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Frau auf Wiese in der Sonne

Spüren Sie, dass da noch viel mehr in Ihnen steckt? – Sie wissen nur nicht so recht, was es ist?  Dann geht es Ihnen wie so vielen anderen Menschen!  Wahrscheinlich sind Sie im Alltag gut eingespannt, haben viele Termine und kaum noch Zeit mal richtig Luft zu holen. Innerlich spüren Sie, wie so langsam die Unzufriedenheit in Ihnen aufsteigt und Sie wissen, das kann es doch nicht sein. Kennen Sie das?

Weibliche Stärke schlummert oft im Verborgenen

Damit Sie wieder herausfinden, was noch in Ihnen steckt, möchte ich Ihnen nun folgendes empfehlen: investieren Sie etwas Zeit in sich und fragen sich:

  • Was mache ich gerne?  
  • Bei welcher Tätigkeit vergesse ich Raum und Zeit? 
  • Was würde ich am liebsten gleich nach dem Aufstehen tun? 
  • Wofür schätzen mich meine Freunde? 

Spüren Sie mal in sich hinein und seien Sie ganz ehrlich zu sich selbst – unabhängig, ob diese Tätigkeiten jetzt Sinn ergibt oder nicht. Schreiben Sie alles, was Ihnen einfällt.

Gehen Sie dem nach, das Sie begeistert! 

Nun suchen Sie sich 1-2 dieser Tätigkeiten aus und machen sie. Finden Sie wieder die Freude am Tun und integrieren Sie diese Tätigkeiten in Ihren Alltag. Versuchen Sie so oft, wie möglich, das zu tun, was Ihnen Freude macht und Sie zum Strahlen bringt. 

Je öfter Sie wieder das tun, was Ihnen Spaß macht, desto mehr kommen Sie wieder zurück in Ihre Kraft. Sie beginnen wieder, sich wahrzunehmen und zu spüren, was Sie erfüllt und was nicht. Probieren Sie es aus! 

Mit diesem Wissen können Sie nun beginnen, auszumisten und sich von den Tätigkeiten und Terminen trennen, die Sie nur aus Pflichtbewusstsein und/oder Mitgefühl gemacht haben, aber schon lange keine Freude mehr daran hatten. Glauben Sie mir, Sie werden sich danach sehr befreit und gelöst fühlen. 

Dies ist ein sehr wichtiger Meilenstein, um wieder Ihre Stärken dauerhaft zu reaktivieren! 

Zeigen Sie Ihre Stärken und Talente! 

Denn je befreiter Sie sind und Sie dadurch auch wieder mehr Zeit für sich gefunden haben, zeigen sich ihre Stärken und Talente. Sie spüren immer deutlicher, was noch alles in Ihnen steckt und sich zeigen will. Lassen Sie es zu und probiere weitere Dinge aus!

Wenn Sie einmal erkannt haben, was Sie wirklich gerne tun und wie Sie wirklich sind, beginnt meist auch die Veränderung im Außen.  Nicht selten stoßen Sie dann auf Kritik und Unverständnis! Wenn dies auch noch aus Ihrem unmittelbaren Umfeld kommt, kann das schon sehr weh tun und Sie dazu verführen, wieder in das alte Fahrwasser zurück zu rudern. 

Um dem zu widerstehen, dürfen Sie innerlich spüren, warum Sie diese Dinge tun wollen. 

Frau lachend

Weibliche Stärke hat viele Facetten

Was ist Ihr Warum? 

Mein „Warum“ ist, dass es mich erfüllt, Frauen zu ermutigen, wieder selbstbewusst zu sich zu stehen und ihre Potenziale zu leben.  Das möchte ich ortsunabhängig und selbstbestimmt tun können. 

Je klarer Sie ihr „Warum“ innerlich spüren, desto stärker entfacht sich eine Kraft und ein Feuer in Ihnen, die Ihnen helfen, jeder Kritik selbstsicher entgegen zu treten – egal von wem sie kommt. Zusätzlich werden Sie feststellen, dass sich die anfängliche Kritik in Respekt Ihnen gegenüber wandelt! 

Glauben Sie an sich und Ihre Fähigkeiten

Lassen Sie sich nicht verunsichern oder zurückwerfen, sondern glauben Sie an sich und spüren Sie Ihre Kraft! Das ist oft leichter gesagt als getan. Daher möchte ich Ihnen hierfür noch 3 Tipps geben:  

Verbinden Sie sich mit Gleichgesinnten! 

Gleichgesinnte wissen selbst genau, welche Schwierigkeiten auftreten können und bestärken Sie in Ihrem Tun! Dies gibt unheimliche Kraft und diese positive Energie trägt Sie über Tiefs hinweg.

Nehmen Sie sich selbst wichtig! 

Nehmen Sie sich mindestens genauso wichtig wie Ihre Familie. Nehmen Sie sich einmal in der Woche Zeit für sich selbst und machen Sie dann das, was Ihnen Freude macht. Sie haben dann Zeit nur für sich, keiner redet  Ihnen rein und nur Sie entscheiden, was Sie tun! Das ist Selbstfürsorge pur und enorm wichtig, um sich selbst zu spüren und zu leben! 

Nein ist ein vollständiger Satz! 

Wenn Sie gefragt werden, ob Sie wieder Verabredungen oder Aufgaben übernehmen können zu denen Sie aber keine Lust haben, dürfen Sie NEIN sagen und zwar ohne schlechtes Gewissen!  Nein ist ein vollständiger Satz und braucht keine Rechtfertigung. Ihr Gegenüber darf das akzeptieren und lernt dadurch, Sie noch mehr zu respektieren, wenn Sie dann auch mal wieder „Ja!“ sagen! 

Selbsterkenntnis bringt Sie zurück in Ihre Kraft

Je besser Sie sich kennen und spüren, was Ihnen gut tut, umso leichter und schneller können Sie Situationen, Verhalten und Gewohnheiten ändern, um das zu erreichen, was Sie wirklich wollen. Sie kennen Ihre Stärken und können diese gezielt einsetzen. Sie kennen Ihre Bedürfnisse und richten Ihr Leben danach aus. Schritt für Schritt gestalten Sie sich so ein erfülltes Leben, das wirklich zu Ihnen passt und Ihnen gefällt!

Hört sich das nicht wundervoll an? Dann starten Sie am Besten jetzt gleich und werden Sie zu der besten Version Ihrer Selbst! 

Viel Erfolg! 

Silke Kromer 

Über die Gastautorin:

Frau in rotem Kleid

Silke Kromer coacht Frauen, denen bewusst ist, dass weibliche Stärke in ihnen steckt

Silke Kromer (im Bild) hilft mit ihren numerologisch-basierten Beratungen bewussten Frauen, die spüren, dass noch mehr in ihnen steckt, zu sich und ihren Stärken zu stehen, ihre Potenziale zu entfalten und sich mit gesundem Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen ihr Leben so zu gestalten, wie es wirklich zu ihnen passt und sie erfüllt.

