Samstag, 25. Mai, 2024
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DDR-Modefotografie – Ausstellung in Berlin widmet sich einstigen Träumen

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„Sybille“ – so hieß in der DDR das bekannteste Modemagazin. Stets vergriffen und mit Inhalten aufwartend, von denen die normale DDR-Bürgerin nur träumen konnte, stand diese Zeitschrift für einen Hauch von Lifestyle im grauen Ost-Alltag (im Bild links eine Aufnahme aus dem Jahr 1960 von Günther Rubitzsch).

Vergleicht man die Aufnahmen von damals mit der Modefotografie von heute fällt eines auf: die Models wirken authentischer und sie lächeln auch mehr.

Zudem sind sie zumeist in Alltagssituationen abgebildet: auf der Straße, in Fabriken, im ganz normalen Leben…

Die Bilder wurden stets einem hohen Anspruch gerecht und brauchen sich vom künstlerischen Aspekt her auch heute nicht zu verstecken – im Gegenteil! Wahre Fotografie-Kenner wissen solche Aufnahmen zu schätzen und die „Sybille“ hat sich sogar einen kleinen Kultstatus erworben.

Das ist auch daran zu sehen, dass den Fotografien der DDR-Modezeitschrift regelmäßig Berichte und auch Ausstellungen gewidmet werden. Zumeist ist es eine Hommage an die damaligen Fotografen.

So auch in der aktuellen Ausstellung, die im Zusammenhang mit der „Sybille“ derzeit in Berlin zu sehen ist. Sie widmet sich dem einstigen „Sybille“-Fotografen Arnold Fischer, über den  VOGUE.de folgendes schreibt:

„Der journalistische, dokumentarische Ansatz, mit dem Arno Fischer Mode inszenierte, galt als revolutionär. Seine Models, hauptsächlich Studentinnen, fotografierte er bevorzugt in Alltagssituationen, in den Straßen des Berliner Prenzlauer Bergs oder dem Industriegebiet Bitterfeld. Sie posierten auf seinen Bildern nicht starr, sondern in Bewegung. Über seine Arbeit für Sybille und deren Bedeutung in der DDR sagte er: “Oft haben wir Träume verkauft, wohl weil wir selbst geträumt haben.”

Noch bis 6. Juli 2018 zeigt die Galerie Berinson ca. 60 Vintage-Abzüge seiner Werke. Die Ausstellung trägt den Namen “Arno Fischer: Träume verkaufen – Modefotografien für Sibylle” und ist von Dienstag bis Samstag, 11 bis 18 Uhr, in der Schlüterstraße 28 in 10629 Berlin zu sehen. Infos hier

Bildnachweis: picture alliance / akg

Fotograf: akg-images / Günter Rubitzsch

Dieter Bohlen: “Zusammenarbeit mit Andrea Berg beendet”

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Aus und vorbei! Eine lange Zusammenarbeit ist zu Ende gegangen – Dieter Bohlen produziert nicht mehr für Andrea Berg.

Beide haben lange Zeit zusammengearbeitet – bis heute hören eingefleischte Andrea Berg-Fans heraus, welche Titel der Pop-König für die Schlager-Queen produziert hat. Aber offenbar hat Bohlen nach dieser geraumen Zeit nicht mehr so arg große Lust auf das berufliche Miteinander zwischen ihm und der “Tausendmal-belogen”-Frau.

Einem Bericht der BILD-Zeitung zufolge soll er seine Entscheidung, nicht mehr für die Sängerin produzieren zu wollen, ihr gegenüber sogar nur via E-Mail kundgetan haben.

Die feine englische Art ist das freilich nicht und dementsprechend enttäuscht soll Andrea Berg wohl auch sein. Bohlen beteuert laut Medienberichten allerdings, dass es “kein böses Blut gibt und alles okay zwischen den beiden sei”.

Vielmehr ist von dem “Deutschland-sucht-den-Superstar”-Juror zu hören, dass er den Kopf für neue Künstler frei haben und wieder Spaß an der Arbeit haben will.

“Andrea-Berg”-Sound entstand vor Zusammenarbeit mit Bohlen

Nach einem wirklich harmonischem Auseinandergehen auf beruflicher Ebene klingt das eher nicht, aber dass für Bohlen der Tag auch nur 24 Stunden hat, wie er selber verlauten lässt, ist nachvollziehbar.

Und Andrea Berg? Die dürfte auch weiterhin in der Lage sein, auf Top-Produzenten zurückgreifen und damit nach wie vor neue Songs an den Start bringen zu können.

Zudem: es war ja vor allem der Zeitraum VOR der Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen, in dem die beliebte Künstlerin DIE Titel herausbrachte, die den echten “Andrea-Berg”-Sound haben. Vor allem dafür wird sie ja von den Fans geliebt.

So oder so – in der Schlagerszene bleibt es spannend!

Bildnachweis: picture alliance/Geisler-Fotopress – Fotograf: Michael Kremer

Studie der Hoffnung: mit Bewegung im Alter ohne Demenz?

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Sie ist in den letzten Jahrzehnten zur Volkskrankheit aufgestiegen und es gibt in Deutschland kaum eine Familie mehr, die nicht im Verwandtschafts- oder Freundeskreis mindestens einen Fall hat: die Demenz.

Der schleichende Verlust des Gedächtnisses ist wohl eine der tückischsten Krankheiten überhaupt – auch für Angehörige. Während der Demenzkranke meist in seine eigene Welt abtaucht, verändert sich das Leben der dazugehörigen Familie immens.

Eine Dauerbetreuung ist meist die Folge, der Krankheit, mit der Betroffene im Schnitt um die sieben bis zehn Jahre leben, bis das Stadium des Todes eintritt.

Schon heute ist es für viele Menschen eine Horrorvorstellung, von dieser tückischen Krankheit ereilt werden. Denn: ein Mittel dagegen oder gar zur Vorsorge gibt es in Sachen Demenz bislang nicht.

Deshalb lässt eine aktuelle Studie in Sachen Demenz aufhorchen.

