Man kann es auch anders formulieren: oft klappt es nicht, sehr oft sogar. Vor allem dann nicht, wenn FRAU die 30 ab der Mitte schon verlassen und die 40 schon im Blick hat.

Natürlich ist diese Art des Datens ein Riesenthema – vor allem im Netz. Es wird nach den Gründen, warum es nicht klappt, recherchiert, es werden Tipps gegeben, eine Armada von Dating- und Coaching-Experten zieht für und mit einsame(n) Herzen ins Feld. Und auch der Büchermarkt wartet mit unzähligen Ratgebern in Sachen Online-Dating auf.

Allerdings kann man sich das meiste sparen, denn die Gründe, warum Online-Dating meist mit viel zu vielen Erwartungen überfrachtet und eben nicht selten deshalb zum Scheitern verurteilt ist, braucht man nicht noch nachzulesen oder via Coaching aufzuspüren, das geht ganz locker auch alleine.

Oder – um es anders zu formulieren: betreibt man das Online-Dating eine ganze Weile, wird einem schnell klar, dass hier auf die Schnelle kaum etwas Ernsthaftes zu realisieren ist.

Am besten wäre deshalb, dass Frauen, die damit beginnen, einen Partner im Internet zu suchen, wirklich ganz locker herangehen, am besten ohne Erwartungen.

Ist nicht einfach – klar! –  denn natürlich hat man (FRAU) Erwartungen, wenn man in Sachen Herzflimmern online geht. Sonst kann man es ja gleich lassen.

Aber dennoch: die Erfahrungen zeigen, dass Geduld und ein gewisses dickes Fell mitgebracht werden müssen, wenn man sich den Traummann digital angeln will.

Ganz wichtig ist auch die Vermeidung von Liebeskummer, der gerade bei dieser Art des Datens superschnell zuschlagen kann. Oft in Situationen, in denen ein erfolgreiches Date mit weiteren Treffen fortgesetzt wird und es womöglich schon die ein oder andere heiße Nacht gibt. Genau hier schnappt die Falle so oft zu, denn wo die weibliche Dating-Kandidatin hier vielleicht schon den Beginn einer traumhaften Beziehung sieht und sich verliebt hat, ist es vielleicht für den männlichen Part eher immer noch der „mal-schauen-und-es-laufen-lassen“-Modus.

Parallel-Dating ist von Beginn an ein großer Frustfaktor bei dieser Art des Kennenlernens. Die Erfahrungen darüber sind zu -zigtausenden Posts im Internet abrufbar und bis heute handhaben nicht wenige Männer ihre Online-Treffen parallel. Frauen natürlich auch, wobei die meisten Postings, die von der Verletzung und Empörung in Sachen Paralleldating zeugen, von Frauen stammen.

Hier sollte innerhalb eines Kennenlernprozesses, wenn sich denn ein mulmiges Gefühl einstellt, genauer drauf geschaut werden, wie sich der männliche Singlebörsen-Kandidat gibt. Meldet er sich erst spät auf Nachrichten, hat er permanent sein Smartphone am Mann, verschiebt er Treffen oder sagt sie ab?

Muss nicht, aber kann auf Paralleldating deuten, ein gesundes Misstrauen ist definitiv ein besseres Rüstzeug fürs digitale Flirten als Naivität oder/und Gutgläubigkeit. Vor allem auch deshalb, weil bei Weitem nicht jeder Mann, der in einer Single- oder Partnerbörse angemeldet ist, tatsächlich ernsthaft eine Partnerin sucht. So man(n)cher sucht auf diese Art einfach nur erotische Abwechslung, kommuniziert dies aber freilich nicht.

Oftmals wird bis weit in die intensive Kennenlernphase getrickst, nur um diese dann, so wie den gesamten Kontakt, zu beenden. Wie man die Warnsignale erkennt, steht hier ganz gut beschrieben.

Natürlich klingt das jetzt alles total negativ, so manche wird vielleicht nun schon die Nase voll haben vom Singlebörsen-Dating, bevor sie sich überhaupt registriert hat.

Ganz so wild ist es freilich nicht, was die Liebespaare, die sich ja tatsächlich virtuell im Web gefunden haben, belegen. Nur darf eben diese Art des Kennenlernens nicht als rosarot angesehen werden oder als ein Kontakte-Generator mit schnellem Erfolg.

Die großspurige Werbung für Partnerportale, die vor allem in Städten umfangreich platziert ist, versprechen leider etwas anderes und kommunizieren eine Leichtigkeit der Partnersuche, die so real oftmals nicht gegeben ist.

