Montag, 6. Juli, 2020

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Thüringer Wald: von Masserberg bis zur Bertholdsburg – Familien-Tipp!

Endlich Frühling! Nach dem langen Winter tut die Sonne so gut und man ist in Sachen Unternehmungen voller Tatendrang! Vorbei die Zeiten, an denen man sich von Freitag bis Sonntag wegen Schmuddelwetter oder/und Kälte nur innen aufhalten konnte.

Ich jedenfalls überlege in dieser Frühjahrszeit oftmals schon in der Wochenmitte, was man am Wochenende Schönes unternehmen könnte. Vor kurzem führte ein ebay-Kauf bei meiner Planung Regie, denn ich hatte mir einen raren Artikel in Thüringen ersteigert. Den galt es abzuholen, denn er war höchst zerbrechlich und konnte nicht via Post versandt werden. Und: was liegt da wohl näher, als die Abholung mit einem Wochenendausflug in den Thüringer Wald zu verbinden?! Eben.

Familienhotel im Thüringer Wald nahe dem Rennsteig

Gesagt, getan! Im Internet schaute ich mich nach Unterkünften um und in Masserberg / Heubach wurden wir fündig. Mit einem Hotel, das eigens als Familienhotel aufgeführt war. Es heißt „Heubacher Höhe“. Wir waren zwar nicht zwingend auf ein Familienhotel aus, aber das besagte Haus bot das beste Preis-/Leistungsverhältnis für die eine Nacht von Sonnabend auf Sonntag.

Von Sachsen aus fuhren wir zwei Stunden in die Gegend um das Schwarzatal, in der wir zunächst mein ebay-Schnäppchen abholten. Danach vergingen nur noch 30 Minuten, bis wir in Masserberg/Heubach – in der Nähe des berühmten Rennsteigs – angekommen waren. Das Hotel „Heubacher Höhe“ machte – zugegeben – auf den Fotos im Internet einen anderen Eindruck. Wahrscheinlich hatte ich mich zu sehr von den geschickten Fotografien, die das Haus stets dezent hinter Blumen haben zurücktreten lassen, leiten lassen. In Wirklichkeit erinnerte die Unterkunft an vergangene DDR-Zeiten. Und nicht mal nur das: es war offenbar ein DDR-Bau. Aber: das muss ja nichts Schlechtes sein. Und siehe da: im Inneren war von DDR-Charme nicht mehr viel zu spüren. Es war zwar kein gehobenes Ambiente oder gar Luxus, aber okay.

Hotel wartete mit geräumigen Familienzimmern auf

Das Zimmer war geräumig und präsentierte sich eher als eine Art Appartment mit zwei Wohnbereichen. Ideal natürlich, wenn man mit Nachwuchs unterwegs ist.

Zum Haus gehörte auch ein Sportzentrum, in dem Sauna, Ballspielplätze und ein Pool untergebracht waren. Wir interessierten uns nur für Letzteren und genossen am Abend unserer Ankunft ein  Bad im Pool, den wir fast die gesamte Zeit über alleine hatten. Schön ist, dass es einen Gang vom Hotel zum Sport- und Wellnessbereich gibt, so dass man bei Regenwetter trockenen Fußes und generell im Warmen zum Pool und zurück gelangt. Toll vor allem auch im Winter.

Dies aber nur am Rande, denn schon bald machten wir das, wofür wir AUCH hergekommen waren: wandern. Gleich hinter dem Hotel schlängelten sich einige Wanderpfade entlang. Wir entschieden uns für einen sehr moderaten, denn mit einem Grundschul-Kind kann man es noch nicht sehr ausgedehnt angehen lassen, beim Wandern. Zumal wir als Eltern freilich auch keine Experten auf Schusters Rappen sind. Aber dennoch: es machte riesigen Spaß. Wir hatten Glück mit dem Wetter, die Sonne schien und es war für das letzte März-Wochenende ein ausgesprochen milder Tag.

Wanderung Thüringer Wald
Wandern in Familie

Weit und breit war kein Mensch, so dass wir die Stille des Waldes beim Laufen ganz auf uns wirken lassen konnten. Stichwort Wald: im Thüringer Wald ist die Atmosphäre einzigartig! Man kann es gar nicht anders beschreiben. Obgleich wir auch in der Nähe unseres Zuhauses Wald haben, ist dieser heimische Wald nicht wirklich mit dem Thüringer Wald vergleichbar. Zumal der Thüringer Wald mit Bergen aufwartet – Stichwort: Rennsteig. Dürften die meisten schon mal gehört haben. Dieser beliebte Ort ist übrigens auch nur ein Katzensprung vom Hotel Heubacher Höhe entfernt!

Wandern im Thüringer Wald hat seinen eigenen Charme!

Wir also wanderten durch verwunschen anmutende Wälder, genossen herrliche Ausblicke auf Felder und Wiesen und taten uns an der reinen und frischen Luft eine Güte.

Natürlich hatten wir auch Proviant dabei, denn was wäre eine Wanderung ohne ein zünftiges Picknick? Hierfür stehen in ausreichender Anzahl Bänke bzw. Wanderrastplätze zur Verfügung. Da verweilt man gerne und an der frischen Luft schmeckt es sowieso nochmal so gut. Auf unserem Weg entdeckten wir übrigens einen ausgefallenen, rosé glitzernden Mineralstein. Da man aber aus solchen Naturgegenden nichts entwendet, ließen wir diesen freilich liegen. Das Thema Mineralsteine/Mineralien sollte uns im Museum der Bertholdsburg noch einmal begegnen, aber dazu gleich mehr.

Wir jedenfalls machten uns nach einem ausgiebigen Hinweg dann schon bald auf den Rückweg, denn es war Sonntag – der Tag unserer Abfahrt. Und weil wir so gestrickt sind, bei solchen Ausflügen so viel wie möglich an Erlebnissen und Sehenswürdigkeiten mitzunehmen, hatten wir schon am Vorabend beschlossen, noch einen Abstecher nach Schleusingen zu machen.

Schloss Bertholdsburg lockt mit umfangreichen Ausstellungen

In die Bertholdsburg. Das alte Gemäuer heißt offiziell Schloss Bertholdsburg und ist der bedeutenste Profanbau im südthüringischen Raum. Entstanden zwischen 1226 und 1232 beherbergt die Burg heute ein sehr schönes Museum. Mit einer Ausstellung, die vielfältig gestaltet ist und sich auch an Kinder richtet.

Dino-Skelett
Nachbildung Dino-Skelett Schloss Bertholdsburg

Gezeigt werden außergewöhnliche Minerale aus Thüringen ebenso wie alte Gegenstände aus dem Leben unserer Vorfahren. Der Geschichte der Burg wird ebenso mit interessanten Ausstellungsinhalten Rechnung getragen. So kann man sich lebhaft vorstellen, wie man vor vielen hundert Jahren in so einer Immobilie gelebt hat.

Sehr schön gemacht ist auch die Sonderausstellung „300 Millionen Jahre Thüringen“, die einen Einblick in die damaligen Lebensräume von Tieren und Pflanzen gibt. Da durften natürlich nachgebildete Dinosaurier(Skelette) nicht fehlen…! Vor allem für Schulkinder ein sehr bereicherndes Erlebnis!

Auf jeden Fall war das ein wunderschöner Wochenendausflug, der mir nicht nur mein ebay-Schnäppchen bescherte, sondern bei dem wir aktiv auftanken und im Museum noch unser Wissen zur mitteldeutschen Geschichte erweitern konnten. Was will man mehr?

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildnachweis: privat

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