Das Portal aponet.de veröffentlichte dieser Tage einen Artikel über eine Studie, die in Sachen Gedächtnisverlust Hoffnung macht.

Es könnte nämlich ausreichen, sich mit regelmäßiger Bewegung vor Demenz zu schützen.

Auf aponet.de ist dazu folgendes zu lesen:

„Körperlich fitte Frauen hatten ein fast 90 Prozent geringeres Risiko für Demenz, so das Ergebnis einer Studie, die online in der Fachzeitschrift Neurology veröffentlicht wurde. Bekamen fitte Frauen dennoch Demenz, entwickelten sie diese im Durchschnitt elf Jahre später als Frauen, deren Fitness eher mittelmäßig war. Die Ergebnisse seien vielversprechend, sagt Studienautorin Helena Hörder von der Universität Göteborg in Schweden.

Offenbar sei es tatsächlich möglich, durch regelmäßiges Training im mittleren Alter das Einsetzen von Demenz zu verzögern oder sogar zu verhindern. Sie weist allerdings auch darauf hin, dass die Studie keinen Rückschluss auf Ursache und Wirkung zulasse, sondern lediglich einen Zusammenhang zeige. Weitere Studien mit einer größeren Zahl an Studienteilnehmern müssten nun zeigen, ob eine bessere Fitness tatsächlich das Risiko für Demenz senken könne. 

Für die Studie hatten 191 Frauen, die im Schnitt 50 Jahre alt waren, Belastungstests auf dem Ergometer durchgeführt. 40 Frauen zeigten bei einer hohen Belastung von 120 Watt ein hohes Fitnesslevel, 92 waren in der mittleren Kategorie und 59 in der untersten Kategorie mit einer Spitzenbelastung von maximal 80 Watt oder einem Abbruch wegen Bluthochdruck, Brustschmerzen oder anderen kardiovaskulären Problemen.

In den folgenden 44 Jahren waren die Frauen sechsmal auf Demenz getestet worden. In dieser Zeit hatten 44 Frauen die Krankheit entwickelt: fünf Prozent der fitten Frauen, 25 Prozent der Frauen mit moderater Fitness und 32 Prozent der Frauen mit geringer Fitness. In der Gruppe der Frauen, die den Fitnesstest abbrechen mussten, waren es sogar 45 Prozent.”

Nun war ja Bewegung noch nie verkehrt in Sachen Gesundheitsvorsorge.

Das weiß man auch als Bewegungsmuffel (und rafft sich häufig doch nicht auf….!).

Doch wenn diese Studie sich tatsächlich bewahrheitet und im Rahmen von Anschluß-Erhebungen kurz- bis mittelfristig bestätigt wird, sollten vor allem Menschen, die Demenzkranke in ihrer Verwandtschaft haben und bislang mit Sport nicht viel am Hut gehabt haben, umdenken.

Vor allem auch deshalb, weil Bewegung im Alltag leicht umsetzbar ist und niemandem ein olympisches Leistungspensum abverlangt wird, der für sich persönlich etwas in Sachen Gesundheit tun will.

Ein, zwei zusätzliche Spaziergänge im Laufe der Woche oder/und die kontinuierliche Integrierung von Erledigungen mit dem Fahrrad sind kleine Dinge, die mit wenig Aufwand zu bewerkstelligen und auch für eher Unsportliche gut zu bewältigen sind.

Wer dem Sport nicht ganz so abgeneigt ist, sollte überlegen, ob er regelmäßig zum Schwimmen, in ein Fitness-Studio oder auf den Jogging-/Walking-Pfad geht.

Eine (leichte) Sportart ins tägliche Leben zu integrieren wird – aufgrund der sich abzeichnenden Erkenntnisse in Sachen Demenz – vor allem für die Menschen leicht sein, die in ihrem persönlichen Umfeld schon mit Demenz konfrontiert sind oder waren.

Wer diese tückische Krankheit einmal miterlebt (hat), für den wird sie ein Leichtes sein: die zusätzliche Spazierrunde oder eine moderate wöchentliche Fitness-Einheit!

In diesem Sinne: Sport und Gesundheit frei!

Bildnachweis: pexels.com

Ausflugsziel in Sachsen-Anhalt: Bad Schmiedeberg, die verträumte Heideperle

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Die ersten Sonnenstrahlen kommen und viele Großstädter fragen sich: „wohin am Wochenende?“. Für Leute, die in Leipzig, Halle oder Wittenberg leben, ist für einen Nachmittagsausflug das Städtchen Bad Schmiedeberg ideal.

Verträumt und auch ein wenig verschlafen empfangen hier – inmitten der Dübener Heide – die kleinen Straßen und Gassen die Besucher.

Bad Schmiedebergs Altstadt ist zudem eine Rarität – was die kleinen Geschäfte anbelangt.

Hier gibt es noch viele Läden „wie früher“, sprich: von der Drogerie über das Schreibwarengeschäft bis hin zum kleinen Obstlädchen kauft man hier noch persönlich und nicht bei einer Kette ein. Aber das nur nebenbei, denn wer sich das kleine Städtchen als Ausflugsziel vornimmt, wird ganz bestimmt am Wochenende dorthin fahren, wenn die Läden geschlossen haben.

Aber dennoch: ein Bummel durch die Altstadt lohnt definitiv auch bei geschlossenen Geschäften, zumal man so die vielen alten Häuser aus längst vergangenen Zeiten – alle weitestgehend schön hergerichtet – bestaunen kann.

Am besten beginnt man den Bummel mit dem Durchschreiten des imposanten Stadttores und lenkt seine Schritte durch die bereits erwähnte Altstadt gen Kurpromenade.

Mondänes Flair inmitten der Heide

Diese überrascht, denn für das Städtchen Bad Schmiedeberg, das weitestgehend von Wald umgeben ist, wirkt diese nämlich fast ein wenig mondän. Blickfang ist der große Schwanenteich, auf dem sogar ein schwarzer Schwan – der sogenannte Trauerschwan – lebt.

Inmitten der poesievollen Szenerie schießt lautlos eine herrliche Wasserfontäne aus dem Teich nach oben – ein wirklich entspannender und schöner Anblick. Bänke und kleine Wege sowie die gepflegte Kurpromenade laden zum Verweilen und promenieren ein.