Nicht umsonst wurde die Werbung eines großen Partnerportals, das da mit – Sie wissen schon – „alle elf Minuten verliebt sich ein Single…..“ warb, zum Running-Gag. Denn viele Leute, die sich darüber lustig machten, betonen – nicht ganz zu Unrecht – das „einer verliebt sich“. Was logischerweise impliziert, dass es der andere nicht tut.

Insofern – wie gesagt: Online-Dating kann klappen, muss nicht!

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Prominente dürften in normalen Singlebörsen wohl selten bis gar nicht vertreten sein – es sei denn, sie sind inkognito unterwegs…! Sollte stimmen, was jetzt bekannt wurde, dürfte das zumindest aktuell anders sein und manchen weiblichen Single aufhorchen lassen. Denn: nach Informationen der BILD soll der smarte RTL-Bachelor Jan Kralitschka aktuell bei Parship daten. Dass er gleichzeitig auch Werbefigur für die Singlebörse ist, soll keine Rolle spielen. Der attraktive Solo-Mann hat wohl – laut BILD-Angaben – die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und sich kurzerhand ein Profil auf der Online-Plattform angelegt. Wohl ganz nach dem Motto: „Wenn man(n) schon mal dabei ist“

Doch ob er letztlich wirklich reale Dates mit den suchenden Frauen verabredet? Und: hat denn die normale Frau von nebenan überhaupt eine Chance, den Bachelor real zu Gesicht zu bekommen?

Fragen über Fragen, die wohl nur die Frauen brennend interessieren dürften, die derzeit bei Parship daten und im regionalen Umfeld von Jan Kralitschka wohnen. Es sei denn, der gutaussehende Solist sucht bundesweit. Bekannt wurde darüber nichts.

Mehr zu dem Coup, von dem man schlecht wissen kann, ob er PR oder real ist, finden Sie hier.

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Dating - für viele Paare der Anfang

Oktober, November, Dezember, Januar und Februar – gemeinhin gelten diese Monate als eine Saison, die vor allem Singles, die beim Dating noch nicht den Traumpartner gefunden haben, zu schaffen macht. Ist doch um einen herum alles nasskalt, trüb und öde und kein Partner an der Seite, mit dem man kuschelige Abende vor dem Fernseher oder gemütliche Samstage im Bett verbringen kann.

Dating in der warmen Jahreszeit wird angepriesen

Die dunkle Jahreszeit gilt gemeinhin als eine „Depri-Zeit“, die Leuten, die darunter leiden, keinen Partner zu haben, extrem zu schaffen macht.

Diese Meinung ist gesellschaftlich weit verbreitet und wird auch medial befeuert. Insofern wundert es nicht, wenn ab den ersten Sonnenstrahlen im Frühling der Tenor euphorisch wird und das Dating in der warmen Jahreszeit als verheißungsvoll und erfolgreich gepriesen wird.

Dass sich natürlich auch bei schönem Wetter ein Flop nach dem anderen beim Dating – online oder real – einstellen kann, wissen unfreiwillige Singles schon lange.

Glückliche Paare deprimieren Singles im Sommer sehr oft!

Und sie kennen den Gemütszustand nur zu gut, der sie ereilt, sobald man der vielen Paare, die bei angenehmen Temperaturen die Mehrzahl im öffentlichen Raum zu stellen scheinen, angesichtig wird.

Insofern wird es Zeit, dass mit dem Mythos aufgeräumt wird, dass der Frühling die Zeit des erfolgreichen Datings ist. Dem ist leider ganz und gar nicht so – es gibt keinen Unterschied zu Dates im November oder im März oder Mai. Dementsprechend miesen fühlen sich nicht wenige Singles in den frühlingshaften Monaten oder im Sommer. Im Magazin männliche-untreue.de, das sich sehr viel mit dem Thema Dating befasst, ist dazu ein interessanter Artikel erschienen, lesen Sie mal – Sie finden ihn hier.

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Frau hält Tasse in der Hand

Es dürfte das fieseste Gefühl der Welt nach der Trauer um einen geliebten Menschen sein: der Liebeskummer. Es gibt wohl niemanden, der diesen unsäglichen Schmerz nicht kennt und nicht mindestens einmal im Leben durchgemacht hat.