Mehr Informationen hier.

Bildnachweise: Canvas, Simone Wuchenauer

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Seniorin im Park

Meist sind es Frauen, die im Alter alleine sind. Stirbt der einstige Partner, schlägt die Einsamkeit bei älteren Damen oftmals sehr brutal zu. Wer kennt sie nicht – die Bilder aus Städten, in denen Seniorinnen am Fenster sitzen, die Arme auf ein weiches Kissen gelegt? Klar, dieses Bild ist ein Stück weit auch ein Klischee, das sich aufdrängt, wenn man etwas über die Einsamkeit von verwitweten oder jetzt allein lebenden Frauen hört.

Bedingt durch die höhere Lebenserwartung weiblicher Zeitgenossinnen und die hohe Anzahl älterer Menschen, ist Einsamkeit im Alter jedoch tatsächlich ein hochaktuelles Thema. Gesellschaftlich, medial und für viele, deren ältere Angehörige weit weg wohnen, auch persönlich.

Obgleich namhafte Verbände wie die Volkssolidarität, das Rote Kreuz und ähnliche Initiativen eine Menge Angebote für Seniorinnen und Senioren bereithalten, gibt es immer noch genügend alte Menschen, die von diesen Offerten nichts wissen oder solche Angebote nicht in der Nähe haben. Stirbt dann noch die gleichaltrige Freundin, die gut bekannte Nachbarin oder wohnen die Kinder weit weg, schnappt die Einsamkeitsfalle schnell zu.

Senioren-Einsamkeit kann Krankheiten fördern

Dabei geht es hier nicht nur um ausbleibende Karten oder Anrufe zu Feier- und Geburtstagen, nein: wer im Alter einsam und isoliert lebt, ist einem höheren Risiko für Erkrankungen ausgesetzt. Selbst Demenz soll hierdurch begünstigt werden. Das hat voriges Jahr die Politik auf den Plan gerufen und sehr lange schon engagiert sich auch die Schauspielerin Mariella Ahrens gegen Senioreneinsamkeit. 

Solche privaten Initiativen, wie die von Mariella Ahrens, sind wahrscheinlich die, die am ehesten etwas bewirken, da man von den politischen Ansätzen bislang wenig gehört hat.

Umso mehr verdient ein aktuelles Projekt, das sich gegen die Einsamkeit im Alter richtet, Aufmerksamkeit.

Initiiert vom Seniorenbüro Laatzen wird es erstmals am Donnerstag, den 23. Mai 2019, ein kostenloses „Kontakt-Speed-Dating“ für Menschen ab 65 Jahren geben. Bei der Veranstaltung im Stadthaus können andere Senioren kennengelernt werden (Infos am Ende des Artikels). Die Initiatorinnen zielen ganz konkret auf ältere Herrschaften ab, deren Partner oder Freunde schon verstorben sind. Zur Zielgruppe der Teilnehmer gehören aber auch Damen und Herren im gehobenen Alter, die vielleicht aufgrund eines Umzugs neu in der Region sind.

Dass für ein ungezwungenes Kennenlernen die Speed-Dating-Variante zum Einsatz kommt, ist sehr genial, denn: in den meisten Alltagssituationen haben Senioren, deren Partner oder Freunde schon verstorben und die einsam sind, nicht mal im Ansatz solche Möglichkeiten, Gleichgesinnte kennenzulernen. Viele Leute stellen ja schon ab Ende Dreißig fest, wie schwierig es ist – zum Beispiel nach dem Umzug in eine andere Stadt – neue Leute kennenzulernen.

Speed-Dating für Freundschaften auch für zurückhaltende Naturen geeignet

Den Senioren, die an dem Speed-Dating teilnehmen, dürfte es zudem gefallen, dass dieses Konzept so aufgebaut ist, dass man mit seinem Gegenüber nur ein paar Worte wechselt und dann danach schon wieder einem anderen Gesprächspartner gegenübersitzt. Ein Vorteil auch für eher zurückhaltende, ältere Herrschaften!

Wer also eine Oma oder einen Opa oder andere Verwandte, sowie vielleicht auch Nachbarn hat, die oder der seine Zeit zumeist alleine verbringen muss, der sollte die Senioren auf diese Möglichkeit aufmerksam machen. Und da die erwähnte Offerte aktuell nur für Laatzen gilt, macht es sich zudem ganz gut, einfach mal zu recherchieren, in welchen Regionen es welche Angebote für ältere und einsame Verwandte oder Nachbarn gibt.

Das lohnt sich, denn: knüpfen die einsamen Alten neue Kontakte, leben Sie zumeist auf ganzer Linie auf. Seelisch, körperlich und gesundheitlich. Für den Spaziergang im Park oder die Tasse Kaffee auf dem Freisitz wieder nette Gesellschaft zu haben, verschafft bis dato einsamen Seniorinnen und Senioren eine Lebensqualität, die mit Geld nicht zu bezahlen ist!

Infos Speed-Dating Laatzen

Premiere am Donnerstag, 23. Mai 2019, 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Stadthaus.

Wer mitmachen möchte, sollte sich bis spätestens 10. Mai im Seniorenbüro anmelden.

Ansprechpartnerin: Ludmilla Stadler

Telefon: (0511) 82055402

Email: seniorenbuero@laatzen.de.

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com

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Hausboot auf Fahrt

Als prominenter Haudegen hat er das Leben auf einem Hausboot bis zu seinem Tod gelebt: Gunter Gabriel. Der leutselige Barde war damit lange seiner Zeit voraus und hat Jahrzehnte vor seinem Tod 2017 schon einem Lebensstil gefrönt, den heute viele gerne hätten. Denn: das Wohnen auf einem Hausboot wird immer beliebter. Immer mehr Menschen zieht es ans Wasser, in eine Umgebung, die für ein dauerhaftes Wohnen ihresgleichen sucht.

Doch ein aktuelles Beispiel, das der NDR in seiner Online-Ausgabe aus Niedersachsen veröffentlicht hat, zeigt, dass dieser Traum wohl für die meisten, die ihn träumen, genau das bleiben wird: ein Traum.

Den Traum vom eigenen Hausboot steht Platzknappheit entgegen

Auf der Homepage des Senders kommt ein Unternehmer zu Wort, der Hausboot vertreibt. Er macht wenig Hoffnung, denn die Nachfrage nach den individuellen Wohnsitzen ist sehr viel höher als das Angebot der Plätze, an denen diese schwimmenden Domizile liegen können. Auch neue Liegeplätze sind kaum in Sicht.

