….Staub wischen mache ich, wenn mir der Dreck sehr ins Auge sticht(…)”

Ganz easy und pragmatisch sieht es Userin “xenotaph” – sie schreibt:

“(…)Ich bin völlig unstrukturiert, mir ist es ehrlich auch ein bisschen egal. Besuch muss sich anmelden(…)”

Herrlich! Eine Diskussion, die das wahre Leben widerspiegelt! Und vielleicht auch Frauen, die denken, dass nur sie es nicht schaffen, das Zuhause in ein Heim wie in der Werbung zu verwandeln, den Druck nimmt. Immerhin ist es eine riesige Herausforderung, in den heutigen Zeiten die Familie und den Job unter einen Hut zu bringen.

Job, Familie und blitzender Haushalt?

Viele Mütter hierzulande sind nunmal berufstätig. Nicht zuletzt, weil etliche Alltagskosten fast nur noch mit zwei Gehältern gestemmt werden können und es mit der ersehnten Vereinbarkeit hapert. Wenn selbst mittlerweile Promi-Frauen öffentlich betonen, dass Kinder UND Karriere gar nicht bzw. kaum unter einen Hut zu bringen sind (zumeist erkennen sie es erst dann, wenn sie selbst in der Situation sind…), dann darf die “Frau von nebenan” gern auch konstatieren, dass Familie plus Job plus ein 1-a-geleckter Haushalt schlichtweg eine Illusion sind. Punkt!

Quelle: urbia.de – Diskussion Forum vom 13. März 2024

Foto: pexels.com / SHVETS production

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Einrichten mit Holz: Zeitlos schön

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Holz ist seit jeher eines der beliebtesten Materialien für die Einrichtung des eigenen Zuhauses. Es wird unter anderem für Böden, Wandverkleidungen, Dekorationen und diverse Möbel genutzt. Aber was macht das Naturmaterial so besonders? Und worauf sollte man achten, wenn man Holz in sein Zuhause integrieren möchte? Diese und weitere Fragen behandelt dieser Artikel.

Warum Holz?

Holz überzeugt mit seiner natürlichen Schönheit, Vielseitigkeit und Nachhaltigkeit. Das macht es perfekt für die Inneneinrichtung. Es kann sich harmonisch in verschiedene Stile einfügen oder diese dominieren und so quasi jeden Wohntrend mitmachen. Für jeden Geschmack gibt es die passende Möglichkeit, Holz zu Einrichtungszwecken zu nutzen. Holz strahlt Wärme, Charakter und Authentizität aus und verleiht einem Raum eine natürliche und beruhigende Atmosphäre, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch funktional ist. Im Gegensatz zu künstlichen Materialien wirkt Holz lebendig und einladend, wodurch ein Zuhause an Gemütlichkeit gewinnt.

Ein weiterer Grund für die Beliebtheit von Holz in der Einrichtung ist seine Langlebigkeit und Robustheit. Hochwertige Holzmöbel können Generationen überdauern und Erinnerungen an Vorfahren lebendig halten, wenn die Familie beispielsweise gemeinsam am Esstisch sitzt, an dem bereits die Ururgroßmutter gespeist hat. Holzmöbel sind außerdem in nahezu jeder Preiskategorie erhältlich. Wer Wert auf edle Designerstücke legt, wird genauso fündig wie jemand, der möglichst preisgünstig seine Studentenbude ausstatten möchte. Mit dieser Vielseitigkeit kann kaum ein anderes Material mithalten, weshalb Holz ein echter Allrounder und All-Time Favorite ist.

Perfekt für DIY-Projekte

Holz ist überdies ein hervorragendes Material für DIY-Projekte aller Art. Von einfachen Regalen bis hin zu komplexen Möbelstücken bietet Holz eine Vielzahl von Möglichkeiten für kreative Projekte. Mit ein paar grundlegenden Werkzeugen und etwas handwerklichem Geschick können Heimwerker individuelle und maßgeschneiderte Stücke schaffen, die perfekt zu ihrem Zuhause passen. Die DIY-Kultur rund um Holz hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt, mit zahlreichen Online-Ressourcen, Tutorials und Communitys, die den Austausch von Ideen und Inspiration fördern. So können selbst Anfänger schöne Stücke fertigen und ihre Fähigkeiten nach und nach eigenständig aufbauen.