Da es dagegen bekanntlich kein Rezept gibt und jeder, der von Liebeskummer geplagt ist, durch diese Hölle gehen muss, sollten sich Betroffene diese miese Zeit so angenehm wie möglich machen. Sicher – das Attribut „angenehm“ klingt befremdlich im Zusammenhang mit Liebeskummer, aber jeder weiß doch wie es ist! Wird man von einem geliebten Menschen verlassen, dann stehen zumeist erst mal Weinen, exzessives Essen und bei vielen auch übermäßiges Rauchen und Trinken auf dem Programm.

Sich bei Liebeskummer was gönnen ist oberstes Gebot!

Dagegen ist – sofern sich nach dem Kummer dahingehend alles wieder normalisiert – auch nichts einzuwenden. Es ist aber auch nichts dagegen einzuwenden, sich in dieser harten Zeit ein paar Annehmlichkeiten zu gönnen, die zumindest das „Drumherum“ etwas schöner machen, wenn es einem – mit Verlaub – scheiße geht.

Wovon genau ist die Rede? Nun – wie schon aufgeführt: von Luxus.

Hierbei sind weder teure Handtaschen gemeint, noch ein Trip in ein Luxushotel (wäre `eh für die Katze, weil das mit Liebeskummer nichts bringt) noch irgendwelche Luxusuhren. Nein – die Rede ist vom Luxus in Ihren eigenen vier Wänden und zwar von bezahlbarem.

Annehmlichkeiten streicheln die Seele

Von schönen Annehmlichkeiten, die der Seele in der Zeit des Leidens einfach guttun. Keine Bange, jetzt folgt nicht der – überall zu findende – Tipp, dass Sie Ihr Badezimmer zum Spa umwandeln und sich einfach jeden Abend in ein duftendes Schaumbad begeben sollen!

Nein, wir haben andere Tipps – selbst erprobt und daher zur Weiterempfehlung geeignet, wie wir meinen.

Los geht’s:

  1. Edle Bettwäsche. In Zeiten des Liebeskummers ist an erholsamen Schlaf nicht zu denken, im Gegenteil: entweder man wälzt sich in den Laken herum oder man liegt im Bett und liest in Liebeskummer-Ratgebern. Und fühlt sich deprimiert, untröstlich und mies. Warum dies also nicht in einer superedlen Bettwäsche tun? Wer einmal hochpreisige Bettmode gekauft hat, der weiß den qualitätsmäßigen Unterschied zu schätzen. Und: wann, wenn nicht in der Zeit immensen Hardcore-Liebeskummers, sollte FRAU sich so etwas gönnen? Eben!
  2. Nobles Geschirr. Wer mit einer Trennung fertig werden muss, der hat für die normalen Mahlzeiten kaum was übrig und Appetit sowieso nicht. Im Gegenteil: meist kompensiert man den Schmerz mit Unmengen an Schokolade oder/und Chips. Von normaler Ernährung kann in solchen Extremsituationen kaum die Rede sein! Aber dennoch: um den Kaffee am Morgen oder mal ein Stückchen Kuchen (ohne Süßes kommt wohl kaum einer in dieser Phase aus!) kommt wohl niemand der Liebeskummer-Geplagten umhin. Warum also dies nicht von edlem Geschirr tun? Das ist Balsam für die Seele und auch erschwinglich. Einfach ins nächste Kaufhaus gehen und sich ein hochwertiges Geschirr-Service aussuchen – es muss ja nicht die Familiensortierung sein!
  3. Kuschelige Decken oder Kissen in bester Qualität. Gefühlt hat man Liebeskummer irgendwie immer in den sowieso schon trostlosen Monaten von November bis Februar – was das Tal der Tränen noch unerträglicher macht! Umso wichtiger, dass Sie sich Ihren kuscheligen Rückzugsort (das Sofa, den Sessel….) so angenehm wie möglich gestalten. Ziehen Sie los und holen Sie sich richtig schöne Kissen und eine Kuscheldecke, den Namen auch verdient hat! Geben Sie ruhig ein paar Euros mehr aus und achten Sie auf Stoffe in Luxusqualität – das ist dennoch erschwinglich!

Die Liste könnte noch endlos fortgesetzt werden, denn die Möglichkeiten, es sich mit einem Hauch von Luxus in den eigenen vier Wänden schön zu machen, sind vielfältig. Aber natürlich hat man in einer Liebeskummer-Situation freilich anderes zu tun, als die Wohnung auf den Kopf zu stellen, deshalb haben wir uns nur auf die Basics, die der Seele bei Liebeskummer am ehesten guttun (wenn wohl auch eher unbewusst) konzentriert.

