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Erdbeeren und ein Teelöffel Zucker

Jeder weiß, Zucker ist ungesund. Also verzichtet man mal am Zucker im Kaffee oder Tee, man trinkt keine Cola mehr. Trotzdem nehmen wir weiterhin Zucker zu uns. Denn:
 auch die Industrie weiß, dass der Verbraucher darauf achtet, weniger Zucker zu sich zunehmen. 
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt für einen Erwachsenen über den ganzen Tag verteilt, 25 Gramm Zucker zu sich zu nehmen. Das sind mal umgerechnet auf Würfelzucker 8 Stück, denn ein Würfelzucker hat ca. 3g Zucker.

Damit es schmeckt, wird an Zucker nicht gespart

Mit Lebensmitteln, die industriell hergestellt wurden, ist das kaum zu schaffen. Sollen diese Lebensmittel auch noch schmecken, muss da reichlich Zucker rein. Wie wir im ersten Teil gelesen haben, werden die Zutaten nach der Menge geordnet aufgeführt. Wenn nun auf der Zutatenliste Zucker an erster oder zweiter Stelle steht, dann werden die Verbraucher aufmerksam und entscheiden sich dagegen. 
Doch gibt es leider jede Menge Tricks, wie man Zucker im Lebensmittel verstecken kann. Manchmal ist Zucker doch scheinbar „notwendig“, je nach Rezeptur, damit man den Geschmack verbessern kann oder die Eigenschaft. Für den Verbraucher eine Zuckerfalle, die er schwer erkennen kann.

Die Zeitschrift ÖKO-TEST hat Lebensmittel getestet. Da ist zum Beispiel ein Müsliriegel, der mit 30% weniger Fett wirbt. Er hat einen Fettgehalt, der reduziert ist. ABER:
 Es sind neun süßende Zutaten in dem Riegel enthalten. Damit ist der Gesamtzucker- und Kaloriengehalt genau so hoch, wie bei einem „normalen“ Müsliriegel. In dem Riegel sind 35 Stück Würfelzucker enthalten bei 500g. Wahnsinn. Der empfohlene Zuckerwert pro Tag fast das Fünffache drüber.

Hersteller tricksen beim Thema versteckter Zucker

Wenn nun der Hersteller ehrlich wäre, dann müsste er 105g Zucker auf 500g auf dem Müsliriegel angeben. Würde er es tun, stünde Zucker in der Zutatenliste ganz oben. Mal ehrlich, würden sie den dann kaufen? 
Daher nimmt er von allen süßen Zutaten immer nur ein bisschen. Damit stehen die Zutaten ganz hinten und der Verbraucher wird so getäuscht. 

Eine weitere Falle sind die fehlenden %-Angaben. Nehmen wir mal die Milchschnitte. Die kennt jeder, man sieht sie auch täglich in der Werbung. Abgesehen davon ist sie von Ferrero, die gehören zu Nestlé, und allein deswegen würde ich sie nicht kaufen.

Auf der Zutatenliste steht nun 40% Milch. Da ist eine Prozentangabe. Es folgen andere Zutaten ohne Prozente, wie Palmöl, Zucker, Weizenmehl, Magermilchpulver. Dann gibt es den Honig mit einer 5%-Angabe. Dem Kunden wird so suggeriert, die Milchschnitte besteht aus Milch und Honig. Also gesund. Jedoch sind in einer Milchschnitte 3 Stück Würfelzucker enthalten. Klingt wenig, ist aber trotzdem eine Zuckerfalle.

Eine weitere Methode ist, man versteckt den Zucker in der Fruchtsüße. Auf der Verpackung steht „natürliche Fruchtsüße“. Nur ist in den industriell hergestellten Lebensmitteln selten noch was natürlich. Für die angeblich gesunde „Fruchtsüße“ wurden auf keinen Fall Früchte verarbeitet. Meist ist es ein hochkonzentriertes, getrocknetes Pulver, dessen einziger Zweck es ist, zuckersüß zu sein. Ein Mischmasch aus Glucose und Fructose, dem man den normalen Haushaltszucker psychologisch „gleichsetzen“ kann. 
Und schon sind wir bei dem letzten Punkt angelangt. Man kann Zucker in so viele Worte kleiden, dass der Verbraucher den Zucker gar nicht erkennt. Bei Sirup weiß jeder sofort, das ist Zucker. Somit wird man auf der Zutatenliste niemals Ahornsirup finden.

