Samstag, 7. März, 2026

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Tag der gesunden Ernährung: Darum achten Fachfrauen auf den Darm

Alljährlich am 7. März wird der Tag der gesunden Ernährung begangen – so auch in diesem Jahr. Dabei rückt auch stets der Darm in den Fokus, denn gesunde Ernährung und dieses wichtige Organ bedingen sich gegenseitig. Im nachfolgenden Beitrag stehen zwei Fachfrauen im Mittelpunkt, die sich beruflich mit gesunder Ernährung und damit auch mit dem Verdauungssystem beschäftigen. Die Expertinnen Caroline Block und Albina Schehl geben nicht nur Einblicke in ihre Arbeit, sondern berichten auch, welche persönlichen Erfahrungen und gesundheitlichen Umstände sie zu ihrer Berufung geführt haben – und wie sie heute als Expertinnen ihr Wissen weitergeben.

Tag der gesunden Ernährung – Darm im Fokus

Carolin BlockSo ist für die Arbeit von Carolin Block (im Bild), die Metapher: Wenn der Darm chronisch leidet und niemand wirklich zuhört“ eine immer wiederkehrende Situation, aus der sie hier berichtet:

Mein Name ist Carolin Block. Ich arbeite als Darmcoach und zertifizierte SIBO-Therapeutin sowie als Mikronährstofftherapeutin. In meiner täglichen Arbeit begleite ich Menschen mit chronischen Darmbeschwerden, die oft schon einen langen Weg hinter sich haben – geprägt von vielen Symptomen, zahlreichen Arztbesuchen und dem Gefühl, mit ihren Beschwerden nicht wirklich gehört zu werden. Was mich dabei besonders prägt, ist, dass ich diesen Weg selbst gegangen bin.

Über viele Jahre litt ich unter Histaminunverträglichkeit, wiederkehrenden Pilzbelastungen und später auch unter zwei Autoimmunerkrankungen. Mein Alltag war bestimmt von Erschöpfung, Einschränkungen und Unsicherheit. Vor allem aber von der Erfahrung, dass es viele Symptome gab, aber kaum Erklärungen, die wirklich weitergeholfen haben.

Gesundheitliche Belastungen als Grundlage für heutige Expertise

Diese persönliche Geschichte ist der Grund, warum ich heute mit Menschen arbeite, die unter chronischen Verdauungsproblemen leiden. Nicht aus reiner Theorie heraus, sondern aus einem tiefen Verständnis dafür, wie komplex und vielschichtig diese Beschwerden sein können. Der Darm ist kein isoliertes Organ. Er steht in enger Verbindung mit dem Immunsystem, dem Stoffwechsel, dem Nervensystem und der Nährstoffversorgung. In meiner Arbeit begleite ich Menschen mit Reizdarmsymptomen, Dünndarmfehlbesiedelung (SIBO), Pilzbelastungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie Beschwerden, bei denen mehrere dieser Systeme gleichzeitig betroffen sind.

Viele meiner Klientinnen und Klienten berichten von einer langen medizinischen Vorgeschichte. Untersuchungen bleiben häufig unauffällig, Therapien bringen nur kurzfristige Erleichterung oder gar keine spürbare Veränderung. Nicht selten endet dieser Weg mit der Aussage, dass man lernen müsse, mit den Beschwerden zu leben. Aus meiner Erfahrung greift dieser Ansatz zu kurz. Chronische Darmprobleme entstehen selten durch eine einzelne Ursache. Sie sind meist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels aus Fehlbesiedelungen, Nährstoffmängeln, Stoffwechselbelastungen, Stress und einer dauerhaften Überforderung der körpereigenen Regulation.