Holzarten und ihre Unterschiede

Holz ist nicht gleich Holz. Die Auswahl der richtigen Holzart hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der beabsichtigte Verwendungszweck, der Stil des Raumes und persönliche Vorlieben. Einige der gängigsten Holzarten für die Einrichtung sind:

Eiche: Eiche ist bekannt für ihre Robustheit und ihre markante Maserung. Sie eignet sich gut für Möbelstücke, Fußböden und Wandverkleidungen.

Ahorn: Ahornholz wirkt modern, ist hell und hat eine feine Textur. Es wird oft für Schränke, Tische und Holzböden verwendet.

Mahagoni: Mahagoni ist ein besonders edles Tropenholz. Es wird vornehmlich für luxuriöse Möbel verwendet.

Teak: Teak ist ein robustes und witterungsbeständiges Tropenholz, das sowohl im Innenbereich als auch beispielsweise auf dem Balkon gern genutzt wird.

Kiefer: Kiefernholz ist erschwinglich und hat eine warme, rustikale Ausstrahlung. Es wird häufig für Möbel und Verkleidungen verwendet.

Walnuss: Walnussholz ist dunkel und elegant mit einer reichen Maserung. Es eignet sich besonders gut für hochwertige Möbelstücke und Akzentteile.

Im Fachhandel oder online, etwa auf dieser Seite von einem Holzhandel bei Hannover, können weitere Informationen zu den unterschiedlichen Holzarten und ihren Anwendungsgebieten eingeholt werden. Wer sich selbst nicht so gut auskennt, sollte sich am besten von einem regionalen Händler beraten lassen. Die Auswahl der Holzart sollte bestenfalls auch von ökologischen Überlegungen geleitet sein. Zertifizierte nachhaltige Holzarten wie FSC-zertifiziertes Holz sind eine umweltfreundliche Wahl.

Holz im Feng Shui

Im Feng Shui, der chinesischen Lehre von der Harmonisierung von Wohn- und Arbeitsumgebungen, spielt Holz eine zentrale Rolle. Holz repräsentiert das Element des Wachstums, der Vitalität und des Gleichgewichts, steht für Kreativität. Es wird verwendet, um eine positive Energie im Raum zu fördern und eine Verbindung zur Natur herzustellen. Wie Holz gemäß Feng Shui in den eigenen vier Wänden eingesetzt werden sollte, wird beispielsweise hier erklärt.

In einer Welt, die sich ständig verändert und in der Trends kommen und gehen, bleibt Holz als Einrichtungsmaterial eine beständige Konstante. Von der rustikalen Kiefer bis zur eleganten Walnuss bietet Holz eine breite Palette von Möglichkeiten, um Räume zu gestalten und zu beleben. Ob in traditionellen oder modernen Einrichtungsstilen, Holz findet immer einen Platz. Wo kommt Holz in Ihrem Zuhause überall zum Einsatz?

Nehmen Sie sich die Zeit, die Vielseitigkeit des Materials zu bewundern, streichen Sie über die Maserungen, spüren Sie die Behaglichkeit, die Holz Ihrem Zuhause schenkt. Seine besonderen Eigenschaften machen Holz zu einem unverzichtbaren Element in jedem Zuhause.

Stockende Kennenlernphase: Warum Antworten im Internet kaum weiterhelfen

Knirscht es in einer Kennenlernphase und gestaltet sich das frische “aneinander Herantasten” sperrig, ist guter Rat für die betroffenen Frauen oft teuer. Denn nichts ist für frisch Verliebte schlimmer, als eine stockende Kennenlernphase. Und weil – wenn`s ganz schlecht läuft – man der Freundin auch beim zehnten Telefonat immer nur dasselbe sagen kann, suchen heutzutage viele Frauen bei diesem Thema Rat im Netz.

