Freitag, 3. Juli, 2020

Neuste Beiträge

3 Naturerlebnisse, die Sie sich diesen Sommer noch gönnen sollten!

Beschäftigte Menschen nehmen oftmals erst mit den ersten Nebelschwaden das Ende des Sommers wahr und nicht selten denkt dann so mancher, dass man sich...

Inka Bause: Deutschlands bekannteste Kupplerin ist seit Jahren Single

Immer einen frechen Spruch auf den Lippen und stets fröhlich: So kennt man Inka Bause als sympathische Moderatorin, die im Fernsehen Bauern verkuppelt. Selbst ist...

Paralleldating – wann es Sinn macht

Paralleldating ist total negativ besetzt. Hört man dieses Wort, denkt man sofort an Leute, die andere Menschen in Sachen Kennenlernen hintergehen. Und tatsächlich folgen...

Burgenzauber im Unstruttal – so schön ist Freyburg!

Deutschland ist als Reiseziel in Coronazeiten der heiße Favorit und viele entdecken ihre Heimat neu. Die Vielfältigkeit ist so groß, dass man gar nicht...

Bald am Markt oder Unsinn: Rauchmelder mit Mutterstimme?

Sie zählen leider schon zu den alltäglichen Nachrichten: die Meldungen über Brände in Wohnungen oder Häusern, bei denen es Verletzte oder gar Tote gab. Nicht selten sind Kinder betroffen, die schlimme Verbrennungen davontragen oder sogar sterben. Um solche Katastrophen mehr und mehr einzudämmen, gibt es viel Bewegung in Sachen Rauchmelder.

Die kleinen, piepsigen Warner sind mittlerweile in allen Bundesländern Pflicht, zumindest was Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flure, die zu Rettungswegen führen, betrifft.

Allerdings kann auch eine so gute Erfindung wie der Rauchmelder nicht verhindern, dass es Menschen gibt, die einen so festen Schlaf haben, dass sie das gellende Piepsen nicht hören. Auch Kinder gehören dazu. Wer einmal erlebt hat, wie selig ein Kind schläft, während draußen ein Flugzeug über die Dächer hinweg brummt, wird wohl wissen was gemeint ist…!

Diese Überlegungen waren es sicher, die Forscher eines amerikanischen Hospitals dazu bewegt haben, herauszufinden, wie es wäre, wenn im Ernstfall das gellige Piepsen durch die Mutterstimme ersetzt würde.

Auf dem Portal pressetext.de liest sich das wie folgt:

„Viele kleine Kinder reagieren bei Bränden im heimischen Bereich nicht auf die durchdringenden Töne von Rauchmeldern, sondern viel eher auf die Stimme der eigenen Mutter. Forscher des Nationwide Children’s Hospital haben die Eigenschaften von vier Rauchmeldern untersucht. Sie wollten feststellen, welche am besten dazu geeignet sind, Kinder bei einem Brandalarm zuverlässig aufzuwecken.(…)
Getestet wurden drei Alarme, bei denen die Stimme der Mutter zusätzlich zu den höhen Tönen zum Einsatz kam. An der Studie nahmen 176 Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren teil, die im Schlafforschungszentrum in Columbus im US-Bundesstaat Ohio beobachtet wurden. Es zeigte sich, dass ein schlafendes Kind rund drei Mal so wahrscheinlich von einem der drei Sprachalarme geweckt wurde als wenn nur die gebräuchlichen Signale verwendet wurden. Die Rauchmelder mit der Stimme der Mutter weckten 86 bis 91 Prozent der Kinder. 84 Prozent flohen darauf aus dem Schlafzimmer. Bei reinen Tonsignalen lagen diese Werte bei nur 53 beziehungsweise 51 Prozent.
Zusätzlich wurde untersucht, wie sich die verschiedenen Arten der Alarme auf die Zeit auswirkten, die die Kinder benötigten, um aus dem Schlafzimmer zu gelangen. Bei einem wirklichen Feuer können Sekunden entscheidend sein. Wacht ein Kind zwar auf, braucht aber zu lange, um das brennende Gebäude zu verlassen, kann es zu ernsten Verletzungen und Todesfällen kommen. Durchschnittlich benötigten die Kinder bei einem schrillen Tonsignal dafür 282 Sekunden, das entspricht fast fünf langen Minuten. Bei den Alarmen, die eine Stimme einsetzten, lag dieser Wert zwischen 18 und 28 Sekunden.(…)
Das menschliche Gehirn reagiert auf das Hören des eigenen Namens anders als auf andere Klänge. Das ist selbst dann der Fall, wenn ein Mensch schläft. Daher wollten die Forscher auch herausfinden, ob das Hören des eigenen Vornamens bei der Effektivität der Rauchmelder einen Unterschied macht. Hier konnten jedoch keine Unterschiede nachgewiesen werden.
Laut Co-Autor Mark Splaingard sind schlafende Kinder gegenüber Tönen bemerkenswert resistent. „Kinder schlafen länger und tiefer als Erwachsene. Es sind auch lautere Töne erforderlich, damit sie aufwachen. Aus diesem Grund wachen sie auch bei einem nächtlichen Feuer weniger wahrscheinlich auf und finden den Weg ins Freie.“ Die im „Journal of Pediatrics“ veröffentlichten Forschungsergebnisse könnten daher, so der Experte, ganz konkret helfen, Menschenleben zu retten.“

