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Naturkosmetik liegt im Trend – immer mehr Frauen achten darauf, gut verträgliche Produkte zu kaufen. Für sich selbst und für die Umwelt. Das zieht erfreulicherweise die Hinwendung zu selbstgemachten Kosmetikprodukten nach sich. Nicht umsonst haben unsere Großmütter Wohltaten für ihren Körper häufig selbst hergestellt. Ganz gleich, ob es um Haut oder Haare ging. Hier geht es nachfolgend um eine Haarmaske und zwar eine zum Selbermachen.

Nur 3 Zutaten braucht es für die Do-it-yourself-Haarmaske

Die nachfolgende Anleitung für die Haarmaske zum Selbermachen wird auch Veganern gefallen, denn um dem Kopfschmuck Gutes zu tun und ihn dazu noch schön glänzen zu lassen, braucht es lediglich ein paar Gaben aus der Natur.

Avocado, Banane und Kokosöl für Haarmaske zum Selbermachen

Und zwar folgende:

Eine Banane, eine Avocado und Kokosöl. Die Avocado, die am besten ganz reif sein sollte, wird – unter Zugabe von zwei Esslöffeln Kokosöl – mit der Banane püriert und nach der Haarwäsche auf das handtuchnasse Haar aufgetragen. Dann eine halbe Stunde einwirken lassen.

Tipp: zum Umwickeln des Kopfes empfiehlt sich bei der Anwendung von Naturprodukten ein eher ausrangiertes Handtuch oder Frischhaltefolie.

Nach dem Einwirken gründlich ausspülen.

Reichhaltige Inhaltsstoffe werden mittels Haarmaske abgegeben

Und an schönem Haar erfreuen! Denn: durch die ungesättigten Fettsäuren in der Avocado sowie den Antioxidantien und Vitamen, die dieses Naturprodukt enthält, wird dem Haar viel Feuchtigkeit gespendet, die zudem einen glänzenden Effekt hinterlassen sollte. Wer sich mit Spliss herumplagt, sollte auf die Banane vertrauen, diese Frucht soll effektiv dagegen wirken. Last but not least, tut das Kokosöl sein Übriges, als Feuchtigkeits- und Glanzgeber hat es einen guten Ruf.

Hier gilt: probieren geht über Studieren und wenn eine solche selbstgemachte Haarmaske Ihrem Haar guttut, wissen Sie, dass sie alles richtig gemacht haben! Ihrem Körper zuliebe und auch noch ökologisch.

Bildnachweis: pixabay.com

 

 

 

 

 

Carolin Schuberth (links im Bild) stellte im Spätsommer 2018 in der VOX-Show „Die Höhle der Löwen“, gemeinsam mit Marcella Müller, ein Produkt vor, das Frauen mit und ohne Kinder gleichermaßen begeistert: die Waschies.

Die Produkte kommen sowohl beim Abschminken als auch für die Reinigung empfindlicher Baby-Popos zum Einsatz. Und das auf eine so sanfte Weise, die einzigartig ist. Das Besondere an dieser Neuheit ist die Faser, im Zusammenhang mit der Faserkombination.

Die Symbiose aus einer sehr hochflorigen Mikrofaser, im Zusammenspiel mit einer Viskosefaser bildet die Grundlage der Waschies. Man kann sie bei bis zu 95 Grad waschen und sie sind hypoallergen. Ein extrem wichtiger Fakt – vor allem, wenn es um Babyhaut geht.

Das Potential der Waschies erkannte in der Gründer-Sendung Ralf Dümmel und Carolin Schuberth hatte ihren Deal. Seitdem unterstützt der Investor, der etliche Investments mit engagierten und hochmotivierten Gründern eingeht, die taffe Unternehmerin mit seinem professionellen Team.

