Mittwoch, 17. Juli, 2024
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Bücher als Kaufangebot im Kindergarten – muss das sein? Nein und Ja!

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Ein Gastbeitrag von Anke zum Thema “Bücher im Kindergarten kaufen”

„Mama, Mama, schau – das will ich haben. Und das. Und das. Und das auch noch….!“

Als ich an diesem Tag den Kindergarten betrete, um meine Tochter abzuholen, zieht sie mich gleich hin zu einem reich bestückten Büchertisch. Kinderbücher aller Art – vom Märchenbuch bis hin zum Kochbuch – türmen sich auf dem Tisch, direkt im Eingangs- und Umkleidebereich des Kindergartens.

Die Bücher sind ein Angebot eines Bücherverlages, der kommerziell agiert. Das wird mir schnell klar, als ich den Büchertisch näher in Augenschein nehme. Noch immer tänzelt mein Kind um mich herum und macht mich auf diverse Bücher aufmerksam, die sie – jetzt am liebsten sofort – haben möchte.

Bücher kann man doch selbst für das Kind kaufen!

Ehrlich gesagt finde ich das ziemlich daneben. Wenn ich Bücher für mein Kind kaufen möchte, dann gehe ich in einen Buchladen, ganz klar! Warum um Himmels willen, werde ich in einer Kindertagesstätte mit Kaufangeboten á la Kassenzone im Supermarkt traktiert? Es reicht doch nun wirklich schon, wenn Kinder beim Einkaufen im Supermarkt für allerlei Kinkerlitzchen und Süßigkeiten gewonnen werden sollen!

Muss ich das „Bitte-Bitte“-Gequengel tatsächlich nun auch noch im Kindergarten ertragen? Ich nehme mir vor, den Chef des Trägers der Kindergarten-Einrichtung anzurufen.
Am nächsten Tag schon habe ich ihn persönlich am Apparat. Seine Antwort auf meine Frage, warum so ein Angebot im Kindergarten sein muss, ist fadenscheinig.

Man habe, so der Tenor, die Sitte, dass dann und wann ein Vertreter für Kinderbücher seine Produkte im Kindergarten auslegt, bei Übernahme der Trägerschaft für diesen Kindergarten mit übernommen. Und bislang hätte sich da auch keine Mama oder kein Papa darüber beschwert.

Aha. Na dann….war ich wohl die Erste, die den Mund aufmachte. Das passiert mir übrigens oft. Ich sage schnell meine Meinung zu Dingen, die mir nicht passen – darin scheine ich mich von den allermeisten Mitmenschen wohl zu unterscheiden. Das Telefonat brachte nicht viel, einzig das Versprechen des Leiters mein Anliegen einmal mit der Leiterin des Kindergartens zu besprechen.

Diese begegnete mir ein paar Tage später zufällig und sprach mich auf das Thema an. Ich erläuterte ihr mein Unverständnis, allerdings brachte sie ein Argument, dass ich – das muss ich zugeben – bis dato überhaupt nicht bedacht hatte.

Bücher im Kindergarten als Offerte für Eltern, die kaum Bücher kaufen

Sie erzählte mir nämlich, dass es durchaus einige Kinder in dem Kindergarten gibt, die im Elternhaus mit Büchern überhaupt nicht in Berührung kommen. Und vordergründig für diese Kinder sei das Angebot gedacht, denn so manche Mama oder Papa mit diesem “Nicht-Bücher”-Hintergrund kauft dann nämlich doch dann und wann ein Buch. Diese besagten Kinder kommen so also doch noch in den Genuss von Kinderbüchern.

Oha! Ein wichtiges Argument – in der Tat! Das hatte ich so nicht bedacht, ganz ehrlich!

Je länger ich über die Worte der Kindergartenleiterin nachdachte, desto einleuchtender erschien mir ihre Begründung.

Natürlich war es für mich als Bücherwurm so was von gar nicht nachvollziehbar, dass es Familien gibt, in denen Bücher keine Rolle spielen. Ich selbst war von jeher ein Bücherwurm und habe diese Leidenschaft auch auf meinen Nachwuchs übertragen.

In unserem Zuhause gibt es sowohl im Kinderzimmer- als auch im Wohnzimmerbereich -zig Bücherregale, es vergeht kein Tag, an dem ich nicht meinem Kind vorlese und nicht auch selbst in einem Buch schmökere.

Und: selbst in digitalen Zeiten würde ich immer und zu jeder Zeit eine Lanze für ein Buch brechen, das ist klar.

Vor diesem Hintergrund sehe ich die Buchauslage im Kindergarten in einem etwas anderem Licht. Zwar ist es immer noch nervig ohne Ende, wenn der Nachwuchs ob des Büchertisches bettelt und quengelt, aber wenn dieses Angebot letzten Endes dazu führt, dass auch nur ein Kind mehr an Bücher heran geführt wird, dann ertrage ich es gern!

Bildnachweis: Fotolia,

Datei: #44915169 | Urheber: lagom

„Ich erzähle gerne Geschichten und liebe es, wenn mir Menschen begeistert zuhören“

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Blogs für Yachten, Blogs für superedle Herrenkleidung, Blogs für den Mann von Welt – an Angeboten für Männer mangelt es im Netz nicht. Richteten sich zu Beginn des Internetzeitalters die meisten Angebote im Netz eher an Frauen, wird mittlerweile auch die männliche Zielgruppe sehr gut bedient.

Allerdings ähneln sich viele Blogmagazine für Männer sehr und sprechen oft nur die gutsituierten „Herren der Schöpfung“ an.

Nicht so das Magazin EXIMUM.de. Gegründet von Thilo Heffen, der sich als ganz normaler Typ von nebenan sieht, bietet das Online-Magazin für IHN einen Themenmix an, mit dem sich der ganz normale Mann identifizieren kann.

Diese Ausrichtung verfehlt seine Wirkung nicht – das Magazin erfreut sich einer steigenden Leserschar.

Mittlerweile arbeitet  Gründer Heffen, der schon in der Kindheit eine Faszination für das Schreiben hatte, daran, sein Magazin auch offline – als Printausgabe – herauszubringen.

Dem nicht genug, schreibt der umtriebige Blogger, der aus dem anfänglichen Bloggen für sein persönliches Umfeld ein professionelles Business gemacht hat, an seinem ersten Buch. Wir haben mit Thilo Heffen über sein Magazin und die Leidenschaft für`s Schreiben gesprochen. Herausgekommen ist ein spannender Einblick in die digitale Männerwelt.

FB: Herr Heffen, Sie arbeiteten im Hauptberuf in führender Position im Frachtbereich des Frankfurter Flughafens und danach als Niederlassungsleiter eines englischen Industriekonzerns – wie kommt man(n) da aufs bloggen?