Woran erkenne ich den Zucker in Lebensmitteln?

Stellen wir uns die Frage, woran kann ich Zucker erkennen? 
Da wären alle Dinge auf einer Zutatenliste, die mit -ose enden. Z.b. Glukose, Dextrose, Fructose, usw. Desweiteren sind die Dextrine zu nennen, wie Maltodextrin oder Weizendextrin. Malze sind versteckter Zucker, wie Maltose (endetet auch mit -ose) oder Malzextrakt, Gerstenmalz. Milchzucker oder Süßmolkepulver ist ebenfalls versteckter Zucker, genau wie Traubensüße. 
Auch bei dem Versprechen aus der Werbung, wie „weniger süß“, ist Vorsicht geboten. Die „Fruchtzwerge weniger süß“ enthalten trotzdem noch 10,6g Zucker auf 100g oder „Cappuccino ohne Zuckerersatz“ hat aber auf 100g noch 46,6g Zucker. Das ist fast die Hälfte nur Zucker!

Noch ein Trick ist, die Zuckermenge gering reden. Manchmal kann man auf Verpackungen lesen, wie viel Prozent des Packungsinhalts den Tagesbedarf deckt. Mal ein Beispiel:
Auf einer Packung von Kellogg steht, dass 30g den Tagesbedarf decken. Wenn man nun 30g in eine Schüssel gibt, ist das wenig. So „viel“ isst kein Kind in Deutschland. Nehmen wir mal 50g als Portion und gehen wir von 37g Zucker in 100g Kellogg an, dann sind das schon 18,5g Zucker, also 6 Würfelzucker. Und das ohne die Milch mit gerechnet.

Nicht auf die Werbung hereinfallen!

Es lohnt sich, auf die Zutatenliste zu schauen und der Werbung keinen Glauben zu schenken. „Activia“ von Danone verspricht mit „avtiv“ und Cerealien gesund zu sein. Cerealien ist ein Reklamewort für Getreide. Nach Joghurt ist die zweite Zutat auf der Liste schon Zucker aus Joghurt und Apfel. Am Ende sind es 5,5 Würfelzucker in einem Becher. Die Cerealien sind nur sehr gering enthalten. 0,6% Weizen, 0,4% Gerste, 0,3% Hafer und 0,2% Weizenkleie. Meine Alternative dazu wäre eine Scheibe Vollkorn.

Ein fertiger Krautsalat aus der Frischetheke, das klingt doch gesund, oder? Gemüse mit einem leichten Dressing… Falsch! Es sind zum Beispiel in dem 400g Krautsalat von Nadler 17 Würfelzucker drin. Wenn ich mir einen Krautsalat mache, denke ich doch nicht daran, auch nur einen Zuckerwürfel dran zu machen, oder?

Mein Fazit: Beachten Sie die Zutatenliste auf der Verpackung, glauben Sie nicht der Werbung und machen Sie soviel wie möglich selber. „Industriel hergestellte Lebensmittel“ sind keine Lebensmitte, sondern Geldmittel.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! 

Bleiben Sie neugierig!

Ihr Karsten Stockhecker

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Frau im Supermarkt

Will man eine Zutatenliste auf einem Produkt lesen, braucht man zuerst einmal eine Lupe. Kann man dann lesen, was auf der Zutatenliste steht, ist sie für uns Normalverbraucher schwer zu verstehen.
 
Alle Lebensmittel, die verpackt sind, müssen eine Zutatenliste haben. Das ist eine Pflicht.

Zutaten von Zutaten und mehr: Zutatenliste ist oft „böhmisches Dorf“

Doch es gibt, wie sollte es anders sein, Ausnahmen. Von dieser Pflicht befreit sind Lebensmittel, die nur eine Zutat haben. Zucker z.B., oder Milch. Alkoholische Getränke mit mehr als 1,2 % Alkohol sind ebenfalls von der Pflicht befreit. Bei Bier allerdings gibt es eine Ausnahme von der Ausnahme. Bei Bier müssen die Zutaten aufgelistet sein.

 Auf dem Etikett sind die Zutaten nach der enthaltenen Menge sortiert. Die am meisten enthaltene Zutat steht an erster Stelle. 
Es müssen auch die Zutaten der Zutaten genannt werden. Nehmen wir einen Fruchtjoghurt. Dort müssen die Zutaten der Fruchtzubereitung stehen. Das können die verschiedensten Zuckerarten sein, Essenzen und Genusssäuren.

