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Frau auf Pferd

Das ist mutig! Als dieser Tage eine Frau in Hainburg (Hessen) bemerkte, dass ein Dieb in ihr abgestelltes Auto eingedrungen war, überlegte sie nicht lange und nahm vom Pferd aus die Verfolgung auf.

Erst kurz zuvor hatte die Reiterin ihr Auto geparkt, um sich dem Pferd zu widmen. Als sie merkte, was passiert ist, schwang sie sich auf das Tier und nahm hoch zu Roß die Verfolgung auf. Es gelang ihr sogar in dieser Situation, den Täter festzuhalten. Sogar mehrfach. Allerdings war der Kriminelle schneller, so dass es der Frau nicht gelang, den Dieb zu stellen.

Reiterin bewies Zivilcourage!

Schade! Denn das ist einmal Zivilcourage, wie sie im Buche steht. Und immer wieder gefordert wird. Nichtsdestotrotz war die Situation freilich auch hochgefährlich – zur Nachahmung ist sie deshalb wohl auch nur bedingt zu empfehlen…Im Zweifel gilt immer: das eigene Tun und die eigenen Kräfte sollten im Vorab blitzschnell eingeschätzt werden. Sicherheit und die eigene Unversertheit haben stets Vorrang!

Dies bitte im Kopf haben, falls Sie jemals in eine brenzlige Situation geraten! Und falls Sie in der Region der mutigen Reiterin leben: der Täter wird noch gesucht. Siehe hier.

Kleiner weißer Hund

Wem das geliebte Haustier wegläuft, der dürfte als Tierfreund sowieso schon verzweifelt sein. Wenn dann noch miese Erpresser aus so einem Vorfall versuchen, Geld rauszuschlagen, bringt es Halter, die um ihr felliges Familienmitglied bangen, schier an den Rand des Wahnsinns.

Im Internet macht derzeit ein Fall die Runde, der fassungslos macht.

Nachdem Hund weglief, begann bei älterer Dame das Drama

Einer älteren Hundehalterin in Berlin ist beim Spazierengehen der Dackel weggelaufen und bislang offenbar nie wieder gesehen worden. Der Hundehalterin macht der Verlust so zu schaffen, dass daraufhin die Tochter der Frau die Suche nach dem Hund organisierte. So berichten es verschiedene Medien und legen in ihrer Berichterstattung den Fokus auf eine Masche, vor der jeder Halter gewarnt sein sollte, dessen Tier wegläuft.

Nachdem nämlich die junge Frau die Suche nach dem Hund öffentlich machte, wurden an ihre fast 70jährige Mutter dreiste Erpressungsversuche herangetragen.

„Hund ist im Ausland – Geld wird benötigt“ – Dreiste Masche kein Einzelfall!

Diese Masche wurde verschiedentlich durchgeführt. Einmal wurde behauptet, der Hund sei im Ausland, für den Rücktransport verlangte man Geld. Ein anderes Mal wurden gleich 1000,00 Euro verlangt – eine Dreistigkeit, die ihresgleichen sucht!

Vereine, wie der Hundeverein TASSO, bei dem Halter ihre Tiere registrieren und markieren lassen können, wissen von dieser Masche.

Sie besteht darin, dass Kriminelle die Suchanzeigen im Internet nach Such-Aufrufen im Zusammenhang mit vermissten Tieren durchforsten und die verzweifelten Halter dann mit derlei Methoden zu erpressen versuchen.

Dabei sollen sie nicht einmal davor zurückschrecken, zu behaupten, dass das Tier verletzt sei. Gut möglich, dass in solch` einer Situation der eine oder andere Tierbesitzer vielleicht ja doch zahlt.

Das jedoch ist tunlichst zu vermeiden. Besser ist es, hier den Gang zur Polizei anzutreten und das kriminelle Treiben anzuzeigen.

Wie von der Berliner Polizei zu vernehmen ist, gibt es zu den Erpressungsversuchen keine Zahlen. Der Hintergrund ist, dass es bislang an einer zentralen Erfassung  solcher Erpressungsversuche fehlt.

Dunkelziffer dürfte hoch sein

Was darauf schließen lässt, dass die Dunkelziffer höher sein dürfte. Nicht umsonst haben Kriminelle jedweder Couleur ihr Treiben komplett ins Internet verlegt. Auch die miese Masche des Romance Scammings, dass das finanzielle „Ausnehmen“ von – vorzugsweise – weiblichen Opfern zum Ziel hat, gehört dazu. Da dieser Zweig nicht wirklich eingedämmt ist und tagtäglich weiter wuchert, kann man davon ausgehen, dass auch die Erpressungsversuche von Tierhaltern ein Phänomen ist, dass der Welt noch eine Weile erhalten bleibt. Und sich garantiert noch verschlimmert. Denn je mehr diese Erpressungen in den medialen Fokus geraten, desto mehr Kriminelle werden ganz bestimmt als Trittbrettfahrer aufspringen.

