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Privat wegen Streitigkeiten vor Gericht? Kult-Anwalt Lenßen findet klare Worte!

Dass ein Knallerbsen-Strauch am Maschendrahtzaun durchaus das Potential für gerichtliche Streitigkeiten hat, ist nicht erst seit Regina Zindler bekannt, die den einstigen „TV Total“-Moderator Stefan Raab zu einem erfolgreichen Song („Maschendrahtzaun“) inspiriert hat.

Nein – im Alltag gibt es so oft Situationen, bei denen Menschen erwägen, vor Gericht zu gehen. Am häufigsten dürften wohl Nachbarschaftsangelegenheiten das Potential für den Gang vor den Kadi haben, viele Zaun-an-Zaun-Geschichten enden bekanntlich genau dort.

Die Palette an Sachverhalten, die vor Gericht landen, ist lang und reicht von aufs eigene Grundstück überhängende Bäume oder Gewächse über Zufahrtswege bis hin zu ständigen Lärmbelästigungen durch Partys, Laubsauger, Rasenmäher & Co.

Muss es wirklich der Gang zum Anwalt oder vor Gericht sein?

Manche Angelegenheiten sind voll und ganz nachvollziehbar, während andere Sachverhalte doch eher eine Petitesse sind. Handelt es sich um eher kleinere Ärgernisse, sollte man sich vor dem Gang zum Anwalt oder zum Gericht im Vorab die Frage stellen, ob es das wirklich wert ist?

Kult-Anwalt Ingo Lenßen, der Millionen Zuschauern aus dem Fernsehen („Lenßen übernimmt“) bekannt ist, ist ein Typ, der genau DAS wissen muss. Und in diesem Zusammenhang hat er an Leute, die überlegen, in einer Alltagsangelegenheit juristisch aktiv zu werden, ein ganz konkreten Tipp.

Der ist aktuell im Magazin WALDRAUSCH nachzulesen, einem Medium, das aus dem Schwarzwald kommt und diese Region im Heft zum Thema hat. In der April / Mai-2022-Ausgabe findet sich ein großes Interview des Mediums mit Ingo Lenßen.

Der Kult-Anwalt macht eine klare Ansage!

Darin kommt die Rede auch auf besagten Alltagsärger, den so mancher per Gericht lösen lassen will.

Lenßen äußert sich hier mit einem interessanten Statement, er sagt:

„(…)Für mich ist ganz wichtig, dass man sich bewusst macht, was es für einen selbst für Folgen hat, wenn man ein Gericht bemüht oder zum Anwalt geht. Das bedeutet meist in der Folge, dass ich abends mit meiner Frau oder der Familie Schriftsätze besprechen muss. Man sitzt also nicht beim Abendbrot und unterhält sich über die Schule oder über irgendwas Schönes, sondern man muss sich damit beschäftigen, was man nicht mag, nämlich mit dem Gegner. Das ist für mich Lebenszeit, die verloren geht(…)“

Der Vollblutjurist rät in dem Interview zudem, VOR dem Gang zu Anwalt oder Gericht, genau zu überlegen, was ein solcher Schritt für das eigene private Leben bedeutet.

Und: Er hat Recht! Wie viele Leute gibt es, die den juristischen Weg im Nachhinein bereuen und eine Menge an Nerven, Zeit und Geld gelassen haben?

Wer sich zudem mit seinem engsten Nachbarn via Richter streitet, der wird nach dem Prozess ein auf immer und ewig gestörtes Verhältnis zu diesen nächsten Anwohnern haben, was unter Umständen nicht nur ein Spiessrutenlaufen vor Haustür und Carport zur Folge haben kann.

Das Verhältnis am Gartenzaun könnte nachhaltig zerstört werden

Je nachdem, wie gut vernetzt die nebenan Wohnenden mit anderen Dorf-, Kiez- oder Ortsteil-Bewohnern sind, können auch Ausgrenzung und böser Klatsch und Tratsch die Folge sein.

Unter anderem.

Es sollte sich also tatsächlich jeder gründlichst im Vorhinein überlegen, ob es eine Sache wirklich wert ist, vor Gericht ausgetragen zu werden!

Nicht zuletzt ist es die eigene Lebenszeit und -qualität, wovon womöglich Letztere für immer drauf gehen könnte.

Eine ausgewogene Prüfung des eigenen Ärgernisses sollte deshalb im Familienkreis vor der etwaigen Beschreitung eines juristischen Weges definitiv vorgenommen werden! Oftmals ist nämlich der persönliche Seelenfrieden doch so viel mehr wert als ein Urteil vom Richter!

Bildnachweis: picture alliance / Kirsten Nijhof/dpa-Zentralbild/ZB | Kirsten Nijhof

Quelle: Magazin WALDRAUSCH, Ausgabe April / Mai 2022

 

 

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