Dienstag, 22. September, 2020

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Irrer Insta-Trend: „Rich Girl Face“ – Aussehen wie reich

Stying, Shoppen, Reisen, Dinieren – über mehr Aktivitäten geht bekanntlich das Leben mancher Instagram-Girlies nicht hinaus. Oberflächlichkeit ist Trumpf auf dem Portal des schönen Scheins.

Sich dort zu präsentieren und angehimmelt zu werden, ist das eine. Die Insta-Beautys aber auf bizarre Weise nachzuahmen und sich deswegen unter`s Messer zu legen, das andere.

Neuer Insta-Trend: Aussehen wie reich

Genau das ist nämlich ein aktueller Trend: So auszusehen, wie der – am besten noch super-prominente – Instagram-Star. Und weil sich wahnsinnig viele Frauen auf der Plattform tummeln, die neben ihrem Schönheitskult auch ihren Reichtum zur Schau stellen, nennt sich der Trend „Rich Girl Face“.

Das Magazin MABELLE – eine Zeitschrift rund um Beauty-Trends – berichtet darüber in seiner Ausgabe 04/2020.

Unter dem Hashtag #trending und der Überschrift „Rich Girl Face“ heißt es:

„Das Erscheinungsbild soll Vermögen ausdrücken – gleichzeitig aber nicht protzig wirken. Kosmetische und operative Eingriffe werden nicht mehr versteckt, sondern bewusst betont.

Dabei soll das Gesamtbild im Einklang stehen und nicht übertrieben werden. Hauptkomponenten des Rich Girl Face sind volle Lippen, makellose Haut, Katzenaugen und hochgezogene Augenbrauen.

Der Trend hat seine Ursprünge in der Instagram-Generation – dort gilt vor allem Kylie Jenner als DAS „Rich Girl Face“.“

Kylie Jenner, deren Look als Vorbild dient, ist aufgrund der klamauk-trashigen Reality-Serie über die Kardashians aus den USA international bekannt und hat zudem ein eigenes Kosmetikunternehmen. Immerhin 194 Millionen User verfolgen ihren Instagram-Account und nicht wenige Mädels orientieren sich an dem vermögenden Sternchen.

VIP-Kult war immer schon da, das Nachmodellieren berühmter Gesichter ist neu

Nun war der Kult um irgendwelche Personen natürlich immer schon ein Thema, aber das Menschen sich das Gesicht eines reichen VIP`s nachmodellieren lassen (wollen), ist neu. Das gab es beim Anhimmeln der Schauspielerin Marilyn Monroe bis hin zu Claudia Schiffer und anderen Topmodels nicht.

Dass man sich angesichts solcher überirdisch wirkender Frauen immer mal an eine Diät rangewagt hat – ja: Das kam vor. Aber am eigenen Körper operative Eingriffe oder kosmetische Korrekturen vornehmen zu lassen, um einem Promi ähnlich zu sehen, dürfte ein ziemlich neues Phänomen sein.

Und ein verstörendes noch dazu. Was sagt es aus über Leute, die in solchen Maßnahmen ihr Seelenheil sehen?

Oberflächlichkeit nimmt durch Instagram & Co. zu

Fakt ist, dass die Instagram-Welt junge Leute extrem beeinflusst und – im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten – die Oberflächlichkeit der Menschen zunimmt. Denn wer ausschauen will wie eine megabekannte Person, die schon vom finanziellen Background ein komplett anderes Leben führt, dem geht es einzig und allein um die Optik. Darüber hinaus dürfte es nicht viele Bereiche geben, in dem man einen auf „Rich Girl“ machen kann.

Und welchen Vorteil (außer dass man vielleicht eher auffällt) sollte es haben, wenn eine – sagen wir mal – Vanessa aus Wanne-Eickel, die eine Bäckerlehre macht, ihr schmales Ausbildungssalär zum Schönheits-Doc trägt, um dort ein „Rich Girl Face“ zu bekommen? Ist das nicht Oberflächlichkeit pur und die Verleugnung der eigenen Herkunft in einem?

Oder spekulieren diese Mädchen oder junge Frauen darauf, mit so einem Äußeren den nächsten Golfplatz zu entern und sich einen Sugar-Daddy zu angeln?

Fragwürdiger Trend

So oder so: Dieser Trend ist definitiv sehr fragwürdig und fast bedauert man die nach Schönheitsidealen Gierenden für ihr mangelndes Selbstbewusstsein.

Denn: Warum gleich am Körper herumschnippeln lassen, wenn es ein gutes Make-up und ein schönes Designer-Teil auch erst mal tun würden? Zumal die angehimmelte Kylie Jenner – das echte „Rich Girl“ – wirkt wie eine künstliche Plastik-Barbie. Dass im echten Leben eher Natürlichkeit, dezentes Make-up und Sympathie zählen werden die jetzt nur in ihrer Insta-Welt surfenden Mädels eines Tages noch erkennen.

Hoffentlich!

Recherche-Nachweis: Magazin MABELLE

Bildnachweis: stock.adobe.com / Tyler Olson

 

 

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