Und: hier – zwischen Schwanenteich und Kurhaus – steht ein beeindruckendes pavillonartiges Gebäude (siehe Bild), unter dem sich einer der bekannten drei Heilwasserbrunnen der Kurstadt befindet: der Margarethenbrunnen.

Neben dem Kurfürstenbrunnen und dem Moritz-Hauswald-Brunnen, die sich beide ebenfalls in Bad Schmiedeberg befinden, bietet der zentral gelegene Margaretenbrunnen klares Heilwasser aus 136 Metern Tiefe. Probieren erwünscht! Eine kleine Steintafel neben dem Brunnen gibt zusätzlich darüber Auskunft, bei welchen körperlichen Leiden das Wasser eine heilende Wirkung haben kann.

Wem es dann allerdings nach einer schönen Tasse Kaffee, einem Eis oder einem Glas Wein gelüstet – der hat die Qual der Wahl. Rund um das Areal der Kurpromenade laden verschiedene Cafés, Restaurants und auch Eiscafés zu einem Besuch ein. Bad Schmiedeberg ist ein Ausflugsort für die ganze Familie, vor allem, wenn man einen Besuch in diesem attraktiven Heide-Städchen noch mit einem Abstecher in die Natur verbindet.

Auf der Website Heilbad-Bad-Schmiedeberg.de finden sich hierzu unter anderem folgende Tipps:

„Bad Schmiedeberg ist von einer reizvollen Natur umgeben. Hier treffen die großen Mischwälder und sanften Hügel des Naturparks Dübener Heide auf die Auen- und Flusslandschaft der Elbe. Die Umgebung der Kurstadt ist ideal für Wanderungen und Radtouren. Zu entdecken gibt es idyllische Heideseen, Biberburgen, Kräutergärten und Töpferstuben oder romantische Orte, wie das Wasserschloss Reinharz, die Schifferkirche Priesitz, Schloss Pretzsch und die Burg Düben. Lohnend für Naturfreunde ist ein Ausflug in das UNESCO-Biosphärenreservat Mittelelbe.

Sportlichere Akzente können Sie im Rubicon Kletterpark, im Heidespa Bad Düben oder beim Erkunden unserer Terrain-Kur-Wege setzen. Auch der Landschaftspark Goitzsche ist für Skaten, Surfen, Segeln oder Baden ein Tipp.“

Na denn: auf in die Natur, auf in die Heideperle Bad Schmiedeberg!

Bildnachweis: Fotolia,

Datei: #113256002 | Urheber: pur-life-pictures

Hilfe beim Kochen: Rezept von Muttern oder aus dem Web?

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Kartoffeln kochen, Teig ausrollen und Schnitzel panieren: das haben wohl die meisten Frauen von ihren Müttern gelernt. Zumindest die weiblichen Zeitgenossinnen der Generation Mitte Dreißig plus. Nicht wenige dieser Frauen tauschen sich – vorausgesetzt natürlich, die eigene Mama lebt noch – auch dann noch mit Muttern in Sachen Kochen und Backen aus, wenn sie längst einen eigenen Haushalt (und meist auch Familie) haben.

Lieber ins Web statt Muttern fragen?

Doch obwohl die Mutter-Tochter-Kommunikation via Telefon in Sekundenschnelle zu bewerkstelligen ist, scheint doch gerade der schnelle Klick ins Web ein Telefonat bei Muttern abzulösen. Kein Wunder – auf unzähligen Koch- und Backseiten gibt es nahezu stündlich neue Rezepte, Tipps und Erfahrungswerte zu jedem erdenklichen Gericht.

„Wie viel Schmand genau sollte an den leckeren Frühlingskuchen gegeben werden“ oder „Wie gelingt die Soße zum Kotelett auf die Schnelle?“  – die kulinarischen Seiten im Netz sind voll mit diesen und ähnlichen Ratschlägen.

Wer eine Frage hat, googelt diese oder gibt sie gleich auf der jeweiligen Seite ein und hat in Millisekunden –zig Antworten.

Dass diese extrem schnelle Hilfe heutzutage häufig mehr genutzt wird, als die telefonische Nachfrage bei Mama – davon darf man ausgehen.

Mutter bei solchen Ratschlägen oft 1. Wahl

Allerdings dürfte das auch situationsabhängig sein. Wer im Büro sitzt und in Gedanken seinen abendlichen Speiseplan durchgeht und überlegt, was er noch im Hause hat und was er einkaufen muss, klickt wahrscheinlich eher ins Netz für einen schnellen Ratschlag, als jemand, der offline am Herd steht und schnell eine Info in Sachen Zubereitung benötigt.

Hier – das ist sonnenklar, wird wohl immer, immer, immer die Mama die erste Wahl sein, denn so gut wie ihr Rat, ist wohl kein einziger Internet-Tipp weltweit.

Warum?! Weil Mamas Tipps so individuell sind, wie jede Mama selbst.

Und – ganz ehrlich – : eine leckere Mahlzeit, die durch Muttern`s Tipp veredelt wurde, schmeckt doch am Ende nochmal so gut!

Bildnachweis: pexels.com

 

Mit Mann bei IKEA Accessoires shoppen – geht gar nicht!

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Ein Gastbeitrag von Lisa. Wann immer es darum geht, monströse Schränke oder lange Regale bei IKEA zu kaufen und diese dann gen eigenes Zuhause zu kutschieren braucht FRAU meist einen (starken) Mann.

Das kennen sicher die meisten weiblichen Zeitgenossinnen aus eigener Erfahrung.

Zwar bietet der schwedische Möbelriese einen Lieferservice an, aber zumeist findet sich mit dem Partner, einem guten Freund oder dem eigenen Vater eine Möglichkeit, die sperrige Ware auf privatem Wege nach Haus fahren und in die eigenen vier Wände tragen zu lassen.

Zum Stöbern zu IKEA – besser nicht mit Mann!

