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Glätteisen sind in letzter Zeit wieder ziemlich gefragt. Bekommt man doch mit Ihnen – ein gutes Produkt freilich vorausgesetzt – im Handumdrehen eine schicke Frisur. Allerdings sollte das Teil wirklich professionell laufen und nicht zuletzt die Sicherheit gewährleistet sein. Immerhin werden Glätteisen unangehm heiß – Security muss also groß geschrieben werden!

Die bekannten Tester von Stiftung Warentest nahmen sich aktuell einige Haarglätter vor und baten zudem ein paar Frauen, die Glätteisen im Alltag zu testen.

Wie rasch werden sie heiß? Wie gut sind sie zu händeln? Wie lange hält der Glanz? – das sind so Dinge, die Frauen beim Kaufen eines solchen Frisiergerätes definitiv interessieren.

Und so legte auch die Stiftung Warentest ihr Hauptaugenmerk auf diese Faktoren, die ein modernes Glätteisen heutzutage bringen muss. Zudem war ein Friseur involviert, der die Geräte auf Praxistauglichkeit checkte.

Auswahl an Glätteisen groß

Wer sich zum ersten Mal ein solches Teil kaufen will, wird in den bekannten Elektromärkten erstmal mit einem riesigen Angebot konfrontiert – da fällt die Auswahl schwer.

Insofern kann die von Stiftung Warentest veröffentlichte Expertise helfen, hier eine Auswahl zu treffen, die sich im Alltag bewährt.  Vorneweg zum Warentest-Check: die Note „sehr gut“ bekam kein einziges Glätteisen! Wohingegen die Prüfer das Prädikat „gut“ und „empfehlenswert“ vergaben.

Top und Flop

Konzentrieren wir uns der Einfachheit halber nur auf Top und Flop, alles andere können Interessierte, die sich über den Test der Glätteisen informieren wollen, hier nachlesen.

Testsieger: Remington Pro-Ionen Straight S 7710

Obiges Modell hat doppelt gepunktet: es bekam vom Friseur eine der besten Noten und überzeugte die Frauen, die das Glätteisen testeten, im Alltag. Das Gerät soll zudem viel Glanz in die Haare bringen und ein müheloses Kämmen der Kopfpracht ermöglichen. Zudem trumpft das Remington Pro-Ionen Straight S 7710 mit einer kurzen Aufwärmzeit und verschiedenen Temperatur-Regelstufen auf. Die Frauen, die das Gerät testeten, lobten auch die gute Handlichkeit dieses Modells.  Tolles Goodie: dieses Glätteisen wartet mit einer Ionen-Technologie auf, die die antistatische Aufladung der Haare verhindern soll. Dies soll im Test ganz gut geklappt haben.

Flop: Glätteisen von Starfriseur Udo Walz

Au weia – das könnte ein kleines PR-Desaster geben! Das Glätteisen von Promi-Friseur Udo Walz ist nämlich – neben einem Modell von Severin – durchgefallen! Laut Stiftung Warentest könnte bei diesen Modellen Brandgefahr bestehen, denn sie heizen stundenlang weiter.

Hierzu das Zitat, das auf chip.de dazu zu finden ist:

„Zwei Glätteisen sind im Test durchgefallen, weil sie sich nicht automatisch ausschalten. Dazu gehören das günstigste Glätteisen von Severin sowie der Haarglätter von Promi-Friseur Udo Walz (by Beurer). Beide Geräte heizen also stundenlang weiter und es bestehe „Brandgefahr“, so Stiftung Warentest im Heft 01/2019. Beim Severin-Modell kommt noch hinzu, dass nicht nur die Keramikplatten des Geräts aufheizen, sondern das ganze Gehäuse heiß wird. An mehreren Stellen des Glätteisens hat Stiftung Warentest nachgemessen und Temperaturen von über 90 Grad ermittelt. Das reiche aus, um sich Kopf­haut, Ohren oder Finger zu verbrennen.“

Tja, ausgerechnet der Maestro aus Berlin, der sich offenbar selbst als Promi sieht und sich so manches Mal mehr in den Vordergrund drängt, als es seine berühmten Kunden tun.