In dem Artikel wird auf Hausboote in Oldenburg eingegangen. Gerade mal zwei davon gibt es. Und um die Natur zu schützen, soll es laut der Aussage eines Verantwortlichen dabei auch bleiben. Außerdem hat Oldenburg nur wenig befahrbare Wasserfläche, was die Gestaltung von Hausboot-Projekten zusätzlich erschwert.  Problematisch ist bei dieser Art Häusern auch das behördliche Drum und Dran, das ja schon bei „normalen“ Häusern oftmals eine Odysee ist. So benötigen die schwimmenden Häusern auch eine Baugenehmigung, die man oft erst nach langer Zeit erhält.

Die andere Seite ist die Infrastruktur, die ja auch ein solch schwimmender Wohntraum benötigt. Wer möchte als individuell Wohnender schon auf Strom und frisches Wasser verzichten? Eben!

Hausboote zum Mieten bieten Alternative für den Urlaub

Wen es trotzdem nach dieser Art des Logierens gelüstet, der sollte als Alternative die Anmietung eines Hausbootes in Erwägung ziehen. Das ist in Deutschland durch viele Anbieter möglich und dank der wunderschönen Seen, die es hierzulande gibt, hat man eine vielfältige Auswahl, was die Routen betrifft. Unter anderem ist hier die mecklenburgische Seenplatte ein geeignetes Revier.

Die schwimmenden Ferienparadiese, die man anmieten kann, unterscheiden sich zudem kaum noch von einem feststehenden Ferienhaus und bieten jeglichen Komfort, den man (oder FRAU) sich auch ohne Bootsführerschein gönnen kann.

Bildnachweis: pixabay.com

Recherche-Nachweis: ndr.de

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Frau mit Thermoskanne beim Erlebnisfasten

Zeitdruck, Trubel, Glamour, Stars und Hektik – diese Attribute bestimmten über viele Jahre den Alltag von Kirsten Jahns. Denn die engagierte Leipzigerin arbeitete mehrere Jahrzehnte bei einer großen Event-Agentur und war vordergründig für große und namhafte Veranstaltungen zuständig. Dass dieses Leben aufregend und bunt ist, ist keine Frage! Doch zur Wahrheit gehört auch, dass ein solcher Job einen irgendwann auch auslaugen kann. Die Arbeit am Wochenende, der stetige Terminstress und die oftmals kräftezehrende Organisation verschiedener, gleichzeitig laufender Events waren denn auch ausschlaggebend für Kirsten Jahns, sich beruflich noch einmal neu zu orientieren. Da sie sich lange Zeit schon für das Fasten begeisterte, knüpfte sie hier an und bietet heute – nach Ausbildungen zur Achtsamkeits-Trainerin und Ernährungsberaterin – das Konzept Erlebnisfasten an. 

Mit diesem Erlebnisfasten-Konzept erleben ihre Teilnehmer einen ganzheitlichen Prozess, den es bis dato als Offerte für Gesundheitsbewusste so noch nicht gab. Und: auch auf Familien zugeschnittene Angebote hat Kirsten Jahns ausgearbeitet. Sie erfreuen sich großer Beliebtheit.  

Erlebnisfasten – ehemalige Event-Managerin erzählt, wie es dazu kam

Was es konkret mit dem Erlebnisfasten, das inmitten herrlicher Natur stattfindet, auf sich hat, hat uns Kirsten Jahns im Interview berichtet. 

FB: Kirsten, Du bist aus der hektischen Eventbranche aus- und in eine gesundheitsorientierte Branche eingestiegen. Wie hast Du diesen Wechsel erlebt und was gab den Ausschlag, dass Du Dich im Bereich Erlebnisfasten selbständig gemacht hast? 

Meine über 30 Jahre im Event-Bereich waren in der Tat durch zahlreiche Überstunden, stetigem Zeitdruck und regelmäßigen Wochenend-Einsätzen geprägt. Daher habe ich bereits vor über 15 Jahren nach einem energiestiftenden Ausgleich für mich selbst gesucht – und das Fasten gefunden. Von Anfang an hat mich, neben den körperlichen Prozessen, auch die geistige Wirkung des Fastens fasziniert: 

Die geschärfte Wahrnehmung, das intensive Erleben des Hier und Jetzt. Das wollte ich ausbauen und mit modernen Techniken der Wahrnehmungslehre kombinieren. Als ich feststellte, dass es jedoch keine derartigen Angebote gab, reifte in mir der Entschluss, es einfach selbst umzusetzen. Nach meiner Ausbildung zur Ernährungsberaterin und Achtsamkeits-Trainerin habe ich dies dann auch getan. Und es noch nicht einmal bereut. Standen früher die „WOW-Effekte“ der lauten Event-Branche im Fokus, so sind es heute die fast lautlosen „Aha-Momente“ meiner Teilnehmer. Über die freue ich mich aber mehr denn je. 

Ausgewählte Hotels in faszinierender Natur zeichnen das Erlebnisfasten aus

FB: Wo bietest Du Dein Fastenkonzept aktuell an? 

Für das „Erlebnisfasten“ kooperiere ich mit ausgesuchten Hotels in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – umgeben von schönster Natur. Interessenten werfen am besten einen Blick auf den Kalender meiner Website oder rufen mich einfach an (Infos siehe unten).

FB: Wie führst Du Leute an das Thema, die sich bislang mit Fasten überhaupt noch nicht auseinandergesetzt haben? 

Auf meiner Website informiere ich über grundlegende Fasten-Themen und bin bei Fragen auch sehr gern persönlich erreichbar. Rund um das Fasten kursieren ja einige hartnäckige Mythen, mit denen man erstmal aufräumen muss. Meine Erlebnisfasten-Woche starte ich daher stets mit einer kurzen Einführung, die je nach Fastenerfahrung der Gruppe mal mehr, mal weniger ins Detail geht. Anhand der aufkommenden Fragen stellt sich meist schnell heraus, wer als Fasten-Anfänger noch Unterstützung gebrauchen kann. Die biete ich dann ganz individuell jedem Teilnehmer im Rahmen des Aufenthalts – und nach Bedarf auch darüber hinaus. 

FB: Was rätst Du Leuten, die erstmalig ein Fasten bei Dir buchen wollen. Muss man gewisse Vorbereitungen treffen? 

Die Vorbereitung auf ein gesundes Fasten – und gerade auch der Wiedereinstieg in den Alltag danach – ist sehr wichtig. Insbesondere für den Körper. Meine Teilnehmer erhalten daher sowohl vor Ihrer Ankunft als auch am Ende des Erlebnisfastens einige Hinweise wie sie sich mit ihrer Ernährung optimal auf das Fasten vorbereiten können. Zum Beispiel sollte man zwei Tage vor dem Fasten-Start auf eiweißreiche Nahrung verzichten. Auch für die Zeit im Anschluss an das Fasten erhalten sie konkrete Tipps. Wie sie beispielsweise den gefürchteten Jo-Jo-Effekt verhindern können und die positiven Aspekte des Fastens möglichst langfristig in ihren Alltag mitnehmen können.  

Ganzheitliches Fastenerlebnis für alle Teilnehmer

FB: Was genau bietest Du Deinen Teilnehmern mit  dem „Erlebnisfasten“? 

