Mittwoch, 17. August, 2022

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„Kinder wollen in meine Werkstatt am liebsten einziehen!“ – Geschenkbox-Macherin Angelika Pakusch

Es kommt selten vor, dass sich Frauen über ein Werkzeug mehr freuen, als über einen neuen Duft oder eine modische Handtasche. Aber es passiert und Angelika Pakusch (im Bild) ist das beste Beispiel dafür. Schon als Kind war die kreative Frau aus Bayern vom Thema „Basteln“ fasziniert und bastelte sogar viele Spielzeuge selbst. Später konnte man sie mit einer Stichsäge mehr überraschen, als mit einem typischen Frauengeschenk – und so ist es bis heute.

Angelika Pakusch hat im Basteln und Gestalten ihre Profession gefunden und bietet unter ihrem Label Angie-Cards einzigartige Unikate an. Die Geschenkbox für feierliche Anlässe ist ihre ausgefallene Alternative zum oftmals überschaubaren Glückwunschkarten-Angebot.

Eine Geschenkbox sowohl für klassische als auch nicht alltägliche Anlässe

Die Grußkarten aus Holz sind sehr hochwertig und aufwändig gestaltete Unikate. Manche gleichen sogar kleinen Puppenstübchen.

Kunden von überall her bestellen sich die einzigartigen Boxen für die verschiedensten Anlässe. Das kann eine ganz klassische Festivität, wie eine Taufe, ein Geburtstag oder eine Hochzeit sein.

Doch auch Menschen, die individuelle Geschenke für Freunde oder Angehörige planen, wenden sich an Angelika Pakusch.

Die gestaltet dann die ausgefallene Gutscheinbox für den Helikopter-Rundflug ebenso wie die Geschenkbox zum Anlass des Kaufes einer neuen Küche, in deren Innerem sich eine Miniatur-Küche befindet.

Im Interview gewährt Angelika Pakusch Einblicke in ihre Arbeit und erzählt aus ihrem Alltag, in dem sie ihre Kreativität täglich aufs Neue ausleben kann.

FB: Frau Pakusch – Sie begeisterten sich schon früh für Bastelarbeiten. Wann genau fing diese Leidenschaft an und woraus bestanden die ersten Basteleien?   

Das fing schon sehr früh an. Als Kind bekam ich nur ein sehr kleines Taschengeld und habe mir mein Spielzeug so gut es ging selbst gebastelt. Meist waren das vor allem kleine Arbeiten mit Papier, Schere und selbstgemachtem Kleber, um Figuren, Puppenkleider und irgendwelche Fantasiegebilde herzustellen, die ich dann verschenkt habe. 

FB: Wie kam es zum Bastelobjekt „Karte“?

Mal abgesehen von den ersten, die ich als Kind selbstgemacht hatte, fand ich irgendwann später nie die „richtigen“ Karten. Es gibt zwar ein riesiges Angebot an Gruß- oder Geschenkkarten, aber selten waren welche dabei, die ich richtig schön fand und die passend waren.

Mit Holz mehr Dekorationsmöglichkeiten, als mit Karton oder Papier

Wenn ich etwas verschenken wollte und einen persönlichen Gruß damit verband, sollte es auch keine massenhaft gedruckte Karte sein, sondern etwas Individuelles.

Und dann fing ich an meine eigenen Karten anzufertigen, zu gestalten und zu dekorieren, mit allem, was mir an Material in die Finger kam.

Irgendwann kam die Idee, zwei Holzplatten mit einer Art Buchbindetechnik zu verbinden, weil Holz sehr schön stabil ist und mehr Dekoration erlaubt als Karton oder Papier.

Nachdem ich die ersten auf diese Art hergestellten Karten verschenkt hatte, kamen unglaublich viele positive Rückmeldungen und auch die Frage, ob ich denn solch eine Grußkarte aus Holz vielleicht auf Wunsch anfertigen würde. Es hat sich dann über Jahre weiterentwickelt und eines Tages ist daraus ein kleines nebenberufliches Gewerbe entstanden.

