Sonntag, 14. Juli, 2024
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Neue Lebenswege: Wenn der Heimatort nicht mehr passt

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Eine Partnerschaft in einer anderen Stadt, die Geburt eines Kindes, Hochzeit oder Jobwechsel: Es gibt viele Situationen im Leben, in denen der bisherige Lebensmittelpunkt nicht mehr passt. So ziehen viele frischgebackene Eltern aufs Land, wechselt die Karrierefrau auf eine top Stelle in einer anderen Stadt oder der Umzugswagen rollt in Richtung neue Liebe aus dem alten Heimatort. Diese Lebenswege kennt wohl jeder und sie markieren mit dem Ortswechsel auch immer den Wechsel in eine aufregende Lebenssituation. Doch es muss nicht unbedingt eine Wendung im bisherigen Leben eintreten, um zu erkennen, dass der vertraute Heimatort nicht mehr passt.

Neue Lebenswege gehen, den alten Heimatort verlassen: Es braucht nicht den EINEN Grund

Oftmals geht diese Feststellung mit einem diffusen Gefühl daher, dass sich etwas ändern muss. Ohne dass jene, die diese Emotionen fühlen, sagen könnten, WARUM sich dieses Gefühl einstellt und worauf es hinaus will. Zumeist ist es ein Bauchgefühl, das bekanntlich fast immer ein guter Navigator ist.

Ein solches Gefühl machte die Influencerin Laura Herz auf Instagram öffentlich und stieß auf große Resonanz.

Sie konstatierte auf ihrem gleichnamigen Account folgendes:

“Wenn sich die Stadt, in der Du lebst, nicht mehr gut anfühlt, dann bist Du aus ihr herausgewachsen.”

Mit ihrer Feststellung, die persönlichen Umständen in ihrem Leben geschuldet war, traf sie einen Nerv. Etliche Followerinnen konnten das gut nachvollziehen und berichteten ihrerseits von dem Gefühl, den Heimatort verlassen und Neues wagen zu wollen. Ohne einen besonderen Grund.

Woanders neu anfangen als Blick über den Tellerrand

So schreibt die Userin “blondwildfree” über ihren Wunsch nach einem Ortswechsel:

“Ich kann es nachempfinden. Meine Heimatstadt in der Nähe von Hannover hat mich nur noch unglücklich gemacht. Klar Freunde und Hobbies waren da, aber ich wollte über den Tellerand und mal in eine Stadt und nicht auf dem Dorf leben.(…)”

Als das “Umblättern zu einem neuen Kapitel” sieht Userin “liftingjax” das Aufbrechen zu neuen Ufern. Zitat:

“Regelmäßig! Aber seltener das rauswachsen, als das Umblättern zu einem neuen Kapitel, auf das ich Lust habe. Dieses Jahr heißt das Kapitel dann Schweiz.(…)”

Und “maxine.stein” schreibt:

“Voll! Als Rom sich nicht mehr wie ein Zuhause angefühlt hat und Deutschland, erst Bonn und jetzt Köln ein neues Zuhause geworden sind. Krass wie schnell man sein Nest irgendwo anders auf dieser Welt bauen kann.”

Woanders ein Nest bauen – dieser Wunsch besteht bei vielen Menschen, wie nicht nur die Diskussion auf dem Account der Influencerin zeigt. Nicht wenige Leute werden diese Erfahrung für sich selbst auch schon gemacht haben. Wer es dann wirklich wagt und tatsächlich “einfach so” an einen anderen Ort (manchmal auch den Seelenort) zieht, wird die unterschiedlichsten Erfahrungen machen.

Auch negative Erfahrungen bei einem Ortswechsel prägen

Das berichten auch die Kommentatoren unter dem erwähnten Posting. Es ist sowohl von negativen als auch von positiven Erfahrungen die Rede.

Doch was macht ein “gutes Ankommen” aus, welche Umstände führen zu positiven Erfahrungen am neuen Lebensmittelpunkt? Hier sind es naturgemäß die Menschen, auf die es ankommt. Sei es der Kollegenkreis, die Nachbarschaft oder interessante Leute aus dem Hobby-Umfeld. Stimmt hier die Chemie und lassen sich Kontakte leicht knüpfen, wird die neue Heimat logischerweise als toll empfunden.

Wer gut Anschluss findet, für den wird das Leben an einem anderen – neuen Ort – definitiv zur Bereicherung. Anders gestaltet es sich, wenn man eben nicht ankommt und weder die Leute noch das Umfeld wirklich stimmen. Auch davon berichten etliche Frauen im Kommentarbereich von Laura Herz. In solchen Fällen dürfte dann wohl nur ein nochmaliger Umzug helfen…

Später im Leben geht es dann oft wieder zurück

Der kann aber auch nötig sein, wenn der neue Lebensmittelpunkt KEINE Wünsche offen lässt. Dann sind es nämlich andere Gründe, die einen Ortswechsel nach sich ziehen. Wie oben bereits erwähnt, kann das eine (neue) Partnerschaft oder die Geburt eines Kindes sein. Solche einschneidenden Ereignisse sind es zumeist, die dann doch wieder in die alte Heimat locken.

Sei es, weil dort die Großeltern oder andere Angehörige leben oder aber man vielleicht in Sachen Wohnen bessere Chancen hat. Oder aber nach dem (Groß)Stadtleben doch wieder Lust auf Dorf hat. Wie auch immer: Sowohl in die eine als auch in die andere Richtung kann ein Ortswechsel ein lebensverändernder Meilenstein im eigenen Universum sein. Wie so oft im Leben gilt: Es kommt auf die Menschen an. Denn das Miteinander macht nur Spaß, wenn Empathie, Offenheit, Toleranz und Verständnis vorherrschen. Das gilt selbstredend auch umgekehrt. Und ortsunabhängig…

Quelle: instagram-Account Laura Herz inkl. Kommentarbereich

Bild: stock.adobe.com / Alena Ozerova
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Neue Verordnung: Unverkaufte Mode darf nicht vernichtet werden

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Täglich neue Ware und wechselnde Kollektionen, dass einem schwindelig werden kann: Der Massenmarkt für Mode lässt schon lange viele Verbraucher mit dem Kopf schütteln. Im “grünen Bereich” ist all das schon lange nicht mehr! Zumal nicht verkaufte Teile schlichtweg der Vernichtung zugeführt werden und statt von einem marktgerechtem Kreislauf eher von Irrsinn gesprochen werden kann. Offenbar sah man das auch in der EU so und hat der Massenvernichtung von Textilien nun einen Riegel vorgeschoben. Sprich: Unverkaufte Mode darf nicht mehr vernichtet werden. Ebenso gilt das für unverkaufte Schuhe und Elektro-Produkte.

Mehrere Medien berichten übereinstimmend über diese wegweisende Entscheidung, die aktuell vom EU-Parlament getroffen wurde, um der Verschwendung von Kleidung und Elektroartikeln entgegenzuwirken. In Straßburg stimmten die Abgeordneten dafür, unverkaufte Produkte nicht länger zu zerstören. Dieser bedeutende Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Wirtschaft könnte zukünftig auch für andere Produktkategorien gelten.

Hintergrund: Die Ökodesign-Verordnung und ihre Ziele

Die zugrunde liegende Initiative, die sogenannte Ökodesign-Verordnung, verfolgt ehrgeizige Ziele im Kampf gegen die Ressourcenverschwendung und fordert, dass Produkte länger halten sollen, leichter wiederverwendet, repariert und recycelt werden können. Diesbezüglich geht ein Gruß an Ü-40-Semester, sowie die Generation der Eltern und Großeltern und auch an einstige DDR-Bürger raus, wo genau DAS an der Tagesordnung war! Und auch in den heutigen digitalen Zeiten gibt es mehr als genug Menschen, für die Wegwerf- und Billig-Massenprodukte nicht in Frage kommen oder/und die kaputt gegangenes einfach reparieren oder Dinge selbst herstellen. Zum Glück!

Ein integraler Bestandteil dieser Maßnahme ist die Einführung digitaler “Produktpässe”, die den Käufern detaillierte Informationen über die Nachhaltigkeit der Gegenstände liefern sollen. Dieser Schritt verspricht eine verbesserte Vergleichbarkeit der Produkte und ermöglicht fundiertere Entscheidungen seitens der Verbraucher.

Ein Durchbruch für die Umwelt: Verbot der Produktvernichtung

Die Entscheidung des EU-Parlaments, unverkaufte Kleidung und Schuhe nicht mehr zu vernichten, ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer sinnvollen Kreislaufwirtschaft. Obwohl das EU-Parlament bereits zugestimmt hat, müssen auch die EU-Staaten dem Vorhaben noch zustimmen. Dieser Schritt wird jedoch als reine Formsache angesehen, da die Dringlichkeit einer solchen Verordnung schon jetzt breite Unterstützung findet.