Soweit – so gut und wohl auch bekannt. Allerdings sollte man auf die Begleitung eines Manns bei IKEA tunlichst verzichten, wenn man nur Kleinigkeiten einkaufen möchte, Deko, Accessoires und Zubehör. Mit einem quengelnden Typen in der Nähe wird das nämlich nichts. Ich weiß das eigentlich, aber leider unterlief mir dieser Fehler erst dieser Tage wieder.

Mein Partner und ich waren – was eigentlich nie vorkommt – binnen zwei Wochen zweimal bei IKEA.  Das erste Mal kauften wir ziemlich viel sperriges Mobiliar für ein neu hergerichtetes Zimmer, inklusive Lampen.

Da diese sich als Fehlkauf herausstellten, brachten wir sie wieder zurück. Die Dinger waren so schwer, dass mein Partner deswegen mitkam.

Ich wollte die Gelegenheit nutzen, noch schöne Bilderrahmen für den neu renovierten Raum zu kaufen, da viele Fotos bei mir daheim nur darauf warten, schön eingerahmt zu werden.

Wir tauschten also die Lampen um und ich nahm Kurs auf die Dekoabteilung.

Männer werden schnell ungeduldig

Das passte meinem Partner so gar nicht, denn er dachte, dass wir nun – nach dem Umtausch – gleich wieder fahren. Ich hatte nichts weiter von meinem Vorhaben erzählt, weil ich es für eine Lappalie hielt.

Dazu sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass wir erst knapp ein Jahr zusammen sind.

Es kam, wie es kommen musste: ich stöberte ausgiebig in der Bilderrahmen-Abteilung, die ja nicht gerade klein ist, verglich Preise und Deko-Stile und war keineswegs in Hast.

Mein Freund schlich ungeduldig um mich herum, was mich absolut stresste. Wir verabredeten, dass er eben nach draußen, eine rauchen und vielleicht im Bistro noch einen Kaffee trinken, geht.

Ich wähnte mich also in Sicherheit, nun weiter entspannt nach meinen Dekorations-Utensilien Ausschau halten zu können.

Da ich viele Fotos, die ich in diversen unterschiedlichen Formaten habe anfertigen lassen, zur Probe mitgebracht habe, um zu schauen, ob das Maß hinhaut, brauchte ich schon etwas Zeit, um alles in Ruhe zu prüfen.

Männer machen einen oft verrückt beim Shopping

Mit der Ruhe – nun ja….das war dann aber nichts.

Denn: ehe ich es mich versah, stand mein Partner schon wieder neben mir und scharrte mit den Hufen.

„Bist Du denn nun soweit?“ fragte er ungehalten und ich fühlte mich sogleich unter Druck und echt gestresst.

Er entfernte sich wieder etwas, aber – mal ehrlich! – in so einer Atmosphäre ist an entspanntes Herumstöbern doch nicht ansatzweise zu denken!

Binnen weniger Minuten erschien er wieder und wiederholte seine Frage, wann wir denn nun endlich gehen?

Das Ende der Geschichte? Nun, ich gab auf. Ich hatte unter diesen Umständen nicht im Ansatz die Ruhe, die ich für meine Auswahl benötigte. Mit nur wenigen Bilderrahmen unter dem Arm nickte ich ihm seufzend zu und wir steuerten die Kasse an.

Als Frau lieber alleine zu IKEA

„Am besten, Du fährst für diese Kleinigkeiten das nächste Mal allein“ schlug mein Freund vor.

Logisch, dass ich diesen Vorsatz für mich schon längst gefasst habe, denn – wie wahrscheinlich viele Frauen – brauche ich für den Kauf solcher Kleinigkeiten Ruhe und Zeit. Die hat man – allermeist – mit einem Mann nicht.

Es sei denn, man (FRAU) hat ein Exemplar ergattert, dass ebenso deko-verrückt ist, wie man selbst.

Das ist allerdings wohl eher selten der Fall!

Ich musste an einen Zeitungsartikel denken, den ich vor ewigen Zeiten mal gelesen habe. Er handelte davon, dass Geschäftsinhaber irgendeiner Stadt – ich glaube, es war sogar in Deutschland – eine Art Männertreff konzipiert haben, wo Frauen, die Sonnabends in der Innenstadt bummeln wollen, ihre Männer „abgeben“ können. Mit Fußball-Lounge, Billardtisch und so weiter.

Ganz ehrlich: ich möchte fast darauf wetten, dass diese Idee von einer Frau stammt!

Die wahrscheinlich vorher mit ihrem Mann bei IKEA war!

Übrigens: was man (FRAU) für Beobachtungen im Baumarkt, wenn die Leute shoppen gehen, betreiben kann, findet sich hier.

Bildnachweis: Fotolia,

Datei: #127957639 | Urheber: lightpoet

Schön für Kinder: das Osterhasen-Postamt hat geöffnet!

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Was mit dem Weihnachtspostamt schon eine schöne Tradition ist, setzt sich mit dem Osterhasen-Postamt fort. Betrieben von der Deutschen Post, beantwortet der plüschige Geselle ab sofort Briefe von Kindern aus aller Welt.

Osterhasen-Postamt erwartet Wunschzettel aus aller Welt

Die Thüringer Allgemeine schreibt dazu Anfang März:

„Das Osterhasen-Postamt erwartet jetzt wieder Wunschzettel aus aller Welt. Anfang der Woche öffnet das Büro von „Hanni Hase“ in Ostereistedt. Im vergangenen Jahr gingen dort rund 31.000 Briefe ein. Kinder aus Deutschland, aber auch vielen europäischen Ländern, Australien, Kanada, China und Neuseeland schrieben an den Osterhasen.

Das Büro von Hanni Hase gibt es mittlerweile seit 36 Jahren in dem Dörfchen Ostereistedt bei Rotenburg. Ein zehnköpfiges Team, ehemalige Postler und deren Helfer, beantworten im Auftrag der Deutschen Post die bis zum 24. März eingetroffenen Briefe. Diese enthalten oft selbst gemalte Bilder und Basteleien – weil viele der kleinen Absender noch nicht richtig schreiben können.“

Also ran an den Stift mit dem Nachwuchs! Denn: wie immer sind Feierlichkeiten wie Weihnachten und Ostern auf einmal da, ehe man es sich versieht!