Nicht immer bürgen bekannte Namen für Qualität!

Da hat er wohl mal nicht mitgedacht…! Seltsam eigentlich, denn gerade als Friseur müsste ihm doch bewusst sein, wie wichtig an solchen Geräten eine automatische Abschaltautomatik ist!

Aber nun – das zeigt einmal mehr, dass nicht alles gut sein muss, was sich mit bekannten Namen schmückt!

Wer jetzt Lust hat, den Testsieger von Stiftung Warentest einmal in Augenschein zu nehmen, der kann dies hier tun.

Na dann, liebe Ladies: viel Spaß beim Stylen oder Shoppen des neuesten Styling-Helfers! Und „Maestro“ Udo sollte seine Hausaufgaben machen…!

Bildnachweis: Mike Wolff, TSP

Ein Gastbeitrag von Babette. Wer hat es nicht schon einmal auf einer Reise erlebt? Egal, ob in Asien, in Dubai oder auch in südeuropäischen Ländern: fast überall dort, wo Touristen hinkommen, gibt es Handtaschen, Uhren oder auch Schuhe zum Schnäppchenpreis. Nahezu überall prangt an diesen Artikeln das Logo irgendeines Designers. Dass diese Artikel so gut wie immer Plagiate sind, weiß fast jeder.

Dennoch ist die Nachfrage nach solchen Gütern da und am beliebtesten bei Schnäppchen-Jägern dürften nach wie vor die Marken Louis Vuitton, Chanel oder Gucci sein. Vor allem Handtaschen sind fast immer gefragt, nicht wenige Frauen bringen sich aus ihrem Urlaub gleich mehrere mit.

Ich muss zugeben, dass ich in jungen Jahren auch dem Zauber des falschen Glanzes erlegen bin und mir auf einem Dubai-Trip Fake-Handtaschen von Louis Vuitton und Chanel mitgebracht habe.

Ich war damals viel auf diversen „Schicki-Micki“-Events unterwegs und wollte seinerzeit – als Endzwanzigerin – einfach mithalten. Markentechnisch.

Das tat ich mit meinen Plagiaten auch ziemlich lange oder dachte zumindest, dass es so ist. Bis ich mich eines Tages mit einer echten Modeexpertin anfreundete, die beruflich viel mit großen Marken zu tun hatte. Im Original – versteht sich!

Wir kamen eines Tages auf die falschen Taschen zu sprechen. Bis dato war ich davon ausgegangen, dass bei abendlichen Events wohl kaum jemand unterscheiden kann, ob mein Designerstück echt ist oder nicht.

Patricia jedoch – die Modeexpertin – belehrte mich eines Besseren.

„Oh doch – Kenner können den Unterschied zwischen einem echten Designerstück und einem Plagiat sehr wohl feststellen!“ klärte sie mich auf.

„Täusche Dich nicht“ riet sie mir und nannte mir tausendundeinen Grund, warum Leute, die sich echte Designerhandtaschen leisten konnten, Plagiate erkennen.

Ich kann sie hier nicht mehr alle aufzählen, dazu ist es zu lange her, aber von dem Moment an war mir die Lust an meinen Fake-Handtaschen vergangen!

Das wäre aber wohl wahrscheinlich auch ohne Patricias Aufklärung so gekommen, denn: eine meiner Handtaschen wies nach einiger Zeit richtige Risse auf und wurde extrem unansehnlich.

Aber – wie ich nun wusste – auch ohne diese Abnutzungserscheinungen, die ein Plagiat nun mal so mit sich bringt, wäre ich wohl DEN Leuten, die echte Markenprodukte von Fake-Artikeln unterscheiden können, sehr wohl aufgefallen und auch wenn mir das vielleicht niemand kommuniziert hätte: peinlich ist sowas doch allemal!

Insofern: ich bin von Plagiaten geheilt und kaufe lieber ein Hausmarken-Handtaschen-Modell bei einem alteingesessenen Kaufhaus, das eine TOP-Qualität hat, als dass ich jemals noch nach Fake-Handtaschen greife!