Bild (Symbolfoto): pexels.com / Edgars Kisuro

 

Klosterpark Altzella: Mittelalter-Kleinod zum Entdecken & Entspannen

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Wenn Sie nach einem Ort suchen, der Geschichte, Natur und Spiritualität vereint, dann ist der Klosterpark Altzella in der Nähe der sächsischen Kleinstadt Nossen genau das richtige Ziel! Eingebettet in die malerische Landschaft der Freiburger Mulde (nahe Meißen) bietet dieser Park eine einzigartige Mischung aus Ruhe, Geschichte und Naturerlebnis. Hier wird man entführt in eine Welt, in der Vergangenheit und Gegenwart auf faszinierende Weise miteinander verschmelzen.

Faszinierend: Die Geschichte des Klosterparks Altzella

Der Klosterpark Altzella ist eng mit der Geschichte des ehemaligen Zisterzienserklosters Altzella verbunden. Das Kloster wurde im 12. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich über die vielen Dekaden zu einem bedeutenden geistlichen und kulturellen Zentrum. Über Jahrhunderte lebten jeweils rund 250 Mönche auf dem Gelände. Zahlreiche historische Gebäude und Ruinen zeugen noch heute von der einstigen Pracht und Bedeutung des Klosters, das eine Art Stadt für sich war.

Die Bewohner haben die Abgeschiedenheit und Abkehr vom Weltlichen ausdrücklich gewünscht, was sich auch mit “Abschottungs-Bauten” wie dem imposanten Eingangsportal und einer bis zu fünf hohen Meter hohen Mauer  ausdrückte. Das Klosterleben war geprägt von Gebeten, Spiritualität und Askese. Weltliche Verrichtungen wie Brot backen, das Vieh versorgen oder Gemüse anpflanzen wurden allerdings von Konversen, die den Mönchen in der Rangordnung unterstellt waren, getätigt. Dies ging auch nicht anders, denn bis zu fünf Gebete am Tag waren für die Mönche schlecht mit einem regulären Arbeitstag vereinbar.

Die Klosteranlage, die im Mittelalter zu einer der bedeutendsten im mitteldeutschen Raum gehörte, war von 1190 bis 1381 auch die Erbbegräbnisstätte der Wettiner. Hier vermutet man auch die Entstehung des Sachsenspiegel, das bedeutendste deutsche Rechtsbuch des Mittelalters, das hier im frühen 13. Jahrhundert etabliert worden sein soll. Infolge der Reformation wurde das Kloster aufgelöst. Die ganze Geschichte des Klosterparks Altzella lässt sich unter anderem hier nachlesen.

Geschichte, Natur und Erholung

Heute präsentiert sich der Klosterpark Altzella als idyllische Parklandschaft, die zum Spazieren, Entdecken und Entspannen einlädt. Weitläufige Grünflächen, Spazierwege, schattige Baumalleen und blühende Gärten bieten Raum für Erholung und Muße. Erhaltene Gebäude und Ruinen zeugen vom einstigen Kloster-Alltag und werden durch kundige Führungen erklärt. Geschichtsinteressierte sollten sich eine solche Führung nicht entgehen lassen – sie lohnt sich und wartet zudem mit der einen oder anderen Anekdote aus längst vergangener Zeit auf.Eingangsbereich Altzella

Ein besonderes Highlight ist der Rosengarten, der mit seiner Vielfalt an Rosenarten und seinem betörenden Duft die Sinne verzaubert. Ebenso ist der Kräutergarten ein Erlebnis für naturbegeisterte Besucher.

Spiritualität und Besinnung auf dem einstigen Klostergelände

Der Klosterpark Altzella ist aber nicht nur ein Ort der äußeren Schönheit, sondern auch ein Ensemble der inneren Einkehr und Besinnung. In der weitläufigen Anlage, in der sich die Anzahl der Besucher wohltuend “verläuft”, kommt man zur Ruhe, kann man gut nachdenken oder tiefgründige Gespräche mit der besten Freundin führen. Oder aber einfach nur spazieren gehen und die Seele baumeln lassen.

Zahlreiche spirituelle Veranstaltungen und Workshops laden außerdem dazu ein, zur Ruhe zu kommen und sich auf das Wesentliche zu besinnen. Ob Meditationskurse, Yoga-Retreats oder – hier findet sich stets die Möglichkeit, dem Geist Raum zur Entfaltung zu geben. Zudem gibt es viele kulturelle Highlights, die an die Freiberger Mulde einladen. So zum Beispiel lohnenswerte Konzerte, die in der verwunschen anmutenden Kulisse einen ganz besonderen Genuss bieten.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Neben der beeindruckenden Naturkulisse und der spirituellen Atmosphäre bietet der Klosterpark Altzella auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten für Besucher jeden Alters.

MausoleumNeben den erhaltenen Gebäuden und dem beeindruckenden Masoleum kann man das Klostermuseum besuchen und dort mehr über das Leben der Mönche im Mittelalter erfahren. Für Familien gibt es außerdem einen Abenteuerspielplatz, auf dem sich die kleinen Gäste nach Herzenslust austoben können.

Ein lohnenswertes Ausflugsziel

Der Klosterpark Altzella ist deshalb zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Ob im Frühling, wenn die Blumen blühen und die Natur erwacht, im Sommer, wenn der Park in sattem Grün erstrahlt und wohltuenden Schatten spendet, im Herbst, wenn sich das Laub färbt, oder im Winter, wenn eine weiße Schneedecke den Park in eine märchenhafte Landschaft verwandelt – in jeder Saison ist diese mystisch angehauchte Stätte ein einzigartiges Erlebnis für die Sinne.

Wer die Magie dieses Ortes selbst erleben möchte, findet hier Informationen zu Anreise & Co. Über weitere historische Highlights in der Nähe kann man sich unter anderem hier informieren.

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Zerreißprobe Wohnungssuche: Diese Infos wollen Makler gar nicht hören

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Hunderttausende Wohnungen fehlen in Deutschland und ein Ende der Situation ist nicht in Sicht. Die Krise schlägt sich auch und gerade im Bausektor nieder, so dass vor allem Familien mehr und mehr Schwierigkeiten haben, eine bezahlbare – oft auch größere – Wohnung zu finden. Landauf-landab wurden in den letzten Wochen Familien in lokalen und überregionalen Medien porträtiert, die eine größere Wohnung suchen, aber keine finden. Meist waren es Eltern mit Kindern aus (Groß)Städten, wo das Problem bekanntlich am gravierendsten ist. Für viele ist die Wohnungssuche längst zur Zerreißprobe geworden – mit offenem Ausgang. Bei nicht wenigen Menschen hat sich deshalb schon Frustration eingestellt.

Wohnungssuche – was kann man eigentlich noch tun?

Doch was kann man als suchende Familie überhaupt noch tun, um eine schöne und bezahlbare Bleibe zu finden, die den Ansprüchen des Familienlebens gerecht wird? Beim Kleinanzeigen-Portal die Suchfunktion zu aktivieren und seine Unterlagen akkurat in Kopie für den Vermieter zusammenstellen – das ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern eigentlich kalter Kaffee. Denn: All das wird wohl von sämtlichen Suchenden bereits penibel praktiziert. Eher dürften andere Tipps gefragt sein. Fundierte Ratschläge, wie die Suche vielleicht doch noch ein Erfolg werden und man auf dem raren Mietmarkt ein neues Dach über dem Kopf ergattern kann.

Die LEIPZIGER VOLKSZEITUNG hat in diesem Zusammenhang einen Makler nach Tipps gefragt und diese in einem Artikel vom 22. April 2024 veröffentlicht.

Wunder-Tipps oder Patentrezepte gibt es natürlich auch hier nicht, doch der befragte Makler, Timo Binder, gibt auch einen Einblick in Thematiken, die Makler gar nicht hören wollen, mit denen sie aber offenbar immer wieder konfrontiert werden. Stichwort: Preisgabe von privaten Informationen.

Zitat:

“(…)Nicht wenige Suchende versprechen sich Vorteile davon, einem für sie unbekannten Wohnungsanbieter viele private Umstände mitzuteilen. Beispielsweise wird dann betont, alle Mitglieder seien Nichtraucher, Atheisten oder einer bestimmten Glaubensgemeinschaft zugehörig. Oder es handle sich um Beamte, Akademiker, Menschen mit Allergien gegen Haare von Haustieren oder was auch immer. „Es gibt mittlerweile auch in Leipzig Anfragen, die heißen nicht mehr Anfrage, sondern Bewerbung. Da stellt sich dann jemand mit einem seitenlangem Lebenslauf vor. Ich rate von solchen Pirouetten ab. Ich glaube nicht, dass so was die Chancen erhöht“, sagt Pinder. Im Endeffekt stelle dergleichen die Vermittlerin oder den Verwalter eher vor zusätzliche Probleme. Selbst wenn sie zum Beispiel einer Familie in besonderer Notlage helfen wollten, sei das rechtlich aufgrund solcher privaten Umstände oft gar nicht zulässig.(…)”

Die Ablehnung von Glimmstengeln oder Allergien – nichts davon ist bei einem direkten Maklerkontakt in Sachen Wohnungsbesichtigung also gefragt. Eigentlich nachvollziehbar. Zumal der befragte Experte die verständlichen Gründe gleich mitliefert. Doch was macht sich noch besonders gut, wenn man sich für eine bestimmte Wohnung interessiert?

