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Gesunde Hautpflege von außen und innen – ein ganzheitlicher Blick

Gesunde Hautpflege: Das ist das Herzensthema von Dr. Nicole Kreiter (im Bild unten). Das größte Organ des menschlichen Körpers ganzheitlich zu betrachten, ist der Thüringerin, die in ihrer Heimat eine Manufaktur für gesunde Hautpflege gegründet hat, ein wichtiges Anliegen. Wie sie dieses kommuniziert und womit sie sich in ihrem Tun beschäftigt, beschreibt sie in einem Gastartikel für unsere Rubrik: „Frauen & ihr Herzensbusiness“: Ich beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit der Frage, was Haut wirklich gesund macht. Ich bin Dr. Nicole Kreiter und ich habe gelernt: Gesunde Haut entsteht nicht nur im Badezimmer vor dem Spiegel, sondern in unserem gesamten Lebensstil.

Sie ist das sichtbarste und größte Organ unseres Körpers – und reagiert auf alles, was wir ihr zuführen, was wir auf sie auftragen und sogar auf das, was wir täglich auf der Haut tragen. Ich habe 2021 meine Manufaktur für gesunde Hautpflege (NakedNature) in Thüringen gegründet und produziere dort selbst vegane Hautpflege. Zusätzlich spielen die Themen rund um Zellen und einen natürlichen gesunden Lebensstil eine große Rolle.

Gesunde Hautpflege – sie beginnt schon vor dem cremen

Dr. Nicole KreiterAus fachlicher Sicht ist Haut kein isoliertes Organ, das ausschließlich auf äußerlich aufgetragene Produkte reagiert. Vielmehr ist sie ein hochkomplexes System, das eng mit Stoffwechsel, Hormonhaushalt, Mikronährstoffversorgung, Entzündungsprozessen und Umwelteinflüssen verknüpft ist. Unsere Haut lügt nicht. Sie zeigt, wenn wir gestresst sind. Sie zeigt, wenn wir uns nicht gut nähren. Sie zeigt, wenn wir uns selbst zu wenig Aufmerksamkeit schenken. Und sie zeigt genauso, wenn wir beginnen, achtsam mit uns umzugehen. Viele glauben, Hautpflege beginnt mit einer Creme. Doch in Wahrheit beginnt sie viel früher. Sie beginnt bei dem, was wir essen. Wie wir leben. Wie wir denken. Und sogar bei dem, was wir morgens anziehen.

Unsere Haut ist unser größtes Organ. Sie atmet, fühlt und reagiert. Rund um die Uhr. Und sie steht permanent in Kontakt mit drei Dingen: dem, was wir ihr von außen geben, dem, was wir ihr von innen zuführen – und den Stoffen, die wir direkt auf ihr tragen.

In der öffentlichen Wahrnehmung wird Hautpflege häufig auf kosmetische Maßnahmen reduziert

Tatsächlich zeigt sich jedoch, dass der Zustand der Haut maßgeblich durch innere Faktoren sowie durch kontinuierliche äußere Einflüsse im Alltag bestimmt wird. Die Haut ist kein isoliertes System. Sie steht in enger Verbindung mit unserem Darm, unserem Hormonhaushalt, unserem Stresslevel, unserer Ernährung, unserer Bewegung – und ja, sogar mit unserer Kleidung. Hautgesundheit ist ein Zusammenspiel aus äußerer Pflege, innerer Versorgung und bewussten Alltagsentscheidungen.

In meiner Arbeit betrachte ich Haut immer ganzheitlich. Für mich gehören hochwertige Naturkosmetik, eine kollagenunterstützende Ernährung und die bewusste Wahl von nachhaltigen, hautfreundlichen Materialien bei Kleidung untrennbar zusammen. Denn unsere Haut steht rund um die Uhr in Kontakt mit all diesen Einflüssen. Von außen braucht unsere Haut vor allem eines: Ruhe, Reinheit und natürliche Unterstützung. Zu viele synthetische Stoffe, aggressive Tenside oder überpflegende Routinen bringen das natürliche Gleichgewicht der Haut durcheinander.

Die Hautbarriere wird geschwächt, die Haut wird empfindlicher, trockener oder reagiert mit Unreinheiten. Natürliche, reduzierte Pflege hilft der Haut, wieder in ihre eigene Regulation zu kommen.