Kein Wunder: Es gibt im Internet unzählige Foren, in denen es um Liebe und Beziehung geht und in denen man mit seinem Thema gut aufgehoben ist. Threads wie “Distanziert er sich?” oder “Falsches Spiel in der Kennenlernphase” gibt es auf solchen Portalen zuhauf und schnelle Antworten obendrein. Wer sein Anliegen bei einer stockenden oder anderweitig schwierigen Kennenlernphase dort platziert, kann hundertprozentig davon ausgehen, dass sein Posting eine angeregte Diskussion hervorruft. Und damit natürlich auch Antworten, Ratschläge und Tipps, was eventuell zu tun ist.

Thema Kennenlernphase: Viele Fragen, viele Antworten

Der Haken bei der Sache: Antworten fünfzehn andere User, gibt es meist auch fünfzehn unterschiedliche Sichtweisen. Da wird von “Beende das sofort!” bis “Gib ihm Zeit” alles dabei sein. Letztlich ist man also auch nicht schlauer. Denn so wunderbar und schnell der Austausch zu Herzensthemen im Netz auch ist: Entscheiden, wie es weitergeht, muss man alleine. Und meistens ist es auch so, dass das reale Leben die Richtung vorgibt. Heißt: Natürlich sollte man über Ratschläge und Tipps, die man in Sachen Kennenlernphase durch eine Community im Netz erhält, nachdenken und sie ernst nehmen. Da aber die Online-User dennoch nur digitale Zaungäste sind und bleiben, ist man auch mit einer Web-Clique im Rücken schlussendlich auf sich allein gestellt. Ganz gleich, ob Handy oder Laptop an sind oder ausgeschaltet.

Bei schwierigen Kennenlernphasen, in denen man ja dann doch schauen muss, was man macht, ist das Offline-Leben unweigerlich der finale Entscheider. Schon deshalb, weil ein Beziehungsanfang (oder der Versuch eines selbigen) real gelebt wird. Ob man will oder nicht. Was hilft es, wenn andere User in der Web-Community vielleicht den Ratschlag geben, ihm noch eine Chance zu gewähren, er aber extrem distanziert – und womöglich in der nächsten Singlebörse noch online – ist? Eben! Genau so verhält sich das mit den Gefühlen. Da können sie in der User-Community dreimal sagen, dass man IHN sofort blockieren und auf die “Abschuss-Liste” setzen soll – wenn die eigenen Gefühle eine andere Sprache sprechen, wird es schwierig.

Sensibles Radar trifft die Entscheidungen

Insofern wird am Ende nur der einzig wahre Ratgeber die Sache entscheiden: Das Bauchgefühl. Dieses sensible Radar trifft in Sachen Emotionen eigentlich alle (Lebens)Entscheidungen und in der Liebe sowieso. Wenn sich in der Kennenlernphase ein schlechtes Bauchgefühl einstellt, dann sollte man das ernst nehmen. Zumal dieses Gefühl auch dafür sorgen wird, dass eine Entscheidung getroffen wird. Das kann durchaus dauern. Selbst wenn es sich beim 1. Date schon meldet und übergangen wird (was gerade in Sachen Dating ganz oft passiert!), wird es nicht lockerlassen und letztlich der Auslöser sein, für das was kommt.

So kann es sich beispielsweise melden, wenn der neu kennengelernte Mann sich rar macht und eher durch WhatsApp-Nachrichten, als durch Anwesenheit glänzt. Wenn sich hier das Bauchgefühl mit dem “Verdacht” meldet, dass der betreffende Mann vielleicht gar kein Single ist und deswegen so selten auf der Bildfläche erscheint, dann darf man davon ausgehen, dass das – oder ähnliches – stimmt.