Einen Geheimtipp gibt es für den Mietmarkt nicht

Hier zählt Makler Pinder im besagten Artikel das übliche auf: Pünktlich sein, wissen, was man will, Kopien von Ausweis bis Vormieterbescheinigung dabei haben. Nichts spektakuläres oder wahnsinnig Neues also.

Was einmal mehr zeigt: DEN ultimativen Tipp für eine erfolgreiche Wohnungssuche gibt es nicht. Man kann eigentlich nur optimieren und dann – hoffen. Vielleicht auch darauf, dass jemand jemanden kennt oder man anderweitig durch “Vitamin B” an ein adäquates Domizil gelangt.

Alternativ könnten wohnungssuchende Familien auch überlegen, aufs Land zu ziehen – wenn denn die Anbindung an die nahe gelegene Stadt stimmt. Viele überzeugte Städter sind davon zwar oft wenig begeistert, aber einfach mal die Perspektive wechseln und sich auf Neues einlassen, kann auch schön und entspannend sein. Wenn dann der Blick noch ins Grüne geht und die Kinder mit “Natur pur” ihr Immunsystem stärken, allemal!

Quelle: lvz.de vom 22. April 2024

Bild: stock.adobe.com / Von Miljan Živković"

Selbsthilfe-Trend: Das innere Kind heilen – Wie professionell sind die Angebote?

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Spätestens seit den Bestsellern der Psychologin und Psychotherapeutin Stefanie Stahl ist die Idee des inneren Kindes im Mainstream angekommen. Die Arbeit mit dem inneren Kind soll es ermöglichen, glücklicher zu werden und negative Gefühle, Ängste und anderen seelischen Ballast zu überwinden. Das klingt verlockend, aber was genau hat es mit dem inneren Kind auf sich und wie kann man es heilen? In diesem Artikel haben wir die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Was ist das innere Kind?

Die Vorstellung vom inneren Kind entspricht keinem konkreten Therapiekonzept. Es ist viel mehr eine Metapher für unsere Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen aus der Kindheit, die uns auch im Erwachsenenleben noch beeinflussen können. Unser Erleben und Handeln kann durch als Kind Erlebtes geprägt werden. Mitunter ist dies problematisch, insbesondere, wenn Traumata, Gefühle von Vernachlässigung oder Abweisung eine Rolle spielen. Sie können zum Beispiel dazu führen, dass wir Schwierigkeiten haben, gesunde Beziehungen zu führen oder mit großen Unsicherheiten zu kämpfen haben.

Dass die Kindheit eine entscheidende Rolle für unser Erwachsenenleben haben kann, ist in diversen Therapieformen anerkannt, etwa in der tiefenpsychologischen Psychotherapie.

Vor allem die Selbsthilfe- und Ratgeberliteratur versucht, psychologische Konzepte zu vereinfachen und Handlungsempfehlungen auszusprechen. Das Symbol des inneren Kindes soll es leichter machen, sich mit dem Erlebten der Kindheit auseinanderzusetzen und zu erkennen, welche Bedürfnisse oder Emotionen aus dieser Zeit heute noch Einfluss auf uns haben. Es erlaubt einigen Menschen, die sich vorher nicht damit auseinandersetzen konnten oder wollten, einen Zugang zu finden und Probleme anzugehen.

Auch wenn in den letzten Jahren ein richtiger Hype um die Arbeit mit dem inneren Kind entstanden ist, gibt es bisher keine empirische Evidenz für deren Wirksamkeit. Besonders bei schwerwiegenderen Problemen wie zum Beispiel Depressionen sollte man sich deshalb unbedingt Unterstützung durch eine professionelle Psychotherapie suchen. Dennoch hat die Arbeit mit dem inneren Kind das Potenzial, die psychische Verfassung zu verbessern oder zumindest Problematiken aufzudecken.

Wie die Arbeit mit dem inneren Kind aussehen kann

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich mit dem inneren Kind zu befassen und es zu heilen. Hier stellen wir die beiden wichtigsten vor, die auch häufig miteinander verknüpft werden:

Visualisierung und Dialog mit dem inneren Kind

Vielen Menschen hilft es, sich das innere Kind ganz bildlich vorzustellen und mit ihm in einen Austausch zu treten. Dazu sollte man sich zunächst an einen ruhigen Ort begeben, sich bequem hinsetzen, die Augen schließen und tief ein- und ausatmen. Wenn man entspannt ist, fokussiert man sich auf seine Gedanken und Gefühle und stellt sich als nächstes sein inneres Kind vor.

Wie dieses aussieht, bleibt der eigenen Fantasie überlassen. In den meisten Fällen wird sich das innere Kind als das Ich im Alter zwischen 4 und 10 vorgestellt. Nun geht es darum, mit dem inneren Kind in Kontakt zu treten. Man nähert sich ihm in Gedanken an, schaut es sich genau an und spricht zu oder mit ihm. Dabei kann man beispielsweise auf die Körperhaltung oder die Mimik des inneren Kindes achten. Wie reagiert es auf die Annäherung? Welche Bedürfnisse zeigt es? Während der Visualisierung kann man mit dem inneren Kind in den Dialog treten und Fragen stellen: „Was brauchst du?“, „Was wünschst du dir?“, „Was möchtest du mir mitteilen?“. Auf diese Weise kann man tief in sich hineinhören und Unterdrücktes möglicherweise besser zulassen.

Außerdem kann man dem inneren Kind sagen, was man selbst in der Kindheit oder auch heute hätte hören sollen: „Ich liebe dich“, „Du bist gut“, „Ich passe auf dich auf“. Es geht darum, dem inneren Kind Fürsorge und Verständnis entgegenzubringen, es zu trösten und aufzubauen, um erlittene Verletzungen heilen zu können. Zum Abschluss der Visualisierung stellen sich viele Menschen vor, ihr inneres Kind zu umarmen oder mit ihm etwas Schönes zu machen. Ziel ist es, das innere Kind anzunehmen und in das Erwachsenenleben zu integrieren. Diese Visualisierungstechnik kann helfen, emotionale Blockaden zu lösen, traumatische Erfahrungen zu verarbeiten und die Beziehung zu sich selbst zu stärken.

Es kann auch dazu beitragen, das Selbstbewusstsein, die Selbstakzeptanz und das emotionale Wohlbefinden zu verbessern. Es ist wichtig zu betonen, dass dies eine sehr persönliche und individuelle Erfahrung ist, und es kann Zeit und Übung erfordern, um die volle Wirkung zu erzielen.

Glaubenssätze erkennen und erneuern

Glaubenssätze sind tief verwurzelte Überzeugungen, die wir in uns tragen. Häufig stammen sie aus der Kindheit. Es ist hilfreich, diese zu identifizieren und zu hinterfragen. Um sie ausfindig zu machen, sollten Gedanken und Gefühle, besonders in Situationen, die starke emotionale Reaktionen hervorrufen, bewusst wahrgenommen werden. Welche Gedankenmuster oder Überzeugungen zeigen sich? Woher könnten sie stammen? Typische Glaubenssätze sind beispielsweise „Ich bin nicht gut genug”, „Ich werde nie erfolgreich sein”, „Alle anderen sind besser als ich” oder „Ich bin nichts wert“.

Sie weisen meist auf ein verletztes inneres Kind hin, das sich vielleicht zurückgewiesen fühlt, weil ein Geschwister in der eigenen Wahrnehmung bevorzugt wurde oder die Eltern wegen schlechter Noten oder anderen Leistungen geschimpft haben. Schlüsselmomente in der Kindheit oder Jugend, in denen man diese oder ähnliche Überzeugungen entwickelt haben könnte, sollten nach Möglichkeit identifiziert werden, um das Verständnis für das eigene Empfinden zu vertiefen.