Nicht zuletzt deshalb, weil verzweifelte Tierbesitzer in der Öffentlichkeit oft sehr präsent sind. Nicht nur im Netz. Man schaue nur einmal auf die vielen Aushänge in Großstädten, auf denen es um vermisste Tiere geht. Oder die sogenannten „Schwarzen Bretter“ in den Supermärkten, die eine Art Kunden-Kleinanzeigenmarkt bieten.

Hier würde schnell fündig, wer eine miese Erpressung plant. Selbst ohne Internet-Anschluss.

Wer eigenes Tier öffentlich sucht, sollte einiges beachten

Deshalb sollte man, im Falle das eigene Tier gilt als vermisst und man möchte die Öffentlichkeit einschalten, auf Alternativen setzen. Diese werden hier sehr gut erklärt.

All das sollte man tunlichst bedenken, wenn womöglich das eigene Tier entlaufen ist oder man bei Freunden oder Bekannten mitbekommt, dass miese Geldforderungen im Zusammenhang mit dem verschwundenen Liebling eingehen.

Vorsicht ist also geboten! Und der Weg zur Polizei – im Falle man selbst ist betroffen – auch!

Quelle Recherche: noz.de

Bildnachweis (Symbolbild): pixabay.com

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Deutschlands einziger Bergzoo liegt in Halle/Saale und gehört zu den eher kleineren zoologischen Gärten. Der höher gelegene Zoo in der Händelstadt hat Charme und ist immer einen Besuch wert. Aktuell umso mehr, denn die schon im Jahre 2018 höchst erfolgreiche Schau, die Installation „Magische Lichterwelten“, die es im Zoo Halle zu bestaunen gab, ist nun auch in diesem Jahr, 2019, in die Stadt an der Saale zurückgekehrt.

Ein Ereignis, das vor allem für Familien ein absolutes Highlight sein dürfte. Ein Highlight, das es erst nach Einbruch der Dunkelheit zu bestaunen gilt, denn dann verwandelt sich der Zoo in ein einzigartiges, faszinierendes Lichtermeer (siehe Bild).

Auf der Homepage des halleschen Zoos kann man dazu folgendes lesen:

„Ab 26. Januar 2019 kehren unter dem Motto “New Worlds” die „Magischen Lichterwelten“ mit fünf neuen Themenwelten nach Halle zurück. Der Bergzoo wird sich dann bis einschließlich 17. März 2019 wieder in eine magische Welt verwandeln, die Kinderherzen höherschlagen lässt und Erwachsene in das Staunen der Kindertage zurückversetzt. Gezeigt werden Tiere und Pflanzen aus den 4 großen Lebensräumen der Erde – Regenwald, Steppe, Wasser und Gebirge, welche von den chinesischen Künstlern aus China als teils gigantische Laternenfiguren gefertigt wurden. Die Highlights sind zum Beispiel ein gigantischer Wal oder die Galerie aus leuchtenden Wasserfontänen zwischen denen Pinguine die Besucher begrüßen zu scheinen. In der Safari-World grasen friedlich Antilopen und Giraffen, während eine Wasserbüffelherde durch die Landschaft galoppiert. In der Bergwelt ist eine Gruppe Schneeleoparden auf der Jagd, während der rote Pandabär sich rührend um seinen possierlichen Nachwuchs kümmert. Über ihnen kreisen Adler – die Könige der Lüfte. Zusätzlich gibt es eine Welt der chinesischen Mythologie mit vielen fantastischen Fabelwesen und natürlich einem neuen Drachen, der diesmal an einer anderen Stelle und mit veränderten Aussehen die Besucher in Erstaunen versetzen wird. Auch eine neue Showproduktion mit Artisten aus ganz China wird die Besucher zwei bis dreimal abendlich begeistern.“

Deshalb unser Tipp: nichts wie hin, am besten mit der ganzen Familie!

Öffnungszeiten:

Montag: Ruhetag
Dienstag bis Donnerstag: 17:30 Uhr bis 21:30 Uhr
Freitag und Samstag: 17:30 Uhr bis 22:30 Uhr
Sonntag: 17:30 Uhr bis 21:30 Uhr.

Mehr Infos zum Zoo und zur Schau hier.

Bildnachweis: privat

Susanne Rittscher (im Bild) hörte durch Zufall von einem Pferdeschicksal, das es in sich hatte. Sie setzte sich für das Tier – Miranda – ein und holte es schließlich zu sich auf ihren Hof. Seitdem hat sich ihr Leben total verändert und ihr Alltag wird durch die Pflege und Fütterung von Tieren bestimmt. Bei dem einem Pferd blieb es längst nicht, denn mittlerweile haben noch mehrere vierbeinige Gesellen ein Zuhause bei Susanne gefunden.

Auf Miranda durch Zufall gestoßen

Über ihr ungewöhnliches Projekt, das zwischenzeitlich in einen Tierhilfe-Verein übergegangen ist, berichtet Susanne im Interview:

FB: Susanne, wie kam es dazu, dass Du an die Stute Miranda gelangt bist?