Bei den Verbraucherinnen kommen die Waschies supergut an, auf Amazon avancierte die Erfindung der zweifachen Mutter aus Franken bereits zum Bestseller. Im Interview erzählt uns Carolin Schuberth, vor welchen Herausforderungen sie stand, als sie Mutter geworden ist und herkömmliche Baby-Hygiene-Produkte für ihr Kind nicht nutzen konnte. Erfahren Sie außerdem, wie diese Situation zu ihrer Geschäftsidee führte, wo sie mit Ihrer Marke aktuell steht und wie sie den Ausbau ihres Unternehmens in Einklang mit ihrer Familie bringt. Für Mamas, die feststellen, dass der alte Job nicht mehr passt und ebenfalls mit dem Gedanken spielen, sich selbständig zu machen, hat die Waschies-Erfinderin zudem noch wertvolle Tipps parat! 

FB: Frau Schuberth, wie war Ihre Stimmung, als Sie in die Show „Die Höhle der Löwen“ gingen, mit dem Wissen, dass Millionen TV-Zuschauer Ihre Präsentation sehen werden?

Carolin Schuberth: Unser Herz schlug wirklich bis zum Hals und man weiß, dass man nur eine Chance hat, wenn man hier nicht performed, dann sehen das Millionen Menschen und man kann das auch nicht rückgängig machen. Aber nach ein paar Minuten in der „Höhle der Löwen“ war die Aufregung auch weg und man war völlig in der Konversation und in dem Pitch eingetaucht.

FB: Zu dem Zeitpunkt, als Sie und Ihre Geschäftspartnerin (und Freundin) den TV-Auftritt hatten, waren die Waschies bereits ein Dreivierteljahr am Markt – ganz als Neulinge stiegen Sie nicht ein. Wann sind Sie in dieser Zeit auf die Idee gekommen, sich für die Show zu bewerben?

Carolin Schuberth: Eigentlich wollte ich im Jahr 2017 einen Vertrieb finden, der die Waschies auch in den Handel bringt, das aber hat sich so schwer dargestellt, dass ich kurzer Hand mich dazu entschlossen habe, einen Bewerbungsfilm für die Höhle der Löwen abzugeben.

Wir haben Ende des Jahres 2017 den Film eingereicht und haben gar nicht gedacht, dass wir überhaupt Feedback bekommen.

FB: Zu den Waschies selbst. Sie haben diese ja entwickelt, als Sie – nachdem Sie Mama wurden – bemerkten, dass viele Babys die Inhaltsstoffe in den herkömmlichen Feuchttüchern nicht vertragen und die Nutzung dieser Tücher zudem unendlich viel Müll produziert.  Wie schätzen Sie, aufgrund Ihrer Erfahrung in der Kommunikation mit anderen Müttern, die Sensibilität für das Thema des Müllverbrauchs ein? Steht das ebenso im Vordergrund wie die Tatsache, dass Mütter die Waschies ohne Angst vor Hautirritationen für ihre Kleinen nutzen können? Oder zählt bei Nutzern der Waschies in erster Linie die Abwesenheit von allen möglichen Inhaltsstoffen.

Carolin Schuberth: Das muss jede Mama für sich selbst beurteilen, denn wenn man Kinder mit Neurodermitis hat, weiß man, wie schwierig es ist, etwas zu finden, das nicht reizt, das war mein allererster Beweggrund. Meine Kinder haben schlichtweg die Feuchttücher nicht vertragen und deshalb habe ich mich auf die Suche nach einer Alternative gemacht. Natürlich ist der Müll-Aspekt nicht außer Acht zu lassen. Allein wenn man jetzt sieht, dass die EU Ohrenreinigungsstächen aus Plastik verbieten will, dann wird es einem bewußt, dass einfach jeder bei jedem Teil beginnen muss, Müll einzusparen.

FB: Was genau macht die Waschies so einzigartig?

Carolin Schuberth: Es ist die Faser selbst und auch die Faserkombination. Sie sind aus einer sehr hochflorigen Mikrofaser mit einer Viskosefaser gewebt, die bei bis zu 95 Grad gewaschen werden kann und hypoallergen ist. Sie bleibt ohne Weichspüler weich und gibt den Dreck auch wieder ab.

Ich habe desweiteren die Fasern auch auf Schadstoffe prüfen lassen und OEKO Tex Standard 100 zertifizieren lassen. Das sind alles Sachen, die mir einfach extrem wichtig waren.