Sobald zentrale Glaubenssätze erkannt wurden, sollte man versuchen, diese im nächsten Schritt zu entkräften und schließlich zu erneuern. Für den Glaubenssatz „Ich bin nicht gut genug“ könnte das zum Beispiel folgendermaßen aussehen: „Ich bin gut genug, dass meine Familie/meine Freunde mich gernhaben“, „Ich bin gut genug, dass ich meine Aufgaben bei der Arbeit zuverlässig erledige“, „Ich bin gut genug, weil ich niemandem mit Absicht schade“, „Ich bin gut genug, weil ich mir Mühe gebe, ein gutes Leben zu führen“. Die Entkräftungen des negativen Glaubenssatzes sind ganz individuell und können deshalb auch ganz unterschiedlich aussehen.

Wichtig ist nur, dass man es schafft, die Perspektive entsprechend zu ändern und schließlich einen neuen Glaubenssatz zu formulieren, der den Platz des ursprünglichen negativen Glaubenssatzes einnimmt. Dieser könnte zum Beispiel lauten „Ich bin gut so wie ich bin“. Um diesen Glaubenssatz zu verankern, kann man ihn sich zum Beispiel jeden Morgen vor dem Spiegel sagen. Manchen Menschen fällt es leichter, das innere Kind direkt anzusprechen und stellen es sich vor: „Du bist gut so wie du bist!“ Das Erneuern von Glaubenssätzen kann befreiend und heilend wirken.

Zugang zum inneren Kind bekommen

Manchen Menschen fällt es sehr schwer, Zugang zu ihrem inneren Kind zu bekommen. Wichtig ist, dass man sich auf das innere Kind und die Arbeit mit ihm wirklich einlässt. Es kann durchaus mehrere Anläufe brauchen, bis man den richtigen Ort, die richtige Stimmung und den richtigen Zeitpunkt dafür findet. Ein freier Tag, an dem man ganz für sich allein sein kann, bietet sich besonders gut für die Arbeit mit dem inneren Kind an. Außerdem kann man Techniken wie die Visualisierung trainieren, mit der Zeit fällt es immer leichter, sie auszuführen.

Es kann hilfreich sein, sich Fotos von sich aus der Kindheit anzusehen und sich an konkrete Erfahrungen aus der Kindheit zu erinnern. Einige Menschen greifen auch auf spirituelle Erfahrungen zurück und wollen ihr inneres Kind mit Ayahuasca heilen. Ayahuasca ist eine psychedelische Pflanzenmischung, die traditionell von indigenen Völkern im Amazonasgebiet verwendet wird und in der modernen Zeit auch für therapeutische und Zwecke erforscht wird. Ayahuasca kann eine sehr tiefgreifende psychedelische Erfahrung bieten, die tiefe Bewusstseinsebenen und unbewusste Prozesse zugänglich machen kann.

Häufig wird in diesem Zusammenhang von intensiven spirituellen Erlebnissen und der Möglichkeit, verborgene oder unterdrückte Emotionen und Erinnerungen zu erkunden, berichtet. Viele Befürworter von Ayahuasca betonen die Bedeutung einer integrativen Nachsorge und Begleitung nach der Erfahrung. Es ist wichtig, die aufgetauchten Themen und Erkenntnisse in einer sicheren Umgebung zu verarbeiten und zu integrieren. Allein durch den Konsum kann das innere Kind also in der Regel nicht geheilt werden.

Die Einnahme von Ayahuasca hat aber das Potenzial den Zugang zu ihm zu vereinfachen. Traditionelles Ayahuasca ist in Deutschland illegal, da es den psychoaktiven Wirkstoff DMT enthält. Es gibt hierzulande jedoch Anbieter für abgewandeltes Ayahuasca, das die gleiche Wirkung erzielen können soll, aber nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fällt und somit legal vertrieben werden kann.

Zum Abschluss

Das innere Kind und die Arbeit mit ihm garantiert keinesfalls die Lösung aller Probleme. Wer mit dieser Einstellung an die Sache herangeht, kann eigentlich nur enttäuscht werden. Generell sollte den großen Versprechen der Ratgeber- und Esoterikszene mit einer gesunden Portion Misstrauen begegnet werden. Dennoch kann es sich lohnen, sich auf sein inneres Kind einzulassen und ihm Fürsorge, Trost und Liebe zu schenken, um das Wohlbefinden zu steigern und emotionale Reaktionen besser zu verstehen und steuern zu können.

Damit die Arbeit mit dem inneren Kind tatsächlich das Erwachsenenleben verbessern kann, reicht es jedoch nicht, in der Vergangenheit zu verharren. Die Erkenntnisse die sich aus der Rückbesinnung ergeben, sollten unbedingt genutzt werden, um das eigene Handeln aktiv zu verändern.

Bild (Symbolfoto): stock.adobe.com / annanahabed

Gerne im Mehrgenerationen-Urlaub: Weltstar Chris de Burgh

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Unprätentiös, zurückhaltend und eher skandalfrei: So kennt man den irischen Sänger Chris de Burgh, der in den letzten Jahrzehnten etliche zeitlose Songs produzierte. Mittlerweile ist der Weltstar 75 Jahre alt und gab aktuell bei einem Aufenthalt in Berlin Einblicke in sein derzeitiges Leben. Im Gespräch mit der BILD-Zeitung, die seinen Wohlstand thematisierte, verriet er, dass er zwar in einem Schloss groß wurde, doch dieses Anwesen keineswegs luxuriös, sondern eher verfallen war. Seine Kindheit war denn auch von einem einfachen Leben, als von Reichtum geprägt.

Chris de Burgh: Der Weltstar ist ein absoluter Familienmensch

In der Hauptstadt weilte der Lady in Red-Barde, weil er zu dem dort derzeit laufenden Musical “Robin Hood” die Musik geschrieben hat. Laut bild.de war Burgh schon über einhundert Mal in Berlin. Diese Aufenthalte dürften wohl fast immer geschäftlich gewesen sein, denn wie der Künstler gegenüber dem Boulevardblatt verriet, ist er ein absoluter Familienmensch und so oft wie möglich mit “Kind und Kegel” zusammen. Mittlerweile ist er dreifacher Großvater und bekennt, dass er und seine Frau bis heute mit den Kindern und Enkeln zusammen in den Urlaub fahren.

Zitat:

“(…)Nicht nur unsere Enkel, auch unsere erwachsenen Kinder fahren noch gern mit uns in den Urlaub. Ich weiß, sehr ungewöhnlich, doch der Grund ist: Wir haben eine Menge Spaß. Wir lachen sehr viel. Miteinander, übereinander.(…)”

Der Sänger, der laut eigener Aussage von seinen Enkeln übrigens “Bam-Bam” genannt wird, sagt außerdem, dass er – altersbedingt – jeden Tag intensiver lebt.

Sympathisch und authentisch

Denn auch einem Superstar wird die eigene Endlichkeit natürlich irgendwann bewusst.

Alles in allem hat Chris de Burgh eine umwerfend authentische und unaufgeregte Art, die ganz und gar nicht an einen absoluten A-Promi erinnert! Sympathisch! Hier können sich andere, die längst nicht solche Erfolge vorweisen können, ruhig mal eine Scheibe abschneiden!

Das ganze aktuelle Interview mit Chris de Burgh finden Sie hier.

Quelle: bild.de vom 16. April 2024

Bild: picture alliance/dpa | Hendrik Schmidt

Mentale Gesundheit in Unternehmen: Alarmstufe Rot – Gastbeitrag von Christian Fülling

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Die psychische Krise in der deutschen Wirtschaft spitzt sich immer weiter zu. Wir haben eine nie dagewesene Misere in der mentalen Gesundheit am Arbeitsplatz. Laut dem Psychreport 2024 der DAK-Gesundheit sind die Fehltage aufgrund von psychischen Krankheiten in den vergangenen 10 Jahren stärker angestiegen (52%) als die Fehltage aller Krankheiten insgesamt. Depressionen verursachten dabei die meisten Fehltage, dicht gefolgt von Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen.

Wer eins und eins zusammenzählen kann, weiß, was der Psychreport 2025 offenbaren wird. Die oben genannten Fakten stammen nur aus dem Report der DAK. Was glauben Sie, wie das Gesamtbild aussieht, wenn man alle Reporte zusammenfassen würde? Ich bin davon überzeugt, es wäre ein desaströses und erschreckendes. Mit anderen Worten: Psychische Erkrankungen nehmen rasant zu.

Mentale Gesundheit: Es braucht einen langen Atem!

Einer Nation, in der die Mechanismen der psychischen und mentalen Gesundheit von Kindesbeinen an tabuisiert werden, einer Nation, in der noch vor einigen Jahren psychisch Erkrankte „belächelt“ wurden, einer Nation, wo in den vergangenen Jahrzehnten die Mottos „Höher, schneller, weiter“ und „Geiz ist geil“ regierten und kaum etwas anderes zugelassen wurde, wird es von heute auf morgen nicht gelingen, durch „bewährte“ Interventionsmittel dem Trend der mentalen Krankheit Herr zu werden.

