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Altersvorsorge – gerade für Frauen ein Riesenthema! Allerdings eines, dass gar nicht einfach zu händeln ist, denn die entsprechenden Angebote präsentieren sich als ein undurchdringlicher Dschungel. Da ist es nicht verwunderlich, wenn viele schwarze Schafe mitmischen.

Über einen speziellen Fall in diesem Zusammenhang berichtete vor wenigen Wochen der SPIEGEL, in seiner 52. Ausgabe. Interessant dabei: in der Reportage wurde eine Frau vorgestellt, die übel durch Anlagebetrüger um ihr Geld gebracht wurde.

Nach Anlagebetrug bangen mehr als 50 000 Sparer um ihr Geld

Worum gings? Nun –  in erster Linie stand das Unternehmen P & R im Focus, nach deren Pleite mehr als 50 000 Sparer um ihr Geld bangen müssen. Das Modell der Finanzfirma war über Jahrzehnte der Verkauf von Frachtcontainern an Kleinanleger, seit 2007 sollen die besagten Container nur noch auf dem Papier bestanden haben.

Mit dramatischen Folgen!

Porträtiert wird unter anderem Deike Wilhelm, eine 40jährige Künstlerin aus München, die bei besagter Firma investiert hat und glaubte, ihr Geld in guten Händen zu wissen. Dem war nicht so, das Geld der Anlegerin ist futsch! Doppelt bitter: die Frau hatte sich im Vorfeld an eine Finanzberatung gewandt, die auf Frauen spezialisiert ist und damit warb, unabhängig von Banken und Versicherungen zu arbeiten. Schon als die Geschäfte des Containeranbieters nicht mehr liefen – so ist dem SPIEGEL zu entnehmen –  wurde Fau Wilhelm seitens einer Finanzberaterin erklärt, dass diese Firma absolut verlässlich sei.

Heute weiß sie es anders, musste sie doch der Tatsache ins Auge sehen, dass sie bei dieser Anlage einen totalen Verlust erlitten hat.

Laut dem SPIEGEL war die Firma P & R offenbar schon 2010 insolvent, machte aber bis 2018 weiter. Ein gigantisches Schneeballsystem soll dahinter stehen, in denen Altanleger mit dem Geld von Neukunden bezahlt wurden.

Altersvorsorge dürfte weg sein

Die ersten P & R-Gesellschaften gingen im Frühjahr 2018 pleite – circa 54.000 Anleger sollen betroffen und ihr Geld wohl weg sein. Menschen, die mit diesem Anlagemodell ihre Altersvorsorge sichern wollten. So wie auch Deike Wilhelm.

Laut dem Nachrichtenmagazin glaubt sie in dieser Sache überhaupt niemandem mehr. Trotz dem sich nun Insolvenzverwalter mit der Pleite beschäftigen und mancher Anleger hofft, zumindest einen Teil seines Gelds wiederzukommen.

Es dürfte nicht sehr aussichtsreich sein!

Gegenüber dem SPIEGEL sagt Frau Wilhelm:

„Die beste Investition ist die in einen selbst, in die eigene Gesundheit, in Bildung, Reisen und gutes Essen“

Nun – da ist was dran, nur: was für Möglichkeiten hat FRAU denn nun noch, um seriös für das Alter vorsorgen zu können?

Diese Frage ist eigentlich überhaupt nicht zu beantworten. Weil man heutzutage keinesfalls eine bestimmte Anlageform empfehlen kann. Und schon gar nicht bestimmte Banken oder Versicherungen.

Spezialisiert auf Altersvorsorge für Frauen – kein Garant für Seriosität!

Ebenso scheint Misstrauen durchaus angebracht zu sein, bei den vielen weiblichen Finanzberaterinnen, die sich auf die Beratung zur Altersvorsorge von Frauen spezialisiert haben. Wie der Fall aus dem SPIEGEL zeigt, schützt auch das nicht davor, sein Geld bei irgendeiner dubiosen Anlage zu verlieren. Man ist ja fast wieder geneigt, den guten alten Sparstrumpf unters Kopfkissen zu legen….!

Vor diesem Hintergrund sollte man vielleicht zwei althergebrachte Möglichkeiten in Sachen Altersvorsorge nicht außer Acht lassen.

Zum Einen:

die Investition in eine Immobilie (gerade im ländlichen Bereich gibt es noch Regionen, wo Häuser bezahlbar sind). Am besten mit der Möglichkeit, einen Teil davon – oder eine separate Wohneinheit – (später) zu vermieten. Stichwort: airbnb & Co.

Und zum Anderen:

Man tut gut daran, sich eine stabile Partnerschaft zu erhalten (oder aufzubauen) und nicht gleich bei Kleinigkeiten zum Scheidungsanwalt zu laufen.

Als Paar gemeinsam um Altersvorsorge kümmern und im Alter den Alltag stemmen

Wer mit seinem Partner dem Lebensabschnitt des Alters entgegen geht, muss schon mal nicht alleine – nur von seinem Geld – die ganzen Lebenshaltungskosten stemmen. Zu zweit geht vieles besser, so auch die Wahrung eines adäquaten Lebensstandards im Alter. Idealerweise haben beide gemeinsam eine solide Altersvorsorge betrieben und können den Lebensabend sorgenfrei genießen.

Natürlich ist ein Ehemann keine Lebensversicherung, aber ganz so links liegen lassen sollte man diese Variante eben auch nicht. Es dürfte sich im Nachgang schon so mancher geärgert haben, eine Scheidung wegen (im Rückblick gesehen) Lappalien eingereicht zu haben. Zumal mit einem neuen Partner – männlich wie weiblich – auch rasch der Alltagstrott eintritt und die Welt nicht rosarot ist.

Aber das nur am Rande.

Es gibt nicht DEN ultimativen Tipp für die Altersvorsorge

Zurück zum Thema Altersvorsorge für Frauen: es gibt (leider) nicht DEN ultimativen Tipp. Wer in Anlagemodelle investieren will, sollte schauen, welche seriösen Experten hierzu Beratungen anbieten und vor allem auch gute Freunde oder Familienmitglieder ins Vertrauen ziehen. Nicht selten erhält man hier noch den einen oder anderen guten Ratschlag oder heißen Tipp.

Wichtig ist auch, sich vor dem Anlegen des eigenen Gelds im Internet über die jeweilige Anlageform bzw. den Anbieter schlau zu machen. Sind Firmen unseriös, gibt es dazu meist schon Einträge im Web, insofern diese Möglichkeit unbedingt nutzen!

Und ansonsten: die beiden „B`s“ in Betracht ziehen – Bauchgefühl und Betongold.

Letzteres sollte allerdings nicht gerade in einer No Go Area stehen – ist klar! Für mich persönlich steht fest: die Zukunft (von Familien) liegt auf dem Land.

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com

Wer je mit einem demenzkranken Menschen zu tun hatte, der weiß: diese Menschen blühen oft auf, wenn sie von der Vergangenheit erzählen, erzählt bekommen oder mittels Fotoalbum & Co. eine gedankliche Reise dorthin unternehmen. Zumindest ist das der Fall, wenn Demenzkranke noch nicht im Endstadium der Krankheit angekommen sind.

