Mittwoch, 8. Februar, 2023

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“Secret Obsession” – guter Netflix-Movie mit zu viel Vorhersehbarkeit

Spätestens ab Minute zehn kann man sich bei dem Netflix-Drama “Secret Obsession” denken, wie die Story ausgeht.

Der Film ist spannend gemacht, aber doch zu sehr vorhersehbar. Nichtsdestotrotz eignet sich die Produktion gut für einen Filmabend, an dem nichts weiter läuft.

Worum gehts? Um eine junge Frau – Jennifer – , die im Krankenhaus schwer verletzt aufwacht. Wer ihr die Verletzungen zufügte, ist nicht klar – die gewaltsamen Szenen am Anfang lassen noch keinen Schluss zu. Der kommt dann mit der Zeit umso mehr, so dass das Ende des Movies rasch absehbar wird.

Die Netflix-Story ist sehr vorhersehbar

Spätestens als sich Russell ans Krankenbett der Verletzten begibt, um ihr zu sagen, dass er ihr Ehemann ist und sie daran im Moment keine Erinnerungen hat.

Diese kommen allerdings bruchstückhaft zurück, nachdem Jennifer mit Russell in ein einsames Haus in den Bergen zieht. Hier kommt ihr rasch so manches seltsam vor und die Dinge nehmen auf beängstigende Weise ihren Lauf. Längst ist das Paar auch im Visier eines erfahrenen Detectivs, den die Geister der Vergangenheit nur zu oft einholen und der sich deshalb mit Haut und Haaren in die Arbeit stürzt.

Mehr Twists hätten dem Movie gut getan

Der Film ist spannend gemacht und man bleibt auch am Ball. Doch die Vorhersehbarkeit ist stets präsent und so endet der Film etwas dröge. Man hätte sich hier doch noch mehr Twists und weitere Handlungsstränge gewünscht, irgendwie kam das Ende dann doch zu schnell.

Aber wie schon erwähnt: Für ein bißchen Fernsehunterhaltung, wenn man nichts anderes vorhat – und zur Zerstreuung – ganz gut geeignet. An den packend-atemlosen Bann, den Netflix bei anderen Movies durchaus zu bieten hat, kommt “Secret Obsession” leider nicht ran.

Bild: media.netflix.com / Alex Lombardi
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