TH: Das Bloggen sollte eigentlich einen Ausgleich zu meinem stressigen Berufsleben darstellen. Ich habe schon immer gerne geschrieben. Irgendwo muss es da auch noch eine Schachtel mit angefangenen Kurzgeschichten und so geben, wahrscheinlich bei meinen Eltern im Keller. Höhepunkt meiner recht kurzen literarischen Karriere, wenn man das so nennen will, war 1996 die Veröffentlichung einer Kurzgeschichte in einer Sammlung zeitgenössischer Stücke, Gedichte, Geschichten und so weiter eines Münchner Verlags.

Ich hatte den Aufruf zur Einsendung der eigenen Werke dazu gesehen und innerhalb zwei Nächten die wahrscheinlich schlechteste Kurzgeschichte der Welt produziert (lacht). Also lag es nahe,  dass ich mir die Schreiberei als ruhenden Pol aussuchen würde. Und im 21. Jahrhundert bietet das bloggen dafür noch seinen eigenen, speziellen Anreiz.

FB: Wann haben Sie Ihre Leidenschaft für`s Schreiben entdeckt?

TH: Das war von klein auf schon so. Ich habe immer viel gelesen, ich denke dass es damit zusammenhängt. Ich war einfach fasziniert wie manche Autoren es schafften, nur mit ihren geschrieben Worten bei mir im Kopf diese Bildwelten entstehen zu lassen. Das wollte ich auch einmal können. Ich erzähle auch unheimlich gerne Geschichten und liebe es wenn mir Menschen begeistert zuhören.

FB: Wie vollzog sich der Schritt vom Gedanken, einen eigenen Blog zu starten, bis hin zur realistischen Umsetzung Ihres Magazins EXIMUM.de?

TH: Der Blog sollte am Anfang eigentlich genau das sein: Ein Blog! Nichts weiter. Ein bisschen harmloses Schreiben. Ich hatte erwartet dass ihn vielleicht meine Frau liest, ein paar Freunde und vielleicht meine Mutter. Deshalb war die anfängliche Umsetzung recht einfach.

Allerdings habe ich sehr schnell Geschmack an den ganzen Möglichkeiten eines Blogs gefunden, verschiedene Themes und Plugins ausprobiert, bis dann nach ca. 2 Monaten EXIMUM in seiner jetzigen Form entstand. Die steigenden Besucher- und Zugriffszahlen motivierten mich natürlich auch und haben mir gezeigt, dass ich nicht so falsch lag.

FB: Der Zusatz-Titel Ihres Blogmagazins lautet: „Schokolade fürs Gehirn“. Wie sind Sie darauf gekommen, hat das eine besondere Bewandtnis?

TH (lacht): Ja, das ist eine gute Frage. Ich war auf der Suche nach einem Slogan der kurz und knackig daher kommt und vielleicht ein bisschen ungewöhnlich ist.

“Schokolade fürs Gehirn” kam mir letztendlich in den Kopf weil Schokolade lecker ist, ich sie liebe und sie beim Essen Spaß macht. Mein Ziel mit EXIMUM ist es, Inhalte zu produzieren, die beim Lesen für das Gehirn genauso lecker sind wie Schokolade für die Geschmacksnerven, wenn Sie verstehen was ich meine.

FB: Im Gegensatz zu anderen Bloggern können Sie mit einem kleinen Team aufwarten. Wie haben Sie dieses zusammengestellt und wer bringt sich wie ein?

TH: Thomas Wester und Jannik Jauer von www.trekkinglife.de habe ich über Facebook kennen gelernt. Der Schreibstil der Beiden auf ihrem eigenen Blog hat mir sehr gut gefallen, also habe ich sie einfach gefragt ob sie EXIMUM gerne unterstützen wollen. Die Beiden kümmern sich jetzt neben ihren eigenen Projekten um den Bereich Outdoor/Abenteuer.

Bei Christian Allner von www.schrift-architekt.de habe ich eine Weiterbildung belegt. Wir kamen ins Gespräch und er fand EXIMUM klasse. Jetzt unterstützt er durch Artikel und seine Expertise im technischen sowie im Marketingbereich.

Ich hoffe natürlich noch weitere talentierte Leute zu finden die von EXIMUM genauso begeistert sind wie wir, und die Lust haben, die Webseite und die anderen geplanten Projekte voran zu treiben.

FB: Die Themen Ihres Blogs richten sich an männliche Leser. Für diese Zielgruppe gibt es mehr und mehr  Angebote im Netz – womit hebt sich Ihr Magazin von anderen Blogformaten im Internet ab?

TH: Der überwiegende Teil der Männerblogs ist thematisch in Nischen angesiedelt: Papablogs, Gentlemenblogs, Blogs für Autoliebhaber, Blogs für dieses und jenes, Blogs für sibirische Hamsterzucht von April bis Juni in ungeraden Jahren.

EXIMUM hingegen ist weit weg von irgendwelchen Nischen.

Wir schreiben über alle möglichen Themen. Sie müssen nur interessant sein und uns auch selbst gefallen. Das können Sie schon anhand der Headlines erkennen. Hier nur mal drei Beispiele: “Die härtesten Sportarten: Calcio Storico”, “So steigen Sie ins Darknet ein” und “Hat Wasser ein Gedächtnis?” Wie gesagt, wir sind nicht unbedingt in engmaschige Kategorien einzuordnen.

Wir unterscheiden uns auch dahingehend, dass wir nicht über Dinge berichten und Produkte vorstellen, die außerhalb der Möglichkeiten unserer Leser liegen. Die Sachen, Veranstaltungen und Produkte, die Sie auf EXIMUM finden, sind für den Leser erleb- und bezahlbar.

EXIMUM richtet sich nicht an den Gentleman, den Playboy oder Männer, die maßgeschneiderte Schuhe und Anzüge tragen. EXIMUM richtet sich an den Durchschnittsmann, den „so-wie-ich“-Typen.

Wenn Sie Berichte über millionenschwere Yachten, Golfclubs oder super teure Autos suchen, dann müssen Sie sich auf anderen Blogs umschauen!

FB: Wie gehen Sie an die Themenfindung heran?

TH: Ich halte Augen und Ohren offen! Natürlich surfe ich viel im Internet, auf den verschiedenen Plattformen, und da fallen mir oft Dinge ins Auge die ich interessant finde.

Mittlerweile werde ich aber auch schon von Lesern angeschrieben, die mich auf bestimmte Themen hinweisen.

Aber es reicht auch schon ein Espresso in einem Café, um etwas aufzuschnappen oder zu sehen von dem man weiß, dass es als Artikel interessant sein könnte.

Wichtig ist, finde ich, dass man sehenden Auges durch die Welt läuft und dabei mal die eigene Klappe hält. Dann wird man auf genügend interessante Geschichten stoßen.