Das Rezept, dem hilfesuchenden Mitarbeiter mal eben einen Happy-Coach oder Chaka-Chaka-Trainer zu verschreiben, bietet in der aktuellen prekären Lage keine Sicherheit mehr und ist nicht nur zum Scheitern verurteilt, sondern der Schuss wird nach hinten losgehen. Psychotherapeutisch Geschulte wissen nur zu gut, dass eine der kontraproduktivsten Aussagen, die man gegenüber einem psychisch angeschlagenen Menschen machen kann, folgende ist: „Hab dich nicht so, das wird schon wieder. Du schaffst das.“ Es liegen wissenschaftliche Studienergebnisse vor, die beweisen, dass diese Form der Intervention Suizidgedanken befeuern kann.

Radikal umdenken, doch wohlüberlegt agieren    

Albert Einstein sagte einst: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ Ein radikales Umdenken ist vonnöten, und das Gebot der Stunde lautet: wohlüberlegte und weise Entscheidungen treffen.

Wenn wir uns auf den Bereich der mentalen Gesundheit oder der mentalen Widerherstellung von Mitarbeitern einlassen, dann haben wir es mit einem höchst komplexen Bereich zu tun. Die menschliche Psyche ist der Motor von allem. Und wenn dieser Motor einen Schaden erlitten hat, dann wirkt sich das auf das gesamte System des Betroffenen aus; nicht nur auf sein Mind-Body-System, sondern und insbesondere auf die systemische Korrelation innerhalb des individuellen Umfeldes. Mit anderen Worten: Funktioniert die Psyche oder Mentalität nicht, dann wirkt sich das nicht nur auf den Körper aus, sondern auch auf den erweiterten Körper des Betroffenen – auf sein direktes Umfeld. Das heißt, auch das Umfeld kann einen „Schaden“ erleiden!

Jemand mit gebrochenem Bein kann weiterhin im Unternehmen funktionieren, er ist zwar in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, jedoch kann er funktionieren. Jemand mit einer gebrochenen Psyche kann das nicht mehr. Das ist wissenschaftlicher Fakt! Und hier helfen auch keine kurzfristig verordneten Happy-Coaches, Psychopharmaka, Yoga oder Achtsamkeitstrainings. Hier muss nachhaltig an die Sache herangegangen werden.

Gleichklang von Geist, Seele und Körper

Die Forschungsergebnisse der Psychoneuroimmunologie sprechen diesbezüglich eine eindeutige Sprache: Geist, Seele und Körper sind eins.

Unser gesamtes Gesellschaftssystem ist darauf konditioniert worden, die Menschen von Kindesbeinen an zu einer funktionierenden systemrelevanten Einheit zu erziehen, wobei das Wichtigste, die Psychoedukation, ausgelassen wird. Wir sind aber keine Roboter und schon gar nicht digitalisierte oder transhumane Wesen, sondern komplexe psychologische Wesen mit einer Seele und Gefühlen, die man nicht einfach so ohne langfristige Konsequenzen durch Motivationsschulungen und externe Coaches am Laufen halten kann. Diese Weltanschauung hat ausgedient.

Wie kann man diesem Trend der „Entmenschlichung“ entgegenwirken? Was wäre ein weiser Lösungsansatz? Wie bereits weiter oben angedeutet, ist ein radikales Umdenken vonnöten. Und ein radikales Umdenken erfordert grundsätzlich wohlüberlegte, rigorose Handlungen und geht mit einer energischen Introspektion (Selbstbeobachtung) einher.

Panisches Krisenmanagement kann verheerende Folgen haben

Ich hatte ein aufschlussreiches Gespräch mit einem Kunden, der in einem Unternehmen mit achttausend Mitarbeitern Prokurist im Vertrieb ist und der die aktuelle prekäre Lage bestätigt. Seine Befürchtung ist, dass es aufgrund der dramatischen Situation zu ohnmächtigen Kurzschlusshandlungen seitens überforderter Entscheidungsträger kommen kann. Aufgrund seiner Tätigkeit wisse er, dass aktuell Menschen im Hauruckverfahren zu Mental-Health Coaches ausgebildet und auf die hilfesuchenden Mitarbeiter losgelassen werden; und er befürchte, dass dies der falsche Ansatz sei.

Das bestätigte meine Einschätzung der Lage und ehrlich gesagt musste ich nach dieser Aussage meine Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Wohin ein panisches Krisenmanagement führen kann, hat uns das Corona-Krisenmanagement deutlich vor Augen geführt. Wir befinden uns erst am Anfang der Aufarbeitung und die gewonnenen Erkenntnisse sind bereits erdrückend. Also, noch einmal: Kühlen Kopf bewahren und weise Entscheidungen treffen.

Aus der Praxis für die Praxis

Seit knapp dreißig Jahren wende ich bewusst und erfolgreich die Wissenschaft des positiven Denkens an, insbesondere was meine Resilienz und physische Stabilität anbelangt. Ich rede hier nicht von erzwungenem Optimismus – den können Sie in die Tonne kloppen -, sondern von der Umsetzung knallharter wissenschaftlicher Fakten, die uns bereits seit Jahrzehnten vorliegen. Somit liegt es mir von Natur aus fern, ein pessimistisches Bild zu zeichnen bzw. eine negative Zukunft vorauszusagen.

Gleichzeitig allerdings ist wahrer Wandel ohne die ehrliche Analyse des Ist-Zustands von vorneherein zum Scheitern verurteil. Daher führe ich Ihnen meine Sicht der Dinge unverblümt vor Augen: Die aktuelle dramatische Entwicklung der mentalen Gesundheit in deutschen Unternehmen ist nur der Anfang einer sich mit hoher Geschwindigkeit zuspitzenden Situation. Und jetzt kommt’s: Wir alle wissen das! Denn nichts im Leben kommt von ungefähr.

Ein hausgemachtes, gesamtgesellschaftliches System

Es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, mit dem wir es hier zu tun haben. Es ist die Folge des Systems, in dem wir leben. Und es ist die Folge unserer gesamtgesellschaftlichen Ignoranz. Mit anderen Worten: es ist hausgemacht.

Die gute Nachricht lautet: Noch können wir den Karren aus dem Dreck ziehen. Die Betonung liegt auf „noch“. Dabei können die großen und mittelständischen Unternehmen mit gutem Beispiel vorangehen, denn sie sind die Stütze der Gesellschaft. Und der erste Schritt in die richtige Richtung besteht zunächst darin, die bittere Pille auch wirklich zu schlucken: Wir reden hier nicht mehr von Personalentwicklung, sondern von Personalrettung.

Ich weiß, das klingt drastisch, deshalb wiederhole ich es noch einmal: Es geht nicht um Personalentwicklung, sondern um Personalrettung! Sollte das ein irritierendes Gefühl oder einen inneren Widerstand in Ihnen auslösen, dann sind Sie auf dem richtigen Weg.

Im Folgenden skizziere ich ein Modell, das meines Erachtens sehr gute Erfolgsaussichten hat, allerdings bewege ich mich dabei nur auf der Oberfläche; es sollte dennoch ausreichen, um zu verstehen, worum es geht.

Nachhaltiger Lösungsansatz für mittlere und große Unternehmen

Desweiteren richtet sich das Modell in erster Linie an traditionelle, gestandene deutsche Groß- und mittelständische Unternehmen. Für die gehypte „Startup Szene“ müsste ein anderes Konzept erarbeitet werden. Warum? Das geht schon bei dem Unwort der Startup- Szene „faire Bezahlung“ los. Es gibt keine faire Bezahlung, sondern nur gute und schlechte Gehälter. Und hinter schlechten Gehältern versteckt sich die Geringschätzung und das Misstrauen, was mittelfristig eine destruktive Auswirkung auf die mentale Gesundheit des Unternehmens hat.

Der Industrielle Robert Bosch hatte das mit folgender Aussage auf den Punkt gebracht: „Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne zahle.“ Insbesondere in Start-ups mit großen Sales-Abteilungen ist dieses unternehmerische Prinzip durch eine falsch verstandene Amerikanisierung auf den Kopf gestellt worden.

Das Grundprinzip hinter dem folgenden 5-Punkte-Programm ist denkbar einfach: Die Wiederherstellung und vor allen Dingen die Aufrechterhaltung der mentalen Gesundheit muss aus dem Inneren des Unternehmens kommen.

Es sollte weitestgehend auf externe Coaches und Trainer verzichtet werden; was nicht heißt, dass in Einzelfällen nicht darauf zurückgegriffen werden kann. Wir müssen jedoch einsehen, dass es sowohl eine individuelle Psyche als auch eine kollektive Unternehmenspsyche gibt.