Fasten betrifft nicht nur den Körper, sondern auch den Geist und die Seele – also unsere Gedanken und Empfindungen. Mein Konzept kombiniert daher drei Bausteine, die alle drei Ebenen gezielt ansprechen und sich in ihrer Wirkung sogar wechselseitig verstärken: Fasten nach Buchinger, tägliche Bewegung in Form von Wanderungen und Yoga sowie ein integriertes Achtsamkeits-Training. Meine Teilnehmer erhalten somit ein ganzheitliches Fastenerlebnis, dessen Wirkung bis weit über die gemeinsame Erlebnisfasten-Woche selbst wirkt.

FB: Welche Zielgruppen sprichst Du an, wer nimmt teil? 

Fasten kann – die gesundheitliche Eignung vorausgesetzt – prinzipiell jeder erwachsene Mensch. Meine Gruppen sind daher oft recht bunt gemischt. Das empfinden nicht nur meine Teilnehmer als Bereicherung, sondern hält auch meine Arbeit abwechslungsreich und verleiht ihr immer wieder neue Impulse. 

FB: Wie gestaltet sich das Erlebnisfasten mit ganzen Familien?

Erlebnisfasten in der Natur

Beim Erlebnisfasten

Beim Familienfasten bekommt jedes Familienmitglied das, was es braucht: Während die Eltern auf den Fastenwanderungen mal wieder Zeit für sich allein haben und sich ganz auf sich selbst konzentrieren können, erwartet die Kleinen von morgens bis nachmittags ein Erlebnis-Programm mit bester Versorgung und Betreuung. Am Nachmittag bietet sich dann noch ausreichend Zeit für gemeinsame Unternehmungen. 

Erlebnisfasten das ganze Jahr über

FB: Was steht aktuell bei Dir auf dem Programm? 

Aktuell laufen die Vorbereitungen für das nächste Familienfasten im Elldus Resort in Oberwiesenthal und ich freue mich auf alle großen und kleinen Teilnehmer. Da ich meine Erlebnisfasten-Wochen aber das ganze Jahr über anbiete, arbeite ich mit meinen Partnern derzeit an einem weiteren, passenden Erlebnisfasten-Konzept: das Städtefasten. Mehr Informationen hierzu gibt es bald auf meiner Website.

FB: Da Du beruflich oft unterwegs bist: was machst Du in Deiner Freizeit, gibt es Hobbys?   

Da ich in der glücklichen Lage bin, mein Hobby zum Beruf gemacht zu haben, fehlt mir in meiner freien Zeit nicht viel. Auch außerhalb meiner Erlebnisfasten-Wochen bin ich gern mit meinem Hund Emil unterwegs, treffe mich mit Freunden oder besuche ein schönes Konzert. Da der Themen-Komplex Ernährung – Gesundheit – Achtsamkeit immer in Bewegung ist und es ständig neue Studien oder Erkenntnisse gibt, liegt meist auch ein aktuelles Fachbuch auf meinem Tisch. 

Aktuelle Termine: Erlebnisfasten in Oberwiesenthal oder in Bad Grund (Harz). 

Mehr zu Kirsten Jahns und ihrem Konzept finden Sie hier.

Bildnachweis: Kirsten Jahns

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Frau mit Schoko-Osterhase

Zwei Tafeln Schokolade am Abend waren für mich vor Monaten noch – in den dunklen Wintermonaten – kein Thema. Die schaffte ich locker. Und sie wurde zur Gewohnheit. Wenn auch nicht täglich zwei Schokoladen-Tafeln, so schaffte ich zumindest eine auf jeden Fall. Und das wirklich jeden Abend! Hätte ich damals gewusst, dass ich ein Schilddrüsen-Problem habe (Unterfunktion), mit dem ich sowieso schon recht rasch zunahm, so hätte ich mich wohl etwas zusammengerissen.

Allerdings: so ganz ohne schokoladiges wäre es wohl nicht gegangen und genau das ist mein Problem. Eines, mit dem ich auch heute noch ringe, obwohl ich seit vielen Wochen dabei bin, meine Ernährung umzustellen. Ich tue das, weil ich das gesundheitliche Problem mit der Schilddrüse habe und mir leider auch nichts mehr passt. Sämtliche Kleidung in meinem Schrank ist zu eng!

So allmählich bin ich von Konfektionsgröße 42, mit der ich mit stets wohlfühlte, auf die 46 geklettert, was kein Zustand mehr ist!

Ernährungsumstellung nach Punkten klappt auch ohne Weight Watchers

Also habe ich mich des Weight-Watchers-Konzeptes besonnen, mit dem vor langer Zeit mal eine übergewichtige Freundin abgenommen hat. Ich habe damals bei ihr das mit den Punkten mitbekommen und es als sehr leicht und einprägsam empfunden. Denn bei dieser Form der Gewichtsreduktion zählt man Punke – keine Kalorien. Orientierung geben spezielle Weight-Watchers-Bücher, in denen alle gängigen Lebensmittel, sowie Obst, Gemüse & Co. aufgeführt und mit Punkten versehen sind. Diese Punkte-Listen findet man allerdings auch zuhauf im Internet.

Obwohl ich mich nicht bei den Weight-Watchers angemeldet habe, komme ich mit dem Punktesystem und mit den verfügbaren Infos der WW`s im Netz gut klar. Seit einiger Zeit ernähre ich mich danach und es geht – wenn auch langsam – mit den Pfunden abwärts. Insgesamt habe ich in zwei Monaten fünf Kilo abgenommen.

Wie man ja weiß, ist das Konzept keine Diät, sondern eine Ernährungsumstellung. Eine ganz simple. Hat man`s einmal (wieder) verinnerlicht, geht es ganz leicht. Allerdings hatte ich in der gesamten Zeit zwei fiese Heißhungeranfälle auf Schokolade. Oder anders gesagt: Freßattacken. Ich habe ihnen nachgegeben und danach wieder ganz normal nach meinen Punkten gegessen.

Süßes verkneife ich mir dabei.

Allerdings merke ich schon, wie mir dann und wann ein Stück Schokolade fehlt und ich ahne, dass die nächste Heißhungerattacke nicht mehr weit sein dürfte. Allerdings muss es doch Alternativen geben! Zu den Heißhungerattacken und zum Schoki-Verzicht.  Zum Glück gibt es auf Facebook einige Gruppen, die sich mit dem Weight-Watchers-Konzept befassen, die meisten Mitglieder darin sind Frauen.

In Weight Watchers-Gruppen klagen Frauen ihr Schokoladen-Leid

In einer dieser Gruppen habe ich eine superinteressante Diskussion mitbekommen, es ging um Schokolade. So gut wie alle Frauen, die einen entsprechenden Beitrag zu dem Thema kommentierten (es waren fast an die sechzig Kommentare) gaben zu, jetzt nicht ein Leben lang auf Schokolade verzichten zu wollen. Und so wie mir ging es den meisten in dieser Gruppe auch: sie haben Unmengen an Süßigkeiten vernascht, bevor sie sich dem Punkte-Konzept von Weight-Watchers gewidmet haben.

