Mittwoch, 17. April, 2024

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Hund beißt Kind halbes Ohr ab – das blüht jetzt der Halterin

Hunde, die Kinder angreifen und Kinder, die Angst vor Hunden haben: Das ist im Alltag ein großes Thema. Denn offenbar attackieren schlecht erzogene Vierbeiner kleine Menschen mehr als mann denkt und nicht wenige Kinder haben riesige Angst vor Hunden.

Die vielen Hundegruppen auf Facebook & Co. sprechen hierzu Bände und auch viele Erwachsene haben mit diesem Thema eigene problematische Erfahrungen.

Ein besonders krasser Fall wurde in diesem Zusammenhang in diesen Tagen bekannt, als Medien darüber berichteten, was ein Hund in Bayern mit einem Kind angerichtet hat. Das Tier attackierte einen vierjährigen Jungen so heftig, dass dessen Ohr zur Hälfte abgebissen wurde.

Beißattacke von Hund wird zur Tragödie

Die Tragödie hatte vor dem Richter ein juristisches Nachspiel, bei dem sich die Halterin des Hundes zu verantworten hatte. spiegel.de berichtet dazu wie folgt:

“(…)Eine Münchnerin, deren Dalmatiner einem Vierjährigen das Ohr halb abgebissen hat, ist vor dem Amtsgericht München zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Nach eindringlichem Zureden von Staatsanwalt und Richterin zog die 58-Jährige ihren Einspruch gegen den ursprünglichen Strafbefehl zurück. Damit wurde die darin vorgesehene Freiheitsstrafe von acht Monaten, ausgesetzt für eine Bewährungszeit von zweieinhalb Jahren, rechtskräftig. Außerdem muss die Hundehalterin 10.000 Euro an das junge Opfer und 5000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen.(…)”

Was bei Gericht betreffs des Hundes außerdem zutage trat, war die Tatsache, dass das Tier schon zuvor Kinder angegriffen hatte.

Der Hund griff zuvor schon andere Kinder an

Zitat:

“(…)Der Hund hatte schon mehrfach Kinder angegriffen und teils auch schwer verletzt.(…)”

Im Hinblick auf das halb abgebissene Ohr des jungen Opfers, das eine Gutachterin der Charité Berlin eindeutig als Hundebissverletzung nachwies, wirken die 10.000 Euro viel zu niedrig, zumal jeder weiß, dass nicht nur die körperlichen Verletzungen heilen müssen.

Ein Fall, der einmal mehr ein Schlaglicht darauf wirft, wie achtsam Hundebesitzer und Menschen, die Hunden begegnen, wirklich sein müssen. Ohne in Panik zu verfallen oder immer mit dem Schlimmsten zu rechnen, sollte jeder (Elternteil) bei einer Hundebegegnung unbedingt auf sein Bauchgefühl hören und lieber Vorsicht als Nachsicht walten lassen.

Viele Menschen sind mit Hunde-Erziehung überfordert und viele Tiere traumatisiert

Einfach aus dem Grund, weil – und das kann man mit Fug und Recht behaupten – viel zu viele Menschen Hunde halten, denen sie nicht gewachsen oder mit deren Erziehung sie überfordert sind. Hinzu kommt die große Anzahl von Tieren, die aufgrund schlechter Haltung oder/und aus Qualzuchten und von Kleinanzeigenportalen kommend, schlichtweg traumatisiert und somit oft nicht wirklich erziehbar sind.

Hat man dies als Spazier- oder Fußgänger bei einer Hundebegegnung im Kopf und weicht lieber einmal mehr aus, vermindert man das Risiko, ins Visier eines solchen Vierbeiners zu geraten, immens.

Dass solche Ausnahmefälle die Regel bestätigen, sollte dennoch Anlass sein, einem Tier, wenn es einem doch einmal sehr nahe kommt, mit Freundlichkeit zu begegnen. In den allermeisten Fällen passiert nämlich: nichts.

Quelle: spiegel.de vom 16. März 2023

Bild: pexels.com / mali maeder

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