Post vom Osterhasen überrascht!

Und es wäre doch schön, wenn neben einer Kleinigkeit und ein paar Süßigkeiten auch Post vom Osterhasen im Körbchen liegt! Die Adresse zu Hanni Hase finden Sie hier.

Schöne Geschenke zur Geburt – meine Tipps für Sie!

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Ein Gastbeitrag von Tanja Kilga (im Bild) in Sachen “Schöne Geschenke zur Geburt”.

Was schenken, wenn im Freundes- oder Bekanntenkreis der Nachwuchs auf der Welt ist? Das ist oftmals  gar nicht so einfach. Für Freunde nicht, für die Verwandtschaft nicht und auch nicht für die Paten. Das abzuändern war mir ein Bedürfnis und so kam ich zunächst auf die Idee, für kleine Erdenbürger ganz besondere Schnullerketten herzustellen.

Wer bin ich?

Im eigenen Umfeld waren Geschenke zur Geburt stets ein Thema

Mein Name ist Tanja Kilga, ich bin verheiratet, stolze Mutter einer 7-monatigen Tochter und komme aus Wolfurt in Vorarlberg.

Mein Engagement, mich selbstständig zu machen, waren die vielen Geburten in meinem Umfeld und der Wunsch, dafür ein ganz persönliches Geschenk zu überreichen. Sie kennen ja ganz bestimmt auch das Gefühl, dass jeder auf seine/ihre eigene Art einzigartig ist – oder? Wie schwer ist es dann, ein passendes Geschenk für diese Personen zu finden?

Gerade dann, wenn es ein kleines Lebewesen ist, das gerade das Licht der Welt erblickte. Und wir von „null“ beginnen müssen, dieses Baby erst kennen zu lernen. Denn seine/ihre Charakterzüge und Eigenschaften werden erst noch entwickelt.

Was zur Geburt schenken? Diese Frage beschäftigt viele!

Was aber nun zur Geburt eines solchen kleinen Menschenkindes schenken? Hierfür habe ich für Sie einige Vorschläge zusammengestellt.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer Taufkette? Die Taufkette ist für mich ein sehr schönes Geschenk fürs Baby und das für immer. Daran anknüpfend möchte ich Ihnen meine persönlichen, mit Liebe selbst gebastelten, Geschenke vorstellen – allen voran die schon eingangs erwähnte

Schnullerkette:

an die Schnullerkette (im Bild) kann später noch ein Beißring befestigt werden, wenn das Kleine die ersten Zähnchen plagen.

Wagenkette und Hängemobile

Die Wagenkette bzw. das Hängemobile für den Kinderwagen sollen den kleinen Insassen zum  Greifen und Spielen anspornen oder einfach nur zum Anschauen erfreuen.

Schlüsselanhänger

Mit dem persönlichen Schlüsselanhänger haben auch die „Großen“ ein Stückchen „Kleines“ bei sich.

Greiflinge

Der Greifling passt in jede Tasche und ist ein super Mit-Nehm-Spielzeug für die Kleinen.

Stillkette

Ihr Baby krallt sich gerne fest beim Trinken? Die Stillkette soll Ihre Haut davor retten. Sie hat einen Silikonring zum Greifen und Beißen und ist in der Länge variabel zu verstellen.

Spardose mit Namen

Auch mit kleinen Kupferstücken kann sich Ihr Baby später einen Herzenswunsch erfüllen. Unsere  Holzspardosen haben einen Einwurfschlitz und unten einen Steckgummi. Mit Wunschname wird das Ganze personalisiert.

Milchzähnchen-Dose

Von Milchzähnchen-Dose bis Windeltorte – Ideen gibt es viele

Leider ist es für jeden das Gleiche: die ersten Zähnchen kommen und die ersten Zähnchen gehen. Diese besonderen kleinen Stücke können Sie hier in einer personalisierten Michzähnebox aufbewahren.

Windeltorten

Derzeit sind meine Windelgeschenke in Tortenform (im Bild) 2- oder 3-stöckig erhältlich. Diese sind auf Kundenwunsch individuell bestückbar. Das Besondere daran sind –  wie ich finde – die kleinen (15x15cm) zertifizierten Vorarlberger Dinkelkissen oder die herrlich duftenden Zirbenkissen.

Schön, dass Sie sich die Zeit genommen haben, um mich und mein Unternehmen etwas kennen zu lernen. Stets arbeite ich daran, mein Sortiment zu erweitern – Ideen dafür sind viele vorhanden und deren Umsetzung auch schon im Gange! Aktuell sind beispielsweise Rucksackbeutel geplant, die im Set für Mama und Kind erhältlich sein werden. Auch Kisterlis, Bettschlangen, Baby-Krabbel-Decken usw. werden in Kürze ins Sortiment aufgenommen.

Noch etwas zu meinen Produkten, damit Sie sich einen adäquaten Überblick verschaffen können:

bei meinen Materialien erfolgt die Auswahl nach DIN EN 71-3 (Norm für Migration bestimmter Elemente aus Spielzeug bzw. Spielzeugmaterial)

Geschenke zur Geburt in Ruhe auswählen

Alle Bestandteile sind: * farbecht, * schadstofffrei, * nickel und rostfrei, * speichel und schweißfest und natürlich unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen hergestellt.

Mehr zu meinen Produkten unter dem Label „unique-einzigartig“ finden Sie Facebook. Folgen Sie mir einfach hier und schauenSie  sich die oben genannten Geschenk-Ideen ganz in Ruhe auf Facebook an und verpassen Sie keine Neuigkeiten!

Telefonisch erreichbar bin ich unter 0043-650-7114462!

Herzlichst,

Tanja Kilga

Bildnachweise: unique-einzigartig, Tanja Kilga

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Bücher als Kaufangebot im Kindergarten – muss das sein? Nein und Ja!