Der Tenor der Diskussion war glasklar: ein Leben lang nun gar nicht mehr in eine Schokolade beißen zu dürfen, geht für keine einzige der Frauen! Spannend zu lesen war, welche persönlichen Strategien die „Pünktchen“, wie sich die Userinnen in der Gruppe (frei nach den WW-Punkten) nennen, fahren.

Ich gebe zu, dass ich an so gut wie jeder Strategie Gefallen fand.

Und vielleicht geht es Ihnen ja ebenso mit der verdammten Lust auf Schokolade und Sie fragen sich, wie Sie das – bei gleichzeitig gesunder Ernährung – wohl in den Griff bekommen können? Deshalb fasse ich die interessantesten Strategien aus dem Posting zu der Schokoladen-Diskussion nachfolgend einmal zusammen:

  • sich Schokolade/Süßes im Rahmen der Punkte zu gönnen, geht okay (wer kein Weight-Watchers macht, kann das im Rahmen seiner Kalorienzufuhr, die für die jeweilige Gewichtsreduktion/Gewichtserhaltung nötig ist, einbauen),
  • an einem Tag essen, wonach einem gelüstet, ist kein Problem (für mich persönlich schwierig, da dann meist alle Dämme brechen und der Körper auf die erhöhte Zufuhr von zuckerhaltigen Lebensmitteln oftmals mit Blähungen und Durchfall reagiert und oft Tage braucht, um wieder normal zu funktionieren),
  • sich von Vollmilchschokolade, Gummitieren & Co. gänzlich abwenden und auf qualitativ hochwertige dunkle Schokolade umsteigen, bringt was
  • innerhalb der Woche an einigen Tagen schon mal ab und zu ganz normale Schokolade essen, ist in Ordnung – aber dann nur sehr wenig (z. B. nur eine Reihe von einer Milka-Tafel)
  • die Zusatzpunkte im Weight-Watchers-System sollten durchaus für Süßes genutzt werden (Zusatzpunkte generiert man bei den Weight Watchers zum Beispiel durch Sport oder anderweitige kalorientötende Betätigungen)

Gut fand ich auch den Ratschlag einer Userin in Bezug auf Alkohol und Kuchen. Auch diesen Genüssen habe ich mich vor meiner Gewichtsreduktion ziemlich intensiv hingegeben. Natürlich habe ich nicht getrunken, wie ein Alkoholiker, aber an manchen Abenden der Woche ein, zwei Gläser Feierabendwein – das auf jeden Fall. Überflüssig, zu erwähnen, dass auch das die reinsten Kalorienbomben sind…!

Ebenso natürlich Torten und Kuchen. Hier lockt die Versuchung genau so wie bei Schokolade, Weingummi, Pralinen & Co. Zumal ich am Wochenende gern backe.

Genießen ja – aber mit Köpfchen!

Die besagte Frau riet in diesem Zusammenhang folgendes: am Wochenende sollte man sich ruhig sein Glas Sekt oder seinen Wein gönnen und auch den Sonntagskuchen unbedingt genießen. Allerdings nur ein Stück, statt zwei bis drei!

Ein simpler Rat, natürlich! Und bei weitem kein Geheimnis – auch klar. Allerdings kann es tatsächlich nur so gehen, wenn man sein Gewicht dauerhaft reduzieren und dann auch halten will. Das ist ja – im Gegensatz zu Diäten – der Sinn von Ernährungsumstellungen. Und nichts anderes ist ja am Ende die Weight-Watchers-Strategie.

Ich habe mich heute schon mal dran gemacht und von einer Milka-Tafel (soll keine Werbung sein, aber ich esse diese Sorte Schokolade nunmal so verdammt gern…!) zwei kleine Segmente abgebrochen und genascht. Mal schauen, ob ich – wenn ich das alle paar Tage mal mache – die fiesen Heißhungerattacken auf Süßes verhindern kann.

Ein Bekannter von mir lässt sich übrigens von seiner Zuneigung zu Schokolade und Süßem generell überhaupt nicht in die Parade fahren und isst täglich etwas Süßes. Nicht allzuviel, aber er gönnt es sich. Allerdings treibt er auch sehr viel Sport, fährt mit dem Fahrrad mal eben 20 Kilometer oder joggt zig Runden im Wald. Dadurch – so sagt er – kann er sich die kulinarischen Schoki-Genüsse ohne Reue oder gar zusätzliche Kilos leisten.

So oder so: an Einschränkung führt bei einer dauerhaften Ernährungsumstellung kein Weg vorbei. Es sei denn, man betreibt mindestens dreimal in der Woche – oder täglich, wie der erwähnte Bekannte von mir – Sport. Am Ende muss jeder für sich entscheiden, womit er leben kann.

Tröstlich aber ist, dass es der Verzicht auf Schokolade jedenfalls nicht ist, womit man leben MUSS! Und dass es Alternativen gibt, mit denen sich durchaus leben (und genießen) lässt!

Wer sich zu den Weight Watchers informieren möchte: die Ernährungs-Profis haben ihr Image tüchtig aufgefrischt, schauen Sie einfach mal hier.

Bildnachweis: pixabay.com

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Mal wieder frischen Wind in die eigenen vier Wände bringen oder das kleine Ferienhaus einrichten. Wer hier ob der Fülle der Angebote an Möbeln, Dekoartikeln, Stoffen & Co. überfordert ist, kann sich professionelle Hilfe holen. Längst bieten erfahrene Experten Beratung im Bereich des Wohnens an. Eine davon ist Birte Kaiser (im Bild). Der Hamburgerin hat die Gestaltung ihrer Umgebung schon immer Spaß gemacht und irgendwann tat sie es dann professionell. Mit ihrer Wohnberatung hausnummerzehn steht sie Kunden in allen Belangen rund um Einrichtung, Wohnen und Stil zur Verfügung und verhilft Räumen zu einem neuen Look.

Wir haben mit der Expertin, die verheiratet ist und zwei Söhne hat, gesprochen. Worauf kommt es beim Einrichten an und wie schafft man sich auch mit Kind und Kegel ein stilvolles Zuhause? Die Antworten darauf lesen Sie im Interview:

FB: Birte, wie bist Du auf den originellen Namen Deiner Wohnberatung gekommen? 

Vor ein paar Jahren haben mein Mann und ich ein Ferienhäuschen an der der Ostsee gekauft, nach jahrelanger, frustrierender Suche. Für uns ist es die perfekte zweite Heimat und wir sind noch immer bis über beide Ohren verliebt. Es hat die Hausnummer zehn und wurde so zum Namensgeber meiner Firma.