FB: Neben der Zielgruppe „Mama & Baby“ legen Sie den Fokus auch auf Frauen, die die Waschies zum Gesicht reinigen / Abschminken verwenden können. Wie ist hier die Resonanz?

Carolin Schuberth: Die Resonanz bei den Abschminkpads war mehr als überwältigend, hier sind wir bei Amazon Beauty sogar auf Platz 1 gewesen, als das meistverkaufte Beauty-Produkt.

Wir sind im Handel überall ausverkauft gewesen und haben hier einen enormem Absatz erzielen können. Die Resonanz der Käufer war auch fast nur positiv, sie haben mir alle geschrieben, dass sie so überrascht waren, dass die Pads das Make-up nur mit Wasser wegnehmen.

FB: In der „Höhle-der-Löwen“-Show haben Sie sich für den Deal mit Ralf Dümmel entschieden. Wie hat sich diese Zusammenarbeit bislang ausgewirkt?

Carolin Schuberth: Ralf und sein Team ist sehr professionell und hat gerade im Bereich Vertrieb ein unheimliches Know-how, das wir hätten niemals aufbauen können. Aus dem Grund sehe ich hier für uns nur positive Aspekte, denn mit einem solchen Partner an der Seite, kann man nur wachsen. Menschlich mag ich Ralf einfach auch noch sehr, er ist so bodenständig und ruht sich in keinster Weise auf irgendeinem Erfolg aus. Hier passt einfach die Chemie.

FB: Sie selbst sind Werbefachfrau, haben eine eigene Werbeagentur. Dass Sie sich da auch um die Werbung für die Waschies kümmern, ist klar. Frage: wie verbinden Sie Ihre Arbeit für die Waschies mit Engagements für Ihre Kunden? Oder haben Sie andere Projekte erstmal auf Eis gelegt bzw. ausgelagert, um sich den Waschies zu widmen?

Carolin Schuberth: Das ist eine gute Frage. Bei meiner Werbeagentur habe ich 10 Angestellte und da kann ich auch nicht einfach sagen, ich ziehe mich hier zurück. Die Werbeagentur excellents, die ich vor sechs Jahren gegründet habe, läuft allerdings sehr gut, dadurch, dass meine Mitarbeiter hier auch in den verschiedensten Bereichen alle Spezialisten sind und unsere Kunden seit vielen Jahren uns treu sind, kann ich das auch alles stemmen. Allerdings ist es mit den Kindern schon schwer, hier habe ich im Moment meinen Mann, der zum Glück auch selbständig ist und er konnte ein wenig Stunden zurückschrauben. Dafür versuche ich auch wirklich das Wochenende voll und ganz den beiden Kids zu widmen und hier schaue ich auch nicht in den PC, das muss bis Montag Zeit haben.

FB: Wie läuft die Arbeitsteilung mit Ihrer Freundin und Geschäftspartnerin Marcella Müller, die mit Ihnen gemeinsam in der Show war?

Carolin Schuberth: Marcella hat ihre eigene GmbH und unterstützt mich wo sie kann, ich habe hier beispielsweise das Thema Finanzen komplett ausgelagert. Sie kann einfach Dinge, die ich überhaupt nicht kann und dadurch ergänzen wir uns so wunderbar.

FB: Wie erwähnt, sind sie selbst Mama, haben zwei Mädchen, eines im Vorschulalter und eines im Schulalter. Wie stemmen Sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Carolin Schuberth: Ich glaube, dass jede Mama da draußen einen immensen Stress hat, das alles unter einen Hut zu bekommen. Denn man möchte ja eine gute Mutter sein und immer für die Kids da sein, andererseits muss man den Kindern viel mehr Verantwortung geben, weil man die Zeit einfach nicht hat.

