Donnerstag, 30. Juni, 2022

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Spannung bis zum Äußersten: „HOME – Haus der bösen Schatten“ von Riley Sager

Düstere Anwesen, von Wald umgeben und geschützt durch steinalte Mauern – keine Frage: Um solche Gemäuer rankten sich in allen Zeiten Spukgeschichten und auch zukünftig werden solche Häuser wohl immer wieder Anlass für unheimliche Geschichten geben.

Eine solche Gänsehaut-Story verfasste im Buch „HOME – Haus der bösen Schatten“ von Riley Sager der Vater der Protagonistin Maggie und gelangte damit zu Ruhm und Geld. Das Besondere an der Erzählung, die die Massen in ungläubige Begeisterung versetzte: Sie soll wahr und vom Autor genau so erlebt worden sein.

Das jedenfalls behauptete Maggies Vater jahrzehntelang in der Öffentlichkeit und so kamen die gemischten Gefühle seiner Tochter nicht von ungefähr, als ihr notariell eröffnet wurde, dass sie das sagenumwobene Anwesen nach dem Tod ihres Vaters geerbt hat.

Als Kind floh Maggie mit ihren Eltern aus dem unheimlichen Haus

Jenes Haus, aus dem Maggies Eltern mit ihr als kleines Mädchen von jetzt auf gleich – mitten in der Nacht – flohen. Den Grund für die Flucht von dem unheimlichen Ort, an den die Familie nie wieder zurück kehrte, hat Maggie nie erfahren. Ihr Vater hat Zeit seines Lebens nicht über diese Nacht gesprochen und ihre Mutter weicht aus, wenn die Rede auf Baneberry Hill – so der Name des Hauses – kommt.

Also begibt sich Maggie nach dem Antritt ihres Erbes zurück zu jenem Gemäuer, an das sie kaum Erinnerungen hat. Beruflich im Baugewerbe beschäftigt, nimmt sie sich vor, das Domizil zu renovieren und es dann zu verkaufen.

Für ihr Vorhaben zieht Maggie direkt in Baneberry Hill ein – und das Grauen gleich mit. Gebannt verfolgt der Leser, was sich in den uralten Mauern abspielt, seit seine einstige Bewohnerin wieder dorthin zurückgekehrt ist. Der Autor Riley Sager versteht es vortrefflich, seiner Leserschaft überraschende Gänsehaut-Momente zu bescheren und sie somit Seite für Seite in Atem zu halten.

Das geht schon mit Maggies Ankunft im Haus los, die den alten Spuk offenbar sofort wieder aufleben lässt. Unzählige Augenblicke voller Schrecksekunden warten von da an auf den Leser, dem zudem das Gefühl gegeben wird, direkt am Schauplatz der Geschehnisse präsent zu sein.

Packender Thriller für perfektes Gänsehaut-Feeling!

Die Melange aus Dramatik, Mystik, Übersinnlichem und Abstoßendem hält die Spannung während der gesamten Erzählung aufrecht, so dass man sich der Story nur schwer entziehen, geschweige denn das Buch leicht wieder aus der Hand legen kann. Parallel dazu rätselt man beim Lesen obendrein, was wohl die undurchsichtigen Menschen rund um Maggie herum, die alle in irgendeiner Weise mit dem „Spukhaus“ verbunden sind, für eine Rolle spielen?

Hat der zwielichtige Dane, der am Haus immer mal Reparaturarbeiten verrichtet und Maggie unverhohlen anflirtet, Böses im Schilde? Was stimmt mit der alten Nachbarin nicht? Und was hat es mit den Fans von Maggies Vater auf sich, die sich immer wieder am und im Anwesen herumtreiben sollen, um dem Spirit des erfolgreichen Gruselschockers nachzuspüren?

Einmal angefangen, ist man mittendrin in der Geschichte und wähnt sich als Leser fast selbst an Maggies Seite in dem düsteren, geheimnisvollen Haus. Das liegt daran, dass Autor Sager neben seiner spannenden Erzählweise auch die Ausstattung und Atmosphäre des Hauses detailreich beschreibt. Man fiebert der Auflösung, was das Haus verbirgt und was sich denn nun wirklich darin abgespielt hat, regelrecht entgegen. Dazu sei hier jedoch nicht allzu viel verraten!

Leseempfehlung!

Nur soviel: Fünf Sterne plus für diesen extrem spannenden Thriller, in dem – klar! – am Ende nichts so ist, wie es scheint. Wer „HOME“ zur Hand nimmt, den erwartet Lesevergnügen pur mit einem Gänsehaut-Gefühl, wie Thrillerfans es erwarten und lieben.

Eine absolut Empfehlung!

Das Buch ist bei dtv erschienen und unter anderem hier erhältlich:

Bildnachweise: pexels.com / Mike Ralph, dtv

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