Bauchschmerzen, Durchfall, Unverträglichkeiten – Darmprobleme sind vielfältig

Mein Ansatz ist deshalb ganzheitlich, individuell und strukturiert. Statt einzelne Symptome isoliert zu betrachten, schaue ich auf die Zusammenhänge im Körper. Ziel ist es, die Ursachen hinter den Beschwerden zu erkennen und dem Körper wieder die Möglichkeit zu geben, in ein Gleichgewicht zu finden. Dabei lege ich großen Wert auf klare Strukturen, alltagstaugliche Strategien und eine verständliche Begleitung. Viele Menschen sind müde davon, ständig neue Dinge auszuprobieren. Was ihnen oft fehlt, ist Orientierung und ein roter Faden, der nachvollziehbar erklärt, warum bestimmte Schritte sinnvoll sind und wie sie zusammenhängen.

Menschen kommen zu mir, wenn sie unter anhaltenden Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung leiden, immer weniger Lebensmittel vertragen oder den Verdacht auf eine Dünndarmfehlbesiedelung oder Pilzbelastung haben. Auch chronische Erschöpfung und der Wunsch, die Darmgesundheit im Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen zu stärken, spielen häufig eine Rolle. Mein Ziel ist es, Frauen und Männern wieder Vertrauen in ihre körperlichen Signale zu geben und ihnen zu zeigen, dass es Möglichkeiten gibt – auch dann, wenn der bisherige Weg scheinbar nicht weitergeführt hat. Mehr zu meiner Arbeit und meinem Angebot finden Sie hier und auf Instagram.

Albina Schehl: Darmprobleme schon in der Kindheit

Albina SchehlDarmprobleme über Jahre, die hatte auch Albina Schehl (im Bild), die heute als ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitscoachin arbeitet. Nachfolgend stellt sie ihren Ansatz vor: 

Es gibt Frauen, die jahrelang einfach weitermachen. Trotz Blähbauch, trotz Unverträglichkeiten, trotz ständiger Erschöpfung. Ich war eine von ihnen. Schon seit meiner Kindheit hatte ich immer wieder mit Darmproblemen zu tun – als Jugendliche und junge Erwachsene wurde es von Jahr zu Jahr belastender. Darmentzündungen, Allergien, häufige Infekte und ein Körper, der sich nie wirklich stabil angefühlt hat, gehörten lange zu meinem Alltag.

Nach der Geburt meines Sohnes kam der Punkt, an dem nichts mehr ging. Mein Körper war erschöpft, überfordert und ließ sich nicht länger ignorieren. Für mich war klar: So kann es nicht weitergehen.

Warum gesunde Ernährung allein oft nicht ausreicht

Ich begann, mich intensiv mit Ernährung auseinanderzusetzen, weil ich einen Ausweg gesucht habe. Doch schnell wurde mir bewusst, dass es um weit mehr ging als um einzelne Lebensmittel oder Ernährungsregeln. Mein Körper reagierte nicht nur auf das, was ich gegessen habe, sondern auf jahrelangen Stress, innere Anspannung und das ständige Funktionieren.

Als ich Ernährung, Verdauung, Nervensystem und innere Belastungen als eine Einheit betrachtete, veränderte sich etwas Grundlegendes. Viele der Beschwerden, die mich über Jahre begleitet hatten, rückten nach und nach in den Hintergrund. Nicht durch Druck oder Verzicht, sondern durch Entlastung und ein neues Verständnis für meinen Körper.

Frauen begleiten, die nicht mehr kämpfen wollen

Heute begleite ich Frauen, die sich in genau diesem Zustand wiederfinden. Frauen, die bereits viel ausprobiert haben, bewusst essen und trotzdem spüren, dass ihr Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. In meiner Arbeit geht es nicht um starre Diäten oder schnelle Lösungen, sondern um eine ganzheitliche Ernährungsweise, die den Körper unterstützt und wieder Stabilität schafft.

Mein Ziel ist es, Frauen dabei zu helfen, die Signale ihres Körpers besser zu verstehen und wieder Vertrauen in sich selbst zu entwickeln. Denn echte Veränderung entsteht nicht durch weiteres Durchhalten – sondern dann, wenn der Körper endlich die Unterstützung bekommt, die er wirklich braucht. Informieren Sie sich über mich und meine Arbeit gern hier und auf meinem Instagram-Account.

Bilder: pexels.com / Lisa from Pexels, Carolin Block, Albina Schehl

 

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