Donnerstag, 12. Februar, 2026

Neueste Beiträge

Mehr Ruhe im Leben – Rituale, die spirituelle Coaches empfehlen

Mehr Ruhe im Leben – das wünschen sich viele Frauen. Vor allem im Alltag. Doch zwischen Terminen, Erwartungen und innerem Druck bleibt oft wenig Raum zum Innehalten. Dass Ruhe jedoch nichts Großes oder Perfektes sein muss, zeigen spirituelle Coaches, die nachfolgend einen Einblick in ihre persönliche Rituale gewähren. Es sind kleine, bewusste Momente im Alltag, die uns wieder mit uns selbst verbinden: Über den Atem, den Körper, achtsame Fragen oder liebevolle Abendroutinen. Diese Impulse laden dazu ein, innezuhalten und sich selbst wieder mehr Raum zu geben. Sanft, alltagstauglich und fernab von Leistungsdenken.

Expertinnen geben Einblick in alltagstaugliche, spirituelle Rituale

Elena DornerSo wird der Fokus von Spiritual Life Coach und Yogalehrerin Elena Dorner (im Bild links) auf die Verbindung von Körper, Atem und Bewusstsein gelegt. Die Expertin erklärt warum: Ich bin Elena von Federleicht Leben – Yogalehrerin und Spiritual Life Coach.
In meiner Arbeit verbinde ich Körper, Atem und Bewusstsein zu einem ruhigen, alltagstauglichen Ansatz, der Frauen unterstützt, wieder mit sich selbst in Kontakt zu kommen – fernab von Perfektion und Leistungsdruck. Viele Frauen wünschen sich mehr Ruhe, aber der Alltag lässt oft kaum Raum dafür. Was hilft, sind Momente, in denen wir bewusst bei uns ankommen – ohne großen Aufwand, ohne Erwartungen.

Einfache Atem-Übungen können in stillen Momenten Klarheit schaffen

Ein Ritual, das ich selbst lebe und gern weitergebe, beginnt mit etwas, das wir alle immer dabeihaben: dem Atem. So einfach und doch oft so vergessen.

Morgens:
Bevor der Tag Fahrt aufnimmt, lege ich eine Hand auf mein Herz und atme drei tiefe Atemzüge ein und aus. Einfach nur spüren, mein Atem kommt und geht. Dann stelle ich mir eine einzige Frage: „Was brauche ich heute wirklich?“. Es ist ein stiller Moment, der den Blick nach innen lenkt – und der reicht oft schon, um den Tag bewusster, leichter und klarer zu beginnen.

Abends:
Bevor ich schlafen gehe, schließe ich noch einmal die Augen und komme mit ein paar ruhigen Atemzügen zurück in meinen Körper. Danach beantworte ich für mich drei kurze Fragen: „Was hat mir heute gutgetan“? „Für was bin ich heute dankbar“? „Was kann ich morgen besser machen“? 

Diese kleine Rückschau schafft Klarheit. Sie holt mich aus dem Funktionsmodus heraus und führt dorthin zurück, wo Ruhe entsteht: zu mir selbst. Mehr über mich und mein Angebot finden Sie auf meiner Homepage und meinem Instagram-Account.

Selbstfürsorge in kleinen Portionen – ideal, um sie täglich anzuwenden

Rituale, die ihr helfen, wieder zu sich zu finden, zeigt eine weitere Expertin für Spiritualität auf: Denise Fritsch (im Bild) – Wegbegleiterin für bewusste Menschen, die bereit sind, sich aus alten Ahnenthemen, emotionalen Blockaden und energetischen Mustern zu befreien. Ihre Tipps für Selbstfürsorge im Alltag:

Denise FritschVerspannte Schultern, Zähneknirschen in der Nacht, Gedankenkarussel: unser Körper ist wie eine Alarmanlage, die uns zunächst leise, dann immer lauter, zeigt dass das innere Gleichgewicht aus den Fugen geraten ist. Auch ich hatte früher oft die Verbindung zu mir selbst verloren – bis ich tägliche Rituale in meinen Alltag integriert habe, die mich unterstützen, in Balance zu bleiben. Der Beginn eines neuen Jahres oder auch ein persönliches Ereignis ist für viele mit Vorsätzen verbunden. Vielleicht darf es diesmal statt fitter und schlanker, etwas sanfter sein? Selbstfürsorge in kleinen Portionen – meine Ratschläge dafür:

Ausschütteln und die Anspannung loslassen

Nach einem anstrengenden Meeting, bei innerer Unruhe oder wenn ich merke, dass mein Körper sich anspannt, gehe ich nach draußen oder ans offene Fenster und beginne, meinen Körper auszuschütteln: Arme, Beine, Oberkörper. Schon nach kurzer Zeit spüre ich, wie die Beweglichkeit zurückkehrt, mein Geist klarer wird und ich bei mir selbst ankomme. Dieses Mini-Ritual ist eine uralte Praxis aus dem Qigong. Es aktiviert den Parasympathikus, hilft Stresshormone abzubauen und bringt stagniertes Qi wieder in Bewegung.

