Dienstag, 6. Dezember, 2022

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Entlastungspaket für Studenten: Einmalzahlung kommt wohl erst 2023

Vergünstigungen, Entlastungspakete, Zuschüsse: In der aktuellen Krise sind etliche Hilfen für die Bürger beschlossen worden. Allerdings blickt man in dem Zuschuss-Dschungel kaum noch durch und wer welche Höhe wann bekommt, ist oftmals ebenso unklar. Was das Geld für die Entlastung der Studenten betrifft, scheint nun Klarheit zu herrschen. Es gibt eine Einmalzahlung von 200 Euro.

Doch wer nun studiert und davon ausgeht, dass die zwei Hunderter in Kürze auf dem Konto sind, der irrt. Denn aktuell wird davon ausgegangen, dass die Einmalzahlung wohl erst 2023 kommt.

Einmalzahlung für Studenten erst im Jahr 2023 erwartet

In diesem Zusammenhang schreibt welt.de am 23. September 2022 folgendes:

“(…)Studenten müssen auf die im dritten Entlastungspaket der Ampel-Koalition vereinbarte 200-Euro-Einmalzahlung voraussichtlich noch eine Weile warten. Wie aus einem internen Regierungspapier zum Zeitplan der verschiedenen Maßnahmen aus dem Entlastungspaket hervorgeht, wird mit einer Verabschiedung im Bundesrat nicht vor Mitte Dezember gerechnet.(…)”

Im Beitrag wird auch auf den Grund eingegangen, warum sich die Auszahlung an Studenten nicht ganz so einfach gestaltet. Zitat:

“(….)Zuvor muss die dafür nötige gesetzliche Regelung noch durch Bundeskabinett und Bundestag. Als Zeitpunkt für ein mögliches Inkrafttreten ist der 1. Januar genannt. Das Papier liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Zuvor hatte der “Spiegel” berichtet, die 200 Euro würden wohl frühestens Anfang Januar ausgezahlt. Nach dpa-Informationen hakt es vor allem bei der Frage der Umsetzung. Bundesbildungsministerium und Bundesländer haben demnach noch keine praktikable Lösung für die Auszahlung des Geldes gefunden. Das Problem: Es gibt keine zentrale Stelle, die von allen Studenten und Fachschülern, die ebenfalls 200 Euro bekommen sollen, die Kontoverbindung hat. Alle gut drei Millionen Betroffenen automatisch zu erreichen und das Geld unbürokratisch zu überweisen, gestaltet sich daher schwierig.(…)”

Bitter! Vor allem für jene, die mit dem Geld vielleicht schon planten, um die eine oder andere Teuerung, die gegenwärtig ins Kontor haut, zumindest etwas abzufedern. Um auf Dauer eine Entlastung zu erreichen, dazu sind die zweihundert Euro zu wenig, das muss man der Wahrheit halber schon konstatieren.

Die meisten Studenten werden wahrscheinlich gar nicht wissen, wo sie das Geld – wenn es denn eintrifft – zuerst einsetzen.

Wo soll die Einmalzahlung eigentlich zuerst eingesetzt werden?

Beim Einkauf im Supermarkt? An der Tankstelle? Beim Überweisen der Nebenkosten? Der womöglich schon gestiegenen Miete? Schwierig…

Am Ende wird es wohl so sein, dass mit den zwei Scheinen, sobald sie auf den Konten der Studenten eintreffen, für zu diesem Zeitpunkt fällige wichtige Zahlungen getätigt werden. Es kann gut und gerne sein, dass bis dahin noch die eine oder andere Teuerung hinzukommt, von der jetzt noch gar keine Rede ist.

So oder so: Das Geld ist ein Tropfen auf den heißen Stein und wird zu einer echten Entlastung eher nicht beitragen…! Eher lassen sich damit gerade mal die Mehrkosten eines Monats deckeln.

Quelle: welt.de vom 23.09.22

Bild: pexels.com / Karolina Grabowska
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