Am Anfang und zumeist bis hin zum Stadium der mittelschweren Demenz sind Angehörige, Ärzte und Betreuer deshalb auch bemüht, das Wohlbefinden der Erkrankten durch Erlebnisse und Situationen, auf die diese Menschen positiv reagieren, zu erhöhen.

Neben klassischen Maßnahmen, wie Spaziergänge, Musik aus alten Zeiten vorspielen und den Demenzkranken an familiären Situationen teilhaben zu lassen, machen auch immer wieder etwas aufseherregendere Aktionen im Zusammenhang mit Demenzkranken von sich reden.

Falsche Bushaltestellen erinnern Demenzkranke an früheren Alltag

So gab es vor einiger Zeit Berichte über falsche Bushaltestellen, die in manchen Pflegeeinrichtungen für Senioren installiert worden sind.

Dem Vernehmen nach sollen zwar manche schon wieder abgebaut sein, aber viele der Haltestellen-Attrappen tun sicher noch heute ihren Dienst, der da heißt: Demenzkranke an normale Alltagssituationen erinnern und zu einem ruhigen und entspannten Tun motivieren. Im Falle der unechten Bushaltestellen animieren diese die Patienten dazu, einfach entspannt an Ort und Stelle zu verweilen, zu warten.

Mittlerweile aber gibt es neue Konzepte. Eines davon ist die Idee, demenzkranke Menschen einige Stunden auf Bauernhöfen verbringen zu lassen.

Schleswig-Holstein führend in Sachen Bauernhöfe für Demenzkranke

Dazu macht derzeit das Bundesland Schleswig-Holstein positiv von sich reden. Laut einem SPIEGEL-Bericht vom Dezember 2018 gehören in dem Bundesland schon 12 Höfe zu einem Projekt für Demenzkranke. Laut dem Magazin wurde das Modellprojekt 2015 von der Schleswig-Holsteinischen Landwirtschaftskammer und dem Kompetenzzentrum für Demenz gestartet.

Deutschlandweit ist das Projekt einmalig und hat deshalb, so der SPIEGEL, schon mehrere Pflegepreise gewonnen. Andere Bundesländer überlegen, ein solches Modell einzuführen.

Das Gute an dieser außergewöhnlichen Maßnahme: alle Beteiligten haben etwas davon. Zunächst natürlich die Kranken, die mit Ausflügen dieser Art an ihr früheres Leben und somit höchstwahrscheinlich auch an viele glückliche Momente erinnert werden. Gleichzeitig stellt diese Form der Demenzbetreuung eine Entlastung für Angehörige und Pflegeeinrichtungen / Seniorenheime dar. Und nicht zuletzt haben die jeweiligen Bauern, die ihre Höfe für das Modellprojekt zur Verfügung stellen, eine kleine, zusätzliche Einnahmequelle. Doch wie gestaltet sich so ein Bauernhofbesuch demenzkranker Personen konkret?

Reportage zeigt auf, was Patienten auf Bauernhof geboten wird

Hierzu gibt es eine Reportage des NDR, in der ein auf Demenzkranke spezialisierter Hof porträtiert wird – „Bauernhöfe gegen Demenz“. Obgleich die Überschrift etwas irreführend ist, denn bekanntlich gibt es noch kein wirkliches Heilmittel gegen Demenz, ist der Beitrag sehr aufschlußreich.

„Die bäuerliche Umgebung kann bei Menschen mit Demenz Erinnerungen an früher wecken. Der Einsatz von Tieren in der Altenhilfe ist verbreitet: Das Streicheln und Füttern von Tieren kann das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz steigern. Ihre Gefühle und Sinne werden angesprochen, Gespräche angeregt.
(…)
Die Landwirtin Urte Meves lädt seit Anfang 2018 Menschen mit Demenz auf ihren Bauernhof in Eddelak ein. Auf dem Hof von Urte Meves und ihrem Mann im Kreis Dithmarschen leben eine Herde Angus-Rinder, Ziegen, Schafe, Kaninchen, Hühner und Katzen. Der Vater von Urte Meves erkrankte vor einigen Jahren an Parkinson-Demenz, seitdem beschäftigt sie sich intensiv mit der Erkrankung. Die Landwirtin hat außerdem eine spezielle Fortbildung durchlaufen, um Demenzkranke bei sich empfangen zu können. „Die Tiere fragen nicht, ob ein Mensch gesund ist oder ob er Demenz hat, mit den Tieren kann jeder Mensch kommunizieren – auch wenn die Kommunikation vielleicht nicht mehr so gut läuft“, sagt Meves.“
Eine tolle Idee, die Schule machen und sich auch in den restlichen Bundesländern etablieren sollte! Die Chancen darauf dürften gut stehen, denn wie schon erwähnt, strahlt das Beispiel aus Schleswig-Holstein positiv auf andere Regionen aus.

Kassen beteiligen sich an Kosten – wichtig für Angehörige von Demenzkranken

Wer als Angehöriger in Schleswig-Holstein Interesse an dem Projekt hat und sich fragt, welche Kosten da womöglich anfallen, sollte sich bei der zuständigen Krankenkasse erkundigen. Laut der besagten NDR-Reportage wird ein großer Teil der Kosten für den Bauernhofbesuch von den Kassen übernommen.

(Erste) Anlaufstellen für Angehörige mit Demenzkranken sind weiterhin professionelle Zentren, deren Mitarbeiter konsultiert werden sollten. In Schleswig-Holstein beispielsweise das für Demenz zuständige Kompetenzzentrum.

Dieses schöne Beispiel zeigt einmal mehr, dass es unglaublich gute, kreative Ideen gibt, erkrankten Menschen im Verlauf ihrer Krankheit schöne Momente zu schenken. Mögen viele Patienten in den Genuss vorhandener Möglichkeiten kommen.

Und: auch die Hoffnung auf baldige medizinische Durchbrüche in Sachen Heilung von Demenz stirbt natürlich zuletzt!

Bildnachweis (Symbolbild): pixabay.com

 

 

Schlagerqueen Michelle ist wieder solo – so melden es seit einigen Tagen viele Medien und verweisen auf die Trennung der Sängerin von ihrem Freund, Karsten Walter, der ebenfalls in der Schlagerbranche zuhause ist.

Besonders prägnant wird bei den Meldungen der Altersunterschied des getrennten Paares hervorgehoben: Michelle ist 46 und ihr jetziger Ex 25 Jahre jung. Ob es daran wohl gelegen hat? Und: kann eine Beziehung zu einem so immens jüngeren Mann überhaupt funktionieren? Eine gute Frage, die wohl ein Großteil der über 45jährigen Frauen mit „Nein“ beantworten wird.

Zumindest ergab das eine kleine Blitzumfrage unter unseren Freundinnen und Kolleginnen, die „Ü-40“ sind. Als Hauptgrund wurden die ungleichen Interessen genannt, die bei diesem Thema eine ziemlich große Rolle zu spielen scheinen.