Das war eigentlich ein Zufall. Auf meiner frühen Morgenrunde mit den Hunden, traf ich hin und wieder einen Mann von dem ich wusste, dass er Hannoveraner Pferde züchtete. Er fuhr mit dem Fahrrad zu einer Weide, auf der seine Stuten standen. Ich ging einige hundert Meter neben seinem Rad her, bis ich abbiegen musste. Dabei sprachen wir immer ein paar Worte. So auch an einem Morgen Anfang Mai 2011. Ich fragte, ob er schon Fohlen hätte. Er bejahte, ein Hengstfohlen war gerade auf die Welt gekommen und eine der anderen Stuten hatte eine Totgeburt. Schon das zweite Jahre hintereinander, beklagte er sich.

Gnadenbrot? Von wegen!

Ich wollte wissen wie alt die Stute sei. 20 Jahre, erfuhr ich, er wollte sie jetzt nicht mehr belegen lassen. „Dann bekommt sie jetzt das Gnadenbrot bei dir?“ fragte ich naiv, denn ich wusste nichts über die Gepflogenheiten in der Pferdezucht. „Nein die geht zum Schlachter“, sagte er. Da waren wir an der Wegbiegung angekommen und ich ging mit den Hunden nach Hause. Den ganzen Tag wollte mir diese Geschichte nicht aus dem Kopf gehen. Ich fand es so ungerecht, was mit der armen Stute geschehen sollte. Für mich stand fest, ich musste dieses Tiere retten. Als ich anfing Miranda zu retten, kannte ich sie noch gar nicht. Mein näheres Umfeld fand diese Idee völlig verrückt.

FB: Wie ging es dann weiter?

Mir war es egal was Freunde und Verwandte dazu sagten, ich setzte Himmel und Hölle in Bewegung um Miranda zu retten. Merkte aber auch schnell, dass es schwierig war, ein altes und unreitbares Pferd unterzubringen. Niemand wollte Miranda haben, die ja nur Kosten und Arbeit verursachte und kein Geld mehr brachte.

Der Fall ging nun auch durchs Internet und lief durch mehrere Tierschutzverteiler. Viele Menschen hatten Mitleid, aber niemand war bereit Miranda aufzunehmen. Die Zeit wurde knapp, Mirandas Schlachttermin stand schon fest und ich hatte immer noch keinen Platz für sie gefunden. Obwohl ich noch kein Stückchen weiter gekommen war, sagte ich einfach zu dem Züchter ich hätte einen Interessenten für das Pferd gefunden.

Miranda – ein wunderschöner Schatz!

Susanne mit Stute MirandaEr wollte 500.- Euro haben, das war der Schlachtpreis. Ich bat ihn, von der Stute ein paar Fotos für die Interessenten (die es ja gar nicht gab) machen zu dürfen. Dabei sah ich die schöne Fuchs-Stute das erste Mal. Miranda war wirklich ein Schatz und wunderschön! Ganz ruhig stand sie da, mit viel zu langen Hufen. Die hatte er natürlich nicht mehr machen lassen. Das lohnte nicht, bei einem Pferd das eh zum Schlachter geht. Ich stellte die Fotos ins Internet doch mein Problem blieb. Es fand sich kein geeigneter Platz für Miranda.

Die Zeit drängte und so entschloss ich mich das Pferd selbst zu nehmen. Ich hatte zwar überhaupt keine Ahnung von Pferden, aber ich konnte die Stute nicht im Stich lassen. Ich hatte den Platz, da ich auf einem ehemaligen Bauernhof wohne. Zu dem Hof gehörten ein alter, baufälliger Pferdestall und eine Weide. Die stand allerdings schon seit vielen Jahren leer und war nicht eingezäunt.

FB: Wo hast Du dann Unterstützung erfahren?

Nachdem ich mich entschlossen hatte Miranda aufzunehmen, kam plötzlich eine Welle der Hilfsbereitschaft auf mich zu. Es kamen erste Spenden und eine Patenschaft. Dann meldeten sich freiwillige Helfer, die ihre Arbeitszeit und Kraft einsetzen um den alten Stall zu reparieren und die Weide einzuzäunen. Eine großzügige Dame spendete den Schlachtpreis für das Pferd. Es fanden sich noch mehr Menschen die das Projekt „Wie helfen Miranda“ finanziell unterstützen wollten.

Zweiter Gnadenbrotplatz wurde geschaffen

So viel Gutes geschah, damit Miranda weiterleben durfte! Das war so toll. Natürlich konnte und sollte die Stute nicht allein stehen und so schafften wir gleich noch einen zweiten Gnadenbrotplatz. Den bekam der alte Wallach Bachus, denn er wäre nach einem langen Leben im Dienste für die Menschen, auch fast geschlachtet worden.