Am Ende entscheidet man selbst

Rattert es im Bauch dann so sehr, dass auch jene, die sich in Kennenlernphase & Co. schon mal selbst belügen, es nicht mehr überhören können, werden sie überfällige Entscheidungen definitiv treffen. Ganz frei, ganz selbstbestimmt und ganz klar. Unabhängig davon, was dieser oder jener im Online-Forum zur Situation gesagt hat…

Insofern: Steckt man emotional in einem Dilemma ist es bei vielen Themen (nicht bei allen!) sicher sinnvoll, sich Ratschläge und Sichtweisen in der Internet-Community zu holen. (Auch) dafür ist unsere rasend schnell vernetzte Welt ja da.

Doch am Ende entscheidet noch immer das eigene ICH. Und das ist gut so.

Bild: pexels.com / Samantha Billotte
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Flohmärkte und Secondhand-Läden in Berlin

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Berlin hat vieles zu bieten und dazu gehören auch verschiedene Flohmärkte, auf denen man stöbern und Schätze finden kann. Nahezu jeden Tag, aber natürlich vor allem am Wochenende, werden Flohmärkte mit spannenden Angeboten abgehalten. Aber auch eine Vielzahl an Secondhand-Läden können Sie in der Hauptstadt entdecken. Perfekt für alle, die auf der Suche nach echten Schnäppchen oder Kuriositäten sind. Doch auch, wenn Sie gern Gebrauchtes loswerden möchten, finden Sie in der Regel schnell die richtige Adresse.

Flohmärkte in Berlin – Einige Beispiele

Der größte und älteste Flohmarkt Berlins ist der Trödel- und Kunstmarkt auf der Straße des 17. Juni in Charlottenburg. Samstags und sonntags kann hier kräftig gestöbert werden, denn das Sortiment ist ausgesprochen umfangreich. Neben CDs und Schallplatten, echten Antiquitäten und Kunstwerken kann hier eigentlich alles erstanden werden, was das Herz begehrt. Bei vielen Verkäufern handelt es sich um professionelle Anbieter, grundsätzlich kann aber jeder hier Gebrauchtes verkaufen.

Ebenfalls sehr bekannt und beliebt ist der Flohmarkt im Mauerpark im Stadtteil Prenzlauer Berg, der sonntags stattfindet. Hier sind vor allem private Verkäufer vertreten und verkaufen so ziemlich alles, was der Hausrat hergibt. Es gibt also immer etwas zu entdecken und bestaunen.

Immer einen Besuch wert, aber vor allem bei Regen ein beliebtes Ziel für Flohmarkt-Gänger ist der Hallenflohmarkt in Alt-Treptow. Dieser Trödelmarkt ist überdacht und bietet auf 3000 Quadratmetern alles von Möbeln über Elektrogeräte bis hin zu Krimskrams jeder Art. Aber Achtung: Hier geht es chaotisch zu. Dafür bieten die allesamt gewerblichen Verkäufer aber in der Regel faire Preise.

Wenn Sie Vintage und Mode lieben, sollten Sie DIE FESCHE LOTTE besuchen. An jedem zweiten Samstag im Monat werden auf diesem besonderen Markt auf dem Kranoldplatz in Neukölln tolle Designs und Unikate feilgeboten.

Dies ist nur eine kleine Auswahl an lohnenswerten Flohmärkten in Berlin, einen Überblick über weitere gibt es beispielsweise hier.

Flohmarkt – Do‘s and Don‘ts

Möchten Sie selbst einen Stand auf einem Flohmarkt betreiben, sollten Sie folgende Do’s and Don’ts beachten:

Do’s:

  • Recherchieren Sie im Voraus: Informieren Sie sich über den Flohmarkt, seine Regeln, Öffnungszeiten und den Standplatz, den Sie möchten.
  • Organisieren Sie Ihre Artikel: Ordnen Sie Ihre Artikel übersichtlich an, damit die Käufer leicht darauf zugreifen können.
  • Preise angemessen festlegen: Seien Sie fair bei der Preisgestaltung Ihrer Artikel. Recherchieren Sie ähnliche Produkte, um einen angemessenen Preis zu bestimmen.
  • Seien Sie freundlich und offen: Begrüßen Sie potenzielle Käufer freundlich und stehen Sie für Fragen bereit. Ein nettes Lächeln kann den Unterschied machen.
  • Bargeld bereithalten: Stellen Sie sicher, dass Sie genug Wechselgeld haben, um den Verkauf reibungslos abzuwickeln.
  • Seien Sie bereit zu feilschen: Erwarten Sie, dass Käufer versuchen werden zu verhandeln. Seien Sie bereit, flexibel zu sein, aber bleiben Sie dabei fair.