Liebe zum Einrichten entstand bei der Wohnberaterin schon als Kind

FB: Wann entstand Deine Liebe zum Einrichten? 

In unpersönlichen, kühlen Räumen habe ich mich noch nie wohl gefühlt, das war schon als Kind so. Sobald ich meine Umgebung selbst gestalten durfte, hab’ ich es getan. Später habe ich viele Jahre für Wohnzeitschriften gearbeitet und gelernt, dass es beim Einrichten nicht nur aufs Bauchgefühl ankommt, sondern dass es auch ein paar Regeln gibt, die einem weiterhelfen.

FB: Welche sind das, kannst Du ein paar nennen?

Licht ist enorm wichtig, es verändert Farben, wirkt einladend oder – wenn es grell oder schummrig ist – abweisend. Bei zu vielen verschiedenen Holzarten entsteht Unruhe. Räume wirken spannender, wenn man ihre unterschiedliche Höhen nutzt. Die Summe schöner Möbel ergibt nicht unbedingt ein harmonisches Ganzes, wenn sie nicht zueinander passen. Keine Angst vor Schwarz, in Maßen eingesetzt passt die Farbe zu fast jedem Wohnstil.

Frischer Wind oder Suche nach neuem Stil sind häufige Gründe für Wohnberatung

FB: Was sind die häufigsten Anliegen Deiner Kunden, die Dich für eine Einrichtungsberatung buchen? 

Die meisten stehen vor einer Veränderung. Sie möchten umbauen oder renovieren, brauchen ein Kinderzimmer oder ein Büro, wo vorher keines war. Andere planen, sich neue Möbel anzuschaffen, und wollen teure Fehlkäufe vermeiden.Oder sie wünschen sich frischen Wind in den eigenen vier Wänden und sind auf der Suche nach einem neuen Stil. 

FB: Wie läuft so ein Auftrag ab, wenn der Kunde Dir seine Vorstellungen übermittelt hat? 

Ich komme ins Haus oder in die Wohnung, lasse mir alles erklären und versuche, gut und aufmerksam zuzuhören. Was ist den Kunden wichtig? An welchen Möbelstücken hängen sie? Wie nutzten sie ihre Wohnung? Am Ende geht es ja nicht darum, dass ich mich austobe, sondern dass die Auftraggeber glücklich sind und sich wohlfühlen. Dann gebe ich Tipps, mache Vorschläge, zeige Alternativen. Ich habe zwei dicke Ordner mit Bildern und Beispielen. Das Thema ist ja eher ein optisches und lässt sich leichter zeigen, als es in Worte zu fassen. 

So ein Besuch dauert etwa zwei Stunden. Einige Kunden sind damit zufrieden, andere begleite ich durch ihr ganzes Projekt, helfe beim Aussuchen der Möbel im Laden oder später bei der Dekoration.

FB: Was sind für Dich kniffelige Herausforderungen in Sachen Wohnberatung? 

Wenn Ehepartner sich nicht einig sind, wird’s schwierig. Oft treffen zwei Geschmäcker aufeinander oder der eine (…meistens ist es die Frau) will eine Veränderung, der andere findet, »wieso, ist doch schön so.«

FB: In welchen Situationen buchen Dich Deine Kunden? Wenn Sie eine neue Immobilie beziehen oder auch des Tapetenwechsels wegen? 

Sowohl als auch, häufiger allerdings, wenn etwas renoviert werden soll. Ausnahmen sind Praxisräume oder Ferienimmobilien, da werde ich meist von Anfang an dazu geholt.

Wohntrends gibt es genau so, wie es Modetrends gibt

FB: Gibt es die vielbeschworenen Wohntrends tatsächlich? Wenn ja, welcher Trend ist derzeit angesagt?  

Ordnung will geschaffen sein

Doch, die gibt es, das ist beim Wohnen nicht anders, als in der Mode, nur weniger schnelllebig. Zurzeit spricht man beispielsweise von Kanso, einem Wohntrend aus Japan, der alles auf das Wesentliche reduziert. Und Coorie ist die schottische Antwort auf den skandinavischen Hygge-Hype. In ihrer Reinform werden sich diese Trends kaum durchsetzen, aber es gibt Strömungen.

FB: Welchen Wohnstil bevorzugst Du selbst? 

Ich mag eine Mischung aus schlicht und alt. Praktische gradlinige Möbel, kombiniert mit Stücken, die Geschichte haben. Unser Küchenregal stammt beispielsweise von einem österreichischen Bauernhof, auf dem wir mal Urlaub gemacht haben. Ein 800 Jahre altes, fast zwei Meter langes Eichenbrett, das früher eine Scheunentür war. 

FB: Lebt man mit Kindern, kann man seinen Lieblings-Wohnstil oft nicht immer – oder nur eingeschränkt – leben. Meist muss es praktisch sein. Welchen Ratschlag hast Du hier für stilorientierte (junge) Familien, dass beides doch irgendwo zusammengehen kann? 

Je unempfindlicher die Möbel, desto entspannter die Eltern. Außerdem verbringt man gerade am Anfang viel Zeit auf dem Boden, da hat man es bequemer auf einem flachen Teppich, der nicht fusselt. Ich empfehle außerdem, sich ein paar schöne Aufbewahrungsmöglichkeiten für das viele Spielzeug ins Wohnzimmer oder die Küche zu stellen. Ist ja auch mal ganz schön, das bunte Chaos gelegentlich verschwinden zu lassen, damit man nicht das Gefühl hat, man wohnt in einer Kita.

Zu Anlässen kann man dekomäßig in die Vollen gehen!

FB: Aktuell steht Ostern und damit der Frühling vor der Tür. Hast Du hierfür Tipps in Sachen Dekoration und Stil?       

Das Tolle an solchen Festen ist ja, dass man dekomäßig so richtig in die Vollen gehen kann, wenn man Spaß dran hat. Ein bisschen so, als würde man die Wohnung für ein paar Wochen verkleiden. Ich liebe beispielsweise Zweige in der Vase, die dann rasend schnell grün werden. Außerdem finde ich kleine Wimpelketten in Pastelltönen hübsch. An denen bastel ich gerade. Das wollte ich eigentlich mit meinen Kindern machen, aber die haben keine Lust dazu. Ein deutliches Zeichen dafür, dass der Spaß am Einrichten und Dekorieren offenbar nicht vererbt wird.

Birte Kaiser

Birte Kaiser (im Bild) lebt in Hamburg. Ihr Internetblog ist unter wwww.Hausnummerzehn.com zu finden.

Bildnachweise: Birte Kaiser /hausnummerzehn.com

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Ein Thema über das schon viel geschrieben wurde und über das es sich lohnt immer weiter zu schreiben.