FB: Dein Leben hat sich ja durch Miranda schon etwas geändert – denn heute ist sie nicht die einzige auf Deinem Hof. Erzähl doch mal!

Mein Leben hat sich mit der Rettung von Miranda vollkommen verändert. Die Tiere sind zu meinem Lebensmittelpunkt geworden und der Hof zu einem kleinen Gnadenhof. Hier finden alte und unvermittelbare Tiere, die niemand mehr haben möchte, einen artgerechten Platz und werden liebevoll umsorgt.

Katzen, die schlummernZurzeit leben hier auf dem Hof zwei Pferde – Miranda (die am 23. Februar, 28 Jahre alt wird), Nielsson (ein 24-jähriger Haflinger), drei unvermittelbare Hunde – Chica, Campa, Giada, eine kleine Herde Ouessantschafe und 11 mehr oder weniger wilde Streunerkatzen. Aus meinem kleinen privaten Tierschutzprojekt „Wir helfen Miranda“ wurde im Jahr 2015, der Tierschutzverein „Tierhilfe Miranda e.V.“.

FB: Welche Herausforderungen bringt der Alltag mit den Tieren mit sich?

Das Projekt erfordert jede Menge Arbeitseinsatz, Kraft und Energie. Wer sich im Tierschutz engagiert, muss voll und ganz dahinter stehen. Tiere wollen jeden Tag versorgt werden, auch an Sonn- und Feiertagen. Egal wie das Wetter ist oder meine Befindlichkeit. Urlaub oder mal einen freien Tag gibt es für mich seit 2011 nicht mehr. So etwas kann man nur mit einem gewissen Herzblut durchhalten, das ich Gott sei Dank habe.

FB: Welche Rolle spielt der Verein „Tierhilfe für Miranda e. V.“?

Der Verein ist eine ganz wichtige Sache, mit dem das Projekt finanziell unterstütz wird. Wir sind als gemeinnützig anerkannt und dürfen Spendenbescheinigungen ausstellen. Gerade alte Tiere brauchen hochwertiges Futter, eine gute Pflege und öfter mal den Tierarzt. Unsere Pferde haben eine chronische Atemwegserkrankung, was einige Anforderungen an eine gesunde Haltung stellt. Sie bekommen Kräuter, Schüßler-Salze und Reiki, als Unterstützung für die Atemwege.

Die Pflege und Verpflegung der Tiere ist kostenintensiv

Die Hufe sind nicht mehr so gut wie bei jungen Pferden, da muss der Hufschmied noch öfter kommen. Wir benötigen große Mengen an qualitativ hochwertiges Heu und staubarmer Einstreu. Das kostet alles enorm viel Geld und wir sind auf Spenden angewiesen. Das ganze Projekt finanziert sich nur über Spenden. Wir erhalten keinerlei Gelder von der Gemeinde oder vom Staat. Dabei kümmern wir uns auch um die Streunerkatzen in unserem Ort.

FB: Wie stemmst Du das alles? Vor allem in den Wintermonaten? Hast Du auf dem Hof praktische Hilfe?

Aktive Hilfe habe ich zurzeit leider nicht mehr. Die ehrenamtlichen Helfer sind aus alters- oder gesundheitlichen Gründen ausgeschieden. Nachdem die letzten beiden Helfer in ein anderes Bundesland gezogen sind, kümmere ich mich ganz allein um den Hof und die Tiere. Im Winter ist das ganz schön anstrengend. Pferdehaltung bedeutet sowieso körperlich schwere Arbeit. Im Winter ist es aber noch anstrengender.

FB: Wie verbindest Du all das mit Deinem Beruf?

Ich denke, so wie alle Menschen, die ehrenamtlich tätig sind. Mein Tag ist vollkommen durchgeplant und strukturiert. Sonst würde ich meine täglichen Aufgaben gar nicht schaffen. Viel Zeit für mich bleibt da nicht. Doch das ist nicht schlimm, denn ich weiß, warum ich das hier mache. Die Tiere geben mir so viel zurück. Ich kann das wirklich als meine Erfüllung bezeichnen.

FB: Wie sieht ein normaler Tag auf dem Hof bei Dir aus?

HofDas ist je nach Jahreszeit und Wetterlage anders aus. Ich beschreibe einfach mal meinen Tag, wie er zurzeit aussieht. Wir haben Anfang Februar und Dauerfrost. Morgens um 6.00 Uhr bekommen die Pferde und Schafe Heu. Danach gehe ich mit den Hunden die Morgenrunde. Wenn wir zurück sind, geht es in den Stall und die Pferde bekommen ihr Müsli und frisches Wasser. Bei Frost kann ich die Außenwasserleitung nicht nutzen.

Ich muss das Wasser in Eimern aus dem Haus schleppen, um die Tränken der Pferde und Schafe zu füllen. Wenn ich das erledigt habe, miste ich den Stall.