Die Unternehmenspsyche ist etwas Inneres

Und die Psyche ist grundsätzlich etwas Inneres! Dementsprechend ist auch die Unternehmenspsyche etwas Inneres, die man aus dem Inneren heraus heilen muss. Seit vielen Jahren investieren große und mittelständische Unternehmen Unsummen in externe Berater und Coaches, mit dem Ergebnis, dass wir aktuell so viele psychisch Kranke haben wie nie zuvor! Sorry, aber das ist nun einmal der Ist-Zustand.   

Das 5-Punkte-Programm

1. Es muss eine neue Abteilung ins Leben gerufen werden. Neben der klassischen Personalabteilung – inkl. Personalentwicklung – und dem betrieblichen Gesundheitsmanagement sollte sich diese Abteilung ausschließlich der psychischen Gesundheit der Mitarbeiter widmen und sich deutlich von der Personalentwicklung abheben, jedoch ein transparentes Miteinander angestrebt werden. In dieser neuen Abteilung geht es primär um die Psychoedukation – inkl. Resilienz und Regeneration – und um eine professionell individuelle psychologische 360° Mitarbeiterbetreuung. Sie sollte direkt an die Geschäftsführung oder den Vorstand berichten und ein ausreichendes Jahresbudget zur Verfügung gestellt bekommen.

2. Die neue Abteilung muss mit einer Leitung besetzt werden, die neben anderen Kompetenzen insbesondere mitbringen sollte: Psychotherapeutisches Know-how inkl. Diagnostik-Kompetenz, betriebswirtschaftliches Verständnis inkl. Berufserfahrungen in Wirtschaftsunternehmen, interkulturelle Kompetenz und eine ausgeprägte Empathie, Authentizität und die geschulte Fähigkeit, zuzuhören. Ebenfalls sollte die Person in der zweiten Hälfte des mittleren Erwachsenenalters sein; sie muss ausreichend Lebenserfahrung und eine hohe Menschenkenntnis mitbringen. Ein junger Spund hat hier nichts zu suchen; die Lage ist zu ernst!

Desweiteren benötigt die Leitung keine klassische Führungserfahrung, weil ihre o.g. Kompetenzen sie automatisch zu einer beispielhaften Führungskraft machen. Der ideale Kandidat ist ein, wie ich es nenne, „Selfmade-Mentalgesunder“. Lassen Sie mich hierzu kurz ausholen. Ein Kunde von mir ist ein erfolgreicher Unternehmer, der ein Wirtschaftsunternehmen aufgebaut hat und sich als Business-Coach auf das Coachen von High-Profile Entrepreneuren spezialisiert hat. Seine Einstellung ist folgende: Wie soll ein Coach einen Unternehmer zu Spitzenleistungen führen, wenn der Coach selbst keine vorzuweisen hat? Das ist durchaus eine berechtigte Frage.

Das Gleiche gilt auch für den neuen Abteilungsleiter oder -leiterin, dem oder der die Widerherstellung und Aufrechterhaltung der psychischen Gesundheit der Mitarbeiter anvertraut wird. Wie soll man jemandem eine Sprache beibringen, die man selbst nicht beherrscht? Hierzu eine kleine Anekdote aus meiner Zeit als psychotherapeutischer Heilpraktiker. Während des Erstgespräches sagte ein Klient zu mir: „Herr Fülling, glauben Sie mir, ich bin kein einfacher Fall, ich habe die Kacke wirklich dampfen sehen.“ Darauf entgegnete ich: „Herr Soundso, danke für Ihre ehrlichen Worte, was ich sehr schätze. Willkommen im Club. Glauben Sie mir, ich habe die Kacke nicht nur dampfen sehen, ich war in ihr gefangen.“

Wie soll ein Mensch einen anderen aus einem psychologischen Teufelskreis nachhaltig befreien können, wenn er selbst keine psychologischen Probleme hatte, aus denen er (mit eigener Kraft) erfolgreich herausgekommen ist bzw. wenn dieser sich nicht einmal in die Situation eines depressiven oder von Ängsten geplagten Menschen hineinversetzen kann?

3. Während des Bewerbungsprozesses sollte gänzlich auf Persönlichkeitstests verzichtet werden. Es sollte sowieso generell auf Persönlichkeitstests verzichtet werden. Warum? Wenn die Persönlichkeitstests tatsächlich so effizient sind, wie gemeinhin angenommen wird, warum sind wir dann jetzt in dieser Krise? Diese Frage müssen wir uns gefallen lassen.

Fakt ist doch: Die Persönlichkeit und die Psyche sind miteinander verbunden. Wenn also der Persönlichkeitstest so hilfreich ist, warum sind dann jetzt so viele psychisch krank? Wie eingangs erwähnt, es geht um ein radikales Umdenken. Und dazu gehört: Weg vom mechanisierten Mitarbeiter-Scanning zurück zu zwischenmenschlichem Sach- bzw. gesundem Menschenverstand.

4. Die neu zu besetzende Stelle muss überdurchschnittlich gut vergütet werden, inkl. Dienstwagen der Mittelkasse zur Privatnutzung, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, dreizehntes Gehalt und betriebliche Altersvorsorge, etc. Denn eines ist so klar wie das Amen nach dem Gebet: Das Standing dieser Person im Unternehmen wird ein sehr hohes sein. So wie der Vertriebsmanager ein hohes Standing genießt, weil ohne Vertrieb kein Umsatz, so wird diese Persönlichkeit ein hohes Standing genießen, weil psychische Gesundheit das A und O ist.

5. Die neue Position muss einen langjährigen Mitarbeiter des Unternehmens als Assistenz zur Verfügung gestellt bekommen. Es ist absolut entscheidend, dass diese Person aus dem Unternehmen kommt, während die neu zu besetzende Stelle nicht aus dem Unternehmen kommen darf. Der Grund hierfür ist denkbar einfach: Wenn neuer Wind und alter Wind aufeinandertreffen, dann entsteht immer frischer Wind. Und der neue Wind muss der Vorgesetzte des alten Windes sein. Somit benötigt die Assistenz oder rechte Hand auch keine besondere psychosoziale Kompetenz, sondern vielmehr ein organisatorisches Talent.

Unter allen Umständen jedoch sollte die Assistenz mit dem betriebsinternen Kommunikationsverhalten vertraut sein. Warum?

“Mental Health” ist gleich Kommunikation

Letztendlich kann man das Grundthema von „Mental Health“ mit einem Wort zusammenfassen: Kommunikation. Denn die Kommunikation ist die Ausdrucksform der (unternehmerischen) Psyche bzw. der Mentalität. Und sie ist ein zweischneidiges Schwert – zum einen offenbart sie den seelischen Zustand und zum anderen ist sie das Instrument der Heilung des seelischen Zustands.

Ein Unternehmen, das nicht bereit ist, seine interne Kommunikation auf den Prüfstand zu stellen, ist für dieses 5-Punkte-Programm nicht geeignet, denn „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ (Albert Einstein)

Erlauben Sie mir zum Schluss noch eine kleine Anmerkung. Wir haben es hier mit mentaler Gesundheit zu tun, also mit der Psyche. Und die Psyche lässt nicht mit sich verhandeln. Sie unterliegt unveränderlichen Gesetzen – wie die Gravitationskraft -, die wir nicht außer Kraft setzen können. Wer diese Gesetze bewusst oder unbewusst missbraucht, der zieht über kurz oder lang den Kürzeren, ob uns das passt oder nicht. Was jedoch mit sich verhandeln lässt, ist unsere Herangehensweise an dieses so brennende Thema. Die Verantwortung liegt in unseren Händen und in den Händen der Unternehmen.

Zur Person

Christian FüllingChristian Fülling hat einen holländischen Bachelor in Business Economics und ist Betriebswirt (VWA), Kaufmann im Groß- und Außenhandel (IHK), staatlich geprüfter Heilpraktiker für Psychotherapie, inkl. Trainer- und Coachingausbildungen, sowie in den USA ausgebildeter Schauspieler.

Er besitzt 27 Jahre Berufserfahrung in verschiedenen Unternehmen (national und international) sowie 16 Jahre Praxiserfahrung als psychologischer Berater, Coach und Therapeut.

Bei Letzterem liegt seine Kernkompetenz in der Mobilisierung der Selbstheilungskraft mithilfe der Wissenschaft des positiven Denkens, basierend u.a. auf den Forschungsergebnissen der Psychoneuroimmunologie, Placebo-Forschung, Epigenetik und positive Psychologie. Er lebt in Berlin und arbeitet aktuell als Coach und Filialleiter in der Schlaf- und Gesundheitsbranche.

Weitere Gastbeiträge von Christian Fülling finden Sie im Magazin unter anderem hier und auch unter der Suchfunktion “Christian Fülling”.