Beispiel Urlaub: Altersunterschied macht sich bemerkbar

Viele Frauen mit Mitte / Ende Vierzig würden nicht im Traum daran denken, ihre kostbare Ferienzeit an einem lauten Ort zu verbringen, an dem womöglich noch 24 Stunden lang Partytreiben herrscht. Genau das aber suchen viele junge Männer, die Anfang bis Ende Zwanzig sind. Bei den Frauen, die diese Alterskategorie längst hinter sich gelassen haben, sind indes eher gediegene Ziele gefragt: das solide Wellnesshotel oder das niedliche Airbnb-Appartment fernab des touristischen Trubels.

Beispiel Wochenendgestaltung: Viele Interessen sind altersabhängig

Während sich Leute, die alterstechnisch zwischen Zwanzig und Mitte Dreißig sind, an den zwei arbeitsfreien Tagen der Woche auf Events und Veranstaltungen freuen, zieht es viele Ü-40-Frauen eher zu einem guten Buch, einem Ausflug zu einem Schloss oder einer Burg oder einfach nur zum schönen Ausflugslokal inmitten der Natur.

Das mag jetzt ein wenig spießig und langweilig klingen, aber wer von den Frauen in dieser Alterskategorie schlägt sich die Abende und Nächte am Wochenende denn in Clubs oder Discotheken um die Ohren? Zumal viele dieser weiblichen Zeitgenossinnen schon Kinder groß gezogen und diese aus dem Haus oder im Teenie-Alter um sich haben. Jede Frau, die Mutter ist, weiß, was es bedeutet, über Jahrzehnte für einen kleinen bzw. wachsenden Menschen (oder auch für mehrere Kinder) da zu sein.

Das kostet auch Energie und Kraft und je älter die Kinder werden, desto mehr können sich Frauen auch mal wieder um eigene Interessen kümmern.

Und diese sind nunmal in den seltensten Fällen auf Spaß, Action oder Party ausgerichtet.

Das dürfte zudem auch auf kinderlose Singlefrauen in dem Alter zutreffen, die oftmals beruflich sehr eingespannt sind und sich in ihren freien Stunden zumeist keinen Aktivitäten widmen, die hochanstrengend oder/und energie- und kräftezehrend sind.

Beispiel Sexualität: Der Sex ändert sich im Alter

Natürlich steht eine Frau mit Mitte Vierzig in der Blüte ihres Lebens. Das heißt aber erotisch gesehen nicht, dass sie nun alltäglich die Nacht zum Tag und jedes Wochenende zum ultimativen Sexspektakel macht.

Im Gegenteil: nicht wenige Frauen erleben in dieser Altersspanne auch Phasen der Unlust und sind hormonell eher das Gegenteil eines jungen Mannes, der mit Mitte Zwanzig voll und ganz in der sogenannten „Sturm- und Drangzeit“ lebt.

Natürlich weiß kein Mensch, ob eines der aufgeführten Beispiele in die Trennung von Michelle und ihrem jungen Freund rein spielte, aber sie sollen aufzeigen, dass es durchaus Probleme in einer Partnerschaft geben kann, wenn der Mann um so vieles jünger ist als die Frau.

Parallel dazu gibt es aber natürlich genügend Paare, die trotz eines solchen Altersunterschiedes sehr glücklich sind – gar keine Frage!

Altersunterschied – oft funktioniert die Beziehung trotzdem

Ist es an dem, dann umso besser, wenn der Altersunterschied keine Rolle spielt.

Jede Frau, die vor der Situation steht, eine Beziehung mit einem sehr viel jüngeren Partner eingehen zu wollen, sollte deshalb einfach in sich hineinhorchen, was IHR wichtig ist. Und diese Bedürfnisse mit dem Charakter und den Vorlieben ihres Angebeteten vergleichen.

Manchmal kann schon genau DAS vor späteren bösen Überraschungen bewahren. Oder aber – noch besser – die jeweilige Frau in den Liebeshimmel katapultieren. Altersunterschied hin oder her!

Bildnachweis: picture alliance/Geisler-Fotopress

Wer die aktuellen Bilder von Karl Lagerfeld anschaut (siehe links), sieht, dass der große Modezar doch etwas älter geworden ist. Wie alt – das wissen wohl nur engste Vertraute von ihm oder gar nur er selbst.

Nach einem Bericht des Online-Magazins madonna.oe.24.at soll der bekannte Modemacher dieses Jahr im September bereits seinen 85. Geburtstag gefeiert haben. Wäre das so, würde Lagerfeld auf die 90 zugehen. Das Magazin schreibt:

„Seit Jahren ist das wahre Alter von Karl Lagerfeld ein streng gehütetes Geheimnis, welches der Designer mit sagenhaften Geschichten selbst zu verschleiern gelingt. Sein Mutter soll ihn schon in der Kindheit auf Dokumenten jünger geschummelt haben. 2007 durfte man ihm zum 70. Geburtstag gratulieren, doch mittlerweile vermutet man, dass diese Angaben von ihm nach unten korrigiert wurden. In der Personendatenbank Munzinger heißt es nämlich, dass er am 10. September 1933 geboren wurde – und somit dieses Jahr seinen 85. Geburtstag feierte.
Obwohl Lagerfeld schon vor zwei Jahrzehnten die Pension hätte antreten können, ließ er keine Altersmüdigkeit aufkommen. Neben seiner Arbeit für Chanel – seit 1983 hält er dort die Zügel in der Hand – designt er auch für Fendi und sein eigenes Label. Mindestens 14 Kollektionen bringt er so im Jahr heraus – wie der Designer dieses Arbeitspensum halten kann, ist vielen ein Rätsel. Dass den Workaholic nun doch das Alter einholt, zeigen aktuelle Bilder aus Paris. Nach der Kollektionspräsentation von Chanel zeigte sich Karl Lagerfeld müder und fragiler als sonst. Mit unsicherem Gang nahm er den Schlussapplaus der Gäste entgegen.“

Nun – ganz gleich, ob der Modeguru erst 79 oder doch vielleicht schon bald 90 ist: Karl Lagerfeld wird wahrscheinlich solange arbeiten, wie er kann. Aus Interviews weiß man, dass die Arbeit für ihn eine Passion ist, die ihn immer wieder neu inspiriert und dass das Konzipieren neuer Ideen alles und Stillstand ganz und gar nicht sein Ding ist.

Das ist auch gut so, denn der Mann ist nunmal einer der größten Modemacher weltweit und dass er in einem Alter, in dem andere sich längst aufs Altenteil zurückgezogen haben, noch so kreativ und aktiv für seine Sache – die Mode – brennt, davor kann man nur den Hut ziehen.

Insofern: jemandem wie Lagerfeld traut man zu, dass er auch noch mit 100 Lenzen bei den Fashion-Shows dabei ist und sich huldvoll zwischen Models und Modebegeisterten präsentiert.

Warten wir`s mal ab!

Wer sich im Chanel-Look kleiden mag – hier mehr dazu.

Bildnachweis: picture alliance / abaca

Die berufliche Vereinbarkeit von Familie und Job ist seit vielen Jahren ein Thema. Sowohl gesellschaftlich als auch politisch. Eigentlich müsste es ja „Nicht-Vereinbarkeit“ heißen, aber das klingt dann wohl doch allen Beteiligten zu sperrig….!