Wie oft sagst du ja, obwohl du eigentlich gar nicht willst? Es ist viel einfacher ja zu sagen, als den Mut zu haben, nein zu sagen. Dabei kann es so einfach sein! Wir brauchen uns nur selbst zu erlauben, dass ein klares freundliches Nein okay ist. Es ist sogar ein entscheidender Schritt in ein noch glücklicheres selbstbestimmteres Leben.

Es geht nicht darum, dass wir alles krampfhaft durchsetzen, was wir möchten, doch gerade in wichtigen Themen sollten wir zu uns stehen. Welche Bereiche sind denn wichtig und welche weniger wichtig?

Ich lade dich dazu ein, dir einen Moment Zeit zu nehmen und dir Gedanken darüber zu machen. Denn für jeden sind unterschiedliche Themen wichtig.

Viele von uns haben in der Kindheit gelernt, dass wir mit Liebesentzug abgestraft werden, wenn wir nicht funktionieren und nein sagen. Das führt oft in Beziehungen dazu, dass wir aus Verlustängsten lieber funktionieren, eine unechte Harmonie schaffen und unseren Frieden haben. Selbstverständlich ist das ein Modell, das Vorteile hat. In erster Linie ist es bequem und spart scheinbar Energie.

Nur leider verleugnen wir dabei unsere eigenen Bedürfnisse. Und damit meine ich nicht, bedürftig zu sein, sondern tatsächliche Selbstliebe in Form von Eigenverantwortung.

Das heißt, ich stehe zu meinen Bedürfnissen und Grenzen und kommuniziere diese auch. Gerade bei Menschen, die uns nahe sind, ist es wichtig, dass wir vertrauensvoll Grenzen setzen.

Es ist in Ordnung, bzw. sogar wichtig, sich Freiraum zu bewahren.

Wenn wir offen darüber reden und den anderen teilhaben lassen, schafft das auch eine geschützten Raum, in der eine tiefere Verbindung und letztendlich mehr Nähe entstehen kann.

Wenn mein Partner weiß, dass Grenzen willkommen sind und nicht zur Ablehnung führen, kann er sich auch fallen lassen und einfach sein, wie er ist. Der Druck gut funktionieren zu müssen, fällt ab und verwandelt sich in Entspannung und Vertrauen. Je mehr wir uns selbst kennen und uns trauen, unsere Grenzen mit einem guten Gefühl zu setzen, desto mehr kommen wir in unsere eigene Kraft.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass wir unser Gegenüber unterstützen, sich besser zu orientieren.

Ich werde so wahrgenommen, wie ich mich benehme. Wenn ich also zu allem Ja und Amen sage, brauche ich mich nicht zu wundern, wenn Menschen mit mir entsprechend umgehen.

Wenn ich aber freundlich klar und direkt sage, was ich mir wünsche oder was ich nicht möchte, bekomme ich auch die entsprechende Reaktion. Mein Partner hat die Chance, zu entscheiden ob er auf meine Bedürfnisse und Grenzen eingeht. Und wenn er es nicht tut, ist es auch okay. Falls es so sein sollte ist es sinnvoll, darüber zu sprechen, welche Gründe dazu führen und zu überlegen, wie eine gemeinsame Lösung, bei der beide zufrieden sind, aussehen kann.

Selbstverständlich kann sich dabei auch zeigen, dass die Liebe nicht ausreicht und dass es Zeit wird, getrennte Wege zu gehen. Auch das gehört zur verantwortungsvollen Selbstliebe. Und nicht zuletzt auch aus Respekt zum Partner.

Fakt ist, dass wir unsere Lebensenergie unterdrücken, wenn wir nicht zu unseren Werten stehen und uns ständig nur anpassen.

Natürlich ist alles oder fast alles schöner, wenn es mit seinem Liebsten oder seiner Liebsten teilen kann! Es ist wundervoll, wenn mein Partner mein Leben noch schöner macht! Aber hauptverantwortlich für unser Glück sind wir selbst.

Deshalb setze klare Grenzen und lass dich überraschen, wie sehr sich dein Leben positiv verändert und du noch glücklicher wirst.

Deine Nicole Szopinski- Hypnosespezialistin und Coach

natürlich stark

Ihre Nicole Szopinski – natürlich stark

Ernährung

Endlich warme Temperaturen – wie herrlich! Im Garten liegen oder Sonne tanken im Park, leichte Bekleidung, traumhaft helle Abende und diese gewisse Leichtigkeit, die der Winter einfach nicht bietet. Allerdings muss sich der Mensch sommers wie winters ernähren und hier liegt der Hase in Sachen Ernährung oft im Pfeffer! Zumindest im Sommer.

Ernährung: allzu schwer im Sommer bitte nicht!

Hat man in der dunklen Jahreszeit herrlich reichhaltige Aufläufe gekocht, leckere, schwere Pastagerichte genossen und auch den einen oder anderen schweren Rotwein zur üppigen Mahlzeit getrunken, hat man, sobald das Quecksilber klettert, meist gar keinen Appetit auf allzu schwere Kost.

Zudem zieht es wohl die wenigsten an den heißen Herd, wenn sich das Thermometer gen 30-Grad-Marke bewegt!

Da aber auch in den warmen Monaten eine gesunde Kost in Sachen Hauptmahlzeit wichtig ist und ja vor allem Familien mit Kindern nicht nur auf abendliches Brote schmieren umsteigen können (und auch von dem herrlichen Sommer-Obst niemand auf Dauer wirklich richtig satt wird!), sollte man seinen Speiseplan im Sommer im Voraus planen.

Herzhafte Gerichte locken in warmen Monaten keinen…

Denn leichte und gesunde Kost an nahezu jedem Tag der Woche zuzubereiten, ist gar nicht mal so einfach. Zumal vor dem Hintergrund, dass man ja nicht täglich Salat essen kann und will – immerhin DER Sommerklassiker schlechthin!

In der kalten Jahreszeit ist der Einkauf selbst ohne Planung und Einkaufszettel relativ einfach. Hier ein reichhaltiger Gemüse-Kartoffel-Auflauf, dort ein leckerer Sauerbraten.

Aber – wie gesagt -: diese Gerichte rutschen bei warmem Wetter automatisch auf die hintersten Plätze.

Und die Zutaten für leicht-gesunde Sommergerichte sind längst nicht so im Vorbeigehen eingekauft, wie das halt von Oktober bis März für die jeweilige Familienmahlzeit der Fall ist.

Wie aber kommt man essenstechnisch trotzdem klar – und vor allen Dingen auch in Sachen gesunder Ernährung? Das Zauberwort heißt: Planung.

Planung ist das A und O

Planen, planen und nochmals planen!

Das muss nicht lange Wochen im Voraus sein, aber für die Hälfte der Woche – wenn nicht gar gleich für die gesamten sieben Tage – sollte man seine sommerlichen Speisen schon planen.

Am einfachsten geht das freilich mit Hilfe des Internets. Unter dem Stichwort „leichte Sommergerichte“ eröffnet sich in den Suchmaschinen eine schier unendliche Auswahl.