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Ein Gastbeitrag von Anke zum Thema “Bücher im Kindergarten kaufen”

„Mama, Mama, schau – das will ich haben. Und das. Und das. Und das auch noch….!“

Als ich an diesem Tag den Kindergarten betrete, um meine Tochter abzuholen, zieht sie mich gleich hin zu einem reich bestückten Büchertisch. Kinderbücher aller Art – vom Märchenbuch bis hin zum Kochbuch – türmen sich auf dem Tisch, direkt im Eingangs- und Umkleidebereich des Kindergartens.

Die Bücher sind ein Angebot eines Bücherverlages, der kommerziell agiert. Das wird mir schnell klar, als ich den Büchertisch näher in Augenschein nehme. Noch immer tänzelt mein Kind um mich herum und macht mich auf diverse Bücher aufmerksam, die sie – jetzt am liebsten sofort – haben möchte.

Bücher kann man doch selbst für das Kind kaufen!

Ehrlich gesagt finde ich das ziemlich daneben. Wenn ich Bücher für mein Kind kaufen möchte, dann gehe ich in einen Buchladen, ganz klar! Warum um Himmels willen, werde ich in einer Kindertagesstätte mit Kaufangeboten á la Kassenzone im Supermarkt traktiert? Es reicht doch nun wirklich schon, wenn Kinder beim Einkaufen im Supermarkt für allerlei Kinkerlitzchen und Süßigkeiten gewonnen werden sollen!

Muss ich das „Bitte-Bitte“-Gequengel tatsächlich nun auch noch im Kindergarten ertragen? Ich nehme mir vor, den Chef des Trägers der Kindergarten-Einrichtung anzurufen.
Am nächsten Tag schon habe ich ihn persönlich am Apparat. Seine Antwort auf meine Frage, warum so ein Angebot im Kindergarten sein muss, ist fadenscheinig.

Man habe, so der Tenor, die Sitte, dass dann und wann ein Vertreter für Kinderbücher seine Produkte im Kindergarten auslegt, bei Übernahme der Trägerschaft für diesen Kindergarten mit übernommen. Und bislang hätte sich da auch keine Mama oder kein Papa darüber beschwert.

Aha. Na dann….war ich wohl die Erste, die den Mund aufmachte. Das passiert mir übrigens oft. Ich sage schnell meine Meinung zu Dingen, die mir nicht passen – darin scheine ich mich von den allermeisten Mitmenschen wohl zu unterscheiden. Das Telefonat brachte nicht viel, einzig das Versprechen des Leiters mein Anliegen einmal mit der Leiterin des Kindergartens zu besprechen.

Diese begegnete mir ein paar Tage später zufällig und sprach mich auf das Thema an. Ich erläuterte ihr mein Unverständnis, allerdings brachte sie ein Argument, dass ich – das muss ich zugeben – bis dato überhaupt nicht bedacht hatte.

Bücher im Kindergarten als Offerte für Eltern, die kaum Bücher kaufen

Sie erzählte mir nämlich, dass es durchaus einige Kinder in dem Kindergarten gibt, die im Elternhaus mit Büchern überhaupt nicht in Berührung kommen. Und vordergründig für diese Kinder sei das Angebot gedacht, denn so manche Mama oder Papa mit diesem “Nicht-Bücher”-Hintergrund kauft dann nämlich doch dann und wann ein Buch. Diese besagten Kinder kommen so also doch noch in den Genuss von Kinderbüchern.

Oha! Ein wichtiges Argument – in der Tat! Das hatte ich so nicht bedacht, ganz ehrlich!

Je länger ich über die Worte der Kindergartenleiterin nachdachte, desto einleuchtender erschien mir ihre Begründung.

Natürlich war es für mich als Bücherwurm so was von gar nicht nachvollziehbar, dass es Familien gibt, in denen Bücher keine Rolle spielen. Ich selbst war von jeher ein Bücherwurm und habe diese Leidenschaft auch auf meinen Nachwuchs übertragen.

In unserem Zuhause gibt es sowohl im Kinderzimmer- als auch im Wohnzimmerbereich -zig Bücherregale, es vergeht kein Tag, an dem ich nicht meinem Kind vorlese und nicht auch selbst in einem Buch schmökere.

Und: selbst in digitalen Zeiten würde ich immer und zu jeder Zeit eine Lanze für ein Buch brechen, das ist klar.

Vor diesem Hintergrund sehe ich die Buchauslage im Kindergarten in einem etwas anderem Licht. Zwar ist es immer noch nervig ohne Ende, wenn der Nachwuchs ob des Büchertisches bettelt und quengelt, aber wenn dieses Angebot letzten Endes dazu führt, dass auch nur ein Kind mehr an Bücher heran geführt wird, dann ertrage ich es gern!

Bildnachweis: Fotolia,

Datei: #44915169 | Urheber: lagom

„Ich erzähle gerne Geschichten und liebe es, wenn mir Menschen begeistert zuhören“

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Blogs für Yachten, Blogs für superedle Herrenkleidung, Blogs für den Mann von Welt – an Angeboten für Männer mangelt es im Netz nicht. Richteten sich zu Beginn des Internetzeitalters die meisten Angebote im Netz eher an Frauen, wird mittlerweile auch die männliche Zielgruppe sehr gut bedient.

Allerdings ähneln sich viele Blogmagazine für Männer sehr und sprechen oft nur die gutsituierten „Herren der Schöpfung“ an.

Nicht so das Magazin EXIMUM.de. Gegründet von Thilo Heffen, der sich als ganz normaler Typ von nebenan sieht, bietet das Online-Magazin für IHN einen Themenmix an, mit dem sich der ganz normale Mann identifizieren kann.

Diese Ausrichtung verfehlt seine Wirkung nicht – das Magazin erfreut sich einer steigenden Leserschar.

Mittlerweile arbeitet  Gründer Heffen, der schon in der Kindheit eine Faszination für das Schreiben hatte, daran, sein Magazin auch offline – als Printausgabe – herauszubringen.

Dem nicht genug, schreibt der umtriebige Blogger, der aus dem anfänglichen Bloggen für sein persönliches Umfeld ein professionelles Business gemacht hat, an seinem ersten Buch. Wir haben mit Thilo Heffen über sein Magazin und die Leidenschaft für`s Schreiben gesprochen. Herausgekommen ist ein spannender Einblick in die digitale Männerwelt.