Fakt ist, dass seit langer Zeit sowohl bei Politikern als auch – und vor allem – bei Familien um eine  Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerungen wird. Auch wenn sich freilich in den letzten Jahren viel getan hat, ist der Alltag für Leute, die arbeiten gehen und ein Kind oder mehrere Kinder haben zum Großteil noch immer ein organisatorischer Balanceakt zwischen Haushalt, Job, Kinderbetreuung, Einkauf, Freizeit und manchmal auch noch ehrenamtlichen Verpflichtungen.

Deshalb verwundert es nicht, dass Familien nach Alternativen suchen und sie immer häufiger im Mehrgenerationenwohnen finden. Meist dann, wenn die eingangs erwähnte „Nicht-Vereinbarkeit“ auf den Mietwahnsinn in den (größeren) Städten trifft.

Nicht wenige Familien haben das alles hinter sich gelassen und zusammen mit den Eltern oder Schwiegereltern eine Immobilie bezogen, die alle – alt und jung – unter einem Dach beherbergt.

Wie das in der Praxis funktionieren kann und ob es sich lohnt, das Abenteuer „Mehrgenerationenhaus“ anzugehen, hat eine Frau, die genau dieses Wohnmodell lebt, in einem ausführlichen Artikel geschildert.

Sie finden ihn hier.

Bildnachweis: pexels.com

„Ich habe es nicht mehr ausgehalten.“ Meine Freundin Maria wirkte irgendwie erleichtert, als sie mir von den neuesten Entwicklungen ihrer Beziehung mit Sascha, dem attraktiven Versicherungsmakler, erzählte. Ich hatte ihn kennengelernt, war aber von seinem vielbesungenen Charme eher unterwältigt gewesen, denn auf mich hatte er nur aufgekratzt, kindisch und vorlaut gewirkt.

Maria ist Ende 40, Diplom-Betriebswirtin, sehr pragmatisch und bodenständig und hatte ihn mir damals stolz vorgeführt wie einen adoptierten Husky. Beinahe hätte ich erwartet, dass sie ihn Kunststückchen vorführen lassen würde.

Nun aber saß sie an meinem Tisch und nahm noch einen Schluck Kaffee. Ohne Sascha.

„Wenn das so weiter gegangen wäre, hätte ich ihn die Treppe runterwerfen müssen. Am Schluss hat er mich nur noch genervt. Von wegen Verjüngungskur. Ich war total am Ende.“

Sie meinen, Maria übertreibt? Lesen Sie selbst:

Die paar Jahre machen doch keinen Unterschied.“ Sascha blinkerte Maria mit seinen braunen Augen treuherzig an. Sie hatten sich ein paar Tage zuvor zufällig an der Tankstelle kennengelernt und Sascha hatte Maria zu einem Ausflug in eine mittelalterliche Stadt eingeladen.

Beide saßen also im Hochsommer in einem malerischen Biergarten inmitten einer Touristenhochburg. Der Tisch bestand aus einem Felsbrocken, auf den der findige Restaurantbesitzer eine zerschrammte Glasplatte gelegt hatte. Das Gartenlokal befand sich innerhalb eines alten Schlossgartens voller blühender Bäume und Sträucher. Ständig fiel Maria irgendwas bröselig Gelbes in den Kaffee, darum bestellte sie sich Mineralwasser.

Außerdem war sie die meiste Zeit damit beschäftigt, 1. jünger auszusehen, als sie war, was bei Tageslicht keine einfache Sache ist, und 2. aus ihrem Glas kleine gelbe Würstchen zu fischen, mit denen sie der Baum, unter dem sie saß, reich beschenkte.

Es gibt hunderttausend Dinge, auf die man achtet, wenn man älter wird. Vielleicht geht das nicht allen Frauen so, aber vielen. Wir, die ehemals heißen Feger (jetzt nicht mehr ganz so heiß…) wissen um Halsfalten, Flecken auf den Händen oder verräterische Krähenfüße. 20 Jahre Altersunterschied sind 20 Jahre.

Und Sascha war genau 20 Jahre jünger als Maria.

Es ist ungerecht, dass laut weitverbreiteter Meinung ein Mann mit Mitte 40 erst so richtig attraktiv wird (angeblich), während es sich (angeblich) bei uns Frauen proportional umgekehrt verhält (ebenfalls angeblich).

Manche von uns werden aufgrund dieser Dauerberieselung in den Medien, Schlankheitstipps, Botox-Partys und scheinbar nie alternden Models so verunsichert, dass sie am liebsten nur noch gesenkten Hauptes durch die Straßen laufen oder ins Kloster gehen würden. Aber – hey – das liegt an uns selbst, wie wir damit umgehen!

Sascha war also 20 Jahre jünger als Maria. Seit Wochen tat er nichts anderes, als ihr zu versichern, dass der Altersunterschied überhaupt keine Rolle spiele, denn er könne „mit jungen Frauen nichts anfangen, weil die nicht genug im Kopf haben.“

Haben sie schon, Sascha. Haben sie schon, nur können sie damit noch nicht umgehen. Das kommt erst noch. Ich sage ja: ungerecht. Beim Älterwerden gescheiter zu werden ist, als hätte man endlich seine Traumfigur nach vielen Jahren wieder und dann kein Geld, um sich ein rattenscharfes Kleid zu kaufen.

Was nützt einem die ganze Lebenserfahrung, wenn man für die Männer quasi unsichtbar wird? Nix.

Egal. Die beiden saßen also in diesem herrlichen Schlossgarten, und Maria konnte nur denken:  „Kopf hoch, sonst gibt es Falten am Hals. Verdammt, ich hab da dieses Muttermal auf dem Handrücken, hoffentlich denkt der nicht, das ist ein Altersfleck.“

Ihr selbst wäre ein düsteres Burgverlies, Fackelschein und eine Augenbinde für den süßen Sascha am liebsten gewesen, aber man kann es sich nicht immer aussuchen.

Dabei war der Typ viel zu beschäftigt damit, ihr in den Ausschnitt zu starren. Brüste waren an diesem Tag im Sonderangebot, denn es war heiß, und die Stadt strotzte nur so vor Dekolletés.

Sascha beteuerte weiterhin beharrlich, dass das Alter gar keine Rolle spiele, sie klasse aussähe und er sie ohnehin für 20 Jahre jünger gehalten hatte. Was nicht stimmte, aber Maria wollte das glauben, und darum ließ sie sich mit ihm ein.

„Das war so anstrengend“ erzählte Maria ein Vierteljahr später, als wir zusammen Kaffee tranken.

„Es war so anstrengend, dass ich ihn nach einigen Monaten rauswarf, denn für Sascha hätte ich ein Kindergärtnerinnendiplom gebraucht und/oder eine psychotherapeutische Ausbildung, zwei Zentner Tranquilizer und ein Laufgeschirr.“ Ich schmunzelte. Sascha suchte Halt, denn er war haltlos. Er suchte ein Zuhause, denn er war unstet. Er suchte Anerkennung, denn er hatte kein Selbstbewusstsein. Außerdem ließ Maria das ungute Gefühl nicht los, dass er sich ausrechnete, ältere Frauen seien „dankbarer“, wenn man sich mit ihnen einlässt, so dass  er sich ein paar Gemeinheiten oder Gedankenlosigkeiten erlauben könne, die ihm sonst keine Frau durchgehen ließ.

