Mittwoch, 8. Februar, 2023

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Lebkuchen im September: Da gibts in Sachsen einen Weihnachtsmarkt obendrauf

Wer kennt es nicht: Der Spätsommer ist noch nicht mal richtig angelaufen, da liegen sie schon wieder im Supermarkt herum – die Lebkuchen. Alle Jahre wieder das gleich Spiel. Ist man mit den Gedanken noch beim letzten Urlaub und läuft immer noch mit der leichten Sommerjacke herum, zieht in die Supermärkte landauf-landab schon Weihnachtsstimmung ein.

Ungeachtet dem Kopfschütteln der Kunden, die ebenso alle Jahre wieder ihren Unmut darüber bekunden, dass so lange vor dem Fest schon Lebkuchen verkauft werden, liegt es im September stoisch in den Regalen: das traditionelle deutsche Weihnachtsgebäck.

Weihnachtsmarkt im September: Alles Satire!

Parallel zum frühen Lebkuchen-Verkauf weihnachtete es deshalb am vergangenen Wochenende im sächsischen Burgstädt schon sehr. Auf mdr. de ist darüber unter anderem folgendes zu lesen:

“(…)Burgstädt legt vor – zum dritten Mal findet der erste Weihnachtsmarkt Sachsens im Hinterhof der Schwanen-Apotheke statt. Es ist alles da, wie auf dem richtigen Weihnachtsmarkt: geschmückte Weihnachtsbäume, Bratwurst, Stollen, Glühwein, Verkaufsstände, Losbuden, Glücksrad und Wunschzettel-Briefkasten.

Aber es ist erst der 18. September. Organisator ist der Apotheker Jürgen Hoffmann. Der Weihnachtsmarkt ist aus seiner Sicht eine satirische Aktion. “Wir nehmen den Konsumrausch auf die Schippe, weil es geht ja immer eher los mit den Weihnachtsartikeln und Lebkuchen in den Geschäften.”(…)”

Neben dem satirischen Treiben (inklusive Stollen-Anschnitt und drehender Pyramide) wurde und wird sich aber auch einem ernsten Thema gewidmet: Der Unterstützung von Kindern im Kinderheim des Ortes.

Augenzwinkerndes Event wird mit Sachspenden für Kinder verbunden

Zitat aus dem Beitrag:

“(…)Für die Kinder aus dem Kinder- und Jugendheim Burgstädt werden gepackte Geschenke gesammelt. Die Aktion hat mit dem Markt am Sonnabend begonnen und geht bis zum Nikolaustag.

Die Päckchen können in der Schwanen-Apotheke in Burgstädt abgegeben werden. Jürgen Hoffmann weist darauf hin, dass die Geschenke in vier Altersgruppen eingeteilt werden: Von drei bis sechs Jahren, von sieben bis zwölf Jahren und Jugendliche. “Und was ich bis dato auch noch nicht wusste, es sind auch junge Mütter im Kinderheim mit untergebracht und da geht es wohl bis 30 Jahre.

Wir würden also bitten, dass auch an die Größeren mitgedacht wird”, sagt Jürgen Hoffmann.(…)”

Eine wirklich schöne Idee, mit dem die Organisatoren des augenzwinkernden Events auch noch etwas richtig Gutes tun!

Wer sich einbringen und vielleicht ein Päckchen für die Kinder vorbeibringen oder hinschicken will, informiert sich am besten hier.

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com / Andrea Piacquadio

Quelle: mdr.de, 18.9.21

 

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