Auf der Zutatenliste

Fettgedrucktes ist für Allergiker besonders wichtig. Diese Zutaten können Unverträglichkeiten hervorrufen oder Allergien auslösen. Es sind 14 Stoffe, die zu den Allergenen gezählt werden. Dazu zählen glutenhaltiges Getreide, wie z.B. Weizen, Roggen, Gerste oder Hafer. Desweiteren Krebstiere, Eier, Fische, Erdnüsse, Sojabohnen, Milch, Schalenfrüchte, z.B. Mandeln, Haselnüsse,, Walnüsse, u.v.m., Sellerie, Sesamsamen, Schwefeldioxid und Sulphite (ab 10mg /Kg oder Liter), Lupinen und Weichtiere.

Die E-Nummern sind Zusatzstoffe, die eingesetzt werden, um dem Lebensmittel eine bestimmte Eigenschaft zu geben. Es wird haltbarer, der Geschmack verstärkt oder die Textur verbessert. Doch sind die E-Nummern bei uns Verbrauchern in Verruf geraten, Krebs, Neurodermitis, und anderes zu begünstigen. Deshalb haben die Hersteller reagiert und man findet sehr wenig bis gar keine E-Nummern mehr. Man schreibt nun den Namen der Zutat auf die Liste anstatt der E-Nummer. Der normale Verbraucher kann mit dem Namen ebenso wenig was anfangen wie mit der E-Nummer. 

Um den versteckten Zucker in Lebensmitteln zu entdecken, dazu werde ich einen eigenen Artikel schreiben.

Hinter mehr als 70 Namen und Stoffe kann sich Zucker verbergen

Nur soviel: Es gibt mehr als 70 Namen und Stoffe, hinter denen sich Zucker verstecken kann. 

Steht auf dem Label, z.B. Ihres Lieblingsjoghurts Erdbeer„Aroma“, wird der Erdbeergeschmack im Labor chemisch hergestellt. „Natürliches Aroma“ oder „natürlicher Aromastoff“ bedeutet, dass der Geschmack nach Erdbeeren zwar aus einem natürlichen Rohstoff stammt. Es muss aber nicht zwangsläufig aus einem Lebensmittel sein. Es kann aus pflanzlichen oder tierischen Stoffen gewonnen werden, aus Mikroorganismen, wie z.B. Schimmelpilzen oder aus einem gentechnologischem Verfahren stammen. 
Das „natürliche Aroma“ muss mindestens zu 95% aus echten Erdbeeren stammen. Übrigens gilt das für alle anderen Früchte auch, nicht nur für Erdbeeren.

In einem weiteren Artikel werde ich auf die Nährwerttabelle eingehen. 

Mein Rat ist:
Kaufen Sie möglichst unverarbeitete Lebensmittel ein, die gar keine oder eine kurze Zutatenliste haben. Und vertrauen Sie auf keinen Fall den Werbeversprechen.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! 

Bleiben Sie neugierig!

Ihr Karsten Stockhecker

Karsten Stockhecker

Gesunde Ernährung ist in aller Munde. Leider nicht wortwörtlich gesehen. Denn über gesundes Essen wird zwar eine Menge geschrieben und gesendet, doch ein Großteil der Leute spaziert für den Zutaten-Einkauf für`s Abend- oder Wochenend-Essen dann doch wieder in den Supermarkt.

Und hier lauert tatsächlich das eine oder andere Lebensmittel, das kritisch unter die Lupe genommen werden sollte. Doch – mal ehrlich – wer macht das schon? Zumal viele Menschen heutzutage in einen Alltag eingebunden sind, der viel zu wenig Luft lässt und deshalb nach dem Einkauf oft schon das Hausaufgaben machen mit den Kindern, der Haushalt oder halt der nächste Termin warten. Dennoch kann man schon mit wenigen Zutaten und ohne großartigen Aufwand einfache, leckere Gerichte selbst zubereiten – täglich. Der Meinung ist zumindest Karsten Stockhecker (im Bild). Der Koch, der das Internet-Magazin „Der Sex des alten Mannes“ betreibt, hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt und ist ein Verfechter der frischen, regionalen Küche. Er verabscheut die Bezeichnung „Industriell hergestelltes Lebensmittel“ und gibt im nachfolgenden Interview Tipps, wie der ungeschulte Verbraucher fragwürdige Lebensmittel erkennt und die frische und saisonale Küche in seinen Alltag integrieren kann.