„Er übernachtete oft bei mir“ berichtete Maria.

„Das war einerseits schön. Aber andererseits auch sehr anstrengend, denn Sascha konnte nicht einschlafen, wenn er nicht müde war. Und Sex machte ihn nicht schläfrig. Wir lagen dann noch stundenlang im Dunkeln, während er mir Witze erzählte. Ich lachte oft, dachte aber gleichzeitig an meinen anstrengenden Job am nächsten Tag,  und dass jede Stunde versäumter Schlaf den Grad meiner Krähenfüße um den Faktor 10 erhöhen würde.

Morgens schlich ich mich eine Stunde vor ihm aus dem Bett. Ich trank in Ruhe Kaffee, badete und schminkte mich dann mit aller Sorgfalt, derer ich um diese grauenhafte Uhrzeit fähig war, denn er sollte nie das Gefühl haben, seine eigene Mutter weckte ihn auf. Dass es ihm aber genau darum ging, merkte ich erst später.“

Mit einem jüngeren Mann zusammen zu sein, kann sehr anstrengend werden.

Männer besitzen von Natur aus mehr Muskelmasse, stärkeres Bindegewebe und einen niedrigeren Fettanteil als wir. Während einige bedauernswerte Freundinnen von mir anfangen, zu zerfließen wie weicher Kuchenteig, bleiben Männer länger stramm und straff. Die Bindegewebsfasern bei Männern sind verschränkt, die bei Frauen liegen nebeneinander, was uns anfälliger für zum Beispiel Zellulite macht.

„Ich mache Yoga, jeden Tag“ erzählte Maria mürrisch.  „Außerdem laufe ich unter der Woche etliche Kilometer, ernähre mich gesund und schwimme viel. Trotzdem merke ich, wie ich mich anstrengen muss, um in Form zu bleiben. Sascha war da nur noch eins drauf. Eine Anstrengung mehr in meinem Leben.“

Männer, die jünger sind, haben jüngere Freunde. Sie unternehmen meist „jüngere Sachen“. Wenn Ihre eigene Vorstellung von einem schönen Abend ein Glas Rotwein vor dem Fernseher ist, möchte er am Watzmann freeclimben oder mit Inlinern am Mittelmeer entlangrollen.

Ständig fallen Sie über sein Mountainbike, das er achtlos im Flur liegengelassen hat, und spätestens, wenn Sie das erste Mal auf dem Rücksitz seiner 1000er Kawasaki um Haaresbreite einem Unfall entgehen, weil Sascha einfach nicht glauben will, dass der Kleinwagen tatsächlich hinter dem Traktor ausscheren wird, während er mit Ihnen auf dem Rücksitz mit satten 250 Stundenkilometern angebrettert kommt, werden Sie anfangen, über alles nachzudenken. Während Sie sich der aus Angst vollgepinkelten geliehenen Motorrad-Kombi entledigen.

Während Sascha sagt „Was ziehst  du denn für ein Gesicht, ist doch nix passiert!“ werden Sie merken, dass es feine Unterschiede gibt zwischen Ihnen beiden, was Lebenserfahrung betrifft. Denn für ihn ist der Tod etwas Abstraktes. Sie selbst haben vielleicht schon Freunde oder Verwandte an böse Krankheiten oder andere tragische Unfälle verloren. Die Saschas dieser Welt glauben immer noch, ewig zu leben und dass der Tod etwas ist, das nur anderen passiert. Jeder lernt nur durch Schmerz.

Ein jüngerer Mann erfordert ein gerüttelt Maß an Engagement, Make-Up und – Geduld.

Außerdem brauchen Sie eine gehörige Portion Optimismus, eine Menge Toleranz und alle Souveränität, derer Sie fähig sind, denn viele „Kinderkrankheiten“ hat bei Ihnen das Leben schon ausgebügelt. Mitte/Ende 40 ist man vom Universum mindestens einmal kräftig in die Mangel genommen und gerupft worden, hat Federn gelassen und die kahlen Stellen mit Galgenhumor überdeckt. Die Saschas dieser Welt müssen das alles erst noch erfahren und lernen.

Während die Bücher des Lebens bei so jungen Leuten noch vorwiegend aus unbeschriebenen Blättern bestehen, haben wir unsere schon sogar an den Rändern vollgekritzelt.

„Ich war überaus beschäftigt in der Zeit mit Sascha.“ Maria nahm noch einen Schluck Kaffee. Sie wirkte übrigens nicht traurig, sondern ausgesprochen befreit.

„Ständig musste ich so tun, als wäre ich nicht müde und aufgeregte Euphorie vortäuschen bei allem, was er vorschlug. Es war wirklich, als hätte man ein Kind mit ADHS. Betrat Sascha mein Wohnzimmer, zog er als erstes sein I-Pad aus der Tasche, suchte „Youtube“ und zeigte mir dann sinnentleerte Filmchen mit gekneteten Figuren oder Zeichentricksketche, die ich klasse finden sollte. Eine Unterhaltung kam so gut wie nie zustande, und ich musste ihm am Tisch tatsächlich sein Mobiltelefon verbieten, weil er sogar beim Sonntagsbraten Zombies abknallte und die Hälfte der Nudeln auf das Tischtuch fallen ließ.

Beim Autofahren in seinem Cabrio wurde mir schlecht, denn ab 250 km/h hält meine Frisur nicht mehr richtig, und ich hätte nach jedem Ausflug eigentlich neue Haare gebraucht. Die alten ließen sich nicht mehr kämmen und sahen aus wie etwas, in dem Krähen sich ihre Nester bauen.

Täglich badete er mindestens einmal und hinterließ vom Ankleidezimmer bis zum Bad eine Spur trockener und feuchter Klamotten, Fußabdrücke und Seifenflecken.

„Da hätte ich leichter eine Waise adoptiert“, dachte ich mehr als einmal seufzend.

Er hörte auf mich, wie er auch auf seine Mutter gehört hätte. Er war still, wenn ich ihm befahl, zu schweigen und tat, was ihm angeordnet wurde, aber dafür hatte ich ihn ja nicht „genommen“. Ich wollte einen Erwachsenen, der sich erwachsen benahm. Und mit „erwachsen“ meine ich nicht alt, spießig und konventionell sondern einfach nur weniger anstrengend. Das wäre schön gewesen.

Sascha hielt sich grundsätzlich nicht an Verabredungen. Immer geriet ihm was Spannenderes dazwischen. Zum zweiten Date kam er einen Tag zu spät, zum dritten drei Tage, und als wir uns ungefähr drei Monate kannten, betrug seine Verspätung zwischen dem Versprechen, mich zu besuchen und seiner tatsächlichen Ankunft eine Woche.“

„Eine Woche?“ wiederholte ich ungläubig.