FB: Was hat sich in Ihrem Leben verändert, seit Sie ein eigenes Online-Magazin betreiben?

TH: Ich lerne jetzt viel mehr aus den verschiedensten Bereichen des Lebens. Während ich früher im Arbeitsleben spezialisiert war und überwiegend mit Menschen zu tun hatte, die genauso spezialisiert waren wie ich, habe ich heute mit den verschiedensten Leuten aus den unterschiedlichsten Branchen zu tun. Dabei lerne ich ständig neue Dinge kennen.

Ich netzwerke auch in Bereiche hinein, mit denen ich vorher logischerweise überhaupt keine Berührungspunkte hatte.

Dadurch lerne ich noch mehr, knüpfe weitere Kontakte und eröffne mir noch mehr Themenfelder. Man kann schon sagen dass mein Leben beruflich um einiges bunter geworden ist.

Privat bin ich viel ausgeglichener. Ich mache jetzt etwas das mir sehr viel Spaß macht und das mir liegt. Die Entscheidung mich Vollzeit auf EXIMUM zu konzentrieren und meine eigenen Pläne und Projekte voranzutreiben habe ich bisher noch nicht bereut.

FB: Wie sieht ein normaler Blog-Arbeitstag bei Ihnen aus?

TH: Im Regelfall sitze ich zwischen 04:30 und 05:00 Uhr schon am PC. Ganz nebenbei: Das frühe Aufstehen habe ich mir bei der Recherche zu genau diesem Thema angewöhnt.

Ich habe meine Woche in Themenblöcke unterteilt: An zwei Tagen schreibe ich nur für die Webseite, ein Tag ist für Projekte reserviert, ein Tag für die ganze technische Arbeit, einen Tag nehme ich mir zum schreiben meines Buches und einen Tag für Social Media Arbeit.

Je nachdem was anliegt sitze ich also am Rechner und schreibe, recherchiere, kommuniziere oder befasse mich – wenn möglich- mit einem Thema sogar vor Ort.

Das geht dann bis ca. 13.00 Uhr. Dann kommen meine Frau und unsere Tochter aus dem Kindergarten nach Hause und die Familienzeit, mit allem was dazu gehört, beginnt.

Es ist mir wichtig, dass ich diese Trennung vollziehe, denn nur so kann ich mich voll auf meine Arbeit und auch auf meine Familie konzentrieren.

FB: Sie haben Familie, schreiben gerade ein Buch und führen das Magazin – bleibt Zeit für Hobbys? Und  wie gestaltet sich das Familienleben?

TH: Durch die oben erwähnte Trennung von Beruf und Familie läuft es bei uns ziemlich harmonisch ab.

Natürlich hat meine Frau Verständnis wenn ich mal etwas fertig machen muss, weil die Zeit rennt. Das kommt aber selten vor. Im Regelfall bleibt genug Zeit für sie und unsere Tochter. Das ist mir auch unheimlich wichtig, denn schließlich war einer der Gründe, warum ich mich aus dem Managementbereich zurückgezogen habe, der Wunsch nach mehr Zeit mit der Familie. Und weil ich nie der Typ Mensch war, der Hobbys hatte, vermisse ich die auch nicht.

Wenn überhaupt kann man sagen, dass das Schreiben meines Buches so etwas wie ein Hobby ist. Thema des Buches ist die entspannte Selbstoptimierung bei Menschen ab den Vierzigern, die nicht mehr jedem Hype hinterher hecheln müssen. Und genauso handhabe ich das auch: Entspannt und locker. Es klingt seltsam, aber jetzt ist das Schreiben der Ausgleich zum Schreiben geworden! (Lacht)

FB: Welche Pläne schmieden Sie derzeit in Bezug auf Ihr Magazin? Können Sie schon Ausblicke geben?

TH: Momentan arbeiten wir an einer Printausgabe von EXIMUM. Das wird kein weiteres Herrenmagazin in einem Meer von Herrenmagazinen, sondern geht eher in die Richtung Corporate Publishing, das heißt, wir erstellen ein thematisch hochwertiges Magazin mit Artikeln aus den verschiedensten Bereichen.

Mit enthalten sind auch Artikel, die sich um den einen speziellen Hersteller sowie seine Produkte oder Dienstleistungen drehen, dessen Vertriebswege wir für die Distribution benutzen. Da wird momentan viel Gehirnschmalz eingesetzt!

Zeitgleich setzen wir den ersten von – hoffentlich vielen – Podcasts um, die sich in Interviews um Männerthemen, die wirklich interessieren, drehen werden.

Geplant sind zudem ein Webshop mit bezahlbaren und coolen Artikeln die man(n) so haben muss/möchte und, eventuell ein YouTube-Channel später dieses Jahr, diverse Kooperationen und, und… Ich habe eine ganze Schublade voller Ideen und fast täglich kommen neue dazu. Was sich aber letztendlich davon realistisch umsetzen lässt ist eine andere Frage.

Ich bin aber guter Dinge.

Zum Magazin Eximum geht es hier.

 

So viele Möglichkeiten – welches Hobby für mein Kind?

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Kaum ist der Nachwuchs den Windeln entwachsen, steht sie schon im Raum, die Frage: „Welches Hobby passt eigentlich zu meinem Kind?“ Und da diese Frage natürlich eher das Kind als die Mama oder den Papa betrifft, sollte man sich unbedingt an den Interessen des Kindes orientieren.

Natürlich wird ein Kind im Kindergartenalter diese noch nicht hundertprozentig von sich aus kommunizieren (können), aber schon in dieser Zeit bekommen Eltern es ja mit, in welche Richtung sich das eigene Kind entwickelt. Ist es musikalisch, singt oder tanzt es gern?

Ist es sportlich? Oder eher den stilleren Aktivitäten zugetan, wie Malen oder Basteln?

Ein Hobby für`s Kind: die Auswahl ist groß!

Je nachdem, wie der Nachwuchs diesbezüglich „drauf ist“, kann man als Mama oder Papa agieren.

Dem kommt dann entgegen, dass es hierzulande für Kinder zahlreiche Angebote in Sachen aktiver Freizeitgestaltung gibt. Diese sind zwar zum größten Teil kostenpflichtig, aber natürlich variieren die Preise sehr stark.
Vom Sportverein mit einem sehr günstigen Jahresbeitrag bis hin zur privaten Musikschule, die schon im Monat ein bisschen was kosten kann, ist so gut wie alles dabei. Eher keine Rolle spielt, ob man in der Stadt oder ländlich wohnt. Sowohl in der City als auch auf dem Land bzw. in der Nähe von ländlichen Wohnorten gibt es eigentlich immer entsprechende Angebote. Und: fahren, um sie wahrzunehmen, muss man fast immer, ganz gleich, wo man nun wohnt.  Allerdings gilt es, beim Schnuppern und Auswählen diverser Hobbymöglichkeiten für das eigene Kind, ein paar Überlegungen anzustellen.