Bildnachweis: pexels.com

 

Bildnachweis: pexels.com

Schmale Bleistifthosen, dazu ein Twinset oder eine schicke Bouclé-Jacke – wann, wenn nicht im Frühjahr, kann man sich so kleiden?

Am besten eignet sich für die Frühjahrsgarderobe der Chanel-Stil. Er verbindet Weiblichkeit mit Klassik wohl am besten.

Und dazu muss man – nein, ganz und gar nicht! – vom Alter her weder 50plus noch in Sachen Finanzen sehr reich sein.

Die Rede ist vom Chanel-Stil und der hat sich längst weltweit etabliert und wird sowohl für junge Frauen als auch für die älteren Jahrgänge zu moderaten Preisen angeboten.

Wer sich diesem Look verschrieben hat, läuft nie Gefahr, unmodisch aus dem Haus zu gehen, denn seit Jahrzehnten ist dieser Stil angesagt – und das international!

Ein Look für nahezu jede Figur!

Das schöne daran ist auch, dass man (FRAU) nicht superschlank sein muss, um diesen Look zu tragen. Ein schönes Etuikleid im Stile der einstigen Gründerin Coco oder die eingangs erwähnten Bouclé-Jacken tragen sich auch mit einer Konfektion von 42 gut und kommen immer edel daher!

Wer also kein absoluter Trendsetter und nicht unbedingt mehr ein Teenie-Mädel ist, tut gut daran, in Kleidung dieses Stils zu investieren. Zudem bieten Gebrauchtbörsen im Internet eine große Auswahl an Original-Stücken, so dass man – diesem Stil einmal zugewandt – seine Outfits auch immer mal mit einem Echt-Teil von Chanel aufwerten kann.

Chanel-Stil ist unkompliziert

Zudem ist der Chanel-Look absolut unkompliziert! An schönen Frühlingstagen in die schmale Hose geschlüpft, ein pastellfarbenes Twin-Set und bequeme Ballerinas dazu – fertig ist der klassisch-feminine Style! Wer ihn veredeln mag, tut das am besten mit einer unaufdringlichen Perlen-Kette. Wem das zu fraulich ist, der kombiniert das Outfit zurückhaltend mit seinem Lieblingsschmuck oder lässt die Kette ganz weg und greift eher zu einer schönen Armbanduhr. Eine solche verfehlt gerade bei diesem Stil ihre Wirkung nicht.

Auch die Kombination aus Bleistifthose und Shirt oder Bluse ist – getragen im Chanel-Stil – unübertroffen. Das gleiche gilt für den schmalen Rock, zu dem eine klassische Bluse super kombiniert werden kann.

Das Schöne daran: hat man einmal in Teile im Chanel-Stil investiert oder auch das eine oder andere Original dieses Labels gekauft, kann man sich sicher sein, dass diese Bekleidung so oder anders gestylt, auch in -zig Jahren noch getragen werden kann. Egal, ob man 39 oder 62 Jahre jung ist!

Deshalb: zelebrieren Sie den Stil der großen Coco-Chanel – und Sie werden immer passend angezogen sein!

Bildnachweis:

Fotograf: The Advertising Archives

Bildnachweis: picture alliance/The Advertising ArchivesAnbieter

Dekoartikel, Möbel, Handyhalter und einiges mehr aus Treibholz gefertigt – darauf hat sich Thomas Süssner (im Bild) spezialisiert. Dass sich der Naturliebhaber aus dem Allgäu dieser Art des kreativen Wirkens gewidmet hat, ist einer Sinnkrise geschuldet, in der der Holzkünstler seinen Job gekündigt und sich nach und nach diesem Naturprodukt zugewandt hat. Seine handwerklichen Arbeiten kamen gut an und so baute sich Thomas Süssner mit der Zeit einen Kundenstamm auf.

Gefragt sind vor allem kunstvolle Objekte aus Treibholz, die auch einen Nutzen haben. Wichtig hierbei ist das Thema Nachhaltigkeit. Diese steht auch beim neuesten Produkt des Kreativkünstlers im Vordergrund: einer Smartphone-Ladestation aus Treibholz. Thomas Süssner, zu dessen Kundschaft auch viele Frauen gehören, stand uns im Interview Rede und Antwort.