Klar, hat man hier auch ein schlechtes Gewissen, aber am Ende geht’s den beiden wirklich extrem gut und sie wachsen in einer Kleinstadt auf, das nochmal von Vorteil ist, weil ich hier einfach auch auf die Nachbarn und Freunde zählen kann, die mich hier unterstützen. Aber klar, jede Frau, die arbeitet und Kinder hat, muss ein riesen Planungstalent aufweisen und wenn dann noch ein Kind krank ist, dann wird es richtig schwierig, wenn man keine Eltern vor Ort hat. Als Frau musst Du dich davon verabschieden, dass Du nie genug bist, weder in der Arbeit noch bei den Kindern, aber dafür arbeite ich als Mutter viel schneller und strukturierter, weil ich einfach weiß, wie kostbar die Zeit ist.

FB: Welche Zukunftspläne sind aktuell in Sachen Waschies angesagt? Können Sie schon aus dem Nähkästchen plaudern?

Carolin Schuberth: Klar, wollen wir die Marke ausbauen und weitere Produkte entwickeln, aber das alles dauert noch ein wenig. Wir wollen jetzt erstmal die Marke stabilisieren und etablieren.

FB: Freizeit ist für Sie gegenwärtig sicher ein Fremdwort. Wenn doch mal ein paar arbeitsfreie Stunden angesagt sind – wie schalten Sie ab? Gibt es Hobbies?

Carolin Schuberth: Klar, das braucht jeder. Ich gehe jogggen, am liebsten im Wald, da verarbeite ich den ganzen Tag und komme extrem runter. Yoga gibt mir auch sehr viel – im Winter stehe ich immer 20 Minuten eher auf und mache früh Yoga, sobald ich das einen Monat gemacht habe, wird es auch wieder zum Ritual und man startet ganz anders in den Tag. Und nicht zu vergessen, meine Tennismannschaft, wir treffen uns einmal die Woche und trainieren, wobei hier der Spaßfaktor mit den Mädels im Vordergrund steht, aber das ist wichtig und da versuche ich auch wirklich mir die Zeit immer zu blocken.

FB: Welchen Tipp haben Sie für andere Mütter, die ein Unternehmen gründen wollen, parat?    

Carolin Schuberth: Wenn man der Typ ist, der gerne selbständig und frei arbeiten möchte, dann gibt es nichts schöneres. In anderen Ländern wie Schweden oder Dänemark ist das völlig normal, dass eine Mutter arbeitet und hier gibt es das Wort „Rabenmutter“ auch gar nicht. Ich bin doch viel entspannter, wenn ich glücklich im Job bin und bin dadurch auch eine entspanntere Mama – aber da müssen Sie am besten meine Kinder fragen….

Ein weiterer Tipp: mehr Mut – was kann passieren, wir werden beim Ausprobieren nicht unser Leben verlieren und das ist das einzige, was zählt.

Mehr zu den Waschpads für Babys, Kinder und Frauen erfahren Sie auf der Homepage des Unternehmens, folgen Sie einfach dem Link.

Bildnachweis: Carolin Schuberth

 

In Sachen Kosmetik werden ja ständig neueste Errungenschaften in Sachen hautpflegender Stoffe publiziert, der Wissenschaft sei Dank!

Selbst Inhaltsstoffe, die Frau sonst als eher negativ wahrnimmt – zum Beispiel Algen – sind längst ein akzeptierter und beliebter Bestandteil diverser Beauty-Produkte. Und bekanntlich haben ja schon unsere Altvorderen ausgiebig während einer Kur im Schlamm gebadet und Kurgäste sowie Wellness-Jünger tun das natürlich auch heute noch …!

Insofern verwundert es nicht, dass es aktuell immer mehr Pflegeprodukte gibt, die sogar Aktivkohle beinhalten. Das schwarze Pulver ist freilich nicht zu verwechseln mit dem Rohstoff, der an kalten Wintertagen in Öfen und Kamine befördert wird, nein:

Aktivkohle ist ein Produkt, das sich aus verschiedenen Rückständen zusammensetzt. Auf dem Internetportal so-gesund.com wird das folgendermaßen erklärt:

„Kohle ist schmutzig und wird überwiegend zum Heizen und zum Grillen verwendet. Oder zum Reinigen der Haut und zum Zähneputzen. Ja, richtig gelesen: Immer mehr kosmetische Produkte enthalten Kohle. Aber nicht die, die zur Erzeugung von Wärme verbrannt wird, sondern eine andere Art: die sogenannte Aktivkohle. Bei der handelt es sich um die Rückstände von verbrannten Nussschalen und Torf, aber auch von Holz und Steinkohle. Sie zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie sehr porös ist und somit eine riesige Oberfläche hat.“

So mancher kennt diesen Inhaltsstoff sicherlich auch bei den Kohletabletten, zu denen man bei Durchfall greift.