Bild (Sxmbolbild): pexels.com / Erik Tamo

Auszeit-Coaching: Mit diesen Expertinnen zu neuer Kraft & Selbstfindung

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Eine Krise, ein schlimmer Schicksalsschlag, ein Verlust oder eine Trennung: Es gibt vieles, was einen aus der Bahn werfen kann. Wer urplötzlich einen lieben Menschen verliert, im Job völlig unerwartet die Kündigung erhält oder von jetzt auf gleich verlassen wird, hat häufig das Gefühl den Boden unter den Füßen zu verlieren. Es gibt aber auch Krisen und Situationen, die nichts mit unerwarteter Tragik zu tun haben, sondern irgendwann einfach da sind – eine Lebenskrise etwa. Ganz gleich, welche Themen einem zu schaffen machen: Dass so eine Situation kein Dauerzustand sein kann, ist klar. Häufig scheitert jedoch eine Neuausrichtung des Lebens daran, dass Betroffene unsicher sind, wo sie ansetzen sollen. Die Ratschläge der besten Freundin sind gut, führen aber oft nicht aus den eingetretenen Pfaden heraus. Auch Ratgeber-Bücher sind schnell gelesen, führen aber häufig nicht aus dem Krisenmodus heraus. Genau hier setzt ein Auszeit-Coaching an.

Es bietet die Gelegenheit, einmal durchzuatmen, zur Ruhe zu kommen und die Gedanken mit professioneller Unterstützung zu sortieren. Wie professionelle Coaches eine persönliche Auszeit mit Inspiration zur Selbstfindung gestalten, erfahren Sie in diesem Artikel. Darin stellen sich vier Expertinnen, die Auszeit-Coachings anbieten, vor.

Auszeit-Coaching mit Pferden

Den Anfang macht Sonja Bauer (im Bild), in deren Coachings imposante Vierbeiner eine große Rolle spielen:

Sonja Bauer„Die Energie folgt der Aufmerksamkeit“

ist mein Lebensmotto und „Pferdegestützte Persönlichkeitsentwicklung“ mein „Steckenpferd”. Mein Name ist Sonja Bauer, ich bin ausgebildeter “systemischer Coach” und “zertifizierter Personality Profiler“ durch LINC. Coaching & Kommunikations- und Körpersprache-Training mit Pferd ist aus der Verbindung  „kleine Auszeit Coachings“ &  „a-learning – tiergestützte Interventionen“ entstanden und mein Herzensprojekt geworden. “Lernen durch Erleben = Erfahrung“. 

Verlassen Sie Ihre Komfortzone und erleben Sie sich selbst im Spiegel des Pferdes! Pferde reagieren direkt und unbestechlich auf Ihr körpersprachliches Ausdrucksverhalten. Sie spiegeln wertfrei und unvoreingenommen Ihre Talente, sowie Ihre persönlichen Herausforderungen.

“Man kann nicht nicht kommunizieren”, wie Paul Watzlawick ganz richtig sagt. Pferde motivieren und animieren Sie eingefahrene Verhaltensmuster zu verlassen, um neue Wege und Lösungen auszuprobieren. Im Einzel- oder Familien/Partner-Coaching mit Pferd unterstütze ich Sie sehr gerne im persönlichen Bereich, sowie im pädagogischen oder beruflichen Kontext.

Individuelle Workshops für Gruppen und Firmen

Für Gruppen, Teams und Firmen bieten sich individuell abgestimmte Workshops an. Neue ungewöhnliche Erfahrungen durchbrechen viel leichter fest verankerten Verhaltensmuster und bewirken eine anhaltende Motivation. Ich freue mich sehr darauf, Sie kennenzulernen und Sie auf Ihrem Weg ein Stück begleiten zu dürfen – um Sie anschließend mit neuen Ideen, Freude und Leichtigkeit alleine weitergehen zu lassen! Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

“Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.” (Galileo Galilei) In diesem Sinne: Herzlichst, Ihre Sonja Bauer!

Begleitete Auszeit in Catalunya (Spanien)

Die nächste Expertin ist Renate Baum, die ihr Auszeit-Coaching in Spanien anbietet (im Bild). Im folgenden stellt sie sich und ihre Herangehensweise vor:

Kennen Sie Situationen, in denen die Sehnsucht wächst, Ihrem Alltag zu entfliehen, alles hinter sich zu lassen? Die immer wiederkehrenden Aufgaben, Erwartungen, Pflichten, Renate BaumRituale, das Funktionieren müssen, egal was ist und wie es Ihnen geht?

Ich begleite seit einigen Jahren Frauen in Ausnahme-Situationen, die zur Ruhe kommen wollen, sich Zeit für sich selbst nehmen, ihre Ressourcen erneuern wollen, bereit sind, ihre individuelle Situation zu reflektieren und erste Veränderungen zu erproben.

Im ländlichen Süden Kataloniens (2 Autostunden südlich von Barcelona), in einer großartigen Landschaft zwischen Bergen und Meer, lade ich Sie zu einer begleiteten Auszeit ein. Vorgesehen sind zwei bis dreimalige Einzel-Coachings in der Woche, entlang Ihrer Themen.

Sehr gerne arbeite ich draußen in der Natur, an besonderen Plätzen und integriere die Wirkung der Elemente in meine Arbeit. Nach der Auszeit stehe ich Ihnen bei Bedarf für weitere Gespräche per Skype / Zoom gerne zur Verfügung. Sie wohnen – je nach Wunsch und Möglichkeit – in einem preiswerten, zweckmäßig eingerichteten Ferienhaus mit Meerblick (für 1- 4 Personen), im eigenen Zelt oder Caravan. Für die Mobilität vor Ort eignen sich ein Mietwagen, sowie der ÖNV.

Der Weg zur Auszeit wird gemeinsam abgestimmt

Sie klären Ihr Zeitlimit, ihre Themen und mailen mir Ihr Anliegen. Wir führen ein Skype-/Zoom-Gespräch und schauen gemeinsam, ob meine Begleitung für Sie die richtige sein könnte. Erst danach folgt alles weitere wie Anreise und Hausanmietung. Der Mindestaufenthalt für Auszeit-Coaching beträgt 2 Wochen. Im Anschluss sind einige Ruhetage zu empfehlen. Vielleicht sogar eine kleine Etappe auf dem Jakobsweg? Sie erwartet eine professionelle Coaching-Begleiterin mit solider therapeutischer Ausbildung (Psychodrama, Systemaufstellung, Supervision, Kunsttherapie) mit langjähriger beruflicher Erfahrung, Intuition und Unterstützung durch buddhistische Philosophie. Trauen Sie sich. Fragen Sie.

“Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.” In diesem Sinn, ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen! Kontaktieren Sie mich gern über meine Website.

Auszeit-Coaching im Wendland

Ins Wendland bittet Pina Heidrich (im Bild) zu ihrem Auszeit-Coaching und beschreibt, was ihre Klienten erwarten dürfen:

Ein ganzer Tag für Sie und Ihre Themen – Auftanken für Körper, Geist und Seele. Innehalten, den Alltag hinter sich lassen. Zeit für wichtige Lebensthemen, Distanz und Klarheit gewinnen, Wünsche und Sehnsüchte spüren, neue Perspektiven entwickeln, Beziehungen ordnen, Lebensbalance überprüfen, bei sich ankommen.

Auszeit-Coaching

In Ihrem Auszeit-Coaching können Sie Erholung und persönliches Wachstum miteinander kombinieren. Das Coaching erstreckt sich über einen ganzen Tag, so entsteht genug Raum, die Themen, die Sie beschäftigen aus der Distanz zu betrachten und neue Lösungen zu entwickeln. Dabei begleite ich Sie als Coach und auf Augenhöhe mit kreativen Methoden und einem neutralen Blick auf Ihre Themen.

Nach dem Coaching ein paar freie Tage genießen

Übernachtungen vor oder nach dem Auszeit-Coaching können organisiert werden. Ein kleiner Kurzurlaub nach dem Coaching ist empfehlenswert. Hierfür bietet sich das Wendland mit seiner Weite und viel unberührter Natur an. Hamburg, Berlin, Bremen, Oldenburg und Hannover sind nur maximal 1,5. bis 3 Stunden entfernt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Korinna HeintzeAuszeit-Coaching als Herzensbusiness – diesen Traum hat sich Korinna Heintze (im Bild) erfüllt und beschreibt ihre Arbeit in Sachen Krise so:

Vor zwei Jahren habe ich mit meinem Herzensbusiness ROYAL LEBEN angefangen. Eigentlich erfülle ich mir im Jahr 2021 einen meiner größten Lebensträume. Ich schreibe mein Buch „ROYAL LEBEN”.

Aus der Krise zurück auf den eigenen Thron“: 7 Frauen, 7 persönliche Krisen, mehr als 7 Auswege. Persönliches Wachstum und ROYALE Energie statt persönliche Krisen und Stress. Dazu: Meditationen, Selbstcoaching, Tipps und praktische Übungen.

