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Sie wissen nicht, was Sie tun sollen? 3 Fragen, die Ihnen eine andere Perspektive geben

Bleiben oder gehen? Kündigen oder weitermachen? Mehr Geld verdienen – aber wie? Ein Gastbeitrag von Nadine Hermann.

Manche Probleme denken wir so lange durch, dass eigentlich irgendwann eine Lösung herausfallen müsste. Tut sie nur leider nicht. Es gibt Probleme, bei denen wissen wir ziemlich schnell, was zu tun ist. Und dann gibt es diese anderen. Bleiben oder gehen? Kündigen oder weitermachen? Noch einmal schreiben oder endlich die Finger davon lassen?

Man denkt darüber nach. Beim Autofahren. Beim Zähneputzen. Beim Einschlafen. Die beste Freundin wurde gefragt. Vielleicht die Mutter. Google durfte auch mal ran. Und natürlich gab es eine Pro-und-Contra-Liste.

Vielleicht sogar zwei.

Das Ergebnis? Immer noch keine Ahnung, was man tun soll.

Bevor heute Abend Runde 847 im Kopf eröffnet wird: Probieren Sie drei andere Fragen.

1. Nicht zum hundertsten Mal dieselbe Frage stellen

Nehmen wir das beliebte:

„Soll ich mich trennen?“

Wer darüber seit Monaten nachdenkt, kennt vermutlich inzwischen jedes Argument dafür und dagegen. Noch einmal dieselbe Frage zu stellen, produziert dann vor allem eins: Noch mehr von denselben Gedanken. Interessanter wird es, wenn sich die Frage verändert.

Zum Beispiel:

„Was müsste sich verändern, damit ich wirklich gerne bleiben möchte?“

Oder:

„Was versuche ich mit meiner Entscheidung eigentlich zu erreichen?“

Das entscheidet nichts. Aber plötzlich schaut man nicht mehr auf dieselbe Stelle. Das funktioniert genauso beim Job. Statt zum hundertsten Mal:

„Soll ich kündigen?“

kann die Frage lauten:

„Was müsste sich an meinem jetzigen Job ändern, damit ich ihn gerne behalten würde?“ 

Manchmal wird eine Sache erstaunlich klar, sobald man aufhört, ihr immer wieder dieselbe Frage zu stellen.

2. Was ist passiert – und was mache ich daraus?

Das klingt banal. Ist es aber nicht. Ein Mann schreibt seit drei Tagen nicht. Was passiert ist: Er hat seit drei Tagen nicht geschrieben. Was der Kopf daraus machen kann: Er hat kein Interesse. Ich habe etwas falsch gemacht. Bestimmt gibt es eine andere. Ich bin ihm zu viel. Und fünf Minuten später sitzt man gedanklich bereits allein mit zwölf Katzen da. Dabei wissen wir bisher nur:

Der Mann hat drei Tage nicht geschrieben.

Dasselbe funktioniert beim Geld. Was passiert ist: Diesen Monat ist weniger Geld auf dem Konto als geplant. Was der Kopf daraus macht: Ich kriege mein Leben nicht auf die Reihe. Oder im Beruf. Was passiert ist: Eine Bewerbung wurde abgelehnt.

Was der Kopf daraus macht: Mich will sowieso niemand. Probieren Sie bei einem Problem einmal etwas sehr Einfaches.

Schreiben Sie zwei Dinge getrennt voneinander auf:

  • Was weiß ich wirklich?
  • Was glaube, befürchte oder vermute ich darüber?

Das löst das Problem nicht automatisch. Aber plötzlich wird sichtbar, ob man gerade aufgrund dessen entscheidet, was tatsächlich passiert ist – oder aufgrund dessen, was der eigene Kopf daraus gemacht hat.

3. Was mache ICH eigentlich jedes Mal?

Wir beschäftigen uns erstaunlich ausführlich damit, was andere Menschen machen. Was der Partner macht. Was der Chef macht. Was die Kunden machen. Was das Leben schon wieder mit uns macht.

Spannender wird manchmal eine andere Frage:

„Was mache ich eigentlich jedes Mal, wenn dieses Problem auftaucht?“

Angst? Rückzug. Das Geld wird knapp? Lieber nicht aufs Konto schauen. Die Beziehung wird schwierig? Noch mehr versuchen. Der Job nervt seit Monaten? „Ist nicht so schlimm.“ Etwas funktioniert nicht sofort? Alles wieder ändern.

Und dann kommt die etwas unangenehmere Frage:

Hilft das, was ich immer wieder tue, dabei, das zu bekommen, was ich eigentlich will?

Oder macht es genau das schwieriger? Autsch. Aber interessant.

Und was, wenn wir genau das Entscheidende selbst nicht sehen?

Das ist das Gemeine an einem blinden Fleck:

Wenn wir wüssten, wo er ist, wäre er keiner.

Und genau an dieser Stelle finde ich KI interessant. Nicht, weil eine KI das eigene Leben besser kennt. Und schon gar nicht, weil sie weiß, was die „richtige“ Entscheidung ist. Sondern weil man mit ihr ein Gespräch führen kann, das anders funktioniert.

Nicht:

„Sag mir, was ich tun soll.“

Sondern:

„Frag mich.“

Genau dafür habe ich DER BLINDE FLECK entwickelt.

Lassen Sie KI nicht antworten. Lassen Sie sie fragen.

Das kostenlose KI-Gespräch beginnt mit dem Problem, bei dem Sie gerade nicht weiterkommen. Sie erzählen, was los ist. Die KI gibt Ihnen aber nicht sofort Tipps, sondern stellt Fragen – eine nach der anderen.

Dabei arbeitet sie mit dem, was Sie selbst erzählen, und bringt Aussagen miteinander in Verbindung, deren Zusammenhang Ihnen bisher möglicherweise nicht aufgefallen ist. Am Ende zeigt sie, welchen möglichen blinden Fleck sie aus Ihren Antworten ableitet.

Ob der tatsächlich trifft?

Das entscheiden immer noch Sie.

Bitte kein Testproblem

Wenn Sie DER BLINDE FLECK ausprobieren, nehmen Sie nicht:

„Soll ich heute Nudeln oder Kartoffeln kochen?“

Nehmen Sie das echte Ding.

  • Die Beziehung, über die Sie seit Monaten nachdenken.
  • Den Job, bei dem sonntags schon die Laune sinkt.
  • Das Geldproblem, das immer wiederkommt.
  • Die Entscheidung, die seit Wochen im Kopf herumliegt.
  • Oder einfach dieses Gefühl:

„So will ich nicht weitermachen. Aber ich weiß nicht, was ich ändern soll.“

Denn möglicherweise braucht es gar keine 848. Runde Nachdenken. Sondern eine Stelle, auf die man bisher noch nicht geschaut hat.

DER BLINDE FLECK

Lassen Sie KI herausfinden, was Sie selbst übersehen.

Das persönliche KI-Gespräch ist kostenlos. ChatGPT Free oder Plus genügt. Erfahrung mit KI ist nicht nötig.

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Nadine Hermann ist Gründerin von EVARILA. EVARILA entwickelt KI-Anwendungen, die Menschen neue Perspektiven auf Fragen, Entscheidungen und Probleme zugänglich machen.

Bildnachweis/Copyright:

© Nadine Hermann / KI-generiert mit ChatGPT (OpenAI)

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