Im Zusammenhang mit Kosmetikprodukten indes dürfte dieser Zusatzstoff noch nicht so bekannt sein, obgleich er bereits in diversen Pflegeprodukten eingesetzt wird. Lesen Sie mal, auch hier erfährt man auf so-gesund.com wissenswerte Dinge:

Gesichtsmasken aus Aktivkohle
Betrachtet man die Wirkungsweise von Aktivkohle, dann ist eine Anwendungsform geradezu konsequent: die Entfernung von Verunreinigungen auf der Haut. Deshalb ist die Kohle inzwischen ein sehr beliebter Inhaltsstoff von Gesichtsmasken. Deren schwarze Farbe mag zunächst gewöhnungsbedürftig sein, gibt der Gesichtspflege aber einen aufregenden Touch. Auf die Haut aufgetragen, soll die Kohle Schmutz und Öl aufnehmen und damit für ein sauberes Hautbild sorgen. Es gibt jedoch Einschränkungen: Weil die Aktivkohle nur eine von vielen Zutaten der Gesichtsmaske ist, sind ihre Poren teilweise schon voll mit Partikeln, bevor sie überhaupt mit der Haut in Berührung kommt. Für den Schmutz auf der Haut ist dann möglicherweise weniger Platz.
Seife, Duschbad und Shampoo
Auch in Produkten für die tägliche Körperpflege findet sich immer häufiger Aktivkohle. So gibt es etwa Seifen und Duschbäder mit der schwarzen Zutat zu kaufen. Die eignen sich vor allem für Menschen, die schnell fettende oder Mischhaut haben. Denn die Aktivkohle bewirkt, dass die Verunreinigungen, die die Poren verstopfen, entfernt werden. Auch im Shampoo ist sie in der Lage, fettige Kopfhaut zu reinigen – und zwar nicht nur kurz-, sondern auch langfristig.
Zahncreme
Schwarze Kohle für weiße Zähne?
Was zunächst absurd klingen mag, ist tatsächlich eine weitere Anwendungsart für Aktivkohle. Dabei ist die Idee gar nicht neu: Bereits vor vielen Jahrhunderten benutzten Menschen die Asche von verbranntem Holz dazu, sich die Zähne zu putzen. Noch heute gibt es Regionen in Asien und Afrika, in denen die Menschen Kohle zur Zahnreinigung verwenden. Die Zahncreme, die wir in der Drogerie kaufen können, setzt auf zwei Effekte: Zum einen soll die Aktivkohle ihre Aufnahmefähigkeit ausspielen und Essensreste aufnehmen. Zum anderen wirken die Partikel wie Schleifpapier und entfernen Verfärbungen auf den Zähnen. Das sorgt zwar für eine sichtbare Aufhellung der Zähne, geht aber – genau wie bei anderen aufhellenden Zahncremes auch – zulasten des Zahnschmelzes. Der wird von den Kohlestückchen immer weiter abgerieben und ist irgendwann nicht mehr in der Lage, die Zähne zu schützen. Daher sollte man Zahncreme mit Aktivkohle nicht täglich verwenden.“

Klingt also gar nicht mal so schlecht und – wie eingangs schon erwähnt – hat sich so mancher Stoff, dem man im normalen Leben eher abgeneigt ist (Algen & Co.) in Sachen Kosmetik als wahre Wunderwaffe gezeigt.