FB: Thomas, Du stellst Gegenstände aus Treib- und Naturholz her – sowohl künstlerisch als auch mit einem Nutzwert für den Alltag. Erzähl doch mal, wie es dazu kam.

Die Weichen zu dieser Tätigkeit wurden schon sehr früh gestellt. Ein reiner Bürojob wäre für mich nie in Frage gekommen. Deshalb habe ich mich für eine Ausbildung als Industriemechaniker entschieden. Dort erlernte ich die Grundkenntnisse für meine spätere Berufung – aber erstmals mit Metall.

In einer Sinnkrise 2008 habe ich dann meinen Job gekündigt und stand erstmals ohne alles da. Da ich aber wieder was tun wollte, habe ich in einer kleinen Werkstatt angefangen für mich und meine Familie Gegenstände aus Holz herzustellen. Da ich mit der Bearbeitung von Holz relativ wenig Erfahrung hatte, musste ich mir alles selber beibringen. Im Rückblick betrachtet, war es wie eine Lehre zum Kunsthandwerker oder Holzkünstler.

Als ich dann merkte, dass die Werke gut ankommen, habe ich dann im Jahr 2012 angefangen auch für fremde Menschen Dinge herzustellen. Mein Unternehmen Woodstoneart war geboren.

Komischerweise kamen aber die Objekte, die noch einen Nutzen haben besser an, als rein künstlerische Werke. So sind dann künstlerische Objekte, die noch einen Nutzen haben, gewissermaßen zu meinem Markenzeichen geworden.

FB: Welche Gegenstände stellst Du aus diesem Naturmaterial am meisten her?

Hmm, schwierig zu sagen. Das ist ganz unterschiedlich. Die Männer, speziell die Grillliebhaber, stehen total auf meine Messer (im Bild) und Kochbretter. Aber auch die ein oder andere (Haus-)frau bestellt diese Objekte bei mir.

Garderoben (siehe Bild unten),  Schlüsselbretter und Kleinmöbel aus Treibholz sind ebenfalls Kassenschlager, die recht gut ankommen. Dann habe ich noch Vasen, Schnapsbretter, Handyhalter und weitere kleine Dekoartikel. Da ich auch viele Auftragsarbeiten mache, kommen auch die oft Kunden mit einer Grundidee daher und ich setze sie dann in meinem Stil um.

FB: Dein Material kommt aus Deiner Heimatregion – dem Allgäu. Von wo genau?

Also beim Treibholzsammeln ist es wie mit dem Pilzesammeln. Die genauen Orte bleiben natürlich geheim. Aber soviel darf ich sagen: es sind die großen Seen bei uns, wo sich das Schwemmholz meistens sammelt.

Viele denken auch, Treibholz gibt es nur am Meer. Aber ich würde fast sagen, bei uns in den Alpen gibt es fast noch mehr Holz, da es bei uns jedes Jahr mit der Schneeschmelze von den Gipfeln und Bergwäldern hinunter ins Tal getragen wird.

FB: Neben Deinem handwerklichen Tun hast Du Dich auch digital aufgestellt – mit einem Blog und auch auf Facebook, wie ist die Resonanz?

Ja, das mit dem Blog ist vor circa einem Jahr entstanden. Die Resonanz ist sehr gut. Mir macht es unwahrscheinlich viel Spaß mein Wissen weiter zu geben. Ich habe mich da mit meinem Freund und Kollegen Jens Gürtler von Treibholzkunst Bodensee zusammengetan. Da wird dieses Jahr noch einiges von uns zu sehen sein, sowohl auf unserem Blog, als auf unserem kürzlich eröffneten YouTube-Kanal Gipfelholz.

Und nun zu Facebook. Diese Plattform ist der Ort, an den alle Drähte bei mir zusammenfließen. Auf meiner Unternehmensseite Holz Design Woodstoneart, veröffentliche ich immer meine neusten Werke. Des Weiteren bin ich mittlerweile sehr gut in der Szene – dank Gruppen und Freundschaften – sehr gut vernetzt. Dadurch kann ich meinen Kunden und Follower fast alles aus dem Holzkunstbereich anbieten oder erklären.