FB: Karsten, wie bist Du auf den schrägen Namen Deines Internet-Portals gekommen? 

KS: Daran ist meine Oma schuld. Sie hat immer gesagt, kochen lernen ist wichtig, denn später ist  Essen & Trinken der Sex der alten Menschen. Als ich dann meinen Blog angefangen habe, war ich auf der Suche nach einem Titel für die Seite. Dabei kamen mir die Worte meiner Oma wieder in den Sinn. Etwas abgewandelt, da ich „alt“ bin, den Blog schreibe und ein Mann bin, wurde daraus „Der Sex des alten Mannes“. 

In Sachen Lebensmittel werden Verbraucher oft getäuscht

FB: Rezepte, Warenkunde, News zu Lebensmitteln im Netz – Dein Themenspektrum ist vielfältig. Aus welcher Richtung kommst Du selbst? 

KS: Nun, vor 15 Jahren wurde bei mir Diabetes diagnostiziert. Ich habe Kurse belegt, um zu lernen, was darf ich essen und was nicht? Das war so interessant, dass ich bei dem Thema geblieben bin, sehr viel gelesen, gekocht und ausprobiert habe. Um das Ganze zu vertiefen, habe ich, am Anfang nur für mich, den Blog angefangen. 

FB: Was war Deine Motivation, mit einer eigenen Seite im Netz vertreten zu sein? 

KS: Es gibt sehr viele Blogs zu dem Thema im Netz. Doch alle sind irgendwie auf ein oder zwei Themen spezialisiert. Mein Interesse liegt aber weiter über den Tellerrand hinaus. Warenkunde ist wichtig, Was ist zum Beispiel Salz, welche Arten gibt es, wozu und wie verwende ich es? Für mich ist es wichtig zu wissen, wieso, weshalb, warum ich dieses oder jenes bei einem Rezept hinein gebe. Wie kann ich das Rezept verbessern oder abändern, sodass etwas anderes, in der Grundidee doch gleiches, heraus kommt? Meine Motivation ist es auch, die Menschen dazu zu bringen, mal darauf zu achten, was man da eigentlich isst, nicht einfach glauben, was einem da erzählt oder versprochen wird, sondern zweifeln. Es sollte wieder mehr selber gemacht werden, denn Kochen macht viel Spaß.

FB: Du setzt Dich ernsthaft mit der Thematik „Lebensmittel-Transparenz“ auseinander. Wie ist es um diese in Deutschland bestellt? 

KS: Meiner Meinung nach schlecht. Es gibt zu viele Lücken in den Gesetzen und Verordnungen. Das Geld verdienen steht an erster Stelle. Ein Beispiel:
Wenn auf der Packung von Champignons „Geerntet in Deutschland“ steht, heißt es noch lange nicht, dass sie in Deutschland angebaut wurden. Sie werden in Polen gezüchtet, weil dort die Arbeitskraft billiger ist. Kurz vor der Ernte packt man die Champignons in einen LKW, fährt über die Grenze nach Deutschland. Dann werden sie geerntet und danach wieder in Polen weiter verarbeitet.

Oder Schwarzwälder Schinken. Für mich muss ein Schwarzwälder Schinken komplett aus dem Schwarzwald sein. Damit meine ich das Fleisch, die Räucherware und dass er im Schwarzwald geräuchert wurde. Früher war das bestimmt auch so. Heute kommt das Fleisch z.B. aus China, die Räucherware aus Finnland, nur geräuchert wird es im Schwarzwald, denn sonst darf er nicht so heißen, sagt eine schwammige Verordnung. In meinen Augen ist alles nur Geldmacherei und der Verbraucher wird – Entschuldigung – verarscht.   

Gesunde Ernährung im Alltag will organisiert sein

FB:  Wie kann man es heutzutage überhaupt hinbekommen, sich gesund zu ernähren und Lebensmittel zu sich zu nehmen, die wirklich frei von Schadstoffen oder undefinierbaren Inhaltsstoffen sind? Zumal vor dem Hintergrund, dass die meisten Leute sowieso schon häufig im Alltag mit Job, Kinderbetreuung und Haushalt jonglieren müssen und kaum die Zeit haben, einen regionalen Erzeuger nach dem anderen anzusteuern….  