Warum also soll das nicht auch mit Aktivkohle der Fall sein? Zumindest bleibt es spannend, welche Produkte vielleicht ja zukünftig noch mit diesem Inhaltsstoff auf den Mart kommen. Und bis dahin können Neugierige ja schon mal das ein oder andere Produkt, das jetzt schon mit Aktivkohle auf dem Markt ist, ausprobieren.

Viel Erfolg damit und – vor allem – eine gute Verträglichkeit!

Bildnachweis: pexels.com

Unverträglichkeit, fragwürdige Zusatzstoffe und oftmals viel zu viel Chemie – das alles hört man immer wieder, wenn es um Kosmetikprodukte aus den üblichen Drogeriemärkten und Kaufhäusern geht. Wenn man bedenkt, wie viele Inhaltsstoffe die Durschschnitts-Benutzerin herkömmlicher Kosmetik bereits auf der Haut hat, bevor sie morgens überhaupt das Haus verlässt, da kann man schon mal ins Grübeln kommen.

Dieses Thema steht auch immer wieder im Fokus wissenschaftlicher Erhebungen und ist Gegenstand gesellschaftlicher Debatten. Das Resultat ist, dass immer mehr Frauen ihren Kosmetik-Konsum kritisch sehen und viele Dinge mehr hinterfragen. Spätestens dann, wenn sich Nachwuchs ankündigt, setzen sich viele Frauen sehr intensiv mit dieser Thematik auseinander und kaufen gezielt natürliche und nachhaltige Produkte. Sowohl für sich als auch für den neuen Erdenbürger. Nicht selten fällt die Wahl dieser Frauen auf die Kosmetikprodukte einer Frau, die Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen groß schreibt und in diesem Zusammenhang eine eigene Kosmetiklinie entwickelt hat:

Gerlinda Pichler, Gründerin der Marke LaLinda. Wir haben mit der Frau aus Bayern (im Bild), die auch Frauen coacht, gesprochen.

FB: Gerlinde – LaLinda, Deine Kosmetiklinie für Babys, Kinder und Mütter ist eine ganz besondere. Unter anderem enthält sie sogar reines Gebirgswasser. Erzähl` doch einfach mal mehr darüber!

Wir produzieren in der Tat in den Alpen, südlich von München und der wichtigste Bestandteil unserer Cremes ist Wasser. Da wir am Fuße der Quelle produzieren, kommt unser Wasser direkt vom Berg und ist von der mit der Energie der Natur angereichert.

FB: Du warst schon immer sehr an Nachhaltigkeit interessiert und die Natur hat es Dir angetan. Nur zum vegetarischen Ernährungsstil bist Du eher zufällig gekommen – was hat es damit auf sich?

Ja das bin ich. Ich bin in einem kleinen Ort am Land aufgewachsen wo wir das gegessen haben was im Garten grad zu ernten war. Fleisch gab es nur Sontags. Als ich dann plötzlich einen Studentenjob hatte, wo ich fast täglich Fleisch essen musste, habe ich mir einfallen lassen, Vegetarierin zu sein, was mich davon entbunden hat. Damals war das Angebot an vegetarischen Speisen sehr bescheiden – ich hatte dann immer Salatplatte, Gemüseplatte oder Käseplatte zur Wahl…Heute koche ich, was ich gern mag, immer mit viel Gemüse.

FB: Wie viele andere Frauen auch hattest Du einst Probleme mit einer trockenen Kopfhaut. Das war für Dich der Anlass, Kräuter selbst zu mixen und etwas herum zu experimentieren, um selbst ein Shampoo herzustellen. Wie erfolgreich war das und wie ging es dann nach diesen ersten Experimentierversuchen weiter?

Ich habe mir selbst unterschiedliche Waschlotionen gemischt und war ganz begeistert davon. Ich habe das lange nur für mich selbst und dann für einige Freundinnen gemacht, aber die Freude dabei wuchs.Vor 3 Jahren habe ich dann gedacht, jetzt mache ich nochmal was Neues in diesem Leben bevor ich zu alt dafür werde, habe mir eine professionelle Produktionsfirma gesucht und mit den Vorbereitungen wie Marken Name, Registrierung usw. begonnen. Nach einem Jahr war dann meine erste Produktion fertig  und seither bin ich intensiv dabei, meine Produkte bekannter zu machen und zu meinen Kunden zu bringen.