Mit dem Bleistift zu mehr Entspannung

Lächeln ist nachweislich in der Lage, Stressreaktionen unverzüglich zu reduzieren. Ein tägliches Ritual, das ich gern zwischendurch am Schreibtisch mache, ist deshalb ein bewusstes Lächeln, das ich mit einem Bleistift unterstütze. Bei dieser Methode wird ein Bleistift locker zwischen die Lippen gehalten. Durch diese kleine Bewegung werden kleine Signale ausgesendet, die die Gesichtsmuskulatur und das Nervensystem entspannen. Das Gesicht wird weicher, Anspannung wird auf natürliche Weise losgelassen, der Atem tiefer.

Öl-Ritual mit Weihrauch: Den Tag abschließen

Jeden Abend vor dem Schlafengehen, vermische ich einen Tropfen des ätherischen Öls Weihrauch mit fraktioniertem Kokosöl und massiere damit meine Fußsohlen ein. Es ist ein wunderschönes Ritual, um das Nervensystem zu beruhigen und sich emotional zu erden. Mit tiefen Atemzügen und der Affirmation „Ich darf jetzt loslassen“ ist es eine sehr achtsame Möglichkeit, den Tag abzuschließen. Diese kleinen Rituale lassen sich jederzeit durchführen und führen mich sanft in eine bewusste Entspannung. Auf diese Weise entsteht mehr Balance und Achtsamkeit – nicht als Ziel, sondern als Haltung, die mich langfristig ruhiger, präsenter und verbundener mit mir selbst sein lässt. 

Zu mir: Ich begleite Menschen auf ihrem Weg zu mehr innerer Klarheit, Verbindung und Bewusstsein. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Spiritualität, Ahnenarbeit und Energiearbeit und verbinde diese mit modernen Coaching-Ansätzen und intuitiver Begleitung. In meiner Arbeit gehe ich davon aus, dass jeder Mensch ein tiefes inneres Wissen und ein eigenes, einzigartiges Potenzial in sich trägt. Oft wird dieses Potenzial jedoch von alten Mustern, Ängsten oder generationsübergreifenden Prägungen überlagert. Durch die bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte – insbesondere mit der Ahnenlinie – können diese Zusammenhänge sichtbar werden und neue Wege entstehen. Ich lade Sie herzlich ein, sich auf meiner Website oder meinem Instagram-Account umzuschauen und mehr über meine Arbeit zu erfahren.

Der Ruhelosigkeit dort begegnen, wo sie auftritt: Im Alltag!

Lena PeuserMitten im Leben – dem Alltag eben – anzusetzen und der Ruhelosigkeit begegnen, das ist das Anliegen von Lena Peuser (im Bild). Die Yoga- und Mind-Expertin aus Bad Camberg stellt sich und ihre Arbeit vor: 

Viele Frauen wünschen sich mehr Ruhe, Stabilität und innere Kraft – und scheitern nicht am Willen, sondern am Alltag. In meiner Arbeit als Yogalehrerin und Spiritual Life Coach begleite ich Frauen dabei, genau hier anzusetzen: mitten im Leben. In meinem ganzheitlichen Ansatz fem:pwr verbinde ich Bewegung, Achtsamkeit und mentale Klarheit zu Routinen, die nicht zusätzlich belasten, sondern entlasten. Spiritualität darf bodenständig sein, sonst bleibt sie Theorie. 

Mein Morgen beginnt bewusst leise. Noch im Bett höre ich eine kurze geführte Meditation, um mich innerlich auszurichten, bevor äußere Reize Raum bekommen. Danach nehme ich ein paar tiefe Atemzüge frische Luft – beim Gassigehen oder am offenen Fenster. Danach starte ich mit einem warmen Getränk und Zitronenwasser in den Tag. Diese ersten Minuten verändern nicht den ganzen Tag, aber sie verändern, wie ich ihm begegne: ruhiger, klarer, präsenter.

Mit Selfcare und Wertschätzung am Abend zur Ruhe kommen

Am Abend, kurz vor dem Schlafengehen, gehe ich erneut in den Rückzug. Ein kleines Selfcare-Ritual ist das Eincremen meiner Füße. Gern mit einem beruhigenden ätherischen Öl wie Lavendel – als Zeichen der Wertschätzung meinem Körper gegenüber, der mich durch den Tag getragen hat. Anschließend reflektiere ich den Tag mit ein paar Zeilen in meinem 5-Jahres-Journal, lese ein Buch und verzichte bewusst auf digitale Medien. Diese Rituale schaffen Erdung und innere Sicherheit. Genau das ist der Kern meiner Arbeit: Frauen zu zeigen, wie Ruhe, Leichtigkeit und Stabilität nicht etwas sind, das man erreicht – sondern etwas, das man sich täglich erlaubt.


Bilder / Copyrights:

pexels.com / Andrea Piacquadio (Symbolbild)

Kristina Klinger

Kathrin Rohrer

Alice Plock

 

 

Die im Artikel enthaltenen Links sind eine bezahlte Kooperation

 

 

Latest Posts

Nicht verpassen!