Und – last but not least – noch ein Wort zu den Nahrungsmitteln, die Sie bei Liebeskummer garantiert viel zu viel zu sich nehmen: Wein und Schokolade.

Bei Liebeskummer mal nicht ans Geld denken!

Tun Sie sich doch auch hier den Gefallen und investieren ein, zwei Euro mehr, vor allem beim Wein.

Denn: Liebeskummer allein reicht schon, Kopfschmerzen und/oder einen fiesen Kater braucht es nicht auch noch!

Und dann: gehen Sie durch das bittere Tal und haben Sie im Hinterkopf, dass die Situation von Tag zu Tag besser wird, auch wenn man sich das natürlich mitten im Herzschmerz nicht vorstellen kann.

Es ist aber so. Sie wissen es ja auch…!

Bildnachweis: Fotolia, Datei: #189339924 | Urheber: Kirill Grekov

Ein Gastbeitrag von Manuela.

ER lässt seine Klamotten – vorzugsweise Socken – einfach irgendwo herumliegen und SIE hat die Marotte, Schokoladenverpackungen für die gelbe Tonne erstmal irgendwo in der Küche zu deponieren, statt sie gleich ordnungsgemäß zu entsorgen.

Szenarien, die so oder ähnlich wohl in jeder Beziehung auftreten. Zoff liegt dann meist in der Luft – aber das muss eigentlich gar nicht sein! Selbst, wenn die oben geschilderten oder ähnlichen Marotten wieder und wieder auftreten, sollten Frauen und Männer in einer Paarbeziehung diese akzeptieren.

Denn: beginnt der eine erstmal damit, sich über eine Nichtigkeit nicht aufzuregen, sondern wird ohne große Worte aktiv, wird der andere im Gegenzug das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch tun.

So schleichen sich dann auch Angewohnheiten ein, aber solche, die keinen Streit auslösen.

Warum nicht seine Socken einfach aufheben?

Ein Beispiel:

ratzt ER abends auf der Couch ein und hat vorher noch seine Socken auf dem Wohnzimmerteppich verstreut, bricht SIE sich keinen Zacken aus der Krone, wenn sie diese einfach aufhebt und in die Schmutzwäsche wirft.

Die Wahrscheinlichkeit ist zudem hoch, dass ER sich auf einem anderen Gebiet revanchiert – und so zum Beispiel die Schokoladenverpackung, die von ihr noch in der Küche rumliegt, in den dafür vorgesehenen Behälter bugsiert.

Natürlich ist es nur ein Beispiel von vielen, aber es ist MEIN Beispiel, aus MEINER Beziehung.

Mein Partner und ich haben – ehrlich gesagt – kaum noch Streit wegen irgendwelcher Nichtigkeiten, denn so wie in dem Socken/Schokopapier-Beispiel verfahren wir auch mit anderen Kleinigkeiten, die im Alltag schnell den ultimativen Nerv-Faktor erlangen können.

Wenn ich deshalb in irgendwelchen Frauenforen lese, dass diese Art Marotten in anderen Beziehungen kontinuierlich den Haussegen schief hängen lassen, kann ich nur müde lachen.

Mit den Jahren kommt die Entspanntheit

Das liegt aber vielleicht auch daran, dass ich Ü-40 bin, genauer gesagt: Mitte Vierzig. Mit Anfang Zwanzig hätte ich sowas wahrscheinlich eher nicht so locker gesehen, aber mittlerweile bin ich da mega-entspannt.

Ich merke, mir fällt bei solchen Nichtigkeiten, die ich mal eben für meinen Partner erledige, kein Zacken aus der Krone und mein Selbstbewusstsein leidet auch nicht. Warum sich also den Beziehungsstress wegen irgendwelcher Ticks antun? Ich selbst habe sie ja auch (die Ticks) und mein Partner reagiert damit auf seine Art. Indem er regelmäßig für mich die gelbe Tonne ansteuert.

Klingt alles – hier so runtergeschrieben – natürlich eher unromantisch, aber derart entspannt mit solchen Angelegenheiten umzugehen, zahlt sich für die Beziehung aus! Zumindest in meiner.

Warum soll ich also diese Erfahrung nicht weitergeben?! Denn: Beziehungsstress war gestern, irgendwann kommt man in das Alter, wo man (FRAU) einfach entspannter wird.

Ob es die Lebensjahre sind oder nicht, sei mal dahingestellt.

Bildnachweis: pexels.com