Unser Darm ist weit mehr als ein Verdauungsorgan: Er steuert Stoffwechsel, Hormone, Immunsystem und sogar unsere Stimmung. Das Bewusstsein für das „Zweite Gehirn“ ist in den letzten Jahren gestiegen. Immer mehr Frauen erkennen, wie eng ihr Wohlbefinden mit der Balance ihrer Darmflora verknüpft ist – und lassen sich dazu professionell unterstützen. Ob gezielte Ernährung, Stressreduktion oder individuell abgestimmte Coaching-Programme:
Bewusstsein für den Darm steigt – Frauen widmen sich ihrer Bauchintelligenz gezielt
Für das so wichtige Organ gibt es professionelle Expertinnen, die aufzeigen, was man für seine Darmgesundheit tun kann. Drei dieser Fachfrauen stellen sich und ihre Expertise nachfolgend vor.
So Michaela Hanisch (im Bild). Persönliche Erfahrungen ließen sie beruflich zum Thema Darm gelangen. Heute betreut sie nach dem Leitsatz „Darm gut, alles gut“ verschiedene Klienten und beschreibt ihre Herangehensweise so:
Als examinierte Krankenschwester war ich viele Jahre fest in der klassischen Medizin verankert. Erst als meine Familie und ich selbst mit Haut- und Histaminproblemen sowie einer erhöhten Infektanfälligkeit zu kämpfen hatten, wurde mir bewusst, welch zentrale Rolle der Darm für Haut, Immunsystem und unser allgemeines Wohlbefinden spielt. Das zeigte mir, wie eng unser Verdauungssystem mit Haut, Hormonen, Immunsystem und sogar unserer Stimmung verbunden ist und führte mein gesamtes berufliches Leben auf einen neuen, erfüllenden Weg. Diese persönlichen Erfahrungen haben mich dazu gebracht, mich intensiv mit ganzheitlicher Darmgesundheit zu beschäftigen.
Alltagstaugliche Routinen schaffen Balance – auch für den Darm
Heute arbeite ich als zertifizierter Darmgesundheits- und HPUandyou-Coach und begleite Menschen häufig über mehrere Monate hinweg in meinem Online-Coaching. Ein zentraler Ansatzpunkt meiner Arbeit ist die Ernährung: Viele Menschen greifen aus Zeitmangel morgens zu Brot, mittags zu Nudeln und abends zur schnellen Brotzeit – ein Muster, das dem Darm langfristig wenig Vielfalt und wichtige Nährstoffe bietet. Ein weiterer bedeutender Faktor unserer Zeit ist Stress. Ein gestresster Darm reagiert besonders sensibel und verstärkt die Auswirkungen unseres durchgetakteten Alltags – wir funktionieren nur noch.
Doch bereits kleine, alltagstaugliche Veränderungen können helfen, Schritt für Schritt wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Deshalb spielt neben der Ernährung auch die Stressregulation eine wichtige Rolle in meiner Arbeit. Gemeinsam mit meinen Klientinnen und Klienten entwickle ich eine darmfreundliche Basis, die sich gut in den Alltag integrieren lässt und spürbar neue Energie schenkt. Denn ein gut aufgestellter Darm wirkt nach außen und beeinflusst weit mehr, als viele vermuten. Wünschen Sie sich Veränderungen für Ihr Wohlbefinden? Dann kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches Kennenlerngespräch gerne über meine Homepage.
Moderne Mikrobiom-Wissenschaft in Synergie mit ganzheitlichem Coaching: Diesen Ansatz verfolgt Christine Kreiter von Kreiter Gesundheitscoaching (im Bild), für die Wohlfühlen im Bauch beginnt. Warum es mit klassischen Ernährungsratschlägen nicht getan ist, erklärt sie hier:
Mein Name ist Christine Kreiter und ich arbeite als ganzheitliche Darmberaterin und spezialisierter SIBO-Coach. Sibo ist der Begriff für Dünndarmfehlbesiedelung. Ich arbeite mit Mikrobiomanalysen und SIBO-Atemtests. Viele meiner Klientinnen fühlen sich trotz gesunder Ernährung nicht wohl in ihrem Körper. Blähungen, Verstopfung, Durchfall, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Heißhunger, Müdigkeit oder Gewichtszunahme gehören für sie zum Alltag – oft schon seit Jahren. Auch ich kenne diesen Weg. Irgendwann wurde mir klar: Es liegt nicht an mangelnder Disziplin, sondern daran, dass wir am falschen Ort suchen. Der Darm ist kein simples Verdauungsorgan, sondern ein zentrales Steuerzentrum für Stoffwechsel, Hormone, Immunsystem und Psyche.