Eine zentrale Rolle: Hautpflege von innen

Hier spielt Kollagen die größte Rolle. Kollagen ist das Strukturprotein unserer Haut und sorgt für Spannkraft, Elastizität und ein gesundes Erscheinungsbild. Mit zunehmendem Alter nimmt die körpereigene Kollagenproduktion ab. Die Kollagenbildung ist abhängig von einer ausreichenden Versorgung mit spezifischen Aminosäuren, Vitamin C, Zink, Kupfer und weiteren Mikronährstoffen. Ebenso beeinflussen chronisch entzündliche Prozesse, oxidativer Stress und eine zuckerreiche Ernährung die Kollagenstruktur negativ. Eine gezielte, entzündungsarme und nährstoffreiche Ernährung kann daher einen signifikanten Beitrag zur Hautgesundheit leisten.

Deshalb ist es entscheidend, den Körper gezielt mit Bausteinen zu unterstützen, die er für die Kollagenbildung benötigt. Dazu gehören Aminosäuren, Vitamin C, Spurenelemente und eine insgesamt entzündungsarme Ernährung.

Viele unterschätzen, wie stark sich Ernährung auf das Hautbild auswirkt

Zucker, stark verarbeitete Lebensmittel und chronischer Stress fördern Entzündungsprozesse im Körper, die sich oft direkt in der Haut zeigen. Umgekehrt kann eine nährstoffreiche, natürliche Ernährung das Hautbild sichtbar verbessern – manchmal stärker als jede Creme. Hier kommt in jedem Fall die Omega 3:6 Balance ins Spiel. Ich überprüfe dieses Verhältnis sowie weitere Omega-Fettsäuren bei jedem Klienten. Es ist ein maßgeblicher Indikator für Hautprobleme, Darmgesundheit und Zellgesundheit allgemein. Die grundlegendste Einheit unseres Körpers sollte biochemisch betrachtet voll funktionsfähig und gesund sein – unsere Zellen. Ohne dieses Fundament kann keine Gesundheit gedeihen.

Ein Aspekt, der selten mit Hautgesundheit in Verbindung gebracht wird, ist Kleidung

Dabei trägt unsere Haut den ganzen Tag Stoffe direkt auf sich. Synthetische Materialien können die Hautatmung behindern, Feuchtigkeit stauen und Irritationen fördern. Naturfasern wie Bio-Baumwolle, Leinen oder andere nachhaltige Materialien unterstützen ein angenehmes Hautklima. Die Haut kann besser atmen, es entsteht weniger Reibung und weniger Belastung. Nachhaltige Kleidung bedeutet daher nicht nur Umweltbewusstsein, sondern auch Hautbewusstsein. Farbstoffe, chemische Ausrüstungen und minderwertige Stoffe kommen direkt mit unserer Haut in Kontakt. Gerade empfindliche Haut reagiert darauf häufig mit Rötungen, Juckreiz oder Trockenheit.

Wer hier bewusste Entscheidungen trifft, entlastet seine Haut jeden einzelnen Tag. Mit dieser Thematik bin ich ebenso in meine Manufaktur gegangen. Unter dem Label „NaturLoVer“ steht unseren Kunden nachhaltige Kleidung aus Recyclingmaterialien und Bio-Baumwolle zur Verfügung.

Gesunde Hautpflege bedeutet also nicht, immer mehr – sondern die richtigen Dinge zu tun

Weniger, dafür bewusster. Natürlicher. Ganzheitlicher. Es geht darum, der Haut wieder Raum zu geben, sich selbst zu regulieren und sie gleichzeitig von innen optimal zu unterstützen.

Ich bin überzeugt: Wenn wir beginnen, Hautpflege nicht als isolierte Kosmetikroutine zu sehen, sondern als Teil unseres gesamten Lebensstils & unserer Ernährung verändert sich nicht nur unser Hautbild, sondern unser gesamtes Wohlbefinden und unser Gesundheitsprofil. Hautgesundheit ist ein Spiegel unserer inneren und äußeren Balance – und diese beginnt in dem kleinsten Element, der Zelle. Wie gut es unseren Zellen geht bzw. wie gesund wir sind, können wir mit einfachen Tests messen.

In Seminaren und Workshops kläre ich gemeinsam mit meinem Team über Zell- und Hautgesundheit auf. Prävention ist immer besser als Nachsorge. Was gibt es Schöneres, als sich jeden Tag ein Stück Gesundheit selbst zu schenken.

Alles Liebe, Dr. Nicole Kreiter

P.s.: Besuchen Sie mich gern online auf meiner Webpräsenz 

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