FB: Was hat Sie am Arbeiten mit Holz fasziniert? Und wie kamen Sie darauf, das Kommunizieren von Glückwünschen mit kleinen phantasiereichen Boxen zu verbinden?   

Ich liebe Holz – es ist ein natürliches Material, das schön ist, sich gut bearbeiten lässt und einfach Wärme vermittelt. Ein schön poliertes Holz mit einer faszinierenden Maserung strahlt Behaglichkeit aus, auch wenn ich solche Hölzer leider nicht verwerten kann, da es einfach zu teuer wäre.

Freude schenken –  mit höchstmöglicher Individualität

Die reinen Grußkarten aus Holz, die für Geldgeschenke oder Gutscheine geeignet sind, wurden dann auf Anfragen mit einer Geschenkbox kombiniert, wenn die Geschenke nicht mehr in einen Umschlag passten, aber trotzdem als „Kleinigkeit“ individuell verpackt werden sollten.

Und darum geht es letztendlich – mit einem kleinen, sehr persönlichen Geschenk jemandem eine Freude machen, ihr oder ihm Wertschätzung entgegenzubringen und damit zu zeigen „Du bist etwas Besonderes !“

FB: Fertigen Sie Ihre kreativen Geschenkboxen in Serie oder sind es Einzelstücke?

Ja, Einzelstücke. Das ist keine Serienfertigung und soll es auch nie sein. Alle Grußkarten, Geschenk- und Explosionsboxen sind Unikate. Nur so werden sie zu einem besonderen Geschenk, im Unterschied zu Serienprodukten, und drücken damit die Einzigartigkeit aus, die mit diesem persönlichen Geschenk verbunden sein soll.

Die gefragten Unikate ähneln kleinen Puppenstübchen

Natürlich gibt es manchmal Ähnlichkeiten, je nach Jahreszeit oder Thema, aber alle sind irgendwie verschieden.

FB: Sie werden zu allen möglichen Anlässen kreativ. Selbst zum Thema „Küche“ haben Sie bereits Arbeiten gestaltet. Das sind ja schon fast kleine Puppenstübchen. Erzählen Sie doch mal!

Da muss ich jetzt lachen – Puppenstübchen trifft es irgendwie, vielleicht lebe ich ja meine Kleinmädchen-Träume darin aus…

Irgendwie haben mich schon immer Miniaturen fasziniert und damit bin ich nicht allein auf der Welt. Solche Miniaturen teilweise selbst herzustellen, z.B. in einem 1-Euro-Stück großen Kupferpfännchen Steaks, Bohnen und Spiegelei aus Fimo, das ist ein Heidenspaß.

Spezielle Geschenkbox für Gutschein für Helikopter-Rundflug

Und damit lassen sich zu jedem Anlass und jedem Thema unendlich viele Möglichkeiten abbilden, von der Nähstube über die Küche zum Wochenendhaus, der Bergtour, einer Hochzeit, Taufe – ich weiss gar nicht, was ich alles aufzählen soll.

Einmal hatte ich in einer Box, mit der ein Gutschein für einen Helikopter-Rundflug verschenkt werden sollte, einen kleinen Hubschrauber, der sogar richtig fliegen konnte. 

FB: Zu welchen Anlässen sind ihre außergewöhnlichen Arbeiten am meisten gefragt? 

Die Klassiker sind natürlich Weihnachten, Geburtstage, Hochzeiten und Kinder, also Geburt und Taufe.

Ich versuche dann jeweils persönliche Vorlieben dort einzubringen, z.B. Skifahrer, Weinliebhaber usw., damit es wieder persönlich ausgesucht werden kann.

FB: Was hat es mit den „Explosionsboxen“ auf sich? 

Explosionsboxen sind ein richtiger Hype geworden in den letzten Jahren. Es sind einfach Schachteln, bei denen, wenn der Deckel abgehoben wird, eine oder mehrere Seiten nach unten klappen und den Inhalt freigeben.