FB: Was für Vorteile bietet Deine Kosmetiklinie LaLinda Menschen mit wirklich extrem empfindlicher Haut?

Meine Produkte sind pflanzliche Wirkstoffprodukte ohne allergenhaltige Duftstoffe. Sie lassen sich sehr gut auftragen und ziehen gut ein, duften sanft und machen ein wirklich tolles Hautgefühl.

Ich arbeite mit einer Dermatologin zusammen, die besonders meine Baby Linie ihren kleinen Patienten mit Milchschorf oder leichter Neurodermitis empfiehlt. Sie hat auch selbst in ihrer Schwangerschaft nur meine Produkte ohne Allergien vertragen.

Meine Baby Gesichtscreme hilft auch gut bei Hautjucken und bei Akne bei größeren Kindern und Teenagern. Das berichten mir Kundinnen.

FB: Wie wird in der Produktion sichergestellt, dass tatsächlich nur die Stoffe in Deine Produkte kommen, die Du Dir vorstellst? Überwachst Du das?

Das ist durch die Rezeptur vorgegeben.

FB: Im Hauptberuf bist Du Coach für Frauen und hast hier häufig mit weiblichen Zeitgenossinnen um die 40 oder/und mit Frauen in der Elternzeit zu tun. Inwiefern lässt sich diese Arbeit mit der Entwicklung Deiner LaLinda-Produkte verbinden?

Das lässt sich gut verbinden, denn einige von ihnen merken in ihrer Elternzeit, dass sich ihre Prioritäten verändert haben und sie gar nicht mehr zurück wollen in ihren alten Job wollen, Ich bin immer auf der Suche nach Kooperations-Partnerinnen, was manche meiner Kundinnen nun schon sind. Zudem habe ich immer wieder Geschäftsideen, die ich längst nicht alle umsetzen kann – die gebe ich auch gern weiter.

FB: Nachhaltigkeit ist – wie gesagt – Dein Ding. Du verwendest sogar Versandboxen mehrfach. Gestaltest Du auch Deinen Alltag entsprechend?

Ja klar, ich trenne natürlich Müll, nehme das Fahrrad oder den Zug, wenn möglich. Bei mir werden keine Lebensmittel weggeworfen. Es kann höchstens mal im Sommer passieren, dass eine Erdbeere oder sonstiges Stück Obst über Nacht faulig wird, das entsorge ich, aber sonst kaufe ich nur, was ich auch verwende, oder friere es ein, sollte ich mal unerwartet auswärts essen oder kurzfristig verreisen.

FB: Aktuell steckst Du viel Zeit in die Entwicklung und Vermarktung Deiner Produkte. Wenn Du doch mal etwas freie Zeit hast, wie verbringst Du die? Hast Du Hobbys?

 „Ihre Haut ist unsere Leidenschaft“ – steht auf der Rückseite meiner Visitenkarte – insofern gibt es keinen großen Unterschied zwischen Arbeit und Nicht-Arbeit. Im Sommer gehe ich sehr gern schwimmen und sonst in die Oper, hab diesmal Karten für  3 Vorstellungen der Münchner Opernfestspiele – darauf freue mich schon.

FB: Welche Produkte gibt es aktuell bei LaLinda und welche sind in Planung?

Es gibt – unter anderem – LaLinda Baby Soft Pflegeprodukte, Mama Soft für werdende Mütter und für Damen aller Altergruppen gibt es derzeit eine ganz tolle, hochwertige LaLinda Shine Handcreme und eine Feuchtigkeitscreme aus Bio-Traubenkernöl, die eine Allroundcreme ist.

In Planung ist ein Bio-Sonnenschutz für Kleinkinder und Erwachsene mit empfindlicher Haut und zwei natürliche Brightening Produkte gegen Pigmentflecken im Gesicht.

Mehr zu den LaLinda-Produkten finden Sie hier.

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