Kinderhobby muss auch zum Familienalltag passen

So sollte man sich als Erziehungsberechtigter fragen, ob man in der Lage ist, das Kind bei einem Hobby zu begleiten – sogar im doppelten Wortsinn – dass sich auch und vor allem am Wochenende abspielt.

Hier seien beispielsweise Karneval-, Theater und Sportvereine genannt. Trainings und Proben für Spiele oder Auftritte finden in dieser Kategorie häufig auch am Wochenende statt, ebenso die eigentlichen Sportspiele und Auftritte selbst.

Auch Chöre sind für Auftritte häufig am Wochenende unterwegs. Wohingegen für ein Hobby, das sich beispielsweise mit kreativem Schreiben beschäftigt, eher weniger die Wochenenden in Frage kommen. Auch Anfängerkurse in Sachen Reiten für Kinder finden meist in der Woche statt am Wochenende statt.

Soll das Hobby am Wochenende stattfinden?

Mit solchen Dingen sollte man sich unbedingt im Vorfeld auseinandersetzen. Denn: es wird sonst schwierig für Menschen, die sich das Wochenende nicht mit Terminen verplanen und vielleicht eher den Haushalt machen wollen. Insofern: vorher einfach gedanklich sondieren, was man selbst – als Eltern, als Mama oder Papa – für Vorstellungen hat. Ist das geklärt, sollte die Auswahl des (zukünftigen) Hobbies angegangen werden. Hier zählt eigentlich ausschließlich die Devise: „probieren, probieren, probieren!“.

Entsprechend den schon geäußerten oder aufgefallenen Interessen des Kindes, sollte man sich ruhig eine Zeitlang durch passende Angebote „arbeiten“.

Von Kletterhalle bis Chor: die Auswahl ist groß

Da hat man unter Umständen ganz schön zu tun, denn es gibt soooo vieles (zumindest in den meisten Regionen….!).

  • Kletterhalle
  • Eishalle
  • Schwimmbad
  • Reitplatz oder Reithalle
  • Sportverein
  • Musikschule
  • Chor
  • Tanz

Hier heißt es, durch Ausprobieren das passende für das Kind zu finden. Das bedeutet auch, dass man bei den jeweiligen Angeboten, die man gemeinsam mit dem Kind wahrnimmt, ruhig auch erstmal eine Weile am Ball bleibt.

Es kristallisiert sich dann schon heraus, ob es das Richtige für das Kind ist oder nicht. Eine schöne Ausprobiermöglichkeit gibt es übrigens für musikalisch interessierte Kinder.

Interessante Offerten in Musikschulen

Die meisten Musikschulen bieten das sogenannte „Instrumenten-Karussell“ an – hier können die Kleinen schauen ob ihnen ein bestimmtes Instrument zusagt. Aber ganz gleich, ob sie ein musikalisches oder eher sportlich oder ganz anderweitig interessiertes Kind haben – es gilt der weise Spruch: „Probieren geht über Studieren“! In diesem Sinne – viel Spaß beim Ausprobieren!

Bild: picture alliance / Westend61 | Irina Heß

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Nino de Angelo: “Immer dieselben Leute in Schlagersendungen”

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Bekennenden Schlagerfans dürfte es durchaus lange schon aufgefallen sein: schaltet man eine Schlagershow im Fernsehen – vorzugsweise Samstags – ein, erscheinen so gut wie immer dieselben Gesichter. Darunter die Kelly Family, die Band von Florian Silbereisen, Vanessa Mai und Semino Rossi. Man kann schon drauf warten….Von Abwechslung keine Spur! Das fiel auch jemandem auf, der selbst in dieser Szene mitmischt: Nino de Angelo.

Nino de Angelo empfindet die Branche als “verlogen”

Er empfindet die ganze Schlagerbranche als “verlogen” und möchte bei den immer gleich daherkommenden Sendungen nicht mehr mitmachen.

Anfang des Jahres sagte er gegenüber der BILD:

“(…)„Ich werde nie wieder Schlager singen. Die Branche ist verlogen und gleichgültig. In den großen Shows bei Carmen Nebel und Florian Silbereisen werden immer die gleichen Leute eingeladen. Die sind alle glatt wie ein Kinderpopo. Der Nachwuchs kriegt keine Chance, alles ist in Vollplayback. Da machte ich nicht mehr mit.“(…)”

Dass mit dem “nie wieder Schlager singen” hat er später dann auf seiner Facebook-Seite relativiert und ausgiebkig erklärt.

Fans kommen weiterhin auf ihre Kosten

Fans von ihm dürfen sich weiterhin auf seinen Konzerten auf sein Hits und vor allem auf “Jenseits von Eden” freuen.

Der temperamentvolle Sänger geriet in letzter Zeit auch immer wieder mit seinem Liebesleben in die Schlagzeilen. So kursiert ein Video von ihm im Netz, das ihn auf ein Fahrt im Polizeiwagen zeigt und in der er sich über seine damalige Noch-Partnerin ziemlich abfällig äußert.

In den letzten Wochen hörte man immer wieder aus seinem Liebesleben, der aktuelle Stand ist, dass er als Single in einer kleinen niedersächsischen Gemeinde lebt – ganz in der Nähe von Ex-Partnerin Larissa.

Man darf davon ausgehen, dass es nie so ganz ruhig um den einstigen Hitparaden-Star, der sein Leben später niedergeschrieben hat, werden wird! Das ist eigentlich ganz gut so…!

Bild: picture alliance/Eventpress – Lars Reimann – Mediennummer: 90207376

Quelle: bild.de vom 24.01.2018

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3 Dinge, die Frauen beim Einkaufen hassen

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Nach der Arbeit noch schnell in den Supermarkt, einkaufen – schon voller Vorfreude auf Zuhause und dann Pleiten, Pech und Pannen…Wer kennt es nicht?! Gerade schnöde Alltagssituationen sind es, in denen man häufig innerlich flucht, weil mal wieder was schief geht.

Kleinigkeiten, die Frauen beim Einkaufen in den Wahnsinn treiben…

Meist sind es Kleinigkeiten, aber – natürlich! – diese haben es in sich! Die meisten Frauen werden deshalb die nachfolgenden Situationen ganz bestimmt kennen:

  • Einkaufsbeutel oder Korb – Fehlanzeige!

    Spätestens, wenn sich die Artikel auf dem Band türmen und man in Gedanken schon beim Einpacken ist, stellt man fest, dass man weder einen Einkaufskorb noch einen profanen Stoffbeutel dabei hat. Und das, obwohl man sich doch genau für solche Situationen stets einen kleinen Stoffbeutel in die Handtasche packen wollte. Zähneknirschend muss einmal mehr eine umweltfeindliche Plastiktüte gekauft werden: Nerv-Faktor: ziemlich hoch!