FB: Herr Heffen, Sie arbeiteten im Hauptberuf in führender Position im Frachtbereich des Frankfurter Flughafens und danach als Niederlassungsleiter eines englischen Industriekonzerns – wie kommt man(n) da aufs bloggen?

TH: Das Bloggen sollte eigentlich einen Ausgleich zu meinem stressigen Berufsleben darstellen. Ich habe schon immer gerne geschrieben. Irgendwo muss es da auch noch eine Schachtel mit angefangenen Kurzgeschichten und so geben, wahrscheinlich bei meinen Eltern im Keller. Höhepunkt meiner recht kurzen literarischen Karriere, wenn man das so nennen will, war 1996 die Veröffentlichung einer Kurzgeschichte in einer Sammlung zeitgenössischer Stücke, Gedichte, Geschichten und so weiter eines Münchner Verlags.

Ich hatte den Aufruf zur Einsendung der eigenen Werke dazu gesehen und innerhalb zwei Nächten die wahrscheinlich schlechteste Kurzgeschichte der Welt produziert (lacht). Also lag es nahe,  dass ich mir die Schreiberei als ruhenden Pol aussuchen würde. Und im 21. Jahrhundert bietet das bloggen dafür noch seinen eigenen, speziellen Anreiz.

FB: Wann haben Sie Ihre Leidenschaft für`s Schreiben entdeckt?

TH: Das war von klein auf schon so. Ich habe immer viel gelesen, ich denke dass es damit zusammenhängt. Ich war einfach fasziniert wie manche Autoren es schafften, nur mit ihren geschrieben Worten bei mir im Kopf diese Bildwelten entstehen zu lassen. Das wollte ich auch einmal können. Ich erzähle auch unheimlich gerne Geschichten und liebe es wenn mir Menschen begeistert zuhören.

FB: Wie vollzog sich der Schritt vom Gedanken, einen eigenen Blog zu starten, bis hin zur realistischen Umsetzung Ihres Magazins EXIMUM.de?

TH: Der Blog sollte am Anfang eigentlich genau das sein: Ein Blog! Nichts weiter. Ein bisschen harmloses Schreiben. Ich hatte erwartet dass ihn vielleicht meine Frau liest, ein paar Freunde und vielleicht meine Mutter. Deshalb war die anfängliche Umsetzung recht einfach.

Allerdings habe ich sehr schnell Geschmack an den ganzen Möglichkeiten eines Blogs gefunden, verschiedene Themes und Plugins ausprobiert, bis dann nach ca. 2 Monaten EXIMUM in seiner jetzigen Form entstand. Die steigenden Besucher- und Zugriffszahlen motivierten mich natürlich auch und haben mir gezeigt, dass ich nicht so falsch lag.

FB: Der Zusatz-Titel Ihres Blogmagazins lautet: „Schokolade fürs Gehirn“. Wie sind Sie darauf gekommen, hat das eine besondere Bewandtnis?

TH (lacht): Ja, das ist eine gute Frage. Ich war auf der Suche nach einem Slogan der kurz und knackig daher kommt und vielleicht ein bisschen ungewöhnlich ist.

“Schokolade fürs Gehirn” kam mir letztendlich in den Kopf weil Schokolade lecker ist, ich sie liebe und sie beim Essen Spaß macht. Mein Ziel mit EXIMUM ist es, Inhalte zu produzieren, die beim Lesen für das Gehirn genauso lecker sind wie Schokolade für die Geschmacksnerven, wenn Sie verstehen was ich meine.

FB: Im Gegensatz zu anderen Bloggern können Sie mit einem kleinen Team aufwarten. Wie haben Sie dieses zusammengestellt und wer bringt sich wie ein?

TH: Thomas Wester und Jannik Jauer von www.trekkinglife.de habe ich über Facebook kennen gelernt. Der Schreibstil der Beiden auf ihrem eigenen Blog hat mir sehr gut gefallen, also habe ich sie einfach gefragt ob sie EXIMUM gerne unterstützen wollen. Die Beiden kümmern sich jetzt neben ihren eigenen Projekten um den Bereich Outdoor/Abenteuer.

Bei Christian Allner von www.schrift-architekt.de habe ich eine Weiterbildung belegt. Wir kamen ins Gespräch und er fand EXIMUM klasse. Jetzt unterstützt er durch Artikel und seine Expertise im technischen sowie im Marketingbereich.

Ich hoffe natürlich noch weitere talentierte Leute zu finden die von EXIMUM genauso begeistert sind wie wir, und die Lust haben, die Webseite und die anderen geplanten Projekte voran zu treiben.

FB: Die Themen Ihres Blogs richten sich an männliche Leser. Für diese Zielgruppe gibt es mehr und mehr  Angebote im Netz – womit hebt sich Ihr Magazin von anderen Blogformaten im Internet ab?

TH: Der überwiegende Teil der Männerblogs ist thematisch in Nischen angesiedelt: Papablogs, Gentlemenblogs, Blogs für Autoliebhaber, Blogs für dieses und jenes, Blogs für sibirische Hamsterzucht von April bis Juni in ungeraden Jahren.

EXIMUM hingegen ist weit weg von irgendwelchen Nischen.

Wir schreiben über alle möglichen Themen. Sie müssen nur interessant sein und uns auch selbst gefallen. Das können Sie schon anhand der Headlines erkennen. Hier nur mal drei Beispiele: “Die härtesten Sportarten: Calcio Storico”, “So steigen Sie ins Darknet ein” und “Hat Wasser ein Gedächtnis?” Wie gesagt, wir sind nicht unbedingt in engmaschige Kategorien einzuordnen.

Wir unterscheiden uns auch dahingehend, dass wir nicht über Dinge berichten und Produkte vorstellen, die außerhalb der Möglichkeiten unserer Leser liegen. Die Sachen, Veranstaltungen und Produkte, die Sie auf EXIMUM finden, sind für den Leser erleb- und bezahlbar.