Zwischen Füttern und Pflegen: Kaffee und Büroarbeit

Danach kratze die Hufe der Pferde aus. Je nach Bedarf werden sie auch gestriegelt. Dann bekommen die Pferde noch einmal Heu und es geht ins Haus. Nun füttere ich die Hunde und Katzen und säubere die Katzenklos. Meistens bin ich so gegen 10.00 Uhr mit all dem fertig. Während die Hunde ihren Verdauungsschlaf halten, koche ich mir einen Kaffee und fahre den PC hoch. Bis ca. 12.00 Uhr erledige ich nun Büroarbeiten. Dann bekommen die Pferde noch einmal Heu und ich esse etwas. Anschließend gehe ich mit den Hunden, kümmere mich um den Haushalt und die Büroarbeit. Dann bekommen die Pferde wieder Heu und ich säubere wieder die Katzenklos. Um 16.30 Uhr bekommen die Pferde noch eine Portion Müsli.

Dann schleppe ich wieder Wassereimer und fülle die Tränke auf. Anschließend miste ich wieder den Pferdestall und verteile Heu in den Raufen, ebenso bei den Schafen. Ich lasse die Hunde raus und gehe ein bisschen mit ihnen auf dem Gelände. Sie können sowieso immer raus, wenn sie das wollen. Giada, unsere Herdenschutzhündin, begleitet mich normalerweise immer, wenn ich auf dem Hof unterwegs bin oder die Pferde versorge. Bis 19.00 Uhr habe ich Zeit für meine Büroarbeit und was sonst noch so anliegt. Dann bekommen die Hunde und Katzen ihr Abendbrot und ich koche mir etwas. Um 20.00 und um 23.00 Uhr bekommen die Pferde wieder Heu, damit sie die Nacht gut überstehen. Nach der letzten Fütterung lasse ich die Hunde zum Pinkeln in den Garten und dann geht es ab ins Bett.

FB: Welches war Dein schönstes Erlebnis bisher auf dem Hof, mit Deinen Tieren?

Es gibt eigentlich so viele schöne Erlebnisse, da fällt es mir schwer eins als das schönste zu nennen. Mir fällt jetzt spontan ein Erlebnis mit unserer Herdenschutzhündin „Giada“ ein. Dafür muss ich erst mal erklären wie sie zu uns kam und wie sie vorher untergebracht war. Giada ist eine Maremmano Hündin. Ein Maremmano ist ein italienischer Herdenschutzhund. Diese Hunde stellen aufgrund ihrer Veranlagung, besondere Bedingungen an ihr Zuhause und sind deshalb sehr schwer zu vermitteln. Giada war nur wenige Wochen alt, als sie in Italien auf der Straße gefunden wurde. Man ging davon aus, dass der Welpe ausgesetzt wurde. Sie kam in ein riesiges Tierheim, mit über 700 Hunden, davon sehr viele Vertreter ihrer Rasse. Die kleine Maus wurde aufgepäppelt und überlebte. In Italien werden Straßenhunde nicht getötet, sie bleiben den Rest ihres Lebens hinter Gittern.

Giada – eine Bereicherung für den Hof

Dieses Schicksal hatte auch Giada vor sich. Sie sollte bis an ihr Lebensende, in einem kleinen Zwinger eingesperrt bleiben. Auf hartem Betonboden, ohne Decke, ohne Körbchen, ohne Spielzeug, ohne menschliche Zuwendung. Keine Abwechslung, kein Gras unter ihren Füßen, keine Freiheit, niemals rennen können, ein Hund von 700 anderen. Nur Gitterstäbe und Beton vor der Nase. Als Giada ein Jahr alt geworden war, machte uns jemand auf ihr Schicksal aufmerksam. Sie war jetzt zu einem großen Hund herangewachsen, hatte aber nie die Welt gesehen. Wir entschlossen uns ihr zu helfen und holten sie dort raus.

Hund und PferdIhr gesamtes erstes Lebensjahr hatte Giada (im Bild mit Miranda) hinter Gittern verbracht. Als sie hier auf dem Hof ankam, sah sie das erste Mal, dass die Welt hinter den Gitterstäben weitergeht. Was es heißt laufen zu können, wie sich Gras unter den Pfoten anfühlt, oder was für ein Spaß es ist im Teich zu planschen. Sie lernte an der Leine zu gehen und wie es ist einen Menschen zu haben, der sich um sie kümmert. Vor den anderen Tieren hier auf dem Hof hatte sie zuerst Angst. Sie hatte ja auch noch nie ein Schaf, Pferd oder eine Katze gesehen. Ich half ihr, gab ihr Sicherheit und die Zeit die sie brauchte, um sich einzuleben.