  •  Kein 1- oder 2-Euro Stück und kein Plastik-Chip zur Hand

    Obwohl man ihn immer entweder im Auto oder in der Geldbörse deponiert, ist er nur allzu oft weg: der kleine Plastikchip, mit dem man beim Einkaufen an einen Einkaufswagen gelangt. Alternativ funktioniert das Ganze bekanntlich auch mit 1- oder 2-Euro-Stücken, aber auch die sind oft – wenn schon kein Plastik-Chip zur Hand ist – nicht auffindbar. Hat man doch das eine oder andere zu besorgen, kann man sich dann im Markt nur mit einem sperrigen Karton, den man irgendwo leer aus dem Regal gezogen hat, behelfen. Nerv-Faktor: sehr hoch!

  • Kassier-Vorgang im Turbo-Tempo: man kommt kaum nach

    Auch das kennen die meisten Frauen zur Genüge: ist man dran, dann werden die gekauften Waren von der Kassiererin im Turbo-Tempo über das Band gezogen – und ganz egal, ob man einen Einkaufswagen, Einkaufskorb oder Stoffbeutel dabei hat: in der Absicht, mit dem Tempo der Kassiererin mithalten und alles schnell verstauen zu können, verheddert man sich meist noch mit irgendeinem Produkt an den Tragegriffen des Plastik- oder Stoffbeutels oder kommt in der Eile nicht dazu, fragile Ware ganz oben hinzupacken. Geplatzte Eier- oder Joghurtpackungen sind nicht selten die Folge….Nerv-Faktor: extrem hoch

Bildnachweis: pexels.com

Hygiene-Fehler der TV-Köche – das weiß doch jeder!

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Wochenlang standen sie in der Kritik, teilweise bis heute: die TV-Köche, die in den unzähligen Kochshows und Genuss-Formaten ihr Können darbieten oder aber Neulingen bzw. Gastronomen in Schwierigkeiten öffentlichkeitswirksam helfen. Diese Sendungen sind beliebt und das seit Jahren schon. TV-Sendungen über Kulinarisches locken viele Zuschauer an die Bildschirme und auch die Lust an Büchern über`s Kochen oder/und herausgegeben von Fernsehköchen ist ungebrochen. Nun aber war die Kritik an diesen Kochkünstlern groß und sie wurde in Sachen Hygiene ziemlich laut.

Auch TV-Köche sind nur Menschen….!

Wahrscheinlich hat irgendein Fernsehzuschauer oder Redakteur den Stein ins Rollen gebracht, so genau weiß man das am Ende ja nie. Konkret bezieht sich die Schelte auf das kleine 1 x 1 des sauberen Arbeitens in der Küche und es ist in der Tat bemerkenswert, dass diese kleinen Handgriffe ausgerechnet vor der Kamera vernachlässigt werden und den Zuschauern so womöglich ein falsches Bild vom Agieren zwischen Herd und Spüle vermittelt wird. So wurde beispielsweise festgestellt, dass sich so mancher TV-Koch mal eben an die Nase fasst und danach mit seinen Händen ungerührt an die Lebensmittel geht. Oder dass dreckige Hände an blütenreinen Geschirrtüchern abgewischt werden.

Große Kritik gab es zudem für die Tatsache, dass vor der Kamera zu oft Fleisch und Salate auf dem gleichen Brett geschnitten werden. Nun – das alles sind doch aber Regeln, die jeder Mensch mit einem gesunden Ordnungs- und Hygieneverständnis in der Küche eigentlich beachtet. Insofern irritierte das mediale Aufheulen schon ein wenig. Soll es wirklich so viele Leute geben, die das dann nachmachen? Oder lässt man TV-Koch TV-Koch sein und nimmt das alles, was da vor der Kamera abläuft, nicht ganz so wichtig?

Hygiene-Regeln gelten für alle

Wahrscheinlich letzteres, denn: die kritisierten Punkte – das sind Hygieneregeln, die immer schon gelten. Nicht umsonst sagte schon Oma seinerzeit, wenn es um Kochangelegenheiten in der Küche ging: „Immer den Arbeitsbereich und die Hände sauber halten!“ Dass ausgerechnet prominente TV-Menschen sich nicht daran halten, kann viele Gründe haben. Vielleicht liegt es am Druck, vor der Kamera alles perfekt zu machen, so dass ausgerechnet dann diese Patzer passieren.

Oder es liegt daran, dass die Fernsehköche eben auch nur eines sind: Menschen wie Sie und ich. So oder so – wer bislang sauber und hygienisch in seiner Küche wirbelte, wird nun nicht umschwenken, nur weil ein paar Kameraeinstellungen in ein paar Situationen das Gegenteil zeigten!

Apropos Küche und Kochen: Anregungen rund um gesundes Kochen für die ganze Familie finden Sie hier.

Bildnachweis (Symbolbild): pixabay.com

 

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“Kroatien hat mich nicht mehr losgelassen”

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Viele Menschen, die gern reisen kennen das: manches Land auf der Welt fesselt einen von Anfang an! So erging es Annika Senger mit Kroatien. Ihre Faszination für das Land ließ sie nicht mehr los und zog sie so in ihren Bann, dass sie aus ihrer Leidenschaft ein digitales Business machte. Hier ist der Name absolut Programm, denn ihr Internet-Portal spiegelt schlichtweg Annika Sengers Gefühl für das vielfältige Land wieder und heißt „Kroatien-Liebe“. Auf dieser Plattform bekommen Kroatien-Liebhaber oder Leute, die sich für das Land interessieren und dorthin reisen wollen, vieles geboten: Informationen, Tipps, Reiseangebote und Erfahrungsberichte.

Aus der Liebe zu Kroatien wurde eine Geschäftsidee

Diese Mischung erwies sich als Volltreffer – „Kroatien-Liebe“ hat sich im Netz prima etabliert und verzeichnet stetig mehr Nutzer. Wir haben mit Frau Senger über ihre Liebe zu Kroatien und ihre Plattform gesprochen.

FB: Frau Senger – mit Kroatien und Ihnen, das war von Anfang an etwas ganz Besonderes, erzählen Sie doch mal!

AS: Schon im allerersten Kroatien-Urlaub in Dubrovnik und Umgebung hat mich das Land mit seiner unglaublichen Schönheit fasziniert. Gleichzeitig habe ich dort vom ersten Moment eine sehr positive Energie gespürt und fühlte mich sofort innerlich mit mir im Reinen. Es war wie eine Art Magie und natürlich wollte ich unbedingt zurück. Ungewöhnlich für mich, weil ich bei der Wahl meiner Urlaubsländer immer auf Abwechslung gesetzt hatte!