EXIMUM richtet sich nicht an den Gentleman, den Playboy oder Männer, die maßgeschneiderte Schuhe und Anzüge tragen. EXIMUM richtet sich an den Durchschnittsmann, den „so-wie-ich“-Typen.

Wenn Sie Berichte über millionenschwere Yachten, Golfclubs oder super teure Autos suchen, dann müssen Sie sich auf anderen Blogs umschauen!

FB: Wie gehen Sie an die Themenfindung heran?

TH: Ich halte Augen und Ohren offen! Natürlich surfe ich viel im Internet, auf den verschiedenen Plattformen, und da fallen mir oft Dinge ins Auge die ich interessant finde.

Mittlerweile werde ich aber auch schon von Lesern angeschrieben, die mich auf bestimmte Themen hinweisen.

Aber es reicht auch schon ein Espresso in einem Café, um etwas aufzuschnappen oder zu sehen von dem man weiß, dass es als Artikel interessant sein könnte.

Wichtig ist, finde ich, dass man sehenden Auges durch die Welt läuft und dabei mal die eigene Klappe hält. Dann wird man auf genügend interessante Geschichten stoßen.

FB: Was hat sich in Ihrem Leben verändert, seit Sie ein eigenes Online-Magazin betreiben?

TH: Ich lerne jetzt viel mehr aus den verschiedensten Bereichen des Lebens. Während ich früher im Arbeitsleben spezialisiert war und überwiegend mit Menschen zu tun hatte, die genauso spezialisiert waren wie ich, habe ich heute mit den verschiedensten Leuten aus den unterschiedlichsten Branchen zu tun. Dabei lerne ich ständig neue Dinge kennen.

Ich netzwerke auch in Bereiche hinein, mit denen ich vorher logischerweise überhaupt keine Berührungspunkte hatte.

Dadurch lerne ich noch mehr, knüpfe weitere Kontakte und eröffne mir noch mehr Themenfelder. Man kann schon sagen dass mein Leben beruflich um einiges bunter geworden ist.

Privat bin ich viel ausgeglichener. Ich mache jetzt etwas das mir sehr viel Spaß macht und das mir liegt. Die Entscheidung mich Vollzeit auf EXIMUM zu konzentrieren und meine eigenen Pläne und Projekte voranzutreiben habe ich bisher noch nicht bereut.

FB: Wie sieht ein normaler Blog-Arbeitstag bei Ihnen aus?

TH: Im Regelfall sitze ich zwischen 04:30 und 05:00 Uhr schon am PC. Ganz nebenbei: Das frühe Aufstehen habe ich mir bei der Recherche zu genau diesem Thema angewöhnt.

Ich habe meine Woche in Themenblöcke unterteilt: An zwei Tagen schreibe ich nur für die Webseite, ein Tag ist für Projekte reserviert, ein Tag für die ganze technische Arbeit, einen Tag nehme ich mir zum schreiben meines Buches und einen Tag für Social Media Arbeit.

Je nachdem was anliegt sitze ich also am Rechner und schreibe, recherchiere, kommuniziere oder befasse mich – wenn möglich- mit einem Thema sogar vor Ort.

Das geht dann bis ca. 13.00 Uhr. Dann kommen meine Frau und unsere Tochter aus dem Kindergarten nach Hause und die Familienzeit, mit allem was dazu gehört, beginnt.

Es ist mir wichtig, dass ich diese Trennung vollziehe, denn nur so kann ich mich voll auf meine Arbeit und auch auf meine Familie konzentrieren.

FB: Sie haben Familie, schreiben gerade ein Buch und führen das Magazin – bleibt Zeit für Hobbys? Und  wie gestaltet sich das Familienleben?

TH: Durch die oben erwähnte Trennung von Beruf und Familie läuft es bei uns ziemlich harmonisch ab.

Natürlich hat meine Frau Verständnis wenn ich mal etwas fertig machen muss, weil die Zeit rennt. Das kommt aber selten vor. Im Regelfall bleibt genug Zeit für sie und unsere Tochter. Das ist mir auch unheimlich wichtig, denn schließlich war einer der Gründe, warum ich mich aus dem Managementbereich zurückgezogen habe, der Wunsch nach mehr Zeit mit der Familie. Und weil ich nie der Typ Mensch war, der Hobbys hatte, vermisse ich die auch nicht.

Wenn überhaupt kann man sagen, dass das Schreiben meines Buches so etwas wie ein Hobby ist. Thema des Buches ist die entspannte Selbstoptimierung bei Menschen ab den Vierzigern, die nicht mehr jedem Hype hinterher hecheln müssen. Und genauso handhabe ich das auch: Entspannt und locker. Es klingt seltsam, aber jetzt ist das Schreiben der Ausgleich zum Schreiben geworden! (Lacht)

FB: Welche Pläne schmieden Sie derzeit in Bezug auf Ihr Magazin? Können Sie schon Ausblicke geben?

TH: Momentan arbeiten wir an einer Printausgabe von EXIMUM. Das wird kein weiteres Herrenmagazin in einem Meer von Herrenmagazinen, sondern geht eher in die Richtung Corporate Publishing, das heißt, wir erstellen ein thematisch hochwertiges Magazin mit Artikeln aus den verschiedensten Bereichen.

Mit enthalten sind auch Artikel, die sich um den einen speziellen Hersteller sowie seine Produkte oder Dienstleistungen drehen, dessen Vertriebswege wir für die Distribution benutzen. Da wird momentan viel Gehirnschmalz eingesetzt!

Zeitgleich setzen wir den ersten von – hoffentlich vielen – Podcasts um, die sich in Interviews um Männerthemen, die wirklich interessieren, drehen werden.

Geplant sind zudem ein Webshop mit bezahlbaren und coolen Artikeln die man(n) so haben muss/möchte und, eventuell ein YouTube-Channel später dieses Jahr, diverse Kooperationen und, und… Ich habe eine ganze Schublade voller Ideen und fast täglich kommen neue dazu. Was sich aber letztendlich davon realistisch umsetzen lässt ist eine andere Frage.

Ich bin aber guter Dinge.

Zum Magazin Eximum geht es hier.