Samstag, 16. Januar, 2021

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Wer ruft eigentlich bei der Duden-Hotline an? Ganz viele Bestatter…!

Für 1,99 die Minuten erfahren, wo welches Komma gesetzt wird – das ist mit der Duden-Hotline möglich. Viele Leute wissen gar nicht, dass es diesen Service gibt, andere wiederum nutzen die Experten an der Strippe der Deutschen Sprache regelmäßig. Im Online-Portal der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG ist aktuell über eine Frau zu lesen, die bei dieser Sprachauskunft arbeitet und Einblicke in die Fragen und Probleme der Anrufer gibt.

33 Kommaregeln in der deutschen Sprache – da kommt die Duden-Hotline wie gerufen

Derer gibt es viele, die meisten dürften ein Problem mit der Kommasetzung haben. Denn diese gestaltet sich oft nicht einfach. Kein Wunder bei 33 Kommaregeln, die in der deutschen Rechtschreibung gelten!

Auf sueddeutsche.de ist Interessantes über den Service zu erfahren. Unter anderem das hier:

„(…)Den Service gibt es seit den Sechzigerjahren, damals noch nebenbei erledigt von den Redakteurinnen des Dudenverlags, die eigentlich damit beschäftigt waren, Wörterbücher zu füllen. Wirklich professionalisiert hat man die telefonische Sprachberatung erst 1998.

Seitdem sitzen spezialisierte Sprachwissenschaftler am Hörer, montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, für Anrufer aus Deutschland erreichbar unter 0900 1870 098.

Über die Jahrzehnte sind da einige Hunderttausend Fragen an die Berater zusammengekommen, die häufigsten füllen das „Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle“, inzwischen in der achten Auflage.(…)“

Aber was sind das denn nun für Leute, die beim Duden anrufen? Auch hier gibt der Artikel Auskunft und man erfährt, dass es sehr viele Bestatter und Lektoren sind, die den Service nutzen.

Das erscheint logisch. Denn gerade Bestatter verfassen im Kundenauftrag nahezu täglich Traueranzeigen, da sollte schon alles sitzen. Ebenso in Büchern, die tausendfach zum Drucken in Auftrag gegeben werden und sich keine grammatikalischen Schnitzer erlauben dürfen.

Auch viele Eltern wählen die Nummer der Hotline

Allerdings sind es längst nicht nur Leute, die beruflich mit Sprache zu tun haben, die die Duden-Auskunft bemühen. Wie im Beitrag zu erfahren ist, waren die Expertinnen an der Hotline vor allem für Eltern, die ihre Kinder während der Hochphase von Corona im Home-Schooling hatten, adäquate Ansprechpartner.

Unabhängig von Krisen-Zeiten läutet das Duden-Telefon um die 50 bis 70 Mal am Tag. Und es gibt auch lustige Situationen im Dschungel der eigentlich sehr ernsten – und schweren – deutschen Sprache.

Die im sz-Artikel porträtierte Gabriele Kopf, eine der Expertinnen am Duden-Telefon, gewährt hier Einblicke zum Schmunzeln, Zitat:

„(…)Einer hat mal gefragt, was bitteschön das Wort „mephitisch“ bedeute. Da musste Gabriele Kopf selbst erst mal nachschauen, ehe sie aufklären konnte, dass das ein sehr umständlicher Weg ist, „stinkend“ zu sagen. Der Anrufer fragte, durchaus ernst, ob es dann nicht eigentlich „miefitisch“ heißen müsste.“(…)“

Man sieht also: Auch bei den Leuten vom Duden geht es ab und an lustig zu, obgleich die hiesige Orthographie tatsächlich ein Fall für sich ist. 

Aber gut zu wissen, dass man im Zweifelsfall wo anrufen und sich informieren kann. Obwohl natürlich auch jeder Google-Klick im Bedarfsfall Auskunft gibt. Nur: Ist es nicht manchmal auch schön, eine echte Person zur Hand zu haben, die Hilfestellung gibt? Genau!

Duden-Hotline: 0900 1870 098 / 1,99 pro Minute

Recherche-Nachweis: sueddeutsche.de

Bildnachweis (Symbolbild): stock.adobe.com / seventyfour

 

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