Don’ts:

  • Seien Sie nicht zu aufdringlich: Lassen Sie den Käufern Zeit, sich umzusehen, ohne sie zu bedrängen.
  • Überfordern Sie sich nicht: Bringen Sie nicht zu viele Artikel mit zum Verkauf, da dies die Organisation erschweren und potenzielle Käufer überfordern kann.
  • Seien Sie nicht ungeduldig: Flohmärkte können manchmal langsam starten. Haben Sie Geduld und bleiben Sie optimistisch, auch wenn die Verkäufe zunächst langsam sind.

Secondhand-Läden

Secondhand-Läden gibt es in Berlin noch sehr viel mehr als Flohmärkte. Manche Geschäfte haben ein buntes Sortiment, andere haben sich spezialisiert. Es gibt zum Beispiel spezielle Läden für Elektronik, für Kleidung, für Antiquitäten, für Bücher, Modelleisenbahnen, Kindersachen, Musikinstrumente und allerlei mehr. Es macht großen Spaß durch die verschiedenen Secondhand-Läden zu stöbern und für kleines Geld die tollsten Dinge zu erstehen. Wenn Sie selbst Gebrauchtes loswerden möchten, aber nicht die Zeit oder Lust haben, sich auf den Flohmarkt zu stellen, können Sie bei Secondhand-Läden anfragen. Wer zum Beispiel eine Wohnungs- und Haushaltsauflösung in Berlin durchführt, steht meist vor der Herausforderung, jede Menge Hausrat zeitnah loswerden zu müssen.

Entrümpelungsunternehmen können mit der fachgerechten Entsorgung beauftragt werden, oft ist aber vieles zu schade, um es wegzuschmeißen. Verwertbares sollte im Sinne der Nachhaltigkeit besser verkauft oder gespendet werden. Manche Secondhand-Läden, wie beispielsweise die NochMall, das Gebrauchtwarenkaufhaus der Berliner Stadtreinigung, verkaufen ausschließlich Spenden. Das ist eine gute Möglichkeit, wenn Sie auf das Geld für Ihre gebrauchten Dinge nicht angewiesen sind und sie einfach nur unkompliziert loswerden möchten. Es gibt aber auch Secondhand-Läden, die Gebrauchtes ankaufen. Ob und für welchen Preis angekauft wird, hängt von Angebot und Nachfrage ab. In vielen Secondhand-Läden besteht die Möglichkeit, Artikel in Kommission zu geben.

Dies bedeutet, dass der Shop die Gegenstände in Ihrem Auftrag verkauft, ohne sie sofort zu kaufen. Im Falle eines erfolgreichen Verkaufs erhalten Sie einen vereinbarten Prozentsatz des Verkaufspreises, während der Rest dem Laden gehört. Auf diese Weise werden Sie Gebrauchtes wie bei einer Spende auf einen Schlag los, bekommen jedoch noch etwas Geld dafür, ohne sich aktiv um den weiteren Verkauf kümmern zu müssen: Eine Win-Win-Situation.

Schöne Dinge gebraucht kaufen – in Berlin an vielen Orten möglich

Die Flohmärkte und Secondhand-Läden in Berlin sind also immer einen Besuch wert, egal ob Sie gerade bei sich zu Hause ausmisten oder auf der Suche nach Dingen sind, die Ihr Zuhause verschönern können. Wenn Sie am Wochenende noch nichts vorhaben, stöbern Sie doch einfach mal drauflos! Und wenn Sie nun mehr über Berlin und seine faszinierende Geschichte erfahren möchten, dann gibt es hier noch einen Podcast-Tipp für Sie.