Im Sommer 2015 hat mich Kroatien schließlich total geflasht – es hat mich einfach nicht mehr losgelassen. So habe ich angefangen, kurz nach der Reise Kroatisch zu lernen und mich intensiver mit dem Land zu beschäftigen.

FB: Wie war Ihre berufliche Situation in Deutschland, zu dem Zeitpunkt, als Kroatien Ihr Herz eroberte?

AS: Ich arbeitete in einem monotonen Nine-to-Five-Job als Online-Redakteurin und war am Ende extrem unzufrieden mit meiner beruflichen Situation!

FB: Wann kam in Ihnen der Gedanke auf, diese Begeisterung für das Land auch beruflich zu nutzen?

AS: Im Zuge der soeben erwähnten Unzufriedenheit bei der Arbeit. Ich fragte mich: Soll das jetzt schon alles gewesen sein? Im Sommer 2014 begann ich nach einer freiberuflichen Alternative zu suchen und probierte mich aus – in einem Bereich, der nicht zu mir passte.

Lieber was eigenes in Sachen Kroatien an den Start bringen!

Als mir das Ende November 2015 endgültig klar geworden war, hatte ich die Idee, mich bei der kroatischen Zentrale für Tourismus in Frankfurt am Main als Redakteurin zu bewerben. Meine innere Stimme fragte mich dann: „Was hast du denn vorzuweisen mit Kroatien? Nichts! Mach besser eine eigene Seite auf!“

Ich antwortete in Gedanken: „Ja, und wie soll die heißen?“ Die innere Stimme meinte wie aus der Pistole geschossen: „Kroatien-Liebe“! Und dabei blieb es dann auch.

FB: In den sozialen Netzwerken haben Sie mit Ihrer Seite schon eine beachtliche Fan-Zahl erreicht, wie haben Sie das binnen dieser kurzen Zeit geschafft?

AS: Mit viel Liebe und Engagement. Man muss immer am Ball bleiben und den Kroatien-Liebhabern Top-Inhalte liefern! Anscheinend ist mir das wunderbar gelungen.

FB: War es schwer, an die Partner für Ihr Portal zu kommen?

AS: Ehe ich die passende Webdesignerin gefunden hatte, standen einige Gespräche auf dem Programm, aber es hat sich dann alles ziemlich schnell gefügt. So konnte ich Anfang Januar 2016 mit dem Blog von Kroatien-Liebe starten. Die ersten Artikel hatte ich schon im Monat der Entstehung geschrieben. Was die Reisevermittlung betrifft, die ich seit Ende April des Gründungsjahres zusätzlich betreibe, war eine Menge Recherchearbeit notwendig, aber es hat funktioniert, wie Sie sehen. Inzwischen ist die Sache zum Selbstläufer geworden und neue Partner kommen auch auf mich zu.

FB: Was mögen die deutschen Urlauber an Kroatien am meisten? Und: Welche Gegenden sind die beliebtesten bei Touristen aus Deutschland?

AS: Natürlich die kristallklare Adria! Bei meiner Reisevermittlung ist die Region Zadar, also Norddalmatien, am beliebtesten, dicht gefolgt von Istrien. Das ist aber auch kein Wunder: im Raum Zadar sind besonders spektakuläre Naturschönheiten in nächster Nähe, viele dieser Orte kennen deutsche Touristen schon seit ihrer Kindheit aus den Winnetou-Filmen. Man denke zum Beispiel an den Nationalpark Paklenica, den Fluss Zrmanja oder etwas weiter südlich den Krka Nationalpark.

FB: Was sollte man als jemand, der erstmalig in dieses Land reist, unbedingt sehen, was sind Ihre Tipps?

AS: Mir fällt es wahnsinnig schwer, mich auf eine bestimmte Region festzulegen! Wenn man gegen Trubel resistent ist und ihn sogar wünscht, kann man mit Städten wie Dubrovnik oder Split starten und sich dann zu den umliegenden Inseln vortasten. Mag man es privater, empfehle ich einen Segeltörn, bei dem sich auch abgelegene Strände und Buchten fernab der Touristenmassen ansteuern lassen. Die Weite und die unterschiedlichen Blautöne auf See ziehen mit Sicherheit jeden in ihren Bann!

Zagreb ist persönlicher Favorit

Ein persönlicher Favorit von mir – allerdings nicht am Meer – ist die kroatische Hauptstadt Zagreb. Sie ist nicht nur gemütlich und architektonisch reizvoll, sondern auch kulturell interessant. Es gibt eine Vielzahl von Museen, Festivals und natürlich zur Adventszeit den Weihnachtsmarkt, der schon dreimal in Folge von European Best Destinations zum schönsten in Europa gekürt worden ist. Zu Recht!

FB: Durch das digitale Business ist vieles technischer geworden, aber – bedingt durch Facebook & Co. – auch persönlicher, man ist mit Kunden und Interessenten schnell im Kontakt. Bekommen Sie hierdurch auch Feedback von Kunden, die über Ihr Portal Kroatien kennengelernt haben?

AS: Nach jeder Reise und jedem Ausflug fordere ich bei den Kunden sogar Feedback ein, weil es mir sehr wichtig ist, dass die Leute am Ende zufrieden mit den angebotenen Leistungen sind und genau das bekommen, wofür sie bezahlt haben. Nicht alle, aber viele antworten mir dann und schreiben mir auf der Website unter den Reiseangeboten nette Kommentare.

FB: Ist das Reiseaufkommen deutscher Touristen nach Kroatien gleichbleibend oder ist ein wachsendes Interesse zu verzeichnen?

AS: Es ist auf jeden Fall ein wachsendes Interesse zu beobachten, da ja einige Reiseziele wie beispielsweise die Türkei aus politischen Gründen gerade nicht mehr attraktiv sind. 2017 verzeichnete Kroatien sogar einen Tourismusrekord: Über 17 Millionen Touristen haben das Land besucht!

FB: Sie arbeiten sehr viel für Ihr Portal. Wenn es freie Stunden gibt: was sind Ihre Hobbies?   

AS: Ich mache gerne Musik, das heißt, ich singe und komponiere Songs. Außerdem widme ich mich der Fotografie und drehe hin und wieder Videos. Wenn ich bei meinen Eltern bin, stelle ich mich manchmal an die Staffelei und male ein Bild. Das überlasse ich aber lieber meiner Mutter, denn die kann viel besser den Pinsel schwingen als ich!

Zur Website von Annika Senger (kroatien-liebe.de) geht es hier entlang.

Wer Lust auf Kroatien als neue Heimat und somit auf das Auswandern dorthin bekommen hat, kann sich unter anderem hier belesen.