Maria nickte lächelnd. „Aber ich gebe zu: Seine Ausreden waren mal was anderes, sehr kreativ.“

Jüngere Männer wie Sascha sind oft nicht imstande, Termine einzuhalten, sie sind immer viel zu beschäftigt, und darum suchen sie sich eine ältere Frau, die etwas Ruhe in ihr Leben bringt. Eine moderne Variante von „Hotel Mama“, aber mit Sex. Da Ruhe aber normalerweise genau das ist, das sie absolut nicht ertragen können (da könnten sie die kleine Stimme in ihrem Kopf hören), tun sie alles Mögliche, um Verabredungen auszuweichen.

„Nach einigen Monaten war ich müde.“ Jetzt schmunzelt Maria nicht mehr.

„Müde all der Ausreden, müde der Aktivitäten, bei denen ich wahlweise stürzte, mich verletzte oder mir vor Angst beinahe in die Hosen machte. Nach drei Monaten hatte ich keine Lust mehr, auf ihn zu warten und so zu tun, als würde ich seine Lügen glauben. Also warf ich ihn raus.“

Er glaubte es nicht und schrieb mir lange Zeit noch SMS oder Emails, in denen er tat, als wäre nie was gewesen. Seiner Meinung nach war es das vermutlich auch nicht.

Ach Sascha. Er hat übrigens wieder eine Frau aufgetan. Neulich hat sie bei mir angerufen und gefragt, ob er vielleicht bei mir wäre, weil sie ihn schon mehrere Tage nicht mehr gesehen hat und ihn über das Telefon nicht erreichen kann. Sie ist übrigens ein Jahr älter als ich.“

„Ich sehe da schon ein Muster“ murmelte ich, musste mir aber das Grinsen verkneifen.

„Weißt du was?“ Maria zwinkerte mich an.  „Es war lustig. Es war anstrengend, aber ich glaube, ich sehe mich jetzt nach jemandem in meinem Alter um.“

Als Maria sich von mir verabschiedete, lachte sie schon wieder. Sie ist eine gestandene Frau, nicht zu groß, schlank, mit herrlicher blonder Mähne und einem wachen Verstand.  Sie wird das hinbekommen. Ich drücke ihr die Daumen.

Selbstverständlich gibt es Ausnahmen, Beziehungen, die prima funktionieren, auch wenn ein Altersunterschied vorliegt. Alle über einen Kamm scheren kann man sicher nicht. Nichts ist schwieriger, als eine ausgewogene, zufriedenstellende Partnerschaft zu führen. 50 % aller Ehen werden mittlerweile wieder geschieden. Da sollte man vielleicht schon beim Kennenlernen eine Risiko-Analyse durchführen und darüber nachdenken, wohin das führen könnte.

Die nächste Notaufnahme sollte es aber definitiv nicht sein. Denken Sie daran.

Herzlichst,

Ihre Barbara Edelmann

Bildnachweis: pexels.com

Die eine Frau erlebt sie früher, die andere später: die Wechseljahre. Aber jede Frau erlebt sie irgendwann und nicht selten ist, sobald dieser Lebensabschnitt anbricht, die Verunsicherung über das was nun kommt, groß. Auch Angela Löhr aus Hamburg (im Bild) wurde in Sachen Wechseljahre kalt erwischt, war damals sogar geschockt.

Allerdings machte sie irgendwann aus der Not eine Tugend und gründete das Online-Portal Lemondays.de. Die Plattform dürfte im digitalen Kosmos das Einzigartigste im Hinblick auf Informationen für Frauen rund um die Wechseljahre sein. Artikel, Interviews, Angebote zum Mitmachen, Kurse, und, und, und….Die Palette, die Angela Löhr ihrer Zielgruppe online bietet, ist außerordentlich vielfältig und versorgt interessierte Frauen nicht nur mit wirklich guten Informationen zu den Wechseljahren, sondern lädt in ansprechendem Design zum Stöbern und Mitmachen ein.

Wir haben mit der engagierten Unternehmerin über die Wechseljahre und ihr Internetportal gesprochen.

FB: Angela, Du betreibst das Online-Magazin Lemondays.de – eine Plattform für Frauen in den Wechseljahren. Zunächst einmal: wie bist Du auf den Namen gekommen?

Die Zitrone ist eine fabelhafte Frucht, finde ich. Im ersten Moment sauer, gibt sie vielen Gerichten das ganz besondere Aroma, das gewisse Etwas.

Genauso ist es mit den Wechseljahren. Die Tage, an denen die Wechseljahre besonders spürbar sind, sind nicht immer angenehm, aber bei näherer Betrachtung und dem Sich-Darauf-Einlassen ist diese Lebensphase ein großes Geschenk. Daher habe ich das Magazin LEMONDAYS getauft.

Denn was machst Du, wenn Dir das Leben Zitronen schenkt? Genau: Du machst Dir eine köstliche Limonade. Oder holst Dir Salz und Tequila, wenn es mal heftiger ist. (lacht)

FB: Was ist Frauen in den Wechseljahren wichtig – welche Informationen suchen sie?

Wenn Frauen feststellen, dass sie in die Wechseljahre kommen, sind sie sehr verunsichert. Sie wünschen sich Aufklärung, denn sie wissen so gut wie nichts. Horrorgeschichten über Hitzewallungen, heftige Schlafstörungen und Depressionen machen die Runde. Daher suchen sie Tipps, wie sie sich bei den bekannten Symptomen helfen können, was sie ohne „Chemiekeule“ für sich tun können.

Auch Angst vor dem plötzlichen Altsein überkommt viele Frauen. Sie freuen sich über eine positive Ansprache, wenn Mut gemacht und das Ganze auch mal mit einem Augenzwinkern betrachtet wird. Und Frauen in den Wechseljahren suchen Gleichgesinnte.

FB: Nicht alle Frauen in den Wechseljahren haben körperliche Probleme, aber doch sehr viele. Kannst Du hier Angaben machen, welche Zahlen im Spiel sind?

Kürzlich bin ich gefragt worden, ob wirklich jede Frau in die Wechseljahre kommt. Dazu ganz klar: Ja, jede Frau geht durch die Wechseljahre.

Es heißt, ein Drittel der europäischen Frauen hat überhaupt keine Beschwerden, die Hormonumstellung läuft im Hintergrund quasi unbemerkt ab, bis die Regel irgendwann ausbleibt. Das zweite Drittel hat leichte Beschwerden, auf die mit etwas KnowHow gut reagiert werden kann und die verbleibenden 33 Prozent haben leider richtig zu kämpfen. Mit unterschiedlichsten körperlichen und seelischen Symptomen.

Wir sind übrigens ganz schon viele – rund 10 Millionen Frauen in Deutschland sind zurzeit im Wechseljahresalter. Krass, oder?

FB: Gibt es ein ganz spezielles körperliches Signal, woran man merkt, dass die Wechseljahre definitiv da sind?

Die Wechseljahre machen sich sehr unterschiedlich bemerkbar, viele Frauen registrieren sie in den ersten Jahren überhaupt nicht. Typische Erscheinungen der ersten Phase, der sogenannten Prämenopause, sind beispielsweise ein unregelmäßig werdender Zyklus, teils mit sehr starken Blutungen und eine große innere Unruhe, manchmal mit ersten Schlafstörungen verbunden. Aber es gibt noch viele andere mögliche Anzeichen. In diesem Artikel sind die häufigsten Symptome der Prämenopause zusammengefasst.