Bild: picture alliance / Schoening | Schoening

Titanic II: Kann bald auf einer Neuausgabe des Luxusliners flaniert werden?

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Seit ihrem tragischen Untergang im Jahr 1912 ist die Titanic nicht nur ein Schiff, sondern eine zeitlose Legende, die Menschen auf der ganzen Welt fasziniert. Nun – mehr als ein Jahrhundert später – plant Medienberichten zufolge der australische Milliardär Clive Palmer die Wiederauferstehung des ikonischen Ozeanriesen. Bereits seit über einem Jahrzehnt hegt er die Vision eines Nachfolgeschiffs und scheint jetzt nahe dran zu sein an (s)einer Titanic II.

Mit verschiedenen Experten soll eine Titanic II entstehen

Die Idee dazu entstand bereits im Jahre 2012, als Palmer die Pläne für das ambitionierte Projekt vorstellte. Doch erst 2018 wurden seine Entwürfe erweitert, später durch die globale Pandemie durchkreuzt. Nun aber hat der visionäre Unternehmer das Projekt seiner Firma “Blue Starline” in Sydney erneut präsentiert. Palmer äußerte sich enthusiastisch:

“Es macht viel mehr Spaß, die Titanic zu planen, als zu Hause zu sitzen und mein Geld zu zählen.”

Der wohlhabende Macher ließ stolz verlauten:

“Wir freuen uns sehr, dass wir nach unvorhergesehenen weltweiten Verzögerungen erneut mit Partnern zusammengearbeitet haben, um den Traum von Titanic II zum Leben zu erwecken: Lasst die Reise beginnen.”

Um sein Vorhaben zu realisieren, versammelt Palmer die besten Schiffbauer, Designer und Ingenieure der Welt um sich.

“Blue Star Line wird ein authentisches Titanic-Erlebnis schaffen”,

verspricht er.

Das Schiff wird mit der gleichen Innenausstattung und Kabinenaufteilung wie das Original ausgestattet sein.

Mit heutiger Technologie ins Gestern eintauchen

Gleichzeitig sollen moderne Sicherheits- und Navigationssysteme sowie aktuelle Technologien integriert werden.

“Es wird das Schiff der Liebe und das Nonplusultra an Stil und Luxus sein”,

sagt Palmer.

Mit neun Decks und 835 Kabinen bietet die Titanic II Platz für bis zu 2435 Passagiere. Diese sollen die Möglichkeit haben, in die Vergangenheit zu reisen und das opulente Leben an Bord des Originals vor dem legendär-traurigen Untergang zu erleben. Es wird sogar empfohlen, Kleidung im Stil der 1920er-Jahre zu tragen, um das nostalgische Gefühl zu verstärken.

Das unvergleichliche Erlebnis wird eher Wohlhabenden vorbehalten sein

Das Schiff, das etwa 56.000 Tonnen wiegt, wird auf neun Decks das Original nachbilden. Mit einer Länge von 269 Metern und einer Breite von 32,2 Metern soll es zunächst auf der ursprünglichen Strecke zwischen Southampton und New York verkehren. Doch langfristig ist geplant, die Welt zu umrunden. Laut CNN soll bis Ende des Jahres ein Schiffbauer gefunden werden, der im ersten Quartal 2025 mit den Arbeiten beginnt.

Die Titanic II verspricht nicht nur eine Hommage an das historische Original zu sein, sondern auch ein unvergleichliches Erlebnis für alle, die an Bord gehen. Mit modernster Technologie und einem Hauch von Nostalgie wird das Schiff, wenn es denn wirklich gebaut und fertiggestellt wird, die Herzen von Passagieren auf der ganzen Welt erobern. Dem echten Titanic-Gefühl nachspürend, kann dann auf eleganten Decks flaniert werden.