Klingt einleuchtend! Die Chancen dürften gut stehen, dass diese Forschungsergebnisse dazu dienen, ein solches Gerät zu entwickeln. Im Hinblick auf die vielen, vielen Brände, die jedes Jahr weltweit in Privatdomizilen ausbrechen und so viele minderjährige Opfer fordern, wäre das zumindest einen Versuch wert.

Es bleibt deshalb abzuwarten, ob uns die Mutterstimme im Rauchmelder nicht schon bald im Baumarkt begegnet!

Bildnachweis: pexels.com

Latest Posts

3 Naturerlebnisse, die Sie sich diesen Sommer noch gönnen sollten!

Beschäftigte Menschen nehmen oftmals erst mit den ersten Nebelschwaden das Ende des Sommers wahr und nicht selten denkt dann so mancher, dass man sich...

Inka Bause: Deutschlands bekannteste Kupplerin ist seit Jahren Single

Immer einen frechen Spruch auf den Lippen und stets fröhlich: So kennt man Inka Bause als sympathische Moderatorin, die im Fernsehen Bauern verkuppelt. Selbst ist...

Paralleldating – wann es Sinn macht

Paralleldating ist total negativ besetzt. Hört man dieses Wort, denkt man sofort an Leute, die andere Menschen in Sachen Kennenlernen hintergehen. Und tatsächlich folgen...

Burgenzauber im Unstruttal – so schön ist Freyburg!

Deutschland ist als Reiseziel in Coronazeiten der heiße Favorit und viele entdecken ihre Heimat neu. Die Vielfältigkeit ist so groß, dass man gar nicht...

Nicht verpassen!

Kontaktverbot im Pflegeheim: DJ postet herzzerreißende Erfahrung mit seiner Mutter

Aufgrund der Coronakrise sind nun schon seit Wochen Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen verboten. Vor allem für die betagten Bewohner letzterer Einrichtungen ist diese...

„Nein“ sagen? Das geht! – Kolumne von Barbara Edelmann

Hand aufs Herz: Gehören auch Sie zu den Menschen, die sich schwer damit tun, laut und deutlich „Nein“ zu sagen, wenn jemand Sie um...

Ebbe in der Kasse bei Melanie Müller: So schnell kann`s auch für Promis gehen!

Pro Auftritt 35.000 Euro - das ist eine Hausnummer. Eine Hausnummer, die Melanie Müller pro Auftritt auf Mallorca einstreicht. Das jedenfalls ist auf dem...

Ein Hauch Romantik in der Coronakrise: Autokinos sind der Renner!

Kino, gemütliche Restaurantbesuche oder das Einkehren in eine Bar: Derzeit alles Fehlanzeige, denn so gut wie überall in Deutschland haben Einrichtungen, an denen viele...

„Das Gerücht“- Fesselnder Roman mit vielen Gänsehautmomenten

Was wäre wenn...eine Kindermörderin in der Nähe des eigenen Hauses wohnen würde und womöglich die eigenen Kinder in das Dunstfeld so einer Frau geraten...