Dienstag, 22. September, 2020

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Auersberghaus: Paradiesische Ruhe & ein Traumpanorama mitten im Erzgebirge

Es gibt Orte auf der Welt, die einen vom ersten Moment an gefangen nehmen, einen Zauber ausstrahlen. Zu solchen Orten zählt definitiv das Haus Auersberg im Erzgebirge – siehe Bild.

Unweit der kleinen Stadt Eibenstock und nur wenige Fahrminuten von der tschechischen Grenze entfernt thront das Kleinod auf dem zweithöchsten Berg Sachsens – dem Auersberg. Mit 1018 Metern ist die Erhebung schon recht stattlich und zu jeder Jahreszeit ein beliebter Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische.

Auersberghaus – von jeher an ein Anziehungspunkt

Interessant ist auch die Geschichte des Auersberges. Zu allen Zeiten bereits mit einem traumhaften Panorama gesegnet, erhielt der erzgebirgische Gipfel bereits im 17. Jahrhundert einen Turm aus Holz. Zu dieser Zeit waren der Wald des Auersberges und die  waldreiche Gegend drumherum ein beliebtes Jagdrevier sächsischer Kurfürsten.

Auch der letzte Sachsen-König – Friedrich August III. – bestieg den Berg und war fasziniert vom Ausblick auf dem Turm, der zu dieser Zeit längst steinern war.

Das Auersberghaus selbst wurde 1907 errichtet. Es war von Anfang an ein beliebter Ausflugsort und zugleich eine Übernachtungsstätte für müde Wanderer, weshalb es schon einige Jahre später erweitert wurde.

Heute befinden sich darin Gästezimmer, eine Sauna und ein Selbstbedienungsrestaurant. Letzteres mag nach Bahnhofshalle klingen, ist aber genau das Gegenteil davon, denn die Räumlichkeiten, in denen man sich zum speisen niederlassen kann, sind geschmackvoll und gemütlich eingerichtet – ein schöner Blick nach draußen inklusive.

Apropos draußen: Bei schönem Wetter spielt sich hier alles im Freien ab, wird der Imbiss von Wanderern und Touristen zwischen Aussichtsturm und Auersberghaus eingenommen. Ein schöner Kinderspielplatz lädt die Kleinen zum Verweilen und Toben ein, während die Großen in den großzügigen Holzraufen sitzen.

Zimmer mit Ausblick – Fernseher & Co. sind überflüssig!

Die meisten Ausflügler reizt zudem ein Blick vom Turm, weshalb der älteste steinerne Aussichtsturm im Erzgebirge regen Zuspruch erfährt. Bei klarer Sicht kann man von hier aus sogar das Leipziger Völkerschlachtdenkmal sehen!

Ist dies allein schon einen ausgiebigen Ausflug auf den Auersberg wert, so wird all das noch übertroffen, wenn man sich in einem der elf Gästezimmer einbucht.

Diese sind supergemütlich und heimelig eingerichtet und so manches Domizil wartet mit einem solchen Traumpanorama auf, dass man geneigt ist, stundenlang am Fenster die herrliche Aussicht zu genießen. Einen Fernseher haben die Zimmer nicht, was bei DIESEM Ausblick eigentlich auch gar nicht nötig ist.

Hinzu kommt die fantastische Luft, die hoch oben auf dem Auersberg voller Frische ist.

Dem nicht genug, kann es durchaus sein, dass man in den Genuss kommt, das außergewöhnliche Domizil völlig für sich zu haben. Sind außer einem selbst keine weiteren Gäste eingebucht, so ist man im Auersberghaus abends, wenn Stille eingekehrt und das Team nach Hause gefahren ist, allein.

In der kalten Jahreszeit kann man es sich dann in einer gemütlich eingerichteten Leseecke im Flur bequem machen und in der kleinen Bibliothek stöbern. Oder aber man schreibt nach dem Abendessen, das auf Wunsch in einem der zwei Gasträume vorgehalten wird, noch ein paar Ansichtskarten vom Berg und genießt die urige Atmosphäre der Räumlichkeit.