Was braucht der Darm? Dieser Frage wird zuallererst nachgegangen
Viele Programme arbeiten mit Verzicht und starren Regeln. In der Darmberatung geht es darum zu verstehen, was der Darm wirklich braucht, um wieder in Balance zu kommen. Ist das Mikrobiom gestört, können Heißhunger, Entzündungen, Erschöpfung oder Gewichtsschwankungen entstehen – unabhängig davon, wie bewusst gegessen wird. Deshalb kombiniere ich Atemtests und Mikrobiomanalysen, gezielte Ernährung, Mikronährstoffe und alltagstaugliche Strategien zur Stressreduktion. Die Begleitung erfolgt online und lässt sich flexibel in den Alltag integrieren. Viele Klientinnen berichten bereits nach wenigen Wochen von mehr Ruhe, Energie und einem besseren Körpergefühl.
Interessierte Frauen haben die Möglichkeit, ein kostenloses, persönliches Online-Erstgespräch mit mir zu vereinbaren. Die Kontaktdaten finden Sie hier.
Das Glück aus der Körpermitte
„Glück beginnt im Bauch“ – das ist die Devise von Gudrun Nebel (im Bild), die sich als Heilpraktikerin der Darmgesundheit widmet. Die Fachfrau, die auch Ernährungs- und Gesundheitsberaterinnen ausbildet, stellt sich folgendermaßen vor:
Kennen Sie diese Tage, an denen einfach nichts rundläuft? Schon beim Aufstehen fühlen Sie sich müde, gereizt und ohne Energie, ohne ersichtlichen Grund. Solche Stimmungstiefs sind meist kein Zeichen mangelnder Willenskraft, sondern ein Signal Ihres Körpers, genauer gesagt, Ihres Darms.
Ich bin Gudrun Nebel, Heilpraktikerin in Kochel am See, spezialisiert auf Ernährungstherapie, Darmgesundheit und ganzheitliche Frauenheilkunde. Seit über 15 Jahren bilde ich Ernährungs- und Gesundheitsberaterinnen aus.
Wenn der Darm die Stimmung lenkt
Meine Patientin, Eva, 48, kam mit innerer Unruhe und Traurigkeit zu mir. Ihre Ernährung bestand aus Fertiggerichten, Süßem und Kaffee. Schritt für Schritt stellten wir sie um. Morgens einen Beeren-Kefir-Smoothie, zu den Mahlzeiten etwas Kimchi oder Sauerkraut. Schon nach zwei Wochen war sie wie verwandelt: Eva war ruhiger, fröhlicher und voller Energie. Das Geheimnis liegt in der Darm-Hirn-Achse. Ist die Darmflora im Gleichgewicht, wird genügend Serotonin, Ihr Glückshormon, gebildet. Gerät sie aus der Balance, werden Sie müde, ängstlich oder reizbar, ohne erkennbaren Grund.
Essen, das glücklich macht
Die psychobiotische Ernährung nutzt gezielt Lebensmittel, die gute Darmbakterien nähren (präbiotisch) oder direkt enthalten (probiotisch):
– Präbiotisch: Äpfel, Bananen, Haferflocken, Lauch, Artischocken
– Probiotisch: Naturjoghurt, Kefir, Sauerkraut, Kimchi, Tempeh
Integrieren Sie diese Lebensmittel täglich in Ihre Mahlzeiten. Schon nach kurzer Zeit fühlen Sie sich ruhiger und ausgeglichener. Mein Tipp: Starten Sie mit einem Kefir-Beeren-Smoothie und 2 EL fermentiertem Gemüse. Kleine tägliche Veränderungen wirken oft Wunder – für Ihre Darmgesundheit und für Ihre gute Laune. Mehr zu meinem Leistungsangebot finden Sie hier und hier.
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Michaela Hanisch, Chrsitine Kreiter, Dennis König, picture alliance / Westend61 | Natalia Deriabina, Dennis König