Allerdings gilt das nur für jene, die sich den luxuriösen Spaß auch leisten können. Weltweit dürfte dies wohl lediglich eine Minderheit sein. Dennoch ist es eine charmante Idee, die begeistert. Sowohl potentielle Passagiere als auch nostalgische Titanic-Enthusiasten!

Quelle: bild.de vom 14. März 2024

Bild: picture alliance/United Archives | United Archives/Impress

Discounter-Creme toppt Luxus-Produkt! Ergebnis Stiftung Warentest

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Wer immer schon eher zur Hautpflege im Discounter griff, als sich eine Creme für fast 100 Euro zu kaufen, wird jetzt schmunzeln. Denn in einem aktuellen Check von STIFTUNG WARENTEST erzielte eine sehr preiswerte Tagespflege erstklassige Ergebnisse.

Cremen im Auftrag von Stiftung Warentest

bild.de berichtet darüber am 18. März 2024 folgendermaßen:

“(…)Gesichtscremes im Praxischeck: Zweiundzwanzig Frauen – Anfang 20 die jüngsten, 70 Jahre die Älteste – hielten im wahrsten Sinne des Wortes auch die andere Wange hin. Morgens und abends cremten sie sich im Auftrag von Stiftung Warentest ein, ganze zwei Wochen. Mit dem Ziel, die beste Creme zu finden. Im Test waren vierzehn Tagescremes zu Preisen von unter zwei bis zu 60 Euro für dieselbe Menge der Emulsionen. Das Ergebnis: Teuer heißt nicht unbedingt gut.(…)”

Und weiter heißt es:

“(…)Das Fazit falle erfreulich aus: „Die Auswahl an guten Produkten ist groß und die preisgünstigsten Cremes sind den teuersten insgesamt sogar überlegen.“ Platz eins gehe an die Creme von Neutrogena. „Nur ihr gelingt es, die Haut ‚sehr gut‘ mit Feuchtigkeit zu versorgen.“ Mit 10 Euro pro 50 Milliliter liegt die Testsiegerin preislich im Mittelfeld. Aber: Insgesamt fast genauso gut und erheblich günstiger sind die Tagespflegen von Florena für 5 Euro und – Überraschung – die vom Discounter Lidl für gerade einmal 1,65 Euro je 50 Milliliter.(…)””

Dieser Test zeigt einmal mehr, dass teuer wahrlich nicht immer gleich gut oder gar exzellent ist. Im Gegenteil: Wer hat nicht diese eine Freundin, die sich schon mal die “teuerste Creme der Welt” gekauft hat und total enttäuscht war? Eben!

Nicht selten sind preiswerte Produkte ebenso gut oder besser

Interessant ist auch, dass es doch sehr auffällig ist, dass Luxusprodukte – oder solche, die gemeinhin als selbige gelten – häufig durch Checks fallen. Sei es bei dem oben genannten Test durch STIFTUNG WARENTEST oder auch in entsprechenden Fernsehsendungen. Zur Erinnerung: Das Glätteisen des mittlerweile verstorbenen Star-Friseurs Udo Walz schnitt bei einem Check vor Jahren auch nicht allzu gut ab.

Insofern ist es ratsam, sowohl beim Kauf von preisgünstigen Alltagsprodukten als auch beim Erwerb hochpreisiger Waren zu schauen, ob man bei manchen Artikel nicht doch auch (oder komplett?) den Markennamen mitbezahlt.

Gerade auch bei der Entscheidung für eine  Hautpflege sollte man sich fragen, was sinnvoller ist: Bei einer Firma zu kaufen, die eher für Mode bekannt ist oder bei einem Hersteller, der sich Dermatologie seit jeher auf die Fahnen geschrieben hat? Bei letzterem dürfte es bei pflegebewussten Frauen zudem an dem einen Euro mehr oder weniger nicht scheitern.

Wie so oft im Leben gilt: Die Entscheidung liegt bei einem selbst.

Quelle: bild.de vom 18. März 2024

Bild: pexels.com / Andrea Piacquadio