KS: Gute Frage. Es ist schwer. Beim Einkaufen sollte man auf die Zutaten achten. Sind mehr als fünf aufgelistet, nicht kaufen! Ist eine Zutat dabei, die man nicht aussprechen kann, Finger weg. Klar ist es heute schwer, alles selbst zu machen. Doch gerade beim Selbermachen hat man es in der Hand, was man isst. Wenn man regional und saisonal einkauft, ist man schon einen Schritt näher an der gesunden Ernährung. Erdbeeren im Dezember zum Beispiel können nicht gesund sein und nicht schmecken. Wurst aus den Supermarktregalen ist nicht gesund. Die Chemiewurst hat vielleicht mal ein Schwein gesehen, aber enthalten ist da keins und wenn, dann nur 10%. Der Metzger um die Ecke, der noch selber schlachtet, da ist in der Wurst auch wirklich Fleisch drin. Es kostet zwar ein paar Euros mehr, aber es ist Wurst und kein Chemiecocktail oder Abfall, wie Separatorenfleisch.

Jeder achtet auf Qualität beim Auto, den Klamotten oder beim Handy. Aber bei dem, was man sich jeden Tag einverleibt, machen die meisten sich keinen Kopf. Die schlimmste Bezeichnung ist für mich „Industriell hergestelltes Lebensmittel“. 

FB: Aktuell erwarten wir den Frühling – was tut sich da auf Deinem Portal? Wird es spezielle Rezepte oder/und Projekte kulinarischer Natur geben? 

KS: Meine Rezepte werden das ganze Jahr regional und saisonal sein. Das ist mein Plan. Gerade im Frühling, wenn alles wieder sprießt und blüht, wird es auch wieder bunt auf den Tellern. Es wird Gemüsiger (gibt es das Wort überhaupt?).

Einiges ist in Planung. Am Besten, einfach mal überraschen lassen…! 

Lebensmittel aus der Region für japanischen Käsekuchen

FB: Du beschäftigst Dich auch mit exotischen Lebensmitteln. So zum Beispiel findet man auf Deiner Seite auch ein Rezept für einen japanischen Käsekuchen. Wo nimmst Du diese Rezepte her, wo und wie lässt Du Dich inspirieren? 

KS: Ich lese viel Rezeptbücher und -hefte. Und wie gesagt, ich schaue über den Tellerrand hinaus. Man kann beispielsweise einen japanischen Käsekuchen mit Lebensmitteln aus der Region machen, ebenso die georgische Küche. Ich finde es interessant, was und wie Menschen in anderen Ländern kochen und essen. Schon allein in Deutschland gibt es die unterschiedlichsten Küchen. Beim Lesen der Rezepte werde ich inspiriert. Etwas aus diesem und etwas aus jenem Rezept zu kombinieren und daraus entsteht etwas anderes, leckeres.   

FB: Was sind Deine persönlichen kulinarischen Highlights, die im Hause Stockhecker auf den Tisch kommen?

KS: Da gibt es zum Beispiel meine Hackfleisch-Gemüse-Pfanne. Rinderhack anbraten, Gemüse der Saison dazu und entweder mit Nudeln, Kartoffeln oder Reis servieren.  Oder einen Lachs anbraten, Mangold mit Zwiebeln und bisschen Knoblauch anschwitzen und dann auf den Lachs geben, dazu Bratkartoffeln. Einfach, schnell und lecker. 

Gemeinsames Essen im Büro fördert die Gemeinschaft

FB: Welche Leistungen bietest Du Kunden und Interessierten offline an? 

KS: Ich biete Catering an, gebe Kochkurse für Kinder und auch für Erwachsene. Ich komme zu meinen Kunden nach Hause und koche dort beispielsweise für eine Geburtstagsfeier oder auch für ein romantisches Diner zu zweit. In manchen Firmen oder Büros gibt es oft eine Küche. Da jedoch keiner die Zeit hat, für alle zu kochen, weil man ja im Büro arbeiten muss, komme ich und koche für alle. Es fördert die Gemeinschaft in einem Büro, wenn alle gemeinsam essen und der Chef tut was Gutes für seine Belegschaft. Wer Interesse hat, einfach mal bei mir melden. 

Magazin „Der Sex des alten Mannes“: www.essen.stockhecker.de

Lesen Sie mit „Die Wetterküche“ einen weiteren Artikel zum Thema Lebensmittel, gesunde Ernährung und regionale Küche.

Copyright: Karsten Stockhecker

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