FB: Für Treibholz begeistern sich auch viele Frauen – treten sie eher als Kundinnen von Auftragsarbeiten in Erscheinung oder interessieren sie sich für Treibholz im Zusammenhang mit kreativer Gestaltung? 

Das ist unterschiedlich. Da ich nicht die typische Bastelarbeit, sondern eher hochwertige Handwerksarbeit anbiete, kaufen schon viele Frauen gerade meine Dekoartikel.

Aber es sind mindestens eine Handvoll Frauen in meinem Netzwerk, die auch sehr hochwertige Holzobjekte herstellen. Diese sind natürlich dankbar, wenn sie bei mir Wissen, Tipps und Tricks aus meinem täglichen Arbeitsalltag erhalten.

FB: Da Du im Zusammenhang mit dem Treibholz auch künstlerisch tätig bist, die Frage, ob und wie Du dieses urige Material auch als Künstler präsentierst?

Also falls du meinst, dass ich auf Märkten fahre und ständig eine Ausstellung habe, muss ich das leider verneinen. Klar, es gibt hin und wieder schon mal eine Ausstellung bei einem Optiker oder einem Kurhaus bei uns im Allgäu. Aber die Regel ist das nicht.

Sonst ist wie oben schon erwähnt Facebook mein Ausstellungsraum. Ich glaube, da sind schon weit über 1.000 Fotos hochgeladen und es kommen jede Woche neue dazu. Leider ist es in Deutschland auch sehr schwer als Künstler anerkannt zu werden. Rein formal zähle ich eher als Handwerker. Wobei das wahrscheinlich steuerliche Hintergründe hat, denn als anerkannter Künstler hätte ich mehr Vorteile.

FB: Was ist bislang das außergewöhnlichste Produkt, das Du aus Treibholz hergestellt hast?

Ich habe schon einiges Skurriles und Außergewöhnliches gebaut. Aber mein größtes Objekt war ein Thron aus Treibholz. Diesen habe ich für eine Handwerkermesse gebaut.

FB: Welche Rolle spielt die Nachhaltigkeit – bei Dir und auch bei Deiner Kundschaft?

Für mich ist Nachhaltigkeit ein sehr wichtiges Thema. Ich benutze für die Holzbehandlung zu 99% rein natürliche Öle oder Wachse, die ich teilweise auch selber herstelle. Nur wenn es gar nicht anders geht, zum Beispiel beim Griff verkleben von Messern, greife ich auf chemische Produkte zurück. Ich achte aber dann darauf, dass sie lebensmitteltechnisch unbedenklich sind.

Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass bei uns im Allgäu die Natur zu großen Teilen noch in Ordnung ist. Und da will ich unbedingt dazu beitragen, dass das so bleibt. Etwas weiter nördlich sieht man leider schon die Ausmaße, wenn nur noch Mais angebaut wird und die kleinen Betriebe immer mehr durch Großunternehmen ersetzt werden. Ich finde das traurig, da dort nicht nur die Landschaften zerstört werden, sondern auch das Lebensgefühl.

FB: Welche Projekte sind derzeit in der Planung?  

Dieses Jahr steht der Blog und YouTube ganz oben auf der Liste. Wir wollen unsere Unternehmen einfach auf mehreren Standbeinen aufstellen.

Ein weiterer Baustein ist, nachhaltige und nützliche Dinge in Kleinserien herzustellen. Unser erstes Produkt ist da der „Allgaier Handyhebar„. Das ist eine Ladestation für Smartphones, die für fast alle Handys nutzbar ist. So hat man eine Ladestation, die sich auch noch in Jahren verwenden lässt, obwohl man mittlerweile ein anderes Smartphone hat.

Die Dockingstation besteht aus Holz, das im Allgäu nachhaltig geschlagen wurde. Auch unsere Produktion findet ausschließlich in der Region statt.

Das sind so die nächsten Pläne, wobei ich eher ein impulsiver Mensch bin. Ich plane nicht mehr Jahre voraus, sondern mache einfach das, was ansteht. Damit bin ich die letzten Jahre immer ganz gut gefahren.

Copryright: Woodstoneart