Blaue Stunde auf dem Berg

Wer in den Frühlings- oder Sommermonaten im Auersberghaus Station macht, kann die Abendstunden vor dem Haus in einer der Holzraufen oder auf den Bänken, die direkt in Richtung des Panoramas platziert sind, verbringen. Die friedliche Stille, der erstklassige Ausblick und die schon erwähnte herrliche Luft versetzen einen in eine so wunderbare Stimmung, dass es eine wahre Wonne ist!

Geht man später auf das Zimmer, kann man – sofern man einen Raum mit Aussicht nach Norden erwischt hat – die einsetzende Dunkelheit als herrliches Naturschauspiel vom Bett aus genießen. Absolut traumhaft!

Ebenso schön ist es in Sommernächten, die kühle Nachtluft während der Schlafenszeit durch das offene Fenster hereinströmen zu lassen.

Störende Insekten scheinen die Höhenluft nicht so sehr zu mögen, sie verirren sich kaum in das Zimmer.

Auf Schusters Rappen den Auersberg erkunden

Tagsüber sollte man den Auersberg im Rahmen von Wanderungen erkunden. Beim Team des Hauses bekommt man Wanderrouten ausgehändigt. Es ist für alle Konditionen etwas dabei und die Wege sind gut ausgeschildert. Auch hier ist es wieder eine wahre Wonne, mit der herrlichen Natur auf „Du und Du“ zu sein.

Selbstredend ist der Auersberg auch eine perfekte Winter-Location. Direkt am Haus, gleich neben dem Aussichtsturm, befindet sich eine Rodelbahn, zu der Alt und Jung gerne pilgern, sobald der Schnee liegengeblieben ist. Laut Aussage der Leute vom Auersberghaus ist das meist Anfang eines Jahres der Fall. Um die Winterausflügler adäquat ausrüsten zu können, werden vor Ort Schlitten, Langlauf-Ski und Schneeschuhe verliehen.

Das Auersberghaus ist deshalb zu jeder Jahreszeit eine Reise oder – besser noch! – eine Übernachtung wert.

Traumpanorama und herrliche Natur lassen Alltagsstress verschwinden

Vor allem Menschen, die im Alltag gefordert oder/und gestresst sind, werden hier binnen Stunden von Hundert auf Null gebracht.

Um den Auersberg-Zauber richtig genießen zu können, sollte man auf jeden Fall ein paar Tage bleiben.

Einmal mehr zeigt dieser außergewöhnliche Ort, dass man nicht in die Ferne schweifen muss, um Gutes zu entdecken.

Deutschland hat so vieles zu bieten – das gilt nicht nur in diesen verrückten Corona-Zeiten!

Wissenswertes rund um einen Aufenthalt im Auersberghaus:

  • Die Übernachtung im Auersberghaus beinhaltet ein Frühstück, auf Wunsch wird am Abend eine kalte Platte serviert (lecker und ausreichend).
  • Für Familien bieten sich in der Umgebung unzählige Freizeitmöglichkeiten (Badegärten Eibenstock, Erlebniswelt „Wurzelrudi“, Wandern und mehr).
  • Restaurants in der Gegend konzentrieren sich mehr auf das Mittagsgeschäft, wer abends allzu spät zu einer Gaststätte aufbricht, kann schon mal vor verschlossenen Türen stehen, da Lokalitäten schon früh am Abend schließen. Ein Geheimtipp ist das Restaurant „Schanzenblick“ im nahe gelegenen Johanngeorgenstadt. Ansonsten einfach beim Team des Auersberghauses für den Abend eine kalte Platte für das Abendbrot bestellen – diese wird dann vorbereitet und steht zum Verzehr bereit.
  • Die Nutzung der Sauna und des Fitnessraumes sind nur bis 17.00 Uhr möglich, einfach beim Team anmelden und entsprechend der Öffnungszeiten planen.
  • Tipp für`s Auersberghaus: Zimmer 5 nehmen, der Ausblick ist traumhaft!

 

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