Bildnachweis: Annika Senger

 

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“In Rüstung zu schlüpfen ist für viele Kindheitstraum” – Museumspädagogin Schloss Rochlitz im Interview

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Geschichte und alte Gemäuer – dafür begeistert sich Antje Krahnstöver von jeher.  Diese Leidenschaft trieb sie auch im Berufsleben an und so gelangte sie über Umwege zu ihrem Traumjob. Als Museumspädagogin auf Schloss Rochlitz in Sachsen ist sie täglich von steinernen Zeugen der Vergangenheit und historisch interessierten Besuchern umgeben. Dass sie in diesem Umfeld die notwendige Inspiration für die Konzeption von Ausstellungen und musealen Inhalten findet, ist da nur logisch.

Arbeitsplatz mit Geschichte: Schloss Rochlitz

Im Interview gibt sie uns einen Einblick in ihr spannendes Arbeitsumfeld und stellt uns auch ihren Arbeitsplatz – das Schloss Rochlitz –  näher vor.

FB: Frau Krahnstöver – ihr Arbeitsplatz ist umgeben von alten Gemäuern, Sie arbeiten auf Schloss Rochlitz als Museumspädagogin. Wie kamen Sie zu diesem Beruf und zu diesem spannenden Arbeitsplatz?

AK: Meinen Arbeitsplatz verdanke ich einer Reihe von Zufällen, Fügungen und viel Engagement.

Vor mehr als 10 Jahren begann ich auf einer benachbarten Burg als Gästeführerin auf Honorarbasis zu arbeiten. Bald wurde klar, dass diese Arbeit  richtig gut zu mir passt und vor allem die Kindergruppen mein Herz aufgehen lassen.

Irgendwann kam der Arbeitsplatz im Schloss Rochlitz

Schritt für Schritt kam ich dann meinem heutigen Arbeitsplatz näher und kann mir im Moment keinen besseren vorstellen. Aber eigentlich habe ich schon 2 andere Berufe: Fotografin und Textildesignerin. Auch diese Fertigkeiten sind immer wieder nützlich.

FB: Wie muss man sich Ihren beruflichen Alltag auf dem Schloss vorstellen?

AK: Meinem Biorhythmus sehr entgegen kommt der relativ späte Arbeitsbeginn. Einen festen Tagesablauf gibt es nicht. Genau das finde ich sehr positiv. Ich mag es nämlich gar nicht, immer das gleiche zu machen. Es gibt natürlich ein sogenanntes „Tagesgeschäft“ mit E-Mails lesen, Anrufe beantworten etc.

Ich spreche viel mit Gästen, welche im Schloss etwas buchen wollen, bereite Angebote vor, netzwerke mit anderen Museen oder Einrichtungen und arbeite an Inhalten für neue Formate.

Wochenendarbeit auf dem Schloss gehört dazu

Dann gibt es noch die vielen tausend Kleinigkeiten, die in so einer großen Anlage auch zu leisten sind, sei es die Blumenkübel zu gießen, Kostüme zu flicken, oder einen Abend lang nach einer Veranstaltung in der Küche das Geschirr zu spülen. Auch Wochenendarbeit ist keine Seltenheit, wenn man da arbeitet, wo andere ihre Freizeit verbringen.

FB: Sie sind auch privat geschichtlich interessiert. Welchen Einfluss hat die Vergangenheit auf Ihren Alltag, wenn Sie nicht gerade Ihrem Beruf nachgehen?

AK: Das Geschichtsinteresse habe ich von meinem Vater, welcher noch bis vor kurzem selbst Stadtführungen machte. Mit meiner Familie lebe ich auch in einem Denkmal, welches schon fast 500 Jahre alt ist. Mein Mann ist Restaurator und wir nehmen uns gern mal die Zeit museale Orte in Nah und Fern zu besuchen. Letztes Wochenende waren wir in den Kunstsammlungen Chemnitz und begeistert. Es gibt viele kluge Sprüche über den Zusammenhang von Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Ich finde das wirklich klug.

FB: Sie vertreten das Schloss auch auf regionalen Märkten und Veranstaltungen – auf was für ein Interesse an Geschichtlichem bei den Leuten treffen Sie da? Sind die Menschen noch neugierig auf Vergangenes?

AK: Ja, es gibt viele Menschen, bei denen man nur den richtigen „Knopf“ finden muss und schon hat man sie. Bei dem einen ist es ein Küchengerät aus Omas Zeiten, beim anderen pausbäckige Engelchen die von der Decke hängen und der nächste entdeckt wieder, wie schön es sein kann, seinem Liebsten ein paar Zeilen mit Tusche und Feder zu schreiben. Und mal ehrlich, in eine Rüstung, oder ein Kostüm zu schlüpfen ist doch für viele noch ein Traum aus der Kindheit.

Besucher finden auch im Nachgang Weg ins Museum

So finden immer wieder Leute im Nachgang auch den Weg ins Museum.

FB: Was macht Ihnen bei Ihrer Arbeit am meisten Spaß?

Ich gehe zufrieden nach Hause, wenn ich ein direktes Feedback von unseren Besuchern bekomme und Begeisterung spüre. Am meisten berühren mich immer wieder Kinder mit ihren geistreichen Kommentaren, welche mich nicht selten auf neue Ideen bringen.

FB: Ihr Arbeitsplatz war auch Wirkungsort verschiedener Frauen. Welche waren das?

AK: Vom späten Mittelalter bis ins frühe 18. Jahrhundert war das Schloss des Öfteren Witwensitz für Familienangehörige der Wettiner. Zum Beispiel  Amalie von Bayern-Landshut, Elisabeth von Sachsen und Sophie von Brandenburg. Wohl alles recht unterschiedliche Charaktere, welche trotz gewisser Reglementierungen, wie sich eine Witwe standesgemäß zu verhalten hat, ihre Interessen durchzusetzen verstanden. Ich finde allesamt sehr spannende Persönlichkeiten.

FB: Was mögen Sie am Schloss Rochlitz am meisten, gibt es einen Lieblingsplatz?

Ich staune immer wieder, mit welch traumwandlerischer Sicherheit sich die Bauherren vor vielen hundert Jahren die schönsten geografischen Plätze für so einen Herrschaftssitz ausgesucht haben.

Sonnenuntergang über dem Flusslauf ist Highlight für die Museumspädagogin

Arbeiten auf dem Schloss
Museumspädagogin Antje Krahnstöver bei der Arbeit

Wenn man in einer ruhigen Minute auf der Südterrasse sitzt, im Sonnenuntergang über den Flusslauf der Mulde in Richtung Rochlitzer Berg schaut, dann kann man glatt den Feierabend verpassen.

FB: Was sollten sich Besucher auf „ihrem“ Schloss unbedingt anschauen und was bietet die altehrwürdige Immobilie noch? 