FB: Was tun Frauen, die sich unsicher sind, ob körperliche Erscheinungen schon die Wechseljahre sind? Sich erst mal belesen oder gleich zum Arzt? Ist letzterer überhaupt nötig? Immerhin ist dieser Lebensabschnitt ja keine Krankheit!

Das hängt sehr stark von den Beschwerden ab. Im Zweifelsfall unbedingt zum Arzt gehen, keine Frage! Wichtig ist dabei, dass die Frauen ihre Vermutungen klar ansprechen, denn manchmal kommen auch Ärzte nicht auf die Idee, dass es sich gerade „nur“ um Erscheinungen der Wechseljahre handeln könnte.

Lesen hilft natürlich immer, wenn man gute Lektüre findet. Ich kenne da ein gutes Online-Magazin… (lacht)

FB: Auf Lemondays.de gibt es eine Menge Ratschläge, wie man gut durch die Wechseljahre kommt. Kannst Du ein, zwei Kriterien nennen, die in dieser Lebensphase wichtig sind?

Das Allerwichtigste ist meiner Meinung nach zu akzeptieren und loszulassen. Wenn Du Dich intensiv mit dem neuen Thema beschäftigst und positiv herangehst, verschwindet auch die Angst und Du kannst Deinen eigenen Körper wieder erspüren. Wie geht es ihm und was braucht er jetzt? Und dann gibst Du ihm genau das.

FB: Kann FRAU sich auf diese Hormonumstellung des Körpers eigentlich vorbereiten? Oder gilt hier das Motto: „Einfach auf einen zukommen lassen“?

Wir haben ja einige Themen im Leben, die wir gern verdrängen und die Wechseljahre gehören leider dazu. Ich finde immer, eine offene Herangehensweise ist die beste Basis. Wenn die Umstellung kommt, kommt sie sowieso. Also lass sie auf Dich zukommen und lausche in Deinen Körper hinein. Er braucht nun mehr Aufmerksamkeit und liebevolles Kümmern. So viele Jahren hat er zumeist problemlos funktioniert und alles mitgemacht, ohne zu Murren. Also die beste Vorbereitung ist, sich ab sofort wirklich gut um sich selbst zu kümmern! Egal, wie alt Du bist, wenn Du das hier liest.

FB: Auf Deiner Plattform gibt es diverse Angebote für Frauen in diesem Lebensabschnitt – vom Workshop bis zum Online-Kurs. Erzähle doch mal etwas darüber.

In einem Magazin-Artikel kann natürlich schon etwas Wissen vermittelt und es können auch gute, alltagstaugliche Tipps gegeben werden, aber die Möglichkeiten sind beschränkt.

Wer tiefer einsteigen möchte, kann deshalb in der LEMONDAYS Academy Onlineworkshops oder Onlinekurse buchen. Sie sind ganz bewusst als anonyme Selbstlernkurse gestaltet und laden ein, sich genau mit dem Thema zu beschäftigen, was einem gerade besonders am Herzen liegt. Ob es um natürliche Hilfe bei typischen Symptomen der Wechseljahre, um gute Entspannungsmethoden oder auch um das große Thema Selbstliebe geht, denn in diesem Lebensabschnitt „Wechseljahre“ wollen sich viele Frauen selbst (wieder) entdecken, lange Verborgenes endlich herauslassen und ihr Leben nun selbst in die Hand nehmen.

Dabei unterstützen die Angebote in der LEMONDAYS Academy, die ich von verschiedenen Experten habe erstellen lassen. Sie sind genau passend auf Frauen wie uns zugeschnitten.

FB: Wie gehst Du persönlich mit diesem speziellen Lebensabschnitt um?

Als ich mit Anfang 40 recht uncharmant durch eine Gynäkologin mit den Wechseljahren konfrontiert wurde, war ich ehrlich gesagt ziemlich geschockt. Ich fühlte mich viel zu jung dafür und hatte überhaupt keine Ahnung, was auf mich zukommt. Das hat mich – immer fröhlichen und positiven Menschen – ganz schön nach unten gezogen. Getan habe ich dann, was ich immer tue, wenn ich etwas nicht verstehe: Ich habe gelesen. Fachbücher und Erfahrungsberichte so viel ich finden konnte. Damit habe ich mir das Wissen angelesen, was ich brauchte, um erstens beruhigt zu sein und zweitens zu wissen, was ich ändern muss.

Und dann habe ich LEMONDAYS gegründet, damit Frauen, denen es ähnlich geht wie mir damals, schnell Aufmunterung, Wissenswertes und gute Tipps finden.

FB: Als beruflich selbständige Frau bist Du zeitlich sehr eingespannt. Was tust Du, wenn Du dennoch etwas Zeit für Dich hast? Gibt es Hobbies?

Mir Zeit für mich zu nehmen, ist mir inzwischen sehr wichtig. Ich merke, dass ich Auszeiten zum Auftanken brauche und Ortswechsel zur Inspiration. Daher bin ich immer draußen und unterwegs, wenn es sich einrichten lässt, sehr gern am Meer und neuerdings auch mit meinem SUP auf den norddeutschen Gewässern zu finden. Außerdem bin ich süchtig nach Büchern und ja, ich liebe das Schreiben…

Mehr Informationen gibt es auf Lemondays.de.

Copyright: Angela Löhr

Ein Faible für Sport muss man (FRAU) haben. Wer es nicht hat, wird sich wohl nie für Dauerlauf, Kniebeugen und Gymnastik begeistern können. Dumm nur, dass aber genau diese Art von Bewegung Kilos purzeln und die Gesundheit stabiler werden lässt. Wer ein richtiger Sportmuffel ist, der kann davon sicher ein Lied singen. Und hat wahrscheinlich – der Abneigung zum Trotz – schon einiges in Sachen Ausprobieren verschiedener Sportarten durch! Denn mal ehrlich: wohl jede Frau, die dem Sport so gar nichts abgewinnen kann, hat`s aber dennoch schon mal durch.

Meist in Form „leichterer“ Betätigungen, wie Bauch-Beine-Po, Pilates oder Walken.

Doch leider bringt all das – neben der Abneigung, die man eigentlich hegt – auch ziemlich viel an Zeitinvestitionen mit sich. Vor allem dann, wenn man sich für die vermeintliche Quälerei noch zu einem Fitness-Studio oder einer Sportgruppe begeben muss.

Das Ende vom Lied bei solchen Sachen kennt wohl jeder: man lässt das schnell wieder sein (Oder auch nicht, siehe hier)

Und genau so schnell rostet dann man wieder ein, alles bekannt…

Aber es gibt dennoch Alternativen für Leute, die mit Sport nun so gar nichts am Hut haben. Rad fahren nämlich. Das allein ist natürlich keine neue Erkenntnis, jedem ist klar, dass die gleichbleibende Bewegung der Beine beim Radeln positive Effekte auf Herz/Kreislauf haben.

Allerdings kann diese Art der Fortbewegung unter Sportmuffeln dann doch irgendwo auch unter „Natur entdecken“ oder „neue Eindrücke gewinnen“ laufen. Sich mit dem Fahrrad fortzubewegen wird nicht jeder gleich als Sport deklarieren. Gesund ist es aber allemal und seit Neuestem kommen zudem interessanten Fakten in Sachen Radeln hinzu.

