Eine kurios-irritierende Meldung kommt aktuell aus Schweden – hier hatte sich eine Mutter die Namen ihrer Kinder eintätowieren lassen, aber wohl nicht mit dem Dilettantismus des Tätowierers gerechnet.

Denn der gestaltete die Tätowierung alles andere als gewünscht, machte aus dem Kindernamen „Kevin“ ein „Kelvin“. Sicherlich unbeabsichtigt, aber dennoch folgenreich.

Die Mitteldeutsche Zeitung schreibt hierzu:

Sich den Namen der eigenen Kinder unter die Haut stechen zu lassen, ist quasi Alltag – aber was ist, wenn sich der Tätowierer verschreibt? In der schwedischen Kleinstadt Kyrkhult soll genau das passiert sein, berichtet die schwedische Zeitung „Blekinge Läns Tidning”.

Johanna Sandström wollte die Namen ihrer Kinder Nova und Kevin tätowiert haben, sie bekam aber „Nova & Kelvin“, wie ein Foto zeigt. Statt das Tattoo jedoch entfernen zu lassen, machten die Sandströms etwas Unglaubliches: Sie ließen den Namen ihres Sohnes in Kelvin ändern.

Der Junge sei zu dem Zeitpunkt keine zwei Jahre alt gewesen. Ihn habe das nicht gestört, so die Mutter gegenüber der Zeitung. Zudem habe sie den Namen Kelvin vorher nie gehört, er sei einzigartig. „Wir finden Kelvin inzwischen besser als Kevin“, sagt sie. (mz)“

Nun ja – es ist ein absolut ungewöhnlicher Schritt, ja! Aber: wenn man es recht bedenkt, klingt „Kelvin“ eigentlich auch gar nicht so schlecht und seltener als die Version ohne „L“ ist der Name ohnehin.

Hinzu kommt der an sich glückliche Umstand, dass das Kind noch so klein ist, mit acht oder neun Jahren wäre das schon was ganz anderes gewesen. So oder so – der Fall dürfte einmalig sein und einmal mehr beweisen, dass man sich die Sache mit einer Tätowierung ganz genau überlegen sollte. Heute sind Tattoos in, klar. Aber was ist im Alter – sieht eine Tätowierung auf etwas knittriger Haut wirklich noch gut aus (mehr dazu hier)? Ganz abgesehen davon, dass der Tätowierer sich verschreiben könnte….!

Bildnachweise (Symbolbild) / Quelle:

pexels.com

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