AK: Ein echtes „Alleinstellungsmerkmal“ ist zum Beispiel unsere historische Schlossküche, welche noch voll funktionstüchtig ist. Hier kann man selbst noch richtig kochen, oder sich bekochen lassen. Auch die Schlosskapelle ist ein kleines Juwel mit seiner wunderbaren Akustik – einfach mal ein Lied anstimmen, Geräuschempfindlich ist unser Museum nicht.

Es gibt so viele spannende Themen aus der Geschichte, zu welchen wir Führungen anbieten: vom Schachspiel, über die Feuerstätten bis zur Toilette. Alles zu erleben im Schloss Rochlitz. Ich freue mich auf neue, interessierte Gäste!

Mehr zu alten Gemäuern, die ebenso einen Besuch wert sind, finden Sie hier.

Bildnachweis: Antje Krahnstöver, Iliya Kirillov

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Tolle Schloss-Veranstaltungen für die ganze Familie

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Wenn die Luft nach Frühling schnuppert und süße Blütendüfte schon Vorfreude auf den Sommer machen, dann zieht es die meisten Menschen raus in die Natur. Vor allem Schlösser, Parks und imposante Burganlagen erfreuen sich nach langen Wintermonaten eines regen Besucherzuspruchs. Deutschland hat so eine Fülle von Schlössern und Burgen, dass man in nahezu jeder Region des Landes eine solche Anlage aus vergangenen Zeiten in der Nähe hat und ein Ausflug dorthin rasch möglich ist. Die meisten Betreiber oder Besitzer der alten Gemäuer stecken viel Liebe, Zeit und Energie in diese geschichtsträchtigen Immobilien und warten mit den verschiedensten Veranstaltungen auf.

Schloss-Veranstaltungen – immer eine Reise wert!

Einige davon stellen wir Ihnen nachfolgend vor – vielleicht inspirieren unsere Tipps Sie ja für Ihren nächsten Ausflug?! Los geht’s:

Tag der Burgen und Schlösser auf Schloss Berlepsch

Wie aus dem Märchenbuch entsprungen, so präsentiert sich Schloss Berlepsch in Hessen (oben links im Bild). Malerisch im Werratal gelegen, thront es nahezu majestätisch auf einem Hügel, umgeben von verwunschen anmutenden Wäldern.

Märchenhaftes auf Schloss Berlepsch

Den 29. April 2018 sollten sich vor allem Familien mit Kindern für einen Ausflug zum Schloss Berlepsch vormerken, denn dann wird es dort einzigartig märchenhaft! Zu erleben sind bekannte Märchenfiguren, wie Hänsel und Gretel, Dornröschen, Aschenbrödel und viele mehr.

Die Kinder können an diesem Tag auf dem Schlossareal mit den Märchenfiguren Spiele spielen (links im Bild) und den Zauber vergangener Zeiten erleben.

Infos: am 29. April 2018, 11.00 Uhr, alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Schloss Wörlitz – Einblicke in Lebensart vergangener Zeiten

International bekannt und zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Ausflugsziel: der Wörlitzer Park. Die vielfältige Grünanlage in der Nähe der Bauhausstadt Dessau, die neben einem mystisch-barocken Ambiente auch viele weitere Stile zu bieten hat, wurde von 1769 bis 1773 angelegt und zählt zu den größten deutschen Landschaftsparks nach englischem Vorbild.

Verschlungene Wege, diverse Bauten aus vergangenen Tagen, die sich märchenhaft in die traumhafte Parklandschaft einfügen und reichlich Kanäle, auf denen man einer romantischen Gondelfahrt frönen kann, machen dieses wunderschöne Fleckchen Erde aus. All jenen, die sich an Orten wie diesen in vergangene Zeiten träumen wollen, sei ein Blick hinter die Kulissen des Schlosses im Wörlitzer Parks empfohlen.

Schlossführung in Wörlitz

Schloss Wörlitz
Das Schloss im Wörlitzer Park – erhaben und schön

Unter dem Motto: „Schloss Wörlitz -Blick hinter die Kulissen. Wie bequem war ein Schloss im 18. Jahrhundert?“ gibt es am 2. Mai 2018 eine Sonderführung mit Herrn Dr. Pfeifer, dem Referatsleiter in der Abteilung Schlösser und Sammlungen der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz.

Historisch Interessierte können solche spannenden Einblicke mit einem Tages- oder Nachmittagsbesuch in dem beliebten Park verbinden. An die Grünanlage schließt sich das Städtchen Wörlitz an und wartet mit verschiedenen gastronomischen Angeboten auf.

Infos: die Führung am 2. Mai 2018 beginnt um 17.00 Uhr, Treffpunkt ist das Schloss Wörlitz, Details finden Interessierte hier

„Markt der feinen Dinge“ auf Schloss Rochlitz

Hoch über der Zwicker Mulde, in Sachsen, thront mystisch das Schloss Rochlitz. Seine Mauern können auf eine 1000jährige Geschichte verweisen und auch im Hier und Jetzt ist das historische Gebäude ein beliebter Anziehungspunkt. Wer schöne Dinge liebt, kann einen Ausflug zum Schloss Rochlitz zum Anlass nehmen, sowohl das altehrwürdige Anwesen in Augenschein zu nehmen, als sich auch von schönen Dingen begeistern zu lassen.

Am Samstag, den 14. April 2018 und am Sonntag, den 15. April 2018 sind Familien herzlich eingeladen, nach Rochlitz zu kommen. Handwerklich, kulturell und kulinarisch wird einiges geboten.

Schloss RochlitzUnd: vor allem Kinder wird das bunten Treiben begeistern, die Veranstalter machen in Ihrem Hinweis auf den Markt wie folgt Lust: „Zahlreiche Aussteller aus ganz Deuschland präsentieren feinstes Kunsthandwerk im Schloss Rochlitz. Holzgestalter, Schmuckmacher, Keramiker, Puppenbauer und Seifensieder – um nur eine Auswahl an Verarbeitungstechniken und Produkten zu nennen.

Verschiedenste Materialien und Designs – wie etwa Kerzen, Damenkleider, Grafiken und Glas – werden den Besucherinnen und Besuchern dargeboten. Sie erwartet ein vielseitiges Angebot: Ob Geschenke, Spielzeug, Kleidung, Gebrauchswaren – für jeden ist etwas dabei! (…)Der Markt wird an verschiedenen Orten durch Live-Musik begleitet. Unsere jungen Gäste können bei verschiedenen Handwerkern selbst tätig werden und erhalten einen Kindergesellenbrief.“

Infos: Sa: 14.04.2018 bis So 15.04.2018 10:00 – 18:00 Uhr

 

 

 

 

Bildnachweise:

pixabay, Flickr – Schloss Berlepsch

Gartenträume Sachsen-Anhalt e. V., Felicitas Remmert

Schloss Rochlitz / M. Kreskowsky

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