Großer Hund kümmert sich um kleine Katzen

Giada machte ganz tolle Fortschritte, obwohl alle wichtigen Prägungsphasen eines Welpen, bei ihr in der reizarmen Umgebung des italienischen Tierheims abgelaufen waren. Ich merkte wie sie sich Mühe gab und immer entspannter und freier wurde. Im Sommer 2018 hatten sich dann mehrere halbwilde Katzen in den Nebengebäuden unsers Hofes einquartiert. Darunter 4 Mutterkatzen mit Babys. Mir gelang es ein paar der Babys einzufangen. Ich nahm sie mit ins Haus und da geschah etwas, womit wir überhaupt nicht gerechnet hatten. Giada, die Hündin die selbst im Hundeknast großgeworden war, kümmerte sich um die Katzenbabys.

Sie nahm alle Babys unter ihre Fittiche, passte auf sie auf, knuddelte sie bei jeder Gelegenheit durch und zähmte sie so. Bald waren 16 Babys, unterschiedlichen Alters, die in Giada eine Nanny gefunden hatten. Giada half mir erst die Babys und dann die Mutterkazten zu zähmen. Ohne die Herdenschutzhündin wäre ich nicht so schnell an die verwilderten Katzen herangekommen.

FB: Wo können sich Interessierte über Dein Projekt informieren?

Wir berichten regelmäßig auf unserem Blog über unsere Arbeit und die Tiere. Außerdem sind wir auch auf Facebook vertreten.

FB: Was steht als nächstes an, gibt es schon Pläne für das Frühjahr oder den Sommer?

Für das Frühjahr haben wir die nächste Katzen-Kastrationsaktion geplant. Es sind noch einige wilde Katzen an der Futterstelle, die noch nicht kastriert wurden. Dafür brauchen wir unbedingt Spenden. Unser kleiner Verein schafft das nicht allein. Pferdehaltung ist im Winter extrem teuer. Dieser Winter ist noch heftiger für uns. Wegen der ungewöhnlichen Dürre 2018, sind die Preise für Heu geradezu explodiert. Wir versuchen momentan alles, damit wir unsere Tiere gut über den Winter bekommen. Da bleibt kein Cent für die Kastration der verwilderten Katzen übrig.

Hilfe wird benötigt!

Eine Kastration ist aber so wichtig, weil wir nur so die unkontrollierte Vermehrung der Streuner verhindern können. Wir wollen in diesem Sommer nicht wieder mit 16 Babys da sitzen, die wir dann versorgen müssen. Die wilden Katzen sind meistens krank und kaum zu vermitteln. Deshalb brauchen wir unbedingt Hilfe.

FB: Sicherlich ist Deine Freizeit – bedingt durch die Tätigkeiten auf dem Hof – knapp. Wenn Du aber doch einmal freie Stunden zur Verfügung, hast, was machst Du dann? Gibt es Hobbys? Wenn ja, welche?

Das stimmt, meine Freizeit ist knapp, da bleibt wenig Zeit für Hobbys. Ich nutze kleine Pausen gern zum Meditieren oder für Reiki. Damit tanke ich neue Kraft und lade meine Batterien auf. Außerdem halte ich mich gern in der Natur auf, bewege mich gern und mag Fotografieren. Außerdem interessiere ich mich für Naturheilkunde und Homöopathie, lese gern, schaue gern einen guten Film und mag gute Gespräche und mit netten Leuten zusammen sein.

Bildnachweis: Susanne Rittscher

Vierbeinige Freunde – sie waren von  jeher beliebt und sind es nach wie vor. Ob Hund, Katze, Schildkröte oder Meerschweinchen: Millionen Deutsche wollen auf ein tierisches Familienmitglied nicht mehr verzichten.

Hinzu kommt, dass in unserer Gesellschaft, in der es viele ältere alleinstehende Menschen und eine Menge junger Singles gibt, Haustiere für diese Leute manchmal fast wie ein Kinderersatz sind. Oder zumindest als eine Art zusätzliches Familienmitglied fungieren.

Das wiederum führt dazu, dass viele Haustier-Besitzer heutzutage bereit sind, viel Geld in ihre treuen Gesellen zu stecken. Manchmal sogar ein kleines Vermögen.

Tierbesitzer geben oft viel Geld für felligen Freund aus

Angefangen von drolligen Tierartikeln, deren Umfang in den letzten Jahren immens zugenommen hat, über die Pflege des Haustieres und hochwertigem Futter, bis hin zum Tierarzt lassen viele ihrem Tier nur das Beste angedeihen. Das gilt besonders für Letzteren: den Tierarzt.

Diesbezüglich erschien im Nachrichtenmagazin SPIEGEL, Ausgabe 51/18 ein sehr interessanter Bericht, der aufzeigt, was Tierhalter heutzutage bereit sind, in das Wohl ihrer lieben Freunde zu investieren. Vielen Besitzerin ist nämlich keine Therapie für ihr Tier zu teuer. Auch für sehr alte und kranke Tiere veranlassen nicht wenige Halter kostspielige Therapien und Anwendungen.