Beim Klicken auf die leckeren Rezepte aber wird rasch klar, dass eine Vorausplanung dieser Mahlzeiten tatsächlich sehr sinnvoll wäre. Denn für das eine oder andere gesunde Gericht bedarf es Zutaten, die man oft nicht per se im Haus hat. Im Gegensatz zu Schnitzel & Co, denn: wer hat schon keine Semmelbrösel daheim?

Gesunde Sommermahlzeiten beinhalten schon häufiger mal die eine  oder andere exotische Zutat, was wahrscheinlich daran liegt, dass sommerliche Gerichte sich von der Zusammensetzung eher an Speisen in warmen – und nicht selten fernen – Ländern orientieren.

Die Woche ernährungstechnisch planen

Wer also eine Familie zu bekochen oder auch für sich allein ein Faible für bewusste Ernährung hat, sollte sich in der warmen Jahreszeit am Wochenende oder Wochenanfang hinsetzen und aus den Rezeptvorschlägen – ganz gleich, ob via Internet oder dem Kochbuch im Küchenregal – eine Auswahl für die nächsten Tage treffen.

Mit diesen Zutaten auf der Einkaufsliste kommt man dann nämlich beim Einkaufen nicht in die Situation, aus der Gewohnheit heraus und weil man sich an dem Tag noch keine Gedanken über die Hauptmahlzeit gemacht hat, danach zu greifen, was schnell zuzubereiten geht.

Denn bekanntlich ist das dann meist eben nicht das Gesündeste – Bratkartoffeln, Fleisch oder gar Fertignahrung lassen grüßen! Nicht, dass das nicht auch mal auf dem Speisezettel stehen kann, klar! Aber: wirklich gesunde Mahlzeiten sollten im Sommer tatsächlich im Vorab geplant werden.

Satt, aber nicht vollgefuttert – so soll gute Ernährung sein!

Auszahlen tut sich`s dann mit der Zufriedenheit, sich nach dem Essen nicht total vollgefuttert, aber trotzdem satt zu fühlen und zudem noch sehr gesund gegessen zu haben.

Das ist ja bekanntlich gerade im Sommer nicht das Schlechteste – und zeigt sich nicht zuletzt in Form des eigenen Wohlfühlgewichts!

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Diät - Einschränkungen sind an der Tagesordnung

Diverse Diät-Mythen werden aktuell im Netz – mal wieder – widerlegt und es wird auf den Ungesundheits-Faktor solcher Ernährungsexperimente hingewiesen. Worum geht’s? Um die sogenannten Mono-Diäten.

Diäten, bei denen man sich ausschließlich auf ein Lebensmittel konzentriert. So zum Beispiel die berühmt-berüchtigte Kohlsuppe oder Bananen. Abgesehen davon, dass wohl gar keine Diät etwas nützt, sondern Menschen, die abnehmen wollen, langfristig ihre Ernährung umstellen müssen, gehören diese Mono-Diäten zum Schrägsten, was es im Kosmos der Diäten und Crash-Diäten gibt.

Manche Diät fördert Vitaminmangel

Sieht man zudem von der absolut einseitigen Ernährung über mehrere Tage, die die wenigsten Menschen durchhalten, ab, droht mit diesen Abnehm-Experimenten ein grober Mangel an Vitaminen und Nährstoffen.  

Das sollte eigentlich jedem, der nur im Ansatz vorhat, diese Variante auszuprobieren, einleuchten. Scheinbar gibt es aber noch immer viel zu viele Leute, die kein Problem damit haben, für viele Tage nur Kohlsuppe oder nur Bananen zu essen. Schuld daran sind diverse Leute im Netz, die kund tun, mit so einer Methode abgenommen zu haben. Viel zu viele User fallen noch immer darauf rein.

Überhaupt das Netz: hier wimmelt es von Diäten, Ernährungstipps und schrägen Ratschlägen zu noch schrägeren Abnehm-Konzepten. Vertrauenswürdig dürften nur die Allerwenigsten sein. Aktuell schreibt zu dieser Thematik FOCUS online:

„(…)Denn im Internet berichten zahlreiche Blogger über den beeindruckenden Erfolg dieser einseitigen Ernährungsweisen. Mono-Diäten sollen in wenigen Wochen schlank, schön und gesund machen.(…)

„Tatsächlich kann man auf diese Weise schnell abnehmen“, bestätigt Daria Kähler, Ökotrophologin an der Psychosomatischen Tagesklinik für Essstörungen, Jungerwachsene und Adipositas, Asklepios Westklinikum Hamburg. Die Mono-Diät ist also eine effektive Crash-Diät. Und jede Mono-Diät funktioniert nach dem gleichen Prinzip: Die Kalorienaufnahme ist geringer als die verbrauchte Energie. Dabei ist es egal, welche Lebensmittel oder welches Getränk für die Mono-Diät gewählt werden. „Sogar, wer täglich eineinhalb Tafeln Schokolade isst und sonst nichts, nimmt ab“, sagt die Expertin.(…)Allerdings ist das sehr kurzfristig gedacht. „Denn jede Mono-Diät führt zu einem extremen Nährstoffmangel“, warnt die Ökotrophologin. Kein einziges Lebensmittel kann nämlich allein den vielschichtigen Nährstoffbedarf eines Menschen decken.

Eiweißmangel, ein Minus an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien, aber auch an Fett, kann zu deutlichen Mangelsymptomen führen. Denn sogar Fett sollte nicht gänzlich vom Speiseplan gestrichen werden, weil es wichtig für die Zellbildung und die Nervenfunktion ist.“

Klare Worte also von einer Expertin, die es wissen muss. Allerdings – wie eingangs bereits angerissen: man muss keine Expertin sein, um zu durchschauen, dass es sich bei derlei Ernährungskonzepten um den reinsten Hokuspokus handelt. Wer je mit einer Kohlsuppen-Diät abnehmen wollte, dürfte in schauriger Erinnerung haben, wie große die Lust auf diese Speise ab Tag 2 dieser Diät war.

Auf Bananen, Orangen oder was auch immer auszuweichen, ist keine Alternative. Schon rein vom Menschlichen her ist es so, dass man eines solch öden Speiseplanes spätestens am zweiten oder dritten Tag überdrüssig wird.

Ernährungsumstellung statt Diät

Gut beraten ist, wer gänzlich auf eine Ernährung dieser Art verzichtet und sich in Sachen Gewichtsverlust für das einzig Richtige entscheidet: die langfristige Ernährungsumstellung. Parallel begleitet von (moderater) sportlicher Betätigung, sollte es mittelfristig gute Ergebnisse geben. Die Herausforderung hierbei ist allerdings auch nicht ohne: durchhalten und eine Ernährungsumstellung auf Dauer in den Alltag zu integrieren, sollte schon drin sein.

Und ganz ehrlich: anders geht’s auch nicht. Wunderdiäten hin – Mono-Diäten her!

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