So meldet das Magazin wohlAUF in seiner Ausgabe 2 / 2018 folgendes:

„Rad fahren stoppt den Alterungsprozess. (Fast) so spektakulär liest sich das Ergebnis einer Mitte März 2018 veröffentlichten Studie der Universität Birmingham. Wissenschaftler ließen 125 Amateurradfahrer im Alter von 55 bis 79 Jahren eine vorgegebene Strecke fahren. Die 84 Männer schafften 100 Kilometer in unter sechseinhalb Stunden. Die Probanden in der Vergleichsgruppe trieben keinen Sport. Die Radfahrer „gewannen“ auf der ganzen Linie: Muskelmasse, Muskelkraft und Testosteronwerte waren bei ihnen bis ins hohe Alter anhaltend hoch, Cholesterinwerte und Körperfett bleiben auf gesunden Niveaus. Darüber hinaus zeigte das Immunsystem der sportlichen Damen und Herren so gut wie keine Anzeichen von Alterungsprozessen.“

Wer jetzt angesichts des mehrfach aufgeführten Wortes mit „Muskel…“ schon wieder den mega-intensiven Sport vor Augen hat, dem sei gesagt: muss alles nicht sein.

Denn nicht die Höchstleistung zählt, sondern die Kontinuität. Im besagten Magazin wohlAUF wird deshalb empfohlen, jede Woche (für immer!) aufs Rad zu steigen und an der frischen Luft in die Pedale zu treten. Das soll sogar ein Garant für anhaltende Gesundheit sein.

Allerdings sollte man es nicht übertreiben. Dr. Riepenhauf dazu in wohlAUF:

„In den ersten Tagen nicht länger als drei Stunden Rad fahren“.

Nun – das muss man wohl Sportmuffeln nicht zweimal sagen, oder?!

Ein Gastbeitrag von Josefine.

Bildnachweis: pexels.com

 

 

  

 

Sie ist in den letzten Jahrzehnten zur Volkskrankheit aufgestiegen und es gibt in Deutschland kaum eine Familie mehr, die nicht im Verwandtschafts- oder Freundeskreis mindestens einen Fall hat: die Demenz.

Der schleichende Verlust des Gedächtnisses ist wohl eine der tückischsten Krankheiten überhaupt – auch für Angehörige. Während der Demenzkranke meist in seine eigene Welt abtaucht, verändert sich das Leben der dazugehörigen Familie immens.

Eine Dauerbetreuung ist meist die Folge, der Krankheit, mit der Betroffene im Schnitt um die sieben bis zehn Jahre leben, bis das Stadium des Todes eintritt.

Schon heute ist es für viele Menschen eine Horrorvorstellung, von dieser tückischen Krankheit ereilt werden. Denn: ein Mittel dagegen oder gar zur Vorsorge gibt es in Sachen Demenz bislang nicht.

Deshalb lässt eine aktuelle Studie in Sachen Demenz aufhorchen.

Das Portal aponet.de veröffentlichte dieser Tage einen Artikel über eine Studie, die in Sachen Gedächtnisverlust Hoffnung macht.

Es könnte nämlich ausreichen, sich mit regelmäßiger Bewegung vor Demenz zu schützen.

Auf aponet.de ist dazu folgendes zu lesen:

„Körperlich fitte Frauen hatten ein fast 90 Prozent geringeres Risiko für Demenz, so das Ergebnis einer Studie, die online in der Fachzeitschrift Neurology veröffentlicht wurde. Bekamen fitte Frauen dennoch Demenz, entwickelten sie diese im Durchschnitt elf Jahre später als Frauen, deren Fitness eher mittelmäßig war. Die Ergebnisse seien vielversprechend, sagt Studienautorin Helena Hörder von der Universität Göteborg in Schweden.

Offenbar sei es tatsächlich möglich, durch regelmäßiges Training im mittleren Alter das Einsetzen von Demenz zu verzögern oder sogar zu verhindern. Sie weist allerdings auch darauf hin, dass die Studie keinen Rückschluss auf Ursache und Wirkung zulasse, sondern lediglich einen Zusammenhang zeige. Weitere Studien mit einer größeren Zahl an Studienteilnehmern müssten nun zeigen, ob eine bessere Fitness tatsächlich das Risiko für Demenz senken könne. 

Für die Studie hatten 191 Frauen, die im Schnitt 50 Jahre alt waren, Belastungstests auf dem Ergometer durchgeführt. 40 Frauen zeigten bei einer hohen Belastung von 120 Watt ein hohes Fitnesslevel, 92 waren in der mittleren Kategorie und 59 in der untersten Kategorie mit einer Spitzenbelastung von maximal 80 Watt oder einem Abbruch wegen Bluthochdruck, Brustschmerzen oder anderen kardiovaskulären Problemen.

In den folgenden 44 Jahren waren die Frauen sechsmal auf Demenz getestet worden. In dieser Zeit hatten 44 Frauen die Krankheit entwickelt: fünf Prozent der fitten Frauen, 25 Prozent der Frauen mit moderater Fitness und 32 Prozent der Frauen mit geringer Fitness. In der Gruppe der Frauen, die den Fitnesstest abbrechen mussten, waren es sogar 45 Prozent.“

Nun war ja Bewegung noch nie verkehrt in Sachen Gesundheitsvorsorge.

Das weiß man auch als Bewegungsmuffel (und rafft sich häufig doch nicht auf….!).

Doch wenn diese Studie sich tatsächlich bewahrheitet und im Rahmen von Anschluß-Erhebungen kurz- bis mittelfristig bestätigt wird, sollten vor allem Menschen, die Demenzkranke in ihrer Verwandtschaft haben und bislang mit Sport nicht viel am Hut gehabt haben, umdenken.

Vor allem auch deshalb, weil Bewegung im Alltag leicht umsetzbar ist und niemandem ein olympisches Leistungspensum abverlangt wird, der für sich persönlich etwas in Sachen Gesundheit tun will.

Ein, zwei zusätzliche Spaziergänge im Laufe der Woche oder/und die kontinuierliche Integrierung von Erledigungen mit dem Fahrrad sind kleine Dinge, die mit wenig Aufwand zu bewerkstelligen und auch für eher Unsportliche gut zu bewältigen sind.

Wer dem Sport nicht ganz so abgeneigt ist, sollte überlegen, ob er regelmäßig zum Schwimmen, in ein Fitness-Studio oder auf den Jogging-/Walking-Pfad geht.

Eine (leichte) Sportart ins tägliche Leben zu integrieren wird – aufgrund der sich abzeichnenden Erkenntnisse in Sachen Demenz – vor allem für die Menschen leicht sein, die in ihrem persönlichen Umfeld schon mit Demenz konfrontiert sind oder waren.

Wer diese tückische Krankheit einmal miterlebt (hat), für den wird sie ein Leichtes sein: die zusätzliche Spazierrunde oder eine moderate wöchentliche Fitness-Einheit!

In diesem Sinne: Sport und Gesundheit frei!

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