Der SPIEGEL schreibt dazu folgendes:

„(…)Tiere sind das, denen bei Krebserkrankungen heute mit Chemotherapie und Bestrahlung in Spezialkliniken geholfen werden kann, die Kunststofflinsen, Beinprothesen oder Rollstühle bekommen oder gar Spendernieren(…)“

Und weil das so ist, ist sogar der Schoko-Gigant Mars auf den Geschmack gekommen und ist heute bereits Besitzer mehrerer Tierarztpraxen in verschiedenen Ländern. Im SPIEGEL wird eine Frau porträtiert, die eine Praxis in Hamburg leitet. Der Name dieser Praxis lässt zunächst einmal nicht auf den Schokohersteller schließen, denn sie heißt „AniCura Tierärztliche Spezialisten“. Doch der Arbeitgeber der Tierärztin ist tatsächlich Mars. Besagte Praxis war – laut SPIEGEL – vor drei Jahren die erste deutschlandweit, die von der schwedischen Unternehmensgruppe AntiCura gekauft wurde. Im Herbst 2018 schluckte Mars diese Firma.

Umsatz Süßwaren lässt nach – Haustiere und deren Wohl boomen!

Dass das Unternehmen sich nunmehr auf Tiere konzentriert, hat nach Aussage des Nachrichtenmagazins damit zu tun, dass die Umsätze in der Süßwarenbranche zurück gehen, aber – wie eingangs erwähnt – in Sachen Tiere & Co. steigen.

Mars Petcare ist zudem schon der weltgrößte Hersteller von Tierfutter, der aber auch Gentests und GPS-Akitvitätstracker für Hunde entwickelt.

In welchem Stil der Süßwarenhersteller Mars tatsächlich schon im Tierbusiness mitmischt, zeigt der SPIEGEL auf interessante Weise auf, Zitat:

„(…)Und Mars kauft Tierarztpraxen: In den USA und Kanada hat der Schokokonzern Hunderte Standorte der Klinikketten Banfield, Bluepearl und VCA erworben, in Deutschland die inzwischen 32 AniCura-Praxen. Europaweit sind in AniCura-Häusern etwa 1500 Veterinäre tätig, an 225 Standorten in sieben Ländern. Neben Mars/AniCura ist auch die schwedische Gruppe Evidensia in den deutschen Markt eingestiegen(…)“

Im Magazin werden zwei Entwicklungen beschrieben, die den Siegeszug dieser großen Ketten ermöglichen. Zum Einen der bereits erwähnte Umtand, dass fellige Gesellen immer mehr zum Familienmitglied aufgestiegen sind und die Besitzer somit bereit sind, für den tierischen Angehörigen die Geldbörse zu öffnen.

Ältere Praxisinhaber verkaufen an Investoren

Und zum Anderen ist da noch die Tatsache, dass viele ältere Tierärzte ihre Praxen nicht loswerden, wenn sie in den Ruhestand gehen. Jüngere Ärtzinnen und Ärzte wollen sich nämlich mit so einem Praxis-Kauf meist nicht verschulden – und lassen es. Für die alt eingesessenen Tierärzte jedoch ist der Praxisverkauf zumeist in die Altersvorsorge eingepreist.

Was kommt da besser gelegen, als ein finanziell potenter Investor? Und die wiederum profitieren von der Tierliebe der deutschen und europäischen Halter.

Über mangelnde Kunden braucht sich also Mars in seiner neuen Funktion als Betreiber von Tierarztpraxen keine Gedanken zu machen! Aktuell nicht und in der Zukunft wohl auch nicht!

Bildnachweis: pexels.com

Wer je mit einem demenzkranken Menschen zu tun hatte, der weiß: diese Menschen blühen oft auf, wenn sie von der Vergangenheit erzählen, erzählt bekommen oder mittels Fotoalbum & Co. eine gedankliche Reise dorthin unternehmen. Zumindest ist das der Fall, wenn Demenzkranke noch nicht im Endstadium der Krankheit angekommen sind.

Am Anfang und zumeist bis hin zum Stadium der mittelschweren Demenz sind Angehörige, Ärzte und Betreuer deshalb auch bemüht, das Wohlbefinden der Erkrankten durch Erlebnisse und Situationen, auf die diese Menschen positiv reagieren, zu erhöhen.

Neben klassischen Maßnahmen, wie Spaziergänge, Musik aus alten Zeiten vorspielen und den Demenzkranken an familiären Situationen teilhaben zu lassen, machen auch immer wieder etwas aufseherregendere Aktionen im Zusammenhang mit Demenzkranken von sich reden.

Falsche Bushaltestellen erinnern Demenzkranke an früheren Alltag

So gab es vor einiger Zeit Berichte über falsche Bushaltestellen, die in manchen Pflegeeinrichtungen für Senioren installiert worden sind.

Dem Vernehmen nach sollen zwar manche schon wieder abgebaut sein, aber viele der Haltestellen-Attrappen tun sicher noch heute ihren Dienst, der da heißt: Demenzkranke an normale Alltagssituationen erinnern und zu einem ruhigen und entspannten Tun motivieren. Im Falle der unechten Bushaltestellen animieren diese die Patienten dazu, einfach entspannt an Ort und Stelle zu verweilen, zu warten.