Frauen sprechen offen über ihre Krisen

Die Frauen berichten von persönlichen Krisen in diesen Lebensbereichen: Familie, Entscheidungen, Tod und Trauer, Beziehungen, Burnout, Werte, Haltung und Kommunikation, und wie du deine Wünsche erfüllst. Während ich an dem Buch arbeite, wird mein Business “ROYAL LEBEN – Der Weg zu dir Selbst” geboren.

In dem Moment ist “ROYAL LEBEN” nicht mehr nur ein Buch. Es wird zu einem ganz neuen Lebensgefühl – zu ROYALER Lebensenergie, Freude, Freiheit und inneren Glücksempfinden. Weil Unternehmerinnen, Führungskräfte und Expertinnen mit mir entdecken, wie sie in jedem Moment immer wieder bei sich selbst ankommen, sowie kraftvoll und authentisch können.

Egal, wie die Umstände gerade in ihrem Leben sind. Egal, welche Krisen sie gerade bewältigen. Ich kenne das und weiß, welchen Einfluss Tod, Trauer, Verluste auch auf den Erfolg und die eigene Berufung haben. Und wie schnell sie sie in ein Burnout führen können. Ich habe das selbst im Jahr 2016 erlebt. An der Grenze zwischen Leben und Tod.

Störende Resonanzen werden verändert

Als Energetikerin und Resonanzcoach arbeite ich an Themen oder immer wieder auftretenden emotionalen, mentalen oder körperlichen Störungen oder Schmerzen und dort, wo herkömmliche Methoden nicht mehr weiter kommen. Ich sehe den roten Faden, der sich von seinem Ursprung durch die einzelnen Lebensbereichen zieht und Störungen verursacht.

Ich begleite meine Klientinnen und bereinige im Energiefeld Störfelder, indem ich die Ursachen der jeweils störenden Resonanzen verändere. Damit verschwindet der Boden für ihre mentalen, emotionalen oder körperlichen Symptome, die sie hatten, als sie zu mir kamen. Beziehungen entspannen sich wieder, mögliche Trennungen passieren in Frieden und mit Respekt, aus ungünstigen Verbindungen können Freundschaften entstehen, berufliche Perspektiven verändern sich, Konflikte klären sich, Schmerzen im Körper lassen nach.

Weil das ihre Seele tief berührt, wächst aus jeder einzelnen Begegnungen zwischen meinen Klientinnen und mir eine Gemeinschaft, die sich mit Liebe und Verbundenheit einander beiträgt. Ich arbeite online und ab dem 1. Juli auch exklusiv in meiner eigenen Praxis in Erfurt: ROYAL LEBEN – Raum für Zeit und Energie, Anger 35, 99084 Erfurt. Zweimal im Jahr biete ich ein ROYALES Retreat auf der Insel Rügen an. Hier geht es um die Beziehung zu einem selbst.

Buchen Sie sich gern ein kostenfreies Beratungsgespräch mit mir direkt auf meiner Website. Hier finden Sie auch weiterführende Informationen zu meinem Buch “ROYAL LEBEN – Der Weg zu dir Selbst”.

Bildnachweise / Copyrights:

stock.adobe.com / schulzfoto

Sonja Bauer, Renate Baum, Pina Heidrich, Korinna Heintze

 

 

Dieser Artikel ist eine bezahlte Kooperation 
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Für Kreuzfahrt: Mutter lässt kleine Kinder allein in der Wohnung zurück

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Ein schockierender Fall von Kindesvernachlässigung hat die Gemeinschaft in Houston, Texas, erschüttert. Die 29jährige Mutter Lakesha Woods Williams ging eiskalt auf eine einwöchige Kreuzfahrt und ließ ihre beiden kleinen Kinder im Alter von nur 6 und 8 Jahren allein zuhause zurück. Der ungeheuerliche Fall fiel dadurch auf, dass aufmerksame Nachbarn die Abwesenheit der Mutter bemerkten. Zudem hat man beobachtet, wie Wiliams die Wohnung mit Gepäck, aber ohne Kinder, verließ.

Kinder im Müll –  Mutter auf Kreuzfahrt

Die gerufene Polizei fand die Kinder am 9. April 2024 in der Wohnung vor – umgeben von Uringeruch, Müll und Lebensmitteln. Wie sich herausstellte, wussten die zurückgelassenen Kinder sogar von der Kreuzfahrt und hielten über Videotelefonate mit ihrer Mutter Kontakt.

Die Mutter wurde nach ihrer Rückkehr festgenommen und inhaftiert. Während sie auf ihren Prozess wartet, sind die Kinder Medienberichten zufolge bei einer Tante in Obhut.

Quelle: bild.de vom 15. April 2024

Bild (Symbolfoto): Mo Eid

Was tun, wenn der Partner im Streit aggressiv wird?

Auch Menschen, die eigentlich sehr liebevoll und fürsorglich sind, können durchaus mal die Kontrolle über ihre Emotionen verlieren, wenn es zu einem Konflikt in der Partnerschaft kommt. Sie werden dann im Streit aggressiv und ausfallend. Für den Partner kann dies schnell beängstigend wirken. Wird das Verhalten öfter gezeigt, belastet es die Beziehung und die Bindung zwischen den Partnern nicht selten in hohem Maße.

Doch was kann eigentlich getan werden, wenn der Partner im Streit aggressiv wird? Welches Verhalten ist in einer Auseinandersetzung angemessen und wie kann in der Beziehung mit solchen emotionalen Ausfällen umgegangen werden? Die folgenden Tipps helfen.

Die eigene Sicherheit ist das Wichtigste

Wird der Partner im Streit aggressiv und die Situation wirkt bereits bedrohlich, sollte die eigene Sicherheit immer die höchste Priorität genießen.

Es ist ratsam, den Raum umgehend zu verlassen und einen sicheren Ort aufzusuchen. Stellt sich ein beängstigendes Gefühl ein, sollte dieses immer ernst genommen werden. Hilfe können in einer solchen Situation sowohl Freunde und Familienmitglieder als auch die zuständigen Behörden bieten, falls die Aggressionen Überhand nehmen.

Möglichst ruhig reagieren

Natürlich ist es nicht einfach, selbst ruhig zu bleiben, wenn der Partner im Streit aggressiv wird. Dennoch ist es wichtig, zumindest die eigenen Emotionen zu kontrollieren. Eine weitere Eskalation der Auseinandersetzung lässt sich oft vermeiden, wenn das eigene Verhalten möglichst ruhig und gelassen ausfällt. Selbst ebenfalls mit Aggressivität zu reagieren, ist meist nicht förderlich.

Klare Grenzen setzen

Dennoch: Es müssen klare Grenzen gesetzt werden, wenn der Partner im Streit aggressiv reagiert. Idealerweise wird in einem ruhigen Moment das Gespräch gesucht und dem Gegenüber dabei vermittelt, dass Aggressivität in einer Beziehung inakzeptabel ist und das Verhalten in Zukunft nicht mehr toleriert wird. Wichtig ist, dabei deutlich zu machen, dass die Bereitschaft besteht, entsprechende Konsequenzen zu ziehen und die Beziehung zu beenden, falls der Partner nichts an seinem aggressiven Verhalten ändert.Ein solches Gespräch sollte allerdings erst dann gesucht werden, wenn sich die Gemüter nach dem Streit wieder beruhigt haben und nicht mitten in der aufgeheizten Stimmung des Konflikts.

Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen

Lässt es sich nicht mehr als Ausrutscher bezeichnen, dass der Partner im Streit aggressiv wird, handelt es sich um ein handfestes Problem. Ist das Paar selbst nicht in der Lage, für dieses eine angemessene Lösung zu finden, kann professionelle Hilfe von außen helfen.

In einer Paartherapie lassen sich beispielsweise gemeinsam die Ursachen für das aggressive Verhalten ergründen und neue Ansätze finden, um dieses in Zukunft zu vermeiden. Hier lässt sich über eine professionelle Paartherapie mehr erfahren.

Gesunde Streitkultur entwickeln

Um das aggressive Verhalten im Streit in Zukunft zu vermeiden, kann es auch helfen, eine gesunde Streitkultur zu entwickeln. Dafür ist es nötig, gemeinsam bestimmte Regeln festzulegen, die in einem auftretenden Konflikt in der Partnerschaft von beiden Seiten eingehalten werden müssen.

Hilfreich ist es beispielsweise, dass in einem Streit ausschließlich Ich-Botschaften gesendet werden. So kann bei dem Gegenüber Verständnis für die eigene Wahrnehmung und die eigenen Gefühle geschaffen werden. Zudem sollte auf Schuldzuweisungen verzichtet werden. Beleidigungen und anderes respektloses Verhalten ist in einer guten Streitkultur nicht hinzunehmen.

Bild: stock.adobe.com / Goran