Montag, 6. Juli, 2020

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Singlefrauen berichten: in diesen Städten ist Partnersuche schwer!

„Zu viel Auswahl“, „Zu hohe Ansprüche“, „Kein Aufeinander zugehen mehr“, „Zu oberflächlich“. Das hört man immer wieder im Zusammenhang mit Dating und Kennenlernen. Meist werden auch dem Online-Dating diese Attribute zugeschrieben. Aber ganz gleich, ob eine Singlefrau online oder offline datet: dass es heutzutage ab circa 30plus nicht wirklich einfach ist, einen Mann kennenzulernen, ist fakt.

Der Beweis fand sich dieser Tage im Zusammenhang mit einem Posting, das vom Blogmagazin „Single in der Großstadt“ auf Facebook erstellt wurde.

Darin heißt es unter anderem:

“(…)Paris ist die Stadt der Liebe, Hamburg die Stadt der Singles!” Single in Hamburg, da denkt manch einer, es kann ja nicht so schwer sein! Denkste, denn dort ist es besonders schwierig. Angebot und Nachfrage fallen extrem hoch aus.(…)WAS DENKT IHR? UND WARUM IST DAS SO? IN WELCHER STADT LEBT IHR?(…)“

Posting traf einen Nerv bei Singlefrauen

Die Zeilen müssen einen Nerv getroffen haben, denn die Kommentare dazu werfen ein grelles Schlaglicht auf das daten und kennenlernen in den Metropolen dieses Landes. Viele der weiblichen Kommentatoren meldeten sich unter dem Post und berichteten von ihren Erfahrungen. Auffällig auch: viele Kommentare decken sich inhaltlich und bestätigen, dass es auf den großstädtischen Singlemärkten tatsächlich recht turbulent zugeht. Im Negativen gemeint.

Denn: trotz vieler Menschen in großen Städten und den parallel verfügbaren, unzähligen Singlebörsen und Kontakte-Portalen scheinen sich unendlich viele Singles eben gerade nicht zu finden.

So schreibt eine Sandra aus Düsseldorf:

Düsseldorf (…)Ich hab auch das Gefühl das es viel zu schnelllebig ist .Man bekommt überhaupt kaum noch die Chance jemanden richtig kennenzulernen .Entweder sie sollen keine Beziehung , sind völlig überfordert mit einer selbstbewussten Frau oder meinen Sie hätten noch 20. Frauen zur Auswahl.
Ich bin mittlerweile glücklicher Single(…)“

Ellen aus Frankfurt schreibt:

Komme aus Frankfurt, hier dasselbe in grün. Man denkt man lebt in einem Ballungsgebiet, aber ist genau so schwer jemanden zu finden wie anderswo(…)deshalb nutze ich das Netz zur Unterstützung, allerdings…naja, was sich hier mitunter tummelt…aber ich gebe nicht auf!“

Conny aus Magdeburg konstatiert:

Durch die Dating Apps ist es schwieriger geworden, weil keiner sich mehr traut den Anderen anzusprechen.(…)“

Partnersuche auch in kleineren Städten nicht ohne

Auch in Städten, die nun nicht gerade zu den Metropolen zählen, scheint sich die Partnersuche für Singlefrauen schwer zu gestalten. So schreibt Ramona aus Reutlingen:

(…)Hier ist es dasselbe, aber man macht das beste daraus
Hier aus Magdeburg“

Und was ist mit Berlin? Dem Hotspot, in den es doch so viele Menschen alljährlich zieht? Gehen auch hier die Singlefrauen oft leer aus?

Dazu schreibt unter dem Posting Christiane:

„Berlin. Singlehauptstadt. Ich habe Männer getroffen, die angeblich eine Beziehung wollten. Und dann von heute auf morgen blockiert. Ohne ein Wort, ohne Erklärung. Ich gebe dem nächsten unvoreingenommen eine Chance, um auf der Nase zu landen.“

Tja, es scheint also bei weitem kein Klischee, sondern eine Tatsache zu sein, dass Singles – insbesondere aber wohl die Singlefrauen – heutzutage große Probleme haben, den richtigen Partner zu finden.

Und das, obwohl die Möglichkeiten jemanden kennenzulernen, in den letzten Jahrzehnten ja eher gestiegen sind. Singlebörsen eröffnen gefühlt täglich im Netz  (und das für jedwede Zielgruppe) und außerdem gibt es mittlerweile alle möglichen Club- und Freizeit-Konzepte, die sich ebenso an Singles richten.

Wo viel Angebot, da viel Ernüchterung

Aber der Eindruck täuscht nicht: wo viel Angebot, da viel Ernüchterung. Ganz klar.

Insofern kann das Motto nur lauten: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“! Oder altmodischer gesagt: „Jeder Topf findet seinen Deckel“. Wenn auch nicht gleich, dann aber vielleicht doch irgendwann!

Bildnachweis: pexels.com

 

 

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