Mittlerweile aber gibt es neue Konzepte. Eines davon ist die Idee, demenzkranke Menschen einige Stunden auf Bauernhöfen verbringen zu lassen.

Schleswig-Holstein führend in Sachen Bauernhöfe für Demenzkranke

Dazu macht derzeit das Bundesland Schleswig-Holstein positiv von sich reden. Laut einem SPIEGEL-Bericht vom Dezember 2018 gehören in dem Bundesland schon 12 Höfe zu einem Projekt für Demenzkranke. Laut dem Magazin wurde das Modellprojekt 2015 von der Schleswig-Holsteinischen Landwirtschaftskammer und dem Kompetenzzentrum für Demenz gestartet.

Deutschlandweit ist das Projekt einmalig und hat deshalb, so der SPIEGEL, schon mehrere Pflegepreise gewonnen. Andere Bundesländer überlegen, ein solches Modell einzuführen.

Das Gute an dieser außergewöhnlichen Maßnahme: alle Beteiligten haben etwas davon. Zunächst natürlich die Kranken, die mit Ausflügen dieser Art an ihr früheres Leben und somit höchstwahrscheinlich auch an viele glückliche Momente erinnert werden. Gleichzeitig stellt diese Form der Demenzbetreuung eine Entlastung für Angehörige und Pflegeeinrichtungen / Seniorenheime dar. Und nicht zuletzt haben die jeweiligen Bauern, die ihre Höfe für das Modellprojekt zur Verfügung stellen, eine kleine, zusätzliche Einnahmequelle. Doch wie gestaltet sich so ein Bauernhofbesuch demenzkranker Personen konkret?

Reportage zeigt auf, was Patienten auf Bauernhof geboten wird

Hierzu gibt es eine Reportage des NDR, in der ein auf Demenzkranke spezialisierter Hof porträtiert wird – „Bauernhöfe gegen Demenz“. Obgleich die Überschrift etwas irreführend ist, denn bekanntlich gibt es noch kein wirkliches Heilmittel gegen Demenz, ist der Beitrag sehr aufschlußreich.

„Die bäuerliche Umgebung kann bei Menschen mit Demenz Erinnerungen an früher wecken. Der Einsatz von Tieren in der Altenhilfe ist verbreitet: Das Streicheln und Füttern von Tieren kann das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz steigern. Ihre Gefühle und Sinne werden angesprochen, Gespräche angeregt.
(…)
Die Landwirtin Urte Meves lädt seit Anfang 2018 Menschen mit Demenz auf ihren Bauernhof in Eddelak ein. Auf dem Hof von Urte Meves und ihrem Mann im Kreis Dithmarschen leben eine Herde Angus-Rinder, Ziegen, Schafe, Kaninchen, Hühner und Katzen. Der Vater von Urte Meves erkrankte vor einigen Jahren an Parkinson-Demenz, seitdem beschäftigt sie sich intensiv mit der Erkrankung. Die Landwirtin hat außerdem eine spezielle Fortbildung durchlaufen, um Demenzkranke bei sich empfangen zu können. „Die Tiere fragen nicht, ob ein Mensch gesund ist oder ob er Demenz hat, mit den Tieren kann jeder Mensch kommunizieren – auch wenn die Kommunikation vielleicht nicht mehr so gut läuft“, sagt Meves.“
Eine tolle Idee, die Schule machen und sich auch in den restlichen Bundesländern etablieren sollte! Die Chancen darauf dürften gut stehen, denn wie schon erwähnt, strahlt das Beispiel aus Schleswig-Holstein positiv auf andere Regionen aus.

Kassen beteiligen sich an Kosten – wichtig für Angehörige von Demenzkranken

Wer als Angehöriger in Schleswig-Holstein Interesse an dem Projekt hat und sich fragt, welche Kosten da womöglich anfallen, sollte sich bei der zuständigen Krankenkasse erkundigen. Laut der besagten NDR-Reportage wird ein großer Teil der Kosten für den Bauernhofbesuch von den Kassen übernommen.

(Erste) Anlaufstellen für Angehörige mit Demenzkranken sind weiterhin professionelle Zentren, deren Mitarbeiter konsultiert werden sollten. In Schleswig-Holstein beispielsweise das für Demenz zuständige Kompetenzzentrum.

Dieses schöne Beispiel zeigt einmal mehr, dass es unglaublich gute, kreative Ideen gibt, erkrankten Menschen im Verlauf ihrer Krankheit schöne Momente zu schenken. Mögen viele Patienten in den Genuss vorhandener Möglichkeiten kommen.

Und: auch die Hoffnung auf baldige medizinische Durchbrüche in Sachen Heilung von Demenz stirbt natürlich zuletzt!

Bildnachweis (Symbolbild): pixabay.com