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Kennenlernphase und das „Locker angehen“

Mit dem Dating scheint es in diesen Zeiten, wo Kommunikation auf unzähligen Kanälen stattfindet oder stattfinden kann, immer schwieriger zu werden. Liest man sich durch die Foren der einschlägigen Portale, ist es wohl die Kennenlernphase, in der massenhaft Probleme auftreten und das (Nicht)Kommunizieren eine Riesenrolle spielt.

Weit verbreitet dürfte in diesem Zusammenhang das „Locker angehen“ sein. Offenbar mögen es viele Singles nicht, sich festzulegen. Darunter scheinen zumeist (wenn nicht gar der Großteil….) Männer zu sein.

Kennenlernphase: Immer wieder das EINE Problem!

Also das alte Problem: SIE will, ER nicht. Jedenfalls nicht so, wie sie es sich vorstellt. Stellvertretend für diese immer wiederkehrende Problematik in Sachen Kennenlernphase steht ein aktuelles Posting, das im Forum einer großen Dating-Partnerbörse von einer Frau gepostet wurde.

Zitat:

„ich (w,28) habe vor einigen Monaten online einen Mann kennengelernt, von dem mich leider 200 km trennen. Wir haben anfangs viel geschrieben und auch regelmäßig telefoniert, bevor wir uns dann das erste Mal getroffen haben. Dabei hat er mir auch schon ganz offen gesagt, dass er ein Kennenlernen in Zielrichtung Partnerschaft online immer schwer findet und daher gerne alles locker starten würde ohne viel Druck von beiden Seiten.

Für mich damals auch völlig in Ordnung, sehe ich grundsätzlich genauso.
Mittlerweile hatten wir einige Treffen, können offen miteinander reden und harmonieren in vielen Dingen wirklich gut. Wenn wir die Wochenenden zusammen verbracht haben, was es einfach schön, von seiner Seite aus waren auch bereits einige Tage gemeinsamer Urlaub im Gespräch. Auf eine Rückfrage, wo wir stehen, kam von seiner Seite aus nur, dass er mich sehr gerne mag und einfach abwarten würde, wie sich alles weiterentwickelt.

So weit, so gut. Was mich irritiert ist, dass zwischen unseren Treffen sehr wenig Kommunikation stattfindet. Wir schreiben zwar täglich, oft aber nicht mehr als zwei, drei kurze Sätze und Telefonate finden eigentlich auch nur statt, wenn ich mich aktiv darum bemühe. Wir sehen uns ungefähr alle 2 Wochen für ein Wochenende.

Ich merke, wie ich anfange, mich emotional doch mehr auf diesen Mann einzulassen als anfangs geplant.

Mein Bauchgefühl sagt mir eigentlich, dass dieser Mann kein richtiges Interesse hat und schon gar nicht verliebt ist. Immerhin sollte doch sonst zumindest der Wunsch da sein, mit dem andern regelmäßig zu sprechen, wenn man sich schon nicht sehen kann? Da ich in der Vergangenheit aber bereits einige schlechte Beziehungserfahrungen gemacht habe und vielleicht dazu neige, Dinge zu negativ anzugehen, hab ich Angst meinem Bauchgefühl nicht ganz trauen zu können. Daher meine Frage an euch, ob ich das ganze aus Rücksicht auf meine Gefühle einfach beenden oder der Sache weiterhin eine Chance geben sollte?“

Die Problematik, die die Singlefrau in dem Beitrag anspricht, wird so oder ähnlich tagtäglich  tausende Male im Internet besprochen. Hier läuft es immer wieder auf eines hinaus: SIE betrachtet die Kennenlernphase als Einstieg in eine feste Beziehung, während ER es „locker angehen“ lassen will.

Dieses Unverbindliche prägt auch seine Kommunikation: Täglich nicht mehr als zwei, drei kurze Sätze. Völlig zu Recht fragt deshalb die Userin, ob sie die Sache noch weiter laufen lassen oder nicht doch beenden sollte.

Beim zähen Kennenlernen sollte SIE sich einige Fragen stellen

Weil solche Situationen beim Online-Dating – wie schon erwähnt – keine Seltenheit sind, sollte sich jede Singlefrau, die so ein Exemplar am Haken hat folgendes fragen:

  • Belässt es ein verliebter Mann bei wenigen dürren Worten in einer (!) Nachricht am Tag?
  • Lässt es jemand, bei dem es „Zoom“ gemacht hat, in der Kennenlernphase locker angehen?
  • Ist ein Mann, bei dem es gefunkt hat, interessiert daran zu telefonieren?
  • Setzt ein verliebter Zeitgenosse nicht alles daran, seine neue Bekanntschaft, bei der es „kribbelt“ so oft wie möglich zu sehen?
  • Wie verhält sich ein Singlemann, wenn Amors Pfeil ihn getroffen hat? Wird er aktiv und macht verschiedene Vorschläge zu gemeinsamen Unternehmungen oder ist ihm das gleich?

Wahrscheinlich dürfte jede moderne Frau auf diese Fragen die richtigen Antworten haben. Und die fallen ganz bestimmt entsprechend aus…

Lieber weitersuchen…

Insofern kann man Frauen, die beim (Online)Dating auf ein „Locker-angehen-lassen“-Exemplar treffen, nur raten, tief – ganz tief – in sich hinein zu hören, wenn da jemand daherkommt, der auf allen Ebenen nur Unverbindlichkeit ausstrahlt und die Kommunikation von sich aus so gut wie gar nicht sucht oder forciert.

Es gilt mal wieder der Spruch: „Wenn es nicht einfach geht, geht es einfach nicht!“.

Bild: stock.adobe.com / Antonioguillem

Quelle: Forum ElitePartner – 16. Januar 2022

 

 

 

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