Als ich die ersten gesehen hatte, die meist zur Aufnahme einer Praline, einer kleinen Blume oder ähnlichem dienten, schlug sofort meine Phantasie Purzelbäume, weil ich darin die Möglichkeiten sah, alles dreidimensional unterzubringen, was zweidimensional in einer Karte schwierig ist oder nicht geht.

Explosionsboxen mit Lichteffekten

Dazu der Überraschungseffekt, wenn wie im Theater der Vorhang aufgeht und das Bühnenbild erscheint.

Ich habe dann zum Beispiel versteckte Lichteffekte mit LED oder andere Gestaltungselemente eingebaut und damit in der „Bastelszene“ einiges Aufsehen erregt…!

FB: Wie lange arbeiten Sie an einer Box? 

Das kommt ganz auf die Größe, die Ausstattung und das Thema an. Sind Fenster zum Hineinschauen dabei, Licht, Miniaturen, besondere Stanzarbeiten, Einbauten, Dacheinschnitte von Häusern, usw. Es geht von der einfachsten Box, für die ja auch Wände und Deckel passend zugeschnitten werden müssen, bis zur mehrfachen Box, bei der mehrere Boxen ineinander untergebracht sind und das bedeutet alles zwischen etwa einem bis drei Tagen und im Ausnahmefall auch eine Woche.

FB: Wo entstehen die kleinen Kunstwerke?

Unter dem Dach habe ich eine kleine Werkstatt eingerichtet, bei der alle Schränke, Schranktüren und Schrägen zur Aufbewahrung von Stanzen, Werkzeugen und Materialien dienen.

Besucher bekommen immer große und glänzende Augen, wenn sie einen Blick in die Werkstatt werfen und Kinder wollen am liebsten gleich einziehen.

Ein gemütliches kleines Reich als Raum für Kreativität

Es ist klein, eng, aber irgendwie auch gemütlich – mein kleines Reich.

FB: Woher kommen Ihre Kunden? Und sind das mehr Frauen oder mehr Männer, die bei Ihnen bestellen? 

Früher war es eher regional über kleine Geschäfte in der Nähe, aber nachdem der Internetshop eingerichtet wurde, gibt es inzwischen Bestellungen aus ganz Deutschland und teilweise auch aus Österreich und der Schweiz.

Anfragen aus USA und Kanada sind zwar immer wieder mal da, doch scheitert es an den Frachtkosten dorthin zu liefern.

Aktuell machen Frauen den Großteil der Kunden aus

Und es sind schon mehr Frauen als Männer, die bei mir bestellen, aber vielleicht gleicht sich das irgendwann an?

FB: Wie muss man sich einen typischen Arbeitstag bei Ihnen vorstellen?

Das ist ganz unterschiedlich – mal ist es mehr das Ausstanzen von benötigten Teilen, mal das Probieren verschiedener Arrangements angedachter Teile, mal die Recherche im Internet für Material oder Miniaturen und immer wieder mal aufräumen von Schnipseln, Spänen, Werkzeugen.

FB: Sind Sie auch privat viel am kreativen Gestalten? Wenn ja, was sind da die Favoriten?   

Ich liebe es im Garten zu arbeiten und diesen zu dekorieren, genauso wie die Wohnung. Durch die Jahreszeiten wird es denn auch nie langweilig und bietet ebenso viel Spielraum für meine Ideen wie das Kartengeschäft.

FB: Was gefällt ihnen am meisten an Ihrer Tätigkeit?

Es ist das Umsetzen von Ideen und das Ausleben von Kreativität, was mir so richtig Freude bereitet. Lösung von kniffligen Details, wenn ich mich frage, wie ich etwas hinbekomme, was mir durch den Kopf spukt.

Und wenn dann positive Rückmeldungen von Menschen kommen, die etwas bei mir gekauft haben oder etwas bei mir Gekauftes geschenkt bekommen haben, freue ich mich riesig!

Wer bei Angelika Pakusch eine Geschenkbox bestellen oder sich zu den Unikaten informieren will, kann das auf der Website von angie-cards.de tun.

Bilder: Angelika Pakusch / angie-cards

"Dieser Artikel ist eine bezahlte Promotion

 

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